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460 von 471 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traum-Kamera in Verbindung mit hochwertigen Objektiven
Vorgeschichte:
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Seit ich im Jahre 2001 meine erste digitale Kamera kaufte, hat mich das Thema Fotografie nie mehr losgelassen. Im Laufe der Jahre wurde die Ausrüstung immer hochwertiger (und schwerer). Meine letzte Spiegelreflexkamera war eine Nikon D7000 mit diversen Objektiven.

Als dann parallel zu D-SLRs auch hochwertige...
Vor 6 Monaten von Bazi veröffentlicht

versus
42 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Null Sterne für Sony Service
Ich bin seit Dez. Besitzer einer A7. Ich konnte es nicht erwarten und habe leider im Sony Onlinestore gekauft ... das war ein Fehler.

Aber beginnen wir am Anfang. Die ersten Erfahrungen mit der A7 waren super gut und ich war/bin eigentlich begeistert. Ende Januar hatte ich die Kamera für ein Shooting mit in den USA - San Francisco. Hier stellten sich in...
Vor 7 Monaten von Thomas Marufke veröffentlicht


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460 von 471 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traum-Kamera in Verbindung mit hochwertigen Objektiven, 13. März 2014
Von 
Bazi (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony Alpha 7KB Systemkamera (24,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, BIONZ X, 2,3 Megapixel OLED Sucher, NFC) inkl. SEL 28-70mm schwarz (Elektronik)
Vorgeschichte:
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Seit ich im Jahre 2001 meine erste digitale Kamera kaufte, hat mich das Thema Fotografie nie mehr losgelassen. Im Laufe der Jahre wurde die Ausrüstung immer hochwertiger (und schwerer). Meine letzte Spiegelreflexkamera war eine Nikon D7000 mit diversen Objektiven.

Als dann parallel zu D-SLRs auch hochwertige Kompaktkameras auf dem Markt kamen, hatte ich immer auch eine dieser Edel-Kompaktkameras im Bestand um unbelastet unterwegs sein zu können. Nachdem mir irgendwann auffiel, dass ich die große Ausrüstung kaum mehr nutzte, hatte ich mein komplettes SLR-Equipment verkauft und war für eine gewisse Zeit mit einer Canon G1X wunschlos glücklich. Diese wurde dann durch eine Sony RX100 ersetzt - meine erste Kamera von Sony.

Irgendwann begann ich dann doch das kreative Spiel mit Schärfe/Unschärfe zu vermissen und fand in der Sony RX10 einen tollen Kompromiss. Nahezu grenzenlose Möglichkeiten in einem noch einigermaßen kompakten und nicht allzu schweren Format. In diesem Zusammenhang begann ich mich auch für die Sony Alpha 7 zu interessieren. Ein ähnlicher Geniestreich wie seinerzeit die RX100! Ein Vollformatsensor in einem vergleichsweise kleinen und leichten Gehäuse! Und das Ganze zu einem durchaus erträglichen Preis! So bestellte ich das Kit aus A7 in Verbindung mit dem Zoom-Objektiv 28-70 mm. Mit entsprechend großen Erwartungen fieberte ich dem Erhalt der Kamera entgegen.

Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitungsqualität:
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Der Ersteindruck war toll, kleiner und leichter als erwartet, gute Verarbeitung und Haptik, zumindest was den Body betrifft. Manche finden das Design der A7 etwas altbacken. Das ist Geschmackssache, mir gefällt es ausgesprochen gut! Die Alpha 7 wirkt toolig, gleichzeitig aber auch elegant und der Retrostyle steht ihr ausgezeichnet! Im ersten Moment hat man den Eindruck eines kompletten Metallgehäuses, was aber so leider nicht stimmt. Nur das Oberteil der Kamera ist aus Magnesium. Dieses ist aber richtig massiv und ein haptischer Hochgenuss! Sony hat die restlichen Teile der Kamera designtechnisch so geschickt gestaltet, dass die Kamera wie aus einem Guss wirkt. Somit fällt der Unterschied zur A7R, die ein komplettes Metallgehäuse besitzt, eigentlich nicht auf. Staub- und Spritzwassergeschützt sind sie beide. Mit aufgesetztem Kit-Objektiv entsprechen Abmessungen und Gewicht in etwa der RX10 und damit liegt die A7 trotz Vollformat unter einer herkömmlichen SLR mit deutlich kleinerem Sensor.

Die Griffigkeit der Kamera geht absolut in Ordnung und die Anordnung der zahlreichen Bedienelemente ist gut durchdacht. Da ich mit Sony Kameras vertraut bin, gab die Bedienung und Menüführung keine Rätsel auf. Die Schwenkmechanik des Monitors funktioniert butterweich und der Bildschirm lässt sich im Gegensatz zur RX10 direkt in die Position für Aufnahmen aus der Froschperspektive verstellen.

Der serienmäßige Lieferumfang ist etwas dürftig. In dieser Preisklasse hätte Sony durchaus ein externes Ladegerät beilegen können. Allerdings kann man für relativ wenig Geld ein Bundle eines Drittanbieters dazukaufen, welches aus einem externem Ladegerät und zwei Ersatzakkus besteht.

Leider kenne ich bei Sony mittlerweile die Unsitte, kein vernünftiges Handbuch für die Kameras zur Verfügung zu stellen. Für die Alpha 7 allerdings gibt es zumindest ein "richtiges" PDF-Handbuch, kein zusammengeschustertes Not-PDF, wie bei den kleineren Modellen. Allerdings wird man nicht fündig, wenn man auf der Supportseite nach einer Alpha 7 sucht, man muss ILCE-7 eingeben.

Technik und Funktionen:
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Die Sony Alpha verfügt über einen Vollformatsensor der Größe 35,8 x 23,9 mm mit 24 Megapixeln. Damit ist die Sensorfläche in etwa 7-mal größer, als bei den in RX100/RX10 verbauten Varianten und mehr als doppelt so groß, wie beim APS-C Format. Durch die verhältnismäßig geringe Pixeldichte und gleichzeitig große, lichtempfindliche Fläche sind beste Voraussetzungen für rauscharme und detailreiche Aufnahmen mit exzellentem Dynamikumfang gegeben. Vernünftige Objektive vorausgesetzt, ist auch das Freistellpotential vor dem Hintergrund deutlich besser, als bei kleineren Sensoren. Gleichzeitig sinkt aber auch die erreichbare Tiefenschärfe, das sollten etwaige Interessenten auf jeden Fall berücksichtigen.

Das Kit-Objektiv deckt den gängigsten Brennweitenbereich von 28 - 70 mm ab. Dabei ist die Lichtstärke mit F3,5 - 5,6 auf eher niedrigem Niveau. Dabei sind die optischen Leistungen für ein Kit-Objektiv gar nicht so schlecht, aber dazu später mehr.

Funktionsseitig bringt die Alpha 7 so ziemlich alles mit, was man sich derzeit vorstellen kann. Ein GPS-Modul ist zwar nicht vorhanden, dafür aber alles sonst Erdenkliche, u.a. auch ein WiFi-Modul. Aufnahmeparameter, Tastenbelegung, Display- und Sucheranzeigen, alles ist weitgehend flexibel personalisierbar. Zwar interessiert mich die Video-Funktionalität kaum, aber falls man sie nutzen möchte, wird man sich über die Möglichkeit freuen, mit 50p in Pal bzw. 60p bei NTSC in Full-HD-Auflösung filmen zu können.

Die Menüführung der Alpha 7 ist weitgehend identisch mit dem Userinterface der RX10 und ich empfinde diese im Vergleich zu manch anderem Fabrikat als Wohltat. So schnell und sicher navigiert man mit kaum einem anderen Menü durch die diversen Funktionen. Ebenfalls sehr angenehm empfinde ich die detaillierte Akkuanzeige in Prozentschritten. Seitens Stromverbrauch geht die Alpha 7 alles andere als zimperlich mit dem Akku um. Das Mitführen von 1 - 2 geladenen Ersatzakkus ist eigentlich unvermeidlich.

Der Autofokus ist gar nicht so träge, wie manche behaupten. Vielleicht liegt das an sehr unterschiedlichen Einsatzbedingungen, vielleicht wurde er auch mit dem letzten Firmwareupdate (v.1.02) verbessert. Für meine Zwecke ist er ausreichend schnell. Die A7 verfügt übrigens im Gegensatz zur A7R über einen Hybrid-Autofokus (Kontrast&Phasen-AF). Die Belichtungssteuerung der Sony Alpha 7 ist sehr ausgewogen und die Notwendigkeit von Korrekturen liegt deutlich niedriger, als ich das von meinen Nikon Kameras kannte, die fast grundsätzlich um -0,7 korrigiert werden wollten.

Dass Sony der A7 kein eingebautes Blitzgerät spendiert hat, finde ich sehr ärgerlich. Zwar fotografiere ich selten mit Blitz, aber wenn ich Porträtaufnahmen bei Gegenlicht machen will, brauche ich ihn durchaus. Einen Aufsteckblitz führe ich nicht mit, wenn ich unterwegs bin. So werde ich wohl oder übel zumindest den kleinen Sony HVL-F20M zusätzlich anschaffen müssen. Nur leider ist dieser nirgendwo erhältlich, auch nicht im Sony-Shop. Teilweise wird er sogar mit saftigem Aufschlag auf die UVP angeboten ...

Monitor und Sucher:
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Der elektronische Sucher ist eine Klasse für sich! Noch besser und größer, als bei der RX10. Ich finde ihn besser und praktischer, als einen optischen Sucher. Er deckt 100% des Bildausschnitts ab, und ist aufgrund der Restlichtverstärkung auch heller als ein optischer Sucher. In dunkler Umgebung wird das Ganze allerdings durch etwas Rauschen beeinträchtigt. Der Annäherungssensor funktioniert sehr zuverlässig und schaltet den Sucher beim Durchschauen automatisch ein und den Monitor gleichzeitig ab. Als Brillenträger würde ich mir allerdings ein etwas früheres Ansprechen des Sensors wünschen. Sämtliche Zusatzinfos, die man auf dem Monitor einblenden kann, stehen auch beim Sucher zur Verfügung.

Auflösung, Qualität, Homogenität und Farbtreue des Monitors sind ebenfalls auf höchstem Niveau. Allerdings verstehe ich nicht, warum Sony beim Topmodel auf einen Sensor zur automatischen Helligkeitsregelung verzichtet hat. Die RX100/RX10 verfügen über selbigen, und das möchte ich eigentlich nicht mehr missen. Bei Außenaufnahmen empfiehlt es sich, die Monitorhelligkeit manuell in den Modus "SONNIG" umzustellen. Durch die weißen Subpixel ist die Erkennbarkeit dann auch in sehr hellen Umgebungen noch gut, allerdings saugt die Kamera den Akku dann umso schneller leer.

Ebenfalls nicht unerwähnt lassen möchte ich die geniale 3D Wasserwaage, welche sowohl auf dem Monitor als auch im Sucher eingeblendet werden kann.

