Kundenrezensionen


27 Rezensionen
5 Sterne:
 (18)
4 Sterne:
 (6)
3 Sterne:
 (2)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen etwasvorhersagbar, aber ein gelungenes und Freude bereitendes Debut
Carmen Weinand betreibt einen sehr gelungenen und erfolgreichen Blog, in dem sie Rezensionen zu Büchern veröffentlicht. Ihre Rezensionen sind dabei sehr schön frei heraus geschrieben und wie ich erfreulicherweise feststellen konnte, passt ihre Meinung relativ oft auf meine eigene, womit ich mich auch ab und an von ihren Tipps beeinflussen lasse.
Nun...
Vor 3 Monaten von J. Seibold veröffentlicht

versus
14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenig Anspruch
"In Dir" ist Weinands Erstlingswerk und enthält drei Kurzgeschichten: "In Ihr", "Freakbook" und "Jenna".

In "In Dir" hat der Erzähler Mike damit zu kämpfen, dass seine Freundin plötzlich besessen zu sein scheint, und landet letztlich in der Psychatrie. (Von der Erzählstruktur her lässt also Lovecraft grüßen.)...
Vor 11 Monaten von M veröffentlicht


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen etwasvorhersagbar, aber ein gelungenes und Freude bereitendes Debut, 27. Juni 2014
Von 
J. Seibold "hysterika" (Neufahrn) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In Dir (Amrûn Horror) (Kindle Edition)
Carmen Weinand betreibt einen sehr gelungenen und erfolgreichen Blog, in dem sie Rezensionen zu Büchern veröffentlicht. Ihre Rezensionen sind dabei sehr schön frei heraus geschrieben und wie ich erfreulicherweise feststellen konnte, passt ihre Meinung relativ oft auf meine eigene, womit ich mich auch ab und an von ihren Tipps beeinflussen lasse.
Nun ist sie auch unter die Kurzgeschichtenschreiber gegangen und konnte im Amrun-Verlag diesen kleinen Band mit drei ihrer Geschichten veröffentlichen.
Die drei Stories sind durchweg unterhaltsam geschrieben und lassen schon einmal das Potenzial der Autorin durchblitzen. Sicher, ein wenig klischeebeladen sind sie, aber nichts desto trotz konnten alle drei recht gut unterhalten, was mir persönlich immer am wichtigsten ist.
Insbesondere Freakbook hat es mir dabei sehr angetan, da diese Geschichte richtig fies ist und einem schnellen, brutalen Plot entspricht, der zwar ein wenig vorhersehbar ist, aber enorm viel Spaß gemacht hat.
Die anderen beiden Stories handeln von Mike und sind ein wenig tiefgehender und inklusive einer psychologischen Note aufgeführt.
Somit ein günstiges und recht gut gelungenes Debüt, dass mir zumindest sehr viel Spaß beim Lesen bereitet hat.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenig Anspruch, 24. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In Dir (Amrûn Horror) (Kindle Edition)
"In Dir" ist Weinands Erstlingswerk und enthält drei Kurzgeschichten: "In Ihr", "Freakbook" und "Jenna".

In "In Dir" hat der Erzähler Mike damit zu kämpfen, dass seine Freundin plötzlich besessen zu sein scheint, und landet letztlich in der Psychatrie. (Von der Erzählstruktur her lässt also Lovecraft grüßen.)

In "Freakbook" geht es um Celia, die die Möglichkeit bekommt, sich an einer Frau zu rächen, die in einem sozialen Netzwerk nervt.

"Jenna" ist die Fortsetzung von "In Dir": Mike hat sich soweit mit dem Leben in der Psychiatrie arrangiert, doch dann kommt seine Freundin ihn besuchen ...

