Kundenrezensionen

63
4,1 von 5 Sternen
The Hobbit - The Desolation of Smaug
Format: Audio CDÄndern
Preis:9,99 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Dezember 2013
Meine Antwort darauf: Bedingt. Als ich den Soundtrack das erste Mal gehört habe, fiel es mir stellenweise wirklich schwer nicht einfach die Trackliste im Schnelldurchlauf durchzugehen, auf der Suche nach den für meinen Geschmack wirklich schön klingenden Stellen.

Der neue Hobbit-Soundtrack zeichnet eine Stimmung ganz besonders stark ab: Finstere düstere Klänge, die sich verwoben mit einigen bekannten Themen des öfteren nur als ein Hintergrundgeplänkel darstellen. Dadurch verlieren die einzelnen Melodien wesentlich an Wiedererkennungswert und der Zuhörer letztlich auch an Hörvergügen. Von einem bedingten Meisterwerk spreche ich insofern, als Shore sich merklich Mühe gegeben hat nicht zu eintönig zu werden, sehr viele abwechslungsreiche Variationen einbaut und damit nicht grds. "schlecht klingt" - es ist eben Geschmacksache. Wer allerdings gerne ruhige und zum Schwelgen verleitende Musik hören möchte, dem wird dieser Soundtrack wahrscheinlich eher nicht gefallen, da er insgesamt sehr unruhig ist und actiongeladener als alle Soundtracks aus dem HdR-Universum zuvor.

Das Problem für Shore bei diesem Film war - so schätze ich mal - , dass die Story (als eingefleischter Hobbit/Herr der Ringe-Fan lässt sie sich ja mehr oder weniger an den Tracknamen ableiten) nicht wirklich viel hergibt, worauf basierend man neue Leitthemen in großem und breitem epischen Klang hätte kreieren oder alte Themen hätte verbauen können. Das gibt die Story schlicht nicht her. Die Hobbit Filme basieren, das muss man bedenken, auf einem Kinderbuch - obgleich es auch die Erwachsenwelt begeistert. Ein Buch über eine Reise "Hin und Zurück". Dass diese Wanderung mit kleinen Zwischenstopps und Gefahren niemals eine so epische Atmosphähre schaffen kann, wie eine Finalschlacht vor der weißen Stadt, dürfte wohl jedem einleuchten. Eher ist es eine teilweise Hetzjagt von einer Gefahr zur nächsten, was sich in der Musik auch deutlich widerspiegelt. Das mag wohl zuletzt auch der Grund gewesen sein, dass Peter Jackson entschied die Anhänge im Herr der Ringe zu verwenden, um der Triloge etwas mehr Tiefe und höchstwahrscheinlich einen großen Knall zum Schluss (um mal ein wenig zu spekulieren) zu verleihen.

An jenen Stellen jedenfalls wie "The Forest River" oder auch "The Feast Of Starlight" - das ist dem Herrn Shore dann schließlich zugute zu halten - hat der Komponist dann wieder Gas gegeben und wirklich schöne Melodien und sehr passende Themen geschaffen, die einem doch irgendwo im Ohr bleiben. Genau diese Stellen im Film geben eine solche Musik dann aber auch her. Der Schlusssong von Ed Sheeran ist meiner Meinung schön geworden, wenn auch unpassend für einen Film dieser Art. Das ist dann aber wieder eine Frage des Geschmacks.

Im Fazit gebe ich somit insgesamt 4 Sterne. 5 gebe ich nicht, weil Shore vielleicht doch noch hätte etwas mehr herausholen können, und dennoch 4, weil der Soundtrack (trotz der beschriebenen Makel) doch noch wesentlich schöner ist als so manch andere Filmmusik und durchaus einige gelungene Höhepunkte vorzuweisen hat. Vielleicht ändert sich meine Sicht der Dinge ja noch nach Sehen des Films.
22 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Auch mit dem zweiten Hobbit-Soundtrack liefert Howard Shore wieder gelungene Arbeit ab, aber es gibt auch zwei gravierende Unterschiede. Wo im ersten Soundtrack noch reihenweise die von Der Herr der Ringe vertrauten Klänge einflossen oder zumindest immer wieder angedeutet wurden, verzichtet Shore hier fast komplett darauf. Und der ganze Score wird mit zunehmender Laufzeit deutlich düsterer. Kann man sagen, beim ersten war noch Abenteuer-Feeling drin, wird's hier duster, spannend, bedrohlich und dramatisch mit wuchtigen Klängen.
Doch wer richtig gute Orchesterscores mag, für den ist dieses Werk von Howard Shore nur wieder zu empfehlen. Einzig den Abschlusssong finde ich längst nicht so gut, wie jenen zum ersten Hobbit-Film.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Dieses Album ist der Hammer und eine sehr gute Auflistung ist vorhanden .
Wer den Film mag und gesehen hat, wird den Soundtrack lieben!
Hier passt wirklich jeder Track auf diesem Album sehr gut zusammen und ein Lied nach dem anderen ist TOP.

