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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen31
3,9 von 5 Sternen
Plattform: PCVersion: StandardÄndern
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am 3. Februar 2014
Was soll ich sagen? Endlich mal wieder ein Spiel das sich lohnt anzuschaffen und ein wochenende dafür frei zu nehmen.
Grafisch top, eine Story die gewiss nicht der Megahammer ist, aber immerhin! wieviele Spiele heutzutage verzichten gleich ganz auf eine Storyline. Da gibts oft nur ein Einstiegsvideos im Trailerformat und dann Feuer frei. Story fertig. Hier aber nicht. Seine Freunde aus der Gefangenschaft der Piraten zu befreien ist eine konstante Dauermotivation.
Vor allem aber: Open World !!! So macht Spielen Spass. Keine ollen Schlauchtwelten sondern zwei riesige völlig frei begehbare Inseln. Ob zu Fuß, per Truck, Jeep, ollem Fiat, Patrouillenboot, Jetski oder Segelgleiter man ist völlig frei in seinen Entscheidungen. Und das immer wieder gemischt mit stark gescripteten Stellen die quais als Scharniere in der Gschichte fungieren. Echt super
So rennt durch die Inselwelt, erklettert Berge, taucht nach versunkenen Schätzen, durchsucht dunkle Höhlen, alte Tempel und verlassenen Bunker, jagt Tiere, modded seine Waffen, schießt Piraten und Söldner nieder und kann sich alle Zeit der Welt lassen und selbst entscheiden ob man per Schnellreisefunktion über die Insel flitzt und sich nur auf die Hauptaufgaben konzentriert um schnell durch das Spiel zu kommen. Oder ob man je nach Lust und Laune die verfügbaren Nebenquests erledigt. Die Entlohnung mit Geld und Erfahrungspunkten ist es schon mal wert aber niemals wirklich notwendig.
Genauso kann ich mir aussuchen ob ich feindliche Stützpunkte im Schleichmodus infiltriere odder einfach nur drauf los stürme. Immer so wie es mir gerade passt. Somit ist vom Gameplay her alles sehr ausgewogen und individuell nutzbar.

Positiv im Vergleich zum Vorgänger ist
1. die schnellreisefunktion
2. eingenommene Stützpunkte werden im Anschluss von verbündeten Ureinwohnern übernommen. Man muss also einmal eroberte Gebiete nicht jedesmal wieder aufs neue frei schießen. Dies war bei Teil 2 irgendwann unendlich nervtötend.

Negativ hingegen empfinde ich das Interface
Vor allem dass man nicht frei speichern kann ist nicht wirklich nachvollziehbar.
Und die Menüführung in allem was das Inventar und dessen Verwaltung angeht ist höchst benutzerunfreundlich angelegt
Natürlich; einmal eingefuxt geht es aber man sollte schon erwarten können, das so etwas besser geregelt wird, zumal es genügend Vorbilder gibt wie es besser geht.

Aber na ja, abschließend bleibt es nur ein kleiner Makel in einem ansonsten Super-Spiel, das sich lange und auch zwei und dreimal spielen lässt
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am 30. Juni 2015
Vielleicht erging es nicht jedem so, jedoch finde ich realistische Spiele am besten. Und Farcry hat die Fantasiewelt mit der realen perfekt verknüpft. Vorweg, ich spiele das Spiel im Schwierigkeitsgrad wahnsinnig. Das ist der schwierigste Modus, das heißt, dass wenn man 2 mal angeschossen wird schon fast Tod ist bzw am Anfang des Spiels zu dem Zeitpunkt bereits Tod ist. Das hat den Effekt, dass man taktisch klug vorgehen muss.

Die Story
Man spielt in der Rolle von Jason Brody. Bei einem Ausflug wurde er und seine Freunde, sowie sein Bruder auf einer Insel mitten im Ocean gefangen genommen. Es geht darum den verrückten Inselbesitzer, sowie seinen Anführer auszuschalten und er muss seine eigenen Freunde retten. Die story macht aus dem "shooter" für mich eher ein Openworld Rollenspiel, was für mich bewirkt hat mich an dem Spiel zu fesseln.

Spaßfaktor
Man hat einfach etlich viele Freiheiten. Die ganze Map steht einem zur verfügung. Bei der vielfältigen Landschaft geht beinahe unter, dass das Spiel gar nicht mehr Grafisch mit den next generation games mithalten kann. Wenn man will kann man einfach mit dem Jeep, speedbot, LKW etc. einfach etwas rumdüsen, Tiere Jagen um sein equipment weiter auszubauen, Schätze suchen oder einfach nur rumballern. Ich denke es ist für jeden was dabei.

Grafik
Für das releasdatum 2012 ist die Grafik gut, jedoch kann man es nicht mehr mit den neuen Spielen wie Far cry 4 vergleichen. Die Wälder sind zwar genau so generiert und dynamisch dargestellt, dennoch wird einem schnell auffallen, dass dort die Felswände etwas verpixelt und Glatt erscheinen. Das macht aber gar nichts, denn diese gehen in der Detailreichen Landschaft mehr oder weniger unter.