Bildqualität:
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Wer sich für eine Vollformat-Kamera entscheidet, tut das primär wegen der Möglichkeit, ultimative Bildergebnisse erzeugen zu können. Mit entsprechend hoher Erwartungshaltung habe ich die ersten Probeaufnahmen (RAW+JPEG) gemacht.

Die Bildqualität war tatsächlich ausgezeichnet! Der Dynamikumfang fantastisch, die Schärfe absolut auf dem Punkt. Zumindest in der Bildmitte. Am Rand trotz Abblendens aber nicht besser als bei anderen hochwertigen Kameras, die ich zuvor hatte, wie z.B. einer Nikon D7000 mit Nikkor 16-85 mm. Grundsätzlich ist die Qualität des Sony-Kit-Objektivs recht beachtlich.

Eigentlich bin ich ein großer Fan des RAW-Formats. Aber hier muss ich zugeben, überzeugen auch die JPEG-Bilder direkt aus der Kamera. Die von mir testweise aus RAW generierten Ergebnisse waren nicht immer besser.

Beim Rauschverhalten muss ich zugeben, dass ich etwas enttäuscht bin. Zwar ist das Rauschverhalten das Beste, was ich bisher bei Kameras kennengelernt habe, aber es ist eben nicht in dem Maße besser, wie ich es aufgrund des vergleichsweise gigantisch großen Sensors erwartet habe. Vermutlich hatte ich hier eine überzogene Erwartungshaltung und es geht derzeit technisch einfach nicht besser. Auf jeden Fall sind auch Aufnahmen mit ISO 6.400 relativ rauscharm und detailreich. Bei High-ISO Aufnahmen lohnt sich allerdings das RAW-Format, denn hier erziele ich mittels RAW-Converter deutlich bessere Ergebnisse.

Bei Nutzung der ISO-Automatik ist auffällig, dass die A7 sehr schnell hohe ISO Einstellungen nutzt. Wo einer RX100 ISO 1.600 genügt, verlangt die A7 gleich ISO 6.400. Und so gut das Rauschverhalten der A7 auch sein mag, bei so hohen ISO-Werten ist es keinesfalls besser als bei der RX100 mit deutlich niedrigerer ISO Empfindlichkeit. Natürlich muss man hier auch die deutlich unterschiedlichen Lichtempfindlichkeiten der Objektive berücksichtigen (RX100 F1,8 im Weitwinkel). Mit einer lichtstärkeren Festbrennweite an der A7 würde das sicher anders aussehen. Mein Tipp: Manuell eine niedrigere ISO-Empfindlichkeit wählen! Der Bildstabilisator arbeitet so gut, dass auch Aufnahmen mit einer längeren Verschlusszeit noch scharf abgebildet werden. In der Regel sind 1/20s mit einer ruhigen Hand und bei unbewegten Motiven immer möglich.

Auch wenn das Gebotene sehr gut war, nach einigen Tagen stellte sich eine gewisse Ernüchterung ein und Zweifel kamen auf, ob die Anschaffung der Sony Alpha 7 sich wirklich gelohnt hat. Die Qualitätsunterschiede zu Aufnahmen meiner RX10 waren einfach nicht so riesig und gleichzeitig die Möglichkeiten hinsichtlich Brennweitenbereich sehr viel geringer.

Das alles änderte sich, nachdem ich das Kit-Objektiv durch das Carl Zeiss 24 - 70 mm (SEL2470Z) ersetzt hatte. Dieses wird sehr kontrovers bewertet, was an der Serienstreuung liegen mag. Wenn man aber ein einwandfreies Exemplar erwischt, sind die Resultate fast überirdisch! Eine solche Schärfe und ein solcher Detailreichtum sind mir zuvor noch nie untergekommen! Dabei sind die Bilder derartig natürlich und von einer Reinheit, das hätte ich nicht für möglich gehalten!

Die Bildqualität ist derartig gut, dass es sogar in Grenzen möglich ist, die Bilder hoch zu skalieren. So habe ich mir ein Bild machen wollen, wie relevant der Größen-Unterschied zu Bildern einer A7R mit ihren 36 Megapixeln ist, und einige RAW-Bilder von 6000 x 4000 Pixeln auf 7360 x 4912 Pixel hoch skaliert. Die Ergebnisse waren verblüffend. Ich glaube nicht, dass es jemandem aufgefallen wäre, dass es sich nicht um native Bilder handelt. Die hochskalierten Ergebnisse sind immer noch besser als manches Ergebnis von mittelmäßigen Kamera/Objektivkombinationen.

Physikalisch bedingt muss man natürlich auch beim SEL2470Z mit einer geringeren Randschärfe leben. Dennoch ist das Gebotene sehr überzeugend. Wer noch mehr Schärfe auch in den Ecken erzielen möchte, wird um die Anschaffung von hochwertigen Festbrennweiten nicht herum kommen.

Fazit:
****
In Kombination mit einem wirklich guten Objektiv stelle ich die Anschaffung der Sony Alpha 7 nicht mehr in Frage. Erst jetzt sehe ich, wozu die A7 tatsächlich in der Lage ist. Nie zuvor habe ich so perfekte Bilder gesehen! Da lebe ich gerne mit Einschränkungen hinsichtlich der maximalen Brennweite!

Um nicht enttäuscht zu werden, sollten sich etwaige Interessenten darüber im Klaren sein, dass die überragenden Möglichkeiten der Sony Alpha 7 nur mit entsprechend hochwertigen Objektiven erreichbar sind und ein zusätzliches Investment verlangen. Ein weiterer Punkt, der bei Interessenten Berücksichtigung finden sollte ist die Tiefenschärfe. Bei einem so großen Sensor muss sehr stark abgeblendet werden, um die gleiche Tiefenschärfe zu erreichen, die man von Kameras mit kleineren Sensoren kennt. Im Gegenzug ist das schon erwähnte Freistellpotential natürlich eine sehr feine Sache und für viele Fotografen einer der Hauptgründe für die Nutzung des Vollformats.

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155 von 170 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich habe in eine RX1 investiert - soll ich wechseln?, 25. Dezember 2013
Von 
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(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony Alpha 7KB Systemkamera (24,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, BIONZ X, 2,3 Megapixel OLED Sucher, NFC) inkl. SEL 28-70mm schwarz (Elektronik)
Diese Rezension soll den RX1-Besitzern helfen, die sich einen Switch zur Alpha 7 überlegen. Den Part Bildqualität spare ich bewusst in weiten Teilen aus (identische Sensoren vs. unterschiedliche Objektive), sondern möchte die für Umsteiger offensichtlichsten Vor- und Nachteile in der Handhabung ansprechen.

Um es vorweg zu nehmen: Es gibt nur wenige Gründe, mit denen man sich den Verbleib bei der RX1 schönreden kann.

Als ich mir vor knapp einem Jahr die RX1 gekauft habe, kam für mich eine Zeit des Anfreundens mit den vermeintlichen Nachteilen dieser Kamera: eine Festbrennweite (mir fehlt gerade in der Stadt dann oft doch ein wenig mehr Weitwinkel), langsamer Autofokus, nicht abgedichtetes Gehäuse / Objektiv (die RX1 war wegen Staub auf Sensor nach nur 3 Wochen erstmal in Reparatur bei Sony) – trotz allem die beste Kamera, die ich je hatte – v.a. weil sie im Gegensatz zur DSLR nie aus Bequemlichkeit daheim blieb.

Als dann die Alpha 7 zu einem deutlich günstigeren Einstiegspreispunkt (mehr dazu später) auf den Markt kam, war das natürlich ein ziemlicher Gewissenskonflikt: günstigere Kamera, mehr Features und eine Lösung so mancher Painpoints der RX1 – soll ich umsteigen? Die Länge der Rezension sei mir an dieser Stelle bitte verziehen – sonst fasse ich mich deutlich kürzer.

AUTOFOKUS
Bei der A7 kommt man in den „Genuss“ eines Phasenvergleichs-Fokus mit 127 Messfeldern – die RX1 hat einen ebenfalls passiven Autofokus mit Kontrastmessung. In der Theorie ist der Phasenvergleich deutlich schneller, da die Probemessung wie bei der RX1 entfällt. Für sich schnell bewegende Motive hat man damit deutlich mehr Chancen auf einen scharfen Schnappschuss als mit der RX1. Da ich die RX1 hauptsächlich für Landschafts- und Street-Photographie nutze, erstmal für mich nicht so wichtig – interessierter war ich am Verhalten des AF bei schlechten Lichtbedingungen bzw. bei Dämmerlicht und Photographie am langen Ende des Kit-Objektivs – hier die schlechte Nachricht: auch die A7 hat hier ihre Probleme. Die vergleichsweise schwache Lichtstärke des Kit-Objektivs lässt jedoch hoffen, dass mit einem 55mm 1.8er z.B. (war noch nicht verfügbar bei Bestellung) bessere Ergebnisse erzielt werden können. Für alle, die mit der A7R liebäugeln – diese hat dann das gleiche AF-System wie die RX1 (angeblich wegen technologischer Probleme durch Entfall des Tiefpass-Filters).

SHUTTER
Bei der RX1 quasi unhörbar, bei der A7 ein lautes Klacken – sogar die Nikon D600 ist leiser und klappt ja tatsächlich einen Spiegel. Eine Einstellmöglichkeit für einen leiseren Shutter hat die A7. Man kann lediglich eines der "KLACK"s bei der A7 (nicht bei der A7r) elektronisch abbilden (s.u.). Hier muss jeder für sich entscheiden – verdecktes Photographieren (was mit dem Klappdisplay sehr gut möglich wäre), Hochzeiten und Tierphotographie sind Szenarien, die mit der A7 tw. schwierig werden können. Die A7 kann im Gegensatz zur A7R den ersten Vorhang elektronisch abbilden (dann nur "- / KLACK") - bei der A7R geht das nicht, dort ist es zwangsweise ein lautes "KLACK-KLACK". Danke auch an die vielen Kommentare zu dieser Rezension: Es handelt sich bei der RX1 um einen Zentralverschluss, die A7 hat einen Schlitzverschluss - um das Geräusch kommt man leider bei keiner der Varianten der A7 herum.

Ebenfalls getriggert aus den Rezensionen bestätigt sich, dass die Erschütterungen, die der Verschluss an das Stativ weitergibt bei langen Belichtungen zu keiner Beeinträchtigung führen - wenn ein Fehler da ist, wird er mit zunehmender Belichtungszeit immer kleiner. Bei bestimmten kürzeren Kombinationen kann es wohl durchaus zu Beeinträchtigungen kommen (siehe hierzu DP Review und Steve Huff).

Die Möglichkeit, den ersten Verschluss-Vorhang elektronisch zu schalten erhöht nicht nur die Lebenszeit des Verschlusses, sondern ermöglicht auch vernünftige Macro-Photographier. Was bei meiner SLR selbstverständlich ist, wäre mit einer A7r ohne elektronischen Verschluss-Vorhang eventuell nur mit schlechterer Qualität möglich - das muss jedoch erst das Macro-Objektiv in der Praxis zeigen, das bekanntlich noch nicht verfügbar ist.

