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Erster Eindruck: Vergangenheit trifft Gegenwart

Juan Garcia de Tabera, die frühere Inkarnation von Dorian Hunter, schleicht sich unbemerkt in eine Sekte von Teufelsanbetern ein, die sich zu einem satanischen Ritual zusammengefunden haben. Dort trifft er auf seinen Erzfeind Lucero, der den Kult ausführt und so die Geburt des Dämonendrillings einleitet. Doch zur Vernichtung des mächtigen Wesens ist ein ganz bestimmtes Artefakt nötig – und dieses sucht auch Hunter in der Gegenwart…

Schon über einige Folgen der Dark Mystery-Serie Dorian Hunter von Folgenreich kommt die Figur von Juan Garcia de Tabera vor, die als Dorian Hunter wiedergeboren wurde. Bisher waren diese Teile der Handlung zwar sehr spannend und gut umgesetzt, doch die Zusammenhänge zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart waren oft nur angedeutet. In der 23. Folge der Serie wird nun ein großer Schritt zur Vereinigung dieser beiden Stränge geleistet, der Hörer bekommt hier eine ziemlich gute Vorstellung davon, warum die Geschichte um Tabera so wichtig ist. Lobenswert – zumal die Handlung extrem viel bietet und den Hörer fast 80 Minuten bestens unterhält. Dies liegt vorrangig an der Geschichte um den Dämonendrilling. Die oben erwähnte Szene ist sehr intensiv und eindringlich umgesetzt, und auch der weitere Verlauf offenbart große Stärken. Spannend, mystisch und stellenweise recht brutal wird hier erzählt, für die Dynamik sorgen zahlreiche Schnitte in die Gegenwart. Hier geht e zwar etwas weniger temporeich zu, dafür wird die Entwicklung der Charaktere noch weiter gestrickt. Besonders eine Szene mit dem undurchsichtigen Olivaro hat es in sich und ist perfekt und sehr ruhig umgesetzt worden. Und auch der Titelgebende „Tod eines Freundes“ sorgt für einen intensiven Höhepunkt dieser Folge. Viele starke Szenen reihen sich hier aneinander und lassen dem Hörer nur wenig Zeit zum Luftholen. Sehr dicht und atmosphärisch, bildgewaltig und spannend – eine der besten Folgen der Serie!

Norbert Helnwein wird wieder von Hasso Zorn gesprochen, der den Antiquar mit seiner unnachahmlichen und festen Stimme stets sehr gekonnt gesprochen hat. Constantin von Jascheroff kann als Juan Garcia de Tabera auch in dieser Folge als zweite Hauptfigur überzeugen, mit seiner sehr variablen und beweglichen Stimme kann er jede einzelne Szene zu einem Erlebnis machen, besonders eine recht heftige Szene wird von ihm sehr intensiv umgesetzt. Frank Felicitti gehört als Donald Chapman längst zur Stammbesetzung und kann diesen interessanten Charakter wieder mit Prägnanz und seinem Sinn für Sarkasmus ausstatten. Weitere Sprecher sind Lutz Riedel, Boris Tessmann und Konrad Halver.

Schon seit Erscheinen der Serie grenzt sich die Serie akustisch von anderen Produktionen ab, der Einsatz von harten Industrial-Melodien sorgt auch heute noch für die harte und temporeiche Atmosphäre. Die Parts im mittelalterlichen Spanien werden von einer eingängigen Geigenmelodie eingeleitet. Besonders gelungen an dieser Folge ist die dreifache Wiederholung einiger Sprachfetzen, wenn es thematisch um den Dämonendrilling geht. Dies sorgt immer wieder für einen interessanten Aha-Effekt.

Das Innere einer riesigen Kirche wurde als Umgebung für das Titelbild gewählt, mit ihren vielen Torbögen, die durch gebrochenes Licht ausgeleuchtet werden, wirkt diese sehr eindrucksvoll. In der Mitte des Gewölbes hängt ein einsamer Mann schlaff an einem Seil, die Hände hinter dem Rücken zusammengebunden – die Szene aus dem Hörspiel ist ein bedrückendes und gut gewähltes Titelbild.

