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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jagdzeit...
Schade, dass für den "Counselor" die Kritiken so mau ausfallen, denn der Film ist ausgefeiltes Meisterwerk und komplettiert für mich nach den unübertroffenen "Alien" und "Blade Runner" mit den inzwischen zu Klassikern avancierten Filmen wie "Die Duellisten"oder "Black Hawk Down" die fünf größten Meisterwerke des britischen Regisseurs, auch...
Vor 9 Monaten von Ray veröffentlicht

versus
28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nicht schlecht, nicht recht...
Achtung Spoilergefahr:

tja, was soll man sagen. Ich halte die überwiegend schlechten Rezensionen für etwas zu hart oder kategorisch. Allerdings muß ich mich denen Stimmen anschließen, die meinen, der Film habe Potential verschenkt. Wenn ich ihn mit einem Film vergleichen sollte, würde mir "Casino" vom Martin Scorsese einfallen-...
Vor 10 Monaten von J76ET veröffentlicht


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28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nicht schlecht, nicht recht..., 20. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: The Counselor (DVD)
Achtung Spoilergefahr:

tja, was soll man sagen. Ich halte die überwiegend schlechten Rezensionen für etwas zu hart oder kategorisch. Allerdings muß ich mich denen Stimmen anschließen, die meinen, der Film habe Potential verschenkt. Wenn ich ihn mit einem Film vergleichen sollte, würde mir "Casino" vom Martin Scorsese einfallen- allerdings schafft er einen besseren und runderen Spannungsbogen und Ende. Bei Counselor wird man am Ende irgendwie als Zuschauer mit einigen Fragen stehen gelassen- das hinterläßt irgendwie kein zufriedenstellendes Filmgefühl.
Viel Diskussionsstoff bietet wohl auch die teils überdeutliche Einbeziehung von Sexualpraktiken in die Handlung/Dialoge/Szenen. Finde ich jetzt nicht so problematisch. Der Film würde aber auch mit weniger sexueller Deutlichkeit auskommen- retten tut es den Filmverlauf aber auch nicht.

The Counselor versucht wohl ein relativ authentischen Blick auf das Drogenverschiebe-Milieu zu geben, bedient sich dabei aber einiger ziemlich klischeehafter Charaktere: Der Drogenboss mit exotischen Haustieren (Geparden), einer ebenso exotischen Gangster-Geliebten (Cameron Diaz); der makellose Anwalt und auch der schmuddelige Rest an Mexikanern und Latinos, die die dreckige Arbeit erledigen etc. Ob das der Wirklichkeit entspricht, kann ich schlecht beurteilen, zumindest ist es gut gemacht und interessant anzusehen. Ansonsten kontrastieren sich schöne Bilder, makellose Sets und Designer-Einrichtung mit schmuddeligen Drogenschieberambiente, Schrottplätzen und abgerissenen Industriegeländen. Am authentischsten ist wohl aber, was der Figur "Counselor" dann tatsächlich passiert. Nämlich, dass ein ansonsten bislang wohl nicht krimineller Anwalt sich verlocken läßt, in einen großen Drogendeal einzusteigen und ihm die Sache ziemlich schnell über den Kopf wächst.
So, jetzt kommt die Stelle, an der der Film eine etwas unpopuläre Wende einschlägt- was ihm wohl die vielen negativen Bewertungen einbringt. Erwartungsgemäß würde der Hauptdarsteller zwar in Schwierigkeiten geraten - aber bei jedem Hollywoodblockbuster würde er sich da auch irgendwie wieder rausmanövrieren.
Die Möglichkeit, daß sich am Ende ein "Laie" gegen Berufskriminelle oder gar ein Drogenkartell erfolgreich durchsetzt ist zwar im richtigem Leben unrealistisch - der Zuschauer erwartet das aber im Film. Und ehrlich gesagt, ich hätte das auch lieber gesehen.
Was macht aber Ridley Scott ? Dem Counselor gelingt es zwar unterzutauchen. Aber anstatt den Kampf aufzunehmen, versinkt er in irgendeinem mexikanischem Loch in Depressionen- auf nähere Details wird nicht eingegangen und das Ende offen gelassen.

