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Kundenrezensionen

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VINE-PRODUKTTESTERam 22. April 2015
Seit einiger Zeit dreht Woody Allen pro Jahr einen Film. Die Kollektion bietet die unterschätzten und manchmal schwer zu beschaffenden Jahrgänge 1994-2000, plus eine Doku. Bei dem Preis führen etwaige beschnittene Ränder und fehlende Untertitel bei Liedern (vgl. die Drei-Sterne-Rezi) für mich zu keinem Sternleinchen Abzug. Im Einzelnen:

1994, "Bulletts Over Broadway": Schöne Gangster-/Künstlerkomödie mit ruhiger Hand, Witz, Eleganz und bemerkenswerterweise John Cusack: Das ist einerseits ein Woody-Allen-Alter-Ego (ein Mann, der Erfüllung eher durch die Kunst als im Leben erlangt und sich mit beidem gleichermaßen herumschlagen muss unter widrigen Umständen). Andererseits spielt er diesen Typen ganz anders, als Woody es selbst getan hätte, nämlich mit Cusack'schem Understatement statt Allen'scher Hibbeligkeit. Schön, dass so die Quadratur des Kreises gelingt.

1995, "Geliebte Aphrodite": Einer der romantischen Feelgood-Allens, mit erstem Hang zum im Spätwerk noch bedeutenderen "Alten Europa", gleichwohl mit genügend Biss und Verschrobenheit und selbst im Kitsch immer mit bewusster, leicht ironischer Übertreibung. Verwicklungen des gestressten Familienvaters Lenny (Allen) mit Nutte Laura, die natürlich die "Hure mit Herz" ist und Mutter des Kindes, welches Lenny adoptiert hatte. Am Ende ist alles gut, und wir freuen uns, weil Allen seine Figuren gleichsam ernst nimmt und liebt.

1996, "Alle sagen: I Love You": Ein Musical, auch für Leute, die nicht ausgewiesene Sänger sind, ebenfalls mit Feelgood-Elementen (zauberhaftes Paris und Venedig), jeder Menge Weltstars (u.a. Julia Roberts!), dazu ein reichhaltiges Figurenarsenal, welches die Erzählung immer wieder nah an den Rand des Episodenhaften führt. Aber so kitschig es klingt: Das ist so bunt wie das Leben, und obwohl am Ende eigentlich alles beim alten ist, zeigt Allen, dass man diesem Leben etwas abgewinnen kann.

1997: "Harry außer sich": Nun wirklich kein Feelgood-Movie, dafür aber eine Geschichte mit beißendem, wütendem, zotigem Witz. Genial, weil dahinter eine unendliche Traurigkeit steckt, in der der Allen-Charakter – ein Schriftsteller – außerhalb seiner Kunst rettungslos verloren ist. Immerhin sein Werk verschafft ihm eine gewisse Befriedigung, aber ein Schlag in die Magengrube wirkt trotz aller lustiger Verrücktheiten nach. Nebenbei eine der originellsten Varianten der Reise in die Vergangenheit, die Allens Vorbild Bergman 1957 mit "Wilde Erdbeeren" verfilmt hatte. Und eine ganze Reihe von Top Stars ist auch wieder dabei (z.B. Robin Williams, Demi Moore).

1998, "Celebrity" zeigt ebenfalls beeindruckend die verzweifelte Leere hinter einem bemüht hippen Leben, aber ist in seiner Radikalität vielleicht ein bisschen zu eindeutig im Vergleich mit dem Vorgängerfilm. Schade ist auch, dass Hauptdarsteller Kenneth Branagh, ganz anders als John Cusack 1994, eine Woody-Imitation bis zur schauspielerischen Selbstaufgabe ist. Andererseits immer noch viele episodenhafte Kabinettstückchen (wieder mit Stars, z.B. Leo di Caprio), in denen sich Lachen und Schrecken ein Stelldichein geben, wie es nur Woody aufeinanderprallen lassen kann. Mit dem Schlussbild zitiert er sich selbst ("Purple Rose of Cairo"), aber beide Male wirkt es!