Der Stil ist leicht flapsig, schreckt nicht vor Schimpfwörtern zurück und neigt leider zu billigen Ekeleffekten; da wird schnell vom fast Einscheißen oder Einpissen geredet, vom Kotzen usw. Der Duktus ist (auch dadurch) etwas irrwitzig; "In Dir" und "Jenna" haben mich ein bisschen an die alten Evil-Dead-Filme erinnert. Besonders bei "Jenna" hatte ich das Gefühl, die Autorin ist da mit so einer Jetzt-dreh-ich-richtig-durch-Einstellung rangegangen. Ich fand das Ganze also relativ trashig (und da bin ich literarisch kein Fan von).

Die Geschichten sind im Grunde ziemlich simpel und ich fand es schade, dass es keine weitere Ebene gibt (gut, bei "Freakbook" könnte man jetzt mit Kritik an sozialen Netzwerken und den Umgang mit ihnen kommen oder mit "Pass auf, was du dir wünschst", aber seien wir ehrlich), darum geht es nicht. Es geht eher darum, direkt den Horror zu beschreiben. Z.B. die Freundin, die plötzlich besessen scheint. Klar muss man das nicht "erklären", aber man hätte es irgendwie unterfüttern können, damit es mehr Substanz hat. Da wird die Kirche ins Spiel gebracht, aber auch nur so, gehört halt zu Besessenen-Stories. Natürlich braucht es nicht unbedingt eine weitere Ebene, aber etwas, was dem Ganzen irgendwie noch was gibt, wäre schon gut. Ein bisschen Potenzial sehe ich da in der Kombination Stil/Duktus, aber das reicht (noch) nicht, wie z.B. bei Djian, dessen Bücher man im Grunde alleine deswegen lesen kann. Also für mich fehlte da was und ich habe mich nach jeder Geschichte so ein bisschen gefragt: Ja und?

Das Buch enthält einige Fehler, besonders in der ersten Geschichte, und die Schriftgröße variiert ohne (für mich ersichtlichen) Grund. [Update: Letzteres scheint an meinem Kindle zu liegen, der schon etwas älter ist.] Mit einem Verlag als Herausgeber sollte so was nicht passieren, und auch nicht bei dem stolzen Preis (ich habe für das E-Book 1,99 Euro bezahlt - hochgerechnet würde da ein 400-Seiten-E-Book rund 22 Euro kosten).

Fazit: Drei etwas trashige Geschichten ohne Tiefgang in leicht flapsigem Stil. Leider formal etwas mängelbehaftet und teuer.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungenes Debut, 21. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In Dir (Amrûn Horror) (Kindle Edition)
Auf Carmen Weinands Buch war ich so gespannt, dass ein anderes, welches ich gerade angefangen hatte, erst einmal Sendepause hatte. Und ich sollte es nicht bereuen.
Weinand schafft es hervorragend den Leser mit ihren drei Kurzgeschichten zu unterhalten, dank eines flüssigen Schreibstils, der stellenweise erfrischend sarkastisch wirkt. Hier wird keine trockene Kost geboten und man merkt der Autorin an, dass sie mächtig Spaß beim schreiben ihrer Werke hatte.
In der Geschichte "In ihr" merkt man noch etwas die ersten Gehversuche. Eine nette Story um Besessenheit.
"Freakbook" ist dann gleich ein ganz anderes Kaliber. Entweder hat sich Weinands Stil sehr schnell entwickelt, oder zwischen den zwei Geschichten ist etwas Zeit vergangen, so groß war für mich der Unterschied. Die Geschichte zeigt uns, was passieren würde, wenn wir bei einem Social Network nicht nur liken, sondern auch hassen können. Und was geschieht, wenn wir zu weit gehen.
Die letzte Geschichte namens "Jenna" bot dann gleich zu Beginn eine kleine, positive Überraschung, die ich hier nicht verraten möchte. Auch um den Rest hülle ich besser den Mantel des Schweigens. Nur so viel: Es geht sehr spannend weiter.
"In dir" ist ein gelungenes Debut von einer Autorin, die weiß wie man den Leser bei der Stange hält. Ich bin gespannt auf mehr.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Horrorgeschichten nach meinem Geschmack!, 26. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In Dir (Amrûn Horror) (Kindle Edition)
Zur Autorin:
Carmen Weinand ist mir durch ihren tollen Blog Horror and more" bekannt. Ihre Rezensionen lese ich immer wieder gerne und hatte dabei schon oft den Gedanken: Eigentlich könnte sie auch selber Geschichten schreiben." Denn ihr Stil ist frei von der Leber weg und sehr unterhaltsam.

