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34
4,1 von 5 Sternen
Amputiert
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. September 2011
Michael Fox steht bisher nicht gerade auf der Sonnenseite im Leben. Er hat nicht nur kein Geld, sondern lebt auch noch auf der Straße. Er sieht sich zwar nicht als Penner, ist aber mit sich und seiner Gesamtsituation verständlicherweise so unglücklich, dass er beschließt dem Ganzen ein Ende zu setzen. Gerade als er diesen Entschluss gefasst hat, erhält er ein unglaubliches Angebot. Er hat die Chance auf zwei Millionen Dollar. Alles was er dafür tun muss, ist seinen rechten Arm amputieren zu lassen. Ist das in seiner aktuellen Situation zu viel verlangt? Dass er auf diesen kuriosen Handel eingeht, muss wahrschenlich nicht extra erwähnt werden. Doch als er in der Luxusklinik die Operation durchführen lässt, tun sich die schlimmsten Abgründe überhaupt auf. Denn Michael ist in die Fänge eines verrückten und grausamen Psychopathen geraten...
Kann er sich und seine Mitinsassen aus der Klinik vor dem abartigen Verbrecher retten?

Bevor man sich das Buch kauft, sollte man sich im klaren sein, dass man richtig starke Nerven und einen unempfindlichen Magen braucht. In "Amputiert" geht es nämlichl richtig ekelhaft zur Sache. Es wird rasant, brutal, blutig und grausam. Kurz: einfach abartig und auch wahnsinnig abgedreht.

Der Schreibstil von Gord Rollo ist flüssig und wird permanent von einem ironischen Unterton und schwarzem Humor begleitet. Er nimmt wirklich kein Blatt vor dem Mund. Das macht es leicht, den Thriller innerhalb kürzester Zeit wegzulesen. Die Geschichte selbst ist so fesselnd und bizarr, dass es für Fans diese Genres schwierig sein wird "Amputiert" auch nur eine Sekunde aus der Hand zu legen.

Der Protagonist war mir persönlich äußerst sympathisch. Er ist zwar nicht immer der Klügste und trifft nicht immer die schlauesten Entscheidungen, überzeugt aber durch sein Mitgefühl von Anfang an. Er ist überhaupt nicht egoistisch und denkt zunächst an Andere, bevor er sich selbst rettet. Seine Fähigkeiten waren allerdings des öfteren ein wenig zu unrealistisch. Das störte mich und den Lesefluss überhaupt nicht.

Ich selbst bin ein sehr hartgesottener Thrillerfan, dem nichts zu ekelhaft oder zu grausam sein kann. Doch bei dieser Geschichte musste selbst ich schlucken. Die Handlung war für mich in dieser Art etwas völlig neues und ich habe das Buch trotz aller Härte regelrecht eingeatmet. einen Kritikpunkt kann ich für meinen Teil nicht geben. Im Gegenteil, ich hoffe auf viele weitere Bücher des Autors.
Ihr sucht etwas Neues und euch kann es gar nicht heftig genug abgehen? Dann kommt ihr an Gord Rollos Thriller auf keinen Fall vorbei!
Zartbesaiteten Lesern muss ich leider hier vom Kauf des Buches abraten...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Juli 2013
Allein der Titel von Gord Rollos Roman dürfte bei Einigen blutrünstige Visionen hervorrufen…und so ist es dann auch. Auf dem 333seitigen Roman wird nicht an makaberen, blutigen und grausamen Details gespart und man sollte schon ein erklärtes Faible für Splatterromane haben, um "Amputiert" etwas abgewinnen zu können. Doch glücklicherweise ist der Autor in der Lage, seine bizarre Schlachtplatte rhetorisch ziemlich gekonnt auszuschmücken, so dass "Amputiert" kein billiger, schlecht geschriebener Schundroman geworden ist, sondern ein gut ausformulierter, äußerst spannender und nicht allzu klischeehafter Horrorthriller.

Gord Rollo wurde 1967 in Schottland geboren, wanderte aber bereits im Alter von vier Jahren mit seiner Familie nach Kanada aus. Rollo studierte Betriebswirtschaft, begeistert sich aber schon seit früher Kindheit fürs Schreiben. Neben einigen Kurzgeschichten-Sammlungen hat er auch seinen Debütroman "Crimson" veröffentlicht. Da sich mittlerweile auch größere Verlage für Rollo interessieren, dürfte weiteren Veröffentlichungen nichts im Wege stehen. Inzwischen versucht sich Rollo auch als Drehbuchschreiber.

