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29 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nachhaltig beeindruckend
Die diversen schlechten Kritiken konnten mich nicht abschrecken und das war auch gut so. Ridley Scott liefert mit der Counselor ein nachhaltig verstörendes Meisterwerk ab, das mit kaum einem anderen Film vergleichbar ist. Der Film bewegt sich dabei weit weg von Mainstream-Thriller und enttäuscht dementsprechend alle, die mit falschen Erwartungen an diesen Film...
Vor 4 Monaten von Milton veröffentlicht

versus
11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nicht schlecht, nicht recht...
Achtung Spoilergefahr:

tja, was soll man sagen. Ich halte die überwiegend schlechten Rezensionen für etwas zu hart oder kategorisch. Allerdings muß ich mich denen Stimmen anschließen, die meinen, der Film habe Potential verschenkt. Wenn ich ihn mit einem Film vergleichen sollte, würde mir "Casino" vom Martin Scorsese einfallen-...
Vor 4 Monaten von J76ET veröffentlicht


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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nicht schlecht, nicht recht..., 20. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: The Counselor (DVD)
Achtung Spoilergefahr:

tja, was soll man sagen. Ich halte die überwiegend schlechten Rezensionen für etwas zu hart oder kategorisch. Allerdings muß ich mich denen Stimmen anschließen, die meinen, der Film habe Potential verschenkt. Wenn ich ihn mit einem Film vergleichen sollte, würde mir "Casino" vom Martin Scorsese einfallen- allerdings schafft er einen besseren und runderen Spannungsbogen und Ende. Bei Counselor wird man am Ende irgendwie als Zuschauer mit einigen Fragen stehen gelassen- das hinterläßt irgendwie kein zufriedenstellendes Filmgefühl.
Viel Diskussionsstoff bietet wohl auch die teils überdeutliche Einbeziehung von Sexualpraktiken in die Handlung/Dialoge/Szenen. Finde ich jetzt nicht so problematisch. Der Film würde aber auch mit weniger sexueller Deutlichkeit auskommen- retten tut es den Filmverlauf aber auch nicht.

The Counselor versucht wohl ein relativ authentischen Blick auf das Drogenverschiebe-Milieu zu geben, bedient sich dabei aber einiger ziemlich klischeehafter Charaktere: Der Drogenboss mit exotischen Haustieren (Geparden), einer ebenso exotischen Gangster-Geliebten (Cameron Diaz); der makellose Anwalt und auch der schmuddelige Rest an Mexikanern und Latinos, die die dreckige Arbeit erledigen etc. Ob das der Wirklichkeit entspricht, kann ich schlecht beurteilen, zumindest ist es gut gemacht und interessant anzusehen. Ansonsten kontrastieren sich schöne Bilder, makellose Sets und Designer-Einrichtung mit schmuddeligen Drogenschieberambiente, Schrottplätzen und abgerissenen Industriegeländen. Am authentischsten ist wohl aber, was der Figur "Counselor" dann tatsächlich passiert. Nämlich, dass ein ansonsten bislang wohl nicht krimineller Anwalt sich verlocken läßt, in einen großen Drogendeal einzusteigen und ihm die Sache ziemlich schnell über den Kopf wächst.
So, jetzt kommt die Stelle, an der der Film eine etwas unpopuläre Wende einschlägt- was ihm wohl die vielen negativen Bewertungen einbringt. Erwartungsgemäß würde der Hauptdarsteller zwar in Schwierigkeiten geraten - aber bei jedem Hollywoodblockbuster würde er sich da auch irgendwie wieder rausmanövrieren.
Die Möglichkeit, daß sich am Ende ein "Laie" gegen Berufskriminelle oder gar ein Drogenkartell erfolgreich durchsetzt ist zwar im richtigem Leben unrealistisch - der Zuschauer erwartet das aber im Film. Und ehrlich gesagt, ich hätte das auch lieber gesehen.
Was macht aber Ridley Scott ? Dem Counselor gelingt es zwar unterzutauchen. Aber anstatt den Kampf aufzunehmen, versinkt er in irgendeinem mexikanischem Loch in Depressionen- auf nähere Details wird nicht eingegangen und das Ende offen gelassen.