Ihr Debut hat sie dann in diesem Sommer auch erfolgreich mit einer Kurzgeschichte (Rage) in der Anthologie Horror-Legionen" abgelegt. Die Biografien der darin mitwirkenden Autoren stammen übrigens auch aus ihrer Feder und sind m. E. etwas ganz Besonderes. Umso mehr freut es mich, dass sie nun weitermacht.

Meine Meinung:
Nun zum hier vorliegenden eBook. Es enthält drei Kurzgeschichten. Ich schneide den Inhalt jeweils nur kurz an, damit ich nicht zu viel verrate.

IN IHR
In dieser Geschichte geht es um Besessenheit. Mikes Freundin Jen verändert sich, was verheerende Folgen hat. Ich mag solche Stories, daher bin ich froh, dass sich mal wieder jemand rangetraut hat. Ja sicher, das Thema ist nicht neu, aber welches ist das schon?

Fazit:
Hat mich gut unterhalten, aber nicht vom Hocker gehauen. Mir fehlte ein wenig mehr Spannung, mehr Aktion seitens Jen - so ein, zwei gruselige Schockmomente mehr und das wäre es für mich gewesen. Daher gute 3 von 5 Sternen.

FREAKBOOK
Alleine für die unverbrauchte Idee hat diese Geschichte 5 Sterne verdient. So manche Situation im Umgang mit sozialen Netzwerken kam mir wohlbekannt vor. Nicht immer gefällt einem, was die Leute so den lieben, langen Tag von sich geben. Ich wünsche mir einige Zeitgenossen manchmal auch gerne auf den Mond, aber lest selber, was Celia Wegener (übrigens schöne Anspielung auf die eigenen Initialen der Autorin) mit der verhassten Freundin" Martina anstellt. Man sollte vorsichtig sein, was man sich wünscht!

Fazit:
Diese Geschichte rockt einfach nur! 5 von 5 Sternen

JENNA
Dort treffen wir Mike wieder und erfahren, wie es ihm nach der Einlieferung in die Psychiatrie ergangen ist. Die Entwicklung der Figur ist toll und hier war auch mehr Drive in der Story, was mir ja bei In ihr" etwas gefehlt hatte. Der Plot ist gut aufgebaut, das Setting goldrichtig, die Beschreibungen sind stimmig und lebendig. Action, coole Sprüche, ein wenig Splatter und nicht zu vergessen, der psychologische Aspekt sind sehr gut umgesetzt. Kurzum hier stimmt einfach alles.

Fazit:
Ich war mittendrin und habe mich köstlich amüsiert. 5 von 5 Sternen für meine persönliche Lieblingsgeschichte in dieser Sammlung.

Gesamteindruck:
Die Autorin hat gute Ideen und die Umsetzung stimmt auch. Mein Horror-Herz haben sie auf jeden Fall erwärmt. Ich freue mich schon auf mehr aus ihrer Feder. Vielleicht gibt es irgendwann auch mal eine Novelle oder gar einen Roman von ihr. Ich würde es lesen!

Meine Bewertung: 4,3 von 5 Sternen!

