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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alienghetto in Johannesburg
Ist das eine Parodie oder eine Parabel? Schwer zu sagen, ich tendiere dazu, dass es keins von beidem ist. Es ist einfach nur ein sehr guter Film mit viel Humor und zugleich einigen tiefsinnigen Passagen.

Zur Story: Ein außerirdisches Raumschiff ist vor 20 Jahren auf der Erde gelandet. Genauer gesagt, schwebt es über Johannesburg in Südafrika. Es...
Vor 1 Monat von Eldur Verlag GbR veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein mal...
.. zu gucken reicht. Er ist an sich gut gemacht, keine Frage. Das Thema mit den Aliens wird sehr vermenschlicht aber das ist durchaus mal eine unbülich andere Perspektive die ganz nett zu sehen ist. Jedoch wird es teils auch etwas arg lächerlich gemacht. Die im Film vorkommende "legale Übersiedlung" durch Unterschriften die quasi erzwungen werden...
Vor 1 Monat von Schalmali veröffentlicht


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alienghetto in Johannesburg, 20. Februar 2015
Von 
Eldur Verlag GbR (Beutelsend) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: District 9 (Amazon Instant Video)
Ist das eine Parodie oder eine Parabel? Schwer zu sagen, ich tendiere dazu, dass es keins von beidem ist. Es ist einfach nur ein sehr guter Film mit viel Humor und zugleich einigen tiefsinnigen Passagen.

Zur Story: Ein außerirdisches Raumschiff ist vor 20 Jahren auf der Erde gelandet. Genauer gesagt, schwebt es über Johannesburg in Südafrika. Es waren eine Million halbverhungerter Aliens an Bord, die nun, da das Raumschiff offenbar manovrierunfähig ist, auf der Erde leben müssen. Man baute für sie einen Slum, später eine Mauer um den Slum, weil Menschen und Aliens sich nicht vertragen. Aber auch das wird der Bevölkerung zu viel, die Aliens sollen daher ganz woandershin umgesiedelt werden. Der Bürokrat Wikus van de Merwe ist damit beauftragt, in den Slum zu gehen und die Aliens zur Unterschrift zu bewegen (sie zwingen), dass sie mit der Umsiedlung einverstanden sind. Dabei kommt er in Kontakt mit einer Substanz, die ihn allmählich selbst in einen Alien verwandelt. Mit für ihn katastrophalen Folgen.

Die Aliens erinnern mich an Cronenbergs Fliege, und das Schicksal des Protagonisten ist auch durchaus etwas fliegig. Insgesamt ist der Film sehr spannend und bietet sehr viel Action. Die Tricktechnik ist perfekt. Es gibt auch sehr viel Humor, besonders schwarzen, ohne dabei ins Alberne abzugleiten. Manchen Kritikern ist das allerdings wohl schon ausreichend, um zu denken, der Film sei eine Parodie.
Die Motive "Ghetto" und "fremde Spezies" verführen auch dazu, zu sagen, der Film parabolisiere das Thema Rassismus. Nun, es gibt durchaus einige Anklänge, die nachdenklich machen, aber eine Parabel ist das nicht. Ich würde mich höchstens dazu versteigen, zu sagen, dass der Film ganz hervorragend zeigt, was für ein grausames Monster der Mensch selber ist. Und dass es nicht auf das Äußere ankommt.
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986 von 1.141 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Missverständnisse, 9. April 2010
Rezension bezieht sich auf: District 9 (DVD)
In den vorangegangenen Kritiken ist bereits eine Menge über den Inhalt von "District 9" gesagt worden, deshalb möchte ich mir das sparen und stattdessen auf die Form eingehen, denn diese hat Anlass zu Missverständnissen gegeben, die zu den schärfsten Meinungsverschiedenheiten in diesem Forum geführt haben.

Dass eine Geschichte davon lebt, dass der Zuschauer oder Leser (im Fachjargon "Rezipient" genannt) sich auf sie einlässt, ist eine Binsenweisheit. Nicht ganz so selbstverständlich ist vielleicht, dass es neben guten Gründen, dem Erzähler (oder Regisseur) nicht zu folgen auch schlechte gibt, auf die sich zu stützen, den Konsumenten vom Rezipienten unterscheidet. Dies festzustellen ist kein Zeichen der Häme, sondern eine Unterscheidung, die für die Wirkung der Form entscheidend ist.

