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am 16. August 2007
Die Riege der Schauspieler in diesem Film ist eher unbekannt; zumindest galt das zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Lucy Liu hat ja zwischenzeitlich deutlich an Bekanntheit zugelegt.

Die Welt dieses Thrillers ist eine beklemmende Vision, die von der Herrschaft der Großkonzerne ausgeht. Kein neues Konzept, wahrlich nicht; aber sehr gut umgesetzt.

Die Geschichte ist intelligent und steckt voller überraschender Wendungen, die dem Zuschauer mehr als einmal das Gefühl vermitteln, dass nichts ist, wie es scheint - oder vielleicht doch, und dann doch wieder nicht...

Schlussendlich muss man den Film bis zum grandiosen Ende sehen, um die überraschende Auflösung zu erleben.

Wie bereits in der Überschrift angedeutet: Es ist ein Sci-Fi-Thriller. Die "Technik der Zukunft" steht hier aber nicht im Mittelpunkt der Betrachtung, sondern ist Mittel zum Zweck, um die Welt von Cypher zum Leben zu erwecken.

Das "Anspruchsvoll" leitet sich schon alleine daraus ab, dass dieser Film nicht als "Hirn aus, Füße hoch, zudröhnen lassen"-Film funktioniert. Er besteht nicht aus einer Reihe Popcorn-tauglicher Kampfszenen, die lose aneinandergereiht werden, sondern fordert zum Mitdenken auf. Das ist nötig, will man die Geschichte komplett verstehen; und Cypher versteht es auch gut, zum Vorausdenken zu animieren. Schon bald stellt man fest, dass man darüber nachdenkt, wo die nächste Intrige, die nächste Überraschung, die nächste Wende warten könnte, und was noch alles ganz anders ist, als es den Anschein hat.