Die Original-Rezension befindet sich auf meinem Blog.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Vorhersehbar., 21. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In Dir (Amrûn Horror) (Kindle Edition)
Sorry, aber ich habe schon sehr viel besseren und vor allem originelleren Horrorstoff gelesen. Mir persönlich war auch die Schreibweise nicht flüssig genug. Das Beste am Buch ist die Covergestaltung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Autorengeburt !, 20. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: In Dir (Amrûn Horror) (Kindle Edition)
Direkt vom Verlag aus landete Carmen Weinands Debütwerk auf dem Kindle. Ich kenne Carmen durch ihren hervorragenden Buchblog und ihre fundierten Rezensionen und Buchbesprechungen im Bereich des Horror-Genres. Nun also hat sie selber den Schritt gewagt und eigene Plots entwickelt und sie auch veröffentlicht. Für mich Ehrensache, mir die Geschichten zu Gemüte zu führen. Mich erwarteten drei Kurzgeschichten, unerwartet offen und erschreckend deutlich beschriebene Szenen. Spiele mit den Perspektiven und spannende Momente. Mein klarer Favorit ist allerdings die Geschichte "Freakbook", die zweite Geschichte der kleinen Anthologie. Hier finden sich neben den klassischen Genremitteln geradezu parodistische Sequenzen mit Realbezug. Eine Art von gruseliger Realsatire, ein Exkurs gleichzeitig in die Tiefen des menschlichen Dunkels, eine sehr geschickte Interpretation des MILGRAM Experimentes. Dafür alleine gebührt Carmen Weinand Anerkennung, das war wirklich sehr gelungen. Auch die anderen beiden Geschichten lassen sich gut lesen, wenn auch manchmal die Sprache für meinen Geschmack etwas zu flapsig erschien. Biederer Horror, der deswegen nicht schlecht sein muss. Wegen der Vorhersehbarkeit ziehe ich einen halben Stern ab...was aufgerundet aber immer noch 5 Sterne ergibt. Kurzgeschichten sind die Königsklasse beim Schreiben, so sagte mir einmal jemand...Carmen Weinand ist auf dem Weg dahin, eine breite Leserschaft mit guten Ideen und einem sehr lebendigen Stil, sehr gut zu unterhalten. Ich wünsche mir, dass sie sich auch an längeren Texten versucht. Das Zeug dazu hat sie !!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Guter und solider Horror!, 8. Juli 2014
Von 
k. und k. priviligierter Bücherwurm (Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In Dir (Amrûn Horror) (Kindle Edition)
Eines vorweg: Ich rate Personen ab, die absolut - keinen - Horror mögen!

Zugegeben: Ich bin schon lange aus dem harten Thriller-/Horrorbuchgenre heraus, früher war mein Lesemotto: Je blutrünstiger desto besser. Irgendwann jedoch änderte ich mein Leseverhalten, was mir ebenfalls meinen großen Spaß bringt. Horrorfilme liebe ich heute noch; ich finde bei ihnen kann man so herrlich entspannen.

Als ich von Weinand's Debüt hörte, war mir aber klar: Das musst du lesen. Ich war auf alles vorbereitet. Alles? Dachte ich zumindest. Weinand präsentiert 3 Kurzgeschichten (Kindle-Version 698 Seiten), die sich schnell lesen lassen und dabei so richtig "einfahren". Ich hab - klugerweise - die Geschichten um 1.00 Uhr nachts begonnen; das war vielleicht nicht unbedingt gscheit, aber dennoch habe ich alle 3 durchgelesen; ich konnte nicht aufhören.

In der ersten Geschichte präsentiert Weinand, eine Art "Der Exzorist"; dass ist der Film, den ich heute noch am meisten liebe. Es war mein erster Horrorfilm, den ich klammheimlich geschaut habe. Die Geschichte heißt - wie der Buchtitel - "In Dir" und es geht um Mike und Jen(na), die eine tolle Liebesbeziehung haben, Jen aber plötzlich "besessen" ist. Wie und Warum erfährt der Leser nicht. Es ist Mike, der die Geschichte "heimlich" schreibt.