Fazit: Die Szenen aus der spanischen Vergangenheit stehen hier im Vordergrund und stellen einen deutlicheren Bezug zur Gegenwart her. Die Spannung wird mit zahlreichen starken Szenen, einem dämonischem Ritual und der unheilvollen Verwandlung auf einem sehr hohen Level gehalten. Doch auch die heutigen Szenen haben es in sich und treiben die Rahmenhandlung der Geschichte deutlich voran. Eine ganz hervorragende Folge der Serie!
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am 3. Dezember 2013
Auch bei Folge 23 kommen Hunter-Freunde voll auf ihre Kosten. Das Hörspiel knüpft nahtlos an die Vorgängerfolge an und spielt in zwei Zeitebenen, die isch akustisch deutlich voneinander abesetzen. Der in der Vergangenheit spielende Erzählstrang hat einen hohen Erzählanteil und erinnert dadurch passagenweise an ein Hörbuch, er ist ausschließlich aus der Perspektive von Juan erzählt, zeichnet sich durch unaufdringliche klassische Musikuntermalung aus, ist "mittig" eingesprochen, mit Knistern unterlegt und erinnert an ein altes Schallplatten-Hörspiel inklusive einigen strategisch platzierten Sprüngen. Der in der Gegenwart spieledende Erzählstrang bildet dazu einen harten Kontrast: starke Nutzung vom "Raumklang", "harte" Musik, Fokus auf Dialogen und Monologen aus verschiedenen Perspektiven, gegen Ende sehr actionlastig. Der Hörer wird so durch zwei miteinander verwobene Hörspiele gleichzeitig getragen und bekommt ein abwechslungsreiches Hörvergnügen geboten.

Die Sprecher sind alle in Top-Form, leider scheiden in diesem Hörspiel gleich vier Sprecher aus, die in der Vergangenheit sehr gute Arbeit geleistet haben (Achtung Spoiler!): Da wären zunächst Constantin von Jascheroff und Volker Brandt, die uns durch den Esmeralda-Zweiteiler begleitet haben; dann noch Hasso Zorn und Konrad Halver, die seit den Anfängen der Serie Verbündete von Dorian Hunter waren. Wie es mit Halvers Rolle weitergehen soll, ist mir unklar - da hier der Sprecher einer auch im Fortlauf der Serie präsenten Romanfigur gestorben ist. Interessant wird auch sein, ob uns Göllner nach seinem bevorstehenden Ausstieg als Autor und Regisseur wenigsten noch als Sprecher erhalten bleibt. Sonst ist zu erwarten, dass die Hörspielserie in Zukunft einen noch deutlich anderen Weg gehen muss als die Heftromanserie...

Es bleibt spannend, wie es mit Dorian Hunter weitergeht - sowohl story- alsauch produktionstechnisch. Für dieses Hörspiel kann ich eine Kaufempfehlung aussprechen, sie ist (wie auch die Vorgängerfolgen) grandios produziert, kreativ abgemischt und jeder Mitwirkende hat sein bestes zu diesem Hörspiel beigetragen. Daumen hoch!
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Deskriptiv und ohne Tempo beginnt die neue Folge des Dämonen-Killers und nimmt den Hörer mit in die Vergangenheit, zurück in die Zeit von Juan Garcia de Tabera und dessen weiteren Erlebnissen, da seine Geschichte mit Esmeralda noch lange nicht abgeschlossen ist. In allen Einzelheiten präsentiert Juan selbst - weiterhin hervorragend gesprochen von Constantin von Jascheroff - ausgiebig die Details aus seinem Leben, die Dorian in der Gegenwart für seine aktuellen Probleme nutzen kann. Denn während Juan von einem satanischen Zirkel erfährt und bei der Geburt des gefährlichen Dämonen-Drillings dabei ist, sorgen sich auch Dorian und Olivaro aufgrund des Dämonendrillings. Durch Folter, Tod und Verrat wird Hunters altes Leben kraftvoll mit Inhalt gefüllt und erhält viel mehr Tiefe. Die Handlung knüpft an die vorherige Folge nahtlos an und sorgt quasi für einen doppelten Showdown - einen in jeder Zeit. Der Titel der Folge verrät es bereits: Dorian muss den "Tod eines Freundes" hinnehmen. Gut in den Ablauf integriert und glaubwürdig in Szene gesetzt sorgt dies in einem packenden Finale für starke Hörspielunterhaltung.