Spielzeit
Selbst nach mehreren Stunden (sofern man den richtigen Schwierigkeitsgrad ausgewählt hat) bleibt man gefesselt und es gibt einfach fast immer was zu erledigen. Das Spiel bietet mindestens 50 Spielstunden, für jeden der was erleben will, sein Equipment ereitern will oder Medizin sammeln muss.

Multiplayer
Den Hauptmultiplayer Modus kann man mit dem aus Battlefield vergleichen man versucht im PVP (Player vs Player) Modus andere Stüzupunkte einzunehmen und die Anderen zu erlegen. Das ist meiner Meinung nach einfach Geschmackssache.
Was mich wiederum begeistert hat ist der Coop Modus, er bietet eine externe Story. Man kann sich durch einzelne Missionen sowie auch DLC's mit Freunden durcharbeiten. Empfehlenswert ist es auch hier im schwierigen Spielmodus zu spielen, sonst vergeht schnell der spaß.
Bis auf ein paar Verbindungsproblemen bietet der Multiplayer einen guten Zusatz.

Mein persönliches Fazit
Bis auf ein paar kleine Mapbugs und Verbindungsproblemen ist das mein absolutes Lieblingsgame, auch besser als Farcry 4.
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am 30. März 2015
Die Grafik ist schon sehr passabel, aber eigentlich Standard.

Es macht Riesenspaß, über die Insel zu fahren, Basen zu erobern, und dabei auch verschiedene Taktiken auszuprobieren. Damit der Spielspaß anhält, und man zu vorsichtigeren (durchdachteren) Agieren verleitet wird, empfehle ich als Schwierigkeitsgrad die Gameplay Einstellung "Krieger", das ist die dritte Stufe.
Funktürme zu erklettern, ist wie ein Quiz, und es gibt 1 oder 2 Türme, die wirklich sauschwer sind. Bei einem muss man auf eine Querstange hüpfen, worauf man kaum kommen mag. Und man fällt oft beim Versuch runter. Letztlich kann man sie aber alle erklettern.

Die Story macht Spaß, bis auf die letzte Mission, die von Einfallslosigkeit der Entwickler zeugt. Das letzte Drittel der Story wirkt übrgens auch wie zusammengeschustert.

Das Jagen macht so lange Spaß, wie man alle Gerätschaften, zB Beuterucksäcke oder Waffengurte noch nicht zusammenhat. Die Spritzen, die man herstellen kann, sind eigentlich nur für die Gesundheit relevant (grüne Blätter für einfache Spritzen, dazu noch blaue Blätter für bessere Spritzen). Bei einigen Jagdmissionen helfen die Jagdspritzen um das zu erledigende WIld besser zu sehen.
Aber gut so, dass man nicht auf die Idee gekommen ist, das Fortschreiten und den Erfolg mehr an den Spritzen zu binden, oder sonstigen Teilen. Denn die Steuerung, etwa die Menüführung wirkt "unterbelichtet", sprich: verbesserungswürdig.
Ein Minuspunkt ist auch: es verschwinden Gegenstände von der Map, zB erlegte Tiere, wenn man sich zu weit entfernt.

Es wäre bedeutend mehr drin gewesen bei diesem Spiel. Da sind gute Ansätze, aber die Story hat man in einer Woche (Realzeit) durch und die Insel ist auch schnell erobert. Man hätte es zB einrichten können, dass ein bereits eroberter Aussenposten vom Feind auch angegriffen oder zurückerobert werden kann, und man zu Hilfe kommen muss (innrhalb einer Zeitspanne zB). Dass so also allgemein komplexere Kämpfe gibt.

Dennoch empfehle ich das Spiel SEHR. Auch wenn die Spielstände ihre Macken zu haben scheinen. Zwar wird das Inventar bei manuellen Speichern gespeichert, aber nicht der konkrete Fortschritt bei der Mission oder der Standort. Bricht man eine Mission ab, während sie noch nicht ganz zuende ist, muss man beim Verlassen des Games später bei Neustart des Spiels die komplette Mission neu anfangen, nicht jedoch wenn man während der Mission stirbt ohne das Spiel verlassen zu haben, denn dann darf man vom letzten Speicherpunkt beginnen.
Aber das lässt sich verkraften.

Kleiner Tipp am Rande: Wenn man mehr mit Granaten machen will, der sollte sich einen Recursiv Bogen zulegen und Sprengpfeile herstellen. So kann man - wenn man genug gejagd hat um einen größeren Pfeilköcher zu bekommen - 10 Sprengpfeile mit sich führen und desweiteren noch mal 8 oder 10 Granaten (die genaue Zahl weiss ich jetzt nicht mehr). Von normalen Pfeil auf Sprengpfeile zu wechseln ist etwas umständlich oder gewöhnungsbedürftig, man kann da einen Platz per Tastatur zuweisen und muss dann sobald man den Bogen ausgewählt hat Bogens diese Taste drücken.

