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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hitchcock meets Ridley Scott - Klasse Thriller
Zum Inhalt muss ich wohl nichts mehr sagen. Das haben die anderen ja bereits getan, allerdings bin ich völlig anderer Meinung, was die Qualität des Films angeht. Die Figuren sind angenehm realistisch, man lernt die einzelnen Passagiere nach und nach kennen und auch mögen - mit all ihren Marotten. Gerade die realistische Zeichnung der Charaktere und die...
Vor 17 Monaten von Katja Kutsch veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen No Exit
Nach vier Kurzfilmen wagt Regisseur Omid Nooshin sich mit "Last Passenger" an seinen ersten Langfilm und erweist sich dabei als recht fähiger Regisseur. Das ebenfalls von ihm verfasste Script weist nur einen eklatanten Fehler auf: es liefert keinerlei Motiv für das, was der Täter hier tut, bzw. das, was einem hier gen Ende des Films als Beweggrund...
Vor 7 Monaten von MissVega veröffentlicht


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hitchcock meets Ridley Scott - Klasse Thriller, 3. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Last Passenger [Blu-ray] (Blu-ray)
Zum Inhalt muss ich wohl nichts mehr sagen. Das haben die anderen ja bereits getan, allerdings bin ich völlig anderer Meinung, was die Qualität des Films angeht. Die Figuren sind angenehm realistisch, man lernt die einzelnen Passagiere nach und nach kennen und auch mögen - mit all ihren Marotten. Gerade die realistische Zeichnung der Charaktere und die guten Dialoge machen viel von diesem Film aus. Den Rest besorgt die Spannungsschraube, die nach und nach immer fester angezogen wird. Der Film startet sehr ruhig und steigert sich wie im schönsten Hitchcock, und am Ende gibt es noch einige Action, die für einen Low Budget Film wie diesen sehr beachtlich ist und mal wieder zeigt, wie man mit wenigen Mitteln viel erreicht, wenn eine Reihe Könner am Werke sind. Ich kann diesen Film absolut uneingeschränkt weiterempfehlen und halte "Last Passenger" für einen der besten Thriller der letzten Monate.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschend gut!, 20. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Last Passenger - Zug ins Ungewisse (DVD)
Von Anfang bis Ende gute Schauspielerleistung, sympathische Charaktere und atmosphärisch dicht. Gut fand ich ,dass die Handlung, die nur im Zug abspielt nicht zu chaotisch abgehandelt wurde, sondern in realistischer Geschwindigkeit, so dass man sich gut in die Charaktere hineinversetzen konnte.
Kein Action Feuerwerk, sondern ordentliche Thriller Kost. Empfehlenswert!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender Thriller, 15. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Last Passenger [Blu-ray] (Blu-ray)
Ein Vater ist abends mit seinem kleinen Sohn im Zug unterwegs nach Hause. Es befinden sich nur wenige Passagiere in den Waggons. Als der Zug in keinem Bahnhof mehr anhält, müssen die Fahrgäste etwas unternehmen...

Mir hat der Film sehr gefallen. Die Besetzung ist gut und die Hauptperson (Dougray Scott) war mir gleich sympathisch.

Sehr gut sind die visuellen Effekte gelungen. Einiges ist CGI (top!), vieles ist handgemacht, insgesamt eine erstklassige Arbeit, die optisch sehr beeindruckend ist. Näheres dazu erfährt man im Making Of.

Laufzeit des Films: 96 min 51 sek (ohne Abspann: 92 min 25 sek)
Ton: deutsch und englisch in dts HD Master 5.1
Untertitel: deutsch für Hörgeschädigte

Extras:
- Making Of (10 min) mit vielen Erklärungen zu den Effektaufnahmen und dem Set (echter Zug)
- Interviews (30 min), 13 Personen einzeln anwählbar, Fragen als Texttafel
- B-Roll, d.h. unkommentierte Aufnahmen vom Dreh (ca. 6 min)
- Trailer zum Film (deutsch, 97 sek)
- deutsche Trailer zu "All Is Lost", "Crush", "Enemies", "Olympus has fallen", "House at the End of the Street", "Rush"
- BD Live (nicht ausprobiert)

Alle Extras sind in Englisch ohne Untertitel. Das Englisch ist gut verständlich.