Michael Fox ist unten angekommen. Nach einem tragischen Unfall, bei dem er Frau und Sohn verlor und nach dem seine einzige Tochter den Kontakt zu ihm abgebrochen hat, lebt er als Obdachloser in den Straßen von Buffalo, New York. Er säuft, nimmt Drogen und lebt in den Tag hinein, bis er eines Tages seiner schäbigen Existenz überdrüssig ist und sich vor einen fahrenden Zug werfen will, damit seine Tochter wenigstens von seiner kargen Lebensversicherung profitieren kann. Soweit kommt es dann aber nicht, da Michael ein so verlockendes wie unmoralisches Angebot erhält. Ein hünenhafter Schwarzer namens Drake macht Michael im Namen seines Auftraggebers, dem Chirurgen Dr. Marshall, ein unglaubliches Angebot. Michael erhält zwei Millionen Dollar, wenn er sich von Marshall den rechten Arm amputieren lässt. Da Michael Linkshänder ist, überlegt er nicht allzu lange und lässt sich auf das bizarre Angebot ein. Als er jedoch in der privaten Klinik des Doktors ankommt, fallen ihm schon bald einige Ungereimtheiten auf. Doch bevor Michael erkennen kann, in was für einen Wahnsinn er da hineingeraten ist, fehlt ihm auch schon sein Arm, bzw. seine Arme. Und dies ist erst der Anfang einer blutigen "Schnitzel"jagd, bei der Michael nicht nur weitere Gliedmaßen sondern auch seinen Verstand zu verlieren droht.

"Amputiert" ist eins dieser Bücher, dessen Geschichte man sich problemlos als billigen Horrorfilm vorstellen kann. Die Anleihen an Mary Shelleys "Frankenstein" und auch an Stuart Gordons Film "Re-Animator" sind unübersehbar, dennoch gelingt es Autor Gord Rollo, der Geschichte seinen ganz eigenen Stempel aufzudrücken. Literarisch reicht er sicherlich nicht an Shelley heran, glücklicherweise aber ist sein Roman viel besser als der vermeintliche Kultfilm "Re-Animator". Das liegt vorrangig an Rollos definitivem Talent zum Schreiben. Er erschafft für den Leser eine derart grausame und bedrückende Welt, dass man mit dem entsetzten Kopfschütteln gar nicht mehr aufhören kann. Grausamkeit reiht sich an Grausamkeit und jedes Mal, wenn man denkt, schlimmer kann es nicht mehr kommen, setzt Rollo noch einen drauf. Man fiebert mit Michael Fox mit, sieht durch seine Augen das Grauen, welches sich ihm Schritt für Schritt offenbart, fühlt seinen Schmerz, die Ohnmacht, Wut, Hilflosigkeit und den Rachedurst, der ihn immer weiter um sein und auch das Leben anderer kämpfen lässt.

Sicherlich ist "Amputiert" nicht frei von Klischees (verrückter Wissenschaftler, muskelbepackte Helfershelfer, getriebene, gescheiterte und verrohte Charaktere) und manches Mal übertreibt Rollo es auch mit dem Wahnsinn, den er hier zu Papier bringt, weil er die Gesetzte von Logik und Medizin missachtet und für seinen Spannungsbogen missbraucht. Aber dennoch kann man sich kaum von "Amputiert" lösen, so spannend, nervenaufreibend und schrecklich ist die Geschichte, die hier erzählt wird. Die meiste Spannung wird hierbei aus der immer schlimmer werdenden Situation erzielt, in der Michael sich befindet. Immer auswegloser wird sein Schicksal, bis er nahezu handlungsunfähig ist. Aber dann hat Rollo einen noch viel furchtbareren Fortgang für seinen Protagonisten ersonnen, der kaum vorstellbare Dimensionen annimmt. Da Rollo hier nicht mit ebenso blutrünstigen wie wahnsinnigen Details spart, ist "Amputiert" definitiv nichts für zartbesaitete Gemüter. Doch der Horror, der hier entsteht, ist nicht nur physischer, sondern vor allem psychischer Natur. In der Summe macht das aus "Amputiert" ein wahrhaft grauenvolles Schreckenskabinett menschlichen Wahnsinns und medizinischer Gräueltaten. Rollos Dr. Marshall ist ein bizarrer Bastard aus Nazi-Arzt Mengele, Frankenstein und Szell aus "Der Marathon Mann", dessen Motive zwar im Ansatz nachvollziehbar, deren Verwirklichung aber so menschenverachtend wie egoistisch sind.

