Fashion Sale Hier klicken calendarGirl Cloud Drive Photos Sony Learn More Jetzt informieren Bauknecht Kühl-Gefrier-Kombination A+++ Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen52
3,6 von 5 Sternen
Preis:17,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
„Polterfass“ kommt verpackt in einer schön gestalteten Box. Das Spielmaterial wirkt hochwertig und liebevoll gemacht, allerdings hätten die Bierdeckel mit dem Comic-Eber etwas weniger kindlich ausfallen dürfen. Zwar ist das Spiel ab acht Jahren geeignet, aber Setting und Anforderungen passen an sich nicht zu dieser Altersgruppe. Es ist eher ein kurzweiliges Spiel für ältere Jugendliche und Erwachsene, die gern rechnen.

Lieferumfang:
_____________

Dabei sind als Spielmaterialien neun Holzfässer mit Zahlen (beige und braun), ein Würfelbecher, Karten, Bierdeckel und ein Notizblock. Außerdem gibt es eine anschauliche, leicht verständliche Anleitung mit vielen Bildern und Beispielen.

Spieleranzahl:
_____________

Mindestens 3 bis höchstens 6 Spieler können sich im „Wirtshaus“ zum „Polterfass“ treffen. Damit ist es ein Spiel auch für etwas größere Gruppen.

Spielzeit:
_____________

Eine Runde dauert 20-30 Minuten. Bei einer Sechsergruppe haben wir einmal auch 35 Minuten gebraucht.

Spielablauf:
_____________

Jeder Spieler schlüpft reihum in die Rolle des Wirtes. Die anderen sind die Gäste.

Zunächst erhält jeder Mitspieler einen Bierdeckel und einen Kartenstapel. Die Karten sind farbig sortiert und zeigen die Zahlen null bis sieben.

Der Wirt, das heißt, der erste Spieler, nimmt den Würfelbecher, legt die neun Fässer hinein, schüttelt tüchtig und würfelt. Dabei wird der Becher auf den Bierdeckel gestülpt. Die Werte auf den stehenden Fässern werden addiert. Die umgefallenen zählen nicht. (Letztere können wieder in den Becher zurückgelegt und zum erneuten Würfeln verwendet werden, wenn der Wirt das möchte!)

Zunächst sind aber die anderen dran. Die restlichen Spieler stecken in der Rolle der Gäste. Sie sehen die bereits erwürfelte Augenzahl und müssen clever wählen, wie viele Getränke sie bestellen. Dazu dürfen sie eine oder zwei Karten ziehen und verdeckt ablegen.

Der Wirt sieht die „Bestellungen“ also nicht und kann nur raten, wer welche Zahl gewählt hat. Er lässt also die Bierfässer rollen. Fallen sie um, zählen die Werte nicht. Er darf so lange weitermachen, bis entweder alle umstürzen oder bis er von sich aus aufhört und den „Zapfhahn“ zudreht. Zusätzlich gibt es Spezialwürfel: Damit kann der Wert eines Fasses entweder verdoppelt oder auf null gesetzt werden.

Hört der Wirt auf, werden die Karten aufgedeckt und die Punkte ermittelt. Ein Spieler schreibt auf.

Spielziel:
_____________

Jeder Spieler versucht, als erstes auf 75 Punkte zu kommen. Wer das als erstes schafft, hat gewonnen.

Bewertung :
_____________

Es ist zwar ein Spiel über Bestellungen in einem Wirtshaus, aber ich empfinde es dennoch nicht als Trinkspiel im eigentlichen Sinn. Man kann es durchaus in der Familie, auch mit jüngeren Kindern spielen. Diese werden vor allem Freude am Würfeln haben, aber den Hintergrund des Spieles mit acht Jahren vermutlich nicht unbedingt durchschauen. Das Setting finde ich – dessen ungeachtet – nicht für Kinder geeignet. Darum sehe ich „Polterfass“ eher als Zeitvertreib für ältere Jugendliche und Erwachsene.

Pluspunkte:
_____________

Zu den Stärken des Spiels gehört, dass man es zu sechst spielen kann, ohne dass Langeweile aufkommt. Am meisten macht das Würfeln Spaß. Es geht recht schnell, so dass jeder an im Nu wieder an der Reihe ist. Bei anderen Spielen gibt es den Nachteil, dass man in einer großen Gruppe oft zu lange auf die nächste Aktionsmöglichkeit warten muss. Das ist hier nicht der Fall.

Zudem ist das Spiel liebevoll gestaltet und hochwertig gearbeitet. Es macht Spaß, es hervorzuholen. Mit nur 20-30 Minuten Spielzeit ist es auch nicht abendfüllend, sondern eher kurzweilig für Zwischendurch. Gerade Gelegenheitsspieler lassen sich so auch zum Mitmachen motivieren.

Minuspunkte:
_____________

Leider ist das Spiel sehr glückslastig und hat wenig mit Strategie zu tun. Wenn man gut einschätzen kann, wie schnell der „Wirt“ aufhört, wird es unter Umständen schnell langweilig. Je weniger Spieler es sind, desto schneller verliert es meiner Meinung nach den Reiz. Mit mehr Leuten steigern sich Stimmung und Spaß, was auch daran liegt, dass mehr gescherzt und gelacht wird.