Uplay: Leider ist die Vertriebsplattform Uplay zwingend erforderlich, die auch oft rumzickt. Habe es ausgeschaltet, und dann wieder ein, man kann da diverse Sachen abschalten bei Uplay - irgendwie weiss ich nicht mehr welche Konfiguration ich wählte, damit das Spiel läuft. An sich ist diese Plattform so überflüssig wie ein Klotz am Bein. Genau wie Steam oder Origin.
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am 24. März 2015
Hi,

kann nicht anders............muss meinen Senf für dieses Game einfach mal hier hinterlassen - auch wenn ich es nicht hier gekauft habe - und es meine erste "Beurteilung überhaupt ist " habe es bei software Pyramide für 15 Euro,-erstanden und dieses Geld ist es allemal wert :-)
ich zocke PC Spiele schon seit ein langer Zeit- damals überwiegend Adventures - bin ein COD -Gamer der ersten Stunde und das wirklich einzigste Spiel, was mich bisher von Anfang bis zum Ende gefesselt hatte war damals "Half-life 2" kein anders Game konnte daran auch nur halbwegs anknüpfen..
bin damals dann von COD zu Battlefield (verzeihung :-) ) gewechselt, weil es einfach ein Shooter der extraklasse war/ist.................aber an Half-life 2 kam nix ran, bis damals Far-Cry 1 erschien, es war etwas neues, keine Frage, eine Grafik vom feinsten....alleine das hervortreten von der Höhle ins freie - ein Traum - und eine Hardwareanforderung mit der ich nicht mithalten konnte, aber dennoch lief es :-)

bis vor kurzem hielt ich an meinem alten Rechner fest, E8500, 4 gb ram, 270 Gtx, alles schon in die Jahre gekommen, etwas neues mußte her, I7 4770;Geforce 970 ; 16 gb Ram....... und ein neues Game...............die Grafikkarte sollte mal leiden :-) ein Blindkauf auf Far Cry 3 getätigt ( der 2 Teil fand ich absolut Schrott - und nur der Preis konnte ehrlich gesagt mich dzu bewegen)..................installiert, ohne Probleme - über die man ja teilweise sehr viel lesen kann - die ersten 15 minuten.naja.....aber dann.................ein Game, was meiner Meinung endlich mal mit meinem geliebten Half-life 2 mithalten kann.............Grafik - der Hammer - auch wenn ich schon videos vom 4 Teil gesehen habe, der nochmals eine Schippe drauf liegt - keine Frage...........aber diese vertraute Grafik von Teil 1, diese open world, Tag und Nacht Modus..............ein Traum.....man fühlt sich - wie - , so würde ich es beschreiben, "zu Hause"........
Die Atmosphäre................man schleicht durch das Gras, denkt an nix böses und hört plötzlich das brüllen eines Löwen............und "schmatz" ist man wech.........das gleiche beim baden, auf einmal befindet man sich im Maul eines Krokodills....zu langsam reagiert :-) die Musik, einfach fesselnd, die Story hingegen ist ok.........nix besonderes, aber die Art und Weise............wie man diese Welt erkunden kann, was und wem man begegnet, ein Traum. muss gestehehn, am Anfang ging es mir auf die Nerven, ständig "Blumen pflücken", dies und das einsammeln..............aber nun komme ich von dem Game nicht mehr los............erwische mich manchmal selbst dabei, das ich nur da stehe und einfach die Ausisicht genieße :-)
Was mir noch positiv auffällt, es ist kein schlauch vorhanden wie bei den meißten shootern heut zu tage ( dank open world) war die Spieldauer damals einer der wichtigsten Aspekte bei den Games und teilweise bei 40 Stunden, ging diese doch mit der Spielzeit sehr rapide runter..........ein Game wie Crysis z.b in 8-10 Stunden durch zu spielen ist meiner Meinung nach schon fast eine Frechheit vom Hersteller :-( anders hingegen Far-Cry 3, habe jetzt schon um die 6 Stunden, und bin erst bei Mission 5, von ich glaube 36,37.....also hoffentlich noch viele Stunden Spannung,Spass und Spiel :-)

Natürlich gibt es auch einige negativ Punkt zu bemängeln, was aber leider heut zu tage bei Shootern üblich ist - das Checkpoint speichern - ich zocke immer auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad - alleine schon um die Spielzeit etwas in die höhe zu treiben :-)............und dieses "ich will jetzt schnell speichern"..............bevor ich gekillt werde, das fehlt mir...........immer wieder von vorne beginnen zu müssen, das nervt mit der Zeit.............desweiteren fehlt mir der LAN-MODUS bei den neues Shootern ungemein, mein Kumpel und ich machen nunmehr seit 14 Jahren 3,4 mal im Jahr eine Lan-Party 1:1 (angefangen mit Flaschenbier bis heuer zum Fäßchen)..............aber uns bleiben nur die alten Games...............wie Cod 1-2;Far Cry 1 u.s.w die neues hingegen leider nicht...........aber das Problem hat nicht nur Far Cry 3 - sondern leider alle neuen Shooter...................