"Amputiert" fasziniert durch seinen grauenerregenden Detailreichtum schrecklichster Menschenexperimente, die spannende Grundidee und deren konsequente und souveräne rhetorische Umsetzung. Rollos teilweise Übertreibungen, manch recht oberflächlich angelegter Charakter und der wiederholte Griff in die Horror-Klischeekiste verzeiht man ihm ob seines unglaublich spannenden und wirklich abgründigen Romans daher gerne. Aber noch einmal: für schwache Gemüter ist "Amputiert" nichts, da der Horror, den das Buch entfaltet, nachhaltig ist und in seiner detailliert beschriebenen Monstrosität sicherlich eher eine Ausnahmeerscheinung in diesem Genre ist. Für Freunde gut beschriebener Schröcklichkeiten mit ausgesuchtem Faible für blutrünstigen Wahn- und Irrsinn ist "Amputiert" hingegen ein Fest. Deshalb gerne vier von fünf amputierten Gliedmaßen, die fließbandgleich den Besitzer wechseln.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Das Leben von Michael Fox ist in einer Sackgasse angelangt und gleicht der typischen Karriere eines Obdachlosen. Seine Frau und sein kleiner Sohn sind bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Seine Tochter Arlene gibt ihm die Schuld an dem tragischen Unglück. Er flüchtet sich in den Alkohol, verliert seinen Job und schließlich auch sein Haus. Nach einigen Jahren auf der Straße sieht Michael Fox nur noch einen Ausweg. Doch ehe er sich vor den heranrasenden Zug werfen kann, erscheint eine Luxuslimousine, in der ein Mann sitzt, der dem verzweifelten Mann ein unglaubliches Angebot unterbreitet. Der Chirurg Dr. Nathan Marshall bietet ihm zwei Millionen Dollar für seinen rechten Arm. Für Michael Fox rückt damit ein völlig neues Leben in greifbare Nähe und sofort glimmt die Hoffnung auf, sich endlich mit seiner Tochter versöhnen zu können. Fox willigt ein und wird zusammen mit drei weiteren Obdachlosen, die alle einen anderen Körperteil spenden sollen, in die Privatklinik des brillanten Chirurgen eingeladen. Dort erfahren sie von den fortschrittlichen und bahnbrechenden Experimenten, die Dr. Nathan Marshall durchführt, und mit denen er letztendlich hofft seinem Sohn Andrew helfen zu können, der durch Contergan nur noch verkümmerte Gliedmaßen besitzt. Welche Absichten aber tatsächlich hinter den Forschungen stecken, erfährt Michael Fox jedoch erst als es längst zu spät ist ...

