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Kundenrezensionen

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am 5. Dezember 2013
Als M43-Anhänger der ersten Stunde habe ich einige Erfahrungen mit diesem großartigen Format, das uns kleinere Kameras, aber vor allem kleinere Objektive beschert hat. Und das bei einer Bildleistung die den APS-C Kameras durchaus vergleichbar ist. Die GM 1 ist nun die erste M43 Kamera, die das Miniaturisierungspotential dieses Formats wirklich ausschöpft und wohl in jeder Jackentasche Platz findet.
1.Gehäuse: Das winzige Gehäuse, von der Abmessung auf Kompaktkameraniveau, ist aus einer Magnesiumlegierung und damit absolut stabil. Ich wäre aufgrund der geringen Abmessungen und des geringen Gewichts für eine zusätzliche, optional verwendbare Handschlaufe sehr dankbar gewesen. Die Bedienelemente sind natürlich auch klein, aber dennoch gut bedienbar. Störend ist lediglich die silbergraue Beschriftung der Funktionstasten auf der Rückseite, die sich kaum vom schwarzen Untergrund abhebt.
2. Handhabung: Neben der Sensorleistung und dem Tempo des Autofokus (toll)steht bei mir als Bergradler und Bergsteiger vor allem die Handlichkeit sprich Einhandbedienung im Fokus. In dieser Hinsicht ist meine Panasonic GF-3 sehr gut, die GX7 (angetestet) weniger geeignet und meine Olympus OM-D 5 ungeeignet (Einschalter ungünstig gelegen und nicht griffig). Die GM 1 landet klar hinter der GF 3 auf Platz zwei.
Drei Gründe:
--Fällt bei der GF 3 der Zeigefinger zwangsläufig auf den Auslöser, so muss er bei der GM 1 etwas abgewinkelt werden.
--Der Einhandbedienung abträglich ist weiters die Tatsache, dass das (sehr gute) Kitobjektiv 12-32 nicht wie das etwas größere (ebenfalls sehr gute) 14-42er Zoom beim Ein- bzw. Ausschalten elektrisch ausfährt, sondern erst durch Drehen des Brennweitenringes ent- bzw. gefaltet werden muss. Ich setze deshalb beim Sport das Panasonic 14mm ein, dass mir ebenfalls viel Landschaft und eine große Schärfentiefe garantiert und überdies noch kleiner ist als das winzige Kitzoom.
--Da gegenüber der GF3 rechts des (ausgezeichneten) Displays weniger Platz ist, gerät man immer wieder einmal mit dem rechten Daumen auf das Display und kann dort zumindest den Fokuspunkt verstellen (wenn diese Funktion nicht deaktiviert ist). Dagegen hilft der als Zubehör erhältliche Handgriff recht zuverlässig, der in der schwarzen Ausführung das Gesamtbild der Kamera nicht stört. Störend ist allein der horrende Preis dieses schlichten, wenn auch soliden Zubehörteils.Positiv für Einhandbediener ist auch die Tatsache, das ein ungewolltes Verstellen von Schaltern schwer möglich ist. Der Programmwahlschalter hat die notwendige Schwergängigkeit, die Videotaste kann abgeschaltet werden, die anderen Schalter sind nicht bedroht. Lobenswert auch die Kombination Ein-Ausschalter mit dem Auslöser, eine Kombination, die auch mit Handschuhen bedienbar ist.
3.Blitz/Akku/Bildstabilisator: Der Blitz reicht bis knapp an die 10 Meter-Grenze, die Akkuleistung entspricht nicht der größeren Schwester GX-7, werde mir also einen Zweitakku besorgen. Leider ist in der GM1 kein Platz für eine Bildstabilisierung im Gehäuse, wie dies die GX-7 bei Panasonic eingeführt hat, das winzige Kitzoom verfügt allerdings über OIS.
4.Menü: Das Menü ist übersichtlich und auch mittels ausgezeichnetem Touchscreen zu bedienen. Besonders wertvoll: Das Fokus Peaking als Fokussierhilfe im Modus Manuell. ISO-Automatik: Die Idee, die Zeiteinstellung von der Schnelligkeit des abzubildenden Objektes abhängig zu machen ist an sich gut. Was ich vermisse ist die Möglichkeit den höchsten ISO-Wert bzw. die geringste Geschwindigkeit selber einzustellen.
5. Bildqualität: Die GM-1 hat sowohl den Sensor als auch den Prozessor der großen, vielgelobten Schwester GX-7 geerbt. Die Bilder sind also gleichwertig und wie alle Profi-Tests und die eigene Erfahrung zeigen von hervorragender Qualität. Zwischen RAW und JPEG gibt es - im Unterschied zu früheren Panasonickameras- keine gravierenden Unterschiede. Die Dämmerungsleistung ist enorm, ISO 3200 ist ohne Probleme verwendbar.
6.Zubehör: Den fehlenden Zubehörschuh (Blitz,Micro, elektronischer Sucher ect.) beklage ich nicht, wenn ich im Studio fotografiere oder ernsthaft eine Hochzeit dokumentieren will, dann nehme ich ein anderes Gerät. Sie ist eben eine Immer-Dabeikamera, wobei ich mir wünsche, dass irgendwer einmal einen Objektivdeckel zumindest für die Kitoptiken erfindet, der draufbleiben kann und einen blendenartigen Objektivschutz wie die Kompakten bietet. Was die Objektive betrifft, so passen das 7.5 mm Samyang, das 9-18er Oly, das 45er Oly und insbesondere das 14er Pana sehr gut drauf. Auch das 12-50er Oly und selbst das 40-150 Oly- Tele machen sich noch gut, weil leicht.Das 20er Pana und das 14-24 Pana stehen über den unteren Rand (wenn man nicht den Griff dazu kauft). Das 12-35er (Standardglas auf meiner OM-D)wirkt schon vom Gewicht her deplatziert.
Fazit: Mehr Bildqualität wird man in einem gleich großen Gehäuse wohl kaum finden. Die populäre Sony RX100 II kann zwar mit ähnlichen Maßen, ähnlichem Preis, etwas besserer Jackentauglichkeit (Objektiv baut weniger weit vor und wird automatisch verschlossen) sowie guter Bildqualität punkten, muss sich aber bezüglich Variabilität und Sensorgröße geschlagen geben.
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am 19. August 2014
Im Verlauf der Jahre habe ich bei Fotografie mindestens eine Lektion gelernt: Bilder macht nur die Kamera, die man dabei hat.

Ehedem war es einmal eine dicke, fette analoge Nikon Spiegelreflex-Kamera mit zwei dicken, fetten Objektiven aus der sogar oft gute Fotos herauskamen - so etwas als Mühlstein um den Hals zu tragen ist aber nicht nett, gerade wenn man zu Fuss in der Natur oder in der Stadt unterwegs ist.

Dann gab es "Knipsen" verschiedener Ausprägung inklusive einer Super-Zoom-Kamera (Panasonic FZ5) - wirklich tragbar, teils sogar kompakt, aber mangels Grösse des Bild-Sensors machten diese Geräte nur bei optimalen Lichtverhältnissen wirklich brauchbare Bilder.

Für mich führt die GM1 nun das zusammen, was ich sowohl an der Spiegelreflex-Kamera wie auch an den Knipsen geschätzt habe:

Dank grossem, aktuellem Sensor ist es möglich auch unter schwierigen Lichtverhältnissen sehr brauchbare Fotos zu machen. Für mich sind selbst Fotos mit ISO 1600 noch in hoher Auflösung gut zu gebrauchen; ab ISO 3200 sollte man dann schon . Zum Vergleich - früher war mal ISO 400 das höchste aller Gefühle.