Das alleine ist aber nicht das Problem. Es fehlt die typische Beziehung zwischen Täter und Opfer. Normalerweise hat ein Protagonist einen Gegenspieler. Im Film wird dem Counselor angekündigt, er habe nach dem Verschwinden der Drogenladung ein "gewaltiges Problem". Aber mit wem eigentlich? Er wird eigentlich nie direkt bedroht oder (was zu erwarten wäre) gar Forderungen (Rückzahlung oder Wiederbeschaffung des Verlustes oder ähnliches)gestellt. Wäre es nicht zu erwarten, daß dieser anonyme, andere Drogenboss (der nur einmal am Telefon auftaucht) seine Ware oder den Wert von 20 Millionen zurück will? Er fragt den Counselor noch nicht mal nach den Drogen und umgekehrt versucht dieser ihn auch nicht von seiner Unschuld zu überzeugen.

Malika, ist die lachende Dritte, die letztendlich wohl die Fäden in der Hand hatte. Ihr Charakter wird aber schlecht, beziehungsweise nicht als explizite Sympathieträgerin eingeführt. Daher hinterläßt es auch kein befriedigendes Filmabschlußgefühl, daß sie als einzige quasi "gewinnt". Dazu hätte der Film die Zuschauer vielleicht auch über mehr Details des Drogendeals einweihen sollen. Denn es bleibt rätselhaft, wie Malika es geschafft hat den ganzen Deal zu manipulieren. Der Zuschauer muß diese Information also einfach so schlucken. "Der Deal" als auch weitere Hintergründe bleiben also ziemlich anonym und auch die Szene mit Natalie Dormer mit der Passwortübergabe am Ende des Films ist irgendwie auch überflüssig. Ich finde es eher verwirrend für den Zuschauer in den letzten 10% des Films einen neuen Charakter einzuführen (und mit einer bekannten Schauspielerin zu besetzen), der eigentlich keine Funktion hat.
Also alles in allem ein Film, der zwar in edler und hochwertiger Aufmachung daherkommt, eine Handvoll bekannter und talentierter Schauspieler aufweist und dennoch irgendwie nicht die Kurve kriegt. Am ehesten, weil er den Zuschauer um ein befriedigendes Ende betrügt. Richtig schlecht, finde ich ihn zwar nicht. Gut ist aber anders und auch wenn er mit ein paar pseudophilosophischen Phrasen etwas Anspruch heuchelt, hätte lieber etwas mehr Aufwand und Scharfsinn in das Dreghbuch und dessen Umsetzung investiert werden sollen. Einmal gucken reicht.
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29 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nachhaltig beeindruckend, 28. April 2014
Rezension bezieht sich auf: The Counselor [Blu-ray] (Blu-ray)
Die diversen schlechten Kritiken konnten mich nicht abschrecken und das war auch gut so. Ridley Scott liefert mit der Counselor ein nachhaltig verstörendes Meisterwerk ab, das mit kaum einem anderen Film vergleichbar ist. Der Film bewegt sich dabei weit weg von Mainstream-Thriller und enttäuscht dementsprechend alle, die mit falschen Erwartungen an diesen Film gehen. Das in meinen Augen exzellente Drehbuch führt auch keine sinnlosen Dialoge auf, sondern arbeitet systemathisch auf den menschlichen Abgrund hin, der ab der zweiten Häfte des Films zum eigentlichen Thema wird. Die psychologische Härte des Films wird dabei durch nichts abgemildert oder aufgefangen. Die Botschaft ist hart und abstoßend. Sie sitzt aber treffsicher, wenn man sich auf den Film einlässt. Aus meiner Sicht für Cineasten ein Muss, für alle anderen: Keine Gewähr!!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jagdzeit..., 23. Juni 2014