Wer Filme mit interessanter Story und guter Atmosphäre mag, wird hier sicher nicht enttäuscht werden.
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am 19. Januar 2004
Cypher gehört zu den wenigen Filmen, die mir nach dem Betrachten ein "WOW, was für ein (guter) Film" entlockten.
Es kommt allerdings entscheidend auf die Erwartungshaltung an. Wer einen Action-Streifen erwartet könnte enttäuscht werden (so wie diejenigen, die der Meinung sind, daß die wenige "Action" den Film auch nicht besser macht) - Cypher ist kein Action Film und wurde auch nicht als solcher konzipiert.
Wie man dem Audiokommentar von Regisseur Natalie entnehmen kann, hat er den Film auch einigen großen Studios "angeboten". Diese wollten daraus allerdings einen (wie sollte es anders sein) Sci-Fi Action Blockbuster machen, was Natalie Gott sei Dank ablehnte (sinnenleerte Action Blockbuster gibt es ja mehr als genug).
Was mich besonders an Cypher fasziniert hat, ist die sehr komplexe Story, die auf einem exzellenten Drehbuch basiert (interessante Infos hierzu finden sich ebenfalls im Bonusmaterial). Das Timing paßt perfekt zum Film - man wird von Beginn an nicht zu schnell mit Informationen überschüttet, so daß man der Story gut folgen kann. Wer bereit ist die vorhandenen Hirnwindungen auch zu benutzen, kann der komplexen Story bis zum Schluß gut folgen. Wer allerdings eine "Gehirn-auf-Durchzug-Handlung" (ist ja manchmal auch nicht schlecht) bevorzugt, wird diese dann ganz schnell nur noch als "Identitätenwirrwar" empfinden.
Aufgrund der Komplexität des Drehbuchs hat Natalie übrigens darauf bestanden, daß der Drehbuchautor während der gesamten Dreharbieten anwesend ist.
Ebenfalls sehr beeindruckt hat mich der Look des Films. Dieser ist sehr unterkühlt - was sich aber im Verlauf des Films zunehmend ändert und im direkten Zusammenhang mit der "Verwandlung" der Hauptfigur steht. Die Kulissen sind gleichermaßen beeindruckend. Es wurde darauf geachtet den Film möglichst "zeitlos" zu gestalten. In Anbetracht des Budgets ist das Ergebnis überaus gut gelungen.
Aufgrund des geringen Budgets hat mich die gebotene Bild- und Tonqualität überrascht. Das Bild bewegt sich auf einem sehr hohen Niveau und weist einige Produktionen, die wesentlich mehr Geld zur Verfügung hatten, in die Schranken. Der Ton weiß ebenfalls zu gefallen. Da es sich bei Cypher aber um einen eindeutig Dialog-lastigen Film handelt, kann man kein Surround-Feuerwerk erwarten. Da wo es notwendig ist, wird man aber nicht enttäuscht. Der Subwoofer zum Beispiel bekommt zwar nicht allzu viel zu tun, aber wenn, dann richtig !!
Mein persönliches Fazit lautet daher: "WOW, was für ein (guter) Film."
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am 12. März 2007
"Ein faszinierender Trip an die Grenzen der Vorstellungskraft", so steht es auf der Rückseite der DVD-Hülle - dem ist kaum noch was hinzuzufügen. Gute Darsteller, kalte Atmosphäre, eine spannende Story, die man wohl erst beim zweiten oder dritten Sichten vollständig durchschaut, da ist alles drin, was man von einem hintergründigen Sci-Fi-Thriller erwartet. Den Goldenen Raben beim Internationalen Festival des phantastischen Films in Brüssel hat er jedenfalls zu Recht gewonnen.
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am 13. November 2003
FILM: Note 2
