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122 von 131 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste Nikon-DSLR für Video
Die D5300 ist eine großartige Kamera. Die Bildqualität der Fotos ähnelt derjenigen der D5200, die ich auch besitze, aber es gibt einige neue Funktionen wie eingebautes WiFi und GPS sowie substanzielle Verbesserungen bei Videoaufnahmen, was bereits eine herausragende Funktion der D5200 war.

***FOTOS***

Zum Zeitpunkt des Schreibens der...
Vor 10 Monaten von sabatayn76 veröffentlicht

versus
41 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen GPS-Funktion ist träge
Für alle, die es für den Kauf dieser Kamera als wichtig erachten:
Die GPS-Funktion ist laut Service Point "systembedingt träge und nicht änderbar". Ich hatte die Kamera im Vergleich mit einer Pocket-Kamera, die auch GPS-Funktion hatte, im Einsatz. Kein Vergleich: Die Pocket hatte die Position bereits nach Sekunden errechnet, während ich bei...
Vor 7 Monaten von Charly veröffentlicht


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122 von 131 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste Nikon-DSLR für Video, 9. Februar 2014
Von 
sabatayn76 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Nikon D5300 SLR-Digitalkamera (24,2 Megapixel, 8,1 cm (3,2 Zoll) LCD-Display, Full HD, HDMI, WiFi, GPS, AF-System mit 39 Messfeldern) Kit inkl. AF-S DX 18-55 VR Objektiv schwarz (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die D5300 ist eine großartige Kamera. Die Bildqualität der Fotos ähnelt derjenigen der D5200, die ich auch besitze, aber es gibt einige neue Funktionen wie eingebautes WiFi und GPS sowie substanzielle Verbesserungen bei Videoaufnahmen, was bereits eine herausragende Funktion der D5200 war.

***FOTOS***

Zum Zeitpunkt des Schreibens der Rezension ist der Sensor der D5200 noch immer auf Platz 1 unter sämtlichen APS-C-Format-Sensoren, die von DxOMark getestet wurden. Obwohl die D5300 das neuere Modell ist, kommt sie etwas nach ihrem Vorgänger und teilt den zweiten Platz mit der Nikon D7100. Sowohl die D5300 als auch die D5200 weisen eine außergewöhnliche Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen auf, zeigen eine großartige Farbtiefe und einen beeindruckenden Dynamikumfang (13.9 Blendenstufen), was es erlaubt, unglaubliche Details sowohl in hellen als auch in dunklen Bereichen festzuhalten.

Wie die D5200 hat auch die D5300 das selbe schnelle 39-Feld Autofokus-System wie die D7000.

Wenn es eine neue Funktion gibt, von der ich glaube, dass man nicht zu viel davon erwarten sollte, dann ist das das Entfernen des Antialiasing-Filters bei der D5300. Theoretisch könnte dies die Schärfe der Bilder leicht verbessern, aber nur, wenn man Objektive benutzt, die scharf genug sind, um solche Details aufzulösen.

***VIDEO***

Für diejenigen, die gerne professionell aussehende Videos mit kleinem finanziellen Budget schießen möchten, ist die Bildqualität, die von DSLR-Videos geboten wird, eine fantastische Entwicklung. Und für diese Zielgruppe hat die D5300 den beeindruckenden Ruf der D5200 zu verteidigen. Wenn Sie einige der Diskussionen rund um DSLR-Filmproduktion verfolgen, haben Sie vielleicht gehört, dass die Videoqualität des Vorgängers (der D5200) mit der Canon EOS 5D III konkurriert, einer Vollformatkamera, die (zum Zeitpunkt des Schreibens der Rezension) eine der meistbegehrten Kameras von DSLR-Filmproduzenten ist und die mehr als fünfmal so viel wie die D5200 kostet. Die Videoqualität der 5D III ist geringfügig besser, und diese Kamera hat natürlich mehr Funktionen, aber wenn man den Preisunterschied in Betracht zieht, ist die D5200 eine sehr starke Konkurrenz.

Nach dem Herumspielen mit der D5300 im letzten Monat bin ich froh, sagen zu können, dass die D5300 sogar besser als die D5200 ist. Im Videomodus gibt es eine sehr klare Verbesserung gegenüber der D5200, wenn es um das Rauschverhalten bei hohen ISO-Werten geht. Interessanterweise tritt die Verbesserung spezifisch bei Videos auf, denn ich finde, bei Fotos ist die Leistung bei hohen ISO-Werten bei beiden Kameras dieselbe. Möglicherweise erlaubt der schnellere Expeed 4-Prozessor der D5300 eine bessere Echtzeit-Bearbeitung bei Videoaufnahmen.

Die D5300 hat nun auch einen 50p Video-Modus bei Full HD (1080-Auflösung, 60p im NTSC-Modus) für flüssig laufende Zeitlupe, und es ist die erste Nikon-DSLR, die dies hat. Eine weitere gute Neuigkeit ist, dass die Bitrate fast verdoppelt wurde, um das zu erreichen. Dadurch wird gewährleistet, dass diese höhere Bildrate nicht zu einer erheblich schlechteren Bildqualität führt. Mit den Einstellungen für höchste Qualität haben meine Tests eine Video-Bitrate von etwa 20Mbps für 25fps (wie bei der D5200) und etwa 37Mbps bei 50fps ergeben.

Wie die D5200 zuvor hat die D5300 einen Mikrofon-Eingang, aber noch immer keinen Kopfhörer-Ausgang, um die Audioaufnahmen direkt zu kontrollieren. Allerdings kann man den Sound bei der Aufnahme überwachen, indem man das Audiosignal über einen Adapter im HDMI-Ausgang extrahiert. In der Praxis finde ich es bequemer, ein separates Gerät für Audioaufnahmen zu benutzen.

Auch der dreh- und schwenkbare Bildschirm ist sehr nützlich für Videoaufnahmen.

***EINSCHRÄNKUNGEN BEI VIDEOAUFNAHMEN***

Ich mag die Videoqualität der D5300 sehr, aber es gibt ein paar Aspekte, bei denen ich mir wünschen würde, dass Nikon sie ändert. Im Besonderen hätte ich gerne ein paar Funktionen, die beim manuellen Fokussieren unterstützen, wie Focus Peaking oder ein vergrößertes Bild-im-Bild-Display, um die Schärfe zu checken.

Ich würde es auch zu schätzen wissen, wenn es eine besser zugängliche Art der Anpassung von Aufnahmepegeln und eine höhere Codec-Qualität gäbe, um mehr Flexibilität bei der Farbkorrektur von Filmmaterial bei der Nachverarbeitung zu haben. Ich wäre auch gern in der Lage, die Blende während des Live View-Modus einzustellen. Zur Zeit muss man den Live View-Modus verlassen, um sie anzupassen, und dann wieder in Live View gehen.

Man sollte beachten, dass in professionellen Filmproduktionen manuelles Fokussieren der einzige Weg ist, um die nötige Kontrolle über eine Aufnahme zu haben, aber dass diejenigen, die gerne Heimvideos machen, die auf Autofokus angewiesen sind, von DSLR-Videos oft enttäuscht sind, weil der Autofokus der meisten DSLR-Objektive nicht schnell genug im Live View-Modus ist oder nicht so leise wie bei herkömmlichen Camcordern ist. Leisere Objektive kommen auf den Markt, um diese Zielgruppe zu erreichen. Es ist nicht wirklich eine Priorität für mich, aber ich erwähne das für diejenigen, die andere Prioritäten haben.

***AKKULEISTUNG***

Die D5300 braucht weniger Energie als die D5200, somit muss man die Akkus nicht so oft wechseln. Die D5300 hat zudem eine verbesserte Version des EN-EL14-Akkus, der EN-EL14a-Akku heißt. Der Standard-Nikon-Akku EN-EL14 funktioniert aber auch noch, wie auch die Drittanbieter-Äquivalente, die ich getestet habe.

Ich habe getestet, wie lange die Akkus in Live View-Modus halten. Das Ergebnis sieht wie folgt aus:

130 Minuten für den Nikon EN-EL14a-Akku (neue Version)
100 Minuten für den Nikon-EN-EL14-Akku (alte Version)

***ZUSAMMENFASSUNG***

Die D5300 ist eine großartige Allround-Kamera, die ich ohne Zögern empfehlen kann. Ich habe eine Menge über Videoaufnahmen geschrieben, weil dieses Thema in Rezensionen oft ein bisschen vernachlässigt wird, aber als eine Kamera zum Fotografieren ist sie auch so gut, wie man es in dieser Preisklasse bekommen kann. Falls Sie nur am Fotografieren interessiert sind und kein Interesse am WiFi oder GPS haben, ist die D5200 genauso gut für weniger Geld.