Selbst mit einfachen Mitteln gelingt es, in diesem Hörspiel Aufmerksamkeit zu erzeugen. Während in früheren Folgen bei den Inkarnationen die schon des Öfteren gelobte Methode der ineinander übergehenden Stimmen für Furore sorgt, reicht in dieser Episode ein wesentlich einfacheres Stilmittel aus. Bei einem Drilling bestimmte Dinge einfach dreimal auszusprechen ist ebenso einfach wie genial, zumindest aber zeigt es, dass Dorian Hunter nicht nur inhaltlich, sondern auch technisch immer wieder versucht ein Hörerlebnis zu kreieren, was auch diesmal wieder gelungen ist.
Wie im Booklet auch noch einmal erwähnt, hat der verstorbene Konrad Halver, der Trevor Sullivan seine Stimme lieh, noch eine kleine, aber schon gemachte "Verabschiedung" erfahren. Eine schöne Geste, die noch einmal an diesen tollen Sprecher und Menschen erinnert - ganz nebenbei clever in die Szene integriert.

Kurzum: Mit Dorian Hunter ist weiterhin nicht zu spaßen. Sein vergangenes Leben als Juan war nicht weniger brutal oder spannend als das aktuelle und auch im Hier und Jetzt sorgen die verschiedenen Aspekte für ein gelungenes Hörspiel. Olivaros Intrigen, die neuen Erkenntnisse zu Coco Zamis und natürlich der Drilling verdienen eine uneingeschränkte Empfehlung.
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am 7. Dezember 2013
Meinung
Im früheren Leben Dorian Hunters als Juan Garcia de Tabera, wird er Zeuge eines dämonischen Rituals. In einer satanischen Messe werden drei Kinder geboren, die Saat des Satans. Im Anführer der Sekte erkennt Dorian seinen Erzfeind Lucero, der sich des Dämonendrillings annimmt.
Für Dorian gibt es nur eine Möglichkeit den Drilling zu vernichten, den Drudenfuß, den sein Mentor Albertus Villanovanus schuf. Wieder zurück im Jetzt erkennt Dorian, dass der Dämonendrilling überlebt hat und er macht sich auf die Suche nach dem Drudenfuß...

Nachdem nun schon über einige Folgen Rückblicke in das frühere Leben Dorian Hunters als Juan Garcia de Tabera geliefert wurden, verbinden sich nun diese beiden Handlungsstränge zu einem Ganzen und wir erfahren, warum die Geschichte Juans so wichtig für den Fortgang der Handlung ist.
Dabei ist die Umsetzung überaus gelungen, die Handlung ist spannend, die Zeitsprünge zwischen den Handlungssträngen gekonnt eingesetzt und der Hörer wird, während er mit wichtigen Informationen versorgt wird, bestens unterhalten.
Äußerst eindringlich und nachklingend wird die Geburt des Dämonendrillings geschildert. Die Beschreibung der Szene ist so intensiv, dass man sie schon fast bildgewaltig nennen könnte.
Für Dynamik und Tempo innerhalb der Geschichte sorgen die geschickt eingesetzten Zeitsprünge zwischen der Vergangenheit und dem Leben Juans und den aktuellen Geschehnissen um Dorian. Ein Höhepunkt jagt den nächsten und besonders die titelgebende Szene „Tod eines Freundes“ sorgt für einen Paukenschlag.
Diese Geschichte versteht es durch ihre dichte Atmosphäre und Dynamik vollends zu überzeugen und ist ein absolutes Highlight der Reihe.

Neben den Stammsprechern der Serie, die wie immer einen sehr überzeugenden Job machen, konnte besonders Constantin von Jascheroff als Juan Garcia de Tabera begeistern. Seine Art Juan zu sprechen, kann als weitere Hauptfigur neben Dorian absolut überzeugen.
Besonders gefallen hat mir Hasso Zorn in der Rolle des Norbert Helnwein. Seine Stimme hat einen hohen Wiedererkennungswert und fasziniert durch ihre Unnachahmlichkeit, die der Rolle des Antiquars gerecht wird.