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Counselor (DVD)
Schade, dass für den "Counselor" die Kritiken so mau ausfallen, denn der Film ist ausgefeiltes Meisterwerk und komplettiert für mich nach den unübertroffenen "Alien" und "Blade Runner" mit den inzwischen zu Klassikern avancierten Filmen wie "Die Duellisten"oder "Black Hawk Down" die fünf größten Meisterwerke des britischen Regisseurs, auch wenn der Film eine starke künstliche Note und eine gewissen Dialoglastigkeit aufweist. "Der Counselor" entstand nach dem Roman des Schriftstellers Cormack McCarthy, dessen Werk schon einige Mal verfilmt wurde. Vor allem der amerikanische Alptraum in "There will be blood" oder "The Road" blieben im Gedächnis, die Geschichte hier ist ebenso ein grausamer Abgesang seines Helden, der langsam immer mehr zu einer gejagten Antilope wird, verfolgt von hungrigen und gierigen Geparden und diese putzigen Raubkatzen spielen auch eine Schlüsselrolle in der Geschichte. Sie handelt von den schicksalhaften Verstrickungen eines Anwalts (Michael Fassbender) , der im Grunde alles hat was der Mensch von heute sich wünscht: Ein gewisses Vermögen, einen gut bezahlten Job und eine gutaussehende Freundin (Penelope Cruz). Doch er will noch mehr vom großen Kuchen abhaben. Deshalb lässt er sich auf ein groß angelegtes Drogengeschäft gemeinsam mit dem durchgeknallten Drogenboss Reiner (Javier Bardem) ein, der mit Malinka (Cameron Diaz) eine kostspielige, wie geheimnisvolle Freundin (Cameron Diaz) besitzt, die sowohl pathologische Lügnerin als auch Soziopathin ist. Diese kluge und berechnende Frau ist ausserdem die Besitzerin zweier Geparden. Reiner rät dem Rechtsbeistand, dass er - falls nur halbherzig bei der Sache oder unsicher - lieber nicht in dieses Geschäft, dass im Juarez-Grenzgebiet abgewickelt wird, einsteigen soll. Denn es bedeutet - falls etwas schief läuft - dass die Drogenmafia die unbarmherzige Jagd eröffnet. Auch vom Geschäftsmann Westray (Brad Pitt), der ebenfalls bei diesem riesigen Deal mitmischt, bekommt er die gleiche Empfehlung. Trotzdem steigt der Anwalt ein, doch der Sohn von Gefängnisinsassin Ruth (Rosi Perez), den er angeheuert hat die Drogen zu transportieren wird niemals am Bestimmungsort ankommen...
Mit dieser Ausgangslage ist das Grundgerüst des Films erzählt, ebenso eröffnet er die Doppelbödigkeit der Geschichte. Zwei sehr heftige, explizite Gewalt Szenen werden nachhaltig ins Gedächtnis eingebrannt - einmal durch den Drogenkurier und einmal am Ende des Films mitten auf der belebten Straße in London am hellichten Tag. Ausserdem sorgt ein nicht gezeigtes Videoband für größtes Grauen. Dies alles rundet sich am Ende wie das Bild der Jagd des Gepards ab und offenbart ein zynisches Labyrinth über Opfer und Täter, über größere Fische, die kleine Fische einfach auffressen. Ein cooler und stylisher Blick von Hier und Heute zu den Urinstinkten des Jägers.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der besten Thriller der letzten Jahre, 15. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Counselor (Amazon Instant Video)
Ein Film mit Staraufgebot, mit Fassbinder Cruz Diaz Pitt und Co.