Das Paket ist klein. Verdammt klein. Und ich hatte massive Bedenken nachdem ich die entsprechenden Kommentare auf allen möglichen Internet-Seiten gesehen hatte. Letztlich hat sich für mich herausgestellt, dass die Grösse für meine grösseren, feiner gegliederten Hände wirklich vollkommen akzeptabel ist. Nach etwa 3-4 Wochen Eingewöhnungszeit dürfte jeder die individuell optimale Haltung gefunden haben. Einhändige Bedienung ist meines Erachtens nicht wirklich sinnvoll möglich, da die Griffpunkte dafür nicht geeignet liegen - trotz des sehr angenehmen Gewichts. Der von Panasonic als Zubehör angebotene Griff ist meines Erachtens überteuert; eine Alternative findet man über "franiec grip gm1" - ich habs nicht, kann mir aber vorstellen, dass die Alternative auch gut hilft.

In dieser Kombination finde ich das Paket von GM1 und dem sehr kompakten Zoom wirklich herausragend gut.

Auf ein paar Punkte möchte ich explizit eingehen:

* Bildqualität - ist eine Funktion von Anwender, Objektiv, und Kamera. Der Kamera-Sensor funktioniert sehr gut, das 12-32mm Kit-Zoom (24mm - 64mm Kleinbild) funktioniert sehr gut; ein Panasonic 45-150mm optisch stabilisiertes Zoom (90mm-300mm Kleinbild) ist sehr schnell und sehr leicht; dazu gibt es noch das manuelle Samyang 7,5mm Fisheye (15mm). All das ist keine Profi-Qualität und kann in der Preisklasse, in der Grössenklasse, und auch in der Gewichtsklasse nicht erwartet werden. Die Qualität ist aber für die meisten Anwendungsfälle vollkommen ausreichend. Was die Kamera unter richtiger Anwendung leisten kann, sieht man z.B. wenn man nach "flickr cameras dmc-gm1" sucht.

* Grösse und Gewicht - kompakt und leicht. Auch die Objektive. Die GM1 mit Kit-Objektiv passt locker in die Jackentasche und kam bequem in der Hand getragen werden. Alle Objektive (oben) und Batterien passen in eine kleine Bauchtasche und sind damit immer dabei ohne wirklich zu stören.

* Robustheit - zu meiner Schande muss ich gestehen, dass die Kamera samt Kit-Objektiv schon dreimal mit dem Boden hat Kontakt aufnehmen müssen. Gelitten hat der Lack, aber die optische Qualität erscheint unverändert (gut). Aus meiner Sicht ist das wichtig, denn die Fotografie ist nicht mein Hauptfokus - ich möchte nur das festhalten, was ich in diesem Moment sehe.

* Geschwindigkeit - die Kamera startet sehr schnell, reagiert sofort und unmittelbar; der Autofokus trifft fast immer, und immer sehr schnell, auch bei schlechten Lichtverhältnissen.

* Blitz - ich verwende in der Regel keinen Blitz sondern das verfügbare Licht; wer wirklich weiss dass er Blitz haben muss, der sollte signifikant grössere Kameras mit signifikant grösseren Blitzen ins Auge fassen.

* Batterie und Energieversorgung - ja, die Batterie ist in der Tat klein. In der Praxis hat sich für mich herausgestellt, dass eine Batterie einen ganzen Urlaubstag vollgepackt mit fotografieren überlebt. Wer nur 10 Fotos pro Tag schiesst, für den hält der Akku signifikant länger. Auf Reisen hat sich herausgestellt, dass der originale Akku und zwei zusätzliche, billige noname Akkus vollkommen ausreichen, um die Kamera garantiert mehrere Tage ohne Aufladen intensiv nutzen zu können. Das Aufladen der Akkus geschieht dann mit externem Ladegerät. Optimal wäre das (optionale) Aufladen direkt in der Kamera via USB, aber ich denke, dass das im Gesamtkonzept der Kamera technisch nicht mehr unterzubringen war. Energiemanagement ist einfach: Kamera immer sofort ausschalten - und bei Bedarf wieder anschalten. Da die Kamera sehr schnell startet (siehe oben) ist das sehr schnell eingeübt und verlängert die Batterielaufzeit.

* WLAN - verbraucht sehr viel Energie und hat zwei Funktionen: a) Upload von der Kamera direkt ins Internet. Ich finde die Umsetzung sehr, sehr mässig und verwende sie nicht; b) Fernbedienung der Kamera - und das funktioniert wirklich gut, wenn man z.B. die Kamera an einer Stelle positioniert, an die ein Mensch nicht so richtig gut kommt.

Ich hatte mittlerweile Gelegenheit auch mit einer Sony RX100 (II) zu spielen - ähnlich kompakt und leicht, aber ohne die Möglichkeit, die Objektive zu wechseln, und mit ihren eigenen Kompromissen versehen. Eine Panasonic GH4 (das Top-Modell von Panasonic) hatte ich auch schon in der Hand und fand sie richtig, richtig sexy weil unglaublich schnell, unglaublich satt in der Hand liegend, eine Unmenge von Features. Oh, und leider ist die GH4 richtig gross (im Vergleich).

Auf meinen Reisen ist auch immer zusätzlich ein Smartphone dabei - ein Samsung Galaxy Note 3. Die dort verbaute Kamera gehört zur Oberklasse dessen was derzeit am Markt ist. Die produzierte Bildqualität ist sicherlich gut und ich staune immer wieder, was technologisch machbar ist. Dies gilt aber nur bei perfekten und passenden Lichtverhältnissen. Sobald eine grosse Bandbreite and hellen und dunklen Bereichen auf ein Foto soll, zeigt das Smartphone sehr viel früher und deutlicher die Schwächen von Objektiv und Sensor. Die GM1 ist eigentlich immer drastisch besser - schneller, klarere Fotos, mehr Dynamikumfang, viel mehr Flexibilität dank Wechselobjektiven.

Wenn man es darauf anlegt, kann man die GM1 auch als Selfie- und Action-Kamera verwenden: Die Brennweite des Kit-Objektivs ist kurz genug, dass man ausgestreckten Arm nette Fotos machen kann. DIe Kamera ist leicht genug, dass man sie auf einem Handstativ (Cullmann Flexx Freestyle Kit) anbringen kann - das hilft dann auch sehr bei der Stabilisierung von Videos.

Oh - und Videos: Die Qualität der Videos aus der Kamera ist sehr gut, mit sehr guter Auflösung. Mittlerweile lerne ich, dass für die meisten Videos ein Stativ sehr wichtig ist, dass man in der Regel nicht aus der Hand schiessen sollte. Sobald ich das auch umgesetzt habe, werden meine Videos inhaltlich wohl auch ahnsehlicher.

Würde ich die GM1 nochmals kaufen? Ja!
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am 16. April 2014
Ich war es leid, immer das Gewicht einer Kameratasche mit DSLR, 3 Objektiven, großen Akkus, Filtern und Blitz mitzuschleppen.
Die Tasche blieb deshalb fast 2 Jahre lang im Schrank und ich hatte eine kleine Gürteltasche für Kompaktkameras dabei.
Die Canon SX260/240 ist zwar bei ausreichend Licht eine Klasse Kamera, aber die serienmäßig eingebauten Objektivkratzer durch den Canon Lamellenverschluss haben es mir verleidet.

Eine S95 hat dieses Problem nicht, liefert auch bei weniger Licht noch brilliante Bilder, aber die Brennweite beginnt erst bei 28mm und sie kommt langsam in die Jahre. Eine Sony RX 100/II beginnt auch erst bei 28 mm und ist zudem noch teuerer.