Falls Sie Fragen zu meiner Erfahrung mit den beiden Kameras haben, fragen Sie mich gerne über die Kommentarfunktion.
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48 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vergleich mit der D5100: Schwerpunkt Schärfe, Rauschen, Video, 12. Juli 2014
Ich hatte mir überlegt, meine D5100 durch die D5300 abzulösen. Hauptgrund war keineswegs die höhere Auflösung, weil ich nämlich mehr Rauschen befürchtete und 16 Mpx eigentlich für ausreichend halte. Es war auch nicht der verbesserte Autofokus. Es war die verbesserte Video-Funktion mit 50 Bildern/s. Ich mache ziemlich viele Clips und 50p stellt eine ganz beträchtliche Verbesserung des Bildflusses dar.

Vorweg: Ich habe die D5300 gekauft, weil sie gegenüber der D5100 fast nur Vorteile und nur wenige verschmerzbare Nachteile hat. Hier meine an persönlichen Bedürfnissen ausgerichtete Bewertung (++ = besonders wichtiger Vorteil)

++ Foto: Auflösung/Bildschärfe sichtbar erhöht, bei guten Objektiven sogar bis in Randnähe (Details s.u.)
++ Foto: Bildrauschen nicht höher, sondern eher Potential zu einem Tick weniger Rauschen (Details s.u.)
++ Video: 50p bringt viel besseren Bildfluss (Details s.u. - beachte Abspielbarkeit)
++ Video: Weiche Video-Helligkeitssteuerung (Riesen-Verbesserung, die keiner kennt - Details s.u.)
++ Video: Bildrauschen spürbar reduziert. Besonders Lowlight profitiert (Details s.u.)
+ Foto: Sucher ein wenig größer und Gitterlinien einblendbar
+ Foto: Neuer dedizierter Knopf für Aufnahmemodus (Einzel, Serie, Selbstauslöser usw.)
+ Video: Insgesamt einen Tick schärfer geworden
+ Video: Mikrofone klingen etwas besser (Details s.u.)
+ Video: Ton-Aussteuerungsanzeige und Aussteuerung feiner regelbar (nicht während der Aufnahme! Grrrr!)
+ Video: Manueller Modus nicht perfekt, aber eine Verbesserung
+ Viele Detailverbesserungen: Autofokus, GPS, WiFi und andere Kleinigkeiten.
+ D5300 ist trotz allem nicht schwerer, sondern 25g leichter als die D5100
+ Ihre Ersatzakkus der D5100 passen (auch Laden) in die D5300 (Kapazität der Alten ist etwas geringer)

- (--) Foto: Zu kleiner Bildpuffer bei RAW-Serien (Details s.u.)
- Video: Rauschfilter im niedrigen ISO-Bereich aggressiver als notwendig (Details s.u.)

o Video: Keine Verbesserung beim langsamen Autofokus
o Video: Keine Verbesserung bei Blendensteuerung (nur vorwählbar VOR Einstieg in den Live-View)
o Bildprozessor ist teils schneller (z.B. Bilder löschen) und teils langsamer (z.B. Live-View Zoom)

>>> Rauschverhalten im Detail

Die im A/B-Vergleich gut sichtbare Schärfesteigerung auf Grund von 24 Mpx und Verzicht auf Lowpass-Filter hat erstaunlicherweise unterm Strich keine Steigerung des Rauschens zur Folge, sondern das Rauschen ist eher ein klein wenig besser. Ich habe dies bei ISO1600-ISO6400 sehr genau nachgetestet. Dazu mussten mit dem Nikon 16-85 VR bei 16mm vom Stativ RAW-Bilder mit gleichem Weißlicht, Schärfe, Belichtung, Farben usw. aufgenommen und mit Capture NX2 etwas nachjustiert werden, damit sie annähernd identisch aussehen. Ich stellte dabei fest, dass die D5300 im Standard (SD) farblich einen Tick weniger warm abgestimmt ist. Wem es nicht gefällt: Kann man leicht ändern.

Nach Abschaltung sämtlicher Rauschfilter in Nikon-Capture NX2 erkennt man unterschiedliche Rauschmuster der Kameras: Die D5100 hat ein diffuses, etwas "schmutziges" Luminanzrauschen (Körnigkeit) mit manchmal angefressenen Kanten, während die D5300 ein feinkörniges, gleichmäßigeres aber auch "schärferes" Rauschen hat. Das liegt wohl an der höheren Auflösung und/oder Fehlen des Low-Pass-Filters. Bei Vergrößerungen bis rund 80% empfinde ich das Lumninanzrauschen der D5300 wegen seiner Feinkörnigkeit als vorteilhafter. Bei stärkeren Vergrößerungen könnten manche Menschen die "Schärfe" des Rauschens bei der D5300 als stärkeres Rauschen wahrnehmen, als das diffuse Rauschen der D5100. Nutzt man aber den Auflösungsvorteil, dann kann man einen sehr dezenten Luminanz-Rauschfilter für die D5300-Bilder in Capture anwenden. Man erhält dann bei gleichwertiger Feinzeichnung (und immer noch mehr Kantenschärfe) sichtbar fein"körnigere" Bilder. So kann man subjektiv vielleicht bis zu einer halben Blende weniger Rauschen rausholen. Begrenzt wird der Effekt dort, wo das Chromarauschen (Farbflecken) prinzipiell mehr stört, denn darin ist die D5300 nicht besser. Eher hat die D5300 bis ISO3200 minimal (aber wirklich minimal) mehr Chromarauschen.

Setzt man Rauschfilter also geschickt ein oder wendet man identische Filtereinstellungen auf beide Kameras an, dann kommt nach meiner Wahrnehmung die D5300 unterm Strich ein wenig besser weg. Das finde ich sehr erstaunlich, wenn man bedenkt, dass die Nennauflösung auf gleicher Fläche um 50% gestiegen ist. Ich hätte diesen rauscharmen Sensor gerne in einer 16MPx-Version! Aber dann bräuchte Nikon ja keine Vollformatkameras mehr bauen...

>>> Moiree

Angeblich soll das Weglassen des Low-Passfilters (OLPF) die Moiree-Neigung erhöhen. Moiree sind Farbwolken oder -raster an Stellen, wo sie nicht hingehören und zwar über feinen Gitter- oder Rasterstrukturen, weil diese mit der Pixelstruktur interferieren. In meinen Tests habe ich gedruckte feine Raster abfotografiert - nicht repräsentativ aber aufschlussreich: Die D5100 hatte hier sogar ein etwas höhere Moiree-Neigung als die D5300. Den Moiree-Filter in Capture NX können Sie übrigens weitgehend vergessen. Er löscht sie nicht vollständig und reduziert sichtbar die Farbsättigung.
Auch bei Video eine Überraschung: Im Gegensatz zu Fotos war Moiree bei der D5100 durchaus nicht selten, z.B. die Loom-Hochlehner im Wohnzimmer schillerten leicht in Regenbogenfarben. Bei der D5300 ist das Schillern weg. Verkehrte Welt ? Ich fürchte die Moiree nach den Erfahrungen nicht. Ich muss aber auch sagen, dass ich kein ausgeprägter Architekturfotograf bin.

>>> Förderliche Blende

Ich habe mit Blende 11 und einem sehr scharfen Objektiv nachgetestet, ob die bei Auflösungserhöhung rechnerisch sich absenkende optimale Blende (von f7,9 bei D5100 auf f6,4 bei der D5300) sich in der Praxis durch eine früheren Einfluss von Beugungsunschärfe bemerkbar macht. Ich konnte das nicht feststellen: Der Schärfevorteil der D5300-Bilder ist bei Blende 11 genauso hoch wie bei niedrigeren Blendenwerten. Die Unterschiede bei der Beugung sind in der Praxis also nicht relevant.

>>> Video im Detail

Neben 50p eliminiert ein neuer Rauschfilter das in der D5100 schon bei ISO100 v.a. bei grünen/blauen Flächen sichtbare Rauschen. Bei den ohnehin schon guten Lowlight-Fähigkeiten gewinnen die D5300-Videos gegenüber der D5100 schätzungsweise eine volle Blende Vorteil! Leider greift der neue Rauschfilter bei der D5300 schon bei ISO100 deutlich ein, was nicht abschaltbar ist. Sehr feine Strukturen leiden ein wenig. Wir diskutieren hier allerdings auf hohem Anspruchsniveau: Grasflächen sind z.B. nicht betroffen. An das minimal weicher gespülte Videobild der D5300 (das aber durchaus mehr Kantenschärfe hat) gewöhnt man sich schnell.

