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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen201
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am 17. November 2013
Seit nun mehr als drei Wochen läuft diese Platte bei mir in Dauerschleife. Angeregt durch einen Beitrag in der Sendung "Tracks" auf Arte kam ich zuerst auf das britische Duo Disclosure, welches mit London Grammar den Titel "Help me lose my mind" aufnahm. Es war Liebe "aufs erste Hören". Einige Tage später, nachdem meine Begeisterung langsam anfing, sich zu verflüchtigen, googelte ich mir die ganzen Artisten zusammen, mit denen Disclosure bei der Entstehung seines Albums "Settle" kooperierte. Bis auf Jessie Ware mir unbekannte Namen, die trotzdem viel Hörvergnügen bereiteten.

Und dann entdeckte ich London Grammar. Für mich DIE Entdeckung der letzten Jahre. Es war kurz nach Mitternacht, als ich mir "If you wait" das erste Mal in voller Gänze anhörte. Ich war wie paralysiert, hatte einen Kloß im Hals, so stark hat es mich berührt. "Teenage Schwermut", wie mein Vorrezensent Mapambulo das so trefflich formulierte.

Die schüchterne, herzerweichende Stimme Hannah Reids gepaart mit der minimalistischen Orchestrierung erzeugen eine klangliche Atmosphäre, die mit Worten kaum zu beschreiben ist. Auch nach der hundertsten Wiederholung werden die Geschichten, trotz ihrer punktuellen Banalität, nicht langweilig. Man gewinnt den Eindruck, dass die drei Briten ein Stück ihres Lebens, ein Stück ihrer Liebe und ein Stück ihres Schmerzes in kleine Songs verpackt haben, die alleine dem Zweck dienen, die Zeit zum Stehen zu bringen. Damit die Magie besser wirkt.

Kurzum: "If you wait" ist eine authentische, homogene Platte, welche ebenso durch ihre sehr gute Produktion besticht. Sie berührt nachhaltig. Danke, London Grammar!
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am 11. Februar 2014
Ich freue mich von Herzen, dass diese CD der drei recht jungen Musiker nun bereits eine Weile in den amazon-TOP100-Charts verharrt und so auch Menschen ins Auge fällt, die auf anderem Weg vielleicht kaum davon erfahren würden: eine genial-kristallklare und sehnsuchtsvolle Stimme kongenial begleitet auf den Instrumenten macht diese CD zu jeder Tages- und Nachtzeit zu einem Fluchthelfer aus dem grauen Alltag. Dabei sind die Texte alles andere als seicht und nichtssagend. Viele positive Rezensionen hier herum möchte ich anempfehlen, weil mir hier im Büro einfach die Zeit und Muße fehlt, weiter auszuholen. Genau von diesem Bürostress z.B. befreit mich gleich diese Musik und es ist weißgott kein ausschließliches easy listening, sondern feenhaft schwebend und doch präzise auf den Punkt kommend. Entschuldigen sie die Kürze meiner Rezension und meine mangelhafte Beschreibung und nutzen sie einfach die so gewonnene Zeit, um ins Album hineinzuhören ;-) Sie werden verzaubert sein und genau wie ich künftig darauf lauern, mehr von dieser Formation zu bekommen!
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am 29. März 2014
Ich habe mir die Songs das erste Mal über Kopfhöhrer angehört und kannte bis dahin nur die Single "Strong". Ich habe lange nicht mehr ein Album so genossen wie "if you wait". An dieser Stimme kann ich mich nicht satt hören. Die begleitende Gitarre ist wohldosiert unaufdringlich und der Keyboarder versteht auch sein Handwerk. "Help" ist zu meinem Lieblingsstück geworden, aber alle anderen Songs sind auch grandios. Die Traurigkeit ist manchmal gefährlich ansteckend, aber ich muss diese Platte immer und immer wieder hören.
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TOP 500 REZENSENTam 13. September 2013
Woran liegt es eigentlich, dass junge Menschen heute manchmal so unsagbar traurige Lieder singen? Dass sie Songs schreiben, die so klingen, als hätten sie sich schon mit Anfang zwanzig von aller Lebensfreude verabschiedet, als könnten sie von nun an weder Trost noch Aufmunterung erwarten? Wie kommt es, dass der gerade mal neunzehnjährige Archy Marshall als King Krule die Branche mit einer Stimme Staunen macht, die nach so viel mehr an Erfahrung, Reife und Weltenkenntnis klingt als ebenjene kurzen zwei Jahrzehnte? Genügend Stoff für Dissertationen und Trendforschereien, in denen dann auch Hannah Reid auftauchen sollte. Das zarte, blasse Mädchen steht bei London Grammar, der heißesten Popversuchung des Jahres, am Mikrophon und sie tut dies mit einer Brillanz, einem Timbre und einer Oktavbreite, die verblüfft und begeistert.