Unentschieden:
_____________

Es muss viel gerechnet und aufgeschrieben werden. Das kann man einerseits positiv sehen, andererseits macht es natürlich nicht jedem Spaß.

Fazit:
_____________

Gespielt habe ich „Polterfass“ in jeder möglichen Konstellation: zu dritt, zu viert, zu fünft und zu sechst. Die jüngste Spielerin dabei war 15, der älteste 63 Jahre alt. Das Spiel eignet sich sehr gut für größere Gruppen und macht als kurzweilige Unterhaltung durchaus Spaß. Abendfüllende Beschäftigung bietet es jedoch nicht.

Durch die hohe Glückslastigkeit gefällt es mir persönlich im Großen und Ganzen eher mittelprächtig. Es ist aber ideal, wenn man oft Besuch von Menschen bekommt, die eher zur Kategorie der Gelegenheitsspieler gehören.

Was ich noch erwähnenswert finde: Weder meiner Mitspieler noch ich fühlten uns während des Spiels zum Alkoholkonsum animiert. Für Kinder ist es meiner Ansicht nach wegen des Settings aber dennoch nicht geeignet. Das viele Rechnen und Aufschreiben empfand schon die 15-jährige Spielerin als äußerst grenzwertig.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 6. Februar 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Für 3-6 Spieler ab 8 Jahre lt. Herausgeber. Ebenso super für ältere Kinder wie auch Erwachsene, Familien oder die Freundesrunde

Die Thematik: Zocken um den Bierausschank in der Spelunke "zum wilden Eber"

Ausstattung: Eine wirklich bemerkenswert hochwertige und liebevolle Ausstattung gerade auch im Hinblick auf den gar nicht Mal so hohen Preis.

Anleitung: Diese ist recht ausführlich und auch nicht sogleich zu verinnerlichen, aber nach etwas zwei bis drei Durchläufen kennt das Vergnügen dann keine Grenzen mehr.

Spielablauf: Der Reihe nach ist jeder Spieler einmal in der Rolle des Wirtes.Die übrigen Mitspieler sind dann jeweils die Gäste. Dem Wirt stehen sieben Zahlenfässer mit den Werten 9/2, 8/3, 7/4 und 6/5 sowie zwei Sonderfässer zur Verfügung. Ein Sonderfass dient zur Verdopplung des Wert eines Zahlenfasses, das andere vernichtet ein Zahlenfass.
Die Gäste bestimmen mit ihren verdeckten Handkarten wie viele Bierfässersie beim Wirt ordern möchten. Hierfür hat jeder Spieler Karten mit den Werten 0 bis 7. Eine oder zwei Karten darf jeder Spieler ablegen.
Sind die Gäste mit ihrer Bestellung durch, ist der Wirt mit Würfeln an der Reihe. Er entscheidet, wie lange er weiter die Zahlen- und Spezialfässer würfelt. Bleiben bei seinem Wurf alle gewürfelten Fässer liegen, endet die Runde sofort und die Gäste erhalten die Summe ihrer bestellten Biere als Punkte gutgeschrieben.
Hört der Wirt von sich aus auf zu würfeln, wird die Summe der ausgeschenkten Bierfässer addiert.
Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Ist die Anzahl der ausgegebenen Biere größer als die der Bestellten, erhält jeder Gast die Gesamtzahl der bestellten Fässer als Punkte. Für den Wirt bleibt nur die Differenz aus ausgeschenkten und bestellten Fässern als Gewinn.
Ist aber die Anzahl der bestellten Fässer größer als die Zahl der Ausgeschenkten Fässer, ist dieses gut für den Wirt. Er bekommt die gesamte Summe der ausgeschenkten Fässer als Punkte gutgeschrieben. Der Gast, der am gierigsten war, muss sich die Summe seiner bestellten Fässer als Minuspunkte aufschreiben lassen. Zusätzlich erhält die Gast mit der kleinsten Bestellung dessen Minuspunkte als Pluspunkte.
Nun ist der nächste Wirt dran.
Fazit: Polterfass ist ein schnelles Spiel mit ausführlicher Anleitung, aber dann doch gar nicht so vielen Regeln, die relativ schnell (wenn auch nicht sofort) verinnerlicht werden. Gerade am Anfang aber unbedingt einige Male hintereinander spielen.
Es ist sehr sinnvoll, seine Mitspieler gut einschätzen zu können. Das Vergnügen dauert ca. 30 min.