Wendecover ohne FSK-Zeichen

Empfehlenswerter Thriller
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3.0 von 5 Sternen No Exit, 30. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Last Passenger - Zug ins Ungewisse (DVD)
Nach vier Kurzfilmen wagt Regisseur Omid Nooshin sich mit "Last Passenger" an seinen ersten Langfilm und erweist sich dabei als recht fähiger Regisseur. Das ebenfalls von ihm verfasste Script weist nur einen eklatanten Fehler auf: es liefert keinerlei Motiv für das, was der Täter hier tut, bzw. das, was einem hier gen Ende des Films als Beweggrund des Täters angeboten wird, ist ziemlich lahm und rechtfertigt diese temporeiche Irrfahrt nicht wirklich. Ansonsten aber gestalten sich die 97 Minuten Filmdauer als kurzweilig und spannend und bieten einem so eine britische und aparte Alternative zu ähnlich gelagerten Krawumm-Filmen aus La La-Land.

Arzt Lewis (Dougray Scott, "My week with Marilyn", "New Town Killers") ist mit Söhnchen Max im Vorortzug auf dem Weg von London nach Hause. Dank Max' Ungeschicklichkeit lernt er die hübsche Sarah (Kara Tointon, "EastEnders") kennen, mit der er sich gleich gut versteht. Als der Zug sich Lewis' Haltestelle nähert, dort aber nicht anhält, sondern einfach weiterfährt, ist Lewis zunächst nur leicht verwundert. Als er den Schaffner jedoch nicht auftreiben kann, der Kontakt zum Lokführer über die Sprechanlage unerquicklich bleibt und auch die Notbremsen nicht funktionieren, ahnt Lewis, dass hier etwas nicht stimmen kann. Auch weitere Bahnhöfe werden vom Lokführer konsequent ignoriert, so dass der Zug mit zunehmender Geschwindigkeit durch Londons Speckgürtel rast und spätestens an der Endhaltestelle unaufhaltsam auf eine Katastrophe zusteuert. Darüber ist sich irgendwann auch Lewis im Klaren, der die verbleibenden wenigen Passagiere davon überzeugen kann, dass gehandelt werden muss. Gar nicht so einfach, wenn man keine Ahnung von Zügen hat und auch die herantelefonierte Polizei nicht so richtig aus der Hüfte kommt. Wer sitzt da bloß am Steuer dieses Zuges und vor allem, was will er?

Mit thematisch ähnlichen Filmen wie "Die Entführung der U-Bahn Pelham 123" oder "Unstoppable" hat "Last Passenger" glücklicherweise nur wenig gemein. Und dies ist nicht nur dem mageren Budget von 2,5 Mio. Dollar geschuldet, sondern vorrangig Nooshins spannendem Script, dass dank der zügig (ha ha) erzählten Geschichte auf großartigen Explosions- und Special Effects-Schnickschnack verzichten kann. Hier geht es einfach um ein paar ganz normale Menschen, die in eine Notsituation geraten und sich irgendwie wieder daraus befreien wollen. Es gibt keinen wahnsinnigen Erpresser oder psychopathischen Irren, dem es ums Töten von Menschen geht, vielmehr liegt der Fokus hier auf den Passagieren und ihren Versuchen, sich aus ihrer misslichen Lage zu befreien.

Dies ist denn auch die einzige Crux des Films: Nooshin präsentiert hier weder einen Täter noch dessen Motiv. Einmal sieht man den Zugentführer kurz von hinten und später kann man noch einmal einen Blick auf seine Hand am Steuerknüppel der Lok werfen, ansonsten bleibt der "Driver" unsichtbar und tritt auch nur ein einziges Mal in sehr kurzen und nichtssagenden Sprechkontakt mit Lewis. Nicht sichtbar ist leider auch ein stimmiges Motiv für das ganze Schienenspektakel. Nooshin kommt hier mit keiner überraschenden Erklärung für die Entführung um die Ecke, er verweigert dem Zuschauer sehr lange, was das Ganze überhaupt soll. Einer der Passagiere darf dann gen Ende des Films über ein Motiv spekulieren, das wirkt dann aber so einfallslos und behelfsmäßig, dass man sich damit nicht zufriedengeben mag. Hier wird suggeriert, dass ein paar ahnungslose Passagiere in die Hände eines wahnsinnigen Psychopathen geraten, der ihnen nach dem Leben trachtet. Schlussendlich sitzt aber nur eine namenlose und nicht sichtbare Person vorne im Zug, die weder redet noch sich sonst irgendwie bemerkbar macht, sondern einfach stumpf an jeder Haltestelle vorbeifährt, bis…ja, bis es irgendwann nicht mehr weitergeht.