1999, "Sweet and Lowdown": Ein Traum! Woody Allen wieder warmherziger, ohne sich selbst zu verleugnen, und einmal eine ganz andere Version eines typischen Allen-Charakters: Sean Penn spielt ihn mal nicht wie Allen oder Branagh, sondern als arroganten Hitzkopf – man kann ihm nicht wirklich böse sein, aber gönnt ihm den einen oder anderen Dämpfer. Wenn der dann kommt, ist es gleichsam konsequent wie tragisch – genial, wie das anhand einer stummen Frau dargestellt wird: Sie wird ihm – und uns - in wenigen Momenten zeigen, woran es dem ums Plappern nie verlegenen Penn-Charakter die ganze Zeit gefehlt hat. Dies haut ihn aus der Bahn – fast, denn es gibt (typisch Allen) für den im Leben Gescheiterten immer noch die Kunst, hier die Jazzmusik. Merke: Nur wer mal richtig gelitten hat, kann dort zu wahrer Ausdruckskraft finden. Ein zu Herzen gehendes Plädoyer wider die Oberflächlichkeit, das zudem einige wirklich herrliche Lacher hat.

2000, "Schmalspurganoven", wieder mit Allen selbst in der Hauptrolle, wieder gute Unterhaltung, und diesmal wird nicht die Kunst das Leben retten, sondern die "Kunst" des perfekten Raubzugs eher im Dilettantischen bleiben, aber das Leben nach Um- und Irrwegen wieder in die richtige Bahn kommen. Meines Erachtens geringfügig schwächer als die anderen. Bemerkenswert ist die Mitwirkung von Hugh Grant, der als smarter Schurke viel eindrucksvoller denn als good guy ist, wie auch seine "Bridget Jones"-Auftritte gezeigt haben.

Wild Man Blues: Diese Doku ist fast wie ein Allen-Film. Der Meister wurde auf Europa-Tournee mit seiner Jazzband begleitet und das Filmteam kommt ihm und anderen wie der berühmten (berüchtigten?) Soon-Yi bemerkenswert nahe, in jeglicher Hinsicht. Man merkt an dieser Nabelschau zudem, wie autobiographisch Allens Werk ist, wie sehr er mit seinen Figuren verschmilzt, wie ihn aber offenbar auch die (in der Doku vorkommenden) traditionell-jüdisch wirkenden Eltern geprägt haben (wo er doch immer wieder, z.B. in dem 1997er Film, die jüdischen Religion und vor allem sein Hadern mit selbiger satirisch karikiert). Bemerkenswert!

Fazit: Sieben schmackhafte Kuchenstücke und ein ganz besonders leckeres Sahnehäubchen. Unbedingte Empfehlung.
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am 18. März 2015
Diese Sammlung lohnt sich allein schon wegen der im deutschsprachigen Raum seit Jahren nicht mehr erhältlichen Filme "Geliebte Aphrodite" und "Harry außer sich". Ein weiterer Höhepunkt ist "Wild Man Blues", der Dokumentarfilm über die Europatournee, die Woody Allen 1996 mit seiner Jazzband unternahm. Auch die Ausstattung der gesamten DVD-Box ist erstklassig. Die DVDs sind nicht übereinander in eine einzige Box gequetscht, sondern haben jede für sich eine eigene Hülle.
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am 15. November 2015
Eine tolle Box, welche die Filme einer bestimmten Schaffensperiode von Woody Allen umfasst. Hinzu kommt eine gute Dokumentation über den Meister selbst. Wer die Filme also noch nicht besitzt (wichtig: Nur die DVD-Box scheint 8 DVDs zu enthalten. Die Blu-Ray Box nicht. Hier fehlt, der wohl beste Film dieser Zeit "Harry außer sich".)