Mit "Cube" katapultierte sich Vincenzo Natali hoch auf die Liste aller Sci-Fi-Liebhabers. Die anspruchsvolle Geschichte und die opulente Bildsprache des ehemaligen Storyboard-Zeichners stieß auf viel Gegenliebe und machte "Cube" zu einem Kulthit und Überraschungserfolg. Dass Natali die unvermeidbare Fortsetzung einem anderen überließ und stattdessen neues Material ausprobierte, spricht nur für ihn. Und mit "Cypher" knüpft er genau dort an, wo er mit "Cube" aufgehört hat. Wiederum gelingt ihm ein Sci-Fi-Thriller zum Mitdenken, der viel Stoff für Diskussionen lässt. Die vermeintlich überraschende Wendung am Ende ist zwar recht vorhersehbar und das zu herzige Ende konterkariert den ansonsten düsteren Ton, doch das nimmt dem Film nichts von seinem Reiz. Ort der Handlung ist eine nicht näher definierte Zukunft. Im Kampf um die Vormacht im High-Tech-Markt scheuen die beiden dominierenden Firmen Digicorp und Sunway Systems vor keinen Methoden zurück. Mit Agenten und Doppelagenten versucht jeder dem anderen die größten Industriegeheimnisse zu entlocken. Mitten in diesen Kampf gerät der kleine, aber ehrgeizige Angestellte Morgan Sullivan (Jeremy Northam). Im Auftrag von Digicorp soll er sich auf Konferenzen von Sunway Systems einschleichen und diese per Funk ans Hauptquartier übertragen. Dass es in den Meetings nur um Kosmetikartikel und Käse geht, weckt noch nicht Morgans Misstrauen. Erst als ihm die mysteriöse und scheinbar allwissende Schönheit Rita (Lucy Liu) vor Digicorp warnt und er von unerklärlichen Visionen heimgesucht wird, beginnt Morgan seine Arbeit für Digicorp zu hinterfragen. Er fasst langsam Vertrauen zu Rita und erhält eine Schachtel roter Pillen von ihr. Als er sie einnimmt, erkennt er, was wirklich auf den Konferenzen vor sich geht. Es beginnt ein irres Verwirr- und Intrigenspiel, in dem Morgen niemandem mehr trauen kann.
BILD: Note 1-2
Eines muss man McOne lassen: Die Bildqualität ist fast immer fantastisch. Wieso große Studios dies mit ihren großen Budgets oft nicht so hinbekommen, bleibt ein Rätsel. "Cypher" präsentiert sich in einem gewollt kühlen Farbdesign, das die gewünschte Atmosphäre sehr gut an den Zuschauer bringt. Dies stellt den Kontrast natürlich vor Herausforderungen, die er allerdings mit Leichtigkeit meistert. Fast noch beeindruckender ist jedoch die Schärfe des Bildes, die selbst kritischen Augen stand hält. In einzelnen Szenen kommt ganz leicht ein wenig Rauschen durch, und ab und an gibt es durch Rauschfiltereinsatz bedingte Nachzieher. Aber das ist schon die einzige Kritik an einem ansonsten wirklich tadellosen Transfer.
TON: Note 2
Im Grunde genommen ein sehr ruhiger Film, werden immer wieder sehr geschickt und vor allem sehr effektiv Surroundeffekte eingestreut. Allerdings kann man sich nicht ganz des Eindrucks erwehren, dass dies nur zur Show geschieht. So gibt es Szenen, in denen im Vordergrund etwas geschieht (beispielsweise das Öffnen eines Wasserhahns), das dazu passende Geräusch, dann aber von hinten auf den Zuschauer einprasselt. Dennoch gibt es viele Szenen, in denen der Ton wrklich perfekt eingesetzt wird - so gut, dass nun unbedingt DTS auf die DVD gehört hätte, ist er aber nicht.
Bereits die Verleih-DVD ist ziemlich klasse. Wenn im Dezember dann noch eine Zusatz-Scheibe mit Extras hinzukommt, gehört die DVD in die Sammlung eines jeden Sci-Fi-Enthusiasten.
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TOP 500 REZENSENTam 10. Februar 2014
Um für die Firma Digicorp als Industriespion arbeiten zu dürfen unterzieht sich der biedere Morgan Sullivan der Aufnahmeprozedur und besteht.
Beim anschliessenden Briefing erfährt er was er zu tun hat.
Er soll an langweiligen Kongressen in ganz Amerika teilnehmen und sie via Kugelschreiber-Mikro aufzeichnen.
So weit, so einfach.....
Doch die Lage kompliziert sich durch gelegentliche Aussetzer, nach denen er z.b. Zuhause bei seiner herrischen Frau aufwacht, obwohl er gerade noch im Hotel war.
Als er auch noch die attraktive Rita kennen lernt gerät sein Leben endgültig aus den Fugen.
Sie überredet ihn den Kugelschreiber nicht zu aktivieren und gibt ihm Pillen.
Nachdem er ich an ihre Anweisungen gehalten hat überschlagen sich die Ereignisse.
Alle anderen Kongressteilnehmer sind wie erstarrt und Wissenschaftler mit beängstigenden Apparaturen erscheinen auf der Bildfläche.
Von nun an ist nichts mehr wie es war....