Da es Canon bisher nicht geschafft hat, einen zumindest ebenbürtigen kompakten Nachfolger zu präsentieren, (S100,110,120 sind nicht schlecht, aber keine Alternative, G Serie hat auch das Kratzerproblem, kein 24mm und ist zu klobig), habe ich mich für die GM 1 entschieden und wurde nicht enttäuscht.

Das Händling ist trotz großer Hände gut. Sie passt einwandfrei in meine Gürtelltasche (mit zwei Ersatzakkus = MUST). Die Bedienung über das Touchpanel ist gewöhnungsbedürftig aber wenn man die Sache mit Belichtungsbereich, Fokuspunkt und Auslöser mal drauf hat, macht es riesigen Spaß - und das in einem absolut rasanten Tempo.

Am meisten fasziniert mich aber die Bildqualität. Richtig tolle Farben (AWB), keine weiß ausgebrannten Flecken durch Spitzlichtkorrektur (ein absolutes Manko bei Kompakten von Canon!) und knackscharfe Bilder mit diesem winzigen Zoom.
Freistellen klappt auch prima und die Hintergründe sehen dabei schön gleichmäßig aus.

Die kleinste Verschlusszeit von 1/16000 sec ist der Hammer - selbst bei hellem Licht und ohne filter kann ich immer die Offeblende nutzen - ein Traum!

20 cm Fokusgrenze sind gerade so ausreichend für Nahaufnahmen.

Den Blitz kann man manuell abwinkeln und dadurch schöne Effekte erzielen. Dass die Verschlusszeit dabei auf 1/50 sec reduziert ist, wird ein Problem sein, wenn man bewegliche Objekte blitzen möchte, was ich aber normalerweise nicht mache.

Eigentlich brauche ich den Blitz gar nicht, da man getrost auf Auto Iso stellen kann und wenn man zusätzlich eine Begrenzung auf ISO 3200 eingibt, sind die Unterschiede bei den Details, wenn überhaupt, nur bei voller Auflösung und genauem hinschauen zu sehen. Selbst ISO 6400 liefert noch absolut brauchbare Ergebnisse, die besser sind, als bei vielen DSLRs.
Das ist absolut erstaunlich.

Falls mich doch nochmal das Fieber packt und ich andere Objektive brauche ist die Auswahl an guten, kleinen, leichten von Panasonic und Olympus schön groß und wenn irgendwann ein Stäubchen auf dem Sensor landet, ist das auch kein Problem.

Fazit - ein kompetenter, kleiner,leichter Immerdabei-Spaßmacher für wenig Öre mit Potential zum Profischreck - so soll es sein!

Einige Beispielbilder unter dieser Adresse:
dpreview.com/galleries/6547842401/albums/panasonic-lumix-gm-1-w-kitlens-12-32-mm

(ISO 200 - 3200 JPGs aus der Kamera nur verkleinert)
11 Kommentar|48 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. September 2014
Hab die Kamera ausgiebig gegoogelt weil ich zu meiner Olympus E-M1 noch eine kompakte,
hochwertige Kamera als Ersatz für meine RX-100 gesucht habe.
Eine weitere MFT war natürlich erwünscht, da ich eine Reihe von Objektiven habe.

Hab Erfahrung, mit EOS650, Fuji X-Serie, Samsung N20, Sony, GH2, usw.
Meine Ansprüche sind privat aber auch durchaus im semiprofessionellen,
beruflichen Bereich.

Ich möchte nicht auf alle Einzelheiten und Details eingehen, da diese ausreichend hier nachzulesen sind.
Autofocus, Peaking, usw.
Ich beschränke mich daher auf die Highlights und auf die Kritikpunkte.

Die Kamera ist klein (vergleichbar mir der RX100), relativ leicht, hochwertig
verarbeitet... soweit alles zu meiner vollsten Zufriedenheit.
Für die praxisgerechte Bedienung habe ich etwas Zeit gebraucht, da die Kamera
von der Bedienung her natürlich nicht mit meiner Oly zu vergleichen ist.

Die vielfach bemängelten, kleinen Tasten, besonders das Einstellrad, sind sicherlich mit
Recht kritisch zu betrachten. Andereseits handelt es sich um eine Mini-MFT-
kamera, wo sollen denn da sinnvolle, größere Bedien-Tasten/Knöpfe untergebracht
werden!?
Meiner Meinung nach wird das sehr gut kompensiert durch die Touchscreen-Funktion und vor
allem durch das Quick-Menü das leicht zu bedienen ist.
Die normale Menü-Steuerung finde ich auch sehr gut. Die technischen Möglichkeiten
sind insgesamt mehr als ausreichend; RAW, HDR, Mehrfachbelichtung, WiFi, usw.

Ich habe mir eine der sehr schönen Leder-Taschen zugelegt. Damit ist die Kamera
gut geschützt und relativ gut zu bedienen wenn man den vorderen Teil der Tasche
weg lässt. An der Tasche ist auch sowas wie eine Kameragriff vorhanden der das
sündhaft teure Originalteil ersetzen kann.

Ach ja... der kritisierte Akku. Habe einen Zweitakku dazu beschafft; nicht das teure Original... funktioniert einwandfrei.
200 + x Bilder kann man locker damit schießen.
Für mich absolut ok! Ich "plane" meine Bilder meist und jage nicht 500 Fotos an einem Tag durch!
Dafür ist die Kamera auch gar nicht geschaffen, da muß man zu etwas anderem greifen.
Auch die Serienbild-Geschwindigkeit ist ok, wer braucht schon 20 oder mehr Bilder am Stück und muß
nach 5 sec wieder weiter fotografieren!?
Man sollte schon auf dem Teppich bleiben und sich einfach mehr auf das Bild konzentrieren als auf die Technik.

Das kleine, leichte Standardobjektiv ist besser als die Standards der meisten
anderen Anbieter. Vergleichmöglichkeiten mit hochwertigeren Objektiven habe ich
genug, gerne benutze ich das fantastische 45er Olympus oder das 20er Panasonic
wegen der doch besseren Qualität und Lichtstärke.

Erwähnen möchte ich noch die Videofunktion.
Ich bin sehr überrascht von der hohen Qualität und von den Einstellmöglichkeiten.
Wirklich unglaublich!

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit der GM1. Für mich eine tolle Immer-Dabeikamera mit hohem Potential.
Ich gebe ihr 5-Sterne weil sie auf dem Sektor einmalig ist und MEINE Erwartungen voll erfüllt.
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TOP 500 REZENSENTam 19. Dezember 2013
Meine erste Systemkamera war die G1 inkl. 14-45 Kit, der Urvater von mFT sozusagen. Nach einigen weiteren mFT Kameras, habe ich mich immer gefragt, wofür das "micro" eigentlich steht, denn so wirklich klein waren die Kameras nicht, ganz zu schweigen von den meisten Objektiven (die wenigen Pancakes ausgenommen). Eine Sony Nex war trotz größerem Sensor immer noch kleiner. Dann wurde die GM1 angekündigt und ich wusste, das war genau die Kamera, auf die ich gewartet habe.

Nach einigen Tagen mit der GM1 habe ich nun etwas gemischte Gefühle über die erfolgte Miniaturisierung. Sie ist toll weil sie so klein und leicht ist, da ich sie wirklich problemlos in der Jacke ja teilweise sogar Hose unterbringen kann, aber auch problematisch, eben weil sie so klein ist. Die beste Kamera ist die, die man dabei hat. Insofern muss ich noch abwägen, ob ich mit den Kompromissen leben kann, da man mit der GM1 in einigen speziellen Fällen zu benachteiligt ist, wobei dann die Fotos natürlich um Klassen besser sind, als man mit jedem Handy oder Kompaktkamera bekommt.