Eine entscheidende stille Verbesserung ist die weiche Helligkeitssteuerung bei Video. Bei der D5100 hat es genervt, dass die automatische Helligkeitsnachführung immer in Stufen erfolgte. Das sah nicht schön aus. Bei der D5300 sind Helligkeitsanpassungen nun schön weich - wie bei einem guten Camcorder. Es erfolgt nur noch öfter ein Sprung, wenn man mit der AE/L-Taste die automatische Belichtung angehalten hat und z.B. in hellerem Umfeld wieder loslässt. Das ist aber nicht so entscheidend.

Die Bildschärfe von Video hat gegenüber der D5100 etwas zugelegt. Bei niedrigen ISO ist der Vorteil geringfügig, wird aber stärker je höher ISO geht.

Zu 50p ist zu sagen, dass viele Mediaplayer (inkl. Windows-Mediaplayer), aber auch Hardware-Mediaplayer (z.B. Asus O!play mini) die komplex komprimierten Videos mit 50 Bildern/s im H.264-Format nicht ruckelfrei abspielen können. Da ich die Filme aber sowieso schneide, lade ich sie ins Schnittprogramm EDIUS und exportiere sie hinterher ins MPEG-2 Format. MPEG-2 ergibt scharfe Full HD-Filme mit begrenztem Verlust, mehr Speicherbedarf, dafür aber mit wesentlich weniger komplexer Komprimierung. Diese werden dann auch von allen Playern flüssig abgespielt. Wer die Unruhe der 25p-Videos mit 50p vergleicht, reibt sich gleich die Augen. Kann sein, dass manche Fernseher/Beamer durch Zwischenbildberechnung (100/200 Hz-Technik) die 25p-Videos beruhigt haben, aber ein echtes 50p-Bild ist eine andere Liga, zumal die kürzere Verschlusszeit auch weniger Verwischungen beim Schwenken produziert. Bei Lowlight sollte man auf 25p runtergehen, um die Verschlusszeit von 1/50s auf 1/30s senken zu können.

Übrigens gibts freie Lösungen im Internet, die 24,25,30p in 50p-Videos durch Zwischenbildberechnung umkodieren können. Bei guten Einstellungen halten sich die Artefakte in Grenzen und das Ergebnis sieht wirklich gut aus. Es ist aber nicht benutzerfreundlich und erfordert einen gewissen Ehrgeiz und IT-technisches Grundverständnis, es für sich nutzbar zu machen. Aber er lohnt sich! Googlen Sie mal nach "SVP Smooth Video Project".

>>> Video-Ton

Der Ton ist etwas besser, aber noch immer entfernt von gut. Es steht zwar Stereo drauf, aber besonders räumlich klingt das Ganze nicht. Noch immer hört man die Fokussiergeräusche und, weil die Mikrofone heller klingen, kann man zuweilen auch das leise Schleifgeräusch des VR von meinem Nikkor 16-85 wahrnehmen. Schon bei leichtem Wind verstehen man Menschen draußen oft nicht mehr richtig - trotz elektronischem Windschutzfilter. Suchen Sie mal nach Tascam TM-2X wenn Sie das alles anders haben wollen.

>>> Bilderpuffer

Die Serienbildgeschwindigkeit soll ja jetzt etwas schneller sein, aber RAW-Fotografen kommen kaum dazu, diesen Unterschied wahrzunehmen, weil nach einer guten Sekunde erst mal Pause ist: Der Puffer ist voll. Ich weiß nicht, was Nikon sich hier gedacht hat, die 11 RAW-Bilder (14bit), welche die D5100 noch konnte, nun auf 5 RAW-Bilder zu reduzieren. Wahrscheinlich haben die den alten Speicher eingebaut, aber die Bilder sind wg. der Auflösung jetzt natürlich größer. Meine Toshiba Class-10 Speicherkarten schreiben etwa 18MB/s. Also habe ich mir eine superschnelle aktuelle Sandisk-SDXC-Karten ausgeliehen, die laut Zeitschrift CHIP 73MB/s schreibt. Ernüchterndes Ergebnis: Nach 6 Bildern ist Schluss, wobei das 6te nach einer winzigen Verzögerung hinterherkleckert. Danach kommt gefühlt jede Sekunde ein weiteres Bild, wenn man auf dem Auslöser bleibt, bei den 18MB-Karten bestenfalls alle 2 Sek. Immerhin ist bei der schnellen Karte die Wartezeit spürbar kürzer. Es liegt die Vermutung nahe, dass die Entleerungsgeschwindigkeit deutlich unter der Schreibleistung aktueller schneller SD-Karten liegt (ich schätze mal so bei 30MB/s). Das ist nicht so toll.

Fazit: RAW-Fotografen müssen mit maximal 5-6 Bildern in Serie auskommen und haben dann eine Zwangspause von einigen Sekunden bis zur nächsten Serie. Ich hätte mir das anders gewünscht, aber ich werde damit irgendwie klar kommen, auch wenn der Serienmodus eigentlich mein Standardmodus ist. JPEG-Fotografen haben das Problem nicht und können schießen, bis ihnen der Verschluss um die Ohren fliegt.

>>> Hinweis zum Sigma 17-70 an D5300

Ich will es nicht groß aufhängen, aber wer mit dem Sigma 2,8-4/17-70 liebäugelt: Es gibt oder gab offenbar ein Firmwareproblem dieser Optik an der D5300, die den Bildstabi und den Autofokus betreffen soll (s. dpreview.com oder Sigma-Homepage). Bei Tests hat der Stabi und der AF zwar funktioniert, allerdings läuft der Stabi locker 2 Minuten nach (z.B. wenn der Auslöser angetippt wurde). Das kostet Strom und sollte m.E. nicht sein. Außerdem ging bei allen Tasten die Wiederholfunktion nicht mehr (?!). D.h. um z.B. im Bild bei Wiedergabe zu zoomen, zu scrollen oder auch nur im Menü zu blättern, dürfen Sie x-mal auf die entsprechende Taste drücken. Sehr nervig. Passiert nicht beim 16-85 VR. Ob das mit anderer Firmware beseitigt ist, weiß ich nicht. Aber es scheint ja auch so zu sein, dass Sie für Firmwaretausch das Objektiv einschicken oder das USB-Dock verwenden müssen (kostet extra).

>>> Abschluss und Bewertung

Die D5300 hat zwar nicht alle Probleme gelöst und der Bildpuffer könnte wirklich größer sein, aber sie hat sich gegenüber der wirklich guten D5100 nochmal ein gutes Stückchen gesteigert. Die Fotoqualität ist ganz einfach überragend und Video wurde in mehreren Hinsichten ebenfalls deutlich verbessert. Dafür gibts denn auch 5 Punkte.
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53 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umstieg von Nikon D5100 auf D5300, 8. Februar 2014
Von 
Andrewz - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Nikon D5300 SLR-Digitalkamera (24,2 Megapixel, 8,1 cm (3,2 Zoll) LCD-Display, Full HD, HDMI, WiFi, GPS, AF-System mit 39 Messfeldern) Kit inkl. AF-S DX 18-55 VR Objektiv schwarz (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Seit etwa drei Jahren bin ich ein zufriedener Besitzer einer Nikon D5100 DSLR.
Ich weiß, es ist fast eine religiöse Frage, aber ich habe mich damals nach einem ausführlichen Test und Vergleich zwischen Canon 600D und Nikon D5100 für die letztere entschieden und meine Entscheidung seitdem nicht bereut. Beim Umstieg auf D5300 stellte sich sicherlich die Frage ob dieser sich lohnt.

Was hat sich denn von 5100 zu 5300 geändert?

- als erstes Fällt ins Auge die höhere Auflösung 24 MP, welche ein gleich großer Sensor liefert. Bei 5100 waren es nur 16 MP. Diese Auflösung ist natürlich erst für größere Druck-Formate relevant.

- Autofokus (hier verbirgt sich für mich der größte Vorteil) - 39 Punkte (alt 11). Der Fokus ist viel schneller. Das macht sich in der Praxis sehr bemerkbar.