aber eigentlich geht es hier nur um Far Cry 3
von daher ganz klar eine Kaufempfehlung...................

jetzt 11 missionen von 38 erfüllt - plus vieler außenmissionen, ein hammer geiles spiel...................
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VINE-PRODUKTTESTERam 29. Mai 2014
Über 9 Millionen verkaufte Einheiten eines Shooters, der nicht (!) den Namen „Call of Duty“ (=CoD) trägt. Gibt es gar nicht?! Wie man am Beispiel von Far Cry 3 (= FC3) sehen kann, scheinbar doch. Und das, wo man noch dachte dass nur Pathos-triefendes Ami-Militär-Geballer von schnurgerader Linearität und lachhafter Kurzdauer-Spielzeit die Kassen klingeln lassen. Warum auch immer. Eine höchst erfreuliche Trendwende – und für mich selbst die lang erhoffte Genugtuung -, die Spielergemeinde scheint endlich die Klasse und Vielfalt von Shootern mit weitflächigen Welten und freien Handlungsmöglichkeiten erkannt zu haben. Und davon gibt es nun wahrlich nicht viele.
Denn mal ehrlich: Was FC3 als Gesamtpaket bietet, ist ein ziemlich dicker Hammer. Es zeigt technisch wie inszenatorisch keine Blöße, hat einen in diesem Genre unüblich gigantischen Umfang, lässt keine Spielweise zu kurz kommen… Und Irokesen-Träger Vaas Montenegro zählt schon jetzt zu den wohl erinnerungswürdigsten Spiele-Antagonist der letzten Jahre. Mehr Spiel wie hier kann man für Geld gar nicht kriegen. Ein Open-World-Shooter, ganz nach meinem Geschmack.

Der von Spaß, Alk und Extrem-Sport erfüllte Urlaub in den Tropen endet für Altet Ego Jason Brody, seine Brüder und Freunde, als sie von brutalen Piraten – angeführt vom wahnsinnigen Vaas Montenegro - gekidnappt werden. Nach geglückter Flucht findet Jason Schutz bei den einheimischen Inselbewohnern, die ihm bedingungslose Unterstützung versprechen, wenn er ihre Insel aus den Fängen der Piraten befreit. Und so bekommt er es nicht nur mit Vaas‘ Gefolgschaft, sondern auch mit Menschenhändlern, Drogenmischern, Söldnern und anderen gemeingefährlichen Typen zu tun, die sich ihm auf der Suche nach seinen Leuten in den Weg stellen…

Was die Yerli-Brüder mit ihrem allerersten FC präsentierten, war anno 2004 nicht nur eine technische Meisterleistung, sondern auch spielerisch wegweisend. Okay, die Story war saudumm, die später auftauchenden Mutanten hätte man besser gestrichen, und auf der an sich hübsch gestalteten Insel ging es ähnlich lebhaft zu wie auf einem Friedhof. Aber: Mit der riesigen, frei erkundbaren Welt, einer verteufelt cleveren Gegner-KI die einem nix schenkte und allerlei Fortbewegungsmittel befand sich die Spiel-Motivation stets auf einer ungeahnten Höhe. CryTeks Erstling bewies, dass Ego-Shooter anspruchsvoll und nonliniear sein können, wenn man nur weiss wie man es macht.
Die FC-Marke ging darauf (wohl für nach nem guten Deal) an Ubisoft über. Während sich die Yerlis auf ihren nächsten Meilenstein „Crysis 1“ (= C1) konzentrierten, werkelten die Franzosen am FC-Sequel. Statt tödliches Inselparadies war in FC2 nun heisse Afrika-Savanne angesagt. Noch mehr virtuelle Quadratkilometer, optionale Nebenmissionen und erstmals die Möglichkeit, große Landschaftsflächen in Brand stecken zu können. Weniger überzeugend war leider wie die Story-Grundlage, die KI steckte voller Fehler, die Welt wirkte mit dazugewonnener Größe noch leerer, und respawnende Gegner-Massen gehörten zu den entscheidensten Kritikpunkten. Viel Potential lag in der Marke, sie wurde aber nicht genügend ausgeschöpft.