Meine bisherigen Kameras (G1, GH1, GF1, GX1...) ließen sich alle einhändig bedienen. Einschalten, Blende ändern, Belichtungskorrektur, Iso usw... alles ging toll, die GH1 konnte ich direkt am Griff sogar mit dem schweren 14-140 gemütlich in der Hand pendelnd herumtragen. Bei der GM1 ist nichts davon möglich. Schon das Einschalten ist nicht so einfach. Der Drehschalter extrem klein und unvorteilhaft gelegen. Will man die Blende ändern, müsste man die Kamera quasi zwischen 2 Fingern einklemmen und vorsichtig mit dem Daumen am Drehrad fummeln, mit der Hoffnung dass die Kamera nicht aus der Hand fällt. Einerseits ist der fehlende Griff schuld, dadurch sieht die Kamera aber eben so schick aus, wie sie ist, andererseits ist das Dreh-Tastenkreuz, oder wie man das nennen will, schuld, weil es klein und schlecht platziert ist. Meistens springt die Kamera in den Weissabgleich, obwohl ich einfach nur die Blende ändern will, weil ich vermutlich zu stark drücke um das Rad zu drehen, da ich Angst habe, die Kamera würde mir sonst auf den Boden fallen.
Das bisher von Panasonic eingesetzte und äußerst praktische Drehrad (früher vorne unter dem Auslöser, später hinten für den Daumen) ist leider zum Opfer gefallen. Dafür hat man jetzt einen eigenen fragwürdigen Autofokus Modusschalter (wie oft stelle ich schon zwischen AF und MF um?), an dessen Stelle ein Drehrad perfekt gewesen wäre, da es mit dem Daumen sogar bei einhändiger Bedienung perfekt zu erreichen wäre. Der Autofokus Schalter lässt sich überdies auch nicht einfach mal so mit dem Daumen drehen, er ist hineinversetzt und hat nur einen kleinen Buckel an der Oberseite über den er gedreht werden kann.

Weiters sind wichtige Fn-Tasten weggefallen. Es ist nur noch eine physische Fn-1 Taste vorhanden, alle anderen sind zwar völlig frei konfigurierbar, aber nur über das Touch-Display zu erreichen. Eine AE-Lock Taste fehlt demnach, lässt sich aber nur auf die Fn-1 Taste legen. Eine zweite Taste zwischen Display und Video-Taste wäre hier optimal gewesen. Oder da man die Video-Taste auch deaktivieren kann, warum kann man sie dann nicht gleich auch als Fn-2 Taste nutzen?
Da auch keine ISO-Taste mehr da ist (an derer Stelle liegt jetzt die Belichtungskorrektur), würde ich gerne die Fn-1 Taste dafür nutzen. Damit habe ich aber keine Möglichkeit mehr, mir eine AE-Lock Taste zu konfigurieren.
Lästig auch, dass die Fn-Touchbuttons extra erst über ein kleines Symbol am Rand auf das Display geholt werden müssten. Nach dem Ausschalten sind sie wieder weg, das ist ein weiterer Bedienschritt, den man jedes mal machen muss, wenn man schnell mal eine Funktion ändern will, für die es früher eine eigene Taste gab.

Eine Funktion, die ich zur Schärfekontrolle oft genutzt habe, war reingezoomt zwischen Bildern hin- und herzuspringen. So konnte man bei ähnlichen Bildern oder Serienaufnahmen sofort die Schärfe kontrollieren und das schlechteste gleich löschen. Mit der GM1 fällt diese Funktion komplett weg, da eben das drückbare Drehrad nicht mehr vorhanden ist.

Das kompakte 12-32 ist für ein derart kompaktes Kitobjektiv beeindruckend scharf über den gesamten Brennweitenbereich, wenn man ein passables Exemplar erwischt. Meines ist rechts bei vielen Bildern etwas unschärfer als links. Aber das kleine Teil hält teilweise mit dem 25er Leica und dem 20er Pancake mit was Schärfe betrifft, was natürlich fehlt ist die Lichtstärke, aber es hat bereits bei Offenblende die maximale Schärfe. Das Objektiv fokussiert sehr schnell, leider ist der Zoombereich insgesamt eher knapp, und bei 25mm ist die maximale Blende bereits bei f/5.1.
Dass das Objektiv keinen Fokusring hat, finde ich nicht schlimm, da ich bei AF-Objektiven noch nie manuell fokussieren musste.

Fokus Peaking ist nun endlich vorhanden (meine vorigen Kameras hatten den leider nicht). Das Peaking funktioniert bei Video mit manuellen Objektiven ganz gut, bei Fotos habe ich jedoch gemerkt, dass wirklich nur sehr kontrastreiche Stellen hervorgehoben werden und schwächere Strukturen vom Peaking unberührt bleiben, auf Gesichter zu fokussieren ist eher schwierig, da höchstens Wimpern oder Augenbrauen zu flackern beginnen, aber restliche Konturen bleiben unberührt. Für schnelles manuelles Fokussieren kann ich Lupe oder Bild im Bild usw. eh nicht gebrauchen, da es viel zu lange dauern würde, bis man sich durch die notwenidgen Bedienschritte gekämpft hat. Das geht nur für Stilleben und ähnliches, wenn das Motiv auch wirklich ruhig bleibt.

Die technische Austattung der GM1 ist durchaus üppig, wobei ich viele Funktionen sicher nicht nutzen werde, wie Zeitraffer, oder Trickanimation, aber auch Video, denn dafür habe ich bzw. meine Frau die Videokamera, ich bin eher für die Fotos zuständig. Aber der Videomodus der GM1 kann sich sich sehen lassen, bietet auch einen vollmanuellen Modus und echte 24p, für die wirklichen "Cineasten" unter uns! Die Videoqualität war bei meinen Tests sogar bei ISO3200 noch ohne große Qualitätseinbußen, wo die GH1 schon bei ISO800 teilweise starkes Banding im Video zeigte.

Wichtig war für mich persönlich die Wifi-Funktion, da ich erstens die Fernsteuerung von einem Tablet oder Handy sehr begrüsse, andererseits die direkte Bildübertragung sehr schätze, ohne lästigen Import über SD-Kartenleser etc.
So zack zack funktioniert die Wifi-Verbindung dann aber doch nicht, da ich mich erstmal vom Handy ins Kameranetz einwählen muss, danach App starten und warten bis sich beide gefunden haben und einsatzbereit sind... Wenn man gehofft hat, dass das Smartphone ein komfortabler Ersatz für ein Klappdisplay sein würde, um die Kamera für ein Pilzfoto auf den Boden zu stellen und dann gemütlich stehend alles andere vom Handydisplay zu erledigen, so ist das durchaus möglich, aber nur mit der nötigen Vorbereitungszeit, hat man alle Bedienschritte intus, dauert es immer noch etwa eine halbe Minute, bis die Fernsteuerung endlich aktiv ist.
Etwas instabil ist die Verbindung auch immer wieder, habe ich festgestellt, so verlieren sich beide Kamera und Handy ab und zu mal, oder die App braucht nach einer Funktion eine Zeit, um wieder zu reagieren. Aber grundsätzlich ist beinahe die komplette Fernsteuerung der Kamera möglich, samt allen Standardfunktionen wie Blendenwahl etc, aber auch spezielleren Funktionen aus dem Quickmenü.