- 2 neue Effekte: HDR und Toy Camera - dieser Aspekt spielte für mich eine sekundäre Rolle - HDR mache manuell und Toy Camera wird wohl nicht so oft seine Verwendung finden

- Display - man hat jetzt die Wahl zwischen 6 Anzeigearten, die sich im Wesentlichen in Farben unterscheiden. An die neue Anzeige muss man sich als Umsteiger von D5100 erst gewöhnen, denn sie ist horizontal und nicht mehr vertikal angeordnet. Das Display ist ein wenig gewachsen - von 3 auf 3,2 Zoll

- Serienaufnahmen: die D5300 ist etwas schneller geworden und schafft jetzt 5 Aufnahmen pro Sekunde im Gegensatz zu 4 bei D5100 - für mich kein wesentlicher Punkt

- Video: Full HD, 60p und 50p sind nun möglich. Außerdem Stereo Ton anstatt Mono wie bei D5100. Das ist ein wichtiger Punkt.

- Gewicht - die D5300 ist mit 480g 30g leichter als die D5100. Mit dem 18-105 Objektiv relativiert sich der Unterschied.

- Eingebautes WLAN - klingt erstmal sehr fortschrittlich. In der Realität kann man damit leider nicht viel machen. Mit einer SmartphoneApp kann man fern auslösen und aufgenommene Bilder betrachten und auf das Smartphone übertragen. Mehr geht im Moment wirklich nicht. Mit der D5300 verbindet das Smartphone wie mit einem Hotspot. Meine Erwartung war, dass die Kamera sich im Netzwerk anmeldet wie ein WLAN-Client.

- Eingebautes GPS - diese Funktion ist offensichtlich - damit kann man die Fotos mit Geotags versehen lassen, damit sich z.B. auf Google Maps automatisch positioniert werden. Es ist eine nette Funktion, nur sollte man sie bewusst genießen, denn dann wird erwartungsgemäß der Akku viel schneller leer.

- Das umstrittene Thema Backfocus - ich habe sehr zeitnah den auf traumflieger.de beschriebenen Test durchgeführt. In meinem konkreten Fall konnte ich den Backfocus-Fehler nicht feststellen.

- Praxistest - der Umstieg von D5100 ist relativ einfach, denn an der Form und Position der Knöpfe hat sich wenig geändert. Die Kamera fokussiert viel schneller und präziser. Das Rauschen bei extrem hohen ISO Werten (3200 und aufwärts) ist bei Vergrößerung sichtbar geringer. Mein altes 18-105 Nikkor Objektiv ist kompatibel und ich konnte ihn problemlos einsetzen. Das gleiche betrifft auch den Nikon-Fernauslöser.

Insgesamt bin ich mit der Kamera sehr zufrieden. Die größten Vorteile für mich liegen an schnellem Fokus, höherer Auflösung, besserer Foto- und Video-Qualität. Auf die Gimmicks wie WLAN und GPS könnte ich verzichten. Ob die Neuerungen gegenüber D5100 für einen 300€ Aufpreis wert sind, muss jeder für sich entscheiden. Meiner Meinung nach lohnt sich der Umstieg ohne lange nachzudenken, von D5200 auf D5300 mag die Entscheidung wohl nicht so einfach fallen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der nächste Schritt nach dem Einstiegsmodell..., 26. September 2014
Von 
Eskalina (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich besitze die Nikon D5300 nun seit einem halben Jahr und sie ist ständig im Einsatz. Mit einer Bewertung wollte ich etwas warten, bis ich sie ein wenig näher kennengelernt habe. Zum Einstieg in die DSLR-Fotografie habe ich vorher mit der Nikon D3200 die ersten Versuche gemacht und war vom Handling her hochzufrieden. Nach einiger Zeit sollte es dann ein wenig mehr sein und so kam die D5300 ins Spiel. Ich bin also immer noch Hobbyfotografin mit Spaß an der Fotografie und kann deshalb diese Kamera nur aus Laiensicht beschreiben. Wer tiefer ins Detail gehen möchte und mehr technische Daten erfahren möchte, der mag sich bei den vielen Rezensionen der Profis informieren. Meine Erfahrung mit dieser Kamera ist eher für interessierte Einsteiger gedacht.

Im Lieferumfang enthalten waren, die Kamera, das gewählte Objektiv (je nach Bundle) – bei mir AF-S DX 18-105 VR, ein Akku und das Ladegerät, ein USB-Kabel, ein Scart-Kabel, der Kameragurt, das Bedienerhandbuch und eine CD zur Installation von ViewNX2.

Mein erster Eindruck der Kamera war sehr positiv. Ich hatte zuvor mit einer Kaufentscheidung zwischen der D5300 und der D7100 geschwankt, doch allein schon das bessere Handling der D5300 durch geringere Größe und Gewicht haben mir die Entscheidung letztlich abgenommen. Die D5300 liegt wesentlich besser in der Hand als das größere Modell und lässt sich auch mit kleineren Händen gut bedienen.

Die Verarbeitung ist sehr gut und die Kamera sieht sehr wertig aus. Das Batteriefach ist jedoch etwas wacklig und hat einen zu simplen Verschluss und auch der Blendenverschluss könnte etwas robuster sein. Schon nach einigen ganz normalen Fotoausflügen mit einer normalen Behandlung, gab es hier eine kleine Delle im Material.
Der kleine schwenkbare Monitor ist gut drehbar und lässt sich leichtgängig verstellen, oder aber an der Kamera-Rückseite wie ein fester Monitor einklappen.

Die D5300 bietet für den Einsteiger auf den ersten Blick fast schon ein wenig zu viel an Möglichkeiten an. Mit 24,2 Megapixel und 39 Messfeldern ausgestattet, braucht man eigentlich den Automatikmodus nicht verlassen – in den meisten Situationen gelingen Bilder von guter Qualität. Was mir gut gefällt, sind die Szene-Programme, bei denen man eine große Auswahl für viele verschiedene Foto-Situationen hat. Die Kamera bleibt im Automatikmodus, passt aber zusätzlich ihre Einstellungen hinsichtlich der gewählten Szene (z.B. Sonnenuntergang, Strand/Schnee, Kerzenlicht usw.) an. Die Bilder, die ich bisher mit den Szeneeinstellungen gemacht habe, haben mir sehr gut gefallen. Zum Beispiel wird beim Sonnenuntergang die rötliche Farbe etwas unterstützt, oder in der Dämmerung wird der Blauanteil der Farben nicht unterdrückt. Außerdem kann man viele nette Bildeffekte einstellen, wie z.B. den inzwischen überall bekannten Miniatur-Effekt. Möchte man mehr, hat man natürlich auch die Option, auf manuelle Einstellungen zu wechseln. Ich habe für diese Kamera extra einen Fotokurs besucht, um etwas mehr davon zu verstehen, was die Kamera anbietet und wie man den Automatikmodus ohne Angst verlässt. Doch oft siegt die Bequemlichkeit und ich fotografiere weiterhin gern mit der Automatik.

Trotzdem sollte man vorab ein paar Farbabstimmungen vornehmen und sich den Weißabgleich anschauen, denn im Vergleich mit z.B. Canon ist Nikon immer ein wenig blau/grünstichig unterwegs. Ich war anfangs unzufrieden mit den Farben und habe diesen Tipp dann von einer Fotografin, die viel mit Nikon arbeitet, bekommen.

Nach dieser Optimierung bin ich mit den Bildern sehr zufrieden. Die Bildschärfe ist gut, die Farben sind für meine Ansprüche nun zufriedenstellend - sie könnten meiner Meinung nach immer noch ein wenig brillanter sein, doch das ist möglicherweise nur der eigene Eindruck.

Der Autofocus ist schnell und besser als bei der D3200, hat man aber den Live-View-Modus gewählt, so ist er meiner Meinung nach immer noch ziemlich langsam. Bis das in diesem Modus fotografierte Bild dargestellt wird, vergeht einige Zeit – wer also Aufnahmen machen möchte, bei denen schnelle Bewegungen eingefangen werden sollen, der sollte auf Live-View verzichten.
Die Video-Funktion nutze ich kaum und habe nur ein paar kleine Video-Sequenzen gedreht, die mir aber insgesamt gut gefallen haben. WLAN und GPS brauche ich bei einer Kamera nicht und habe sie auch nicht verwendet.

