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am 18. August 2014
Kollege Schweighöfer ist mir mit Ausnahme von dem eindringlichen "Kammerflimmern" nicht gerade durch sonderlich tiefgründige Filme aufgefallen. Die besseren seiner Art unterhalten für einen Abend gut, aber mehr nicht. "Frau Ella" hat was. Es ist definitiv keine "ich-hau-mir-vor-Lachen-auf-die-Schenkel-Komödie". Es gibt Stellen zum Schmunzeln, aber insgesamt herrscht eine sanfte Melancholie vor. Die Handlung in aller Kürze: Sascha ( M. Schweighöfer ) landet nach einem Unfall im Krankenhaus. Durch Platzprobleme liegt er mit Frau Ella ( Ruth Maria Kubitschek ) - Ende 80 - in einem Zimmer. Sie soll operiert werden; Sascha hält die OP für falsch und gefährlich und entführt sie kurzerhand aus dem Krankenhaus. Sie erlebt einen heftigen Streit mit Saschas schwangeren Freundin mit und erzählt ihm daraufhin von ihrer großen Liebe. Dann begibt sich das ungleiche Trio Sascha, sein Kumpel Klaus ( August Diehl ) und Frau Ella auf die Suche nach deren großer Liebe. Teilweise ist es etwas sehr schablonenhaft ( beispielsweise die Szene im ehemaligen Krankenhaus ), aber die gesamte Umsetzung ist sehr charmant. Schweighöfer und die Kubitschek entwickeln eine Spielfreude, die man mit den Händen greifen kann. Oft habe ich mich an "der Strand von Trouville ( einer der besten deutschen Filme ) erinnert gefühlt. Das Thema hätte leicht sehr pathetisch werden können. Es gelingt aber eine gute Mischung aus Lebensweisheit, Schwere & Leichtigkeit.
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am 25. September 2014
Das Kino hat die Senioren entdeckt. Doch während es die Franzosen mit Charme und Esprit (Paulette) schaffen, die Massen in die Kinos zu locken, versucht es Hollywood entweder mit Rentner-Action (R.E.D.) oder Klamauk (Last Vegas).
Und die Deutschen? Für uns muss es schon ein „richtiger Held“ (Sein letztes Rennen) sein. Oder eben eine Riesenportion Kitsch mit - im Fall von „Frau Ella“ völlig unnötiger - Dramatik und einer Prise Sozialkritik. Typisch Deutsch halt: Es reicht nicht, einfach nur mal Spaß zu haben. Der erhobene Zeigefinger muss immer dabei sein. Schade, eigentlich. Oder?

Sascha, abgebrochener Medizinstudent, verdient seine Brötchen als Taxifahrer in Berlin. Eines schönen Herbstmorgens verrät ihm seine Freundin Lina auf dem Weg zur Uni, dass sie von ihm schwanger ist. Vom anschließenden Streit aufgebracht - sie will das Kind, er nicht - baut er einen Unfall und landet schließlich leicht verletzt im Krankenhaus.

Dort lernt er die hoch betagte Frau Ella Freitag kennen. Sie soll, trotz eines schweren Herzfehlers, operiert werden. Obwohl der Eingriff, wie Sascha herausfindet, unnötig ist. Die Narkose könnte Ella wegen ihres Bluthochdrucks und fortgeschrittenen Alters nicht überleben. Doch da das Krankenhaus bei einer Operation eine höhere Fallpauschale abrechnen kann, besteht die Klinik darauf. Damit wäre der sozialkritische Aspekt in „Frau Ella“ also schon mal abgehakt.

Um die OP zu verhindern, „entführt“ Sascha die mittlerweile schon sedierte Frau Ella und bringt sie erst Mal zu sich nach Hause. Dort bekommt sie den Streit mit, der zwischen Sascha und Lina zur Trennung führt. Doch Ella glaubt an die ganz große Liebe. Sie überredet Sascha und dessen Freund Klaus zu einem Ausflug, der letztendlich in die Vergangenheit führt: Zur, leider unerfüllten großen Liebe von Ella.

Spontan beschließt Sascha, mit Ella und Klaus nach Paris zu fahren. Dort, so hat er herausgefunden, soll der Mann noch leben, von dem sich Frau Ella in den Wirren der Nachkriegszeit trennen musste ...