Das alleine ist aber nicht das Problem. Es fehlt die typische Beziehung zwischen Täter und Opfer. Normalerweise hat ein Protagonist einen Gegenspieler. Im Film wird dem Counselor angekündigt, er habe nach dem Verschwinden der Drogenladung ein "gewaltiges Problem". Aber mit wem eigentlich? Er wird eigentlich nie direkt bedroht oder (was zu erwarten wäre) gar Forderungen (Rückzahlung oder Wiederbeschaffung des Verlustes oder ähnliches)gestellt. Wäre es nicht zu erwarten, daß dieser anonyme, andere Drogenboss (der nur einmal am Telefon auftaucht) seine Ware oder den Wert von 20 Millionen zurück will? Er fragt den Counselor noch nicht mal nach den Drogen und umgekehrt versucht dieser ihn auch nicht von seiner Unschuld zu überzeugen.

Malika, ist die lachende Dritte, die letztendlich wohl die Fäden in der Hand hatte. Ihr Charakter wird aber schlecht, beziehungsweise nicht als explizite Sympathieträgerin eingeführt. Daher hinterläßt es auch kein befriedigendes Filmabschlußgefühl, daß sie als einzige quasi "gewinnt". Dazu hätte der Film die Zuschauer vielleicht auch über mehr Details des Drogendeals einweihen sollen. Denn es bleibt rätselhaft, wie Malika es geschafft hat den ganzen Deal zu manipulieren. Der Zuschauer muß diese Information also einfach so schlucken. "Der Deal" als auch weitere Hintergründe bleiben also ziemlich anonym und auch die Szene mit Natalie Dormer mit der Passwortübergabe am Ende des Films ist irgendwie auch überflüssig. Ich finde es eher verwirrend für den Zuschauer in den letzten 10% des Films einen neuen Charakter einzuführen (und mit einer bekannten Schauspielerin zu besetzen), der eigentlich keine Funktion hat.
Also alles in allem ein Film, der zwar in edler und hochwertiger Aufmachung daherkommt, eine Handvoll bekannter und talentierter Schauspieler aufweist und dennoch irgendwie nicht die Kurve kriegt. Am ehesten, weil er den Zuschauer um ein befriedigendes Ende betrügt. Richtig schlecht, finde ich ihn zwar nicht. Gut ist aber anders und auch wenn er mit ein paar pseudophilosophischen Phrasen etwas Anspruch heuchelt, hätte lieber etwas mehr Aufwand und Scharfsinn in das Dreghbuch und dessen Umsetzung investiert werden sollen. Einmal gucken reicht.
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jagdzeit..., 23. Juni 2014
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: The Counselor (DVD)
Schade, dass für den "Counselor" die Kritiken so mau ausfallen, denn der Film ist ausgefeiltes Meisterwerk und komplettiert für mich nach den unübertroffenen "Alien" und "Blade Runner" mit den inzwischen zu Klassikern avancierten Filmen wie "Die Duellisten"oder "Black Hawk Down" die fünf größten Meisterwerke des britischen Regisseurs, auch wenn der Film eine starke künstliche Note und eine gewissen Dialoglastigkeit aufweist. "Der Counselor" entstand nach dem Roman des Schriftstellers Cormack McCarthy, dessen Werk schon einige Mal verfilmt wurde. Vor allem der amerikanische Alptraum in "No Country for old men" oder "The Road" blieben im Gedächnis, die Geschichte hier ist ebenso ein grausamer Abgesang seines Helden, der langsam immer mehr zu einer gejagten Antilope wird, verfolgt von hungrigen und gierigen Geparden und diese putzigen Raubkatzen spielen auch eine Schlüsselrolle in der Geschichte. Sie handelt von den schicksalhaften Verstrickungen eines Anwalts (Michael Fassbender) , der im Grunde alles hat was der Mensch von heute sich wünscht: Ein gewisses Vermögen, einen gut bezahlten Job und eine gutaussehende Freundin (Penelope Cruz). Doch er will noch mehr vom großen Kuchen abhaben. Deshalb lässt er sich auf ein groß angelegtes Drogengeschäft gemeinsam mit dem durchgeknallten Drogenboss Reiner (Javier Bardem) ein, der mit Malinka (Cameron Diaz) eine kostspielige, wie geheimnisvolle Freundin (Cameron Diaz) besitzt, die sowohl pathologische Lügnerin als auch Soziopathin ist. Diese kluge und berechnende Frau ist ausserdem die Besitzerin zweier Geparden. Reiner rät dem Rechtsbeistand, dass er - falls nur halbherzig bei der Sache oder unsicher - lieber nicht in dieses Geschäft, dass im Juarez-Grenzgebiet abgewickelt wird, einsteigen soll. Denn es bedeutet - falls etwas schief läuft - dass die Drogenmafia die unbarmherzige Jagd eröffnet. Auch vom Geschäftsmann Westray (Brad Pitt), der ebenfalls bei diesem riesigen Deal mitmischt, bekommt er die gleiche Empfehlung. Trotzdem steigt der Anwalt ein, doch der Sohn von Gefängnisinsassin Ruth (Rosi Perez), den er angeheuert hat die Drogen zu transportieren wird niemals am Bestimmungsort ankommen...
Mit dieser Ausgangslage ist das Grundgerüst des Films erzählt, ebenso eröffnet er die Doppelbödigkeit der Geschichte. Zwei sehr heftige, explizite Gewalt Szenen werden nachhaltig ins Gedächtnis eingebrannt - einmal durch den Drogenkurier und einmal am Ende des Films mitten auf der belebten Straße in London am hellichten Tag. Ausserdem sorgt ein nicht gezeigtes Videoband für größtes Grauen. Dies alles rundet sich am Ende wie das Bild der Jagd des Gepards ab und offenbart ein zynisches Labyrinth über Opfer und Täter, über größere Fische, die kleine Fische einfach auffressen. Ein cooler und stylisher Blick von Hier und Heute zu den Urinstinkten des Jägers.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Harter, drastischer und ungewühnlicher Kartell-Film, 28. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: The Counselor [Blu-ray] (Blu-ray)
Es liegt in der Natur ungewöhnlicher Filme, dass sie ein klar geteiltes Meinungsbild erzeugen. Hier ist das besonders krass der Fall, wenn man die Rezensionen und auch die Kritiken in den Filmportalen verfolgt.