Mein Fazit: Ich bin insgesamt mit der D5300 sehr zufrieden. Die Kamera ist gut verarbeitet, liegt gut in der Hand und macht einen soliden Eindruck. Es werden neben dem Automatik-Programm viele Effektprogramme und Szene-Einstellungen geboten, aber auch der manuelle Bereich ist gut abgedeckt. Der Monitor lässt sich leichtgängig in viele Richtungen schwenken und die Bildqualität auf dem Display ist sehr gut. Die Bilder werden nach einer kleinen Korrektur scharf und farblich zufriedenstellend und ich habe auch nach einem halben Jahr Umgang mit ihr den Kauf nicht bereut.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragende Kamera, 11. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach den ersten Eindrücken und Fotos: Es ist eine sehr gute Kamera. Bildqualität in allen Bereichen top. Klar, Live View ist nicht der schnellste, wenn man ihn aber bewusst bei Makroaufnahmen zum Beispiel einsetzt, ist es eine enorme Hilfe.
Video in Full HD sehenswert.
Ich fotografiere seit über 10 Jahren mit Nikon. Kennt man das Menü der anderen DSL`s so kommt man auch mit dem Menü der
D5300 bestens zurecht.GPS und WIFI sehr nützlich.
Klare Kaufempfehlung.
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41 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen GPS-Funktion ist träge, 13. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Für alle, die es für den Kauf dieser Kamera als wichtig erachten:
Die GPS-Funktion ist laut Service Point "systembedingt träge und nicht änderbar". Ich hatte die Kamera im Vergleich mit einer Pocket-Kamera, die auch GPS-Funktion hatte, im Einsatz. Kein Vergleich: Die Pocket hatte die Position bereits nach Sekunden errechnet, während ich bei der Nikon die Positionssuche nach mehreren Versuchen ohne Ergebnis beendete.
Bei der teuren Technik kann man sich den Mehrpreis für GPS sparen. Hier sollte der Hersteller ein Firmwareupdate zur Verfügung stellen.
Die anderen Funktionen der Kamera will ich nicht auch noch bewerten, Dazu gibt es genügend Rezensionen.
Die Kamera hat sicher mehr Punkte verdient, aber für mich gibt es nur 3 Punkte, wegen dieses erheblichen Mangels.
Nachtrag vom 15.05.2014
Nach Rücksprache mit dem Nikon Kundendienst ist die Software, die den GPS-Vorgang steuert, meiner Meinung nach das Problem. Die Standby-Funktion der Kamera unterbricht den Suchvorgang der Satelliten, wenn noch keine Daten gefunden wurden. Auch werden einmal empfangene Daten nicht gespeichert, sodass bei jedem Bild die Suche neu beginnt.
Fazit: Die GPS-Funktion sollte überarbeitet werden. Andere Hersteller können das besser.
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55 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Einstiegs & Amateurkamera mit kleinen Schwächen, 9. Februar 2014
Von 
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Rezension bezieht sich auf: Nikon D5300 SLR-Digitalkamera (24,2 Megapixel, 8,1 cm (3,2 Zoll) LCD-Display, Full HD, HDMI, WiFi, GPS, AF-System mit 39 Messfeldern) Kit inkl. AF-S DX 18-55 VR Objektiv schwarz (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Zwar bieten Hersteller mittlerweile ein großes Segment an unterschiedlichen Kameratypen und der Bereich der spiegellosen Systemkameras wird immer beliebter, dennoch ebbt auch der Boom mit Spiegelreflexkameras nicht ab und stellt für Viele in Sachen Bildqualität immer noch das Non-Plus-Ultra dar. Als Einsteiger kann man da schnell den Überblick verlieren. Und selbst dann, wenn man sich für den Bereich der DSLRs entschieden hat, ist fraglich, welcher Hersteller mit welchem Modell es werden soll.
Im Folgenden daher ein Testbericht zu Nikons neuer Einstiegs-DSLR, der D5300:

01 UNBOXING:

Ganz schön groß ist die Box, in der Nikon seine „kleine“ D5300 ins Rennen schickt. Dafür ist im Inneren aber auch alles sauber verpackt und leicht zugänglich.
Folgenden Inhalt bietet die Box:
1x Kamerabody D5300
1x Objektiv Nikkor 18-55mm (oder je nach dem, welches Bundle Sie kaufen)
1x Kameragurt
1x Akku
1x Ladegerät
1x USB Kabel
1x Scart-Kabel
1x CD mit ViewNX2
1x Benutzerhandbuch

Also alles dabei, was man so zum Einstieg braucht….tja, und dann kann es eigentlich auch schon losgehen!

02 ERSTER EINDRUCK:

Nimmt man die Nikon aus ihrer Bläschenfolie, dann fällt zunächst einmal die angenehme Größe und Gewicht auf. Gut 480 Gramm bringt das Kameragehäuse auf die Waage. Für mich ein sehr angenehmes Gewicht, dass definitiv unter dem meiner Canon 60D liegt und etwas über dem meiner 100D (407g). Ebenfalls angenehm empfinde ich das Handling der Kamera.
Die D5300 liegt, wie ich finde, sehr gut in der Hand. Zum einen lässt sich die Kamera gut mit der rechten Hand packen und der Griff hat eine Einbuchtung, die tief genug ist, um die Kamera sicher in den Händen halten zu können. Zum anderen ist die gummierte wirklich griffig, sodass auch mit schwitzigen Händen kein Kameraabsturz droht. Insgesamt hinterlässt die D5300 einen wirklich sehr guten ersten Eindruck.

03 VERARBEITUNG:

Verstärkt wird dieser Eindruck durch die überwiegend tadellose Verarbeitung der Kamera. Auch wenn der Body aus Plastik besteht, bleibt das Gefühl, eine hochwertige Kamera in der Hand zu halten.
Einzig das Batteriefach könnte einen hochwertigeren Eindruck machen. Beim Aufmachen wirkt es doch recht klapprig. Schade, dass Nikon hier keine Feder verbaut hat – hätte dem ganzen etwas mehr Stabilität verliehen.
Besser verarbeitet wirkt dagegen das klappbare 3,2 Zoll Display – rastet sauber ein, ohne dabei schwergängig zu sein.

04 HANDLING:

Ich habe es bereits angesprochen – für mich liegt die Nikon D5300 ausgesprochen gut in der Hand. Sie ist griffig und zudem stört die Anordnung der Knöpfe nicht, wenn man den Daumen ablegen möchte. Insgesamt kann die Nikon fast gänzlich mit der rechten Hand bedient werden. Lediglich der Menü Button, der Blitzbutton, der FN Button und ein Button zur Regulierung des Aufnahmemodus (Einzelbild, Serienbild, Auslöser, etc.) liegt auf der linken Seite der Kamera.
Insgesamt würde ich auch hier sagen – sehr ausbalanciert und überdacht.

05 BEDIENUNG:

Hat man die Kamera zum ersten Mal eingeschalten und Datum und Uhrzeit eingegeben, kann es auch schon losgehen!
Ich muss sagen, für mich war das Menü der Nikon erst mal eine ganz schöne Umstellung, unterscheidet es sich doch deutlich von meinen bisher genutzten Canon Kameras. Aber, kein Problem, der Mensch kann sich ja umgewöhnen.

Fangen wir mit dem normalen Aufnahmemenü an, dass man bei jeder Aufnahme vor Augen hat.
Oben links in der Ecke ist das Programm zu sehen, das aktuell auf dem Wahlrad eingestellt ist.
Darunter befinden sich die Parameter für Belichtungszeit, Blende und gewählte ISO Zahl.
Wiederum darunter befindet sich die Anzeige für das Messfeld und die gewählte Betriebsart (Einzelbild, Serienbild, etc.) Und schließlich zieren das untere Drittel des Displays Parameter wie Bildqualität, Weißabgleich, Blitzmodus, Messfeldwahl, Belichtungskorrektur und Co.
Ganz schön vollgepackt, dennoch alles gut im Blick. Was ich mich frage – warum hat man zweimal eine ISO Ansicht in dieses Menü gepackt – sie erscheint im oberen Drittel und im unteren noch einmal.

Soweit zur Anzeige – kommen wir zum Kamerainternen Menü, in dem sich weitere Dinge wie Wiedergabeoptionen, Weißabgleich, Individualfunktionen, Systemeigenschaften und sonstige Einstellungen vornehmen lassen. Auch hier ganz schön voll, aber dennoch zum Großteil übersichtlich angeordnet. So kann man links die Menüreiter auswählen, wie Wiedergabe, Aufnahme, Individualfunktion, System, Bildbearbeitung und Letzte Einstellungen.
Wählt man einen dieser Punkte, lassen sich weitere Feinabstimmungen vornehmen, was z.B. Bildqualität, Weißabgleich und Co angeht. Anwählen lassen sich die einzelnen Punkte bequem mit dem Steuerkreuz der Kamera auf der Rückseite. Gleicht vom Aufbau her meiner Canon und ich habe mich daher schnell zurecht gefunden.
Etwas schade finde ich, das Nikon keinen Touchscreen integriert hat, wenn die D5300 schon kein Daumenrad spendiert bekommen hat – dieser hätte die Bedienung zusätzlich erleichtert und man hätte schnell von einem Menüpunkt zum nächsten springen können.