Serienaufnahmen gelingen mit der Alpha 7 deutlich besser als mit der RX1 – auch ist die Kamera nach einer Aufnahme schneller wieder verfügbar.

Nach nunmehr knapp 1.900 Bildern mit der A7 muss ich sagen, dass das Geräusch der Kamera in Räumen stört - insbesondere wenn man Personen 1x photographiert, macht das Geräusch der Kamera alle darauf aufmerksam, dass sie die nächsten "Opfer" meiner Schnappschuss-Suche sein könnten. Mit der RX1 war das um ein Vielfaches entspannter, auch wenn man dank Festbrennweite gute Chancen hatte, sich durch das "in Positon bringen" mit mehr Aufmerksamkeit als notwendig zu bedenken. Andererseits ist es mit der A7 nicht viel anders als mit einer SLR im Raum zu sitzen. Draußen, für Städtephotographie und in Museen ist das Geräusch ziemlich egal.

BEDIENUNG / FIRMWARE
Hier ist keine lange Umgewöhnungszeit notwendig – insgesamt ist die A7 BENUTZERFÜHRUNG flüssiger, ein wenig moderner (z.B. die Wahl der Blende zeigt nun im A(perture)-Modus ein Laufband der Blenden). Das auf der RX1 in Verbindung mit Tasche ohnehin ungünstig platzierte AF-WAHLRAD ist nach hinten gewandert. Dazu gekommen sind 2 weitere PROGRAMMIERBARE TASTEN C1/C2 und ein Stellrad vor dem Auslöser (auf Batteriefach), das ebenfalls frei programmiert werden kann. Das gilt zum Glück auch für das Control-Wheel, auf dem per Werkseinstellung die ISO-Manipulation liegt. Das Rad ist so leichtgängig, dass man schnell aus Versehen ISO nach oben oder unten dreht ohne es zu merken - unter Optionen kann man die Funktionszuweisung zum Glück aufheben. Nach wie vor nicht möglich: HDR mit zeitl. verzögertem Auslöser – da an die RX1 kein FERNAUSLÖSER angeschlossen werden kann, bei Stativaufnahmen schmerzlich vermisst. Für die Alpha 7 gibt es immerhin die Möglichkeit, einen IR Fernauslöser zu nutzen. Langzeitbelichtungen sind weiterhin auf 30sec begrenzt.

VIEWFINDER / DISPLAY
Wer an der RX1 den EVF als Zubehör genutzt hat, freut sich natürlich drüber – dafür macht der fest eingebaute EVF die Kamera aber auch ein wenig „klobiger“, sofern man bei dem Gehäuse überhaupt davon sprechen kann – es ist nämlich nochmal ein wenig dünner als das der RX1. Der Viewfinder hat wie bei der RX1 auch 100% Coverage bei einem Größenverhältnis von 0,71x mit „nur“ 1230 dots per line – der FDA-EV1MK kommt auf 2359 dots per line – in der Praxis sieht man den Unterschied, aber die Alpha 7 ist auch vergleichsweise schneller bei schnellen Schwenks und der Viewfinder zieht weniger nach als die RX1-Combo. Wer den EVF auf der RX1 mangels klappbarem Display gerne als Winkelsucher genutzt hat, wird sich riesig über das klappbare Display freuen, insbesondere wenn man mit Stativ unterwegs ist – 90° Telleraufsicht und 45° Sicht von unten sind möglich. Leider ist der Screen nicht in alle Achsen so flexibel wie bei der Alpha 99 oder einer Canon G12.

BATTERIE / AKKULAUFZEIT
Die Akkus vom Typ W sind mit dem Kombi-Ladegerät der RX1 schon mal nicht ladbar – eine Weiterverwendung des optionalen Akkuladers ACCTRBX ist daher nicht möglich. Die RX1 als Batteriefresser mit ihrem Akku kommt auf 4.5Wh, die Alpha 7 kommt mit 7.3Wh daher – die Laufzeit verbessert das leider nur marginal, gefühlt ist die Alpha 7 genau so schnell leer wie die RX1, insbesondere, wenn man Features wie NFC oder WiFi nutzt – ein Zweitakku ist also absolut empfehlenswert.

MANUELLER FOKUS AM OBJEKTIVRING
Geht bei der Alpha 7 deutlich flüssiger und schneller als das Gekurbel mit der RX1. Auch sehr schön ist, dass man nun im AF-Betrieb auch ohne Umstellen des Wahlrades manuell fokussieren kann (einfach den Butten am Wahlhebel gedrückt halten, mit Objektivring fokussieren, Auslöser drücken) - nach Loslassen des Buttons ist man dann wieder im AF-Modus.

CONNECTIVITY / APPS
Die Möglichkeit, per NFC oder WLAN Bilder auszutauschen ist v.a. unterwegs sehr interessant. Wer bisher mit Adapter Bilder auf ein iPad gespielt hat, kann das nun per direkter WLAN Verbindung tun – der Transfer geht sehr schnell. Auch eine Fernbedienung via App ist möglich. Wer jedoch in RAW photographiert hat (noch?) ein paar Enschränkungen: RAW Transfer nach iPad geht nicht – ebensowenig die Fernauslösung via App im RAW Modus. Die Kamera stellt sich immer wieder zurück auf JPEG. Um einen besonders gelungenen Schnappschuss mal schnell mit der Heimat zu teilen, oder sich abends im Hotel auf dem Tablet an der „Ausbeute“ des Tages zu erfreuen, ist die Konnektivität jedoch eine schöne Sache.
Zusätzlich kann wie bei der NEX-Serie üblich, die Kamera mit weiteren Funktionen über in-camera Apps ausgestattet werden – ob eine Mehrfachbelichtung ein Standard-Feature sein sollte, oder 5 EUR mehr wert ist, sei mal dahingestellt – meine Hoffnung ist, dass im Zuge der Full-Frame Erweiterung auch „Profi-Workflows“ tw. in die Apps ausgelagert werden können, sodass ich z.B. schonmal ein Tagging in der Kamera vornehmen kann.

SONSTIGES
Blitzgerät fehlt, was meiner Meinung nach kein großer Verlust ist – die Lichtkeule für den Frontalangriff schadet bei der RX1 meist mehr, als sie nutzt. Die Alpha 7 liegt deutlich besser in der Hand, das Gehäuse ist jedoch aus Kunststoff – fällt nur im direkten Vergleich auf. Für die Alpha 7R hat Sony dann wieder ein Magnesium-Gehäuse spendiert.

OBJEKTIVPARK
Der wohl wichtigste Faktor, der langfristig gegen die RX1 spricht, ist das System an Linsen, das hinter der Alpha 7 steht. Laut der Dame im Sony Store in Vegas kommen insgesamt 15 Sony e-Mount Vollformat Objektive bis 2015 auf den Markt – auch ein Makroobjektiv soll dabei sein. Derzeit (12/13) sind 5 Objektive erhältlich. Das Kit-Objektiv ist zwar nicht schlecht, aber wer vom 35mm 2.0 der RX1 kommt, ist erstmal enttäuscht. Hier wird sich die Güte der anderen Objektive zeigen (z.B. das 55er 1.8 klingt sehr vielversprechend). Somit kommen wir dann wieder auf den Kostenfaktor. Wer vom NEX System kommt, kann die Objektive mit Crop weiter verwenden und nach und nach ersetzen / zukaufen – wer neu einsteigt steht vor den extrem hohen Kosten für die Zeiss-Gläser. Die Kosten sind auch ein Faktor, der beim Aufbau eines entsprechenden Objektiv-Parks dann wieder teurer sein kann, als die SLR-Systeme à la Nikon/Canon mit günstigeren Objektiven gleicher oder besserer Qualität. Damit relativiert sich der im Vergleich zur RX1 günstige Einstand mit dem Body sehr schnell wieder. Dafür hat man die entsprechende Flexibilität, sein System weiter auszubauen. Eine andere Möglichkeit, Systeme zu verheiraten ist der mittlerweile erhältliche Novoflex-Adapter.

FAZIT
Die Alpha 7 ist ein Arbeitstier, das vieles besser macht als die RX1 – v.a. die Bedienbarkeit (EVF, Klappdisplay, WiFi/NFC) und die deutlich schnellere Aufnahme von Motiven in Serie rücken sie eher in den Bereich absolut vollwertiger SLR-Ersatz. Dank einiger zusätzlicher Features, kann sie schneller in Workflows eingebunden werden als die RX1. Die RX1 ist hingegen kompakter, hat ein Objektiv, das so (zumindest vorerst) für die Alpha 7 nicht verfügbar sein wird (es gibt „nur“ ein 35mm 2.8) und ist aufgrund des Preises (auch des Zubehörs) fast schon eine Ikone – daher mag ich mich auch nicht wirklich gegen sie entscheiden. Außerdem kann die RX1 für den Ahnungslosen als Kompaktkamera durchgehen, was bei kamerascheuen Personen weniger Abwehr auslöst, als die SLR-like Alpha 7 (mal davon abgesehen, dass man die RX1 auch noch in eine große Jackentasche packen kann, was mit der Alpha 7 nie passieren wird). Langfristig gehört das Feld einer Alpha 7, sobald die neuen Objektive auch das Potenzial der Kamera voll abrufen. Die RX1 wird daher erstmal bei mir bleiben, bis die Erweiterung des Objektivparks für die Alpha 7 nach frischen Geldmitteln schreit…

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131 von 147 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neuer Meilenstein + günstiger Vollformateinstieg - UPDATE: 21.03.14, 30. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Sony Alpha 7KB Systemkamera (24,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, BIONZ X, 2,3 Megapixel OLED Sucher, NFC) inkl. SEL 28-70mm schwarz (Elektronik)
UPDATE 21.03.2014
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Schreibe mein Update kurz und knapp gleich mal ganz oben hin:

Was ist in 4 Monaten Nutzung geschehen?
- hab mein Nikon System komplett verkauft (D7000 mit 7 Objektiven und zwei Blitzen)
- Kauf von neuen Zeiss 35 mm und 50 mm Festbrennweiten
- Kauf von diversen "alten" Minolta-Objektiven und volle Nutzung an A7 dank LA-EA4 Adapter
- Kauf von zwei manuellen Minolta-Objektiven

--> Ergebnis:
Kamera ist dank der Größe immer mit dabei. Die Nutzung alter Minolta-Objektive mittels LA-EA4 Adapter (inkl. schnellem Autofocus) ist eine relativ günstige Zwischenlösung (nutze hier ein altes Minolta-Ultraweitwinkel und ein Tele. Beide für je 180 bzw 90 € gekauft)
Die neuen Zeiss Festbrennweiten arbeiten perfekt mit der Kamerasoftware zusammen. Im Vergleich zur Kitlinse, holen sie hier wirklich alles aus dem Sensor raus. Die Bilder sehen unglaublich scharf, kontrast- sowie detailreich aus. Wenn ichs recht bedenke, brauche ich nix weiter, als diese beiden Objektive. Auch aufgrund ihrer Größe eine geniale Kombination mit wirklich beeindruckender Bildqualität.
Alte manuelle Minolta Festbrennweiten eignen sich wunderbar für "stille" Aufnahmen (Landschaften, Bumen etc) und sind als Schnäppchen bei ebay bzw. in diversen Foren zu ergattern. Manuelles Fokussieren wird dann Lupe zu einem Vergnügen. Die Bildqualität ist wirklich überzeugend, reicht meiner Meinung nach aber nicht an die neuen Zeiss Festbrennweiten heran. Diese sind preislich jedoch nicht mit dem Minolta "Altglas" zu vergleichen.