„Frau Ella“ ist ein durchaus humorvolles Roadmovie mit einigen überraschenden Komponenten. Ruth Maria Kubitschek spielt ihre um Jahrzehnte jüngeren Mitstreiter so was von locker an die Wand, dass es eine Freude ist, ihr zuzuschauen. Dennoch ist sie so erfahren, dass sie genau weiß, wann sie sich zurücknehmen muss. Schließlich ist sie zwar die namensgebende Hauptfigur, doch der Film keine „One-Woman-Show“. Auch Anna Bederke als Lina spielt stark, hat aber leider viel zu wenig Screentime.

Auch wenn die Handlung von „Frau Ella“ sicherlich diskussionswürdig ist, es lohnt sich meines Erachtens dennoch, sich den Film anzuschauen. Grund dafür ist, neben dem recht guten Soundtrack, vor allem die Kameraarbeit. Ueli Steiger drehte schon Blockbuster wie „The Day After Tomorrow“ und arbeitete mit Regisseuren wie Dennis Hopper und Roland Emmerich zusammen. Auch in „Frau Ella“ zeigt er sein ganzes Können und liefert großartige, stimmungsvolle Bilder die länger nachwirken als die Dialoge. Wenn der Film nicht so schnell vergessen wird, ist das in erster Linie sein Verdienst.

Das Bild der Blu-ray entspricht, auch bei Großprojektion, dem aktuellen Stand der Technik. Farbe, Kontrast und Schwarzwerte geben keinen Anlass zu Kritik. Der Ton kommt klar und perfekt abgemischt aus dem 5.1-System. Der Raumklang, in Verbindung mit den tollen Bildern, macht viel von der Atmosphäre aus.
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am 30. März 2014
"Frau Ella" ist ein sehr schön inszenierter Film, mit sehr souveränen Darstellern und einer eher typischen Hollywoodstory. Bereits nach den ersten 15 Minuten erkennt der Zuschauer den weiteren Werdegang, somit bleiben wirklich große Überraschungen aus, Mich persönlich hatte der Film aber bis zur letzten Sekunde sehr unterhalten und gerade das Ende empfand ich sehr ergreifen. Matthias Schweighöfer präsentiert sich hier nicht in Bestleistung aber spielt dennoch gekonnt gut.

Pro:
- gute schauspielerische Leistung
- teilweise sehr ergreifend, wunderschön inszenierte Bilder
- Filmende ist zwar vorhersehbar, dennoch sehr schön umgesetzt
- Blu-Ray Disc bietet ein sehr gutes Bild
- Soundtrack ist wie immer bei einem Schweighöferfilm hervorragend ausgewählt

Contra:
- eher sehr typische heile Welt Story
- sehr vorhersehbar
- geringer Widersehfaktor

Bonusmaterial:
- Making of
- Premieren-Clip
- Musikvideo
- Drehtagebuch
- Kino-Tour
- Trailer

Fazit:

Wer solche Art von Filmen mag wird auch hier nicht enttäuscht, eine sehr typische Story, mit vorhersehbarem Ende welches dennoch wunderschön inszeniert ist. Die Blu-Ray ist super umgesetzt und konnte im Zusammenhang mit dem schönen Soundtrack und dem gestochen scharfen Bild sehr überzeugen.
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am 6. Juni 2016
...alle die hier etwas anderes als: "Der Film ist gut" geschrien haben, die haben keinen Filmgeschmack....
Naklar für alle die eine mega Komödie erwartet haben: Er ist es nicht.
Für alle die den Film so erwartet haben, wie er auch beschrieben wird/wurde, ist der Film super.
Emotionale Handlung, megasüße Frau Ella und (meistens) realistische Szenen.

ACHTUNG SPOILER!!!!

Zwei, drei Szenen, z. B. bei der Autoreperatur oder wo Sascha Frau Ella aus dem Krankenhaus "entführt", sind leider etwas unrealistisch oder übertrieben dargestellt.
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FAZIT:
Eine packende, süße, emotionale Handlung!!!!!!!

Leider ist das Ende sehr traurig (Auf Fr. Ella bezogen) und die Schlussszene hätte man viel besser "Ausschmücken" können und sollen!!!.........