Cypher aus dem Jahr 2002, von Vincenzo Natali (Cube, Splice) inszeniert, ist das was man einen echten Geheimtipp nennt.
Dieser Mix aus Industriespionagethriller und Sci-Fi glänzt in erster Linie durch seine kühle Atmosphäre und die farblich hervorragende Optik.
Auch die Dialoge sind erste Klasse ebenso die verschachtelte und komplexe Story.
Leider kennt diesen Film kaum jemand was eigentlich schade ist, aber so geht es ja vielen cineastischen Perlen.
Durchweg spannend und interessant baut sich die Story auf um dann in eine ganz andere Richtung umzuschwenken als man denkt.

Auch die Darsteller leisten gute Arbeit und überzeugen allesamt.
Mit dabei sind u.a.: Jeremy Northam, Lucy Liu und David Hewlett.
Wer mal was "anderes" sehen möchte ist hier also bestens aufgehoben.
Wer einen Sci-Fi Actioner erwartet wird wohl enttäuscht werden.

Der Austausch zur BD lohnt sich allemal da Bild und Ton merklich verbessert wurden.
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am 28. Dezember 2004
Cypher - der etwas andere SciFi-Film. Morgan Sullivan (Jeremy Northam) wird vom Konzern Digicorp als Agent angeheuert um den Konkurrenten Sunway Systems auszuspionieren. Die ihm anfänglich übertragenen Aufträge sind simpel - er muss auf Kongressen gehaltene Vorträge über einen Sender in seinem Kugelschreiber übertragen. Nach und nach wird aber ersichtlich, dass er von Digicorp missbraucht wird und einer Gehirnwäsche unterzogen wird. Nicht nur bei Morgan Sullivan sondern auch bei seinem Alter-Ego Jack Thursby verschwimmen die Grenzen zur Realität. Ist er Sullivan oder Thursby? Was für ein Leben lebt er? Wer ist seine Frau? Schließlich enttarnt ihn Sunway Systems und setzt ihn als Doppelagent ein.
Und dann gibt es da noch die mysteriöse, sehr attraktve Agentin Rita (Lucy Liu) und ihren nicht minder geheimnisvollen Auftraggeber. Steht sie auf seiner Seite?
Die Entwicklungen des Hauptcharakters Morgan Sullivan/Jack Thursby sowie die immer komplizierter werdenen Verwicklungen erzeugen große Spannung. Ist Sullivan anfänglich ein harmloser Trottel der mit offenem Mund durch die Gegend rennt, entwickelt er sich mehr und mehr zu einem durchsetzungfähigen Agenten, der um seine Zukunft kämpft. Dabei kommt der Film ohne das oftmals übliche Action-Trommelfeuer aus. Lucy Liu stuft den Film im Interview sogar als Liebesfilm ein - was er aber nur am Rande und dann auch ohne schwülstige Liebesszenen ist.
Bild und Ton sind Referenzklasse! Da auf beiden DVDs auch noch jede Menge ausführliche und interessante Zusatzmaterialien geboten werden, zudem die DVDs noch in einem interessanten Schuber verpackt sind, fehlen nur noch Nuancen (z.B. Booklet) zur perfekten DVD.
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am 10. Januar 2014
Morgan Sullivan ist von seinem Leben und seiner Ehe gelangweilt und sucht eine neue Herausforderung. Da kommt ihm das Jobangebot der Firma Digicorp gerade recht. Die suchen nämlich einen Industriespion, der die Konkurrenz von Sunways infiltriert. Morgan ist zunächst begeistert, doch schnell stellt sich heraus, das der Job noch viel öder ist als der alte, da er lediglich Seminare besucht, die stundenlang dauern und sterbenslangweilig sind. Doch dann lernt er die geheimnisvolle Rita kennen, die ihm erzählt, dass die Seminare nur vorgeschoben sind und während diesen, den Teilnehmern einer Gehirnwäsche verpasst wird. Doch kann er ihr trauen?

Mehr will ich nicht schreiben, obwohl noch deutlich mehr passiert, aber das sollte man sich dann selbst anschauen, denn dieser Streifen gehört für mich in jede Filmsammlung. Er stammt bereits aus dem Jahre 2002 und war Vicenzo Natalis Nachfolger zu CUBE (wo bleibt davon eigentlich die Blu Ray?) – von einigen Auftragsarbeiten abgesehen…

Cypher besticht durch seinen ungewöhnlichen Look und eine interessante Geschichte, die in der zweiten Hälfte so viele Wendungen nimmt, so dass der Zuschauer gar nicht mehr weiß, was er noch glauben soll. Auch das überraschende Ende ist gelungen.

Der von mir eigentlich nicht sonderlich geschätzte Jeremy Northam (zu britisch) liefert hier die beste Performance seiner Karriere ab und sogar Lucy Liu nervt nicht. Auch Natalis Kumpel David Hewlett ist wie in CUBE und NOTHING (wo bleibt der eigentlich?) wieder mit von der Partie.

Die Blu Ray ist tonal sehr gelungen, beim Bild hätte man etwas mehr herausholen können. Dafür gibt’s unglaublich viel Bonusmaterial, das ich mir sogar komplett angesehen habe, weil es sich wirklich lohnte.. auch der komplette Soundtrack ist dabei.