The Counselor ist ein Film über die Drogenmafia in Mexiko und die beteiligten Superkriminellen auf amerikanischer Seite. Er handelt von grenzenloser Gier und vom gnadenlosen Abstieg der Protagonisten. Der Counselor berät die amerikanischen Superkriminellen, will im großen Stil mitmischen und begibt sich in eine größtmögliche Abstiegsspirale nachdem ein Mega-Deal schief gegangen ist.
Die Darstellerliste liest sich wie das who is who? des Hollywood-Blockbuster Kinos: Michael Fassbender als zögerlicher Counselor, Penelope Cruz als seine Verlobte, Javier Bardem (durchgeknallt wie immer) als Chef auf der amerikanischen Seite, Cameron Diaz als seine nicht minder durchgeknallte kostspieligste Gefährtin und Brad Pitt, der vermeintlich den Deal einfädelt.

Vergleichbare Filme sind für mich Traffic, das Oscar-gekrönte Drogendrama von Steven Soderbergh und No country for old men (ebenfalls mit diversen Oscars ausgezeichnet), der Geniestreich der Coen-Brüder. Doch es gibt auch große Unterschiede: Traffic beleuchtet gekonnt in Form verwobener Episoden das Drogenthema von allen Seiten. No country for old men hingegen spart die Konsumentenseite aus und ist eine klassiche und ultraharte Loserstory.
The Counselor befasst sich ausschließlich mit der Motivation der amerikanischen Superkriminellen-Szene (das mexikanische Drogenkartell kommt nur am Rand vor; man erfährt nicht viel über die eigentlichen Drahtzieher), und hier gibt es für viele die größten Kritikpunkte: Nicht alles ist klar und chronolgisch dargestellt. Charaktere werden nicht ausufernd eingeführt sondern betreten an en entscheidenden Stellen einfach die Szenerie. In den Dialogen werden dem Zuschauer nicht noch die allerkleinsten Zusammenhänge erklärt.