Erstaunlicherweise ist das aber, wenn man sich erstmal damit abgefunden hat, diesbezüglich nicht aufgeklärt zu werden, kaum von Bedeutung. Nooshin gelingt es hervorragend, langsam, aber sicher die Spannungsschraube anzuziehen und die Situation immer auswegloser werden zu lassen. Zwar geht er bei seinen Protagonisten charakterlich nicht sehr in die Tiefe, stattet sie aber dennoch mit widersprüchlichen Eigenarten aus, die sie immer interessant bleiben lassen. Es wird verzweifelt nach Lösungen gesucht, untereinander gestritten und sich wieder zusammengerauft und es werden waghalsige und gefährliche Versuche unternommen, den Zug zum Stoppen zu bringen. Die an sich dünne Handlung wird von Nooshin aufs Bestmögliche ausgereizt, so dass man dem Fortgang der Geschichte zwar nicht nägelkauend folgt, aber stets aufmerksam und interessiert verfolgt, wie es weitergeht. Nooshin erzählt geradlinig und ohne großen inszenatorischen Schnickschnack, was der lediglich auf eine Location beschränkten Geschichte aber zugute kommt.

Der aus erfahrenen TV- und Filmdarstellern bestehende Cast findet sich in der einfachen, aber gut erzählten Geschichte gut zurecht und kann durchweg überzeugen, ohne dass sich hier jemand in den Vordergrund spielen würde.

Die Ausstattung ist für so einen kleinen Film und eine DVD gar nicht mal schlecht: Ton in deutsch und englisch in DD 5.1, Untertitel in deutsch für Hörgeschädigte. Als Extras werden ein kurzes Making-of, zahlreiche Interviews mit Cast und Crew, eine B-Roll, Featurettes, der Trailer des Films und eine sechsteilige Trailershow angeboten. Der Ton ist gut abgemischt und das Bild ist gut, wenn auch nicht immer so klar und scharf wie man es gerne hätte.

Alles in allem ist "Last Passenger" weit besser, als das nichtssagende DVD-Cover oder das kleine Budget vermuten ließen. Sicherlich bekommt man hier keinen wuchtigen Eisenbahn-Actioner geboten, dafür aber einen kleinen, spannenden Brit-Thriller, der temporeich und spannend auf sein Finale zusteuert und lediglich beim Motiv unbefriedigend bleibt. Insofern gern solide drei von fünf Notbremsen, die zu ziehen einem hier auch nichts nützt.
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3.0 von 5 Sternen Es fährt ein Zug nach Nirgendwo..., 25. September 2014
„Last Passenger - Zug ins Ungewisse“ ist durchaus spannend. Omid Nooshin hat sich bei Hitchcock offensichtlich einiges abgeschaut. Letztendlich ist es ein Film, der auf einem Privatsender läuft, wenn in einem der öffentlich-rechtlichen Programme Fußball übertragen wird. Mich hat die Dramaturgie von „Last Passenger - Zug ins Ungewisse“ durchaus auch an ein solches Pokal-Spiel erinnert, in dem ein Bundesligist auf eine unterklassige Mannschaft trifft: Man kann sich zwar denken, wer am Ende gewinnt. Ist sich aber nie so ganz sicher, dass es auch so kommt...

Irgend etwas stimmt nicht in dem Zug. Eine eigenartige Stimmung ist von Anfang an zu spüren. Die paar Jugendlichen, die die Wodka-Pulle kreisen lassen, steigen bald aus. Auch ein Mann mit Motoradhelm ist schon recht früh nicht mehr zu sehen. Jan steckt sich eine Zigarette an und wird vom Schaffner aufgefordert, das Rauchen einzustellen. Auch in englischen S-Bahnen heißt es „No Smoking“. Und damit ist nicht die Bekleidung gemeint. Es kommt zu einer kleinen, kurzen Auseinandersetzung, Jan verschwindet in einem anderen Abteil.

Währenddessen kommen sich der verwitwete, alleinerziehende Lewis und Sarah etwas näher. Notbremse, der Zug steht für ein paar Minuten. Schemenhaft erkennt Lewis einen, offensichtlich verletzten, Mann auf den Gleisen. Er meldet den Vorfall dem Rettungsdienst, die Zugfahrt geht weiter.
An der nächsten Station muss Sarah aussteigen. Zum Abschied gibt sie Lewis noch ihre Telefonnummer. Doch der Zug hält nicht an. Er rast mit voller Geschwindigkeit durch den Bahnhof.
Alle Versuche, den durch die Nacht rasenden Zug mit der Notbremse zum Stehen zu bringen, scheitern. Vor der Lokomotive finden sie den Schaffner. Tot. Und im Führerstand baumelt ein Motorradhelm ...