Wer abseits des Mainstreams einen guten Sci-Fi-Thriller sehen will, der ist mit CYPHER bestens aufgehoben…
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am 28. März 2009
"Cypher" ist ein Low-Budget-Film, in der Ausstattung nüchtern wie eine mathematische Formel - ohne Action-Schnickschnack, auf das Nötigste reduziert. Er führt in ein Amerika der Zukunft, das von Konzernen dominiert wird. Digicorps und Sunways Systems sind zwei davon. Beide sind technisch hochgerüstete Organisationen, die sich auf Datendiebstahl und Gehirnwäsche spezialisiert haben.

Ein einzelnes Individuum wird von diesen Überwachungs- und Manipulationsmaschinerien förmlich erdrückt. Es sei denn, es handelt sich um einen Doppelagenten wie Morgan Sullivan (Jeremy Northam), der von seiner eigentlichen Mission so wenig wie nur möglich weiß. Wie ein Computervirus dringt er immer tiefer in die Machtstrukturen der scheinbar omnipotenten Konzerne ein. Dabei kreuzt mit Rita Foster (Lucy Liu) von Zeit zu Zeit ein Schutzengel in Form der unterkühlten femme fatale seinen Weg.

So technokratisch, kalt und verstörend "Cypher" anläuft, so sehr wandelt er sich im letzten Drittel und lässt den eigentlichen Kern des Ganzen aufblitzen: die Liebe, die hinter all den Bits und Bytes die eigentliche Matrix darstellt. Regisseur Vincenzo Natali hat diese Schere aus maschineller Kälte und menschlicher Emotion gut hingekriegt. Jeremy Northam und Lucy Liu spielen ihre Charaktere brilliant.
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am 12. November 2010
Das Film fesselt sofort und es bleibt spannend bis zum Schluss. Bild perfekt, Ton gewaltig! Ich habe keine Probleme mit Ton oder Bild festgestellt. Weder Rauschen noch irgend was.
Die Geschichte ist nicht "zu konstruiert", meine Freundin hat mit Interresse angeschaut und alles verstanden, obwohl sie sonst keine SciFi Filme guckt. Trotz SciFi Genre wirken in Film gezeigte Szenen fast real, wie
in Doku. Schade das diese Film keine Auszeichnungen bekommen trotz brilliante Arbeit von Jeremy Northanm und Lucy Liu. Hier stimmt einfach alles: Buch, Regie, Schauspieler. Keine dumme Sprüche oder Rituale. Allerdings, dieser
Film ist nicht einfach, keine Hollywood-Bruhe.
Und nein, DANKE das Angelina Jolie und Brad Pitt hier NICHT mitgewirkt haben. Das würde diese stimmige Film zerstören! Absolute Empfehlung.
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am 31. Oktober 2003
Der Film wurde im deutschen Standardkino nicht gezeigt, sondern nur im Rahmen von Spezialaufführungen präsentiert (Fantasyfest). Das Werk trifft sicher nicht den breiten Massengeschmack, ist aber dennoch gut gemacht und unterhaltsam. Freaks, die eine Affinität für das Besondere haben, könnten den Film sogar lieben.
Es handelt sich um einen Thriller mit leichten SciFi-Einflüssen. Mächtige, korrupte Software-Konzerne haben die Macht übernommen. Die Thematik lebt von der Überraschung und dem Unbekannten. Zentralmotive sind "Wer oder was bin ich?", "Wer ist mein Freund und wer mein Feind?". Im Grunde sind die Zentralmotive nichts Neues (sie erinnern teilweise entfernt an "Tod im Spiegel"); sie sind jedoch neuartig und interessant verwirklicht.
Action gibt es erst in der letzten halben Stunde des Films und dies auch nur sehr dezent. Moralische Hintergründe findet man ebensowenig. Im Gegenzug ist der Film sehr künstlerisch hinsichtlich beispielsweise Aufnahmen und Gedanken.
Für einen Kultfilm fehlt noch ein Tick Innovation. Gute Unterhaltung erhält man aber.
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