Zu den guten Gründen, einer Geschichte nicht zu folgen, zählen:

-- Plausibilitätslücken (nicht "Logiklöcher", wie einige Vor-Rezensenten reklamierten; wer von einer Geschichte, bei der gleich zu Beginn ein riesiges Raumschiff über einer irdischen Großstadt schwebt, durchgängige Logik erwartet, ist zweifellos im falschen Film).

-- schlechte Machart (z. B. Pappmaché-Ungeheuer, die an Drähten hängen, Zaubertricks, die leicht zu durchschauen sind, fehlerhafte Ausstattung usw.).

-- langweilige Geschichte (öde Charaktere, die öde Dinge tun oder sagen, aber auch absurde Charaktere, die absurde Dinge tun.)

-- schlechte Dialoge (gestelztes Gerede, umständliche Erklärungen, die dem Handlungsverlauf im Nachhinein Sinn verleihen sollen, ideologisches Getöse usw.)

"District 9", um das gleich klarzustellen, leistet sich keinen dieser Fehler. Die Geschichte ist plausibel aufgebaut und straff erzählt, die Tricks sind angenehm in die Szenen integriert und versuchen einen nicht zu erschlagen (wie bei den meisten Sci-Fi-Blockbustern der letzten Jahre), die Handlung ist spannend und die Dialoge dienen ihr und versuchen nicht etwas zu suggerieren, was die Story nicht hergibt.

Woraus resultiert dann aber die doch relativ breite Ablehnung? Nun, aus den oben genannten Missverständnissen. Und hier muss ich, so leid es mir tut, den Film auch gegen seine Verteidiger in Schutz nehmen: "District 9" ist keine Parabel über den Rassismus. -- Eine Parabel ist ein Gleichnis mit lehrhaftem Inhalt, das allgemein anerkannte ethische und moralische Wahrheiten verdeutlichen will. Wer wissen will, wie eine Parabel funktioniert, lese im Neuen Testament nach (alternativ ließe sich auch die berühmte Ringparabel aus Lessings "Nathan der Weise" anführen, und wem beides zu altmodisch oder religiös ist, dem empfehle ich Bert Brecht).

Eigentlich macht es "District 9" einem sehr leicht, seine Form zu erkennen. In den ersten Minuten wird nämlich in einem quasi-dokumentarischen Aufriss die Vorgeschichte erzählt: Außerirdische sind in Johannesburg, Südafrika gelandet. Dazu sieht man in der Eingangssequenz ein riesiges Raumschiff über der Stadt schweben (wer da nicht sofort an Roland Emmerichs "Independence Day" denkt, kann sich kaum als Kenner von Science-Fiction-Filmen bezeichnen). Weitere Hinweise bieten die enthusiastischen Kommentare der Protagonisten, die sich überrascht und (anfangs) erfreut geben, dass die Fremden nicht New York oder eine andere Weltmetropole angesteuert haben, sondern eben ihre Stadt im südlichen Afrika. Damit ist von Anfang an klar, dass es sich bei "District 9" um eine Parodie handelt.

Da wir uns aber in Deutschland befinden, sind vielleicht doch einige Worte der Erklärung nötig: Eine Parodie zeichnet sich nicht dadurch aus, dass zappelige Schauspieler Grimassen schneiden und alberne Dinge tun. Vielmehr greift sie Genre-Konventionen auf, um durch Übertreibung etwas zu zeigen. Es gibt also eine absichtsvolle Diskrepanz zwischen Inhalt und Form, und das ist genau der Punkt, wo sich Konsumenten von Rezipienten scheiden: Erstere erwarten nämlich die Erfüllung der Konvention, d. h. sobald ein parodistisches Element auftaucht, steigen sie aus der Geschichte aus.