Mein Fazit:
Sony Alpha 7 + Zeiss 35mm 2.8 + Zeiss 50 mm 1.8 = sehr wertige Traumkombi und Immerdabei-Set für Landschafts-, Städte- und People-Fotografie.
Kleiner Wehmutstropfen ist der AF bei weniger Licht sowie der Akku. Für mich aber alles verkraftbar. Ich bereue meiner Entscheidung in keinster Weise.

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Sony Alpha 7KB Systemkamera (24,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, BIONZ X, 2,3 Megapixel OLED Sucher, NFC) inkl. SEL 28-70mm schwarz

Da es bisher noch keine Bewertung für diese Kamera gibt, fange ich mal an. Es handelt sich bei der Rezension um die Sony alpha 7 inklusive der im Kit mitgelieferten Standardlinse 28-70 mm.

Ich berichte hier aus der Sicht eines ambitionierten Hobbyfotografen. Seit 5 Jahren mit DSLRs unterwegs und die Möglichkeiten bisher gut ausgeschöpft. Eine Vollformatkamera hatte ich aufgrund der Größe und des Anschaffungspreises bisher nicht in Beracht gezogen. BISHER :)
Kamera: Nikon D7000 mit Nikon 10-24, 35mm, 50mm, Tamron 70-300 sowie 90 mm Makrolinse, Sigma 17-70. Alles regelmäßig im Einsatz, bevorzugt das Sigma 17-70 mit einer 2,8er Anfangsblende und 4,0 obenrum.

29.11.2013:
Dies ist vorerst ein 1-Tages-Test, da ich die Kamera nur einen Tag bisher genutzt habe. Ich werde diesen noch nach längerem Ausprobieren mit neuen Infos updaten.

Gleich nach dem Auspacken fällt die Kompaktheit der Kamera auf. MDie Sony alpha7 ist rein subjektiv ca. 30% kleiner als meine D7000. Der body wiegt gut 200 gramm weniger. Das Gehäuse wirkt robust und hat einen Staub- und Spritzwasserschutz (inklusive Objektiv-Bajonett). Bei der Haptik merkt man sofort, dass man es mit einer Profi-Cam zu tun hat.

Die Bedienung ist als Nikon-Nutzer anfangs gewöhnungsbedürftig, erklärt sich aber schnell von selbst.
Als DSLR-Nuter ist der elektronische Sucher ein Novum. Das Bild wirkt anfangs erstaunlich hell, aber nicht ganz natürlich. Nach einigem Testen überwiegt aber der Nutzen. Im Sucher kann im Grunde alles, was auf dem rückwärtigen Display darstellbar ist, auch hier genutzt werden. So muss das Auge nie mehr vom Sucher ;)

Die Kamera arbeitet beim Fokussieren sehr flott. Die Bildqualität ist für diese Kameragröße einfach sensationell. Auch wenn ich, von der DSLR her gewohnt, gerne Blende und Zeit selber einstelle, so habe ich beim ersten Probieren einfach den Automatikmodus genutzt. Ich war begeistert, wie einfach es ist ohne Kamera-Wissen, tolle Bilder zu schießen, die in Sachen Schärfebereich und Weißabgleich gut hinkommen.

Die Kamera bietet keinen verbauten Blitz, was ich jedoch nicht bereue, da ich kein großer BLitzfan bin. Ich bin froh, dass diese Kamera selbst bei hohen ISO-Werten (ab ISO6400) beeindruckende Bildqualität abliefert. So erübrigt sich das Blitzen in den meisten Situationen, was zu stimmungsvollen Aufnahmen führt. Ich versuche, ein paar Aufnahmen anzuhängen, da dies mit Worten nicht so einfach zu erklären ist.

Kurzfazit nach einem Tag:
Dank der kompakten Bauweise wird das eine neue Immer-dabei-Kamera. Und das mit Voll-Format-Sensor. Sensation!!
Sony wagt sich hier auf neues Terrain und geht die Platzhirsche Nikon/Canon und vor allem auch Leica aggressiv an. Der Preis geht völlig in Ordnung. Blitzfotografie erübrigt sich. Meine Nikon D7000 behalte ich zusätzlich noch, da ich dort die Telebrennweiten dank Cropfaktor zu schätzen weiß und solche Otpiken an einer VOllformatsensor-Kamera ein Vielfaches kosten.
Ich bin der Meinung, dass die Kamera in Kombination mit der kommenden 35-mm Festbrennweite von Carl Zeiss DIE Immerdabei-Kamera schlechthin ist, wenn man Wert auf Qualität legt.
Ich denke, es war noch nie so einfach, eine so tolle Bildqualität mit einer kompakten System hinzubekommen. Auch für Einsteiger eine gute Investition, wenn auch nicht gerade billig.

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UPDATE 04.12.13:
Ich habe die Kamera die letzten Tage immer dabei gehabt und hatte so immer wieder Gelegenheit gehabt rumzuspielen. Ich habe ein paar Fotos in der Gallerie angehängt. Leider sind sie nur in klein möglich. Ich hoffe, sie sind zu finden. Sie befinden sich unter dem Produktbild in der Rubik "Kundenbilder".

Meine Erfahrungen bisher kurz und knapp in Stichpunkten:

+ perfekt im Rucksack ohne jeglichen Schutz zu tranportieren, da die Kamera wirklich robust und (inkl. Objektiv)
+ Bildqualität überrascht mich immer wieder aufs neue (siehe Gallerie)
+ sehr einsteigerfreundlich, fast schon zu einfach für eine "Profi"-Kamera. Schnappschüsse im Automatikmodus gelingen fast immer auf Anhieb
+ Bildbearbeitung am Rechner mache ich ganz gern mit ACDSee Pro, da man es schnell bedienen kann. Nun habe ich gemerkt, an vielen der von der a7 gemachten Bilder gibts es kaum was zu verbessern. Das nenne ich gute Prozessorarbeit der internen Elektronik. Respek.

- Batterie hält leider nicht sehr lange, habe 300 Bilder geschafft mit einer Ladung
- Auslöse überrasht mit relativ lautem Klicken. Vielleicht ist das aber auch übertrieben, das hier zu erwähnen. Gestört hat es mich nicht
- Nur ein Ladekabel dabei, das man an die Kamera anschließt über den USB-Anschluss. Akku in der Kamera geladen
Nachteil: Kamera unbenutzbar während Ladevorgang
Vorteil: auf Reisen minimales Gepäck (überwiegt für mich)
--> Abhilfe: Ladegert + 2 Akkus hier im Set bei amazon kaufen:
http://www.amazon.de/Bundlestar-Ladeschale-Ersatzakku-Kfz-Adapter-Netzstecker/dp/B00CEWUVRY/ref=wl_it_dp_o_pC_nS_nC?ie=UTF8&colid=1IZP4BC65V2M9&coliid=I23CVLF2RAMW7

Kleines Fazit:
Kitlinse macht was her, aber evtl ist die ab Januar 2014 erhältliches Zoomobjektiv 24-70 von Zeiss (ca 1200€) jedoch einen Blick Wert. Wers nötige Kleingeld hat :)

Vor gut 1 Jahr kam die RX1 mit verbauter Festbrennweite von Sony heraus. Damals für 3000 € gehandelt. Eine Luxuskamera. Heute, gut die Hälfte billiger, in etwa gleiche Größe mit der Möglichkeit die Objektive zu wechseln. Das nenne ich Fortschritt. Sony scheint mir auf dem richtigen Weg zu sein. Ich bleibe bei dieser Kamera. Sie war den hohen Anschaffungspreis Wert. Man wird mit einer fantastischen Bildqualität belohnt, die ich aus dem DSLR-Bereich so bisher nicht kannte. Die D7000 behalte ich weiterhin, wegen dem Telezoom und dem Weitwinkeobjektiv.

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UPDATE 05.12.13
War bisher kein großer Sony-Fan in Sachen DSLR oder NEX-System. Doch die a7 überzeugt mich von Tag zu Tag.
Das NEX-System wird von Spiegelreflexfotografen oft müde belächelt, denn es wirkt weniger professionell. Ich nehme mich da nicht aus.
Die alpha7 sehe ich als Understatement. In Sachen Abbildungsleistung schlägt sie die meisten Spiegelreflexkameras, in der Größe sowieso. Man fällt mir dieser Kamera weniger auf. Genau das gefällt mir daran. Es ist so, als würde man einen Fiat 500 in der sportlichen Abarth-Version fahren ... klein, aber Ohoo.

Hier noch ein paar Zubehörtipps.
Meiner Meinung nach nützliches Zubehör:

- Habe den Blitz dazubestellt:
http://www.amazon.de/Sony-HVL-F-20-Blitzger%C3%A4t-Normal-Blitz/dp/B00CN82IWK/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1386228828&sr=8-1&keywords=HVLF20M.

Sehr einfache Bedienung und schön kompakt. Perfekt um in einer Jackentasche für den Notfall mitzuführen.

- Dazu noch ein original Sony Stativ mit Fernbedienung.
http://www.amazon.de/Sony-VCTVPR1-CE7-VCT-VPR1-Dreibein-Stativ/dp/B00B4G5CVQ/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1386229152&sr=8-1&keywords=VCTVPR1.CE7

Ich war von der Qualität komplett überrascht. Werde mein Manfrotto-Carbonstativ aufgeben und weiterverkaufen. Die Kamera lässt sich über die Fernbedienung im Schwenker steuern (bis auf den Zoom, das ist ein feature für die Camcorder). Geringes Packmaß + leicht. Inklusive tasche geliefert.