Was die Belegung bzw. die Anordnung der Tasten auf der Kamera angeht, muss ich sagen, dass ich mich schwer getan habe, dort schnell zurechtzufinden. Zwar sind die Tasten alle gut erreichbar, aber für mich komplett entgegen meiner Gewohnheiten angelegt. Ist zwar Geschmackssache – aber es hat mich einige Zeit gekostet, zu wissen, mit welcher Taste ich was bewirken kann. So hätte ich auf der Oberseite eine ISO Taste für sinnvoller als eine Infotaste gehalten – diese hätte ebenso gut weggelassen werden können, da sich auf der Rückseite der Kamera noch einmal eine i Taste (Info) befindet, die z.B. im Live-View fast die selben Parameter einblendet, wie die obige Taste. Aber wie gesagt, ist sicher Geschmackssache und ich empfehle jeden, der vor einer Kaufentscheidung steht, die Kamera mal in die Hand zu nehmen und mit anderen Bedienkonzepten zu vergleichen – meist ist das Bauchgefühl das Richtige. Gewöhnen kann man sich dennoch an die andere Bedienungsführung. Was mir gut gefällt, ist der kleine Kippschalter neben dem Menüwahlrad, mit dem man problemlos und schnell in den Live-View wechseln kann oder ins Wi-Fi.

06 DISPLAY UND SUCHER:

Das Display habe ich bereits angesprochen und auch, dass ich mich freue, dass Nikon einen Klappbildschirm verbaut hat. Wie gesagt, Touchscreen wäre noch zusätzlich schön gewesen, aber nun gut – man kann nicht alles haben. Was man aber haben kann ist ein ordentlich helles und hochauflösendes Display. Die Bilder werden scharf und klar dargestellt und auch bei Sonneneinstrahlung sich das Display noch einigermaßen gut ablesen.
Der Sucher ist für mich ausreichend hell und ich kann auch in widrigen Lichtsituationen die Objekte vor der Linse erkennen. Hier gibt’s nichts zu meckern für mich!

07 AF UND MESSFELDER:

Was mich angenehm überrascht hat – Nikon stattet die D5300 mit satten 39! Messfeldern aus – davon kann ich bei meinen beiden Canon Kameras nur träumen. Per Steuerkreuz lässt sich schnell zwischen den einzelnen Messfeldern hin und her switchen, was ein sehr angenehmes Arbeiten zur Folge hat. Angemerkt werden muss jedoch, dass nur die mittleren 9 Messfelder Kreuzsensoren sind – das ist wieder etwas schade, gerade, wenn man in sehr schwierigen Lichtverhältnissen arbeiten muss. Denn stellt man auf die Äußeren, kann es hin und wieder zum Pumpen des AFs führen und man muss sich ein wenig gedulden.
Der AF an sich ist recht gut und stellt in den meisten Fotosituationen schnell nach. Zwar könnte er im Live-View etwas zugiger arbeiten – da ich meist aber eh kein Sport oder schnelle Bewegungen festhalte, ist das für mich vertretbar.
Etwas nervig dagegen ist die recht lange Wartezeit, wenn ein Bild im Live-View geschossen wurde und es zum Anzeigen auf dem Display kommen soll. Da könnte die D5300 noch einen kleinen Zahn zulegen. Aber wie gesagt, kommt eben immer darauf an, was man fotografieren möchte.

08 BILDQUALITÄT UND KITLINSE:

Ich muss sagen, was die Bildqualität und die Schärfe der kleinen Kit-Linse angeht, bin ich positiv überrascht! Die Bilder waren bei mir alle sehr scharf und zeigten wenig Grund zum Meckern. Sieht man genau hin, muss aber gesagt werden, dass das Kitobjektiv etwas zur Vignettierung neigt. Hin und wieder aber ein ganz passender Effekt, bzw. kann er auch problemlos beseitigt werden.
Zudem ist die Kitlinse wirklich gut verarbeitet und macht einen wertigen Eindruck. Der Ring zur Brennweitenregulierung ist griffig und auch manuell lässt sich das Objektiv gut fokussieren. Etwas umstellen musste ich mich beim Einstellen der Brennweite (so ist links die größere Brennweite mit 55mm und rechts der Weitwinkelbereich). Ist bei meinen anderen verwendeten Objektiven genau umgekehrt. Aber auch hier kein Beinbruch.
Was ich allerdings ein bisschen als Witz empfinde, ist der Objektivrückdeckel, der mir geliefert wurde. War im Prinzip einfach nur eine weiße Plastekappe, die man irgendwie aufs Bajonett draufgedrückt hat. Keine Ahnung, ob das bei mir jetzt nur der Fall war, oder ob das generell die Deckel an Nikkor Objektiven sind – wenn ja – sorry Nikon, aber das geht bei dem Preis echt besser!

09 FARBWIEDERGABE UND WEISSABGLEICH:

Kommen wir zu einem Kapitel, dass ich ein bisschen als Schwachpunkt der D5300 sehe. Fotografiert man im Sonnenlicht oder am Tag, dann wissen die Farben zu überzeugen. Zwar kräftiger als die meiner Canon (ich habe nachträglich etwas Sättigung bei der Nikon rausgenommen), aber keinesfalls stark übertrieben. Auch der Weißabgleich macht bei Tageslicht eine ganz gute Figur und liegt in 85-90% richtig, selbst wenn der automatische Weißabgleich eingestellt ist (AWB). Wird das Licht aber etwas dunkler bzw. hat man es mit Lampen etc. zu tun, haut der Weißabgleich manchmal ganz schön daneben. So wirken künstliche Lichtsituationen mit der Nikon leider immer etwas grünlich. Kann man intern korrigieren und neben anderen Weißabgleichssituationen auch per Farbfeld in Richtung Warm oder Kalt verschieben? Ja, dachte ich auch – funktioniert nur leider nicht. Nehmen wir an, ich stelle den Weißabgleich auf Kunstlicht und korrigiere ihn zusätzlich in Richtung rot/gelb, dann erscheint das Bild nicht wesentlich anders, als wenn ich diese Einstellung nicht vorgenommen hätte. Weiße Hintergründe erscheinen dann leider immer noch grünlich, statt im warmen Weiß.
Nee, so richtig kann die D5300 da bei mir nicht punkten!

10 ISO EMPFINDLICHKEIT:

Bis 12.800 (bzw. erweitert bis 25.600) lässt sich die Kamera hochdrehen.
Bilder bis ISO 3.200 lassen sich mit der D5300 problemlos realisieren und das hier vorhandene Rauschen lässt sich gut heraus rechnen (entweder intern durch Rauschunterdrückung oder extern mit dem richtigen Programm). Höher würde ich aber in den seltensten Fällen gehen und dann doch eher zu einem Stativ raten.

11 VIELZAHL AN EINSTELLMÖGLICHKEITEN:

Was dann aber wieder wirklich klasse ist, sind die verschiedenen Effect und Scene Programme, die die Nikon mitbringt und bei der meine beiden Canon Kameras hinterher hinken.
Zum einen kann man bei den Effekten zwischen folgenden Parametern wählen:

Nachtsicht
Farbzeichnung
Toy-Effect
Miniatureffekt
Selektive Farbe
Silhouette
HighKey und LowKey und
HDR Gemälde

Sicher, meist Spielereien, aber immerhin etliche.
Bei den Scene Einstellungen gibt es ebenfalls einige Auswahlmöglichkeiten:

Essen
Herbstfarben
Blüten
Kerzenlicht
Tiere
Dämmerung
Sonnenuntergang
Strand/Schnee
Innenaufnahme
Nachtporträt
Nachtaufnahme

Ich habe Dämmerung, Innenaufnahme und Schnee getestet und muss sagen, dass mir die Ergebnisse ganz gut gefallen haben und den Lichtsituationen entsprochen haben.

Was mir besonders gefällt, ist die Möglichkeit, intern HDR Aufnahmen zu erstellen (die Einstellmöglichkeit befindet sich im Menü unter dem Reiter „Aufnahme“. Zwar hasse ich diese extremweichgespülten HDR Bilder, die einfach nicht mehr nach Fotografie sondern eher wie Augenkrebs aussehen, aber zum Glück lässt sich die Intensität in der Kamera regeln, sodass wirklich gute Aufnahme dabei herauskommen (die Kamera macht kurz hintereinander zwei Aufnahmen und fügt diese zusammen). Was nervig ist – man muss diesen Effekt für jede Aufnahme einzeln einstellen, da er sich automatisch wieder auf OFF stellt, sobald die Aufnahme im Kasten ist.