Kinder/Jugendtauglichkeit: Das muss jeder selber wissen. Für meine halbwüchsigen Kinder stand jetzt wirklich nicht der Alkohol im Vordergrund. Das Thema wurde gar nicht weiter zur Kenntnis genommen. Es ist einfach ein Spiel und vergleichbar mit einer Piratenspelunke bei Pipi Langstrumpf oder der Whiskybestellung im Cowboyfilm. Eigentlich gehört das einfach nur zum Szenario und hat mit Alkohol nicht wirklich was zu tun. Wer sich aber daran stört, muss das Spiel ja auch nicht kaufen. Ich selber trinke keinen Alkohol, vllt. bin ich da diesbezüglich auch etwas weltfremd. Jedenfalls sind meine Kinder beim Spielen nicht gleich an den Kühlschrank gestürzt. Wir hatten einen vergnüglichen Spieleabend ganz ohne Alkohol.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Schon äußerlich macht das Spiel einen sehr hochwertigen Eindruck. Der Karton hat mit ca. 20,3 x 20,3 x 7,3 cm eine sehr handliche Größe. Er ist liebevoll gestaltet und dabei sehr stabil und selbst für Kinderhände nahezu „unkaputtbar“.

Bei den „Fässerwürfeln“ überlegt man erst mal eine Weile, ob sie aus Holz sind. Ich habe mich dann aber doch für Plastik entschieden. Gleichwohl sind sie hochwertig und hinsichtlich ihrer Form und Farbe ansprechend gestaltet. Die dunklen Sonderfässer sind mit goldfarbenen Symbolen bedruckt. Der Würfelbecher ist aus schwarzem Plastik und innen auch veredelnd mit grünem Filzstoff bezogen. Auch die Spielkarten sind farbenfroh und einfach nur schön bedruckt. Auf jedem der Untersetzer ist auf Vorder- und Rückseite jeweils das gleiche süße Wildschwein abgebildet, das freudig Fässer aus einem Würfelbecher herauswürfelt. Die Pappuntersetzer könnten schon etwas dicker sein, sind aber m. E. immer noch dick und stabil genug, um eine ganze Weile zu halten.

Die Spielanleitung ist relativ umfangreich aber dennoch leicht zu verstehen.

Die Gäste bestellen und der Wirt entscheidet nach seinem ggf. auch wiederholten Wurf, ob er den Ausschank beendet, kann aber auch scheitern, wenn bei einem weiteren Wurf keines der zum Würfeln weiterhin genutzten Fässer stehen bleibt. In diesem Fall geht er leer aus. Wenn der Wirt nicht scheitert, sondern den Ausschank regulär beendet, erhalten die Gäste ihre bestellten Krüge, wenn die vom Wirt erwürfelte Fässerzahl mindestens die Bestellungen der Gäste deckt, anderenfalls waren die Gäste zu gierig und bekommen nichts bzw. wird dem „gierigsten“ Gast mit der höchsten Bestellung sogar seine bestellte Fässerzahl ins Minus gesetzt.

Entgegen der hier vorherrschenden Meinung, das Spiel sei aufgrund eines Wirtshauses als Handlungsörtlichkeit für Kinder bzw. Jugendliche keinesfalls geeignet, denke ich, als jemand, der vielleicht 1 mal im Jahr etwas Alkohol trinkt und sich in der U-Bahn sofort wegsetzt, sobald sich jemand mit einer offenen Bierdose in der Hand in die Nähe begibt, dass ein „normal“ sozialisiertes Kind in einer „gesunden“ Familie durch dieses Spiel eine Kneipe bestimmt nicht mit dem Ort seiner Träume gleichsetzen wird. Solche Ängste halte ich für deutlich übertrieben. Da sollte man „das Böse“ aus dem Internet oder vom Smartphone (ggf. auch der „Freunde“ unserer Kinder) viel eher fürchten. Wenn überhaupt, dann hat das Würfeln an sich einen negativen Beigeschmack (quasi als süchtig machendes „Glücksspiel“, wobei hier aber ohnehin vom Würfeln durch die übrigen Spielschritte abgelenkt wird), aber bestimmt kein Wirtshaus mit Fässern, die über einem Wildschweinuntersetzer ausgewürfelt werden, wobei noch nicht einmal davon gesprochen wird, was sich denn in den Fässern befindet – sowas entspringt dann eher dem Wissen bzw. dem "schmutzigen" Gedankengut Erwachsener. Hier wird nicht der Alkoholismus celebriert, sondern einfach nur gesund in origineller „Umgebung“ gewürfelt.

Das Aktualisieren der Punktestände trainiert zudem die "grauen Zellen" :-)

Fazit: Nicht enden wollender Spielspaß, ein interessantes Spielkonzept und hochwertige Spielmaterialien – was will man mehr? Von mir gibt’s eine klare Kaufempfehlung – zumindest für Erwachsene und „gesund“ sozialisierte Kinder mit einem unbedenklichen Freundeskreis!
0Kommentar|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. März 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Polterfass ist ein lustiges Würfelspiel, das an Poker erinnert.

Das Spiel umfasst eine Würfelbecher und die bedruckten Fässer als Würfel, sowie Spielkarten, Würfelunterlagen und einen Punkteblock.

Es geht im Prinzip darum, dass ein Wirt bestimmt wird und dieser dann würfelt. Zuvor müssen die Gäste festlegen, wie viele Fässer der Wirt wohl ausschenken wird. Das schwierige hierbei, man weiß nicht wie viel die Mitspieler tippen und das Ziel ist es, den Wirt nicht zu überbieten.