Die Horror-Welle, losgetreten durch Filme wie SAW und HOSTEL, ist noch lange nicht abgeebbt, und erhält nicht zuletzt durch Autoren wie Richard Laymon, Jack Ketchum, Brian Keene u.a. auch in literarischer Hinsicht immer wieder Zuwachs. Der kanadische Schriftsteller Gord Rollo hat mit seinem Thriller 'Amputiert' etwas geschaffen, was dem Schrecken eine neue Dimension verleiht. Sein Horror geht weit über das übliche Morden und Foltern hinaus, auf dass sich vor allen Dingen Filme immer wieder beschränken. Hinzu kommt, dass der vorliegende Roman gänzlich ohne das Element des Übernatürlichen auskommt und dabei so beklemmend surreal und irrwitzig herüberkommt, wie in den schlimmsten Alpträumen. Und doch ist es gerade der Realismus, die Möglichkeit, dass so etwas tatsächlich denkbar wäre, wenn auch in einem visionären Rahmen, der für die eindringliche Atmosphäre verantwortlich ist. Rollo sorgt zudem mit seinem minimalistischen, flüssigen Stil für ein flottes und unterhaltsames Lesevergnügen. Durch präzise, knappe Beschreibungen erhält das Grauen an Substanz und die Perspektive aus der Sicht des 'Loosers' Michael Fox macht den Leser nicht nur zum Beobachter, sondern zum unmittelbar Betroffenen. Jene Sicherheit, die man als Leser spürt, weil dem Ich-Erzähler ja nicht allzu viel passieren kann, ist äußerst trügerisch. Gord Rollo dreht die Spirale des Schreckens unbarmherzig weiter, und wie die Opfer des Chirurgen immer weiteren Gliedmaßen beraubt werden ist selbst für hartgesottene Leser eine Herausforderung. Im vierten Teil verliert der Roman etwas von seiner Intensität und wird zu einem herkömmlichen, wenngleich sehr rasanten Action-Thriller. Auf einem konstant anspruchsvollen Niveau bewegen sich jedoch immer die Beschreibungen der Gefühle des Protagonisten. Egal ob er um sein Leben rennen, sich mit seiner Situation abfinden oder seinen Leidensgenossen beistehen muss, der Leser ist mittendrin, statt nur dabei. Eine wohldosierte Prise trockenen Galgenhumors verleiht der Lektüre abschließend die gewisse Note, die 'Amputiert' zu einem der besten Horror-Romane des Jahres macht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Juni 2012
...falls man dieses Buch überhaupt als Thriller bezeichnen kann. Spannung, Folter, Nervenkitzel, Horror und ein irrer Arzt, den man getrost als Serienmörder bezeichnen kann, auch wenn er in diesem Fall nicht im gewohnten Sinne mordet.
Dieser besagte Arzt verspricht potentiellen "Spendern" eine Menge Geld, wenn sie bereit sind sich einen Körperteil zu Forschungszwecken amputieren zu lassen. Was die Opfer nicht wissen ist, daß aus der Klinik kein Weg mehr heraus führt, denn mit einem Körperteil gibt sich der nette Doktor nicht zufrieden. Die Folter und das Leiden der Opfer sind hier immens und sehr authentisch dargestellt. Jedesmal, wenn man denkt es geht nicht schlimmer, wird man eines besseren belehrt. Man kann sich beklemmenderweise gut in die jeweiligen Opfer hineinversetzen.
Ob diese ganzen angewandten Prozedere nun wirklich funktionieren mögen oder nicht, sei in diesem Fall mal dahingestellt. Allein die Vorstellung, daß so etwas eimal möglich sein könnte genügt völlig.
Gord Rollo hat hier einen lockeren und sehr ansprechenden Schreibstil an den Tag gelegt und mit dieser einfallsreichen Geschichte einen tollen Thriller geschaffen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Michael Fox lebt seit ein paar Jahren auf der Straße und plant seinen Selbstmord. Quasi in letzter Sekunde erhält er ein merkwürdiges Angebot: Jemand bietet ihm 2 Millionen Dollar für seinen rechten Arm. Nach kurzem Zögern nimmt Michael den Deal an und erfährt kurz darauf, dass er nicht der einzige Spender sein wird. Ein brillanter Chirurg hat mehrere Männer in seine Privatklinik gebracht und erzählt ihnen die Beweggründe, warum er diese Körperteile benötigt. Alle erklären sich, natürlich unter Berücksichtigung der 2 Millionen Dollar, bereit ihm bei seinem Vorhaben zu unterstützen und willigen der OP ein. Aber dann wird Michael misstrauisch, was steckt wirklich hinter der Geschichte und kann er dem Chirurgen trauen?

Der Roman beginnt mit einer kurzen Einleitung über das bisherige Leben von Michael Fox. Diese ist ausreichend, damit der Leser nach und nach erfährt, wie Michael in seine verzweifelte Lage kam und warum er zustimmte, seinen rechten Arm für 2 Millionen Dollar zu verkaufen. Seine Geschichte wird durchgängig aus der Ich-Erzählperspektive geschildert, welche das ganze Geschehen sehr glaubhaft wirken lässt und den Leser noch stärker berührt.

"Dieser brillante Mann kämpfte seit Jahrzehnten gegen die Grenzen der Wissenschaft an [...]." (Seite 87)

Der größte Teil des Romans spielt sich in der Privatklinik des Chirurgen ab, der zwar ein genialer Wissenschaftler ist, aber dem Wahnsinn verfallen zu sein scheint. Er kennt keine Grenze mehr bzgl. Ethik und Anstand und versucht alles um sich seinen größten Wunsch selbst zu erfüllen.

Dieses Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven oder Leser mit einem empfindlichen Magen. Es strotzt vor grausamen Taten und abgetrennten Körperteilen. Immer wenn ich dachte, was soll denn jetzt noch Geschehen - schlimmer, grauenhafter kann es doch nicht mehr werden, hat mich der Autor überrascht und noch eins oben drauf gesetzt, in dem das Grauen doch noch steigern konnte. Der Roman verleiht dem Leser fast durchgängig ein beklemmendes Gefühl und vermittelt eine düstere Atmosphäre, die besonders durch den Ich-Erzähler noch verstärkt wird und präsenter wirkt. Die Handlung ist schockierend und brutal. Immer mehr unfassbare Details werden bekannt gegeben und teilweise schreibt der Autor wirklich an der Ekelgrenze.