12 WI-FI und GPS:

Erstmals verbaut hat Nikon einen GPS Empfänger und die Möglichkeit per Wi-Fi mit einem Gerät (z.B. Smartphone) anzudocken.
Der kurze Testeinsatz des GPS hat ganz gut funktioniert, nachdem die Kamera endlich ein Signal hatte. Ist man also viel unterwegs, kann man so problemlos seine Bilder mit Geodaten versehen und weiß immer genau, wo man war.

Was das Wi-Fi angeht, sollte man sich nicht blenden lassen. Das ist mir Schein als Sein. Denn die D5300 kann sich nicht ins heimische WLAN Netz einloggen und man kann mit dem PC Bilder teilen, sondern die Wi-Fi Schnittstelle dient momentan lediglich dazu, die Kamera mit Hilfe eines Smartphones und der Nikon App „Wireless Mobile Utility“ steuern zu können (was genau heißt, Kamera per Smartphone auslösen zu lassen – das wars dann aber auch schon!)

13 FAZIT:
Insgesamt eine gute Einstiegskamera, die jede Menge Einstellmöglichkeiten bietet, ein gutes Kit-Objektiv mit sich bringt und sich von der Bildquali keineswegs verstecken muss. Dennoch haben sich während des Tests kleinere Schwächen an der Kamera gezeigt. So sollte man nicht zu viel vom Wi-Fi erwarten, das Bediensystem braucht etwas Eingewöhnungszeit und der Weißabgleich ist für mich verbesserungswürdig. Wer mit diesen Schwächen leben kann, der bekommt mit der D5300 aber einen soliden Partner, der die schönen Momente im Leben sicher zufriedenstellend einfangen kann!
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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Klein, leicht, gutes Bedienkonzept. Gps mangelhaft, 1. März 2014
Ich war auf der Suche nach einer kleinen leichten DSLR mit der man anspruchsvoll Fotografieren kann,
und Bilder in maximaler Qualität erhält.
Gleichzeitig soll sie für Schnappschüsse einfach zu bedienen sein, und Video in Zeitlupe mit FullHD erlauben.
Das Bedienkonzept ist super, das Schwenkdisplay sehr praktisch.
Das GPS war dann das Killerfeature für den Kauf.
Leider funktioniert es bei meiner Kamera nicht. Nach 30 Minuten im Garten bei freier Sicht immer noch keine Position.
AGps ist runtergeladen und aktiviert. Normalerweise braucht Gps max 15 Minuten für eine Position beim Kaltstart.
Das WLan lässt sich nicht mit der Fritzbox koppeln, aber mit dem Tablet gehts aber.
Die Kamera geht zurück, und ich probiere die Nächste.

Update 8.3.2014
Ersatzkamera ist da. Gps funktioniert. Allerdings insgesamt eher mangelhaft. Trotz geladener AGps Daten dauert der erste Fix sehr lange. Bewegt man sich trotz klarem Himmel in einer Stadt, gibt es sehr häufig keine Position, oder mit erheblicher Abweichung. Ein parallel mitloggendes Smartphone liefert dagegen den perfekten Track. Als Workaround bleibt nur die Kamerauhrzeit über Satellit stellen zu lassen. Da Smartphone und Kamera damit perfekt synchronisiert sind kann man die Photos dann mit den Smartphonedaten taggen. Laut Nikon Service wäre die Kamera kein Garmin Gerät.
Ich hätte gerne 5€ mehr bezahlt für einen tauglichen Gps Empfänger!

Noch ein Kritikpunkt: Der Usb Stecker in der Kamera ist zu nichts kompatibel, das ist ein proprietäres Nikon Format. Damit muss man immer das Originalkabel mitnehmen.

Das Wlan kann man immerhin mit DslrDashboard koppeln. Damit kann man die Kamera mit dem Smartphone/Tablet steuern.

Die Akkulaufzeit ist Ok, wer sehr viel Fotografiert kommt an einen 2. Akku nicht vorbei.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Nikon eben, 18. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Da ich kein Profi auf dem Gebiet bin und dies meine erste Spiegelreflex ist, kann ich nur meinen ersten Eindruck beschreiben und nicht mit technischen Details um mich werfen (das Datenblatt kann ja jeder selbst einsehen). Mache nun schon seit vielen Jahren Bilder mit einer kleinen Coolpix und war von der Qualität der Fotos und der Kamera selbst absolut überzeugt (meine Katze hat sie mehrmals vom Tisch geworfen und sie funktioniert immer noch einwandfrei).
Als ich mich etwas intensiver mit dem Thema Fotografie beschäftigen wollte, beschloss ich mir eine Spiegelreflex zu kaufen (an die die Katze nun nicht mehr dran kommt) und durch die gute Erfahrung mit der Coolpix habe ich wieder zu einer Nikon gegriffen.
Das war kein Fehler! Bin absolut begeistert von den Möglichkeiten, die sich mit der D5300 ergeben. Im den Automatikprogrammen lässt sie sich von jedem Kleinkind mühelos bedienen (draufhalten und abdrücken). Die Fotos sind technisch einwandfrei (in den Automatikprogrammen, für eigene Fehleinstellungen kann die Kamera nichts) und von beeindruckender Qualität, selbst bei hohen ISO Empfindlichkeiten. Wer auf die Automatiken verzichtet und selber etwas mit den Möglichkeiten experimentieren will, hat mit dieser Kamera mit Sicherheit keine schlechte Wahl getroffen. Sie bietet alles, was eine Profikamera aus macht (außer den Vollformatsensor natürlich), unterstützt mit Ratschlägen zur Aufnahmesituation, ist sehr gut und einfach zu bedienen. Die Knöpfe für die zahlreichen Einstellungen sind so am Gehäuse angebracht, dass man alles einstellen kann, ohne den Blick durch den Sucher zu unterbrechen. Im Sucher selbst werden alle nötigen Informationen angezeigt. Etwas Übung und Sachverstand sind allerdings schon nötig, wie bei jeder anderen Kamera auch. Ich beschäftige mich jetzt erst seit einem viertel Jahr mit Siegelreflexkameras und bin absolut begeistert von der Flexibilität, die einem mit so einem System geboten wird. Mittlerweile mache ich damit sogar Astrofotografie mit meinem Teleskop, was mit einer Pocketkamera nur begrenzt oder gar nicht möglich wäre. Die hohe Auflösung, die ich normalerweise nicht für notwendig halte, kommt mir da hilfreich entgegen. Ausschnittsvergrößerungen sind bei der Anzahl von Pixel kein Problem. Würde mir jeder Zeit wieder eine Nikonkamera kaufen.
25.01.2014 kurzer Nachtrag: ein häufiger Grund für den kauf einer Halbformat Kamera ist der noch bezahlbare Preis. Das war es zumindest bei mir. Das betrifft dann auch die Objektive, die die Qualität der Fotos maßgeblich bestimmen. Auch hier habe ich zu Nikon gegriffen und mir die "Standartobjektive" gleich mit gekauft. Zum einen das AF-S 18-55 und das AF-S 55-200, die beide schon für unter 120€ zu haben sind und meiner Meinung nach ihr Geld wert sind. Beim Kauf eines Objektivs schaut man wohl als erstes auf die kleinste Blendenzahl, die mit f/3,5 sicher noch zu unterbieten ist, allerdings nicht in dieser Preisklasse. Die Bildstabilisierung war für mich auch ein wesentliches Kriterium, da ich nicht die ruhigsten Hände habe und mit 200mm Brennweite ohne Stabilisierung und Stativ kein brauchbares Foto mehr machen könnte. Alles in allem war es für mich eine richtig gute Kaufentscheidung, da die Kamera zum Üben einfach klasse ist und gute Objektive zu einem akzeptablen Preis zu haben sind. Natürlich kann man für Objektive auch wesentlich mehr Geld ausgeben, aber ob es das an einer Halbformat wert ist? Die nächste Kamera wird dann eine Vollformat, natürlich auch wieder eine Nikon.
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80 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Eindruck mit Tendenz zur Zwiespältigkeit in der B-Note..., 20. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mein Mauscursor ging eben ein paar Mal zwischen "3 Sterne" und "4 Sterne" hin und her - ich habe mich in bewährter Skeptokratie aus verschiedenen Gründen für 3 Sterne entschieden. Zur Erinnerung: für das Amazon Bewertungssystem heißt das "nicht schlecht".

Sorry, wenn es gleich stellenweise ein bißchen sehr speziell wird - einfach drüberlesen, wen es nicht interessiert.