Die Spielregeln sind verständlich, aber nicht ganz einfach, so dass ein paar Proberunden nicht schlecht sind. Uns hat Polterfass Spaß gemacht, wird aber nicht unbedingt unsere Lieblingsspiele ersetzen.

Auch finde ich das Thema Bier für Kinder nicht wirklich passend.

Insgesamt ein amüsantes Spiel, dass wir sicherlich mal wieder aus dem Schrank holen.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. März 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Wenn man auf der Suche nach einem nicht alltäglichen Würfelspiel ist, dann ist "Polterfass" ein guter Griff. Je mehr Mitspieler dabei sind, desto besser.
Jede Runde hat einen Spielleiter, den sogenannten "Wirt". Dieser darf die Fässer rollen lassen, während die übrigen Mitspieler schätzen müssen, wie hoch die gewürfelt wurde. Damit etwas mehr Zufall dabei ist, gibt es zwei Sonderfässer, die das Wurfergebnis verzerren können.
"Polterfass" hat ein recht umfangreiches Regelwerk, einige Übungsrunden werden also benötigt, bis das Spiel von selbst läuft. Thematisch spricht es auch eher Jugendliche und Erwachsene an (es ist ab 8), da es als Kneipenspiel (Bier) ausgelegt ist.

Die Verarbeitung des Spielzubehörs ist, wie bei Zoch üblich, sehr hochwertig.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 21. Mai 2014
Die Spieler würfeln abwechselnd als Schankwirt um die Ausgabe des erfrischenden (alkoholfreien^^) Nass', während die Mitspieler ihre Bestellungen (Schätzungen) abgeben. Wird genug für alle gezapft? Konnte jemand den Hals nicht voll kriegen?
Je nach ausgeschütteter Menge erhalten die Spieler Punkte - oder nicht^^.

Spielvorbereitung:
Jeder Spieler erhält einen Bierdeckel^^ und die Karten (0-7) seiner Wunschfarbe.
Ein nüchterner Spieler übernimmt den Punkteblock und besorgt sich einen Stift.
Der Startspieler wird ermittelt und erhält als Erster alle Fasswürfel (7 normale und 2 Spezial"würfel").

Spielziel:
Als Erster mindestens 75 Punkte zu erreichen.

Spielablauf:
Der aktive Spieler ist immer der Wirt und wirft als Erstes per Würfelbecher die 9 Fässer auf seinen Bierdeckel. Dies ist die erste von fünf Phasen jeder Runde.

Die direkt anschliessende zweite Phase ist für die Mitspieler, denn diese müssen nun, anhand des bisherigen Wurfergebnisses, ihre "Bestellung" aufgeben und 1-2 Karten verdeckt auslegen mit einem Wert, den sie gerne hätten (also quasi die Liter, die sie trinken wollen *G*).

Die dritte Phase geht wieder an den Wirt und den Ausschank, denn nun wirft der aktive Spieler die Fasswürfel so oft er möchte, bis er entweder den Zapfhahn zudreht (aufhört mit dem Würfeln) oder aber er sich verschätzt hat und der Sprit auf einmal alle ist (sein aktueller Wurf ist ungültig)^^.

Die vierte Phase dient dem Auswerten der Fässer und die fünfte Phase der Zeche der Mitspieler.

Das Würfeln:
Der Wirt darf beliebig oft ab Phase 3 würfeln, allerdings ist ein Wurf nur gültig, wenn mindestens ein Fass auf dem Bierdeckel stehenbleibt (unter dem Becher)!
Somit sollte er sich gut überlegen, wie oft er es riskieren möchte, die Fässer "rollen" zu lassen^^.
Die Punkte auf allen stehenden Fässern werden zusammengezählt (Phase 4) und evtl. stehende Spezialfässer mit berücksichtigt: ein Doppelfass verdoppelt den Wert eines beliebigen Fasses und das durchgestrichene Fass steht für verdorbenes Nass und zwingt den Wirt ein Fass aus der Rechnung zu nehmen - es kann aber auch von Vorteil sein, je nach vermuteter Zeche der Gäste.

Der Gesamtwert wird nun der Zeche gegenübergestellt (Phase 5). Die Spieler drehen ihre Karten um und offenbaren ihren Durst^^. Die Gesamtmenge der Bestellung wird mit der gezapften Menge verrechnet und wenn genug für alle da ist, erhält jeder Gast seine "Bestellung" als Punkte gutgeschrieben und der Wirt die übrige Differenz der Mengen.
Reicht die Menge nicht für alle Gäste, erhält der Wirt die gesamte Wurfmenge gutgeschrieben und der gierigste Gast (der Spieler mit dem höchsten ausgepielten Wert) bekommt seine Zeche als Minus-Punkte aufgeschrieben - der genügsamste Gast dagegen, erhält die Bestellmenge des gierigsten Gastes als Punkte^^.