Ich wollte auch unbedingt den elektronischen Verschluss, bzw den neuen elektronischen Verschlussvorhang, da dieser fast nicht hörbar ist, aber auch nicht mehr so anfällig auf Verwacklung (sprich shuttershock), außerdem so irre Zeiten von bis zu 1/16000 ermöglich werden, wodurch man mit einem f/1.4 Objektiv und Offenblende bei praller Sonne fotografieren kann, ohne jedes mal irgendwelche ND-Filter aufschrauben zu müssen, die dann erst recht die Farben verfälschen.
Dass der rein elektronische Verschluss bei schnellen Bewegungen aufgrund der zeilenweisen Auslesung etwas problematisch sein kann, muss bekannt sein, um danach keine bösen Überraschungen zu erleben.
Durch den neuen Verschluss bedingt, ist die kürzeste Blitzsynchronzeit 1/50. Man muss selbst abwägen, ob das ein Problem darstellt oder nicht. Ich habe an meinen bisherigen Kameras den Blitz fast nie genutzt, bin auch eher Fan der "available-light" Fotografie.

Ob der aktuelle GM1 Sensor so viel besser ist, als der der GX1, wage ich zu bezweifeln. Höher als ISO3200 würde ich an der GM1 selbst mit sorgfältiger RAW-Bearbeitung nicht gehen, da selbst ISO3200 schon eher grenzwertig sind und kaum besser als die der GX1.

Ärgerlich finde ich außerdem, dass der Buffer kaum vergrößert wurde seit der GX1. So schaffe ich maximal 6-7 Raw-Aufnahmen in Serie bevor die Kamera stockt. Dabei ist es egal ob man den schnellen Serienbildmodus verwendet, wo wirklich innerhalb 1 Sekunde 5 Bilder geschossen werden, oder jede Sekunde manuell 2 Bilder gemacht werden, die Kamera wird nach 6 Aufnahmen zögerlich. Gerade wenn man ein Kind fotografieren will, das sich dauernd bewegt und man den besten Ausdruck erwischen will, ist es jedes mal eine Qual, wenn man auf die Kamera warten muss, da nicht ausgelöst wird.

Der etwas knapp bemessene Akku ist ein weiterer Schwachpunkt der GM1. Ein Zweitakku ist Pflicht, es bleibt zu hoffen, dass bald auch Zweithersteller ihre günstigeren Nachbauten anbieten werden.

Insgesamt bin ich von der GM1 sehr angetan, aber andererseits auch etwas enttäuscht, da sie vieles erschwert, was davor schnell und einfach war. Man hätte die Bedienoberfläche noch etwas besser optimieren könne. Ein Knopf mehr und ein Drehrad mehr, hätte das schnukelige Design auch nicht in Mitleidenschaft gezogen.
Überlegen muss man sich, ob man die GM1 nur mit dem Kit-Objektiv verwenden will, oder auch mit anderen schwereren Optiken, oder ob man sich nicht gleich für eine Sony RX100 entscheidet, die insgesamt doch noch kompakter und lichtstärker ist und auch einen weiteren Brennweitenbereich bietet. Die GM1 hat halt den Vorteil alles mögliche an Objektiven ranschrauben zu können.
Aber ein Leica 25mm macht die GM1 bereits etwas unausgeglichen, ganz zu schweigen von einem 100-300, das an einer GM1 (bzw umgekehrt) fast schon etwas lächerlich wirkt.

Aufgrund der Features, der hohen Qualität und des tollen Designs, sowie des "willhaben"-Faktors 5 Sterne, wobei ich 1 Stern wegen der etwas misslungenen Benutzbarkeit, sowie anderer Kleinigkeiten, die mich persönlich stören, abziehen muss. Aber wirklich gravierende Schwächen oder Dealbreaker sind mir keine aufgefallen.
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am 7. Februar 2015
Da mir meine DSLR mit ihrem Metallgehäuse und ihren Objektiven oft zu schwer zum rumschleppen ist, und auch die Größe wie schon immer etwas unhandlich, war ich mal wieder auf der Suche nach etwas kleinem mit guter Qualität. Diese kleine Lumix hat es mir auf Anhieb angetan und ich habe sie mir mit dem Standard Zoom gekauft. Als ich sie in der Hand hatte, war ich schon sehr überrascht darüber, wie klein sie wirklich ist. Aber das ist genau richtig, um sie unauffällig und bequem in der Jackentasche verschwinden zu lassen.

Plus:
- Bildqualität wie "eine Grosse"
- Auch bei schlechten Lichtverhältnissen
- Automatik-Modi funktionieren sehr gut
- Gutes Dynamikverhältnis
- Geringe Reaktionszeit
- Guter und schneller Touchscreen
- Alle notwendigen und noch mehr Funktionen drin
- Wifi Foto-Übertragung ins iPhone funktioniert und ist sehr cool und praktisch
- Sehr kompakt und sehr leicht
- Mitgeliefertes Kitzoom hat gute Abbildungsqualität, könnte aber etwas größeren Zoombereich haben

Minus
- Akkulaufzeit gering, besonders bei häufigerer Touchscreen-Benutzung (was aufgrund der wenigen Knöpfe häufiger notwendig ist). Kauf eines Zweitakkus dringend empfohlen!
- Manchmal ist das Teil fast zu klein

Fazit: ich bin weiterhin begeistert und sehr zufrieden!
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am 7. Dezember 2013
Seien wir doch mal ehrlich... man hortet zuhause tolle Objektive, hat oft den absolut profitauglichen Kamerabody in der Fototasche... aber, ja genau: die Tasche liegt mal wieder zu Hause wenn man an DEM Fotomotiv vorbei kommt.
Wie heißt es doch; die beste Kamera ist die, welche man dabei hat.

Hier muss auch ich mich an der Nase packen. Zu oft schon hatte ich nur das iPhone zur Hand und mich im Nachhinein geärgert, dass ich die Kamera nicht mitgenommen hatte. Ich nutze zwar das Micro-Four-Thirds-System, welches an sich ja wesentlich kompakter ist als so manche DSLR-Ausrüstung, aber mit zwei oder drei Objektiven ist halt auch nix mehr mit ab in die Jackentasche und raus geht es.

Die GM1 soll hier die Lücke schließen. Einerseits ist sie fast so kompakt wie die aktuell beste Kompakte, die Sony RX100 II, dabei aber mit dem größeren Sensor ausgestattet und dazu mit der Möglichkeit, die tolle Objektivauswahl von Panasonic und Olympus nutzen zu können.
Dazu tolle Bedienbarkeit über den Touchscreen, WLAN an Bord und eine sehr wertige Verarbeitung. Was will man mehr?
Nun, da gibt es schon (leider) ein paar wenige Punkte: das Display ist nicht klappbar, ein für mich großes Manko. Da auch kein externer Sucher aufgesteckt werden kann, ist man hier schon eingeschränkt. Die besagte RX100 II hat ein Klappdisplay, anscheinend geht das also bei der Größe schon...
Die Haptik ist zwar an sich exzellent, aber ohne den sündhaft teuren Handgriff hätte ich Angst, dass mir das gute Stück schnell mal aus den Fingern gleitet. Hier hat Panasonic sich wohl bei Olympus umgeschaut: dringend benötigtes Zubehör wird zu unverschämten Preisen angeboten. Sehr schade.

Nun aber zu dem großen Plus der Kamera: die Bildqualität. Es wird der gleiche Sensor wie bei der großen Schwesterkamera GX7 verbaut, und das merkt man. Eine für diese Kameragröße absolut perfekte Bildqualität erfreut den Fotografen. Natürlich muss man auch hier, wenn man perfekte Ergebnisse erzielen will, auf Festbrennweiten zurückgreifen. Es gibt aber z.B. mit dem Panasonic 20mm 1.7, dem Olympus 17mm 1.8, dem Olympus 12mm 2.0 und dem Olympus 45mm 1.8 sehr kompakte Objektive, die sich für den Alltagseinsatz perfekt eignen.
Das dem Set beigefügte neue Mini-Zoom (12-32mm) ist sicher ein sehr kompaktes Objektiv, Wunder sollte man aber keine erwarten. Ich habe unterwegs überwiegend das 20mm von Panasonic montiert und als Alternativobjektiv das 12mm in der Jackentasche. So kommt man wirklich mit einer Hosentaschenkamera an eine Bildqualität heran, die viele Einsteiger-DSLR hinter sich lässt.