Also eine klare Empfehlung für die DVD-Box 5 Sterne.
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am 12. Januar 2016
Wer Woody Allen mag, bekommt zum Preis zweier Kinokarten 8 Filme mit dem bzw. über (Wild man blues) den komplexbeladenen Egomanen. Wer Woody kennt, kennt wohl auch diese Titel, von denen einige lange nicht (mehr) erhältlich waren. Die Box ist meiner Meinung nach mehr für Sammler. Für Allen-Einsteiger gibt es meiner Meinung nach Einfacheres und Populäreres (Die Klassiker wie Stadtneurotiker, Play it again Sam).
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am 26. Januar 2014
Was hat man sich denn mal wieder dabei gedacht, diese Box, die in der DVD-Version (The Woody Allen Collection [8 DVDs]) ganze ACHT Filme enthält, ausgerechnet in der BluRay-Version auf nur FÜNF Filme zu kürzen?
Da findet man hier glücklich die DVD-Version der Box, sieht noch glücklicher den Link auf die BluRay-Version derselben Box, nur um dann diesen Bes***** feststellen zu müssen?
Wenn ich doch weiß, dass ich diese Filme auch als BluRay haben könnte, wieso sollte ich dann extra wieder den Schritt zurück in die Steinzeit der digitalen Filme gehen und mir trotzdem die DVD-Version kaufen?
Nee Leute, da hat mal wieder jemand einfach nicht nachgedacht... ODER darauf gehofft, dass sich Allen-Fans am besten gleich BEIDE Boxen kaufen?!
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am 6. Dezember 2013
Auf der Box steht "Alle BDs enthalten deutsche Untertitel". Dies stimmt jedoch nicht. Aus unerfindlichen Gründen fehlen sie bei "Alle sagen I love you". Auf Nachfrage verweist Studiocanal auf Planet Media und diese antworten weder auf Mail noch sind sie telefonisch erreichbar. Schlechter Kundenservice. Hier sollte dringend eine korrigierte Auflage erscheinen.
Ansonsten sind Bild und Ton der Filme sehr schön geraten.
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am 13. Mai 2015
Tolle Box zum günstigen Preis. Alle Spielfilme sind absolut sehenswert was heißt sehenswert nein großartig... und der "musikalische" Woody Allen Dokufilm (mit deutschen Untertiteln) zeigt vieles über den kleinen großen Mann.
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am 30. Dezember 2013
Also natürlich ist es super, dass hier einige schwer zu findende Filme vom Meister zu haben sind. Allein "Harry außer sich" kostet als Sammlerstück bei ebay mehr als die ganze Sammlung hier.
Aber "Alle sagen: I love you" ist ein Witz! Keine Untertitel bei den gesungen Scenen (also das bedeutet gar keine Untertitel, obwohl es hinten drauf steht) möglich. Die Untertitel sind bei der TV-Ausstrahlung Standard! Der Abschuss aber ist, dass beim Bild unten und oben einfach was fehlt!!! Es wurde aus unerfindlichen Gründen beschnitten! Schaut euch die Version die es in der Videothek gibt an und ihr werdet euch wundern.
Ansonsten eben super Filme die man zum Teil nur schwer bekommt.
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am 9. August 2015
Genau die Filme, die mir in meine Sammlung noch fehlten; ich liebe sie alle. Entweder man mag ihn, oder nicht. Dazwischen gibt es nichts. Aber er macht es den Zuschauern schwer, ihn nicht zu mögen; auch wenn er die Rolle des "gefragten" Liebhabers eigentlich nicht mehr spielen sollte.
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am 26. Januar 2014
Sehr gute Mischung mit einigen seiner amüsantesten Filme. Besonders für Woody Allen Einsteiger geeignet,macht sicher Lust auf mehr. Unglaublich welche Vielseitigkeit in diesem Mann steckt
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