An dieser Stelle scheiden sich damit naturgemäß die Geister. The Counselor ist alles andere als herkömmliches Hollywood-Kino nach dem Motto: der Hauptprotagonist wird es schon richten, und am Ende wird alles gut. Das Gegenteil ist der Fall.
Für mich ist das allerdings auch die große Stärke des Films; ich mag so etwas! Und speziell bei diesem Thema wird halt am Ende nur selten etwas gut.
Es gibt einige Details, die ich auch mit größerem Abstand sehr bemerkenswert finde.
1. Aus meiner Sicht ist die schauspielerische Leistung durchweg als hervorragend zu bezeichnen. Für mich liefert speziell Cameron Diaz eine Glanzleistung ab (sie hatte ich zuvor noch nie auf meiner Rechnung).
2. Die Ausbrüche der Gewalt scheinen zunächst schon fast grotesk zu sein (zwei der Tötungsszenen werden wohl in die Kinogeschichte eingehen; so etwas habe ich noch nicht gesehen). Ich finde jedoch, dass sie kein Selbstzweck sind. Verfolgt man nur einen Bericht über die Drogenkriege in Mexiko, dann weiss man, dass die Realität der Gewalt mehr als grotesk ist; Menschenleben haben in diesem Geschäft keinen Wert - so brutal einfach ist das!
3. Das nicht vorhandene Happy-End macht den Film bei aller Fiktion glaubhaft.
4. Eine ganze Menge Details bleiben im Verborgenen. In No country for old men haben die beiden Sheriffs die Funktion erfüllt, dem Publikum Details des Handlungsablaufs näher zu bringen. In The Counselor gibt es so etwas nicht. Hier muss man das Kopfkino betätigen. So auch am denkwürdigen Ende des Films.

Also, The Counselor ist bestimmt kein Mainstream-Film. Ich glaube auch nicht, dass er etwas für Fans von Blockbuster-Kino ist. Für mich hat er sich auf jeden gelohnt; man mache sich ein eigenes Bild.

Prädikat: unbedingt sehenswert!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Counselor [Blu-ray], 3. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Counselor [Blu-ray] (Blu-ray)
Wer nicht gerade ein Freund von vielen Dialogen (ala Tarantino) ist, sollte bei The Counselor lieber gleich die Hände von lassen. Entweder man mag das oder eben nicht. Ein Zwischending gibt es nicht
Ich persönlich fand The Counselor sehr unterhaltsam und was wichtig war, dass der Zuschauer aufpassen muss, sonst verliert man leicht den Faden.

Was FOX allerdings dazu bewegt hat den Directors Cut nur in englisch zu präsentieren ist mir ein Rätsel, denn wer der Sprache nicht mächtig ist, hat voll das nachssehen und 138 Minuten Untertitel lesen macht kein Spaß.

Auch in Sachen Wendecover wird der Fan enttäuscht, Hauptsache die nutzlose Ultraviolet Copy ist mit dabei :-/

Story: 5/5
Bild: 5/5
Ton: 5/5
Bonus: 4/5
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wo will der Film mit uns hin? Und warum?, 9. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Counselor [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich tue mich wirklich schwer mit Bewertungen unter drei Sternen, wobei für mich drei Sterne auch tatsächlich das „OK“ bedeuten, für das sie mal gedacht waren. Drei Sterne, heißt in den meisten Fällen eben Durchschnittsware. Hier war mir das trotz technisch guter Blu-ray ein wenig zu viel, weil der Film, gerade für Ridley Scott, einfach viel zu wenig ist. Jede Figur braucht eine Motivation, etwas wo sie herkommt, bevor sie auf eine Reise geht, damit der Zuschauer die Figur emotional begleiten kann. Das klingt jetzt etwas hochtrabend aber ist letztlich so, denn selbst Tarantino, der Meister der verworrenen Verbrechergeschichten, gibt uns immer ein paar Bröckchen mit damit wir uns mit der Figur „anfreunden“ können. „The Counslor“ schafft das irgendwie nicht. Dabei wird eigentlich alles was Filme sehenswert machen hier gut angewendet. So wird Scotts Bildsprache mit einem hervorragenden Score gepaart und auch der Cast lässt einfach keine Wünsche offen. Und doch schafft es Autor Cormac McCarthy nicht seinen Figuren mehr als komische Allüren und hochstilisierte und teilweise über-coole Dialoge auf den Weg zu geben. Immer wieder wirken Szenen wie aus dem Zusammenhang gerissen. Einige erinnern andere Rezensenten hier z.B. an Pulp Fiction – Vielleicht hat man sich diesen Film zu sehr orientieren wollen, wollte zu cool sein und hat dann ein paar Kleinigkeiten unterwegs vergessen. Letztlich hätte der Film die Grätsche zwischen unglaublich Schräg und unglaublich Cool schaffen können, wenn die Figuren vielleicht etwas mehr Tiefe bekommen hätten. Sie wirken nicht wie echte Menschen, sondern so überzeichnet und künstlich, das es dem Zuschauer egal ist was mit ihnen passiert.