Das wie immer düstere Cover zeigt dieses Mal das Innere einer Kirche, an deren Decke ein Mann mit auf dem Rücken gefesselten Händen von einem Seil herabhängt. Um wen es sich bei dem Mann handelt, erschließt sich aus einer eindrucksvollen Szene im Hörspiel, die besser nicht hätte gewählt werden können.

Fazit
Sehr spannende, starke und gelungene Folge, die besonders durch die Szenen aus der Vergangenheit lebt und sie intensiv mit den aktuellen Szenen in der Gegenwart verbindet.
Fesselnde Unterhaltung, die hier und da einen Aha-Effekt liefert und restlos überzeugt. Eine der besten Folgen der Reihe.
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am 10. April 2014
Auch mit "Dorian Hunter 23: Tod eines Freundes" geht es weiter in der Geschichte um Dorians früheres Ich, Juan Garcia de Tabera. Doch leider bin ich von den ersten 60 Minuten der Folge sehr enttäuscht und hatte eine wirklich schwere Zeit diese komplett und ohne Unterbrechung zu hören, da ich mich zu großen Teilen gelangweilt habe. Der Fehler ist im Aufbau der Handlung zu suchen. Zunächst einmal hat es mich gestört, dass dem ach so bösen und ehemaligen Großinquisitor Lucero, der vorher unantastbar erschien, innerhalb von 10 Minuten der Gar ausgemacht wird. Bitte?! Hab ich was verpasst? Das wäre bei diesem Hörspiel sogar möglich gewesen, denn obwohl man nun endlich zwei Verbindungspunkte der verschiedenen Zeitebenen hat, der Drudenfuß und der Dämonendrilling, ist die Handlung in der Vergangenheit wirklich schnarchlangweilig. Es liegt nicht daran, was passiert, sondern eher wie es dem Zuhörer dargeboten wird. De Tabera wird als eine Art Erzähler eingesetzt, was anfänglich noch als nette Idee erscheint. Doch nachdem dieser quasi 60 Minuten mit ein paar wenigen Zwischensequenzen monoton und ausdruckslos am Stück labert, fällt es einem nicht leicht die Augen aufzulassen.

Ein weiteres Problem besteht darin, nachzuvollziehen warum man de Tabera so viel Spielzeit gegönnt hat, so weiß man doch aufgrund der Szenen aus der Gegenwart, dass de Tabera erfolglos war. Hier hätte ich mir echt ein wenig mehr Hunteraction gewünscht und das nicht nur in den letzten 20 Minuten. Diese sind nämlich ungemein spannend, actiongeladen und auch traurig. Traurig deshalb, weil der Titel der Episode, "Tod eines Freundes", in zweierlei Hinsicht wörtlich gemeint ist. Wer nicht gespoilert werden will, sollte vor Beginn der Episode nicht zum Booklet greifen, denn dort stehen ein paar wenige Zeilen zum Nachlass der liebgewonnen Figur. Doch auch das reale Leben feit nicht davor, endgültig Abschied von Familienmitgliedern oder Freunden nehmen zu müssen. Im November 2012 ist Konrad Halver, der Sprecher der Figur Trevor Sullivan, verstorben. Daher hat Marco Göllner sich eine kleine aber feine Geschichte zum Abschluss einfallen lassen. Dafür hat er einige Interviewschnipsel mit Halver neu zusammengestellt, Regina Lemnitz noch ein, zwei Zeilen einsprechen lassen und fertig war die charmante Anekdote. Klasse.