"Es heißt, das Frühstück sei die wichtigste Mahlzeit des Tages. Das mag sein, aber es ist auch die nervenaufreibendste, wenn man dabei versucht, ein Pokergesicht zu wahren, während dem Gastgeber bekannt ist, dass jemand am Tisch mehr weiß, als er zugibt." (Seite 105)

Der Schreibstil ist einfach, aber gut. Er fesselt den Leser an die Geschichte und vermittelt eine Vielzahl an Gefühlen wie Trauer, Mitleid, Ekel und Angst. Der Roman ist als tolle Klappbroschur erschienen, deren Titel so geprägt ist, dass man ihn erfühlen kann.

Der Roman zwingt den Leser zum Nachdenken, ob er bereit wäre ein Körperteil für so viel Geld herzugeben oder ob das Geschehen wirklich so abstrus und realitätsfern ist. Ich fürchte nämlich, dass zumindest Ansätze davon gar nicht so abwegig sind. Wer gerne ekelerregende, grausame Bücher liest, wird sich bei diesem Buch sicherlich nicht langweilen, allerdings ist der Roman meiner Meinung nach erst ab 18 Jahren geeignet, Jugendliche würde ich es nicht lesen lassen.

Fazit: Ein erschreckender Roman, der an die starken Nerven des Lesers appelliert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"Amputiert", der Erstling von Gerd Rollo, macht keine halben Sachen: Er nimmt den Leser mit auf eine skurrile und gewalttätige Tour de Force, die gespickt ist mit amputierten Gliedmaßen, Blut, Verzweiflung und Tod. Natürlich ist das verlockende Angebot mit den zwei Millionen Dollar nur ein Trick, wie der Leser früh ahnt - ebenso wie Michael, doch der hört ausnahmsweise nicht auf sein Bauchgefühl, und damit beginnt ein grauenhaftes 'Abenteuer', das dem Protagonisten ebenso wie dem Leser viel abverlangt, falls er allzu zartbesaitet ist. Der brillante Chirurg, in dessen Klinik Michael sich begibt, entpuppt sich als moderner Dr. Frankenstein, der grausige Experimente durchführt und seinen Patienten nicht nur ihre Extremitäten nimmt, sondern auch jegliche Würde und Hoffnung.

Die Erzählung beginnt trotz der deprimierenden Ausgangslage in fast lockerem Plauderton und ist aus der leicht zynisch gefärbten Sicht von Michael Fox erzählt, der den Leser sofort für sich einnimmt. Umso schlimmer, wenn dem Ich-Erzähler dann grauenhafte Dinge am laufenden Band zustoßen. Immer wenn man denkt, jetzt wäre der absolute Horror-Höhepunkt erreicht, kommt es umgehend schlimmer. Bisweilen ist die Geschichte so abstrus und überdreht, dass man fast lachen muss - dies tut dem Buch ganz gut, es wirkt wie eine Mischung aus spannendem Thriller und überspitzter Groteske. Das Frankenstein-Motiv ist hier jedenfalls in einer ganz aktuellen, frischen Variante zu lesen, die blendend unterhält - gerade weil Gord Rollo nicht mit Blut, amputierten Gliedmaßen und verstümmelten Körpern geizt. Der Schritt, der Hauptfigur schon ziemlich am Anfang wesentliche Körperteile zu nehmen, ist mutig und verleiht der Erzählung Schwung - wann war jemals ein Ich-Erzähler so hilflos und musste sich trotz einer dermaßen misslichen Lage einen Weg aus dem Dilemma bahnen?