Sollte es aber gar nicht erst zu einem Ausschank kommen, weil der Wirt sich verzapft^^ hat (kein Fass stand still nach dem letzten Wurf; vorherige stehende Fässer spielen keine Rolle!), erhält er gar nichts und die Gäste ihre Bestellung als Punkte.

Wurde die Zeche abgerechnet, beginnt eine neue Runde und der nächste Spieler im Uhrzeigersinn ist nun der Wirt und erhält die WÜrfel samt Würfelbecher.

Spielende:
Das Spiel endet, sobald ein Spieler mindestens 75 Punkte erreicht hat und damit das Spiel auch gewinnt.

Fazit:
Das Würfelspiel drängt sich förmlich als kultiges Trinkspiel auf, macht aber auch ohne echten Alkohol eine Menge Spaß!
Die Aufmachung und vor allem auch die Qualität des Spielmaterials tragen ihres dazu bei, dass ein guter Eindruck bleibt.
Die Spielidee ist einfach witzig und der Spielablauf schön simpel, schnell und leicht zugänglich. Jeder versucht genau abzuwägen, wie weit er gehen (beim Bieten wie auch beim Würfeln^^) und wie weit Madame Fortuna vertraut werden kann :)!
Der Glücksanteil ist natürlich groß, gehört hier aber absolut dazu und stört dadurch kein bißchen.
Die Testrunden verliefen alle fröhlich und entspannt quer durch die Bank weg und hinterlassen damit ein gutes Gewissen für eine klare Empfehlung des Spieles!

weiterführende Hinweise:
- BGG-Eintrag: ...
- HP: ...
- Anleitung: deutsch, englisch, französisch, italienisch
- Material: sprachneutral
- Fotos: ...
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 23. November 2014
GESAMTNOTE: 7,2

Material: 07 • Einstieg: 08
Spielgefühl: 08 • Langzeitspaß: 06

Order die richtige Menge an Fässern und gewinne gegen den Wirt so manche Freirunde.

In diesem Spiel von Zoch geht es darum, die Züge des Wirts vorauszuahnen. Dabei versucht man den vom Wirt (dieser wird in jeder Spielrunde gewechselt) vorgegebenen Wurf der Fässer (es zählen nur die stehen gebliebenen Fässer) in Summe nicht zu überbieten. Da die Gebote der einzelnen Spieler mit ihren Karten jeweils verdeckt abgegeben werden, ist hier Menschenkenntnis und ein wenig pokern gefragt.

Der Wirt kann nach Abgabe der Gebote für sich entscheiden, weiter zu würfeln (a) oder den Gästen die Rechnung zu präsentieren (b) zu messen.

Bei a) geht dieses so lange, bis keine Würfelfässer mehr stehen bleiben (dann geht der Wirt komplett leer aus) oder der Wirt sich entscheidet die Entabrechnung (b) zu machen. Bei b) erfolgt die Abrechnung direkt. Haben die Gäste überboten, bekommt der Wirt alle Punkte und der gierigste Gast noch Minuspunkte aufgebrummt, ansonsten erhalten die Gäste jeweils ihre gewünschten Getränke.

Zielgruppe des Spieles sind eher Kinder und Familien. Auch wenn ich schon einiges anderes gehört habe…

Material – 07

Würfel mal ganz anders: in Fassform (7 Zahlenfässer mit 9/2, 8/3, 7/4 und 6/5 bedruckt sowie 2 Spezialfässer). Dazu ein Würfelbecher, Karten in 5 Farben (Wert 0-7), Wertungsblock sowie Bierdeckel. Insgesamt macht das Material einen soliden Eindruck.
Für die schönen Würfelfässer gibt es einen Sonderpunkt – sind sicherlich für die Spielgemeinde ein Highlight.

Einstieg – 08

Die Spielvorbereitungen sind sehr kurz- Der Würfel- und Bietmechanismus muß jedoch verstanden werden. Dieser ist nicht ganz so einfach, aber nach ein / zwei Runden ist man im Spiel drin. Dabei bin ich etwas zwiespältig, ob die gut gemeinte Anleitung mit den Beispielen nicht eher erschlägt denn erklärt.

Spielgefühl – 08

Zunächst einmal machen die Fässer Spaß und bieten ein ganz neues Würfelgefühl. Dazu kommt das Abwägen der einzelnen Spieler nicht zu gierig zu sein, aber auch nicht zu wenig zu fordern gegen das Pokern des Wirtes vielleicht noch etwas mehr herauszuschlagen. Eventuell aber auch zu verlieren, wenn alle Fässer umkippen.
Interessant sind auch die Spezialfässer mit denen der jeweilige Wirt gewürfelte Fässer verschwinden oder sogar verdoppeln kann.
Dadurch, daß es eine interessante Konstellation Wirt gegen Spieler aber auch Spieler gegen Spieler (gierig gegen genügsam gibt) ist ein hoher Interaktionsgrad gegeben.