Und keine Angst wegen der Bedienung: trotz weniger Tasten ist die Kamera traumhaft im Handling, dank sei dem Bedienkonzept mit dem Touchscreen. Das hat Panasonic (wie schon bei der GX7) perfekt hin bekommen.

Als Alltagskameras hatte ich schon viele getestet: die RX100, die X10 von Fuji, die P7700 von Nikon und so manche mehr. Alle haben mich aber letztendlich nicht überzeugen können. Mit der GM1 ist endlich eine Kamera auf dem Markt, die Kompaktheit und erstklassige Bildqualität vereint. Und mir die Freiheit gibt, lichtstarke Festbrennweiten zu verwenden...

Klar muss man bedenken, dass neben der Kamera dann auch noch Objektive zu erwerben sind, wenn man nicht schon mit dem Micro-Four-Thirds-System arbeitet .
Aber für Besitzer einer Olympus oder Panasonic, welche schon das ein oder andere Objektiv zu Hause haben könnte das hier eine echte Traumkamera werden.

Wie immer gilt natürlich auch hier: Antesten und ein eigene Meinung bilden.

Ob ich nun für die oben erwähnten Einschränkungen einen Punkt abziehe? Nein, dazu ist die Kamera in der Summe ihrer Möglichkeiten zu toll.
Trotzdem sollte sich Panasonic für ein Nachfolgemodell mit dem Klappdisplay befassen und vielleicht auch den Handgriff gleich dazu packen.

Und bitte, Panasonic: liefert Eure Kameras, wenn in verschiedenen Farben angeboten, doch dann auch bei den Kits in allen Farbmöglichkeiten aus. Die jetzige Politik, dass die eine Farbkombination nur in Übersee, die andere nur in Europa zu haben ist erfreut den Kunden in kleinster Weise und führt zu so manch frustrierten Gesprächen beim Fotofachhändler....
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am 10. März 2015
Ich habe diese Kamera günstig gebraucht hier bei Amazon (vermutlich aus einem Kit) ohne Objektiv erworben. Es war ein Schnäppchen und da ich noch das 14mm F2.5 und 25mm F1.4 von Panasonic mit einigen Olympus Kameras einsetze, habe ich mir gedacht, dass diese Objektive bestimmt besser an einem Panasonic-Body korrigiert werden. Insbesondere bei dem lichtstarken 25er treten bei mir sonst hässliche Farbsäume auf. Gut, das mit den Farbsäumen hat sich nur leicht verbessert. Aber Wunder bewirkt die kleine diesbezüglich leider auch nicht.

Aber welch ein Wunder musste ich erleben, als ich das 14er an diesen winzigen Body anbrachte. Samt Objektiv, das gar nicht mal so schlecht an der GM1 performt, ist das Ganze so klein, dass es locker in jede Jackentasche passt. Mit einer Handschlaufe lässt sie sich bei dem kleinen Gewicht wunderbar überall mit hinnehmen. So praktisch hatte ich mir das eigentlich gar nicht vorgestellt. Diesbezüglich bin ich jedenfalls extrem begeistert.

Über die techn. Daten und was sie alles so kann, brauche ich sicher nichts schreiben. Man findet genügend Material dazu in anderen Rezensionen oder Webseiten. Ich möchte nur ganz subjektiv meine Erfahrungen mit dem neuen elektronischen Verschluss und die Verwendung mit einigen Olympus- und Panasonic-Linsen wiedergeben:

Der neue elektronische Verschluss:
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Der ist dermaßen schnell, dass sich insbesondere mit lichtstarken Festbrennweiten bei starkem Sonnenlicht bei offener Blende fotografiert werden kann. Denn der Verschluss macht ja eine maximale Belichtungszeit von 1/16.000 Sekunden. Wenn man das dann (mit dem A-Modus) nutzt, ergeben sich gerade bei Sonnenschein (wo wir ja immer Bilder gewohnt sind, die in fast allen Bereichen scharf sind) ganz anders wirkende Resultate - mit Unschärfe genau da, wo es hingehört. Es fühlt sich an, als wenn man mit einer Kamera fotografiert, die einen viel größeren Sensor hat. Von der Bildwirkung her vielleicht ähnlich der Fuji X100s mit APSC-Sensor und ND-Filter aktiviert. Ich hatte die mal und abgesehen von dem JPEG-Rendering wirken die Bilder bei mir mit dem Olympus 17mm F1.8 sehr ähnlich.

Über die Nachteile des elektronischen Verschlusses mit dem Blitz und der Verzerrung bei schnellen Objekten möchte ich nicht viel sagen. Außer dass sie bestimmt existieren, ich das Vergnügen damit aber noch nicht hatte. Und Blitzen tue ich unterwegs mit dieser Kamera sowieso nicht.

Olympus 17mm F1.8:
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Ich erwähnte ja, dass diese Linse in meinem Fall Bilder rendert, die von der Bildwirkung her sehr der X100s von Fuji ähneln. Ich glaube aber auch, dass ich mit meinem Exemplar dieser Linse Glück hatte. Denn es zeichnet sehr scharf und ich kann manche negativen Kommentare im Netz zu dieser Linse nicht wirklich nachvollziehen. Es passt auch fast perfekt zur GM1, denn sie ragt eigentlich nur unten ganz leicht über den Body hinaus. Wenn man sie mit dieser Linse auf den Tisch stellt, steht die GM1 ganz leicht schräg, stützt sich also auf dem Objektiv ab. Um keine Schrammen zu bekommen, habe ich an dem schwarzen Objektiv ein ganz kleines Stück Isolierband drunter geklebt. Man sieht es nicht und die Linse bekommt keine Abnutzungen beim Hinstellen. Diese Combo kann ich sehr empfehlen. Denn 17mm ist von der Bildwirkung her "mittendrin statt nur dabei". Also sehr vielseitig verwendbar.

Olympus 45mm F1.8:
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Ein traumhaftes Bokeh bei Portraits! Das bekommt meine E-P3 und E-PL5 bei Sonnenschein nie und nimmer hin, weil sie abblenden müssen. Die Magie macht wieder der elektronische Verschluss, weil die Belichtungszeit an der GM1 bis zu 1/16.000 Sekunde automatisch geregelt wird. Diese Linse passt perfekt zur GM1.

Wir hatten die letzten Tage etwas Sonnenschein und waren mit den Kindern im Wald spazieren. Als ich bisher immer die E-PL5 dabei hatte, waren hier und da einige Motive drin, die ich mochte. Mit der GM1 und dieser Linse ist es ein ganz anderes Erlebnis. Ich habe das Gefühl, diese kleine Cam mit den ebenso winzigen MFT-Objektiven ändert das Thema Fotografie gerade gewaltig. Wenn ich dann noch daran denke, dass Olympus an noch lichtstärkeren Objektiven arbeitet, die bis zu F1.2 oder F1.0 Lichtstärke gehen...

Olympus 40-150 F4-5.6R:
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Ein recht scharfes, schlankes, leichtes Teleobjektiv, das an der GM1 sehr gut funktioniert. Es ragt unten auch leicht über den Body wie beim 17er. Aber es fühlt sich als Leichtgewicht unheimlich gut an der GM1 an. Wer gern ein Tele verwendet, wird seine Freude auch an der GM1 haben. Aber Achtung, es gibt dann keinen Bildstabilisator.