Der Trick, der aus "District 9" einen der intelligentesten Science-Fiction-Filme der letzen Jahre macht, ist, dass es sich nicht um eine platte Genre-Parodie handelt, sondern dass mit den Mitteln der Parodie die Dummheit des Rassismus vorgeführt wird. Beispiele: Schwarze und Weiße ereifern sich gleichermaßen über das unterirdische Verhalten der Fremden -- das ist komisch! Auch der Hauptdarsteller, ein kleiner Angestellter, der zuerst eifriger Erfüllungsgehilfe der Unterdrücker ist, um nach dem Zwischenfall, der ihn allmählich in einen der Außerirdischen verwandelt, am eigenen Leibe zu erfahren, was es heißt, verfolgt und gedemütigt zu werden, ist ein tragikomischer Antiheld.

Der Film liefert keine moralinsaure Verurteilung der Apartheit, sondern ein erfrischendes, ironisches Selbstporträt eines Landes, das sie überwunden hat, und das der Welt zuruft: "Seht her, wir sind nicht mehr der moralische Fußabtreter für Euch! Wir sind nicht besser, aber auch nicht schlechter als Ihr!"

Das sollte uns durchaus ein wenig Aufmerksamkeit und Aufgeschlossenheit wert sein.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intelligentes, humorvolles, erfrischendes Science Fiction Drama, 22. September 2011
Von 
junior-soprano - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: District 9 (DVD)
Anfang der 1980er Jahre ist ein UFO über Johannesburg aufgetaucht. Zwanzig Jahre später leben die Aliens in einem Ghetto namens District 9 und keiner der Anwohner will sie dort haben. Das ist doch mal eine gute, neue Idee für einen Science Fiction Film! Im Doku-Stil (mit erfreulicherweise kaum Wackelkamera) beginnt der Film mit diversen Interviews von Experten und einer Vorstellung des Beamten, der die Evakuierung der Fremden durchführen soll. In seinem Büro und mit seiner pedantischen Art könnte er ein Darsteller aus Stromberg sein. Doch im Laufe der Geschichte werden auch Erinnerungen an Robocop, A clockwork orange, Transformers (die Mimik der Aliens), sowie Dokus über Afrika und seine Probleme (Apartheid, Slums, kriminelle Stammesfürsten) geweckt. Der Film mischt Action, Drama, Sozialkritik und Science Fiction auf sehr unterhaltsame Weise. Humor ist allgegenwärtig.
Die Aliens sind scheinbar antriebslos (ein Spoiler-Wortspiel) und dumm, führen Befehle aus, scheinen aber keinerlei Eigeninitiative zu ergreifen. Sie tragen schäbige, weggelegte Kleidung auf. In ihrer Gutmütigkeit und Naivität lassen sie sich von nigerianischen Banden und den Beamten mit Katzenfutter zu überhöhten Preisen abspeisen, leben im Müll und vegetieren, trotz überlegener Technik, in unwürdigen Verhältnissen vor sich hin.
Das Unternehmen, das mit der Räumung von District 9 beauftragt wurde, ist an der Waffentechnologie der Außerirdischen interessiert. Allerdings können diese Waffen nur von den Aliens selbst bedient werden, da sie mit der DNA der Wesen aktiviert werden. Eine unerwartete Mutation ändert schlagartig die Lage und das Leben des braven Beamten.

Ein ähnlich unkonventioneller Science Fiction Film wie Skyline, Trickeffekte die so viel Spaß machen (aber weniger gekostet haben dürften) als bei Comic-Verfilmungen wie Iron Man 2, aber um ein vielfaches origineller, tiefsinniger und gelungener!

4,5 Sterne

Laufzeit: 108 Minuten

Extras: Audio-Kommentar, Entfallene Szenen, Doku, Trailer
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Blue Ray - Deutscher Ton DTS-HD, 8. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Zur Story möchte ich nichts mehr sagen, ist schon in den anderen Rezensionen breitgetreten worden.