Langzeitspaß – 06

Attraktives Spiel in der Familie. Auch meine ältester Sohn (8 Jahre) spielt das Spiel sehr gerne. Das Pokerelement sorgt für eine bestimmte Spannung. Mit 20 Minuten ist das Spiel auch sehr überschaubar und sorgt für eine gute Abwechselung am Spieltisch.

Was ich noch (weiterhin noch) nicht ausprobiert habe, jedoch auch so gewollt sein könnte (“ein nüchtern rechnender Spieler…”) ist in wie weit das Spiel auch einen gewissen Kultcharakter am Stammtisch analog Looping Louie zu entwickeln.

@Brettspielbox
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Dank Amazon Vine, haben wir in den letzten Monaten unsere freien Abende mit Spielen verbracht. Dieses Spiel „Polterfass“ begeisterte thematisch erst einmal besonders die biertrinkenden Herren unserer Runde. Allerdings fanden wir die Altersangabe des Herstellers ab 8 anfangs etwas bedenklich. Nicht wegen des Spielprinzips, sondern eher wegen der Thematik und des Jugendschutzes. Aber hier kamen dann wieder meine Erfahrungen als Mutter zweier (inzwischen erwachsener) Söhne zum Tragen. Strikte Verbote reizen besonders und sind oft von Doppelmoral geprägt!

Schließen wir die Kinder wegen der Thematik „Wirtshaus“ von dem Spiel aus, bringen wir sie nur auf dumme Gedanken und letztendlich wissen sie doch, dass in der Runde Papa und seine Freunde gern mal ein Bierchen trinken, Mama und ihre Freundinnen ein Gläschen Wein und ihnen die Limonade, der Saft oder ausnahmsweise auch mal die Cola wesentlich besser schmecken, als die Getränke der Erwachsenen. Zumindest in meinem sozialen Umfeld hat jeder Erwachsene so viel Verantwortungsgefühl, dass wenn Kinder dabei sind, beim Trinken von Alkohol Maß gehalten wird.

So kam es also, dass wir die beiden anwesenden Kinder im Alter von 11 und 13 Jahren mitspielen ließen und von dem 11-Jährigen, der erstaunlich taktisches Geschick an den Tag legte, ordentlich abgezockt wurden und sich über seine Siege natürlich auch diebisch freute!

Bereits beim Auspacken, fiel mir die liebevolle Gestaltung der Spielutensilien auf, die ich auch allesamt in die Kategorie lange haltbar einordne. In die Regeln, die in der gut verständlichen Spielanleitung aufgeführt sind, mussten wir uns erst einmal ein denken. Doch nach dem strikten Einhalten der fünf Schritte und dem anschließenden Eintragen nach den Vorgaben, klappte es bereits nach der zweiten Runde wie am Schnürchen und das Spiel wurde noch lustiger, weil man nicht mehr ständig nachschauen musste. Wir vergeben eine hundertprozentige Empfehlung!
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Ich habe es schon an andere Stelle gesagt: Ich liebe die Brettspiele aus dem Hause Zoch. Neben meinem persönlichen Highlight Manila gehören dazu auch Niagara, Mucca Pazza und seit neuestem auch „Polterfass“.

Das Spiel kommt in einem kleinerem Karton als z.B. Manila, da es aber auch aus weniger und vor allem kleineren Teilen besteht, soll uns dies nicht weiter verwundern. Schon die Karton-Art, die an eine mittelalterliche Taverne erinnert, zeigt auf, wie liebevoll dieses Spiel designt ist.

Das Spiel selbst besteht aus:

6 Bierdeckeln

1 mit grünem Filzstoff ausgekleideten Plastikwürfelbecher

48 Spielkarten in 6 Farben, jeweils mit den Zahlwerten 0 - 7

7 hellbraunen Zahlenfässern

2 dunkelbraunen Spezialfässern

1 Block zum Notieren der Punkte

1 mehrsprachige Anleitung

Spielziel ist es, die meisten Krüge Bier zu bekommen, die der Wirt seinen durstigen Gästen serviert.

Eine Spielrunde besteht aus mehreren Zügen:

1.) Der Erste Wurf

Der Wirt nimmt alle Fässer, wirft sie in den Würfelbecher und würfelt für alle sichtbar die Fässer auf seinen Bierdeckel. Die Fässer die aufrecht stehen, werden beiseite genommen. Die Fässer, die auf der Seite liegen, legt er wieder in den Würfelbecher, er gibt aber zu diesem Zeitpunkt zu diesem Zeitpunkt keine Auskunft darüber, ob er weiterwürfeln möchte, also mehr Bier ausschenken möchte, oder ob er den Hahn zudreht. Wichtig: Die Regel, dass bei einem Wurf des Wirts, bei dem alle Fässer auf der Seite liegen, die Runde sofort beendet ist und die Abrechnung erfolgt, greift beim ersten Wurf nicht. Der Wirt hat also beim ersten Wurf die Möglichkeit, so lange zu würfeln, bis mindestens ein Fass stehen bleibt.