Panasonic 25mm F1.4:
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Eine tolle Linse. Eigentlich meine Lieblingslinse, weil sie insgesamt traumhafte Bilder zeichnet, die immer irgendwie einzigartig wirken. An der GM1 möchte ich diese Linse nicht so gern betreiben, weil alles etwas unhandlich wird. Sie ragt an der GM1 unten und oben über und pass aus meiner Sicht nicht so gut zur Cam. Ich werde sie weiter an der E-PL5 betreiben, wo sie samt Halbtasche sehr stimmig in der Hand liegt.

Panasonic 14mm F2.5:
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Diese Linse hatte ich mal von Amazon gekauft und war von seiner Performance am Olympus-Body nicht so begeistert. Als ich feststellte, dass ungleichförmig Unschärfen auftraten, habe ich sie bewusst nicht ausgetauscht und lieber zum Service geschickt. Ich hatte Angst, wieder ein nicht so optimales Modell zu bekommen und wollte es einmal ordentlich vom Service instand setzen lassen. Das Ergebnis (es wurden viele Bauteile getauscht) ließ sich sehen und ich war sehr zufrieden - am Olympus Body.

Jetzt betreibe ich sie quasi als Bodycap-Linse an der GM1. Wenn ich nichts Spezielles mit der Kleinen machen will, ist das 14er immer drauf. Die GM1 wirkt mit dieser Linse wie eine Kompaktkamera - nur eben mit Festbrennweite + MFT-Sensor und dessen Bildqualität. Genau so wollte ich es haben.

Fazit:
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So, das waren jetzt 5 MFT-Linsen, die fast alle an der GM1 extrem gut funktionieren. Am liebsten schraube ich das 14er, 17er und das 45er auf diese KAmera. Meistens habe ich sogar noch so viel Platz in der anderen Jackentasche, dass noch ein Objektiv aus diesem Trio mit kann. Meistens gewinnt das 45er.

Ich finde, trotz der Größe ist diese Kamera immer noch sehr flexibel. Ich kann wirklich nicht verstehen, warum die etablierten Seiten im Netz behaupten, viele Objektive seien zu groß für diese kleine Knipse und wahrscheinlich würde der Benutzer bis die Kamera stirbt das Kit-Objektiv verwenden. Das ist definitiv nicht wahr. Ich habe ganz bewusst diese Kleine gekauft, um auch kleine MFT-Objektive einzusetzen. Mit dem o.g. 14er, 17er und dem 45er ist das definitiv und absolut komfortabel möglich. Ich meine sogar, dass da noch viel mehr Objektive sind, die man an der GM1 einsetzen kann.

Die GM1 will kein Alles-Könner sein. Das machen andere (z.B. die E-M1 oder GX7). Die GM1 will nur ganz klein und immer dabei sein. Und ich finde, genau das gelingt ihr sehr gut.
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am 8. Oktober 2014
Update zu den Festbrennweiten ganz unten.

Eine etwas andere Rezension von einem Hobby-Fotografen, der hauptsächlich Bilder von seinem Sohn macht. Wer schnell durch sein möchte, der sehe sich bitte mein persönliches Fazit an.
Ich bin ein Umsteiger von der Smartphone Fotografie, bzw. von guten Kompakten (Canon SX 260HS). Ich habe mir ein "China"- Dual Sim Smartphone gekauft und durfte feststellen, dass 13MP nicht immer das Wahre in Sachen Bildqualität sind. Es kam der Beschluss, dass ich "richtig" fotografieren lernen möchte. Das mache ich jetzt seit 2 Wochen.
Meine ANFORDERUNGEN:
-kleine Kamera mit Wechselobjektiv, damit ich in Zukunft noch einige Dinge mehr damit machen kann
-sehr gute Bildqualität, wertiges Aussehen
-muss zwingend in eine normale Jackentasche passen, darf aber natürlich etwas ausbeulen

Mehrere Wochen habe ich mich im Internet informiert und alles gelesen, was zu meinen Anforderungen passen soll. Es standen dann zur
AUSWAHL:
-Sony Alpha 6000
-Sony Alpha 5100
-Panasonic DMC- GM1
-Olympus PEN PL 5 (es gab leider die PL 7 noch nicht). Wegen des internen OIS für mich eigentlich die bessere Wahl

Ab zum roten Riesen, die Dinger in die Hand nehmen. Die 5100 war noch nicht auf dem Markt, daher habe ich mich mit der 6000 befasst. Mein Ausschlusskriterium: zu groß. Die ging einfach nicht ohne Gewalt in meine Tasche. Das APS-C Objektiv trägt mehr auf, als es auf Bildern den Anschein hat. Zudem ist sie eine andere Preisklasse und ich war mir noch nicht so ganz sicher, ob ich die Fotografie wirklich als zeitaufwändigeres Hobby betreiben möchte.
Die PEN E PL 5 fiel aus haptischen Gründen aus. Zu viel Plastik dran. die PL7 scheint hier um Welten besser zu sein. Auch die gab es zum Kaufzeitpunkt leider noch nicht. Zudem ist sie etwas größer als die GM1.

Bezüglich der Bildqualität möchte ich nur subjektiv sagen, KLASSE. Es gibt hier Rezensionen, welche von "professionelleren" Leuten geschrieben wurden, die zerpflücken die Kamera sicher besser als ich.
Wermutstropfen: kein NFC, ich tu mir noch etwas schwer, die Kamera per WIFI zu verbinden. Das haben andere besser gelöst (s. Sony)

ZUBEHÖR/SOFTWARE:
-als Software habe ich mir Adobe Lightroom gekauft, da von vielen gut bewertet. Sehe ich auch so, obgleich ich erst in den Anfängen stecke.
-DAS BUCH. Es gibt für verschiedene Kameras Bücher zum erlernen aller Funktionen. In diesem Fall von Frank Späth. Klasse, ich arbeite es seit einigen Tagen durch, werde aber sicherlich noch einige Wochen brauchen, bis mir alle Funktionen geläufig sind.
-weitere Objektive habe ich bereits im Kopf, die werde ich mir allerdings erst zulegen, wenn ich so viel gelernt habe, dass ich sie auch richtig verwenden kann. Davor macht es für mich keinen Sinn, da ja noch ein Feature hinzukommen würde, das beachtet werden möchte. Vergleichbar mit einem neuen BMW mit diesem komischen Knopf in der Mitte. Da würde ich mir einen zweitern Knopf hinzukaufen, ohne den ersten richtig bedienen zu können.

FAZIT:
Obwohl ich seit vielen Jahren viele Fotos mache, habe ich gelernt, dass ich nur ein Seepferdchen im Meer der Fotografie bin. Mein Tipp für alle Einsteiger oder Umsteiger:
Kauft eine Kamera, für die es ein "Lernbuch" gibt. Man kann damit in sehr kurzer Zeit sehr viel über die Fotografie lernen.
Überlegt euch vorher genau, wie viel Geld ihr ausgeben möchtet und was genau eure Ansprüche sind. In jeder Preisklasse gibt es gute Kameras. Je bessere Fotos ihr machen möchtet, desto mehr Zeit müsst ihr einrechnen, um mit dem Thema Fotografie vertraut zu werden.
Nach vielen Recherchen bin ich ein Fan von MFT und APS-C, darunter geht für mich nichts mehr.
Bezüglich der technischen Aspekte bitte die Rezensionen der geübteren Fotografen lesen.