"Amputiert" ist ein überraschendes, unterhaltsames und bisweilen sehr bizarres Debüt, das Fans des Blutigen und Brutalen mit Sicherheit gefallen wird. Der Roman ist durch sein rasantes Erzähltempo ein echter Pageturner und schafft es bis zum dramatischen Ende, den Leser immer wieder zu überraschen.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Februar 2011
Michael Fox ist obdachlos und lebt zusammen mit zwei Kumpels unter einer Brücke am Rande einer Stadt. Vor Jahren hatte er seine Frau und seinen Sohn bei einem Autounfall verloren, seine Tochter hatte diesen überlebt, pflegt aber seitdem keinen Kontakt mehr zu ihm.
Michael, von seinen Kumpels Mike genannt, verbringt demnach Tag ein und Tag aus mit betteln, saufen und frieren. Ein trostloses Leben, in dem er eines Tages keinen Sinn mehr sieht. Kurz entschlossen, seinem Leben ein Ende zu setzen, macht er sich früh morgens auf, die Brücke hinauf, um Selbstmord zu begehen. Da hält plötzlich eine schwarze Limousine am Straßenrand und ein großer, kräftiger Kerl steigt aus und macht Mike das ominöseste Angebot seines Lebens.
Mike glaubt seinen Ohren nicht und will von diesem Irren verschwinden, doch dann hört er die Summe, die er bekäme, würde er dieses Angebot annehmen: 2 Millionen Dollar - für seinen rechten Arm!

Was hier beginnt, ist eine ziemlich abgedrehte und brutale Story.
Mike nimmt dieses Angebot natürlich an und begibt sich damit in einen Strudel von schrecklichen Begebenheiten. Er ist nicht der Einzige, der von der Straße aufgegabelt wurde und so findet er sich alsbald mit anderen Obdachlosen in einer riesigen Klinik, abgeschottet von der Außenwelt wieder.
Hach, ich freute mich schon richtig auf das große Gemetzel und die Umsetzung der Idee.

Leider kommt das Buch erst ab Seite 100 langsam so richtig in Fahrt, was ich bei dem recht geringen Umfang von 333 Seiten für ein bisschen spät empfand. Was dann aber auf uns wartet, wird dem Titel "Amputiert" gerecht.
Der Autor schreibt klar und verständnisvoll und ohne Rücksicht auf detaillierte Beschreibungen. Die krankhaften Fantasien der "Ärzte" kommen gut rüber und ein die expliziten Erwähnungen der Handlungen ließen ein tolles Kopfkino entstehen.
Ehrlich gesagt hatte ich mir aufgrund des Titels und dem Vermerk in der Verlagsvorschau "Ab 18" noch mehr Brutalität und Härte gewünscht.
Es ist wahrlich nichts für zartbesaitete Leser, dennoch hätte der Autor meinem Geschmack nach noch mehr Thrill in die Story packen können. Ich vermisste oftmals die Aussichtslosigkeit der "Patienten" und deren Verzweiflung.

Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Mike geschrieben, sodass der Leser all die Gedanken und Empfindungen von ihm mitbekommt, dennoch bin ich der Meinung, dass man mehr hätte draus machen können und vor allem, dass man es noch deutlicher hätte beschreiben und ausformulieren können.
Potential wäre da gewesen, so erinnerten mich viele Szenen an Hostel oder SAW.

Mike selbst ist ein recht sympathischer Kerl. Ein bisschen "dumm", aber liebevoll und sogar witzig. Was er durchleben muss, ist ein purer Albtraum, denn die ganze Story gipfelt quasi in dem, was ihm bevorsteht. Da versagte selbst mir die Vorstellungskraft und was ich da zu lesen bekam, war dann auch einfach nur noch krank - aber endlich mal das, was ich lesen wollte bzw. mir von der Story erhoffte.

Da ich großen Lesespaß mit dem Buch hatte und es insgesamt betrachtet eine gute Umsetzung des brutalanmaßenden Titels AMPUTIERT war, gibt es eine Empfehlung - vor allem an alle Brian Keene und Jeff Strand Fans.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Februar 2011
Die Romanidee aus mehreren Einzelteilen einen Körper zu machen, ist nun auch schon fast 200 Jahre alt, und wurde erstmals von Mary Shelley in einem Roman beschrieben. Natürlich wäre es viel zu einfach, würde ich sagen, Gord Rollo wolle den Mythos Frankenstein neu auferstehen lassen, eine Art zeitgenössische Version zu schreiben. Obwohl es ihm in Sachen Vermarktung und Verkauf nicht gerade schaden würde, denn Leser die ihn bisher nicht kannten, würden so auf ihn aufmerksam werden. Der wahre Hintergrund zur Entstehung ist aber ein Anderer. *Amputiert* (im Original - Jigsaw Man) war einfach ein Versuch von Gord Rollo, mit der lebensbedrohlichen Krankheit seiner Tochter umzugehen, die schon mit 13 Jahren eine neue Leber brauchte.