„Last Passenger - Zug ins Ungewisse“ kam bei der Kritik nicht allzu gut weg. Sicher, man merkt von Anfang an, dass etwas nicht stimmt. Und die Figuren sind ein wenig arg holzschnittartig gezeichnet. So ziemlich jedes Klischee, das man erwartet, wird zunächst auch erfüllt. Und dennoch, dank der recht guten schauspielerischen Leistungen der Akteure bekommen die Personen Charakter. Das Bild der Blu-ray ist auch bei Großprojektion akzeptabel, der Ton ausgewogen und etwas frontlastig. Kommt aber dann, wenn es nötig ist, schön räumlich.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Keinesfalls..., 10. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Last Passenger [Blu-ray] (Blu-ray)
... darf man einen vor Special Effects strotzdenden, topmodernen Actionthriller erwarten, wenn man sich "Last Passenger" ansieht. Der Film ist tatsächlich eher auf "retro" getrimmt, was aber für mich eine willkommene Abwechslung war. Auch sollte man Filme mögen, deren komplette Handlung sich an einem einzigen Ort abspielt (hier eben im Zug), und dadurch umso mehr Zeit für das Schaffen von Atmosphäre und die Durchzeichnung der Figuren bleibt.

Mir hat Last Passenger wirklich gut gefallen, es gelang dem Film sehr schnell, bei mir echte Spannung aufzubauen. Man merkt sehr schnell "hier stimmt was nicht", misstraut jedem der wenigen verbleibenden Passagiere, wartet auf Schockmomente... Ich würde sagen, der Film hat bei mir einfach "funktioniert". Sicherlich ist das nicht auf jeden übertragbar, man muss sich schon auch drauf einlassen. Schaut man den Film mehr nebenbei an, denkt man sich sicher schnell "was für ein langweiliger Quatsch". Von mir aber solide 4 Sterne, zu 5 Sternen reicht's vom Gesamtbild her grade nicht, beispielsweise waren manche Szenen doch etwas unrealistisch, was nicht ganz in die Atmosphäre gepasst hat.

Was man vemrutlich eher nicht tun sollte: Den Film während einer Zugfahrt, womöglich nachts und in einem wenig besetzten Zug anschauen ;-)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen hitchcock schleicht durch die Abteile, 19. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Last Passenger [Blu-ray] (Blu-ray)
Zusammen mit seinem siebenjährigen Sohn, steigt der alleinerziehende Vater und Arzt Lewis Shaler in einen Zug, um nach Hause zu fahren. Eigentlich nichts besonders sollte man meinen, doch dann beobachtet er bei einem Zwischenstopp, wie auf den Gleisen ein Verletzter herumtorkelt. Zunächst misst er dem ganzen nicht so viel Bedeutung zu, zumal er auch nicht wirklich etwas genaues erkennen konnte. Doch dann bleibt der Zug an keiner Haltestelle mehr stehen, sondern rast mit hoher Geschwindigkeit durch die Nacht. Eine Handvoll verbliebener Passagiere versuchen den Zug zu stoppen, der anscheinend von einem Selbstmordkandidaten gelenkt wird, doch das gestaltet sich recht schwierig.

Last Passenger ist ein recht ungewöhnlicher Streifen, weil er in sich in seiner Machart nicht wirklich am modernen Actionkino orientiert, sondern in vielen Abschnitten eher eine Hommage an Hitchcock darstellt. Sogar die Musik klingt eher nach einem Soundtrack aus den 60er Jahren, denn nach einem neuen Streifen. Ich denke der Regisseur ist sicherlich Fan der Legende.

Schauspielerisch ist Dougray Scott, den ich noch nie in einem schlechten Film gesehen habe, natürlich eine Bank. Auch der Rest der Darsteller liefert ordentliche Leistungen ab, wobei der Handlungsstrang mit dem Flirt des Arztes und der jungen Dame eigentlich überflüssig ist und etwas aufgesetzt wird.

Wer zudem einen straighten Actioner erwartet, wird enttäuscht sein, da man hier mehr Wert darauf legt, die Verhaltensweisen und Reaktionen der verschiedenen Personen mit der Situation umzugehen darzustellen, denn hochkarätige Actionszenen im Minutentakt zu präsentieren, wobei die wenigen vorhandenen gelungen sind.