Dieses Versäumnis holt Ubisoft mit FC3 nun nach, der Plot allein lässt die der erzählerisch schwachen Vorgänger ohne Mühe hinter sich. Welchen undurchsichtigen wie verrückten/exzentrischen Gestalten man während dieses Abenteuers begegnet, ist schon ein Erlebnis für sich. Jason Brodys Rettungsmission wird im Laufe der Spieldauer immer bizarrer, bei zunehmender Einnahme gewisser Rauschmittel auch surrealer, und irgendwann findet sich der Spieler in einer endgültigen Situation wieder, wo nur noch Chaos, Wahnsinn und Alpträume die Spielewelt (und einen selbst) regieren. Der Wahnsinn hat hier viele Namen und Gesichter, der gestört-aggressive Vaas ist nur einer unter diesen. „Do you know the definiton of madness ?“ – mehr als ein kleiner Fingerzeig auf die seelischen wie psychischen Abgründe, in die Jason nach und nach unaufhaltsam hineinstürzt.
Ein betont extrem gehaltenes und damit nicht wirklich realistisches, dennoch höchst atmosphärisches wie innovatives Szenario, das bewusst aus dem Rahmen fallen will und teilweise an Alex Garlands „The Beach“ erinnert. Definitiv eine der besseren Spiele-Stories im FPS-Genre.

Wieder ist sie groß geraten, die Insel, auf der man entweder Kilometer um Kilometer abreisst bis die Hacken qualmen oder gleich sofort Gummi gibt. Für Mobilität ist dank Fahrzeuge, Boote und Gleiter gesorgt - findet man praktisch an (fast) jeder Ecke -, und wer von Natur aus lauffaul ist oder sich nicht hinters Steuer klemmen mag, an den wurde ebenfalls gedacht: Per Schnell-Reise wechselt man fix zu einem der vielen verstreuten Basis-Standorten, sofern die „Vorbesitzer“ mehr oder weniger freiwillig die Hausschlüssel abgegeben haben. ;)
Um diverse Beschäftigungsmaßnahmen war man hier sichtlich bemüht, Möglichkeiten ganz frei Schnauze die Spielzeit (abseits der Hauptmissionen) tot zu schlagen sind zur genüge vorhanden. Dass in FC3 diverse Elemente aus Ubisofts Eigenmarken AC und SC stecken, dürfte dem geschulten Spielerauge schwer entgehen. Das bereits angesprochene Erobern feindlicher Basen, das Plündern von Truhen, das Erklimmen von Funktürmen zur Aufdeckung der Landkarte, diverse Mini-Spiele (Zielschießen, Pokern, Wettrennen und anderer Kram) und gut versteckte Reliquien aufsammeln, das ist ganz die Handschrift der Meuchelmörder-Serie. Das Aufrüsten und Verbessern des nutzbaren Waffenarsenals, das lautlose Abmurksen von hinten sowie der sich einblendende Sichtkreis bei aufmerksam gewordenen Gegnern - ohne Zweifel aus den jüngsten Sam Fisher-Kapiteln entnommene Funktionen.
Dazu kommt einen dreigeteilten Talente-Baum ganz nach Rollenspiel-Art, der mit wachsenden Erfahrungspunkten viele nützliche Fertigkeiten freischaltet. Auf Stealth-Taktik geschulte Spieler profitieren am meisten davon. Abschließend wäre da noch das Crafting, bei dem man sich der Natur bedienen muss, um seine Ausrüstung (Waffen-Gurt, Geldbörse, Taschen etc.) aufzuwerten. Dazu gehört (leider) auch, dem einen oder anderen Pelzträger das Fell bzw. Leder über die Ohren zu ziehen. Hat schon bei Tierfreunden (!) unter Zockern für hitzige Diskussionen gesorgt, dieses Feature. Mit Verlaub, das ist lächerlich. Das sind Viecher aus Polygonen !!! Menschenskinder, wenn man sonst keine Sorgen hat… *rolleyes*

Denn: Oftmals lassen einem gerade die gut bezahnten Raubtiere keine andere Wahl, da muss man aus reiner Notwehr zur Waffe greifen. Ubisoft hat es geschafft, der Tierwelt so eine Art „Eigenleben“ einzuhauchen. Ob nun Bären, Tiger, Wildhunde oder Warane, alles was in die "Fleischfresser"-Kategorie fällt durchstreift die Insel und ist einen Moment mit der Jagd beschäftigt, wenig später kann es einen selbst völlig überraschend attackieren, während man noch im Gebüsch hockt und mit dem Feldstecher das Feingebiet sondiert. Die Gefahr in animalischer Form sollte nie unterschätzt werden, sonst endet man selbst als Chappi.
Andersherum kann diese aber auch sehr nützlich sein. Nicht selten habe ich es erlebt, wie ein streunende Bär oder was-auch-immer einen Piraten-Stützpunkt ohne mein Zutun "gesäubert" oder mindestens für genug Ablenkung gesorgt hat, um mir einen deutlichen Vorteil zu verschaffen. Diese Lebendigkeit und Unberechenbarkeit gehört zu den großen Stärken von FC3.