- Displayschutzfolie PCK-LM16 von Sony als Schutz gegen Kratzer

- Zusatzakkus + Ladegerät (Originale sind überteuert und auch laut amazon-Bewertungen nicht so gut)
http://www.amazon.de/Bundlestar-Ladeschale-Ersatzakku-Kfz-Adapter-Netzstecker/dp/B00CEWUVRY/ref=wl_it_dp_o_pC_nS_nC?ie=UTF8&colid=1IZP4BC65V2M9&coliid=I23CVLF2RAMW7

- kleine Fernsteuerung
http://www.amazon.de/Version-Video-Start-Stopp-Funktion/dp/B003UQOQD8/ref=wl_it_dp_o_pC_nS_nC?ie=UTF8&colid=1IZP4BC65V2M9&coliid=I1XTZ3MTTQRTTM

- Speicherkarte 64GB
www.amazon.de/SanDisk-SDXC-Speicherkarte-Kapazit%C3%A4t-kompatiblen-Endger%C3%A4ten/dp/B0070WU51U/ref=wl_it_dp_o_pC_nS_nC?ie=UTF8&colid=1IZP4BC65V2M9&coliid=I3RO6KM6UFQP76

- Zeiss 35 mm
Wenn verfügbar, sicherlich eine gute Ergänzung, da die Kompaktheit der Kamera weiter profitiert
http://www.amazon.de/Sony-Standard-Objektiv-geeignet-Vollformat-schneller/dp/B00FYRLSM8/ref=wl_it_dp_o_pC_nS_nC?ie=UTF8colid=1IZP4BC65V2M9&coliid=I10N02PKGZCHPL

- Tasche von Sony
http://www.amazon.de/Sony-LCS-EMF-schlanke-H%C3%BClle-Digitalsystemkamera/dp/B005UL53PQ/ref=wl_it_dp_o_pd_nS_nC?ie=UTF8&colid=1IZP4BC65V2M9&coliid=I1VENQ21XPZZ2J

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UPDATE 19.12.13:
Seitdem ich die kamera besitze, kam die D7000 nur zwei Mal für Produktbilder mit Blitz zum Einsatz. Wenn ich die D7000 in die Hand nehme, merke ich gleich, wie wuchtig sie im Vergleich zu a7 ausfällt. Dennnoch haben beide ihren Charme. Jeder muss für sich entscheiden, was er braucht.

Mein Fazit nach Anwendungen bisher:

alpha 7
+ Alltagskamera mit überragender Leistung
+ Kompaktheit (jederzeit im Rucksack mit dabei)
+ einfaches Handling
+ gut für Städtetrips und Personenfotografie
+ sehr gut bei weniger Licht
+ Bildrauschen (Fotos selbst bei Iso 12800 noch in Ordnung)
+ WLAN-Anbindung (Fotos bequem ans Handy geschickt), Steuerung über Handydisplay auch kein problem

- Objektive teuer, besonders wenn man die Leistung des Sensors ausreizen möchte
Bsp. Zeiss Festbrennweite 25 mm 2.8 für ca. 800 € zu haben
- Akkufresser (elektronischer Sucher+Display)

D7000
+ sehr günstiges Preis/Leistungsverhältnis bei Objektiven
z.B. Teleweiten jenseits der 200 mm günstig zu bekommen
(Bsp: Tamron 70-300 mm mit Cropfaktor = 105 - 450 mm für unter 300 Euro zu haben)

+ schnell, daher gut für Sportfotografie (auch wegen der Brennweitenverlängeung)
+ Haptik (griffiges Arbeiten)
+ riesige Objektivauswahl

- Packmaß + Gewicht (im Vergleich zur A7)
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekt..., 15. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Sony Alpha 7KB Systemkamera (24,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, BIONZ X, 2,3 Megapixel OLED Sucher, NFC) inkl. SEL 28-70mm schwarz (Elektronik)
Nach Sony Alpha 65, Nikon D600, Fuji X-E1 bin ich jetzt wieder beim Vollformat in Form der Sony Alpha 7 gelandet.

Ich habe bewusst die 7 und nicht die 7R genommen, weil mir schon bei der Nikon D600 24MP ausgereicht haben und der bessere/schnellere Fokus wichtiger ist.

Die Testfotos mit dem Kitobjektiv 28-70 sind über alle Brennweiten, Blenden und ISO-Werte die bisher Besten aller meiner Kameras. Ich nutze dazu einen speziellen Aufbau um auch wirklich valide Aussagen treffen zu können.

Da ich noch 2 hochwertige alte Canon FD-Linsen habe, nämlich das 50mm 1.4 und das 70-210mm 4, nutze ich diese Linsen mit dem sehr guten Quenox Adapter an der Sony Alpha 7. Die schnellen Objektive von Zeiss oder Sony sind mir aktuell noch nicht preiswert genug.

Aber ich bin begeistert von der Qualität der Fotos mit den alten Canon FD-Objektiven.
Das manuelle Einstellen der Blende habe ich schon bei der Fuji geliebt und zusätzlich erleichtern Fokus-Peaking und Lupenfunktion die manuelle Scharfstellung.
Ich werde noch Beispiel-Bilder dazu hochladen.

Ich habe sehr große Hände, komme aber mit der Haptik der Alpha 7 gut zurecht.
Die Konfiguration der Knöpfe lässt sich sehr schön an die persönliche Arbeitsweise anpassen.

Der elektronische Sucher ist perfekt: schnell, hell und mit sehr feiner Auflösung.

Ein, oder besser zwei zusätzliche Akkus und das passende Ladegerät sind allerdings Pflicht, weil die Batterielaufzeit (200-300 Fotos) für eine ausgiebige Foto-Session nicht ausreichend ist.

Aktuell bin ich noch auf der Suche nach einer passenden Tasche für Kamera und ein Wechselobjektiv und werde mir noch 2 günstige FD-Objektive (28mm 2.8 und eine Supertele mit 500mm) zulegen.

Die Kamera ist auch klein genug um öfter mitgenommen zu werden, zwar nicht so klein wie meine kompakte Sony RX100 II, aber klein genug...

Nachtrag vom 17.3.2014:
Ich bin immer noch extrem begeistert von der Sony Alpha 7 und auch dem Canon FD 50mm 1.4.
Ich habe auf einem 40. Geburtstag bei wenig Licht viele schöne Fotos ohne Blitz damit gemacht.
Besonders das Bokeh und die manuelle Fokussierung machen Spass!

ABER: ich hatte nach einiger Zeit leichte Schmerzen in der rechten (Kamera-) Hand.
Liegt daran, dass mindestens kleiner und Ringfinger aufgrund der Kleinheit der Kamera nicht an der Kamera liegen.
Ich werde mir also noch zeitnah den Batteriegriff (obwohl total überteuert) zulegen müssen.

P.S. Ich arbeite inzwischen nur noch mit den jpg, da für meine Ansprüche die Unterschiede in der Qualität und Bearbeitung (Lightroom 5) die Nachteile der doppelt so großen Dateien nicht aufwiegen
Und dass ich den Weisspunkt mal total verschieben muss, ist eher sehr selten und unwahrscheinlich... (geht aber auch mit jpg noch)
Der Profi wird und sollte natürlich weiterhin mit RAW arbeiten, aber für den Amateur sind die jpg (Qualität aber auf FINE) ausreichend sofern er über ein entsprechend gutes Bearbeitungswerkzeug wie Lightroom verfügt.
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33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ja!!, 21. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich verdiene mein Geld teilweise mit der Fotografie. Und nachdem ich schon etwas älter bin und seit meinem 16. Lebensjahr intensiv fotografiere, mit – ich vermisse das nicht – Dunkelkammer und allem pipapo, glaube ich mich ein bisschen auszukennen. Der Spiegel in den SLR's war immer eine, wenn auch genial umgesetzte, technische Krücke. Filigrane und anfällige Mechanik in grossen Gehäusen, warum sollte sowas im digitalen Zeitalter noch sinnvoll sein? Nein, ist es nicht. Auch wenn sich die entsprechenden Hersteller nur ungern von ihren angestammten Pfründen trennen wollen – Sony macht nun vor, wie es anders geht. Das Ergebnis beeindruckt. Kein schwerer und grosser Plastik-Body sondern eine intuitiv zu bedienende und äusserst handliche Kamera – ein echter Handschmeichler. Mit beeindruckenden Bildergebnissen. Ein Sucher, der dem einer Canon 5D ebenbürtig ist. Zugegeben anders. Aber gut. Und ein anvisieren und auslösen über den Monitor, ohne den Umweg einer "liveview-Ansicht" ist auch eine schöne Sache, über Mobiltelefon und Tablet geht das übrigens auch. Das Menue ist umfangreich, aber nicht verspielt. Die Kamera lässt sich höchst individuell konfigurieren, auch der Videomodus ist auf hohem Niveau. Smarte Details wie Auto-Iso im manuellen Modus sind mehr als nett. Gut, das schöne Teil schreit nach Energie. Ca. 300 Aufnahmen (raw) mit einem Akku sind nicht so toll. Aber ein externes Ladegerät und günstige Fremdakkus (ca. 70% Leistung) können helfen. Als Erstausstattung habe ich das ZEISS 2.8 35mm – siehe separate Bewertung – ein Traum. Und Fremdobjektive, in meinem Fall Canon, Olympus und Leitz, können elegant adaptiert werden. Zum Schluss: Nein, ich bekomme kein Geld von Sony. Ich bin unabhängig, aber ehrlich begeistert von der A7. Ich muss jetzt raus, fotografieren...
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57 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Whow! Da ist das Ding!, 21. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Sony Alpha 7KB Systemkamera (24,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, BIONZ X, 2,3 Megapixel OLED Sucher, NFC) inkl. SEL 28-70mm schwarz (Elektronik)
Sony machte es mir in der Vergangenheit nicht leicht. Die RX100 eine tolle Kamera, aber dank der hohen Megapixelzahl für den Sensor sind die Bilder im Detail oft ein Pixelbrei. Die Nex-Kameras samt guten Optiken zu teuer und unhandlich. Dazu leider zu langsamer Autofokus. Schade, denn die Bildqualität ist klasse.
Jetzt die neue RX10, welche mich leider gar nicht überzeugen konnte... zu viele Kompromisse gemessen am Preis.

Der mit der RX1 und RX1R eingeschlagene Weg, Vollformat-Sensoren in handliche Kameras zu packen hat mich da schon eher begeistert. Der Preis aber auch hier nicht. Obwohl ich mit der RX1, welche ich ein gutes halbes Jahr besessen habe, traumhafte Bilder geschossen habe. Der fehlende Sucher und die nicht vorhandene Möglichkeit, Wechselobjektive zu verwenden haben mich aber auch hier wieder von Sony weg gebracht.

Als ich dann im Netz die News über die A7 las, war das Interesse groß. Alles, was mir an der RX1 nicht passte, hatte die A7 an Bord.

Seit einer Woche habe ich die A7 zum Testen hier (dank an meinen Händler) und bin begeistert. Die Verarbeitung ist super, auch wenn das Gehäuse nicht ganz so hochwertig wirkt wie bei der RX1. Der Sucher ist ein Traum, vergleichbar mit dem meiner Olympus OM-D E-M1. Wer bisher mit elektronischen Suchern nicht zurecht gekommen ist sollte mal die Sony ausprobieren...
Das Menu hat Sony zum Glück von der DSLR-Alpha-Serie übernommen und nicht von der NEX-Serie. Man findet sich auch als Sony-Neuling sofort zurecht.