Zur den angeprangerten Logikfehlern wie 2-Wege Kommunikation in 2 Sprachen und trotzdem versteht jeder den anderen, oder warum schwebt seit Jahren ein intaktes Alienraumschiff über der Erde während die Aliens mit Vorliebe im Müll wühlen und gerne Katzenfutter essen; es wird nirgendwo eine Erklärung für diese Dinge abgegeben, sie werden einfach in den Raum gestellt und jeder kann sich seinen Teil denken oder auf eine vielleicht eingeplante Fortsetzung warten. Solange keine Erklärung für etwas im Film gegeben wird die man durch allgemein- oder wissenschaftliche Erkenntnisse widerlegen kann, können wir auch nicht sagen es sei unlogisch. Es liegt uns lediglich keine Erklärung vor. Wer also für alles und jedes im Film eine Erklärung braucht ist hier falsch. Gerade im Bereich von Sci-Fi Filmen sollte man nicht nach logischen Erklärungen verlangen.

Machart des Filmes: Obwohl ich kein Freund von Filmen im Doku-Stil bin, passt dieser hier gut rein und ist eher auf's erste Drittel beschränkt, danach (abgesehen von nachträglich eingefügten Auschnitten aus Interviews einiger Personen) bleibt der Rest des Film erzählerisch im Cinematik-Stil.

Bild: Das Bild ist herrlich kar und mit "normalen" Farben, und besticht mit sehr gut auflösender Optik, schön zu sehen bei den Aufnahmen aus der Luft über dem Ghetto. Die meisten Filme heute arbeiten leider mit stark verfremdeten Farbtönen und Helligkeitsverringerung. Der letzte Film "True Grit" (Neufassung) den ich sah reihte sich leider nahtlos in dieses Schema F ein. Darum bin ich froh hier einen Film vorzufinden bei dem ich optisch den Eindruck habe, so siehts tatsächlich im Real Life aus.

Ton: Der deutsche Ton liegt nicht wie in der Amazon-Beschreibung lediglich im DTS-Format vor, sondern im hochwertigen DTS-HD. Wer eine gute Anlage hat die dieses Format unterstützt kann sich freuen, die Geräuschkulisse ist toll und kommt grade im späteren actionlastigeren Part mit glasklaren Effekten und gut bassbetonten Momenten daher. Der HD Ton besitzt nun mal mehr Dynamik im Klang, explizit im Bassbereich, als normaler DTS-Ton dies vermag.

Ich habe den Film jetzt das 2. Mal gesehen und er hat nichts von seinem Flair verloren. Einziges Rätsel das ich noch lösen muß, zu Anfang hat man die Wahl zw. 2 Bildern, 1. Mensch 2. Alien, ich hab das 2. mal nun das Alien gewählt und nachdem ich den selben Film wie beim 1. mal zu sehn bekam muß ich nun noch mal testen was passiert wenn ich 1. Mensch wähle, ich denke ein alternatives Ende könnte hier warten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ich wurde ungewöhnlich gut unterhalten...., 27. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: District 9 (DVD)
ja das wurde ich, sehr gut und ungewöhnlich unterhalten.........
es ist absolut kein 0-8-15 film......
er ist realistisch und dennoch fantastisch.....
realistisch dahingehend, wie die Protagonisten von der ein in die andere Situation geraten....absolut nachvollziehbar aber dennoch auch absolut mitreisend......
fantastisch in der form, das es eben ein Sciencefiction film ist...
jedenfalls hat mich der film gepackt und nicht mehr los gelassen........
zu erst dachte ich mir.... ok ok, das ist wieder so ein Held der der Welt den arsch rettet und gold und silber kassiert....
ich dachte eben an die üblichen (Verzeihung) Testosteron-schleudern, so wie sie ja zu hauf in gerade diesen filmen zu finden sind.....aber mich hat eben das cover der DVD angesprochen und ich dachte mir.....nimmst ihn mit so schlecht wird er vielleicht doch nicht sein......und dann war er herausragend.......
Man findet wie bereits erwähnt keinen üblichen, Helden.... es gibt hier niemanden den ihr bewundern könnt....... Im gegenteil, ihr werdet einen mann vorfinden den ihr selbst erst einmal abstosend finden werdet, er hat weder eine coole stimme, noch einen erotischen Körperbau und dennoch ist er letztlich etwas besonderes, weil er mitten in einem Konflikt steckt, man fühlt mit ihm mit.....man will wissen wie es nur weiter mit ihm geht. auch wenn kein großes gefühlsgedussel darin vorkommt, meint man fast er wäre einer von uns.......aber wies endet......erzähl ich euch trotzdem nicht......
LG alex

P. S. ich erspar mir ehrlich gesagt eine komische ethische oder moralische Rezession......
einfach zuhören hinsehen und gut is.....
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Echte Überraschung!, 28. September 2014
Rezension bezieht sich auf: District 9 (Amazon Instant Video)
Ich sehe gerne beim Bügeln Filme auf meinem Kindle Fire an, und gestern habe ich mich für "District 9" entschieden.

