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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles True - Metal - Album - Banners High
Majesty legen hier ein Album vor, welches den Vorgänger "Thunder Rider" - wie ich finde - um Längen schlägt. Viele der Songs (We want his Head, Banners High, Pray for Thunder, All we want all we need, On a mountain high,The day when the battle is won) haben das Zeug zu wahren Hymnen, wie man sie von Majesty kennt. Ergänzt werden die vielen Kracher...
Vor 8 Monaten von Metal - Opa veröffentlicht

versus
2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fire, Wind, Steel, Sword, Power and Victory!!! Und davon eine Überdosis....
das sind Majesty. Wenn man bei der Überschrift an Manowar denken muss, dann kann ich das absolut nachvollziehen. Majesty klingen ein bißchen wie Manowar zu Kings of Metal Zeiten. Leider haben sie aber weder einen so guten Sänger wie Eric Adams noch die songwriterischen Fähigkeiten eines Joey de Maio. Live sehen die Jungs in ihren Kampfanzügen...
Vor 6 Monaten von Schnellwelz veröffentlicht


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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolles True - Metal - Album - Banners High, 20. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Banners High (Limited First Edition) (Audio CD)
Majesty legen hier ein Album vor, welches den Vorgänger "Thunder Rider" - wie ich finde - um Längen schlägt. Viele der Songs (We want his Head, Banners High, Pray for Thunder, All we want all we need, On a mountain high,The day when the battle is won) haben das Zeug zu wahren Hymnen, wie man sie von Majesty kennt. Ergänzt werden die vielen Kracher durch die Hammer-Ballade "Take me home", welche es locker auf jede Metal Ballads schaffen würde.
Die Zugabe "Banners High" in Karaoke-Version ist nicht nur witzig, man kann auch wirklich hervorragend mitsingen. Hab ich so noch nicht auf einer CD gehabt. Die Acoustic-Version von "Take me home" ist etwas für Leute, die es wirklich ganz ruhig wollen, was aber nicht heißt, dass sie schlechter wäre als die andere Version.
Anspieltipps: alles, da ich hier nicht wirklich einen schwachen Song ausmachen kann.
Fazit: Absolut gelungenes Majesty-Album. Wer "Thunder Rider" gut findet, wird dieses Album lieben. Für Fans der Truppe ein absolutes Muss. Satte 5 Sterne.
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4.0 von 5 Sternen German True Metal... sehr hörenswert!, 12. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Banners High (MP3-Download)
Ich bin rein zufällig auf dieses Album gestoßen, als ich sah, dass Majesty ein Konzert in meiner Stadt geben wird... zwei Tage vor dem Konzert der Gruppe 'Civil War (eine neue Band einiger Ex-Sabaton-Mitglieder). Majesty kannte ich dem Namen nach... Manowar, die US-amerikanische Heavy Metal Band, an dessen musikalischem Stil sich Majesty zeitweise orientiert, schon länger...
Nach dem ersten Reinhören ins Album 'Banners High' auf youtube stand für mich fest: KAUFEN!! Der Sound ist echt klasse, die Song-Texte, wie oft in diesem Musik-Genre, hochkarätig kriegerisch, sicherlich nicht jedermanns Geschmack. Aber der fette Gitarren-Sound fasziniert ebenso wie die brillante Stimme des Vokalisten. Wer True (Heavy)-Metal mag, dem sei dieses Album wärmstens empfohlen...
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5.0 von 5 Sternen Majesty, 17. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Banners High (Limited First Edition) (Audio CD)
Neue und nunmehr sehr gute Heavy-Metal-Musik. Dieses Album ist ehrlich und zeigt,
dass Majesty wieder da ist. Kaufen, kaufen, ok
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungenes Album mit Schwächen, 7. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Banners High (Limited First Edition) (Audio CD)
Die Rezension besteht aus Kommentaren zur Band, der Musikrichtung und dem Album. Letzteres sowohl inhaltlich als auch musikalisch.

ZUR BAND MAJESTY:

Majesty sind - mit Unterbrechungen unter anderem Namen (Metalforce, 2008-2011) - nunmehr schon im 14 Jahr aktiv und bringen mit "Banners High" ihr 9tes Album auf den Markt, das sie 2014 mit einer Headliner Tour weiter bekannt machen werden. Begleitet werden sie dabei u.a. von den ungarischen Power Metalern Wisdom und lokalen Bands.