Auch wenn sowohl in *Frankenstein* und auch in *Amputiert* keine Monster im eigentlichen Sinne erschaffen wurden und werden, und die Doktoren *himself* die Monster der jeweiligen Geschichte sind, sind sie absolut grundverschieden.
In *Amputiert* läßt die Gord Rollo die Geschichte aus der Sicht von Michael (Mike) Fox erzählen, einem Typen, der alles verloren hat, was man nur verlieren kann. Die Story in der *Ich* Form zu erzählen, erweist sich als absoluter Glücksgriff für Gord Rollo, denn so fällt es einem noch schwerer, das Gelesene zu verarbeiten, mit dem Grauen, was einem Seite für Seite entgegenschlägt, umzugehen. Das Gefühl zu haben, man werde selbst auf brutalste Art und Weise verletzt und mit dem Skalpell zerschnitten, wird so noch verstärkt. Diese Art der Erzählform packt einen noch zusätzlich und verleiht ihm dieses *Live dabei zu sein Feeling*, was immer wieder einen Top Roman von einem herkömmlichen Werk unterscheidet. Aufgrund der lockeren Art, die er Michael eingehaucht hat, ist er einem von der ersten Minute an sympathisch, und auch wenn die Figur sonst recht blass gehalten wird, leidet und fiebert man mit ihm und fragt sich immer wieder, was er noch alles ertragen muss, wann das alles ein Ende hat. Seine Gegenüber, die Gord Rollo in der dritten Person beschreibt, sind an Brutalität und Perversität nicht zu überbieten und übersteigen des Menschen vorstellbare. *Amputiert* ist einfach nur böse und zeigt dem Leser auf, was passiert, wenn Menschen versuchen Gott zu spielen, eine Machtposition in der Gesellschaft einzunehmen. Dieser Roman ist nichts für Warmduscher, nichts für Leser die es gemütlich und bequem haben wollen, denn in *Amputiert* wird ihm die Gewalt und Brutalität, wie mit einem nassen Lappen um die Ohren gehauen. Aufgrund der kurzen Kapitel, wie in guter alter Thriller Manier, entwickelt dieser Roman ein sehr hohes Tempo, womit in die Länge gezogene Passagen entfallen und der Lesespaß durchweg garantiert ist. Ein Nachteil für diejenigen, die es sonst vielleicht gewohnt sind, zwischendurch zu pausieren, denn auf Erholungsphasen wartet man hier vergeblich. Amputiert ist eine mehr als gelungene, Genre übergreifende Mischung aus Horror, Medizin Thriller und Science Fiction, die sich kein Fan entgehen lassen darf.

Michael (Mike) Fox ist am Tiefpunkt seines Lebens angekommen und sein geplanter Abgang durch das Überfahren eines Zuges, ist nur noch eine Sache von Minuten, denn der Zug ist schon zu hören. An den Bahngleisen stehend, wird er von einem Fremden, der ihm zwei Millionen Dollar in bar bietet, angesprochen. Alles was er im Gegenzug will, ist Mikes rechten Arm. Was kann man alles mit zwei Millionen Dollar machen??? Eine ganze Menge, und so stimmt er zu und geht den Deal ein. Schon auf der Fahrt zum Krankenhaus stellt er fest, dass er nicht der einzige ist, der sich auf diesen Deal eingelassen hat. Innerhalb kürzester Zeit überschlagen sich die Ereignisse und ihm wird klar, dass das verlieren eines Armes nur der Anfang ist und alles was noch folgen soll, selbst die Hölle in den Schatten stellt.
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am 8. Mai 2012
Rezension:

Gord Rollos Werk erregte schon wegen des Titels, 'Amputiert', mein Interesse. Für mich hat das Wort eine harte und grausame Bedeutung. Ein Wort, das in Zusammenhang mit Verlust und Schmerz steht ' körperlich wie emotional. Wenn plötzlich ein Körperteil fehlt bedeutet das in so gut wie allen Fällen eine extreme Umstellung des Lebens ' ich stelle es mir absolut grausam und schrecklich vor.

Bei diesem Buch ist es nicht nur so, dass der Titel am besten beschreibt worum es geht ' die ganze Geschichte bildet einen permanenten Klos im Hals des Lesers. Man ist schockiert, der Hergang der Dinge schlägt einem gnadenlos in den Magen, es bleibt die Luft weg und trotzdem kann man nicht aufhören zu lesen.