So oder so, genug zu tun gibt es, das Schöne an und in FC3 aber ist: Jeder kann, niemand muss. Wem die Nebenbeschäftigungen nicht zusagen, lässt sie einfach links liegen. Hab meiner einer auch getan, denn außer die Basen, Funktürme und etwas Crafting habe ich jede andere optionale Tätigkeit ausgelassen, zu knapp kam ich dabei nicht. Mein Steam-Zähler von knapp 50 Stunden (!) spricht für sich. Und das - nur zur Erinnerung - bei einem Ego-Shooter !

Es gibt nicht viel, was ich an FC3 arg kritisieren könnte. Allenfalls:
- dass es tendenziell zu leicht ist, selbst in der höchsten Schwierigkeitsstufe. Die KI reagiert in der Regel recht vernünftig und sorgt für schöne dynamische Kämpfe, doch könnte sie eine Spur hartnäckiger und taktisch cleverer agieren. Im ersten FC bzw. C1 war sie um einiges ausgefuchster.
- dass die meisten Nebenmissionen zu der "Schnell-Dahingeklatscht"-Sorte gehören. "Eliminiere Person X", "Töte dieses und jenes Tier", "Sammle so und soviel bestimmte Gegenstände"... Da bleibt man lieber bei der Hauptquest und der Stück-für-Stück-Befreiung der Insel.

Bei einem FC verhält es sich in etwa wie bei "Crysis": Der Name setzt technische Referenzqualität voraus, sonst schieben enttäuschte Grafikhuren und Serien-Fans sofort lautstarken Frust. Es sei hier gesagt, dass FC3 im DX11-Modus nicht nur verteufekt gut aussieht, es frisst auch Hardware wie ein Kaninchen Löwenzahn. Die enorm hohe Weitsicht, Tages- und Wetterwechsel, dichte Dschungel-Vegetation und sehr schön designte NPCs nebst Tierwelt können auch 1 1/2 Jahren seit der Veröffentlichung entzücken. Besonders chice Effekte setzt Ubisoft immer dann passend in Szene wenn es die jeweilige Spiel-Situation zusätzlich unterstützt, vermeidet es aber automatische Scripts-Ketten permanent einzusetzen. Dauerhafte Explosionsgewitter a la CoD hat FC3 sowieso nicht nötig, die direkte Action fetzt auch so und macht gerade dann am meisten Spaß, wenn sie nicht passiv vonstatten läuft. Zerstörbare Umgebungen gibt es nicht, schade, aber man kann sie wenigstens begrenzt abfackeln.
Nun zum Sound. Ubisoft, der einzige Entwickler weltweit der ein Sound-Studio zur Herstellung eigener Ton-Effekte betreibt, wird auch hier wieder seinen hohen Qualitäts-Ansprüchen mehr als gerecht. Ein fiebernder und sehr eigenständiger Score, eine Soundkulisse von imposanter Aggressivität und eine Lokalisation wie sie besser nicht sein könnte. Wieder hat man weder Kosten und Mühen gescheut, um einige der populärsten Synchronsprecher unseres Landes zu werben. Die deutschen Stimmen von Leonardo Di Caprio, Matt Damon, Jamie Foxx, Tommy Lee Jones, Gary Oldman/Kevin Bacon, Sean Bean u.a. machen FC3 zu einem (akustisch) besonderen Spielerlebnis.
Bei aller Schwärmerei für den Sound, einen Rüffel kassieren die französischen Entwickler am Ende doch noch: Warum im Spielegottes Namen lassen sich Sprachausgabe, Sounds und Musik nicht getrennt regeln??? Ehrlich gesagt weiss ich nicht was Ubisoft geritten hat uns solche Standard-Funktionen vorzuenthalten. Die Sprachverständlichkeit ist im Stereo-Modus glücklicherweise noch gegeben, bei Surround-Einstellungen dagegen würde ich für nix garantieren.

