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TOP 500 REZENSENTam 8. November 2015
Während die ersten beiden Man Alben noch sehr stark im Underground (-Blues, Rock, Psychedelic, Beat...) verhaftet waren und wundervoll sind, geht es auf dieser schönen Box hier mit dem dritten Werk weiter, und das klingt schon eiin bisschen anders.

Man bewahren sich schon ihre Verschrobenheit, aber die Produktionsmethoden wurden etwas feinsinniger.
Dennoch gibt es auf dem Album "Man" sehr lange, psychedelisch-experimentelle Stücke, die viel Spannung und Atmosphäre erzeugen. Und denen wird ein eher countryfizierter Boogierock gegenübergestellt. Seltsame Mischung, aber trotzdem ein superbes Album.

Der Nachfolger ist für mein Empfinden die beste Scheibe, die Man je gemacht hat (das ist natürlich Geschmacksache!).
Und das deshalb, weil hier auch noch ein sehr starker Underground-vibe vorherrscht, jener aber in ausgezeichnete Formen und Facetten gegossen wurde. Irgendwie so ein seltener Moment, in dem Magie, Performance und "Perfektion" zusammenkommen.
Mich hat diese Cd wirklich in jeder Hinsicht völlig umgehauen - Ein absolutes Meisterwerk.

Dann folgt ein Album, dass sich eher dem (progressiven) Jamrock verschrieben hat und sehr vielen Man-Fans als das beste gilt, auch wenn die Ur-Besetzung da leicht modifiziert wurde. Hier passt vielleicht am ehesten der etwas bemühte Vergleich, Man seien die europäischen Grateful Dead...Ein etwas veränderter Sound, aber auf alle Fälle ein essentieller Klassiker, der dazu gehört.

Rhinos, Winos... hat mich beim ersten Hören etwas verwirrt, da hier eine sehr sonnig-harmonische Westcoast-Stimmung dominiert, und der Band schon einen ganz anderen Touch gibt. Irgendwas daran hat mich sogar an Steely Dan erinnert. Für mich war das gewöhnungsbedürftig, aber auch hier steht völlig ausser Frage, das dieses Werk in ihrer Discografie ein absolutes Schlüsselwerk ist, das bei den meisten Fans sogar an erster Stelle steht.

Und Slow Motion dreht dann irgendwie nochmal an der Stil-Schraube. Mir erscheint die Produktion sehr visionär und auch instrumental hört man überraschende Feinheiten. Und das gilt auch für die Songs.
Bei einem Blindtest hätte ich auf eine obskure amerikanische Rootsband getippt, die sich allerdings sehr deutlich am progressiven Mitt-70er Sound der Climax Blues Band orientiert hat, bzw. - jenen sogar weitergesponnen / modifiziert hat.
Und das fand ich schon auch sehr faszinierend! Mich hat diese Platte am meisten überrascht und dennoch sehr begeistert. Vermutlich wird sie sträflich unterbewertet im Gesamtkontext!

Fazit: Dies sind sehr unterschiedliche Statements einer legendären Band. Manchmal meint man es wäre nicht mehr diesselbe Gruppe.
Aber die Qualität und das Feeling stehen über jedem Zweifel.
Für offene und anspruchsvolle 70s Hörer, die sich auf ein akustisches Abenteuer einlassen wollen gibt es hier von mir nicht weniger als die Höchstempfehlung!

Viel Spass beim Entdecken!
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am 16. März 2014
Sollten die Waliser im Allgemeinen so sein wie diese Band, die aus ihrer Mitte hervorkam, hat man es mit einem recht eigenwilligen Völkchen zu tun. Beinhaltet sind in der Box fünf Alben aus den Siebzigerjahren. Nach welchen Kriterien sie ausgesucht wurden, weiß ich nicht; Chronologie kann es jedenfalls nicht sein, da sie sich zeitlich nicht direkt aneinanderreihen. Doch ist das kein wirkliches Problem.

Man muss sich diese Musik geduldig erschließen, was mitunter nicht einfach ist. Beim ersten Hören überlegte ich während eines nicht enden wollenden schlagerartigen Schunkelgesangs mit Schweißperlen auf der Stirn, ob ich drei oder doch nur zwei Sterne vergeben solle. Aber nein, so banausig darf man nicht sein. Die nächsten Hörversuche gerieten erfreulicher. Immerhin hat man es hier mit Rock, Jazz, Folk, Prog und weiß der Geier was noch alles zu tun. Man hört lange Gitarrensolos, Wah-Wah-Pedal, eine fette Orgel, eine bluesige Harp, sitarartige Töne, akustische Klänge, dazu noch tausend andere Stile und immer wieder mehr oder weniger schrägen Gesang.

Die „walisischen Grateful Dead“ kann ich im Gegensatz zu manch anderen Kritikern nicht heraushören, woran auch nichts ändert, dass die Man, wie einer von ihnen einst behauptete, mehr Dope qualmten als die Dead. Auch mit Pink Floyd haben sie nichts zu tun außer dass hin und wieder für kurze Momente ähnliche Klänge auftauchen, Zitate, die aufhorchen lassen und gleich wieder verwehen.

Der Sound der 5 CDs ist übrigens von guter Qualität. Sagte ich schon mal, dass ich die „Original Album Series“ sehr schätze? Falls nicht, wird es jetzt Zeit dafür. Sie bieten die Möglichkeit, eine Band für recht wenig Geld kennenzulernen. Und ich kann jedem, dessen Ohren für ungewohnte und auch schräge Klänge offen sind, das Nutzen dieser Möglichkeit bei „Man“ empfehlen.
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