Dieser Film zeigt schockierend gut und mit zum Teil Gänsehaut wie es im Drogenkrieg zu geht. Sehr gut in Szene gesetzte Geschichte um einen Mann der, um seine Geldprobleme zu lösen, sich an einen Drogendeal beteiligt ohne sich denn Konsequenzen sicher zu sein.

Auch unbeteiligte werden im Laufe des Films immer Tiefer hineingezogen und niemandem kann man trauen.
Erstmal beteiligt, so ist man nirgends sicher.

Die Story ist fesselnd und voller Spannung, ohne zu wissen was als nächstes passieren könnte oder wer als nächstes Opfer des Drogenkartelle wird.

Die Schauspieler zeigen durch und durch eine gute Figur und auch ihre Jahrelange Erfahrung im Filmgeschäft merkt man ihnen an.

Alles in allem ein gelungener Film, der sich in die Reihe der besten Thriller der letzten Jahre einreihen kann.
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2.0 von 5 Sternen Brutal und völlig wirr, 18. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Counselor (DVD)
in unnötig langatmigen Szenen wird eine wirre Geschichte aufgebaut, in der ein Anwaltsschnösel aus finanziellen Nöten in ein Drogengeschäft einsteigt. Woher er die Typen dazu kennt bleibt ebenfalls im Dunkeln wir auch die Motivation der alle Strippen ziehenden Hauptdiva Geld oder Rache für den TOd der Eltern?.
Durch die Vielzahl der beteiligten bekannten Schauspieler verleitet habe ich den Film gekauft, kann aber nur davon abraten.
Es gibt viele Möglichkeiten, 1,5 Stunden sinnvoller zu verbringen.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eben ein Kunstwerk, 30. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Counselor [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Film hat sehr wohl eine Botschaft: Meiner Ansicht nach geht es darum, dass die eigentliche Hauptfigur, verkörpert von Diaz, in der Jagd nach Geld mit einem versteckten Plan ihren Erfolg erzwingen kann, dies mit absoluter Skrupellosigkeit. Sie folgt also nicht einem Ideal von Menschenrechten und Freiheiten, sie folgt nicht dem, was gewisse Ansicht als Grundmass sieht. Keine Menschlichkeit, keine Gnade. Diese wird nur geheuchelt, wo sie als Ablenkung dient. So macht auch die Szene mit dem Beichtstuhl Sinn. Die Figur versucht auch sich selbst von ihrer Show zu überzeugen, um die Rolle besser zu verkörpern.

Gewisse Mitfiguren wie ihr Partner ahnen etwas in dieser Richtung, können es aber nicht greifen, bis es zu spät ist.

Das Thema des Films ist zwingender Profit in seiner extremsten Form, und verschiedene Verläufe oder Schicksale im Kontakt damit. Dies ist kein Mainstream, weil man von solchem meist einfache Unterhaltung erwartet. Diesen Film hingegen muss man in seiner Gesamtform erfassen. Dann ist er auch spannend im Sinn, dass man auf der Suche ist nach dem Punkt, an dem die Menschlichkeit beginnt, diesen nicht findet, dadurch zu Überlegung angeregt wird. Je nach Mass kann solche Erfahrung einen festigen, also paradox wirken, womit die Funktion des Kunstwerks erfüllt ist. Deshalb stimme ich z.B. der Rezension von Milton zu.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich wie, 10. August 2014
Rezension bezieht sich auf: The Counselor (DVD)
viele diesen Film schlecht bewerten. Leute, das ist halt kein Expendables Dreck wo man sich davorsetzt und das Hirn abschaltet (für die die das überhaupt müssen).

Aber egal, eigentlich bin ich froh darüber dass so viele diesen Film (und hunderte andere) nicht verstehen, gibt es einem doch irgendwie ein erhabenes Gefühl.

Für mich und viele andere gehört The Counselor in die Top 100!!!

(Und natürlich liest man meist von den Nörglern in den Rezensionen, was auch zu den vielen negativen oder durchwachsenen Rezensionen gerade zu diesem Film hier führt. Die Mehrheit schreibt keine Rezensionen. Von daher sollte man sich von den vielen eher schlechten Rezensionen speziell zu diesem Film nicht wirklich beeindrucken lassen.)
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr guter film, 20. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Counselor [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich verstehe die schlechten Rezensionen beim besten Willen nicht . Die haben anscheinend keine Ahnung von Filmen . Bei the counselor wird viel Wert auf Gespräche gelegt . Und wenn man bei den Gesprächen richtig aufpasst , stellt man sich am ende vom Film auch keine Fragen . Wenn euch so ein Genre von Film nicht interessiert dann schreibt bitte auch nix negatives . Informiert euch halt vorher richtig wenn ihr Filme kauft . Ridley scott ist ein top Regisseur und hat hier richtig gute Arbeit geleistet .
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42 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Was für eine herbe Enttäuschung!, 2. April 2014
Rezension bezieht sich auf: The Counselor (DVD)
Erster Eindruck: tolle Schauspieler, interessante Story & Regie-Legende, leider stellt sich dann bald heraus, dass der vermeintliche A-Film eine absolute Niete ist.