Fazit:
Fast hätte FC3 das Unmögliche geschafft, nämlich meinen Genre-Liebling "Crysis" vom Thron zu schubsen. Dies gelingt ihm zwar wegen der schwächeren KI und anderen Kleinigkeiten nicht, es reicht aber um mit Crytek's Edel-Shooter das oberste Plätzchen zu teilen. Es ist der momentan beste Shooter der jüngsten Zeit, der reichlich "Beinfreiheit", viele Aufgaben, eine sehr schöne Inselwelt und unglaublich viel Spielzeit bietet. FC4, du darfst kommen!
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am 27. Januar 2015
Far Cry 3 ist das (wie erkennbar) dritte Spiel der Reihe. Es ist wie auch die Vorgänger unabhängig, was Handlung und Charaktere betrifft. Gespielt wird ein junger Kerl, der mit seinen Freunden auf einer Insel gestrandet ist und von den ansässigen Piraten gefangen wird. Durch die Flucht wird die Story bereits deutlich. Es gilt vorerst, den Piratenboss und später dessen Boss zu töten. Die Spielwelt ist Open-World und bietet neben den Missionen viele Relikte und andere Dinge, die überall gefunden werden können. Piratenbasen und Funktürme bieten neben den Missionen eine Abwechslung. Sobald die Story aber durchgespielt und alle Türme sowie Basen übernommen wurden, verliert das Spiel seinen Reiz. Die Grafik ist gut und stellt die Landschaften,Tiere usw. schön da. Handling und Steuerung sind den Vorgängern ähnlich,wenn auch nicht gleich. Störend ist, neben dem Reizverlust nach Einnahme aller (es sind nicht besonders viele) besonderen Punkte die Tatsache, dass man selbst den ängstlichen und lange Zeit verstörten Jüngling der Gruppe spielt. Bei Spielen wie Tomb Raider ist eine anfängliche Angst verständlich, zusätzlich da die Charakterin dort besonders jung und unschuldig dargestellt wird. Schon zu Beginn des Spiels geht einem das gequängel auf den Geist und man würde lieber den Bruder des Charakters spielen. Trotzdem ist es ein gutes und fesselndes, wenn auch kurzlebiges Spiels, das einige Stunden Spaß bedeutet. Trotz allem ist es zu empfehlen.
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am 8. Februar 2015
Also gleich mal vor Weg: Ja. Das Spiel hat wirklich Spaß gemacht.
Trotzdem schwanke ich immer zwischen 3 und 4 Punkte. 3 Sind mir zu wenig, 4 eigentlich zu viel.
Zu meinem Geschmack:
FarCry 1 - hohle Storry, aber echt Hammer (Damals zumindest)
FarCry 2 - in jeder Hinsicht schlecht

und nun zu FarCry 3:
Grafik: Also die Grafik ist für heute Maßsstäbe echt ein kleiner Schandfleck im Spiel
Gameplay: Steuerung erscheint am Anfang sehr weich. Ich bin aber anderes Gewohnt, daher war es nur eine Übunggsache und nach ca. 1-2 Stunden ist man voll in der Übung
Storry: Stereotyp. Vorrausschaubar, Stereotyp und der einzige richtig ute Bösewicht ist eigentlich nur eine Randfigur
Der wichtigste Punkt:

Spielspaß:
Ja. Auch wenn die Storry wenig Packend ist, und die Charaktäre sehr einfach gehalten sind, Kommt auf jeden fall oftmals Spannung auf. Selbst die teils Quälend weiten Wegstrecken die man Fahren/Rennen/Suchen was auch immer muss, passen irgendwie ins Konzept. Das Spiel macht trotz aller problemchen Spaß,
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am 8. Juli 2014
Unglaublich Spannend. Ich hatte wirklich große Zweifel, da ich von Shooter Spielen nichts halte, jedoch glänzt Far Cry 3 in diesem Gebiet ungemein, denn:
- super Gameplay <3
- spannende Story !!! o.o
- offene Welt ohne Grenzen, wirklich toll gemacht!
- gute Waffenauswahl/Ausstattung
- gute Umsetzung der Fähigkeiten(da hat man freie Hand, wie man Jason stärken will)
- Mutiplayer-Mode ist sehr unterhaltsam, wenn man dies mit Freunden spielt ^^

Natürlich hat das Spiel auch ein negativen Punkt, Bugs. Leider. Ich verzeifelte in einer leichten Mission und leider Gottes wollte Jason nicht in den Hubi..., jedoch konnte ich bis jetzt nichts Negatives finden und denk das dies der einzige Punkt ist.

Man sieht deutlich, dass die positiven Punkte hier die Oberhand hat und es ist definitiv ein großartiges Spiel! Alles in einem kann ich sagen, dass Spiel lohnt es sich zu holen! Ich bereue es nicht und hoffe auf eine Fortsetzung <3
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am 9. April 2014
Ich habe schon den ersten Teil gern gezockt, aber das Spiel ist in allen Bereichen besser.
Nach dem nicht so guten zweiten Teil, hat man hier endlich fast alles richtig gemacht.

+ tolle Story
+ sehr gute Synchronsprecher
+ man kann seine Spielfigur leveln und Aufbauen
+ freie Welt mit vielen möglichkeiten
+ fantastische Grafik
+ Waffen freispielen, kaufen und ausbauen
+ viele Tierarten, (teilweise wichtig zum jagen um seine Ausrüstung zu verbessern)

- ab und an Grafikfehler (selten)
- kein richtig freies speichern (außerhalb von Missionen gibt es zwar eine Quiksavefunktion, ((mit den Tasten F9 und Laden mit F11)), aber die speichern nur den Spielerstatus und nicht immer die Stelle wo man sich befand)
- leider kein schlafen um die Nacht zu umgehen (auch wenn die sehr kurz ausgefallen ist)
- manchmal kein Ton bei Regen/Gewitter, oder bei Wasserfällen

So, genuch geschrieben, muss noch etwas FarCry 3 zockeln!^^
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am 3. Juli 2014
Aufgrund der vielen positiven Rezensionen und der hohen Bewertungen der internationalen Fachpresse, habe ich mich schon lange auf Far Cry 3 gefreut. Letzte Woche habe ich mir das Spiel bei Steam im Summer Sale gekauft und hatte dementsprechend hohe Erwartungen. Diese wurden allerdings komplett enttäuscht.