Die zweite Geschichte ist herrlich böse. Richtig böse. Es geht um die Facebook-User (genannt Freakbook - herrlich subtil ;-) ) und einer Beauty-Blog-Gruppenleiterin, die eine ihrer Mitglieder "hasst". Ich kann jetzt schon sagen, dass die Leser in nächster Zeit sehr vorsichtig sein werden, auf Facebook zu posten. Man weiß nie, wer "Squeeze" installiert hat.

Die dritte - und letzte - Geschichte, geht wieder um Jenna; also wieder zurück zu Mike, der im Prinzip erneut um sein Leben kämpft, weil Jenna ihn aufsucht. Es erinnert ein bisschen an die absolut sehenswerte Serie "The Walking Dead", auch wenn Jen kein Zombie in der Art der Serie ist; dennoch genug, um sie bildlich vor Augen zu haben.

Fazit: Weinand hat eine ausgeprägte Fantasie. Ihre Schreibweise ist kurz, bündig, leicht verständlich, schnörkellos, teilweise hart; was aber in diesen Geschichten ein MUSS ist, denn sonst würden sie nicht wirken. Hier eine prosahafte Sprache anzuwenden, wäre wohl absolut übertrieben. Sämtliche Protagonisten sind vorstellbar, werden vor dem geistigen Auge real und Weinand macht es dem Leser leicht mit ihr mitzugehen. Das ist Horror wie ich es früher immer gerne gelesen habe. Ich habe mich gegruselt, ich habe herzlichst gelacht und ich habe beim Licht abdrehen, 3 x unters Bett geschaut, ob nicht doch "ES" drunterliegen könnte. Wer Horror mag, kommt hier absolut auf seine Kosten. Wer Horror nicht mag, sollte wirklich seine Finger davon lassen. Einzig und wirklich der einzige Wermutstropfen: Viel zu kurz, viel zu wenig. TOP!
Viel Spaß!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Die Autorin lässt genug Freiraum für die eigene Fantasie, 4. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In Dir (Amrûn Horror) (Kindle Edition)
Bei Kurzgeschichten bin ich an sich immer sehr skeptisch, denn sie müssen für mich nicht nur kurz, sondern inhaltlich auch gut für eine Geschichte gefüllt sein. So war ich sehr gespannt auf die 3 Horrorkurzgeschichten von Carmen Weinand, an die ich gleich zu Beginn schon einige Erwartungen hatte.
Carmen Weinand lässt ihre Protagonisten selbst erzählen. Der Leser wird sofort in die Geschichte katapultiert und mit den ersten unheimlichen Anspielungen konfrontiert.
Protagonist ist hier Mike, dessen Freundin plötzlich besessen ist. Diese Geschichte beginnt unheimlich und wird im Laufe weniger Seiten gruseliger. Die Personen wirken glaubhaft und die Angst ist gut dargestellt. Die Autorin setzt hier gekonnt die Spannung ein und lässt den Leser nur so über die Seiten fliegen.
Wirklich unangenehm wird es dann mit der Kurzgeschichte Freakbook.
Hier ist Celia die Protagonistin, die die Chance erhält, sich im Social Network an einer nervigen Userin zu rächen. Unangenehm fand ich es, weil die Autorin hier ziemlich nachvollziehbar eine Situation im Social Network anspielt, die man wahrscheinlich selbst schon so erlebt und empfunden hat. Auch wenn ich diese Geschichte jetzt nicht so spannend und unheimlich fand wie die von Mike, so fand ich sie trotz allem sehr gruselig, weil die Gründe von Celia nachvollziehbar erschienen.
Auf die dritte Geschichte möchte ich aus Gründen nicht eingehen, ich selbst war überrascht weil ich damit nicht gerechnet, es aber erhofft habe. Die Geschichte gefiel mir ebenfalls sehr gut und lieferte einen würdigen Abschluss.
Der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr gut. Er ist anspruchslos und einfach gehalten, passt sich den Geschehnissen umgangssprachlich an und kann auch schon mal ordinär werden.
Das Buch hat meiner Meinung nach auch die richtige Länge eben, weil es drei kurze Geschichten sind, die gut und schnell auf den Punkt gebracht werden.
Carmen Weinand hält sich nicht an unnötigen oder verspielten Details auf, ist sehr direkt in ihrer Beschreibung und kommt so schnell zur Sache.