2.) Die Bestellung der Gäste

Nun liegt es an den Gästen, die Bestellung der Bierkrüge, die man haben möchte, auszugeben. Zu diesem Zweck darf jeder Mitspieler, der nicht Wirt ist, maximal 2 seiner Karten im Wert von 0 – 7 vor sich verdeckt ablegen. Hierbei ist ein bisschen Taktik nicht verkehrt: Jeder Spieler erhält nur dann seine bestellten Krüge, wenn der Wirt insgesamt mehr ausschenkt, als Krüge von den Gästen bestellt sind, oder der Wirt bei einem seiner Würfe es nicht schafft, dass mindestens ein Fass stehen bleibt.

3.) Der Ausschank

Nachdem alle Gäste ihre Bestellung verdeckt aufgegeben haben, kann sich der Wirt nun entscheiden, ob er den Zapfhahn zu diesem Zeitpunk zudreht, oder ob er noch weiterwürfelt, um selbst mehr Krüge oder Punkte gutgeschrieben zu bekommen.

Entscheidet er sich, den Hahn zuzudrehen, erfolgt sofort der 4. Zug dieser Runde.

Entscheidet er sich weiterzuwürfen, muss er alle stehengebliebenen Zahlenfässer beiseite nehmen. Stehengebliebene Spezialfässer dürfen wieder in der Becher geworfen werden. (Deren Bedeutung erkläre ich im Punkt 4: Auswertung)

Der Wirt darf solange würfeln, wie Fässer bei jedem Wurf stehen bleiben. Sobald kein Fass stehen bleibt, endet die Runde sofort, und es kommt sofort zum Schritt 5: Die Zeche.

Bleibt immer noch mindestens ein Fass stehen, wird dieses mit in der Wertung eingerechnet. Irgendwann wird aber mit sinkender Anzahl der Fässer das Risiko zu groß, dass kein Fass stehen bleibt, so dass man als Wirt einfach beschließen sollte, den Zapfhahn zuzudrehen.

4.) Fässer auswerten

Beschließt der Wirt, den Zapfhahn zuzudrehen, werden die Fässer ausgewertet. Dazu werden alle stehenden Zahlenfässer zusammengerechnet.

Einer besonderen Bedeutung kommen hier dann noch den beiden Spezialfässern zu. Diese zeigen auf der einen Seite ein Fass mit einem Kreuz und auf der anderen Seiten 2 Fässer. Zeigt ein stehengebliebenes Spezialfass das Fass mit dem Kreuz, so gilt ein Fass als verdorben. Der Wirt darf nun ein Zahlenfass seiner Wahl aus der Wertung herausnehmen. Umgekehrt darf der Wirt bei einem Spezialfass mit 2 Fässern drauf die Punkte eines Fass seiner Wahl verdoppeln.

Auf diese Weise wird schnell und sicher ermittelt, wieviel Krüge Bier der Wirt ausschenkt.

5.) Die Zeche

Abschließend wird ermittelt, wer alles Punkte in dieser Runde erhält. Alle Gäste drehen ihre verdeckten Karten um, so dass sichtbar ist,wer was bestellt hat.

Verteilung der Punkte:

Fall A: Der Wirt hat beim Würfeln kein Fass zu Stehen gebracht! In diesem Fall gilt der Wirt als gescheitert. Er bekommt keine Punkte gutgeschrieben, während alle Gäste ihre bestellten Krüge Bier als Punkte gutgeschrieben bekommen.

Fall B: Das ausgeschenkte Bier reicht für alle! Die Zahl der bestellten Krüge Bier ist geringer als die Menge, die der Wirt gewürfelt hat. Jeder der Gäste bekommt seine bestellte Menge Bier als Punkte gutgeschrieben. Den Überschuss an Bier bekommt der Wirt als Punkte gutgeschrieben.

Fall C: Die Gäste waren zu gierig! Die Gäste haben mehr Bier bestellt, als der Wirt erwürfelt hat. In diesem Fall bekommt der Wirt alle erwürfelten Punkte gutgeschrieben. Der gierigste Gast bekommt seine Bestellung als Minuspunkte gutgeschrieben, der Gast der am wenigsten bestellt hat, bekommt die Bestellung des gierigsten Gastes als Pluspunkte gutgeschrieben.

Wer zuerst 75 Punkte, gesammelt hat, hat das Spiel gewonnen.

Es zeigt sich, ein einfaches Spielprinzip, bei dem es allerdings neben ein bisschen Taktik und Fingerspitzengefühl auch eine gute Portion Glück braucht. Am besten spielt man „Polterfass“ mit mindestens 4 Spielern, dann macht es am meisten Spaß. Bei unseren Spieleabenden ist „Polterfass“ mittlerweile eines unsere Lieblingsspiele für eine Runde zwischendurch.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Spielidee:
Denkt man an Kneipen, wie man sie beispielsweise aus mittelalterlichen Filmen kennt, sieht man immer Tische an denen gewürfelt wird vor sich. Im Hintergrund der Wirt beim Ausschank. In diesem Spiel jedoch, darf der Wirt mitspielen und ist sogar der, der würfeln darf.