Kommen wir zur Bildqualität: die ist, schlicht gesagt, phänomenal. Was die Kamera an Details herauskitzelt ist unbeschreiblich. Bei Sonnenuntergängen mit Gebirge im Hintergrund ist der Bildvordergrund noch so was von detailliert... das bekommt selbst meine E-M1 mit den besten Linsen nicht hin. Und ich liebe die E-M1!!
Durch die schnelle Einstellung der Belichtungskorrektur am oberen Drehrad und den vielen frei belegbaren Knöpfen kann man die Kamera wirklich ideal auf seine Bedürfnisse hin konfigurieren und das Ergebnis noch vor dem Auslösen am Sucher begutachten. Das macht echt Laune.
Ich nutze gerade das 35er-Zeiss-Objektiv und die Bildqualität finde ich enorm. Auch reicht die von manchem kritisierte (weil für zu gering empfundene) Lichtstärke von 2.8 meiner Meinung nach absolut aus. Bitte erst mal testen und dann motzen ;-)
Die Kitlinse ist leider in der Tat nicht der Hammer aber jetzt auch nicht so grottenschlecht wie manche meinen. Als Alltagsobjektiv bringt sie ganz ordentliche Bilder hervor, aber mit dem 35er sollte man diese natürlich nicht vergleichen.

Gut, ob Vollformat sein muss oder nicht kann eine Rezension nicht klären. Da muss jeder selbst herausfinden, welche Anforderungen er an seine Kamera stellt.
Aber ich warne gleich vorweg: wer die A7 einmal in Ruhe testen konnte wird schlaflose Nächte bekommen.

Gibt es bei aller Euphorie auch Kritikpunkte? Ja, leider gibt es die. Das Auslösegeräusch ist in der Tat soooo laut, das ich die Kamera bei einer Hochzeit in der Kirche wohl nicht einsetzen würde. Zudem ist der Autofokus bei weitem nicht so schnell und treffsicher, wie Sony das uns in der Werbung glauben machen lassen will. Aber ich empfinde ihn subjektiv schneller als bei der Nex6, aber trotzdem deutlich langsamer als bei meiner OM-D E-M1. Bei spielenden Kindern ist die Anzahl der unscharfen Bilder doch recht hoch. Dafür ist die Kamera wirklich nicht geeignet, auch für die Sportfotografie gibt es sicher bessere Alternativen.

Punktabzug gibt es dafür trotzdem nicht. Die Kamera bietet, gemessen am Preis der Mitbewerber-DSLR-Kameras wirklich viel und wenn Sony es jetzt noch schafft, bezahlbare und einigermassen kompakte Linsen auf den Markt zu bringen, dürfte dem Erfolg nichts im Wege stehen.

Die Testkamera muss leider wieder zum Händler, aber meine eigene ist schon bestellt :-)
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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Diese Kamera habe ich immer dabei, 19. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony Alpha 7KB Systemkamera (24,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, BIONZ X, 2,3 Megapixel OLED Sucher, NFC) inkl. SEL 28-70mm schwarz (Elektronik)
Vor zwei Jahren habe ich noch eine Leica M9 in meinem Besitz gehabt. Die Kamera hat mir sehr viel Freude bereitet. Klack hier und Klack da. Über die Ergebnisse brauchte ich mir keine Gedanken machen. Ich wusste einfach, dass das rauskommen wird, was ich mir vorstelle (insbesondere im Low-ISO-Bereich). Leider leider musste ich die Kamera irgendwann aufgeben.
Danach gingen so einige Kameras wieder durch meine Hände (Sony RX1, Canon 6D, Olympus E-M1), bis ich zur A7 gekommen bin. Endlich eine Vollformat-Kamera in einem kompakten Gehäuse wie eine M9 oder E-M1.

BILDQUALITÄT (BQ):
Ich bin eher der nüchterne Typ und kann die BQ nicht ausführlich poetisch beschreiben.
Die gute Nachricht zuerst: Der 24MP Sensor hat ordentlich Dampf auf'm Kessel!
Es ist ganz einfach, die Qualität zu mögen. Die Fotos sind extrem scharf und brillant. Eine höhere ISO-Wert-Einstellung ist mit der A7 kein Tabu.
Ausschnittsvergrößerungen sind völlig unproblematisch. Dafür hat der 24MP Sensor nämlich ordentlich Luft.
Ich denke, auch „Pixelpeeper“ dürften da ihre Schwierigkeiten haben, an der Qualität etwas zum mosern zu finden.
Die Rohdaten haben für die Bearbeitung unter Lightroom oder anderen Programmen sehr viele Reserven. Hellt man beispielsweise Schatten auf, dann kommen so viele Details zum Vorschein, bevor das Rauschen beginnt.
Vor der A7 besaß ich die Olympus E-M1. Was mich bei der Olympus am meisten gestört hat ist, dass bei Außenaufnahmen der Himmel schnell strukturlos und weiß aussieht. Das ist bei der Sony nicht mehr der Fall.

GEHÄUSE / BEDIENUNG:
Zum Gehäuse möchte ich gar nicht mehr so viel sagen. In meine recht kleinen Männerhände passt die Kamera hervorragend. Die Bedienelemente sind völlig okay platziert. Der Druckpunkt ist sauber.
Zur Software: Umsteiger werden eine Umstellungszeit benötigen. Wenn man sich allerdings auf die Menu-Struktur eingelassen hat, dann hat man auch keine Schwierigkeiten mehr und das System lässt sich genauso schnell bedienen wie andere. Sich „darauf einlassen“ bedeuten vor allem, die Software so zu akzeptieren, wie sie ist, ohne fortwährend Vergleiche mit anderen Systemen zu ziehen.
Die Kamera lässt sich gut personalisieren, d.h. viele Bedientasten lassen sich frei nach eigenem Geschmack belegen. Mir persönlich gefällt das Funktionsmenu. Es lassen sich in diesem Menu 12 Funktionen ablegen, auf die man häufig zugreifen möchte.

OBJEKTIV-WECHSEL:
Jeder muss sich auf jeden Fall im klaren darüber sein, dass bei jedem Objektiv-Wechsel der Sensor freigelegt wird und völlig ungeschützt ist. Aus diesem Grund ist es ratsam, die Kamera mit dem Sensor nach unten zu halten.
Und selbstverständlich sollte man das Objektiv nicht wechseln, wenn man sich grad in einem Sandsturm (ob Strand, ob Wüste oder auf dem Mond etc.), im Regen oder Schneesturm befindet. In diesen Fällen bringt auch die beste Kamera-Abdichtung nichts.

OBJEKTIV-AUSWAHL:
Die Sony ILCE Vollformat-Serie ist noch ein sehr junges System. Es sollte daher klar sein, dass nicht von heut auf morgen ein Objektiv-Sortiment auf dem Markt kommt, welches denen von Nikon oder Canon gleicht.
Zunächst bringt Sony logischerweise die Brennweiten raus, die universeller einsetzbar sind und eine breitere Käuferschicht erreicht. Da denke ich vor allem an das 55mm f1.8 und das 35mm f2.8. Die wurden bereits mehrfach getestet. Was mich freut ist, dass Sony bei beiden auf hohe Abbildungsqualität setzt. Es sind also eindeutig Premium-Objektive.
Jedenfalls steht das 55mm schon auf meiner Einkaufsliste.
Weitere Objektive wurden für 2014 und 2015 bereits angekündigt.

AF / MF:
Der Autofokus ist für meine Ansprüche flott genug. Auch im Innraum bei Partybeleuchtung. Meine Motive sind alle was geworden. Der AF sitz nahezu immer.
Für MF gibt es Fokus-Peaking und eine Lupenfunktion. Mithilfe des scharfen Suchers ist das manuelle Scharstellen kein Problem.

DISPLAY:
Nur drei Worte: schnell, klar, hochauflösend.
Die fehlende Touchfähigkeit des Displays fehlt mir überhaupt nicht. Ich betrachte es nämlich so: Eine technische Fehlerquelle weniger.

EVF / SUCHER:
Der Sucher ist riesig und sehr fein aufgelöst. Ich als Brillenträger habe kaum Probleme mit dem Sucher.

SHUTTER(-SOUND):
Viele ärgern sich über den Shutter-Sound. Er sei doch viel zu laut und die durch den Shutter erzeugten Vibrationen übertragen sich auf das Stativ. So zumindest die Berichte von vielen Sony A7 Eigentümer.
Ich sehe es anders. Endlich klingt eine Kamera mal wieder so richtig gut nach Foto-Kamera. Zuletzt habe ich einen ähnlich schönen „Klack“-Klang bei der Leica M9 gehört. Mir bringt es sehr viel Freude, die Kamera auszulösen.
Manchmal suche ich nach dem Grund, weshalb man die Shutter-Lautstärke so sehr kritisiert. Und es kommt mir manchmal ein Gedanke: Spanner?
Nichts für ungut ;-)

AKKU:
Jaja, die Akku-Leistung. Hier ist eine kleine Schwachstelle, der man aber schnell Herr werden kann. Ein Zweit-Akku ist ein Pflichteinkauf. Ein Dritt-Akku vielleicht noch eine Empfehlung.
Der kleine Akku aus der NEX Serie ist einfach nicht ausdauernd genug für das Vollformat-Beast und dem Hochleistungs-Prozessor unter der Haube.

AKKU-LADEGERÄT:
Unbedingt dazu kaufen!
Sony liefert kein externes Ladegerät mit der Kamera mit (das ist blöd).

ERWEITERBARKEIT / APP:
Genauso wie die neueren NEX-Modelle, lässt sich die A7 mit Zusatzsoftware erweitern. Beispielsweise
habe ich mir die Timelaps-App gekauft (9,99 €). Ein bisschen bedauerlich ist es schon. Im Vergleich zu
Sony, schafft es Olympus diese Funktion gleich in die Kamera (Olympus OM-D E-M1) zu integrieren.

MEINE MEINUNG UNTERM STRICH:
Auf dem Weg zur Arbeit und anderen Gelegenheiten habe ich die Kamera sehr häufig in der Tasche. Sie ist einfach zu leicht, um sie zu Hause zu lassen. Ich habe mit der A7 also eine hervorragende Immer-Dabei-Kamera „im Gepäck“. Jede Auslösung ist für mich ein wahrer Ohrenschmaus (Merke: für mich!).
Volle 5 Sterne verdient!

SONSTIGE GEDANKEN:
Ich freue mich sehr darüber, dass Sony eine spiegellose Kamera mit Vollformatsensor auf dem Markt gebracht hat. Es ist ja auch ein Experiment für Sony, dieses unbekannte Terrain zu betreten. Immerhin hat sich das noch kein Hersteller getraut. Ich drück Sony die Daumen, dass diese Reise ein voller Erfolg wird.
Jetzt geht es noch darum Objektive auf dem Markt zu bringen, die nicht gleich in die Premium-Klasse gehören. Die müssen also auch preislich attraktiver werden.
Darüber hinaus ist es von Bedeutung die Käufer zu halten, in dem die Firmware gepflegt wird und User-Wünsche eingearbeitet werden.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mobiles Vollformat, 3. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony Alpha 7KB Systemkamera (24,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, BIONZ X, 2,3 Megapixel OLED Sucher, NFC) inkl. SEL 28-70mm schwarz (Elektronik)
Beeindruckende Fotos können mit der A7 geschossen werden, auch unter schwierigen Bedingungen, da sie sehr lichtstark ist. Durch das leichte Gewicht 750g (470g Kamera + 280g Kit Objektiv) und die kleinere Größe ist sie auch leichter zu transportieren. Ebenfalls können hervorrangede Videos aufgezeichnet werden. Das sind kurz gefasst meine 3 Kauf-Argumente.