Bevor ich ins Detail gehe sind ein paar Hintergrundinformationen vielleicht zur richtigen Einordnung meiner folgenden Kommentare hilfreich.
Eine "Spiegellose" wollte ich nicht - nennt mich ruhig altbacken, mir macht das nichts.
Ich photographiere schon sehr lange, habe als Junge in meiner Freizeit in einer Fruchtsaftverwertung Flaschen gespült um mir meine erste SLR kaufen zu können (eine Praktica mat...) Viele Jahre später habe ich dann beruflich fast zwei Dekaden lang ausschließlich Mittelformat und nur für den Print-Bereich fotografiert. Ein bißchen Erfahrung mit Photographie habe ich also.

Die D5300 habe ich mir für einen bestimmten Zweck zugelegt: sie sitzt die allermeiste Zeit auf einem speziell angefertigten Reprostativ und macht Reproduktionen von meinen Zeichnungen und Aquarellen. Dabei handelt es sich nicht um Pläne oder Konstruktionszeichnungen, dafür nimmt man nämlich besser den Computer.
Meine Bilder sind im Format zwischen 40x65 cm und 70x100 cm groß und die Reproduktionen werden vorrangig für den Druck, unmittelbar an zweiter Stelle der Wichtigkeit für mein Archiv benötigt. Der Druck eines Bildes von 70x100 cm erfordert für mittelmäßigen Offsetdruck in Originalgröße eine Mindestauflösung von 8.300 x 11.900 Pixeln (also 88 MPix) für den anspruchsvollen Kunstdruck 16.800 x 24.000 Pixel (= 384 MPix).
Weil ich mir keine der Aufnahmelösungen, die das am Stück ermöglichen (Hasselblad, Leaf...) leisten kann, dachte ich mir, daß ich mit einer guten Stitching-Lösung, einem brutal stabilen Reprostativ und einer ordentlichen kleinen Spiegelreflex ebenfalls zum Ziel kommen könnte. Um die an dieser Stelle möglicherweise unerträgliche Spannung aus diesem Text zu nehmen: es funktioniert in der Tat.

Ich hatte im Vorfeld die Gelegenheit, mit der Nikon D5200 einer Bekannten und einer Canon EOS 70D aus der Verwandtschaft meine Theorie zu überprüfen. Die Canon hat ihre Stärken sicher woanders, und das galt sowohl für eine 50er Festbrennweite als auch für ein sündhaft teures 24-70 Zoom.
Die D5200 mit dem DX 18-105 lieferte hingegen geradezu lachhaft gute Ergebnisse ab, die selbst mit dem ebenfalls geliehenen AF-S 50 1.8 G nicht zu schlagen waren.

Für meine eigene Anschaffung habe ich mich dann für die etwas teurere D5300 entschieden, weil bei ihr der Tiefpassfilter weggelassen wurde. (Allerdings konnte mir noch niemand erklären, wieso das *Weglassen* einer technischen Einrichtung den Preis des Endproduktes *erhöhen* muß...)

Der unmittelbare Vergleich in der fertigen Bilddatei zeigt ein besseres Ergebnis bei der D5300, und zwar in hohem Maße da, wo es um das Abbilden besonders feiner Strukturen geht. Der Papierfilz vermittelt seine Charakteristik, und selbst feinste Linien sind in ihrer Darstellung auf einer Ebene, die eine High-End Kunstreproduktion mühelos einholt (oberhalb von 100% gibt es kein "Überbieten" mehr).
Wenn Ihr das zuhause nachmachen wollt: der Workflow ist KameraNEF zu DxO zu AutopanoGiga. Es funktioniert *nicht* mit einem normalen Reprostativ, man braucht eine Brückenlösung.

Im Bezug darauf bin ich also mit meiner Entscheidung sehr zufrieden (schon, weil ich wieder einmal Recht hatte...).

Aber.

Natürlich bietet es sich mir an, wenn man den schon mal brauchbare 24 Mpixel machen kann, auch meine Skulpturen zu photographieren, und für die Referenzaufnahmen ist meine Fuji dann vielleicht auch schon ein bißchen zu alt.
Sobald es um die Anschaffung notwendigen Zubehörs geht (mit der neuen Kamera will ich natürlich auch ein bißchen Spaß haben, sie ist ja putzig und recht portabel) kommt man sich, mit Verlaub, restlos versch...ummelt vor. Bitte, Herrschaften: ein Akku für 79 Euro? Ein Infrarotauslöser für 39 Euro? Eine Netzadapter-"Lösung" für zusammen fast 160 Euro? Seid Ihr mit dem Klammersack gepudert?
Und: kein Batteriegriff für das Ding? Und wo tu' ich meinen kleinen Finger hin?

Um hinten anzufangen: einen Batteriegriff gibt es von einem Drittanbieter: MeiKe MK-D5300, für ein bis zwei EN-EL14(a) Akkus. 36,99, versandkostenfrei, aus Deutschland, war innerhalb 24 Stunden da. VHBW verkauft kompatible Akkus für 39,90 - DREI Stück... und liefert einen kompletten Netzadapter (die schwachsinninge Akku-Attrappe mitsamt dem Spannungswandler) für 34,90. Der Infrarotauslöser ist mit 9,95 nicht überbezahlt.

Wenn man zudem in so etwas ähnlichem wie einem Atelier arbeitet, wo vermutlich auch der eine oder andere Computer herumsteht, da liegt es nahe, sich um eine tethering-Lösung umzutun. Zumal die D5300 ja eine WiFi Anbindung ermöglicht. Pustekuchen.
Die Kamera läßt sich über Tablets/"smart"Phones genau soweit steuern, daß ein Spät-Teenie seine Facebook-Selfies damit knipsen kann. Echte Funktionalität wird der Werbewirksamkeit und den schlechten letzten Quartalsergebnissen geopfert - und sowieso, mit einem Betriebssystem-Exoten wie Windows 7 will die Nikon doch nichts zu tun haben. Weil die CaptureNX-Probe, die ich mir geladen habe, mich sowieso im Vergleich zu DxO (zum gleichen Preis) so garnicht überzeugen konnte, habe ich mich auch für die Fernsteuerung auf die Suche nach etwas anderem gemacht.

Unter der Bezeichnung "digiCamControl" (die Domain heißt digicamcontrol pünktchen com) bietet der Programmierer Duka Istvan eine USB-basierende Lösung an (die wireless im Zusammenspiel mit einem Tablet funktionieren soll. Ich zweifle nicht daran, aber das habe ich nicht probiert). Das Program ist ein Füllhorn, ich bin längst noch nicht durch: Automatisiertes Schärfentiefe-Stacking , Bracketing, Intervallauslösung, Langzeitbelichtung, Live-View auf dem Rechner, Bildübertragung, Multi-Kamera-Steuerung, und, und, und....
Der Preis ist recht günstig: 0,00 Euro: Freeware. Mir war sie eine Spende wert. Aus dem Text bis hierher ist ja wohl schon hervorgegangen, was ich für ein Geizkragen bin, und wenn *ich* freiwillig 50 Euro rausrücke, dann heißt das was.

Bevor ich jetzt resümiere noch zwei Dinge, die mich an der D5300 nerven:
Wie ich oben schon angemerkt habe: die Kamera ist unten (in Fahrtrichtung rechts) zwei Zentimeter zu kurz. Obwohl der Batteriegriff optisch nicht der volle Brüller ist, tut er viel für die Ergonomie des Gehäuses, ganz besonders, wenn man mit einer schwereren Linse anrückt.
Der zweite Punkt sind die Autofokuszeiten im Live-View-Modus. Das Gepumpe ist nicht mehr wirklich auf der Höhe der Zeit.

Und zum Schluß das angedrohte Resumeé: Alles in allem drei Komma fünf Sterne - besser als "nicht schlecht", aber auch kein uneingeschränktes "gefällt mir". Die Bildqualität, die die Kamera unter kontrollierten Bedingungen abliefert, ist schlicht super, zieht man den Preis des Gehäuses ins Kalkül. Das AF-S 18-105 DX schlägt, gefühlt, zehnmal so teuere andere Linsen. Für die Repros steht es auf 55 mm, die (minimalste) Verzeichnung, die es produziert, bügelt DxO zu excellenten Ergebnissen aus.
Was die Stimmung vermiest, ist die Melker-Mentalität zusammen mit dem Proprietäts-Unsinn. Der ist keineswegs nur Nikon-spezifisch, ärgert mich aber trotzdem, erhält mir andererseits aber so meine Kritikfähigkeit auch im Alter.

Würde ich sie mir wieder kaufen? Zwei Tage nach Eintreffen: nein. Jetzt, wo ich mir in mühseliger Kleinarbeit einen Weg ergoogelt habe, wie ich dem Melkschemel ausweichen kann, ja.
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