Zubehör:
1 Würfelbecher
7 Zahlenfässer mit den Werten 9/2 (1x), 8/3, 7/4 und 6/5 (je 2x)
2 dunkle Spezialfässer
6 Bierdeckel
46 Spielkarten in 6 Farben (blau, gelb, orange, rot, violett, grün); jeweils mit den Werten 0 bis 7
1 Notizblock
1 Anleitung (DE, ENG, FR)

Ziel des Spiels:
In jeder Runde ist einer der Wirt. Die anderen Spieler sind die Gäste, die um die Fässer spielen. Grundsatz ist: Wer mehr bestellt, bekommt auch mehr. Doch das ist gar nicht so einfach. Wer am Ende jedenfalls 75 Krüge für sich bestellen konnte, hat gewonnen.

Spielablauf:
Jeder Spieler erhält zu Beginn des Spiels einen Bierdeckel, einen Satz Karten (0-7) in einer bestimmten Farbe. Der Spieler, der am besten rechnen kann, bekommt zudem noch den Notizblock und einen Stift.
Dann wird der Wirt bestimmt. In der ersten Runde ist dies der spendabelste Spieler. Der Wirt erhält den Würfelbecher und die ganzen Fässer (Zahlen- + Spezialfässer). Dann wird gewürfelt.

Jede Runde besteht aus 5 Phasen:
Phase 1: Der erste Wurf
Phase 2: Die Bestellung der Gäste
Phase 3: Der Ausschank
Phase 4: Fässer auswerten
Phase 5: Die Zeche

Phase 1: Der Wirt würfelt alle Fässer auf seinen Bierdeckel. Die Fässer, die stehenbleiben, stellt er neben seinem Bierdeckel ab. Sollte beim ersten Wurf kein Zahlenfass stehen bleiben, darf er diesen Wurf solange wiederholen, bis wenigstens ein Zahlenfass stehen bleibt.

Phase 2: Die Gäste legen jetzt eine oder zwei Karte(n) mit ihrer Bestellung verdeckt vor sich ab. Die Kartenwerte entsprechen der Anzahl der Krüge, die der Gast haben möchte.

Phase 3: Der Wirt entscheidet nun, ob er weiter würfeln möchte oder nicht. Je nachdem, kann sich die Anzahl der Fässer erhöhen, der Wirt leer ausgehen oder gleich die Fässer ausgewertet werden.

Phase 4: Die Fässer werden anhand ihrer aufgedruckten Werte gezählt und die Spezialfässer berücksichtigt. Es gibt ein Spezialfass, bei dem der Wirt ein beliebiges Fass zerstören kann und ein Spezialfass, bei dem der Wirt den Wert eines beliebigen Fasses verdoppeln kann.

Phase 5: In dieser Phase wird überprüft, ob der Gast zu viel bestellt hat oder ob er genau die Anzahl an Krügen bekommt, die er auch bestellt hat. Hat ein Gast 75 Krüge erspielt, ist das Spiel beendet.

Schwierigkeitsgrad:
Mittel, nach ein wenig Übung.

Geeignet laut Hersteller für:
8+ Jahre, 3-6 Spieler

Spieldauer:
ca. 20 - 30 Minuten

Eigene Erfahrung:
Die Spielidee ist klasse. Allerdings braucht man zu Beginn ein wenig, um sich in dem Spiel zurecht zu finden. Es gibt viele Möglichkeiten und Wege eine Runde zu beenden. Auch muss man taktisch geschickt als Gast und als Wirt vorgehen, um möglichst schnell zu seinen 75 Krügen zu kommen. Hier sehe ich ein Problem für einen Spieler, der gerade 8 Jahre alt ist.
Auch finde ich, dass das Spiel zwar für 3 Spieler schon geeignet ist, aber erst ab 4 Spielern wirklich Spaß macht. Bis zu 6 Spielern können sich an dem Spiel beteiligen und auch hier gilt, je mehr desto mehr Spaß.
Das Spiel ist sicherlich für einen Abend unter Erwachsenen oder Jugendlichen geeignet, weniger jedoch für Kinder.

Qualität und Design:
Die Karten sind aus beschichtetem Karton. Die Fässer aus Plastik, aber sehr detailgetreu einem Fass nachempfunden. Der Würfelbecher ist innen mit grünem Filz verkleidet, so dass das Würfelgeräusch sehr gedämpft wird. Der Notizblock bietet für einige Runden Platz, jedoch sollte man rechtzeitig daran denken, ein Blatt zu vervielfältigen, damit man auch weiterhin das Spiel in gewohnter Weise spielen kann.
Die Anleitung ist in Deutsch, Englisch und Französisch verfasst. Sie ist verständlich geschrieben und bietet viele Abbildungen und Musterbeispiele, die den Ablauf des Spiels bzw. eines Zugs verdeutlichen und dabei auf alle möglichen Varianten eingeht.

FAZIT:
Uns hat das Spiel viel Spaß gemacht. Die Idee ist toll! Doch würde ich das Spiel eher für Erwachsene oder Jugendliche empfehlen.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.


Gesponserte Links

  (Was ist das?)