Tut mir einen Gefallen: Guckt euch den Film an und bildet euch eure eigene Meinung.

Jeder der diesen Film anders sieht.......
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am 2. Juni 2016
Dieser Film ist nach länger Zeit einmal wieder ein herausragender wunderschöner Film. Die Geschichte um Frau Ella, Matthias Schweighöfer, Maria Kubitschek, einfach alle Darsteller sind in den höchsten Tönen zu loben. Humorvolle Szenen wechseln sich mit Tragik ab. Dieser Film wird mir noch lange in der Erinnerung bleiben.
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am 4. Januar 2015
Mir hat der Film ganz gut gefallen, denn Sascha (Schweighöfer) führt sich anfangs total egoistisch auf und behandelt seine Freundin scheiße, hat Angst vor dem Leben. Als er jedoch ins Krankenhaus kommt lernt er Frau Ella kennen, die auf eine OP wartet. Währendessen sieht er sich ihre Unterlagen an und bemerkt, dass sie schwer Herzkrank ist und eine OP nicht überleben würde. So entführt er sie aus dem Krankenhaus zu sich nach Hause. Frau Ella macht mit ihm und seinen besten Freund einen Ausflug zu ihrem alten Arbeitsplatz, einem KRankenhaus. Dort erzählt sie ihnen von ihrer großen Liebe, die sie seit 70 Jahren nicht mehr gesehen hat. Sie beschließen nach Paris zu fahren um Frau Ellas große Liebe zu finden.... Toller Film der sowohl witzig ist, als auch zum nachdenken anregt über die Liebe und das Leben Alter und Junger Menschen. Obwohl das Ende etwas kurz und etwas offen ausfällt, kann ich den Film nur empfehlen.
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am 22. Juni 2014
Eine wunderbare Erzählung über Liebe, Freundschaft und verpasste Gelegenheiten. Matthias Schweighöfer in seiner Rolle als Sascha, wie man ihn kennt. Der Film hat viel komödiantisches, ohne je lächerlich zu wirken. Mit August Diehl als Klaus und Ruth-Maria Kubitschek als Frau Ella ist das Ensemble komplett. Die Geschichte ist wundervoll anrührend. Der Mix aus Komödie und Road Movie ist gelungen, meiner Meinung nach. Allerdings schlägt er zum Teil auch ernste Töne an und man hat den Eindruck, dass Schweighöfer hier seiner Kollegin Kubitschek den Vortritt lässt.
Ich kann ihn auf alle Fälle empfehlen. Ein Film, der in die Sammlung gehört und den man bestimmt öfters ansieht. Ich vergebe ja selten 5 Sterne, aber dieser hier hat es verdient.
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am 17. Mai 2015
Wie fast alle Filme mit Matthias Schweighöfer unterhaltsam. Die Handlung fand ich aber etwas vorhersehbar, genau wie die "Wendungen" im Film. Natürlich stirbt Ella zum Schluß, und der Film wäre etwas flach gewesen, wenn ihr früherer Geliebter noch gelebt hätte. Und dass die Lektion über "echte Liebe" den Protagonisten wieder zu seiner schwangeren Freundin zurück bringt, war irgendwie auch klar. Also: gerne anschauen, bei einem Bier und 'ner Pizza.
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am 18. September 2014
Alles hat bestens geklappt! Lieferung schnell, Artikel exakt wie beschrieben! Was will man mehr?
Der Film ist wundervoll! Alle Filme von Matthias Schweighöfer, die er nicht selbst als Regisseur inszeniert (denn die sind Mist!), sind meistens sehr gut! Aber dieser hier ist wirklich eine sehr lohnende Empfehlung!
Komödie und Drama in einer perfekten Melange!
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am 5. September 2014
Der Film ist super witzig und gleichzeitig an manchen Stellen sehr ernst und regt zum Denken an. Ich mag Matthias Schweighöfer und gucke seine Filme sehr gerne. Naja es ist halt eine Blue-ray, mehr kann man darüber ja nicht sagen.
Ich finde die Versandkosten ziemlich teuer und ärgere mich jedes Mal aufs Neue, dass sie so hoch sind.
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