Fazit:
Was erwarte ich also von einer guten Kurzgeschichte? Genau sowas!
„In Dir“, ist eine gute und anspruchslose Kurzgeschichtensammlung, die zum Teil beängstigend realitätsnah erscheint („Freakbook“).
Carmen Weinand lässt durch ihren Schreibstil und dem Handlungsverlauf dem Leser genug Freiraum für die eigene Fantasie.
Wer also recht unblutige Horrorkurzgeschichten mag die wirklich kurz und knapp sind aber direkt auf den Punkt kommen, der könnte genau wie ich, mit dieser Kurzgeschichtensammlung glücklich werden.
© Michaela Gutowsky
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungener Einstand mit eigener Anthologie, 23. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In Dir (Amrûn Horror) (Kindle Edition)
Was sich in den „Horror-Legionen“ mit ihrer Geschichte „Rage“ schon ankündigte, wurde nun konsequent mit „In dir“ fortgeführt. In diesmal drei Geschichten wird gezeigt, dass Carmen Weinand es wirklich kann, Geschichten erzählen. Und dass sie mit „Rage“ nicht nur einen Glückstreffer hatte.
Die Autorin ist eigentlich als Bloggerin und Betreiberin der Plattform „Horror and more“ bekannt. Seit über einem Jahr versorgt sie Leser des Genres mit Informationen und Rezensionen zu aktuellen Büchern. Mittlerweile verfolgen über 2.500 Leute täglich, was sie schreibt.

Als passionierter Horror-Fan war es bei Carmen Weinand wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit, bis sie sich selbst an Geschichten versuchen würde. Und diese Frage wurde beantwortet. Endlich. Schon „Rage“ hat mir Spaß gemacht, weil sie in einem frechen Stil zwei Ideen funktionierend miteinander verknüpfte. Und „In dir“ macht noch viel mehr Spaß.

Einen guten Autor zeichnet aus, dass er seine Ideen in einem eigenen Stil gelungen umsetzen kann. Und auch wenn es im Horror-Genre nicht unbedingt neue Ideen gibt, so sind Carmen Weinands Ansätze frisch, wie sie frisch sein können für Geschichten über Besessenheit, Wahnsinn und Wünsche, die in Erfüllung gehen. Das Wichtige ist das Wie.

Der Stil der Autorin ist frech, direkt und ohne Kompromisse. Und man merkt ihr an, dass sie viel liest, was aber nicht bedeuten soll, dass sie Stile anderer Autoren kopiert. Nein, das ist das Schöne daran, es ist ihre eigene Stimme, die da spricht. Etwas, wofür andere viel Zeit brauchen, um sie zu finden. Das ist beeindruckend. Ebenso erfrischend ist, dass sie harte Szenen mit intensiven Innen-Ansichten der Figuren kombinieren kann. So ist „In dir“ nicht nur eine reine Splatter-Orgie, im Gegenteil, die psychologische Komponente wird dem Titel mehr als gerecht.

Hervorzuheben ist noch die äußere Form, aber Vorsicht, hier könnte es einen kleinen Spoiler geben: Inhaltlich stehen nämlich die erste und dritte Geschichte im Zusammenhang, was der zweiten Geschichte (zu der auch das Cover-Bild passt) einen eigenen Wert gibt. Für eine so kurze Anthologie sind die Geschichten also wunderbar aufeinander abgestimmt, besonders, wenn man sie ohne Pause hintereinander liest. Auch hier ist „In dir“ etwas Eigenes und nicht nur Nachmache.