Ansonsten muss ich auch im Bereich der Sprecher sagen, dass es keine großen Überraschungen gab. Das Team um Dorian Hunter, also Thomas Schmuckert, Frank Felicetti, Claudia Urbschat-Mingues und auch Hasso Zorn, macht seinen Job wie immer sehr gut. Es wurden auch einige Sprecher aus der vorangegangenen Doppelfolge übernommen, dazu gehören Volker Brandt, Lutz Riedel, Stephanie Schultheiß, etc. Wirklich neu war lediglich Daniel Montoya, der jetzt nicht unbedingt als Sebastión, dem Diener des Alchemisten Alberto Villanovanus, negativ oder positiv aufgefallen ist. Wahrscheinlich lag das aber an der immer und immer und immer wiederkehrenden Stimme von Constantin von Jascheroff (Juan Garcia de Tabera). Dass ich die Stimme nicht mag, dürfte mittlerweile klar geworden sein, aber ich frage mich bei ihm auch, wieso man nach vier Episoden in der Hauptrolle keine wirklichen Fortschritte sieht. In den Szenen, in denen von Jascheroff mit Boris Tessmann (Alfonso de Villar), die Stimme von Patrick Dempsey, David Boreanaz oder Alexander Siddig, agiert hat, wurde in mir die Hoffnung auf Besserung geweckt, da Tessmanns Stimme zu den wenigen gehört, die alles vorlesen können und man hört trotzdem gerne zu. Leider wurde dieser Wunsch erst in den letzten 20 Minuten von "Dorian Hunter 23: Tod eines Freundes" erhört, aber da war von Jascheroff nicht mehr wirklich mit von der Partie.

Selbst die Musik- und Geräuschkulisse ist äußerst realistisch, dramatisch und auch ein einfühlsam, was für Hunter-Verhältnisse eher selten der Fall ist. An sich ist also alles tipptopp, wäre da nicht ein kleiner großer Patzer: Eingangs hat man nämlich versucht die Gegenwart von der Vergangenheit zu trennen, indem man bei Letzterer hintergründig ein Knistern einer Schallplatte mitlaufen ließ. Da Schallplatten sich nicht immer einwandfrei abspielen lassen, hat man sich gedacht, dass auch die Schallplatte von Dorians früherem Ich einen Sprung haben könnte. So kommt es, dass an zwei Stellen im Hörspiel Satzteile dreimal wiederholt werden. Leider ging der Kunstgriff für mich nach hinten los, denn ich war nach mehrmaligem Lauschen der Episode nach wie vor nicht sicher, ob es gewollt war oder ob sich um einen Qualitätsfehler bei der Pressung handelte.

Fazit:
Wenn es die dramatischen letzten 20 Minuten in "Dorian Hunter 23: Tod eines Freundes" und die kleine Anekdote an Konrad Halver nicht gegeben hätte, wäre diese Episode ein gnadenloser Flop für mich gewesen. Man vertrödelt mit der Vergangenheit viel zu viel Zeit und setzt auch auf eine für das Hörspielgenre nicht geeignete Stimme von Constantin von Jascheroff. Es war einfach eine langatmige Geschichte, die den Stein um den Drudenfuß und den Dämonendrilling ins Rollen bringen sollte.
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Inhalt:
Dorian Hunter kann sich endlich wieder an sein Leben als Juan Garcia de Tabera erinnern, der den Tod seiner Geliebten Esemeralda gerächt und Lucero getötet hat. Der stand jedoch einer satanistischen Sekte vor, die die Geburt des Dämonen-Drillings überwacht hat. Juans Lehrmeister, der Alchimist Alberto Villanovanus, hat eine Möglichkeit gefunden den Drilling wirksam zu bekämpfen und zu vernichten. Doch der goldene Drudenfuß fällt in die falschen Hände und Juan Garcia de Tabera gerät in die Fänge eines übermächtigen Feindes, der Jahrhunderte später auch Dorian Hunters Freunde Norbert Helnwein und Coco Zamis ins Visier nimmt ...