- Die erste Hälfte des Films besteht aus unglaublich lächerlichen Dialogen über sexuelle Vorlieben und pseudo-philosophischem Geblubber über das Dasein als Krimineller und das Leben an sich. Das ganze verpackt in "Männergespräche", die wohl die besondere Männlichkeit der Darsteller betonen sollen, nach dem Motto "wer am häufigsten Fi**** sagt hat gewonnen" ... --> Fail!! Die zweite Hälfte besteht aus einer "Reise nach Jerusalem"-artigen Aneinanderreihung von "Wer stirbt als nächster?". Hier kommt überraschenderweise ein oder zweimal Spannung auf, welche aber gekonnt durch das schnelle Ableben der jeweiligen Person ein ebenso schnelles Ende findet.
- Eine sinnvolle Charakterentwicklung findet nicht statt. Die Darsteller bleiben farblos, schauspielern vor sich hin und gerade Michael "Sie können NICHTS tun!" Fassbender verkommt zum Nebendarsteller, den man gegen Ende des Films eigtl. schon fast vergessen hat.
- Der Film wird immer wieder von völlig absurden & sinnlosen Szenen unterbrochen, Stichwort Windschutzscheibe und Beichtstuhl, die für den weiteren Verlauf des Films völlig irrelevant sind. Hier wurde offensichtlich versucht, Tarantino's Stil zu kopieren und man ist dabei kläglich gescheitert. Außerdem wird damit das Aufbauen von Spannungsbögen konsequent verhindert.
- Die eigentliche Story läuft so halb nebenher, hier wurde unglaublich viel Potential verspielt. Wie man dann mit so wenig Handlung auf 2 Stunden Laufzeit kommt, ist allerdings schon respektabel.

Fazit:
Absolute Zeitverschwendung!! Der Film hätte eigtl. eine vielverprechende Haupthandlung, die aber durch die immense Ansammlung unglaublich dämlicher "Dialoge", der schlechten schauspielerischen Leistung (kleine Ausnahme: Brad Pitt) und dem anscheinend völlig planlos verhackstücktem Voranschreiten der Erzählung keine Chance hat. Wirklich schade, hätte ein toller Film werden können :(

Leider kann man ja nicht null Sterne vergeben, daher verleihe ich einen Stern .... für die schönen Drehorte!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Am Thema vorbei, 21. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: The Counselor (DVD)
Auch ich war zunächst über die vielen schlechten Kritiken verwundert, wollte mir deswegen eine eigene Meinung zu dem Film bilden, immerhin ist von den Schauspielern bis hin zum Drehbuchautor eine Menge Prominenz vertreten, die zumindest teilweise für Qualität steht, und es geht um einen interessanten Bereich in der Kriminalität.

Nachdem ich den Film gesehen habe, frage ich mich, weshalb dieses beinharte Thema, die psychischen und physischen Grausamkeiten des Kartells, nicht im Mittelpunkt standen, sondern Sex, Glamour, Gerede. Statt der Drucksituation und des damit verbundenen Ausnahmezustands bilden die langen farbigen Fingernägel der Frauen, Klunker und unecht weiße Zähne den Schwerpunkt.
Nicht einmal das eigentliche Motiv des Counselors, sich auf zwielichtige Geschäfte einzulassen, wird geliefert.

Abgesehen von ein paar wenigen Dialogen oder Monologen, die etwas wie Lebensweisheiten wiedergaben, fand ich keine Tiefe zu einem erschütternden Stoff. Es wirkt fast so, als trauten sich die Macher aus Angst vor den real existenten Kartellen nicht ans "Eingemachte".

Zudem ist die Inszenierung völlig konfus, springt oft ohne erkennbaren Grund von dem einen zu einem anderen Protagonisten, und alle geben nur eine Antwort auf die schlimme, ausweglose Situation, in der sie sich befinden: "Ich habe keine Ahnung" oder etwas in der Art.
Das ist definitiv zu wenig bei der Bandbreite an Vorlage, um einen auch nur brauchbaren Film abzuliefern.
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The Counselor
The Counselor von Michael Fassbender (DVD - 2014)
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