Aber das ist wohl typisch für Fans des Thriller- und Horrorgenres. Die Sucht nach Fassungslosigkeit und völlig makaberer Perversion und damit wird man in 'Amputiert' auf jeden Fall bedient. Das Motiv eines Albtraums ' ein verrückter Arzt spielt Frankenstein und du kannst dich nicht wehren ' jedes Mal wenn du erwachst, fehlt ein weiterer Teil deines Körpers'

Gord Rollos Schreibstil lässt, zumindest bei mir, keine Wünsche offen. Die in fünf Teile aufgegliederte Geschichte ist leicht zu lesen und mit einem sympatischen Protagonisten, nämlich dem obdachlosen Michael Fox, welcher sehr sarkastisch und mit einer angenehmen Waghalsigkeit ausgestattet ist, besetzt. Ein alles andere als perfekter Mensch, der aber trotzdem viel menschlicher ist, als viele 'normale' Mitglieder unserer Gesellschaft ' ein Mann, der das Herz am richtigen Fleck trägt.

Ganz klar muss gesagt werden, dass das Buch nichts für zartbesaitete Leser ist und wohl besser auch erst ab einem Alter von 18 Jahren gelesen werden sollte.

Fazit:

Eine fesselnde, alptraumhafte Geschichte über einen Mann, der in die Fänge eines wahnsinnigen, mit Körperteilen experimentierenden Arztes gerät.
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am 1. Mai 2012
Der Protagonist Michael (Mike) Fox ist tief gesunken. Von einem Familienvater ging es nach dem Tod seines Sohnes und seiner Frau bergab. Seine Tochter möchte nichts mehr von ihm wissen. Mike ist mittlerweile Obdachlos und hat keine Freude mehr am Leben.

Er möchte auf den Gleisen Selbstmord begehen, um wenigstens noch so etwas Gutes für seine Tochter tun zu können. Nach seinem Tod würde sie das Geld seiner Lebensversicherung beziehen. Vielleicht würde sie ihn so ein Stück weniger hassen.
Als Mike auf den Bahngleisen steht, macht ihm ein Fremder ein unglaubliches Angebot. 2 Millionen Dollar für seinen rechten Arm.

Mike willigt ein, die Aussicht schon in ein paar Tagen Millionär zu sein, bringt ihn schnell von seinem Vorhaben ab. Umbringen konnte er sich zur Not später immer noch.

Doch da hatte Mike sich geirrt. Er wurde mit drei anderen Männern in eine scheinbar gut situierte Privatklinik gebracht. Dr. Nathan Marshall scheint eine Koryphäe seines Fachs zu sein. Er hat es ermöglicht einzelne Körperteile von Menschen nach der Amputation 'am Leben' zu halten, so dass sie transplantiert werden können. Der große Schritt, der ihm gelungen sei ist, dass die Körperteile zu fast 100 % funktionstüchtig sein werden.

Die vier Männer sollen, laut Aussage des Arztes, je ein Körperteil spenden, welches er für seinen gelähmten Sohn benötige. Am Ende würden sie 2 Millionen Dollar erhalten und hätten einem Menschen geholfen. Doch der Schein trügt und so beginnt das Grauen.

Die Geschichte ist nichts für zartbesaitete Leser. In dem Buch geht es blutig und grausam zu. Extremitäten werden abgeschnitten, eine Entlohnung gibt es für die Spender nicht. Wenn das erste Körperteil entfernt wurde, wird dem Spender schon bald das nächste Abgenommen. Über bleiben verstümmelte Menschen, ohne Extremitäten, welche fortan in der hauseigenen Blutbank als Spender fungieren.

Mike durchlebt in dieser Geschichte die Hölle auf Erden.

Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Form. Der leichte Schreibstil und die alltägliche Sprache ermöglichen dem Leser einen schnellen Zugang zu Mike.

Leider fehlen mir durch die 'Schlag-auf-Schlag'-Variante an manchen Stellen die Emotionen. Mir wurde teilweise das Gefühl vermittelt, der Protagonist müsse durch diese Situation durch, ungeachtet seiner Gefühle und Handlungsweisen, damit die Geschichte fortgesetzt werden kann.

Die heutige Transplantationsmedizin ist bereits sehr fortgeschritten. Mir stellt sich, nach dem Lesen dieses Buchs die Frage, was wäre, wenn die Medizin eines Tages wirklich so weit wäre, wie es hier dargestellt wird? Diese Frage wird auf grausame Weise in diesem Buch beantwortet.
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