Nachfolgend ein paar Themen die mir bei der A7 aufgefallen sind…

ISO:
Lichtstark ist die A7, das war ein Hauptargument von mir für die Kamera; ich fotografiere oft mit wenig Licht. Da hat mich die Kamera auch nicht enttäuscht. Die Kamera liefert gute Aufnahmen bis 6400 ISO für A4 Ausdrücke. Das Rauschen ist im RAW Format schon bald ersichtlich, steigert sich aber nur langsam. Kleineres Druckformat geht bis 16000 ISO, hängt aber auch stark von der Szene ab, da die Farben leicht zum Verblassen beginnen. War überrascht, als ich mal Nachts im finsteren Raum wo ich selbst fast nichts sah mit ISO 25600 abdrückte, plötzlich ein helles Bild mit sichtbaren Farben (richtiges scharfstellen ist natürlich im vorhinein unmöglich wenn man nichts sieht). Mit der A7 greife ich in der Nacht selten zum Stativ, trotzdem wird man beim langen Belichten überrascht sein, welche Farbpracht noch hinzukommt. Wenn man die Bilder vergrößert merkt man ab 3200 leichte Anzeichen von rauschen, ab 8000 Anzeichen von Unschärfe. (Habe mit dem Firmware Update 1.02 getestet mit JPG XFINE)

Manche meinten die A7 braucht mehr ISO im Dunkeln als andere Kameras, versuche haben gezeigt dass die A7 gerne die Belichtungszeiten niedrig hält im Automodus, gerne bei 120/sek, was zu doppelten ISO führt als im Vergleich zu manchem NEX Automodi. Die Kamera kann sichs meist auch Leisten, trotzdem schalte dann ich öfters im Programmmodus auf 60/sek als Standard im Dunklen. Vielleicht auch deshalb weil die Zeiss Objektive keine Bildstabilisierung haben.

Gegenlichtaufnahmen (falls nicht zu stark) gelingen meist schon im Auto Modus, da zudem eine autom. Dynamik Korrektur eingeschaltet werden kann um dunkle Stellen aufzuhellen und helles zu verdunkeln. (funktioniert sehr gut mit individuellen Abstufungen)

Fokuslupe:
Fokuslupe funktioniert bei mir wie designed, das Bild wird digital am Bildschirm gezoomed um besser Details erkennen zu können. Jemand hat gemeint diese wird unregelmäßig autom. abgebrochen. Prinzipiell wird die Fokuslupe entweder mit Tip auf den Auslöser ausgeschaltet, oder zeitlich gesteuert, je nach Einstellung. Muss aber sagen, dass ich öfters mit versehentlichen Auflegen des Fingers am Auslöser diese ausschalte. Diese Funktion lässt sich mit 2x drücken auf den C2 Knopf aktivieren. Wie es mit 1x drücken geht habe ich noch nicht rausgefunden. Es gibt jedenfalls 2 Zoomstufen, nur leider sind dies Zoomlevels fix vorgegeben, 5.x & 11.x.

Fokuspeaking:
Fokuspeaking zeigt mit farblichen Punkte die höchsten kontraste, sehr gut um schnell manuell zu Fokusieren und dann in der Fokuslupe zu präzisieren. Allein mit Fokuspeaking kann ich bei größerer Tiefenschärfe sicher den Fokus treffen, bei großen Blenden wie 1.4 mit sehr kleiner Tiefenschärfe ist die Fehlerrate höher, da erweist sich die Fokuslupe als unverzichtbare Hilfestellung.

Video:
Die Videos bei der A7 werden sehr schön mit bis zu 50 Vollbildern pro Sekunde und sind gut scharf in Full HD. Der aufgenommene Ton in Stereo hat auch eine sehr gute Qualität (überraschend für eine nicht Videokamera), leider jedoch sehr Windanfällig, was schade ist bei der hohen Qualität. Praktisch ist das direkte Aufnehmen im MP4 format, da dieses Format gut komprimiert und somit langes Aufnehmen im Urlaub zulässt. Für das Video Drehen ist das Kit Objektiv gut geeignet, da das Bild stabilisiert ist und der Fokus unhörbar und schnell nachzieht. Beim schnellen hier und her Bewegen der Kamera bleibt das Bild “gerade” und verzerrt nicht so wie bei Spiegelreflex Kameras. Für mich war die hervorragende Videoqualtität ein Kaufentscheidungsgrund.

Blitz:
Leider sind die starken Sony Blitze recht teuer mit 400€+ also hab ich mir einen Yongnuo YN560-III zugelegt mit passendem Fernauslöser RF-600TX. Dieser funktioniert im manuellen Modus direkt auf dem Multi Interface Blitz Schuh der A7. Die Befestigung von ISO Schuh Blitzen hat ein leichtes Spiel, hält aber stabil. Blitzen lässt sich mit Verschlusszeiten bis 1/250, was für Indoor gut passt, beim Gegenlicht Blitzen mit Offenblende jedoch schnell Probleme macht. Die Verschlusszeiten bei Sonnenlicht, lassen sich dann mit ISO 50 & Belichtungskorrektur bei der A7 gut auf < 250 drücken. Bei starkem Sonnenlicht wird aber irgendwann der ND Filter für das Objektiv erforderlich.

Mit Tele Fotografieren:
Verwende eine 1000mm Russentonne mit M42 Adapter und kann damit schöne scharfe Fotos schießen. Vibrationen beim Auslösen kann ich keine sichtbaren festellen, wie von der A7R berichtet wurde. Ohne Fokus Peaking/Lupe wäre es jedoch viel schwerer möglich scharf zu stellen, das ist ein klares Plus für die A7 mit elektronischem Sucher und Fokushilfsmittel. Zwei Schwierigkeiten gibt es jedoch, einerseits kann ich beim Selbstauslöser nur zwischen 2sek & 10sek wählen, wobei ich eigentlich 5sek bräuchte, da kleine schnelle Vögel meist nicht solange still bleiben und die Kamera 3-4sek braucht bis sie aufhört zu wackeln. Hier kann man entweder auf Fernauslösung per Smartphone ausweichen (schießt jedoch nur JPEG, kein RAW?); oder die Timelaps App für Zeitrafferaufnahmen. Ein zweites komfort Problem sind noch die fixen Zoomlevels in der Fokushilfe, ich kann nur zwischen etwas zu wenig & zu etwas viel schalten.

RAW:
Das Sony A7 Format wird mittlerweile von ACDSee 7.1 und Lightroom 5.3 unterstützt. Rauschen, Schärfe und Belichtung und Dynamik lässt sich mit RAW Nachbearbeitung noch gut verbessern. Die Dateigröße ist bei ~24 MB.

Klappdisplay & Elektronischer Sucher
Das Klappdisplay sieht zwar fragil aus, hält aber stabil. Praktisch bei Bodennahem Fotografieren, wie Pflanzen oder auch Kopfüber. Die Helligkeit lässt sich recht hoch einstellen, dadurch ist das Bild bei Tageslicht noch gut sichtbar. Bei starken Sonnenlicht ist ein Blick durch den Sucher dann doch erkenntlicher. Das Display ist hochauflösend und hat eine gute Farbwiedergabe, ist nicht besonders groß, aber ausreichend. Hat auch keine Touchfunktion.
Zum Fotografieren verwende ich meist den elektronischen Sucher, es ist scharf, ausreichend groß & hell. Praktisch finde ich, dass man sich die aufgenommenen Fotos im Sucher wieder ansehen kann, sehr praktisch beim Outdoor fotografieren. Bei wenig Licht wird die Framerate am Display geringer und beginnt körnig zu werden, hat wohl Verbessrungspotential, ist aber nicht so schlimm. Zum Strom zu sparen, schaltet sich der elektronische Sucher erst ein, wenn man durch in blickt, danach zeigt der gleiche an wie am Klappdisplay.

Kit Objektiv:
Mit einer kleinsten Blendezahl von 3.5 ist es nicht besonders Lichtstark. Die Bildschärfe ist gut, wobei es mit meiner 50mm Festbrennweite nicht ganz mithalten kann. Für Landschaften und Straßenfotografie finde ich es recht gut. Besonders zum Wandern finde ich es praktische da es recht leicht ist. Die Stärke vom Kitobjektiv ist auch die Videoaufnahme, da der Fokus schnell und geräuschlos ist. Zudem hat es einen optischen Stabilisator und macht die Aufnahme deutlich ruhiger. Portraitaufnahmen mit natürlichem Licht sind jedoch eher problematisch, da ist schon ein günstiges Setup erforderlich ist.

Objektive:
Das ist eine gute Frage bei der A7, es gibt noch keine so große Auswahl an Vollformat Objektiven. Ich weiche selbst über Adapter auf andere Linsen aus. Wobei ich meist per M42 Adapater mit einer scharfen & alten 50mm 1.4 Linse fotografiere. Budget mäßig muss man sagen, dass es keine billigen Sony/Zeiss Linsen gibt. Liegt auch daran dass die Sony Linsen auch scharf genug für die A7R rein müssen.

Praktisch ist, dass er Weißabgleich sehr individuell eingestellt werden um auch Verfärbungen entgegenzuwirken. Brauch ich öfters bei alten Linsen damit das Bild modern kühler und klarer wirkt.

Synchronisierung:
Ich überspiele meine Fotos meist per SD Karte auf den PC. Es ist aber auch möglich per Apps & WiFi diese direkt aufs Smartphone zu übetragen, praktisch wenn man gerade unterwegs ist und die Fotos verteilen mag. Dafür muss aber die PlayMemories App installiert werden. Schon unheimlich bei der Kamera dass man per WLAN eigentlich Online geht als Client und als Hot Spot Server für die Fernsteuerungs Apps agieren kann. Die Reichweite ist aber auf wenige Meter beschränkt.

Zielgruppe:
Ich denke mobile Enthusiasten & Ambitionierte Amateur/Hobby Fotografen werden wohl das Zielgebiet sein. Könnte mir vorstellen dass Profi Fotografen ein Problem mit dem aktuellen Linsensortiment haben könnten. Da nicht für jedes Einsatzgebiet die passenden Linsen zur Verfügung stehen. Zudem ist die Ansteuerung von Studioblitzanlagen auch nur mit Drittherstellerprodukten möglich. Einen redundant speichernden SD Slot gibt es auch nicht.

Kurz erwähnt, das Geräusch vom Shutter ist bei der A7 wirklich kernig, aber macht Spass abzudrücken. (mit e. Front Curtain Shutter eingeschaltet, ist aber Standard). Kann schon sein, dass man dadurch in stillen Momenten auffällt, aber so laut ist es auch wieder nicht.