“And all foundation that we made built to last, they disintegrate, and when your house begins to rust oh it’s just metal and dust” – eine dieser beispielhaften Zeilen aus dem Song “Metal And Dust”, altklug, illusionslos und schwermütig wie so viele auf diesem Album. Und seien wir ehrlich, gerade diese Schwermut und die Grandezza, mit der sie zum Vortrag kommt, ist es, was die Musik von London Grammar so zauberhaft, so anziehend macht. Natürlich wird man von The XX reden müssen – zu offensichtlich sind die Parallelen bei Formation und Sound, ohne Romy Croft, Oliver Sim und Jamie Smith würde es die Doppelung in Hannah Reid, Dot Major und Dan Rothman wahrscheinlich so gar nicht geben.

Trotz aller Ähnlichkeiten: Wo The XX mit unterkühlter Distanz bestechen, gewinnen London Grammar ihren Reiz aus der leidenschaftlichen Intensität und Wärme ihrer Arrangements, es gibt weniger Beats, dafür wandlungsfähigeren Gesang und ein Mehr an Nähe und Intimität. Stücke wie “Stay Awake”, “Wasting My Young Years”, “Sights” oder “Nightcall” lassen einen tief in die jugendliche Gefühlswelt blicken, nebeneinander stehen hier wie so häufig die Hilflosigkeit, die selbstlose Hingabe, der Mutmacher und die Unfähigkeit, dem eigenen Gedankenwirrwarr eine Rationalität zu geben. Das alles begleitet von behutsam gezupfter Akkustik oder kontrastiert mit dunkel wummernden Bässen, wohl kalkuliert, selten irritierend.

Einzig “Flickers” überrascht mit vorsichtiger Funkyness und erinnert daran, dass die drei ja unter anderem mit dem Dance-Hit “Help Me Lose My Mind”, aufgenommen zusammen mit dem britischen Duo Disclosure, bekannt geworden sind. Das Stück wurde zwar schnell auf der Deluxe-Edition von “If You Wait” versteckt, weist aber vielleicht einen gangbaren Weg für die Zukunft, denn auch The XX haben für “Coexist” erkennen müssen, dass die frostige Innerlichkeit allein auf Dauer kaum trägt. Für’s erste jedenfalls ist London Grammar ein ganz und gar wunderbares Debüt gelungen, das Trio hat offenkundig soviel Qualität, dass einem um seine Zukunft nicht bange sein muss. Und wer sich tatsächlich zur Doktorarbeit entschließt, wird schnell recherchiert haben, dass die Welt da draußen keine bessere wird – sie spielt ihnen also in die Hände, irgendwie. mapambulo:blog
99 Kommentare91 von 98 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Februar 2014
Die beste Platte von 2013, seit langem eine neue Entdeckung, die mein Herz berührt hat.
Als ich das erste Mal Strong gehört habe, hat es mich zu Tränen gerührt.
Nach und Nach entdeckt man jedes einzelne Lied, High Life, Hey Now, Night Call.....
Holt Euch die Lyrics, denn hier sind die Texte im wahrsten Sinne Gedichte sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinn.
Hannah Reid hat eine unglaubliche Stimme. Seht Euch auch bei YouTube das Text Video zu Strong an welche in einer Radio Station aufgenommen wurde.
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am 26. Oktober 2014
Sagenhaft und wunderschön ist das, was diese talentierte, junge Band hier abliefert! Die Musik von London Grammar ist ansonsten schwer zu beschreiben. Aber mit sagenhaft und wunderschön ist ja schon einmal viel gesagt! Nun, es ist fast ein ganz eigener Stil, ja eine dichte musikalische Atmosphäre, die diese Band mit ihren eher minimalistischen Sound erzeugt.Die Band besteht nur aus drei Musikern, die auf ausufernde Arrangements verzichten und bei dem bleiben zu was sie in der Lage sind auch so live zu verwirklichen. Dabei spielt Dot Rothmann ausschließlich Gitarre und zaubert filigranen Gitarrenklängen in die Musik. Dominic Dot Major übernimmt gleich mehrere Parts, hauptsächlich Keyboards, Electronic aber auch Schlagzeug und Percussion und erzeugt damit die Grundstruktur der Musik. Aber über all dem ragt die sagenhafte und wunderschöne Stimme der Sängerin Hannah Reid, allzeit im Mittelpunkt des Geschehens. So eine Stimme gibt es unter tausenden Sängerinnen wohl nur einmal! Alles zusammen ist Gänsehaut pur! Songs, die oft von Klavier getragen werden, sind voll mit melancholischen Tiefgang, das meiste im ruhigen, sehr melodiösem Fahrwasser. Ab und zu mal ein paar rhythmische Ausreißer, hier und dort etwas Dramatik, aber das sind nur Momente. Die Musik wirkt stets sehr elegant und niveauvoll. Demnach ist es auch schwer sie irgendwo einzuordnen! Deshalb am besten selbst mal antesten, allerdings ist London Grammar nichts für oberflächliche Musikhörer, sondern etwas für Menschen, die gerne in dieser Musik eintauchen, ja mit ihr Eins werden! Dann wird man damit auch sehr viel sagenhafte und wunderschöne Momente erleben können!
Dem geneigten Musikhörer wünsche ich dann schon mal viel Freude mit London Grammar - If You Wait! Aber wenn, dann bitte gleich die Deluxe-Edition als Doppel - CD! Es lohnt sich in jedem Fall!
Christian Bitel
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am 8. Juni 2015
Eigentlich sind die Zutaten einfach und klar:
- eine E-Gitarre
- eine dunkle Frauenstimme mit viel Hall-Effekt
- ein Keyboard und ein Effektgerät für Percussion