In dieser kleinen Sammlung zeigt die Autorin zudem, dass sie aus beiden Perspektiven erzählen kann, sowohl aus der ersten als auch aus der dritten. Und sie macht Lust auf viel mehr, auf eine größere Anthologie und vor allem, auf ihren ersten Roman, der hoffentlich bald folgen wird.

FAZIT: Der Anfang ist getan. Die ersten Schritte als Autorin sind gelungen und abwechslungsreich. Jetzt wird es ernst. Und ich freue mich drauf. Wer auf kleine, gemeine Geschichten mit Inhalt steht und kein Problem hat mit Kraftausdrücken und Splatter-Szenen, der sollte zugreifen. Und auch jeder, der den Blog „Horror and more“ verfolgt sollte zugreifen, denn die Bloggerin ist nun Autorin. Noch nicht meisterhaft, aber sehr lesenswert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der gute Schreibstil, sein schlechter Partner die Idee und der Dauergast "Klischee", 4. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: In Dir (Amrûn Horror) (Kindle Edition)
Cover:
Das Cover passt perfekt zur Kurzgeschichte Nummer 2 und wir finden es mal wieder mehr als passend. Wir haben nichts daran auszusetzen.

Meinung:
„In dir“ von Carmen Weinand ist eine Sammlung von insgesamt 3 Horror-Kurzgeschichten, die allesamt das Thema „Besessenheit“ in seiner ganz eigenen Form interpretieren. Wobei Geschichte Nummer drei die Fortsetzung der Ersten ist. Aber dazu gleich mehr:

1. Kurzgeschichte: In Ihr
Das erste, was uns am Anfang durch den Kopf ging: Genialer Einstieg und was zum Henker stimmt mit Mikes Freundin nicht? Denn kaum haben wir Mikes Gedanken gelesen, war unsere Aufmerksamkeit und Neugierde schon Feuer & Flamme für das herausfinden dieser Frage. Nicht das, wir so neugierig wären ^^, aber wir können eben nichts dafür, wenn Mikes Angst vor seiner Freundin uns als Leser köderte. Da liegt offensichtlich die Schuld ganz alleine bei der Autorin. ^^
Aber leider in genau dem Moment, wo wir herausfanden, was bei Mikes Freundin denn nur vor sich ging, erlosch unser Feuer und die Flammen genauso schnell aus, wie sie anfangs entzündet worden waren. Denn mal Hand aufs Lesegerät gelegt:
Die Idee in dieser KG war nicht wirklich originell. Die Autorin verwendet hier eine zu altbekannte Vorlage und schafft es nicht wirklich, etwas Eigenes und Neues daraus zu kreieren, sodass sie uns ziemlich schnell von den Seiten hatte. Schade eigentlich, denn Mike, der Hauptprotagonist in der Geschichte, wirkte durchaus authentisch. Trotz vollgepisster Hose und dreckiger Kleidung vom Vortag. ^^ Vielleicht sind wir aber auch schon zu verwöhnt, was den „außergewöhnlichen“ Horror in anderen Geschichten anbelangt.
Fazit: Der Schreibstil ist lobenswert, nur hatte er mit seinem Partner, der Idee, keinen guten Fang gemacht.