Abschließend gesagt, mit einer scharfen & lichtstarken Linse kann man mit der A7 geniale Fotos schießen, die mit einer anderen Kamera nicht so einfach und oft gar nicht nachgemacht werden können.
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34 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Best of the Best, 19. Dezember 2013
Seit dem 20.11.2013 bin ich stolzer Besitzer einer A7r. Mir ist unverständlich, wie die Kamera mit nur einem Stern bewertet werden kann. Die Bildqualität ist über jeden Zweifel erhaben. Das Gehäuse ist ziemlich leicht und kompakt. Es macht dennoch einen wertigen und stabilen Eindruck. Die Bedienung der Kamera erfolgt über sinnvoll angeordnete Tasten und Drehräder und Schieber. Wie ich es mir gewünscht habe kann man alle wichtigen Funktionen direkt über die verschiedenen Funktionstasten aufrufen. Für alle wichtigen Einstellungen ist es nicht notwendig ins Menü zu gehen. Mir ist schleierhaft wie jemand das gut strukturierte Menü kritisieren kann. Ich habe bereits mit Nikon und Olympus Kameras gearbeitet. Aktuell arbeite ich zusätzlich noch mit einer Fuji X-Pro 1 als Systemkamera, die ich mir im letzten Jahr gekauft habe. Wer mit einer der besagten Kameras gearbeitet hat, sollte sich in dem dem Menü sehr schnell zurechtfinden können.

Allerdings habe ich schon auf der letzten Photokina nach einer Vollformat-Systemkamera gesucht, die bezahlbar ist. Mir ist schleierhaft, wie ein Vorredner behaupten kann, es wären keine scharfen Fotos mit der Kamera möglich. Um das letzte Quentchen Schärfe aus seinen Bildern herauszuholen ist es natürlich selbstverständlich ein gutes Stativ zu verwenden. Gerade hat ich allerdings richtig gute Fotos auf einem Weihnachtsmarkt geschossen, die aus der Hand entstanden sind und scharf sind. Hier kommen wir zu einem weiteren Highlight, welches ich beeindruckend fand. Obwohl der Sensor 36 MP hat, erhielt ich bei ISO 6400 Fotos mit kaum Rauschen. Selbst meine Fuji X-Pro 1 rauscht mehr, obwohl die wirklich schon gute High ISO Eigenschaften hat. Doch der Hammer ist, dass selbst Fotos mit ISO 25600 nicht wie erwartet extrem verrauscht sind, sondern durchaus brauchbar sind. Natürlich gehen feine Details verloren und es ist wahrscheinlich nichts mehr für A3+ Vergrößerungen, für A4 aber sicherlich mehr als ausreichend.

Es wird im Zusammenhang mit der Kamera auch immer wieder kritisiert, dass nicht genügend Objektive vorhanden sind. Hallo... es handelt sich hier um einen innovativen neuen Fotoapparat, ein kompaktes Arbeitsgerät. Es werden schon genügend Objektive im Laufe des nächsten Jahres auf den Markt kommen. Mir persönlich ist es sogar ganz recht, dass es noch nicht so viele Linsen gibt. Schließlich muss das Geld dafür ja auch erst verdient und gespart werden. Wer kann sich schon 5-6 hochpreisige Objektive auf einmal kaufen. Über einen Adapter ist aber bereits möglich alle Objektive des A-Bajonetts zu verwenden.

Momentan habe ich nur das Zeiss 2,8/35mm und ein adaptiertes Zeiss ZM 1,5/50. Die analoge Zeiss Optik harmoniert ausgezeichnet mit der Sony und liefert auch eine extrem gute Schärfe bei 36 MP.
Somit ist das 1,8/55mm für mich momentan weniger von Interesse.

Man hört auch ständig Leute in irgendwelchen Foren jammern, dass die Objektive zu teuer wären und Sony ja keine guten Optiken bauen könne. Hierzu kann ich nur sagen, dass Qualität immer seinen Preis hat. Man schaue sich doch mal die Top Optiken der Konkurrenz an. Bei Canon die L-Serie oder die guten Nikkore... sind die wirklich preiswert? Hier muss ein Kleinbildsensor mit extremer Auflösung optimal versorgt werden, da kann man kein minderwertiges Glas verwenden. Vielleicht baut Sony selbst nicht die besten Objektive, allerdings stammen doch hier die guten Stücke von Zeiss! Will vielleicht jemand behaupten Zeiss könne keine Objektive bauen? Hier kommen wir zum 2. Punkt ... die Dinger sind von Zeiss und deshalb natürlich etwas teurer. Persönlich bezeichne ich ein 2,8/35mm von Zeiss für knapp 800,00 € sogar als Schnäppchen. Wir haben hier Glas auf Leica Niveau. Schreit ein Leica User, dass die Objektive ihm zu teuer sind, obwohl sie oft das Doppelte oder noch mehr kosten? Es ist auch zu bezweifeln, dass Nikon oder Canon wirklich gleichwertige Linsen im Programm haben.

Irgendjemand schrieb, dass er doch lieber seine Canon M benutzen würde. Klar... Canon M, die hatte ich auf der letzten Photokina auch in der Hand und habe mir nur gedacht, was ist das denn für ein Spielzeug. Die wichtigen Funktionen sind nicht direkt über eine Funktionstaste aufzurufen und das Gehäuse war nicht vertrauenserweckend. Auf jeden Fall weit weg von dem Begriff Werkzeug!
Ich persönlich kann mich beispielsweise auch nicht mit dem Canon Menü anfreunden, deshalb würde ich aber nicht sagen, es ist schlecht.

Der Dynamikumfang und die Farben sind auf jeden Fall bei der Sony schon bereits bei den JPEGS... WOW ! Der Verschluss der Sony ist allerdings laut, bei YouTube gibt es allerdings auch Videos im Vergleich zu Vollformat SLR's. Viel besser sind die da aber auch nicht. Der Auslöser der Sony besitzt auch einen Druckpunkt, den man auch fühlen kann, wenn man nicht die Feinmotorik eines Hufschmieds besitzt. Da ich alter Sportschütze bin, habe ich feinfühlige Finger, die sich recht schnell an den zarten Auslösepunkt gewöhnt haben und ihn sogar schätzen. Für die meisten Anwender dürfte er allerdings wirklich ausgeprägter sein.

Andere meckern darüber, dass man den Akku in der Kamera laden muss und dass die Kapazität zu gering sei. Da habe ich eine gute Empfehlung: Bei Amazon gibt es von Patona ein Bundle mit einem Ladegerät und 2 Akkus für knapp 45 Euro. Die Akkus sind qualitativ meines Erachtens genauso gut wie die Originalen und man hat ein separates Ladegerät. Da die Teile sehr kompakt sind ist es auch kein Problem 3, 5, 7 oder mehr Akkus mit zu nehmen. Wie viele Filme musste man früher transportieren und wie viel Platz benötigten diese?

Sehr gut ist auch das schwenkbare Display und der exzellente Sucher. Ein bewegliches Display vermisst man in der SLR Oberklasse häufig sehr schmerzlich. Die Kamera ist schön schlank und benötigt nicht viel Platz in der Fototasche. Für mich genau das, wonach ich gesucht habe. Sollte ich in absehbarer Zeit längere Brennweiten und schwerere Objektive benutzen wollen, dann kaufe ich mir den Batteriegriff dazu und schon ist das Verhältnis von Kamera zu Objektiv wieder ausgewogener und immer noch kompakter als eine Nikon D800 oder Canon 5D Mark III. Wer gerne viel Gewicht in der Hand halten möchte ist bei dieser Kamera sicherlich falsch aufgehoben. Wer bahnbrechende Bildqualität in einem kompakten Gehäuse haben möchte, der sollte sich das Schmuckstück von Sony ansehen.

Der Autofokus ist schnell genug bei der A7r, allerdings vielleicht nicht gerade für schnelle Sportaufnahmen geeignet. Allerdings ist er immer noch wesentlich schneller als an meiner Fuji. Die meisten meiner Motive bewegen sich nicht ganz so schnell, deshalb passt das schon alles.

Einen großen Kritikpunkt habe ich jedoch! Die Bedienungsanleitung ist wirklich Grotten schlecht. Es wird nur auf die Menüpunkte hingewiesen, sie werden aber nicht erklärt. Das meiste findet man durch Learning by Doing heraus. Die, die es genau wissen wollen, sollten vielleicht auf das erste Kamerabuch warten an dem bereits gearbeitet wird.

Mein Fazit: Es gibt keine wirklichen Kritikpunkte, bei Mittelformatkameras hat man früher auch gesagt die Objektive müssen teurer als das Gehäuse sein, das ist hier noch nicht einmal der Fall.
Noch sind wenige direkt auf die Kamera gerechnete Objektive auf dem Markt, dies wird sich hoffentlich aber bald ändern. Wer nicht warten will, kann Sony A-Mount adaptieren oder gar
Fremdglas. Analoge Objektive machen richtig Freude an der Kamera. Der Sucher ist als elektronischer Sucher exzellent und vor allen Dingen in dunkler Umgebung spielt er seine Stärke
aus. Sicherlich gibt es auch Situationen, in denen ein analoger Sucher von Vorteil wäre, doch ist es wirklich notwendig? Für mich ist das die ideale Kamera zum Reisen und immer dabei
haben mit beeindruckender High-ISO Performance und exzellenter Bildqualität.
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25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich das was ich mir Wünschte, 12. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony Alpha 7KB Systemkamera (24,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, BIONZ X, 2,3 Megapixel OLED Sucher, NFC) inkl. SEL 28-70mm schwarz (Elektronik)
Technische Daten der Kamera kennen ja alle die sich dafür interessieren will auch gar nicht weiter darauf eingehen. Für meine Wenigkeit kann Sagen das ich sehr viel Reise und in den Ländern sehr viel Unterwegs bin 4 Wochen Südfrankreich bin ich mit hin und Rückreise von Österreich 5000 km gefahren und habe 7000 Bilder geschossen, hauptsächlich mit einer Olympus OMD und einer Fujifilm X-E1. Obwohl ich mir im Frühjahr 2013 eine Canon EOS 6D gekauft habe die ich in diesem 3/4 Jahr nur ein einziges mal verwendet habe, Die Canon machte wunderbare Bilder ist aber auf Grund der Größe und Unhandlichkeit als Reisekamera völlig ungeeignet. Man kann mit einer Spiegelreflex (mit L Objektiven) nicht den ganzen Tag über Klippen klettern oder eine Stadt durchforschen. Mit der Sony Alpha 7 habe ich jetzt endlich die Kamera gefunden die ich den ganzen Tag mit mir herumschleppen kann und noch dazu meiner Meinung nach eine bessere Bildqualität liefert als die EOS 6D. Zur Ehrenrettung der oben genannten OM-D und der X-E1 muss ich sagen das beide super Kameras sind und mir wunderbare Dienste geleistet haben und auch weiter leisten werden aber eben keine Vollformat Kameras sind ab und zu will man eben das nicht das Gute sondern das Beste Bild. Mit der Alpha 7 hat Sony das Vollformat Reisetauglich gemacht.
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