Ähnlich ist es mit der Blu-ray. Der Hauptfilm ist technisch gut umgesetzt. Das Bild brilliert mit scharfen Einstellungen und gibt die harten Kontraste sauber wieder. Auch der Soundtrack wacht an den richtigen Stellen auf. Was aber Fox geritten hat den Directors Cut auf eine separate Blu-ray und dann auch noch auf Englisch mit deutschen Untertiteln lieblos beizuklatschen, wir werden es nie Erfahren. Warum hat man nicht das bewährte Seamless-Branch genutzt, der Zuschauer wählt die Fassung, die quasi per Playlist live ohne Aussetzer korrekt zusammengepuzzelt wird und alles ist gut, man braucht nicht einmal viel mehr synchronisieren. Man muss so ja fast davon ausgehen, dass nicht mal mehr Fox genug Verkaufshoffnung auf diesen Film gelegt hat, nach dem er seine Kosten im Kino gerade mal so eben wieder reingespielt hat ($25 Mio Budget + Werbung/Vertrieb vs. rund $36 Mio Einnahmen). Bleibt also nur zu sagen: Kann man gesehen haben, tut aber auch nicht weh wenn nicht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hammer Geschichte, 27. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Counselor (DVD)
Schauspieler & Drehbuch & Soundtrack spitze
Spannung bis zuletzt
ein muss für Liebhaber
Einer der besten Filme die ich kenne.
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37 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nachhaltig beeindruckend, 28. April 2014
Rezension bezieht sich auf: The Counselor [Blu-ray] (Blu-ray)
Die diversen schlechten Kritiken konnten mich nicht abschrecken und das war auch gut so. Ridley Scott liefert mit der Counselor ein nachhaltig verstörendes Meisterwerk ab, das mit kaum einem anderen Film vergleichbar ist. Der Film bewegt sich dabei weit weg von Mainstream-Thriller und enttäuscht dementsprechend alle, die mit falschen Erwartungen an diesen Film gehen. Das in meinen Augen exzellente Drehbuch führt auch keine sinnlosen Dialoge auf, sondern arbeitet systemathisch auf den menschlichen Abgrund hin, der ab der zweiten Häfte des Films zum eigentlichen Thema wird. Die psychologische Härte des Films wird dabei durch nichts abgemildert oder aufgefangen. Die Botschaft ist hart und abstoßend. Sie sitzt aber treffsicher, wenn man sich auf den Film einlässt. Aus meiner Sicht für Cineasten ein Muss, für alle anderen: Keine Gewähr!!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spitzenthriller mit Tiefgang und Botschaft, 18. November 2014
Rezension bezieht sich auf: The Counselor (DVD)
Ich verstehe die negativen Rezensionen nicht. Das ist kein Actionfilm. Tut mir leid für diejenigen die das erwartet haben. Aber so ist das wenn man sich vorher nicht informiert... Das ist ein Film über Arroganz, Ignoranz, Habgier, Moral, Schuld und Sühne und was passiert, wenn man sich im falschen Milieu mit den falschen Leuten einlässt. Das das eigene Handeln bittere Konsequenzen haben kann und ein Menschenleben nicht viel zählt bei den Drogenkartellen. Alles verpackt in anspruchsvolle und für mich unterhaltsame Dialoge und von großartigen Schauspielern serviert. Die paar wenigen Actionszenen sind hart und unerbittlich drastisch... So ist es eben... Es soll auch keine Expendables, Transformers oder Fast and the Furious Action sein. Also nicht der Film ist schlecht, sondern die Erwartungen, Sehgewohnheiten oder der persönliche Geschmack des einen oder anderen passt nicht zum Film... ;-)
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2.0 von 5 Sternen Breaking Bad Boring, 20. März 2015
Von 
Rezension bezieht sich auf: The Counselor [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Counselor (Michael Fassbender) arbeitet als Rechtsbeistand für Gangster Reiner (Javier Bardem),
hat eine schöne Geliebte (Penélope Cruz) und könnte mit dem Leben zufrieden sein.
Dann lässt er sich auf ein illegales Geschäft mit den falschen Leuten ein …