Meinung:
„Tod eines Freundes“ schließt nahtlos an die Doppelfolge 22 „Esmeralda“ an und erzählt die Geschichte von Juan Garcia de Tabera bis zu ihrem tragischen Ende. Die Geschehnisse in der Vergangenheit werden dabei von Tabera als Erzähler in der Ich-Form begleitet. Hier darf Constantin von Jascheroff so richtig auftrumpfen und sein Können unter Beweis stellen. Dabei erfährt der Hörer von einem neuen mächtigen Feind, der Hunter und seinen Gefährten in der Gegenwart noch viel Ärger machen wird. Stefan Krause ist wieder als Olivaro zu hören, der weiterhin seine Intrigen spinnt. Ein kleines, humorvolles Highlight ist Frank Felicetti in der Rolle des Donald Chapman. Auch Hasso Zorn und Claudia Urbschat-Mingues sind erneut mit von der Partie. Ein tragischer Höhepunkt dieser Folge stellt jedoch der Epilog dar, in dem man Trevor Sullivan und Martha Pickford lauschen darf, die von einem Theaterbesuch kommen. Konrad Halver ist hier zum letzten Mal in der Rolle des Chiefs zu hören, denn Halver ist leider im November 2012 verstorben, so dass diese Folge, die genau ein Jahr später erschienen ist, gewissermaßen einen traurigen Nachruf darstellt. Das ist auch daran zu hören, dass Trevor Sullivan hier einen Text von Halver in den Mund gelegt bekommt, den dieser eigentlich gar nicht für diese Rolle eingesprochen hat. Vielmehr gibt er eine eigene Anekdote zum Besten. Wie es jetzt mit Sullivan weitergeht wird in den kommenden Episoden thematisiert werden. Auf den Hörer wartet jedenfalls ein fieser Cliffhanger. Das Hörspiel wurde mit einer Laufzeit von 77 Minuten zeitlich voll ausgereizt, kann aber auch thematisch und dramaturgisch auf ganzer Linie überzeugen. Marco Göllner hat sich vor allen Dingen bei den Dialogen wieder viel Mühe gegeben und die wortgewandten Gespräche perfekt aufeinander abgestimmt, so wie auch die einzelnen Szenen-Übergänge. So wirkt die Handlung wie aus einem Guss und fließt quasi von selbst dahin, ohne Hänger und Längen. Musik und Geräusche lassen auch dieses Mal keine Wünsche offen. Erwähnt werden muss noch die großartige Leistung von Thomas Schmuckert und Lutz Riedel, obwohl man eigentlich jeden einzelnen Sprecher hier nennen müsste, denn auch die kleinsten Nebenrollen sind hervorragend besetzt worden. Der traurige Höhepunkt der Episode ist der tragische, titelgebende Tod eines Freundes, der trotz allem sehr überraschend daherkommt. Normalerweise würde ich an dieser Stelle so etwas schreiben, wie „selten war die Serie spannender“, doch irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich diese Phrase in Zukunft öfter benutzen würde müssen.
Wer sich beim Hören über dreifache Wiederholungen wundert, wie sie bei Sprüngen defekter CDs auftreten können, der sei an dieser Stelle beruhigt, denn das ist volle Absicht und passiert nur im direkten Zusammenhang mit der Zahl Drei.
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Es ist wieder Gruselzeit! Und damit uns wieder eine schöne Gänsehaut den Rücken runter läuft, dafür sorgt Folgenreich mit der 23. CD der Reihe Dorian Hunter. Diese hat den netten Titel „Tod eines Freundes“, was bei den Fans die Alarmglocken schrillen lässt. Sollte wirklich ein geliebter Charakter der Reihe das Zeitliche segnen?

Im Gedächtnis von Dorian Hunter setzen sich immer mehr Puzzleteilchen zusammen. Immer weitere Erinnerungen an sein zweites Leben als Juan Garcia de Tabera werden in ihm wach. Nachdem er den Verlust von Esmeralda verwinden musste, trifft Juan nun wieder auf seinen Erzgegner Lucero. Was dann geschieht, hätte er sich in seinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können – er wird Zeuge von der Geburt des Dämonendrillings. Wenn er den goldenen Drudenfuß seine Mentors Tabera hätte, könnte er das Monster vernichten. Aber der Dämon lebt – und 500 Jahre später ist Dorian auf der Suche nach der Waffe, die ihn vernichten kann…

Es ist einfach nur herrlich und spannend, was dem Zuhörer hier geboten wird. Wieder einmal überzeugt mich die CD mit Dorian Hunter problemlos, die Geschichte wird hier ohne Längen erzählt. Wer schon CDs der Reihe kennt, kann hier problemlos einen Blindkauf wagen.
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am 16. April 2014
Die Folge hatte ich mehrmals gehört, bis sie mir erst richtig gefallen hat. Die Geschichte spielt wieder auf zwei Ebenen. Einmal in der Vergangenheit mit Dorians inkarniertem Alter Ego Juan Garcia de Tabera, und einmal in der Gegenwart.