Fazit: Last Passenger ist eher was für Menschen, die Filme aus den 60ern und 70ern mögen. Diese Zielgruppe sollte nicht enttäuscht sein. Modernes Actionkino sieht anders aus, ist aber auch nicht die Intention des Films. Am Ende hätte ich mir noch eine kleine Überraschung gewünscht. (videotie.de
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Unterhaltung, 16. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Last Passenger - Zug ins Ungewisse (Blu-ray)
Hier wird ein Standard-Thriller geboten, der auf jeden Fall sehenswert ist.
Wie üblich muss man bei manchen technischen Details wegsehen.
Würde hier konsequent Logik angewandt, die meisten Streifen dieser Art könnten nie realisiert werden.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eigentlich 3,5 Punkte - Unterhaltsamer Thriller!, 13. Januar 2014
Von 
Joe D. Foster (www.myrevelations.de) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Last Passenger [Blu-ray] (Blu-ray)
Regiedebüts sind meist so eine Sache. In aller Regel steht kaum Budget zur Verfügung, weil sich keiner die Finger an einer Nullnummer verbrennen will, oder der Regisseur übernimmt sich mit solch einer Arbeit hoffnungslos. Derzeit erscheint hierzulande der erste Spielfilm von Regieneuling Omid Nooshin, der vorher lediglich im Bereich Kurzfilm unterwegs war. Mit "Last Passenger" legt er einen waschechten Thriller hin, der das kleine Budget gekonnt zu umschiffen weiß.
Dreh- und Angelpunkt der Geschichte ist ein Zug mit einer Handvoll Fahrgäste. Darunter befindet sich auch Arzt Lewis mit seinem Sohn Max. Lewis lernt auf der Fahrt nach Hause Sarah kennen, und erhofft sich mehr von ihr. Doch von weiterem Liebesgeplänkel bleiben die beiden just verschont! Der Zug rast an Lewis Bahnhof vorbei, und schnell müssen die verbliebenen Fahrgäste feststellen, dass er nicht zu stoppen ist, und es um ihr Leben geht.
Auf große Effekthascherei und ausufernde Szenen ala "Unstoppable" verzichtet Nooshin wohlweißlich, und konzentriert sich auf einen vehementen und gelungenen Spannungsaufbau. Was an SFX nicht zu 100 % gelungen aussieht verzeiht man ihm somit auch gerne. Er konzentriert sich vielmehr auf die einzelnen Figuren und deren Zusammenwirken beim Versuch den Amokzug zu stoppen. Darstellerisch reißt man dabei keine Bäume aus, aber befindet sich auf ordentlichem Niveau, und mit Dougray Scott ist immerhin auch ein bekanntes Gesicht mit an Bord. Natürlich erwartet einen bei "Last Passenger" keine Offenbarung an Film, und das Ende ist etwas zu unbefriedigend ausgefallen, aber für spannende Unterhaltung sollte damit allemal gesorgt sein. Man darf gespannt sein, mit was Nooshin das nächste Mal in Erscheinung tritt, denn ich denke mit einem besser gefüllten Geldbeutel kann er durchaus noch mehr auftrumpfen.
Die Blu-ray selbst bietet leider keine optimale Bildqualität, aber im Bonusbereich einiges an Material wie ein Making-Of, B-Roll, Interviews ect.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das Problem mit Gleisen..., 10. Mai 2014
Von 
Peer.Gynt (Gudbrandsdal) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Last Passenger [Blu-ray] (Blu-ray)
... ist wohl, dass man nicht mal eben abbiegen kann.
Und so fehlen Wendungen und Überraschungen leider vollends und die Story führt schnurstracks zu ihrem unvermeidlichen Ende. Da hätten Hitchcock oder Agatha Christie viel mehr draus gemacht und nicht massenweise Energie in eine Tür und eine Kupplung gesteckt.
Das was geboten wird ist nicht schlecht, die Charaktere sind nicht nur eindimensional und bieten auch mal neue Facetten, aber nur persönlicher Natur. Leider entpuppt sich keiner der Protagonisten als MacGuyver, der die Story noch hätte retten können, auch wenn man eigentlich die ganze Zeit auf ihn wartet.

Ein Kammerspiel im Eisenbahnwagon.
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Last Passenger [Blu-ray]
Last Passenger [Blu-ray] von Omid Nooshin (Blu-ray - 2014)
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