Bevor ich darauf eingehe, was mich alles genau stört, möchte ich mich zunächst in die Rolle derjenigen versetzten, die dem Spiel 4 oder 5 Sterne geben. Wenn ich mich um 15 Jahre zurückversetze, in eine Zeit in der ich noch Schüler gewesen bin, viel Freizeit hatte aber noch wenig Erfahrungen mit anderen Spielen gesammelt habe und einen dementsprechend niedrigen Anspruch hatte, dann hätte mir Far Cry 3 sicherlich auch sehr gut gefallen. Schließlich hat das Spiel eine sehr, sehr gute Grafik. Eine offene und schön gestaltete Spielwelt die zum Erkunden einlädt, überall gibt es Schatzkisten zu entdecken, mit Jagen und Sammeln kann man sich die Zeit vertreiben. Es gibt gut gemachte gescriptete Ereignisse, viele Fahrzeuge mit denen man sogar an Rennen teilnehmen kann und diverse feindliche Lager, die man mit einer großen Auswahl an Waffen erobern kann.

Das sind prinzipiell perfekte Voraussetzungen für ein Meisterwerk der Spielgeschichte, doch all diese Features bilden leider kein tolles Gesamtwerk sondern wirken wie lieblos zusammengewürfelte Beschäftigungsmaßnahmen.

Die riesige Spielwelt ist nicht deshalb so groß, weil sie es für den Spielverlauf sein muss, sondern nur weil Ubi Soft schlicht und ergreifend eine große Spielwelt schaffen wollte. Diese besteht aber aus den immer gleichen Bausteinen. Man kommt in unbekanntes Terrain, erklimmt einen Funkturm, deckt damit einen weiteren Teil der Karte auf, übernimmt die dort liegenden Lager, sammelt massenweise Krimskrams ein, erfüllt die immer gleichen Jagd- und Kopfgeld-Quests und metzelt nebenbei die zufällig rumstehenden Gegner und die örtliche Tierwelt ab. Und das immer und immer wieder. Das Spiel bietet keine Abwechslung!

Ich habe mich aber recht schnell gefragt, warum ich noch den Rest der Karte aufdecken soll. Ein häufiger Anreiz in Rollenspielen ist die Gier nach neuen und besseren Items sowie der Level-Aufstieg. Auch wenn Far Cry ein Ego-Shooter ist, muss sich das Spiel trotzdem mit Rollenspielen vergleichen. Denn es gibt Erfahrungspunkte, mit denen man nach Level-Aufstieg Punkte in einem Skilltree investieren kann und man kann Gegenstände aus gesammelten Tierfellen und Pflanzen craften. Eine schier unendliche Zahl an Kisten soll zudem die Sammellust wecken. Diese Rollenspielelemente sind aber extrem simpel gehalten und motivieren null. So findet man in den Kisten ausschließlich unnützen Krams, der nicht mal viel Wert ist. Zudem kann man sich, bis auf Heil-Spritzen, keine Sinnvollen Gegenstände craften. Nur Taschen sind wichtig, aber die sind von Ubi Soft mit Absicht so klein gestaltet, dass der Spieler gezwungen ist größere Exemplare zu Craften. Tolle Motivation ...

Doch selbst wenn man sich ständig bessere Items Craften und tolle seltene Waffen und Rüstungen finden könnte, das alles wäre nicht nötig, denn das Spiel ist selbst auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad so einfach, dass man selbst mit dem schwächsten Sturmgewehr keine Probleme bekommen sollte. Allerdings hat man schon früh im Spiel die perfekte Ausrüstung, denn mit Geld wird man auch so überhäuft. Das Spiel wird zudem durch aufblinkende Hinweise und Wegpunkte so stark vereinfacht, dass man den Eindruck bekommen kann, Far Cry 3 sei lediglich für unfähige Spielanfänger programmiert.

Auch die hoch gelobte Story und Atmosphäre sind in meinen Augen schwach. Das ganze Setting wirkt nicht überzeugend, da die Charaktere uninteressant sind und es viele Logikfehler gibt. Kaum hat man ein feindliches Lager übernommen, strömen die Verbündeten in Massen ihr neues Camp. Warum diese das Camp nicht selber erobern wird nicht beantwortet. Auch dass man von den Einwohnern der Insel belohnt wird, wenn man seltene Tiere tötet, ist äußerst fragwürdig.

Unterm Strich kann ich nur sagen, dass es Ubi Soft zwar geschafft hat die tolle Spielwelt mit Inhalt zu füllen, nicht aber mit Leben. Schade, dass die Wertungsbögen unserer Fachpresse dies nicht beachten, sondern scheinbar Masse vor Klasse gezählt wird!
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