Anfangs gefiel mir der dokumentarische Stil nicht so recht, und die Handlung fand ich eher langweilig. Gut, dass ich zu faul war, mir einen anderen Film auszusuchen, denn "District 9" nimmt ab dem zweiten Drittel immer mehr Fahrt auf!

Die Handlung des Films würde ich beschreiben als eine Mischung aus "Die Fliege" und "Enemy Mine - Geliebter Feind". Damit unterscheidet er sich sehr von den meisten Filmen des Alien-Genres: Vordergründig geht es zwar um den Konflikt zwischen Menschen und Aliens (und um den zwischen Menschen und Menschen), aber im Grunde ist dieser Film eine Hommage an Frieden, Toleranz und Freundschaft. Da sieht man mal wieder, dass ein Film nicht allein durch Top-Stars lebt (siehe "Battleship", für mich ein Krampf), sondern von einer guten Geschichte.

Nicht so gut fand ich die vielen blutigen Szenen, die den Film zwar authentisch machen, aber im Grunde auch auf ein erwachsenes Publikum beschränken; weniger wäre hier vielleicht mehr gewesen?

Das Allerschlimmste ist aber für mich: Wieso gibt es noch keine Fortsetzung, Herr Jackson?!? ;o)
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60 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einer der besten Filme seit langem, 11. Dezember 2009
Von 
Wie habe ich mich auf "Even Horizon" gefreut und musste einen "Alien-Abklatsch" erleben. MIB und Independence-Day stehen ja ohnehin ausser Wertung, und so wartete ich gespannt auf "District 9" und wurde nicht enttäuscht. Nein. Kein Butterblümchen-Sci-Fi, wo am Ende geheiratet wird. Schmutzig, dreckig, verdorbene Charaktere, klasse Schauspieler, eine packende Handlung und wirklich - wie im richtigen Leben - so gut wie keine Hoffnung, weil die Hauptperson gegen xenophobische Einwohner und geld- und machtgierige Regierungsbeamte ankämpfen muss. Alles zerbricht, und es gibt nicht wirklich einen neuen Anfang.
Der Handycam-Style am Anfang ist recht gewöhnungsbedürftig, gibt dem ganzen aber einen realistischen Touch, die Animationen sind größtenteils ordentlich ,und am Ende hat man sich 9 von 10 Fingernägeln abgefressen in der Hoffnung, dass es für das arme Schwein eventuell doch noch gut ausgehen könnte.
Ich bin begeisterter Science-Fiction-Fan, und dieser Film hebt sich wohltuend aus der Masse der in den letzten Jahren produzierten Filme des Genre heraus. So ist das Leben, Leute, und so würde es laufen, kämen "sie" wirklich. Da bin ich ganz sicher. Klare Kaufempfehlung, am besten in Blue-Ray!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Geschichte, nach meinem Geschmack!, 16. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein UFO kommt über Johannisburg zum Stehen, nach einigen Wochen wird es von Menschen geöffnet, gesundheitlich angeschlagene, extraterrestrische Wesen werden gefunden... in Massen! Sind es Arbeiter? Womöglich, ein Commander, oder eine Kommando-Crew für das UFO wird nicht entdeckt. Das private Sicherheitsunternehmen "Multinational United (MNU)", was zugleich stark in der Waffenindustrie mitmischt, wird später hinzugezogen, um die Aliens aus dem sogenannten "District 9" unter Kontrolle zu halten, sodass sich der "District 9" zu einem Slum entwickelt, wo die Aliens fortan leben.
Im folgenden sollen die Aliens in einen "District 10" umgesiedelt werden, der etwa 30km von Johannisburg entfernt ist, da die Menschen sich von den Aliens bedroht fühlen.
Eigentlich auf die Hilfe der Menschen angewiesen, aber dann doch nur wegen ihrer Waffen ausgenutzt, wird mit diesem Film eine tolle Geschichte gezeichnet, die eine ungeahnte Tiefe entwickelt. Diese Dystopie entwickelt sich rasant fort, ein wirklich tolles SciFi-Drama wurde damit veröffentlicht! Ich selbst liebe Dystopien, à la "Dishonored" (Videogame) oder "1984" (Roman von George Orwell). Noch etwas: die Grafik ist atemberaubend, für die Effekte wurde viel Liebe aufgebracht, und auch der Wechsel zwischen einer Art Erzähler-Perspektive, und Ego-Perspektive ist interessant (wobei dies erst so richtig bei den zum Ende immer häufigeren Kämpfen zu erkennen ist). Auch die kurzzeitige Sicht von Seiten der Aliens (gezeigt wird aus der Sicht von Christopher, seinem Sohn, sowie einem weiteren Alien) ist sehr schön!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abgedrehte SciFi Tragödie mit Tiefgang, 28. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: District 9 [Blu-ray] (Blu-ray)
District 9 handelt davon, das über Johannesburg eines Tages ein Raumschiff zum Stehen kommt. Es schwebt dort einfach und bewegt sich nicht. Da die Ausserirdischen keine Anstalten machen Kontakt aufzunehemen, entschließen sich die Menschen das Raumschiff zu öffnen. Mehr sei hier jetzt erstmal nicht gesagt.