Sie müssen nur das Album abspielen und diese perfekte Musik hören, den Film noch mal in Gedanken Revue passieren lassen und Sie werden diesen Songvollen
Genuss erleben.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 12. April 2015
Wenn ich nur die Musik beurteilen würde, gäbe es von mir dafür vier bis fünf Sterne.
Der Soundtrack ist zwar sehr gut, jedoch verglichen mit dem von Herr der Ringe hätte ich mir mehr erwartet.

Bei der Verpackung muss ich leider erwähnen dass ich vorher noch nie so eine schlechte CD-Verpackung erlebt habe.
Die sieht zwar nett aus (auch wenn es nur eine bedruckte Papphülle ist), ist aber funktional gesehen katastrophal:
Mir erschließt sich nicht warum man die CD seitlich entnehmen muss (das ist deutlich schwieriger als beim Hobbit Soundtrack 1. Teil wo man diese oben entnehmen konnte) und die Hülle dafür anscheinend Aufgrund von zu geringer Überdimensionierung des CD-Platzes - die "Entnahme" hat bei mir etwa 1-2 Minuten pro CD(!) in Anspruch genommen, da ich versucht habe die Hülle dabei nicht einzureißen (die Hülle war einfach zu eng dimensioniert, dazu musste ich die CD "herausschütteln", da ich diese sonst nicht herausgebracht hätte!).
Ich habe die beiden CDs jetzt in zwei handelsübliche Jewelcases gegeben - leider passt das Textheft dort nicht hinein.
Eine doppelte Kunststoffhülle (Jewelcase für 2 CDs) hätte wirklich nicht viel mehr gekostet und wäre funktionell um einiges besser gewesen!
Für diese Verpackung muss ich 1-2 Sterne abziehen und kann nur an die "Entwickler" (Entwickler ist dafür wohl das falsche Wort bei diesem technischen Rückschritt) dieser Hülle appellieren diese auch einmal selber zu verwenden damit sie sehen wie alltagsuntauglich die Verpackung ist!
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. August 2014
Ich weiß nicht so recht, die Musik kommt mir eintönig vor. Wenn ich an den Soundtrack vom Herrn der Ringe denke, der war bombastisch. Der hier vorliegende Track wirkt müde. Und die Verpackung ist auch Mist. Aus der Pappe bekomme ich die CDs nur sehr schwer raus. Wenn die mal nicht zerkratzen...
11 KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Dezember 2013
Diese Entschuldigung ist längst überfällig! Wieso? Ich sah „Smaugs Einöde“ und war enttäuscht. Der Film war für mich nur ein durchschnittlicher Fantasy-Film und für eine Fortsetzung des „Hobbits“ ist das zu wenig, leider... Auch die Musik vom legendären Howard Shore klang für mich äußerst schwach. Auch die negativen Kritiken stimmten mich auf eine weitere Enttäuschung ein, als ich anfing den Soundtrack zu hören und ich zweifelte am Talent dieses Komponisten. Doch das Ergebnis hat mich vollkommen umgestimmt! „The Desolation Of Smaug“ ist beim ersten Hören vielleicht nicht der Themen-reichste Score der gesamten Reihe, aber der deutlich dunkelste und der, den man nicht einfach so nebenbei hören kann. Und irgendwie hat er was...

Anscheinend hatte Shore hier mehr Freiheiten, als beim ersten Teil, denn dort wurden so viele alte und bekannte Themen eingebaut, um die Fans etwas besser aufzufangen. Ich fand es eigentlich so auch gut, bis auf einige unsinnige Einsätze (wie das Ringeister-Thema im Finale). Doch hier benutzt Shore kaum noch alte Themen, sondern konzentrierte sich auf das neue Material. Viele sagen jetzt: „Wo sind denn die neuen Themen?“ Nun, Shore kreiert im Moment eher dezentere Themen, als noch in „The Lord Of The Rings“, warum, das weiß kein Schwein, Fakt ist aber, dass sie auch so funktionieren.
Allen voran gibt es ein schönes Motiv für die Stadt Esgaroth, zu hören in „Protector Of The Common Folk“ und „Thrice Welcome“. Ein gutes Beispiel für ein Thema, was absolut nach Mittelerde klingt. Dagegen haben wir das sehr düstere und fiese Motiv für Smaug, das ab „A Liar And A Thief“ zu hören ist. Jetzt, abgesondert von den Bildern wirkt es richtig gut, als Erscheinungs-Melodie des riesigen Drachen. Es hat einen hinterhältigen und fast schon „goldenen“ Klang, also absolut treffend.
Zum Schluss gibt es dann noch Tauriels Thema oder auch das „Liebesthema“ für sie und Kili, sehr wundervoll präsent in „Feast Of Starlight“, wunderschön einfach und wieder ein Titel, der perfekt Mittelerde trifft bzw die Welt der Waldelben.

Wie gesagt, die alten Themen aus der „LotR“-Trilogie sind kaum noch vertreten, allen voran Bilbos bzw das Hobbit-Thema und auch das Ring-Motiv hat seine (berechtigte) Präsenz. Das Ork-Motiv ist ebenfalls noch vertreten, wenn auch sehr dezent und eher als Erkennungsmotiv für Azog, doch wenn Sauron auf ersteht, denn hören wir auch sein Thema kurz aber effektiv und bedrohlich!
Und das alles ist auch gut so, denn der Teil ist deutlich dunkler, als sein Vorgänger und bietet storytechnisch wenig Heiterkeit und Humor, auch wenn das im Film versucht wurde. Doch trotz aller Düsternis, bleibt ein Kritikpunkt nach wie vor stehen: Wo ist das Misty Mountain-Thema? In „An Unexpected Journey“ war dies das neue Hauptthema für die Zwerge und quasi das neue Heldenstück für die „Hobbit“-Trilogie. Doch hier ist nichts davon zu hören, weder im Film, noch im Soundtrack! Warum? Es macht einfach keinen Sinn, dieses Thema war so passend und so ausschlaggebend für die Erfolge der Zwerge und Bilbo und auch in diesem Teil hätte es des öfteren gut in den Score gepasst, zum Beispiel die Rückkehr nach Erebor oder die Flucht mit den Fässern... Natürlich wurde bis jetzt nie ein Song aus einem „LotR“-Film übernommen, weder „May It Be“ („The Fellowship“) noch „Gollums Song“ („The Two Towers“), doch „Misty Mountain“ war einfach zu gut und ich bin sicherlich nicht der einzige, der das so sieht! Die Hoffnung, dass dieses wundervolle Thema im dritten Teil zurück kehrt, ist sehr gering, was ich verstehen kann, denn Shore hat es ja auch nicht selbst komponiert...

Immerhin hat es Torins Motiv wieder in den Score geschafft und das auch einige Male, besonders im Finale. Ein weiterer Kritikpunkt könnte der Schlusssong „I See Fire“ von Ed Sheeran sein. Nicht weil er schlecht ist, im Gegenteil, je öfter den Song höre, desto besser gefällt er mir, besonders das Gitarrenspiel und der Text! Aber mein Problem ist hier, dass die Melodie nicht in den Score eingebaut wurde. Dies war bis jetzt nur bei „May It Be“ der Fall, dennoch wäre es schön gewesen, dieses passende Stück ein oder zwei mal im Score einzubauen, gepasst hätte es sicherlich, bevor die Zwerge und Bilbo den Berg betreten zum Beispiel!

Doch ganz ehrlich, wenn man den Soundtrack so hört, stören diese beiden Dinge kaum, die Musik ist einfach so gut, voller Energie und transportiert, trotz wenig, prägnanter Themen die Stimmung und auch die Geschichte, vor allem, wenn man den Film kennt.
Auffallend sind besonders die wunderbaren Actionstücke, wie „The Forest River“, „The Hunters“ oder „My Armour Is Iron“, die einen typischen und doch frischen Shore zeigen. Wie gesagt, im Film selbst fielen mir diese Stücke nicht so auf, doch hier entfalten sie ihre ganze Stärke!
Und auch die ruhigeren Tracks haben wieder den besonderen Shore/Mittelerde-Klang, wie etwa der letzte Titel „Beyond The Forest“!

Fazit: Im Vergleich zu anderen Soundtracks dieser Zeit, ist Shores Komposition wie immer ein paar Klassen höher anzusiedeln (und nicht nur qualitativ, immerhin schafft er es uns immer zwei CD's zu präsentieren!), der Mann weiß einfach, wie er mit einem Orchester umgehen kann. Im Vergleich zu den restlichen Soundtracks von „The Lord Of The Rings“, ist „The Desolation Of Smaug“ allerdings auf dem Niveau von „An Unexpected Journey“, er erreicht zwar nicht die Qualität seiner Ur-Trilogie, aber führt die Musik sehr effektiv und spannend weiter. Für mich verändert sich Shore gerade so, wie John Williams sich mit seinen neuen „Star Wars“-Scores verändert hat. Es ist was anderes und ich kann verstehen, dass viele die neuen Soundtracks als schwach empfinden, doch beim mehrmaligen und aufmerksamen Hören dürften auch bei den meisten die klaren Stärken dieser Musik auffallen. Für mich ist es immer noch ein Soundtrack aus Mittelerde und das beste am Film!
Trotzdem nur ganz knapp fünf Sterne für das fehlende „Misty Mountain“-Thema...
33 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
25 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Dezember 2013
Über Howard Shore muss man eigentlich keine Worte mehr verlieren. Mit dem Herr der Ringe hat er sich musikalisch unsterblich gemacht und Filmmusik Geschichte geschrieben, Oscar Nominierungen und unzählige Preise und Ehrungen folgten. Letztes Jahr hat er mit dem Hobbit dieses Universum ausgebaut und dabei erneut verzaubert. Komplex mit starken neuen Themen und wundervollen Melodien aus der Trillogie entführte er uns wieder nach Mittelerde. Etwas leichter und nicht ganz so dunkel hat sich der Hobbit als tolle Erweiterung in diesem Universum erwiesen und nun geht die Reise weiter. The Desolation of Smaug ist die der zweite Teil der Trillogie und nicht nur auf der Leinwand nähern wir uns dem Ringkrieg, auch musikalisch wird es ernster. Über 2 Stunden Musik bringt Shore hier dem Hörer, ein wahres Mammutwerk was ich hier näher beleuchten möchte.

Das Album wird eröffnet mit " The Quest for Erebor " was sehr harmonisch mit dem Hobbit Thema eingeleitet wird ehe es in der zweiten Hälfte etwas dunkler wird und ein neues Motiv für Erebor einführt. Mit " Wilderland " geht der Sound mehr ins dunkle und Shore lässt zum ersten mal die Muskeln spielen. Trommeln und Orc Motive dominieren in diesem Stück und ein starker Rythmus gibt den Takt vor. " A Necromancer " zieht den Hörer in die Dunkelheit und bringt eine Variation vom Morder Thema ins Spiel inclusive dem Ring Thema, was hier deutlicher als im ersten Teil gespielt wird. " The House of Beorn " bleibt in diesem Ton, wieder wird das Ring Thema angespielt inclusive von einer tollen weiblichen Stimme die das Stück gefühlvoll abschließt. Auch in " Mirkwood " gibt es kaum Hoffnung, ernst wieder mit Ring Elementen und einem Wispernden Männerchor bleibt man als Hörer verzaubert aber auch angespannt.

" Flies and Spiders " lässt das Orchester von der Leine, ein unglaublicher Track. Neben einem hektischen Thema für den Spinnen was neu duellieren sich hier Streicher mit Trommeln und Trompeten. Thorins Thema ist vertreten und ein neues zweites Heldenthema für unsere Gruppe was sofort ins Ohr geht. Hier erinnert der Sound sehr an die klassische Trillogie und ist einfach nur grandios.

Mit " The Woodland Realm " verlassen wir die Action und begeben uns musikalisch in friedlichere Gefilde. Elbische Elemente und eine Harfe sind hier zu hören und sofort zeigt Shore wieder wie wundervoll er harmonische Musik schreiben kann. " Feast of Starlight " bleibt in diesem Ton. Verträumt und friedlich schwebt es förmlich über einem, unterstützt von einer weiblichen Stimme. Wieder Actionreicher geht es mit dem sehr verspielten Stück " Barrels out of Bound " weiter und geht direkt über ins nächste große Higlight.

" The Forrest River " ist ein Meisterwerkt. Neben dem neuen Thema für unsere Gemeinschaft gibt es hier rastante Action die aber jederzeit wundervoll zu hören ist und sogar das Gefährten Thema aus dem ersten! Hobbit ist hier in stark veränderter Form zu hören. Das ganze Stück ist eine musikalische Achterbahnfahrt und ein großes Higlight der Partitur.

Die nächsten Zwei stücke sind wieder eher ruhiger gehalten und auch wieder mit Elfen Elementen in der Musik und werden mit " The Nature of Evil " wieder dunkler. Shore versteht es so wie kein zweiter die Musik auch wenn gerade nichts großes passiert über jede Note spannend zu halten und man entdeckt immer wieder kleine Details in der Musik.

" Protector of the Common Folk " führt das Erebor Thema kurz wieder ein und zeigt direkt noch ein neues Thema. Eine sehr mittelalterlich Anmutende Melodie, die an Menschen erinnert und dem Sound eine ganz neue Komponente hinzu fügt. Dieses Thema wird direkt in Thrice Welcome weitergeführt und die Musik bekommt hier eine ganz tolle neue Atmosphäre. Sehr stimmungsvoll! " Durins Folk " bringt den zwergischen Touch zurück und neben Thorins Thema mit dem Horn gespielt erstrahlt das Erebor Thema und wird mit jedem mal Spielen deutlicher. " In the Shadow of the Mountain " zeigt diese beiden Themen endlich komplett und in all ihrer Pracht.

" A Spell of Concealment " ist ein sehr agressives Stück wo zum ersten mal das Sauron Thema ganz ausgespielt wird und überhaupt in jeder Note Dunkelheit und Gefahr stecken. " On the Doorstep " bringt eine neue harmonischere Version von Erebor Material in die Musik und auch Thorins und das Zwergenthema sind sehr friedlich. Ein großartiger Track der in jeder Sekunde von Higlights durchsetzt ist.

" The Qourage of Hobbits " zeigt wieder leichtere Elemente und geht in ein neues mysteriöses Thema mit tollem Sounddesign über. " Inside Information " bietet viel Glockenspiel und eine bedrohliche Stimmung die in " Kingsfoll " kurz unterbrochen wird von einer weiblichen Stimme und in " A liar and a thief " wieder mit vielen nervösen Elementen aufgebaut wird. Einzeln sind diese Stücke nicht so spektakulär, wirken aber als ganzes sehr gut.

" The Hunter " bringt neben dem harten Orc Thema sehr viel Action auf die Bühne. Shore zeigt hier wieder alles und besonders die Streicher machen in jeder Sekunde spaß. Tolle Melodiebögen und Actionmotive reihen sich in diesem 9 Minuten Kracher aneinander. " Smaug " ist ebenfalls ein langer Track und bringt ein sehr metallisches Thema für den Drachen in die Musik. Kurz von Flöten aufgelockert arbeiten hier die Bläser auf Hochtouren und erschaffen ein tolles Klangbild für den Drachen. Ein würdiges Thema auch wenn es keine große Melodie wie zum Beispiel die Isengart Melodie ist. " My Armour is Iron " bringt das neue Gemeinschaftsthema wieder rüber inclusive dem Erebor und Thorin Thema. Ein großes Stück was mit einem Knall endet und das Album quasi abschließt.

" I see fire " ist der Song und sicher nicht etwas für jeden. Sehr modern im Popsong Stil mit Gitarre doch eine sehr ungewöhnliche Lösung. Mir aber gefällt es extrem gut und bringt viel Stimmung rüber, ein echter Ohrwurm.

" Beyond the Forrest " ist der letzte Track, sehr ruhig und Atmosphärisch arbeit er wieder mit Vocals und Elben Elementen.

Fazit: Ein Mammutwerk der Filmmusik! Howard Shore zeigt in Teilen seine beste Leistung obwohl der große Ohrwurm fehlt, denn der erste Teil im Misty Mountains Thema noch hatte. Dunkel und unheimlich dicht kommen diese zwei Stunden Soundtrack daher und entführen uns von den Orcs über die Elfen zu den Menschen in den Berg und zu einem Drachen. Ein großartige Arbeit die in jeder Sekunde überzeugt und unenedliche viele Melodien und Themen bietet. Ob große Melodien oder kleine Motive, Shore verpasst jedem Stück seine Stimme und begeistert mich mit wahnsinniger Tiefe. Der Herr der Ringe hatte die großen Weltbekannten Melodien, dass hat dieser Score trotz toller Themen nicht so, trotzdem gefällt er mir insgesamt noch besser. Es gibt so viel zu hören und zu entdecken in diesem Kosmos und jede Facette der Musik hat etwas besonderes. Für mich auf jeden fall im Rennen für den Besten Score der Reihe. Das der Score mir so gut gefällt obwohl mein Lieblingsthema aus dem Vorgänger bis auf wenige Sekunden komplett sagt für mich alles. Danke Howard Shore für diese Musik, die für mich deutlich über dem ersten Teil steht.
44 KommentareWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
Zu dem Soundtrack braucht man wahrscheinlich nicht viel zu sagen, da man ihn wohl eher nicht auf gut Glück bestellt, bzw. ohne den Film gesehen zu haben. Vereinzelt werden einem manche Themen durch die Herr der Ringe Trilogie bekannt vorkommen was natürlich gewollt ist um passende Zusammenhänge herzustellen, allerdings nicht allzu oft. Alles in allem kann man sagen das die Klangqualität sehr gut ist, der Inhalt, sprich die Musik, aber vielleicht den bisherigen Howard Shore - Mittelerde Soundtracks, vielleicht etwas nachhinkt -> also für Musik und Klang eigentlich 4 Sterne ABER: was hier eh schon mehrere erwähnt haben: die Verpackung, für diese gibt es einen Stern abzug weil man wirklich Zeit und Nerven benötigt um die CD herauszubringen ohne die Hülle zu beschädigen. Andererseits, der derzeitige Preis von € 6,99,- für ein Doppelalbum entschädigt eigentlich wieder ganz gut dafür ;-)
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Dezember 2013
Sicher - man muß es erst mal besser können. Sicher - viele der Tolkien-Fans werden dieses Werk gleichsam ohne Diskussionen in ihre Sammlung aufnehmen; meine Person auch. Aber es kommt, wie schon Vorrezensenten betonten, in keiner Weise an die Tracks der Herr-der-Ringe-Trilogie heran; auch nicht an den ersten Track des "Hobbit" selber. Themen erkennt man nur schwer und interessant oder eingängig sind diese nicht sonderlich. Wenn man den Film gesehen hat, ist eine Bezugnahme sicher eher möglich als ohne. Von der Klangwelt her ist der Track als düster mit schrillen Einschnitten zu bezeichnen.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
am 10. Dezember 2014
... aber wirklich nur halb so gut wie jener von Herr der Ringe.

Howard Shore ist immer noch ein toller Soundtrack-Komponist, allerdings hat er sich bei diesem Soundtrack deutlich weniger Mühe gegeben. Das Ergebnis reicht aber immer noch aus um zB. im Auto den Film vor dem geistigen Auge nochmals zu erleben.

Die einzelnen Titel "verwischen" etwas, soll heißen, einer hört sich so an wie der nächste - mit ein paar Ausnahmen. Das Zwergenthema gefällt mir sehr gut und wird auch in vielen Titeln in Varianten gebracht, das hätte noch deutlicher/mehr wiederholt/gebracht worden sein.

Alles in allem ganz ok, ich bereue den Kauf nicht, immer noch gute Musik.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen
The Hobbit: An Unexpected Journey
The Hobbit: An Unexpected Journey von Howard Shore (Audio CD - 2012)