Update 16.12.14:
Nach nunmehr über 1000 Fotos bei allen Gelegenheiten bin ich dem Fotowahn erlegen. Die Kamera habe ich in einer alten Panasonic Minidisc Tasche immer in der Jackentasche dabei und fotografiere laufend und bei jeder Gelegenheit. Im Moment bin ich auf Festbrennweiten fixiert, da diese im Vergleich zu sehr guten Zooms immer noch günstiger zu haben sind. Aktuell nutze ich ein Olympus 45mm f1.8 und bin begeistert von der Abbildungsqualität. Besonders die sogenannten Freisteller haben es mir hier angetan. Ich nehme das Objektiv wegen der Lichtstärke als Immerdrauf zu Hause, obgleich es zu lang ist. Die Kamera wird dadurch auch ein wenig groß, in die Jackentasche passt sie so einfach nicht mehr. Trotzdem ist es auch für mich ein Must have für Portraits. Um kleiner zu werden gleich noch die panas 25/1.4 und das neue 15/1.7 bestellt. Ich warte schon sehnsüchtig auf die beiden Teile. gerade das 15mm ist interessant, da ja für die GM Bodys gemacht. Hier noch zu erwähnen ist das neue Pana 35-100 Zoom mit der Lichtstärke 4.0-5.6. Passt von der Größe her zur GM1 und ist für Außenaufnahmen lichtstark genug. Dabei besitzt es die selbe Länge, wie das Olympus 45/1.8 bei gleichzeitig geringem Gewicht. Getestet wurde es bisher wohl nur bei CS, Ergebnis: sehr gut für Urlaub und Reisen. Das lichtstärkere 2.8 kommt für mich nicht mehr in Frage, da es nochmals 1,7cm länger ausfällt. Damit wäre die GM1 des genialen Größenvorteils endgültig beraubt. Bezüglich der Kinderfotografie noch eine Anmerkung: ich fotografiere sehr oft meinen kleinen Sohn. Wenn er sich bewegt, dann ist es natürlich schwierig, mit den richtigen Kameraeinstellungen aber nicht unmöglich. Dank Serienaufnahme und all der anderen Einstellungen (dank nochmals an den Autor Späth) habe ich jetzt ein scharfes Bild meines Sohnes beim Trampolinspringen. Nach 30 Bildern habe ich ihn mittig in der Luft mit wehenden Haaren erwischt. Genial, das kleine GM1-Ding.

Nicht verstehen kann ich Abwertungen infolge fehlender Funktionstasten. Ohne Sucher fotografiert man eh mit Touchscreen. Hier ist am Rand ein kleines FN Symbol. Gedrückt erscheinen 5 frei belegbare Tasten. Mit der Hardware Taste reichten mir die bisher völlig aus.

Update 03.01.2015 Festbrennweiten:

Inzwischen besitze ich 3 Festbrennweiten und möchte gerne meine persönlichen Erfahrungen weitergeben. Die Tipps zum Kauf habe ich mir auf dpreview und dxomark geholt und bin wirklich begeistert.

Panasonic Lumix 15 mm 1,7
Das Objektiv gibt es inzwischen auch als Kit Option. Für drinnen wegen der Lichtstärke um Klassen besser als das Kit Zoom. Auch die Bildqualität ist mehr als überzeugend,ein Traum. Etwas schwierig sind Freisteller, heisst das Motiv scharf,den Hintergrund unscharf. Es ist möglich, wenn auch nicht so einfach, wie mit dem Olympus 45mm 1,7. Genial ist die Bedienung mittels Blendenring im A-Modus.Schneller habe ich noch nie eingestellt. Es baut ein wenig mehr auf, als das Kit Objektiv, ist aber dennoch klein genug, um in meinen Jackentaschen zu verschwinden. Genial: neben der Geli wird es mit Objektivtasche geliefert. Ich nehme diese zum Schutz für Kamera mit eingebautem Objektiv. Passt rein.Ein geniales Paket.

Panasonic Lumix 25mm 1,4
Derzeit mein Immerdrauf. Die Bildqualität ist genial,innerhalb meiner Wohnung genau die richtige Brennweite um meinen Kleinen komplett drauf zu bekommen,ohne zu nah hinzugehen. Freisteller möglich, unscharfer Hintergrund sieht schön aus, wenn man es so sagen kann. Nachteil: es passt mitsamt der Kamera nicht in die Objektivtasche. Allerdings immer noch in die Jackentasche. Die geli wird auch hier mitgeliefert. Als Objektiv ist meiner Meinung nach noch mehr sein Geld wert, als das 15 mm. Es ist günstiger als das 15er. Leider gibt es das Ding nur in schwarz, die Qualität ist aber so gut, dass mir das schlichtweg Wurscht ist :-)

Olympus M. Zuiko 45mm 1,7
Ein absolutes Klasseobjektiv für einen vergleichbar extrem günstigen Preis. Leider ohne Geli geliefert entstehen damit unwahrscheinlich gute Portraits. Sehr geringe Tiefenschärfe, damit sehr einfach Freisteller. Klasse Fotos vom Sohnemann.

Leica 42.5mm 1,2
Das habe ich aufgrund des Preises (noch) nicht, durfte aber von einem Bekannten einige Testfotos von einem Konzert betrachten. Fazit: nicht umsonst für die GM1 als bestes Objektiv empfohlen. Ob man nun 1000 Euro mehr im Vergleich zum Olympus ausgeben möchte, bleibt jedem selbst überlassen.Mir ist es im Moment noch zu teuer, ich vermeide es,meinen Bekannten nach Fotos zu fragen :)

Gesamt Objektive:
nach nunmehr über 3000 Fotos empfehle ich Festbrennweiten. Am besten den Kit mit dem 15er und dazu noch das Olympus 45 mm. Damit nutzt man das Potential der Kamera erst voll aus. Das soll aber nicht das Kit Zoom 12-32 zu sehr abwerten, für draußen bei entsprechendem Licht sehr gut, den Festbrennweiten aber um eine Klasse unterlegen. Mit dem 12-32 immer noch besser als jede Kompakte, die ich bisher in den Händen hielt.

Gesamt Kamera:
Als immer dabei für mich im Moment das non plus ultra, entsprechende Objektive vorausgesetzt.Macht süchtig ohne Bedarf auf " mehr "
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am 23. Dezember 2013
"Mein Gott ist die klein" und "Sieht aber verdammt gut aus" waren meine ersten Gedanken, als ich die neue GM1 von Panasonic ausgepackt habe. Die Maße hatte ich natürlich gelesen, aber dieses kleine Teil in Händen zu halten ist dann doch noch mal was anderes.

Die GM1 ist relativ schwer und wirkt hochwertig verarbeitet, ein echter Genuss, sie anzufassen. Aufgrund des kleinen Gehäuses ist die Anzahl der Bedienelemente aber überschaubar, der Rest muss im Menu eingestellt werden. Die kombinierte Bedienung aus Rändelrad und Touchscreen geht aber aufgrund des klar strukturierten Menus flott von der Hand und ist völlig unkompliziert.

Jetzt aber zum Wichtigsten, der Bildqualität. Ich habe die Kamera erst seit ein paar Tagen und habe natürlich noch nicht alles austesten können. Die bisher gemachten Landschafts-, Personen- und Innenaufnahmen (mit und ohne Blitz) überzeugen jedoch ohne Wenn und Aber.

Die Fotos sind klar, natürlich in der Farbwiedergabe und enorm scharf. Auch beim Hineinzoomen ins Foto bleibt der Schärfeeindruck lange erhalten; Ausschnittvergrößerungen sollten also kein Problem sein. Bis ISO 800 habe ich kein störendes Rauschen feststellen können und auch eine der Schwachstellen von Systemkameras, der zu langsame Autofocus, ist hier endlich kein Thema mehr.

Die Lumix GM1 ist somit m.E. die wahrscheinlich kleinste MFT-Kompaktkamera auf dem Markt.
Ich kann sie empfehlen; für "Schlachterhände" ist sie aber vielleicht doch einen Tick zu klein.
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