Der Film ist, wenn auch nicht durchgängig, in einer Art Dokumantationsstil erzählt, was einem dem Anfangs unsympathischen Hauptcharakter im Laufe der Story näherbringt. Oberflächlich betrachtet ist der Film ein verschrobener SciFi-Action-Streifen, aber es steckt mehr dahinter. Die Parallelen zu den gewaltsam niedergeschlagenen Rassenunruhen in District 6 in Johannesburg, sind nicht nur zufällig.

Für mich geht es im Film um die Frage, Was ist Moral?
Über den Verlauf der Geschichte merkt man wie der Hauptcharakter mehrmals seine Ansichten ändert, sein Verhalten.
Die Art und Weise wie ein Mensch Entscheidungen trifft, ist sehr abhängug von der jeweiligen Situation, den Umständen.

Welche Schlüße man für sich selbst daraus zieht, bleibt jedem selbst überlassen.

+Interessante Story mit einigen Wendungen
+gut inszenierte Action
+für mich glaubwürdige Aliens
+tolles Bild
+toller Sound, überzeugende Soundeffekte

-teilweise kleinere Plotholes (zu verzeihen)
-es gibt noch keinen 2. Teil :)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intelligentes Science-Fiction, 6. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: District 9 (Amazon Instant Video)
Science-Fiction ist ein Genre, dem ich sehr zugetan bin. Ich schaue sehr genre SF-Filme und ich lese sehr gerne SF-Romane.

Es ist aber so, dass die wirklich guten und intelligenten Science-Fiction Geschichten so gut wie nie verfilmt werden, weil sich nicht massentauglich sind. Wirklich gute Science-Fiction Geschichten, die zugleich verfilmt wurden, sind die absolute Seltenheit.

Hier aber haben wir einen der intelligentesten SF-FIlme der neueren Zeit! Ich weiß nicht, ob es einen Roman dazu gibt. Tatsächlich bin ich völlig zufällig über diesen Film gestolpert und habe ihn mir angesehen. Mein Schluss: Genialer Film.

Der Film ist schwer zu kategorisieren. Ich selbst verstehe ihn als Parabel, die mit komischen, auch parodistischen Mitteln die Dummheit des Rassismus deutlich macht.

Der Film geht aber noch weiter. Durch die Tatsache, dass er in Südafrika spielt, komme ich nicht umhin, ihn auch auf die Apartheid zu beziehen. Der Film will wohl sagen, dass Rassismus nicht eine Eigenschaft einer bestimmten menschlichen Rasse ist (in diesem Fall wohl der Weißen), sondern über alle Rassen und Abstammungen der Menschen hinweg vertreten ist. Er stellt Rassismus als eine menschliche Charakteristik dar. Und ich denke, er hat damit Recht.
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