2. Kurzgeschichte: Freakbook
Sie sind überall und man kann ihnen nicht entkommen: Nörgler auf Face…äh Freakbook, auf deren Kommentare man gerne verzichten könnte. Sie sind schlimmer als Streuner, die in unseren Gärten, ähh...Statuse, ihren Dreck in Form von dummen Kommentaren hinterlassen. Was würden wir nicht darum geben, ihnen virtuell das Maul stopfen zu dürfen?! Hinzukommt, das man sie leider nur schwer blocken kann und so treiben sie die normalen Face…Freakbook'er in den Wahnsinn.
Genauso ergeht es nämlich Celia und der Leser fühlt sich dadurch auch umgehend verbunden mit ihr. Denn wer kennt solche Situationen in unserer heutigen Freakbook Zeit denn nicht? ^^
Die Idee ist nett, aber auch hier scheint das nett nicht auszureichen, um uns von den Socken zu reißen. Nichts Neues wurde hier geboten und die Idee an sich hätte hier und da interessante Szenen aufbringen können, wäre es eben nicht so schnell ins klischeehafte umgesetzt worden. Es tut uns jetzt schon wieder leid für unser Genörgel, aber das Thema ist schon so oft als Vorlage verwendet worden, dass wir anfangs wirklich dachten, dass die Autorin uns vielleicht an der Nase herumführen wollte um uns dann gegen Mitte eine riesige Wendung zu liefern. Aber Nein. Die Idee blieb gleich, kam auch keine Wendung die das ganze hätte interessanter machen können und wir waren einfach nur froh, als wir die letzte Seite erreich hatten. Ohne einen panischen Lacher. ^^

3. Kurzgeschichte: Jenna
Diese Geschichte ist die Fortsetzung zu der Ersten mit Mike und seiner seltsamen Freundin: Jenna. Was uns hierbei positiv ansprach war, dass dazwischen eben eine andere Kurzgeschichte gesetzt wurde. So empfanden wir, als würde ein wenig Zeit vergangen sein (was ja auch genau der Fall war) und wir konnten uns von den Gedanken her neu orientieren, ohne gleich mit der Kritik von der ersten Geschichte in die Dritte reinzukommen.
Ohne unnötig zu spoilern: Mikes Gedanken waren Anfangs wieder der größte Lichtblick in der gesamten Handlung aber im Grunde wiederholen sich unsere Worte wieder: Es ist nichts Neues. Und um etwas Trauriges hinzuzumischen: Es hätte etwas neues sein können, denn die Autorin band eine Sache mit ein, aus der sie eine endlich interessante Sache hätte machen KÖNNEN.
(Die mit der „Zeig keine Angst.“) Aber irgendwie wollte sie einfach nicht vom Klischee-Hengst runtersteigen und sich ins Getummel der andersartigen Ideen begehen. Wir wissen, dass es ein erschreckender Ort sein kann, aber nach dem Lesen der Geschichten, scheint die Autorin doch ein Fabel dafür zu haben? Wieso also um Himmels Willen hat sie diesen Schritt nicht gewagt?

Hinzu kommt noch eine Sache, die uns sehr stutzig macht: Das Preis-Leistungs-Verhältnis. Wir hatten das Buch bei einer kostenlosen Aktion auf Amazon erworben, es aber schon seit längerem im Auge gehab. Nur der sehr stolze Preis von 1,49€ für die 3 Kurzgeschichten ist in unseren Augen nicht gerechtfertigt.

Fazit:
Die Autorin hat eigentlich fast alles und doch fehlte ihr immer das entscheidende Etwas, dass letzten Endes das wichtigste Glied im Buch war: Eine außergewöhnliche Idee. Innerhalb der Geschichten gibt es immer mal wieder wirklich gute positive Szenen, aber das ist leider nicht genug. Denn es ist nichts neues, was die Autorin in ihren drei Kurzgeschichten aufgreift und es wurde auch irgendwie nicht andersartig umgesetzt. Und das war für uns am Ende der Nagel im Sarg für das Buch.
*Argh*, es tut uns wirklich leid, den Carmen Weinand hat einen sehr angenehmen Schreibstil, aber auch dieser konnte da nichts mehr machen.

Bewertung:
Daher gut gemeinte, knappe 3 Marken. Zwei wären dann doch ein wenig zu wenig für den tollen Schreibstil. Denn der war ja offensichtlich in guter Qualität vorhanden.

Es grüßt
~ Jack T.R. & Tilly Jones
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

In Dir (Amrûn Horror)
In Dir (Amrûn Horror) von Carmen Weinand
EUR 1,99
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen