weddingedit Hier klicken Sport & Outdoor muttertagvatertag Cloud Drive Photos Learn More Amazon Weinblog bruzzzl Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip GC FS16

Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen76
4,2 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 12. Februar 2014
Ich setze das NAS jetzt schon seit drei Wochen als Speicher für meine Daten und Backups ein. Zusätzlich verteilt der Medienserver Musik, Bilder und Videos an meine Abspielgeräte (IPhone, Tablet, Samsung Smart-TV). Das klappt auch mit Full-HD Material einwandfrei sofern das Abspielgerät es unterstützt. Clouddienste habe ich nicht in Betrieb und kann darüber nichts berichten. Verbaut sind 4x2TB Western Digital Green Festplatten welche in einem SHR-1 (Synology Hybrid Raid entspricht RAID5) Verbund konfiguriert sind.

Die Perfomance ist perfekt und kommt an die Werte die Synology auf der Homepage angibt. Der Datentransfer mit großen Dateien läuft unter Windows (SAMBA) und Linux (NFS) mit ca. 100 MB/s. Kleinere Dateien werden noch mit ca. 40-60 MB/s übertragen. Die Perfomance bei Dateiverschlüsselung konnte ich bisher nicht testen.

Der Stromverbrauch ist recht gut. Im Betrieb mit 4 Festplatten verbraucht das System beim Zugriff ca. 38 Watt. Für die Festplatten kann ein Ruhezustand eingestellt werden, erfolgt längere Zeit kein Zugriff auf das NAS schalten die Festplatten sich ab und der Stromverbrauch sinkt auf ca. 14 Watt. Gemessen wurden die Werte mit einem Brennenstuhl Energiemessgerät PM 231 E.

Leider hat der Ruhezustand bei meinem ersten Gerät nicht zuverlässig funktioniert. Mit Hilfe des sehr kompetenten Supports konnte ein Fehler bei der Lüftersteuerung ausgemacht werden, welcher die Festplatten regelmäßig aus dem Ruhemodus holte. Ich habe das Gerät gegen ein neues ausgetauscht, und seit dem funktioniert der Ruhezustand sehr zuverlässig.

Die Lautstärke ist im Betrieb und im Ruhezustand sehr gut. Im Ruhezustand der Festplatten läuft der Lüfter leise weiter. Ich habe das Gerät direkt auf dem Schreibtisch stehen, die Lüftergeräusche sind zu hören, stören aber nicht. Der Festplattenzugriff ist dagegen kaum wahrnehmbar.

Die Verarbeitung ist recht gut, das Gehäuse besteht zwar aus Plastik, hinterlässt aber trotzdem einen wertigen Eindruck. Die Festplatten können sehr einfach ohne Werkzeug eingebaut bzw. getauscht werden.

Ich würde das NAS jederzeit weiterempfehlen.
-------------------------------------------------------------------

Update:
Auch mein Austauschgerät hat jetzt Probleme mit dem Festplatten-Standby. Wie beim ersten Gerät liegt es laut Synology-Support an den Lüftern bzw. deren Steuerung. Vom Support habe ich per Email einen Software-Patch erhalten, mit dem scheint jetzt alles zu funktionieren. Auch ein Paar andere Besitzer in diversen Foren haben das selbe Problem, somit scheint es kein Einzelfall zu sein. Wer ohne den Standby leben kann, für den spielt das keine Rolle.

Trotzdem würde ich das Gerät weiterempfehlen, allerdings mit dem Hinweis, dass die Lüftersteuerung nicht fehlerfrei sein kann und dadurch eventuell der Festplatten-Standby nicht funktioniert. Den Support will ich an dieser Stelle nochmals loben, der sehr kompetent und zügig hilft!
Hoffe beim nächsten DSM-Update (Version 5) wird das besser. Leider ein Stern Abzug :(
77 Kommentare|31 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Januar 2014
Das Teil macht einfach Spass. Ich komme von einer DS211j, kenne also die Vorzüge und Funktionen der Software und bin begeistert von Synology. Nur ist die 211j nun doch schon etwas in die Jahre gekommen. Also gabs die neue 414.

Die 414 macht das Administrieren und Arbeiten mit dem NAS zu einer Freude. Die Geschwindigkeit, sei es beim Login, beim Arbeiten mit der DSM oder beim Verschieben von Daten ist eine wahre Pracht.

Festplattenwechsel an der Front der Box ohne Schrauben und Schraubenzieher sind ebenfalls ein grosses Plus.

Und die Festplatten sind wesentlich kühler als vorher in meiner 211j, ca. zehn Grad kühler. Waren es in der 211j noch ca. 38 Grad, arbeiten die Platten jetzt bei ca. 28 Grad, was der Haltbarkeit aller Komponenten sicherlich nicht abträglich sein dürfte.

Die USB-3.0-Anschlüsse arbeiten rasant, ein Backup läuft mit durchschnittlich 100 MB/s auf die externe Platte, damit kann ich gut leben :)

Die Migration ist denkbar einfach: Platten aus altem NAS raus, und ins das neue einschieben, NAS anschalten, DSM runterladen und installieren, die alten Einstellungen bleiben alle erhalten. So stelle ich mir das vor!! Überragend!

Fazit: Super NAS vom zurecht führenden NAS-Hersteller.
88 Kommentare|33 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. November 2014
war sehr zufrieden mit der DS414. Leise, schnell und zuverlässig. Letzteres dann nach 8 Monaten jedoch nicht mehr. Unter der Datensicherung Piepstöne, Status LED Gelb blinkend. Das Volume und die Konfiguration waren weg. Den Synology Support eingeschaltet, nach einer Woche Antwort, machen Sie dies, und machen sie das, und spielen Sie DSM 5.1 auf. Also alles so augeführt wie vom Support empfohlen, aber ohne Erfolg. Die DS414 verliert auch unter DSM 5.1 immer die eingestellten IP Adressen, Passwörter oder das Volume. Da bei Amazon gekauft unkomplizierte Reklamation. Ein Anruf, Rücksendeetikett erhalten, Gerät zurück, Erstattung erhalten. Aber das kann ich hier nicht mit 5 Sterne bewerten.
1313 Kommentare|10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. November 2013
Guten Tag,

ich möchte heute über das neue Synology NAS DS414 sprechen und erklären für was ich es einsetze, welche meine Eindrücke sind und wie die Erstinstallation abläuft. Diese Rezension schreibe ich parallel zur Installation.

Zunächst die Diskstation auspacken und mit Festplatten bestücken. Ich habe mich für 4x 3TB Western Digital RED entschieden.
Die Montage erfolgt werkzeugfrei. D.h. die Festplatten werden in einen Rahmen "geklickt" und dann in das Gehäuse der DS geschoben.

Nun mit dem Netzwerk verbinden (2 LAN Kabel CAT5e liegen bei) und ans Stromnetz anschließen und einschalten. Wahrscheinlich macht es Sinn eine USV vorzuschalten. Ich habe mich für ein Modell von APC entschieden. Dazu schreibe ich etwas, sobald alles in Betrieb genommen wurde.

Die DS ist nun eingeschaltet - sie läuft erstaunlich leise. Ich sitze einen guten Meter von ihr entfernt und kann sie kaum wahrnehmen.
Ok, das Betriebssystem fehlt jetzt erst mal. Zu dessen Installation habe ich das Programm "Synology Assistant" heruntergeladen und gestartet. Es werden sowohl die alte DS211 als auch die neue DS414 erkannt. Die neue hat sich per DHCP eine freie IP-Adresse geben lassen.
Jetzt auf "Verbinden" drücken - nun kommt eine Web-Oberfläche direkt von der DS. Ganz leer scheint sie also garnicht zu sein.

Hier den kurzen und klaren Anweisungen folgen - ich hatte mir schon vorher die neueste DSM-Version (Betriebssystem) heruntergeladen. Diese kann ausgewählt und installiert werden. Das dauert garnicht lange und die DS meldet sich mit dem gewohnten Login-Bildschirm zurück.

Der nächste Schritt ist die Erstellung des Volumes. D.h. man entscheided welchen RAID-Typ man zum Verbinden der Festplatten benutzen möchte. Ich entscheide mich bei den vier Platten für ein RAID 5.

Was ich schonmal merke ist, dass die Weboberfläche schneller aufgebaut wird, als bei der DS211.

Die nächsten Schritte:
- Einrichten der Benutzer
- Aktivieren und konfigurieren der Dienste / Services
- Daten von der DS211 kopieren
- Backup-Lösung mit externer Festplatte einrichten
- Testen
- DS211 ausschalten und DS414 benutzen

Die DS erstellt grad das Volume und ich aktualisiere die Rezension sobald es geht.

UPDATE 1:

Eine der WD RED Festplatten war defekt und konnte nicht eingebunden werden. Sobald sie ausgetauscht wurde schreibe ich hier weiter...

UPDATE 2:

Da die Ersatzplatte erst morgen geliefert wird, habe ich mich entschlossen das RAID 5 über zunächst drei Laufwerke zu erstellen und später zu erweitern. Ein netter Test ob das auch funktioniert. Natürlich werde ich noch vorher ein Backup der wichtigsten Daten erstellen. Wie ich das genau mache werde ich hier schreiben.

Aktuell kopiert die DS211 noch die ~1,8TB Daten per "Datensicherung" auf die DS414. Hierzu habe ich auf der DS414 in Systemsteuerung -> Netzwerksicherung den Netzwerk-Sicherungsdient aktiviert. Auf der DS211 wurde ein Task "Datensicherung" erstellt. Hauptmenü -> Datensicherung und Wiederherstellung. Es konnte schnell eingerichtet werden - das kopieren allerdings dauert jetzt schon knapp 24Std.

Zusätzlich verlangsamt wird dieser Vorgang, da das neu erstellte RAID auf der 414 noch "geprüft" wird. Ich bin mir nicht sicher ob das notwendig gewesen wäre. Fakt ist, das steht grad bei ~50% Fortschritt und benötigt auch ~50% der CPU.

Die Daten werden auf der DS414 in einem automatisch erstellten Ordner "NetBackup" kopiert. Von dort verschiebe/verteile ich die Daten dann sobald der Prozess abgeschlossen ist.

Ein Problem sehe ich aktuell: Ich habe auf der DS211 einen gemeinsam genutzen CalDav Kalender mit Aufgaben. Die Dateien einfach kopieren reicht nicht aus, da die neue DS diese nicht als eigenen Kalender erkennt.

Was ich schon geschafft habe: Der Satellitenreceiver mountet schon zwei Ordner auf der neuen DS414 und schreibt neue Aufnahmen darauf. Ich freue mich, dass das wieder ohne Probleme geklappt hat. Es handelt sich übrigens um einen VU+ Solo2 Receiver. Die DS gibt den Mount über NFS frei. (User vorher einrichten - eines der Ordner soll nur lesenden Zugriff haben).

Was auch schon funktioniert: Der Denon 3311 AVR erkennt den DLNA Zugang "DiskStation". Wiedergabe teste ich sobald die Dateien kopiert sind.

UPDATE 3 (Fazit):

Die Arbeiten sind abgeschlossen. Alles funtkioniert gut.
Zunächst habe ich eine externe Festplatte (1TB) angeschlossen und das "Time Backup" in der DS für die wichtigsten Ordner erstellt.
Die vierte Festplatte wurde nachträglich eingebaut und zum volume hinzugefügt. Das hat problemlos geklappt. Synchronisierungsdauer liegt bei etwa 2 Tage.
Nach einem Test aller Funktionen habe ich das NAS auf dem Dachboden installiert (inkl. USV).
Das Modell "APC Back UPS PRO USV 550VA" ist kompatibel.

Ich lass diese Konfiguration jetzt erst mal laufen - wenn alles passt, lösche ich die DS211 und verkaufe sie.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden und kann die DS 414 empfehlen.

Pro/ Kontra:

+ Leichte Einrichtung / Konfiguration
+ Tolle Funktionen (NFS; Time Maschine; File-Server (PC&Mac); DLNA; Backup; CalDav) und alles funktionert prima
+ Leise und stromsparend

- Lastet mein Gigabit-LAN im Windows Datei Transfer nicht aus (etwa 60-70 MB/s)

Sollte mir noch was auffallen berichte ich hier.

Viel Freude mit der DS 414!

Update nach 1,5 Jahren Laufzeit:
Noch immer bin ich sehr zufrieden. Das Gerät erledigt unauffällig und problemlos seinen Dienst.
1313 Kommentare|106 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Januar 2014
Nachdem mein WHS- System (Scaleo mit ca. 3,7TB) das zeitliche gesegnet hat (Kein Microsoft Support mehr) musste schnell Ersatz her. Nach Lektüre u.a. von ct konnte ich mich zwischen der Netgear RN10400 und der Synology DS414 lange nicht entscheiden. Es wurde dann erst die RN10400, die ich aber gegen die DS414 getauscht habe. (Siehe auch Rezension RN10400)

Die DS macht alles viel schneller als dir RN10400 und bleibt dabei kühl. CPU max 38°C (meist nur um die 30°) HDDs 28-31°C.
Die CPU ist Dual-Core, außerdem stehen 1GB DDR3 Ram zur Verfügung. Das merkt man vor allem, wenn mal mehrere Aufgaben erledigt werden müssen. Up- und Download mit bis zu 90MB/s kein Problem, hängt von Dateigröße ab.

Fazit:
Schnelles und kühles, leises NAS. Sehr gutes Setup-Interface, einfache Bedienung, auch gute Anbindung an Android-Apps
4-5 Sterne
0Kommentar|10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Januar 2014
Ich habe meine 2 alte Windows Home Server - Acer H340 und Acer H341 in Rente geschickt und auf Synology umgestellt.

Bei mir erfüllt die DS414 folgende Aufgaben:
- DLNA Medienserver
- Dateiserver
- Backup-Server für das externe Büro via BTSync
- Own Clound

Backups laufen über Time Backup auf eine externe USB Festplatte.

Ich habe 4x2 GB HDD's verbaut, nutzbar sind dann ca. 6 GB, eine Platte ist redundant. Ich habe auch getestet eine Platte auszubauen und eine neue wieder einzubauen, das Raid wird ohne Probleme wieder hergestellt (dauert natürlich etwas, ca. 24h).

Ich bin bislang sehr zufrieden, die gewünschten Aufgaben werden mit deutlich weniger Administrations- und Installationsaufwand durchgeführt als auf meinen beiden WHS.

Der Zugriff auf die Daten erfolgt auch schön fix.

Toll wäre es, wenn man das Betriebssystem der Synology auch separat für fremde Hardware erwerben könnte, da die Hardware meiner beiden WHS eigentlich OK war (und ist).

Würde ich mir aus heutiger Sicht wieder kaufen.
11 Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Dezember 2013
Weil mir die Performance der DS413j nicht ausreichte, habe ich mich für die DS414 entschieden. Und hier eins vorweg: Hier stimmt sie - alles läuft flüssig und schnell. Die CPU ist selten ausgelastet.

Was mich derzeit an der DSM4.3 noch stört ist, dass sich verschlüsselte Daten nicht einfach durch ein Backup sichern lassen. Mit Time Backup lassen sich keine verschlüsselten Ordner befüllen und auch über die Datensicherung geht es nicht so einfach. Hier hoffe ich in Zukunft noch auf eine Lösung.

Sonst bin ich sehr zufrieden. Alles ist einfach zu bedienen und das NAS läuft sehr stabil. Die Audio Station (auch auf Android) ist genial und zusammen mit meinen Teufel Steaming Lautsprechern, macht die Verwendung richtig Spaß.

Sonst nutze ich in der DS 3 HDDs von denen 2 im RAID1 laufen und 1 als Backup Platte dient. Hier gibt es gar nichts zu beanstanden. Das funktioniert alles tadellos.

Alles in allem bin ich zufrieden und hoffe auf eine Verbesserung, um verschlüsselte Daten zu sichern.
1010 Kommentare|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Dezember 2014
Hätte ich die Rezension vor 2 Wochen geschrieben, so hätte ich 5 Sterne vergeben
Funktionsumfang sehr gut, Zuverlässigkeit bis vor zwei Wochen auch gut.
Bei mir stand vor allem die Zuverlässigkeit im Vordergrund. Leider verliert die Station jetzt alle paar Stunden ihre gesamte Konfig. Es scheint sich dabei um ein Problem zu handeln, das bei Synology schon seit April bekannt zu sein scheint. Hab meine DS 414 im Juli erworben. Und leider bin ich betroffen. Bin froh, dass ich per Amazon bestellt habe. Dann wird der Austausch nicht lange dauern. Es scheint leider kein Einzelfall bei der DS 414 zu sein, dass dieser Fehler nach ein paar Monaten Betrieb auftaucht.
Gott sei Dank gehen nicht jedesmal auch die Daten verloren zu gehen.
22 Kommentare|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Februar 2014
Mein Ziel war, meine bisherige USB-Festplattensammlung aus 1TB, 2TB und 3TB-Platten ("Kreisliga"), welche bisher an meiner Fritz!Box hängt durch ein administrierbares NAS (Networked Attached Storage)-System zu ersetzen ("Bundesliga"). Zusätzlich war mir eine Senkung der Antwortzeiten und Übertragungsraten wichtig.

Nach Diskussion mit einigen "Know-How-Trägern" wurde mir ein Synology-System empfohlen. Habe mich für die Synology DS414 entscheiden.
Wenn man die Synology bestellt, bekommt man ein Gehäuse mit vier Platteneinschüben, zwei Netzwerkanschlüssen und USB-Ports, aber ohne notwendige Festplatten. Ohne die Festplatten kann das System nicht betrieben werden.

Für die Auswahl der Festplatten lohnt ein Blick auf die Kompatibilitätsmatrix auf der Synology Webseite. Habe mir vier Western Digital Red 4TB-Platten dazu bestellt (Achtung: Die Platten sind teurer als die Synology selbst), die am selben Tag wie das NAS-System selbst bei mir eingetroffen sind.

Obwohl Schrauben mitgeliefert werden, können die Festplatten in die Einschubrahmen reingeklipst werden und lassen sich ohne ruckeln und wackeln ins Gehäuse schieben. Klappe zu, Strom und Netzwerk dran und anschalten. Die Quickstart-Anleitung dazu ist leicht verständlich. Die Synology hängt bei mir im LAN an einem Netgear GS108 Gigabit Switch. Habe mir noch einen "USB-Dongle" gemäß Kompatibilitätsmatrix (TP-Link) für unabhängigen WLAN-Zugriff dazubestellt.
Stromtechnisch habe ich eine APC USV zwischengeschaltet um Spannungsspitzen und Stromausfälle kompensieren zu können. Weniger, weil bei uns oft der Strom ausfällt sondern eher um User-Fehler ("auf dieser Steckdosenleiste hängt doch nur unwesentliches, kannst Du ziehen...") kompensieren zu können.

Kurze Zeit nach dem Anschalten kann die Synology im LAN discovert werden, einige Fragen beantworten, Admin-Passwort vergeben und man ist fix auf der Synology-Administrationsoberfläche (DSM). Mittels einem Assistenzen gelingen die weiteren Schritte (RAID-Verbund und Volumes einrichten, User und Berechtigungen anlegen, sonstige Einstellungen durchführen) schnell und zuverlässig.

Das System steht nun da, wo vorher die USB-Platten lagen, die Lüfter drehen leise aber hörbar vor sich hin (Platten bei 30 Grad Celsius), bei Zugriff auf das System wachen die Platten auf, ansonsten ist Ruhe.

Nun zeigt sich die Stärke eines NAS-Systems. War es mir bisher nur umständlich möglich Ordner nur für einzelne User, nur mit Lese oder auch Schreibzugriff und mit Quotas festzulegen, so ist das mit der Synology nun ein Kinderspiel. Berechtigungen können sicher und übersichtlich gesetzt und geändert werden. Ordner können auch verschlüsselt werden.
Im LAN-Zugriff erweist sich die Synology als schnell, zuverlässig und bisher sicher. Soweit zur "Bundesliga".

"Champions League" für mich war nun, das System auch hinter meiner Fritz!Box aus dem Internet erreichen zu können. Da die externe IP-Adresse meiner Fritz!Box sich jeden Tag über Nacht durch Zwangstrennung ändert ist die Registrierung bei einem DynDNS-Dienst notwendig. Eine Registrierung ist zum Teil kostenlos. Nachdem dessen Daten hinterlegt und die notwendigen Ports geöffnet sind, war der Zugriff über Internet oder von einem Mobile Device kein Problem. Obwohl ich mich soweit auskenne, dass mir die notwendigen Schritte klar sind, musste ich das Synology Forum zu Rate ziehen, bis der Zugriff aus dem Internet funktioniert hat.

Es gäbe noch mehr zu schreiben, wie Infos zu Benachrichtigungen, Anti-Virus-Einstellungen, externes Backup, iTunes-Server, Photo- und Video-Support, ... Alles sehr einfach zu installieren und administrieren - Ich denke aber, das liest in dieser Rezension keiner mehr :-)

Fazit:
+ einfache und schnelle Installation (Hardware/Software)
+ Administration einfach und für den Laien geführt
+ Einfache Benutzeradministration und Anlegen von Berechtigungen/Quotas
+ Zusätzliche Features einfach installierbar
+ aus dem Internet erreichbar
+ gute Kühlung der Platten

Negatives habe ich bisher noch nicht gefunden.

Wenn die 12TB Daten voll sind, würde ich mir eine Synology wieder kaufen :-)
0Kommentar|16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Juli 2014
einen Stern Abzug weil sie keinen internen Flash Speicher für das Betriebystem hat. Das ist meiner Meinung nach eine entscheidende Schwäche... das ist mir aufgefallen als ich Performance tests mit einer SSD machte (hier braucht man dann doch 4 Schrauben) und dann mit den 4 TB Platten bestückt hab - warum ist das Gerät nun "nicht initialisiert" und hat sogar seine IP Addresse vergessen? Man muß es dann halt noch einmal installieren.

Auch hat sie ein Problem mit der Link Aggregation (Bündeln der beiden Ethernet Ports für Parallelbetrieb). Ich hatte einen passenden Switch (Netgear GS108T) und nachdem ich in der Synology die Netzwerkkarten umgestellt hatte war sie ca. 15 Minuten lang von meinem Rechner aus nicht erreichbar.

Ansonsten verlief die Einrichtung ohne Murren und Knurren durch...

Hervorzuheben wäre daß auch im Hibernate Modus die USV korrekt ausgewertet wird und sie dann herunterfährt wenn der Strom ausfällt. Das ist sschon wieder ein Pluspunkt, denn von vielen DS413 und 414 Besitzern wurde ein Datenverlust bei Stromausfällen berichtet. Wenn man die USV wieder anschließt dann fährt die Synology auch wieder hoch.

Auf einen Integritätstest mit 4x4 TB muß man ca. 50 Stunden warten, ein Rebuild einer 4 TB Platte im "Synology Hybrid Raid" Modus dauert ca. 40 Stunden.
Im Betrieb hat es ca. 90 MB/Sekunde schreibende Performance (bei ca. 80% CPU Last) und 112 MB/Sekunde bei lesenden Zugriffen - über einen Port gemessen. Eventuell leistet sie noch mehr, aber es gibt bisher keine brauchbare Anleitung wie man die Port Aggregation mit Windows oder VMware zu einer Beschleunigung jenseits der Performance eines einzigen Portes erzielen kann. Das ist aber im Home-Bereich a) vollkommen überbewertet und b) 200 MB/Sekunde geht nur mit Raid 10 Betrieb da da keine aufwendigen Berechnungen für die Fehlertoleranz gemacht werden.

Im Betrieb mit 4x HGST 4TB 7k4000 NAS Edition verbraucht die Synology ca. 40 Watt, wenn viel auf den Platten gesucht wird, geht es bis 50 Watt hoch, nach 20 Minuten werden die Platten heruntergefahren und dann liegt sie bei 10 Watt.

Als USV hab ich eine APC Pro 550
55 Kommentare|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.
Alle 35 beantworteten Fragen anzeigen


Gesponserte Links

  (Was ist das?)