Aber heraus kommt aus dem jungen Trio ein sehr gelungenes, atmosphärisches Album mit Suchtcharakter. Ich hab es rauf- und runtergehört und bis heute hat es nichts an seinem Reiz verloren. Minimalistisch-genial!
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am 18. Oktober 2015
Ich hatte den -zugegeben besten- Song "Strong" ein paarmal im Radio gehört und war völlig fasziniert. Ein Lied wie eine gut inszenierte Filmtragödie, abgrundtief traurig und gleichzeitig wunderschön. Vorgetragen mit einer erstaunlichen Stimme in einem geradezu sakralen Arrangement. Zieht einen augenblicklich in eine Welt tiefer Empfindungen und überwältigender Sinneseindrücke. Man kann sich dem magischen Sog kaum entziehen, nicht mal auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums oder mitten im Berufsverkehr.
Der Rest des Albums ist ähnlich, ohne daß die einzelnen Stücke einander zu sehr gleichen.
Es ist ermutigend, daß es solche Ausnahmetalente gibt. Auf dem Pop-Markt ist ja sonst überwiegend seichtes Gedudel. Mit etwas Gehässigkeit kann man sagen, daß Popsternchen eigentlich nur niedlich aussehen müssen, den Rest macht die Elektronik, die Produzenten und die Marketingmaschinerie. Musik wie Fastfood. Weichgespült, oberflächlich, beliebig, austauschbar.
Dieses sehr junge Trio ist eine Ausnahme. Eine so modulationsfähige Stimme mit solcher Tiefe kennt man sonst eher aus der Welt der Oper. Das Arrangement der Instrumente ist perfekt darauf abgestimmt. Dabei mit elektronischen Effekten geschmückt, aber niemals verzerrend oder zu viel.
Ich hoffe, daß sich "London Grammar" weiter auf dem Erfolgskurs halten.
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am 5. März 2014
Bin durch Zufall bei dieser CD/Band gelandet - und begeistert. Die Sängerin hat wirklich eine Hammerstimme, erinnert an Florence and the Machine. Ist wirklich nur zu empfehlen.
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am 26. Juni 2014
Durchgehend alle Songs werden von der Stimme der Sängerin getragen, alle Titel haben einen gewissen Charme. Das ganze Album ist wie aus einem Guss, sehr gute Musik.
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