Aufgrund der überwiegend schlechten Kritiken habe ich mich lange davor gesträubt,
mir diesen Film anzusehen. In Erwartung eines totalen Langweilers erfreute mich
Ridley Scotts Inszenierung dann immerhin mit der von ihm gewohnten, guten
Bildersprache und einer bombigen Besetzung.

Fazit
Durch Story und Setting an 'Breaking Bad' erinnernder Crime-Thriller mit
zum Finale genretypisch steigendem Body Count. Schade nur, dass dieser Film
trotz aller Voraussetzungen leider ziemlich zäh geriet.
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53 von 75 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Was für eine herbe Enttäuschung!, 2. April 2014
Rezension bezieht sich auf: The Counselor (DVD)
Erster Eindruck: tolle Schauspieler, interessante Story & Regie-Legende, leider stellt sich dann bald heraus, dass der vermeintliche A-Film eine absolute Niete ist.

- Die erste Hälfte des Films besteht aus unglaublich lächerlichen Dialogen über sexuelle Vorlieben und pseudo-philosophischem Geblubber über das Dasein als Krimineller und das Leben an sich. Das ganze verpackt in "Männergespräche", die wohl die besondere Männlichkeit der Darsteller betonen sollen, nach dem Motto "wer am häufigsten Fi**** sagt hat gewonnen" ... --> Fail!! Die zweite Hälfte besteht aus einer "Reise nach Jerusalem"-artigen Aneinanderreihung von "Wer stirbt als nächster?". Hier kommt überraschenderweise ein oder zweimal Spannung auf, welche aber gekonnt durch das schnelle Ableben der jeweiligen Person ein ebenso schnelles Ende findet.
- Eine sinnvolle Charakterentwicklung findet nicht statt. Die Darsteller bleiben farblos, schauspielern vor sich hin und gerade Michael "Sie können NICHTS tun!" Fassbender verkommt zum Nebendarsteller, den man gegen Ende des Films eigtl. schon fast vergessen hat.
- Der Film wird immer wieder von völlig absurden & sinnlosen Szenen unterbrochen, Stichwort Windschutzscheibe und Beichtstuhl, die für den weiteren Verlauf des Films völlig irrelevant sind. Hier wurde offensichtlich versucht, Tarantino's Stil zu kopieren und man ist dabei kläglich gescheitert. Außerdem wird damit das Aufbauen von Spannungsbögen konsequent verhindert.
- Die eigentliche Story läuft so halb nebenher, hier wurde unglaublich viel Potential verspielt. Wie man dann mit so wenig Handlung auf 2 Stunden Laufzeit kommt, ist allerdings schon respektabel.

Fazit:
Absolute Zeitverschwendung!! Der Film hätte eigtl. eine vielverprechende Haupthandlung, die aber durch die immense Ansammlung unglaublich dämlicher "Dialoge", der schlechten schauspielerischen Leistung (kleine Ausnahme: Brad Pitt) und dem anscheinend völlig planlos verhackstücktem Voranschreiten der Erzählung keine Chance hat. Wirklich schade, hätte ein toller Film werden können :(

Leider kann man ja nicht null Sterne vergeben, daher verleihe ich einen Stern .... für die schönen Drehorte!
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