Auf der Suche nach dem Drudenfuß um damit die dämonischen Zwillinge zu vernichten, muß Hunter (wieder überragend gesprochen von Thomas Schmuckert) noch ein schweres Opfer bringen und trifft dabei mit der Hexe Coco Zamis auf einen alten Bekannten...

Tolle und vorletzte Folge von Marco Göllner. Die beste (Mystery)-Grusel Serie die es z.Z gibt!!!
77 Minuten Spielzeit!

4-5 Sterne! (von 5)
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am 8. Januar 2014
Fans der Serie, die so wie ich die ganze Reihe gehört und geliebt haben, kommen natürlich nicht an dieser Folge vorbei. Dafür ist sie viel zu wichtig für den weiteren Verlauf.

Trotz der Tatsache, dass sowohl die Sprecher, als auch Effekte wieder top sind, halte ich die Folge aber für eher eine nicht so gute Folge.

Zum Einen ist die Erzählweise dieses mal eher wie ein Hörbuch: es wird größtenteils durch eine bzw. die zu diesem Zeitpunkt einzig handelnde Person berichtet. Im Grunde ist dass dann so, als wäre eine Folge "die drei ???" rein durch den Erzähler berichtet worden (überspitzt dargestellt). Zum Anderen empfinde ich diesmal die Musikauswahl nicht immer gelungen, an einer Stelle sogar albern.

Abgesehen davon wird weder etwas konkretes über den Drudenfuss berichtet, noch erfährt man Details über die/den Dämonendrilling, sodass man weder Angst vor diesen haben müsste, noch nachvollziehen könnte, warum alle hinter dem Drudenfuss her sind. Dies mag aber im Verlauf der kommenden Folgen sicherlich noch weiter ausgeführt werden. Die Spannung der aktuellen Folge leidet leider etwas darunter.

Mein Fazit ist daher, dass es sich um eine gut produziertes Hörspiel handelt, an dem Fans nicht vorbei kommen werden, es aber eher einer der schwächeren Teile der Serie ist (aber nicht schwächer als die in meinen Augen schwächste Folge "Devil's Hill").
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am 5. Dezember 2013
Nein,nein, Ihre CD ist nicht kaputt wenn die Zahl "drei-drei" etwas springt.Das hat schon seine Bewandnis. "Tod eines Freundes" schliesst sich nahtlos dem Esmeralda-Zweiteiler an. Neueinsteiger der Serie sollten zumindest 22.1 und 22.2 gehört haben,um der spannenden düsteren Geschichte folgen zu können.

Ich bin wirklich begeistert wie toll Folgenreich mal wieder eine Hunterfolge verwirklicht haben.Hochgradig klasse inszenrierte Zeitsprünge in die Vergangenheit und Gegenwart mit sehr überraschende Wendungen. Dem gesamten Hörspiel (fast 80min) geht einfach nicht die Luft aus. Im Mittelpunkt steht der (selbst in der schwarzen Familie eher als ein Mythos angesehende) Dämonendrilling. Juan Garcia de Tabera, alias Hunters zweites Leben, erlebt die Geburt dieses Monstrums,welches nur mit einer besonderen Waffe vernichtet werden kann.
500 Jahre später,setzt Dorian in der Gegenwart alles daran es in seinen Besitz zu bringen. Einfacher gesagt als getan,wie er sehr schnell feststellen muss.

Warum möchte Olivaro Dorian sprechen? Was macht Coco bei Helmwein in der Schweiz? und was zum Geier macht Don Chapman mit einer Barbiepuppe? :-)

Fazit: Dorian Hunter,Folge drei...drei...dreiundzwanzig zeigt mal wieder, wie intelligent Hörspiele produziert werden können,und das es immer noch Steigerungen in der "Dämonekiller"-Königsklasse gibt.....toll!
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