Musikalisch ist die Band im True Metal beheimatet und unverkennbar vom Urgestein Manowar beeinflusst.

ZUR MUSIKRICHTUNG:

Für diejenigen, die mit den Begriffen "True Metal", "Power Metal" etc pp. eventuell nicht soviel anfangen können sei ganz einfach gesagt, dass True und Power Metal musikalisch durch hymnische Anklänge geprägt sind, eingängige Refrains (zum Mitsingen) haben und die Musik durchaus "hart" ist aber durch melodischen Gesang "weicher" gemacht wird. In dieses Spektrum gehören dann noch Bereiche wie Symphonic Metal und in klenen Teilen Speed Metal. Growls und Howls (die üblichen "Death Metal" Zeichen) wird man hier üblicherweise nicht finden oder nur sehr sporadisch.
Thematisch orientiert sich True Metal häufig an Fantasy, Vikinger Legenden, Rittertum/Kriegertum Drachen und Mythen. Meist wird ein "wir gegen die anderen / die Horden des Bösen" besungen.

Das mag dann auch zu Rezensionen wie der des Rezensenten "Stier" führen, die diese Metal Art als "Kindergarten" betiteln. Das verkennt aber die spezifische Art dieses Metal Genres und gibt nur den persönlichen Geschmack wieder, beurteilt aber nicht die Musik an sich (wem ist damit geholfen wenn ich sage "xyz ist schlecht"?).

ZUM ALBUM:

Das vorliegende Album erzählt eine durchgehende Geschichte vom Kampf der Götter und aller guten Lebewesen gegen "Dardus", einen bösen Halbgott, der eine eigene Menschheit geschaffen hat, um die Welt zu unterjochen. Bereits daran zeigt sich: wer sich nicht auf dieses Setting einlassen mag, wird keine Freude an diesem Album und selten an dieser Musikrichtung haben.

[ 01 - JUDGEMENT OF THE GODS ] Das Album beginnt mit einem gesprochenen Intro, das das o.g. Setting kurz umreisst. - KEINE WERTUNG -

[ 02 - WE WANT HIS HEAD ] Ein schnelles Stück als Opener, in dem inhaltlich der Richtspruch der Götter umrissen wird. Immer wieder unterbrochen durch den Ruf "we want his head" gibt es Uptempo Metal vom Feinsten. - 4 STERNE -

[ 03 - BANNERS HIGH ] Namensgebendes Stück des Albums. Der Kampf steht kurz bevor. Die Banner werden symbolisch hochgehalten um den Willen zu Sieg und Opfer zu untermalen. Schon der Eingang zum Lied zeigt die klassischen True Metal Elemente. Melodischer Gesang, hymnischer Refrain - perfekt zum Mitsingen. - 5 STERNE -

[ 04 - TIME FOR REVOLUTION ] Die bösen Horden sind über das Land gekommen, die guten Menschen erheben sich trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit. Das Temp zieht wieder merklich an, es gibt längere Instrumental-Abschnitte. - 5 STERNE -

[ 05 - UNITED BY FREEDOM ] Die Clans schließen sich der Revolution an, es wird ein letztes Mal gemeinsam gefeiert bevor sich dem Feind gestellt wird. Starke Betonung von Freundschaft und Zusammenhalt, sehr hymnisch. Insgesamt langsamer, der Gesang ist teils etwas getragen und immer wieder ein zum mitgrölen einladender Refrain. - 5 STERNE -

[ 06 - PRAY FOR THUNDER ] Ein einsamer Recke macht sich auf, um göttlichen Beistand zu erbitten, eine Anspielung auf den "Thunder Rider". Langsames Lied, etwas melancholisch und tragend. Rein atmosphärisch für mich gelungen, Musik und Text gehen Hand in Hand. Allerdings kein Lied, das ich außerhalb des Gesamtkonzepts ständig hören wollen würde - 3 STERNE -

[ 07 - BLOODSHED AND STEEL ] Die Schlacht ist im vollen Gang, Freunde fallen, die Götter werden um Hilfe angerufen. Vollgas mit Speed Metal Anklängen. Gesang wechselt sich mit Teilen, die eher schnell gesprochene Texte als Gesang sind ab. In den Höhen des Refrains (ebenfalls sehr schnell) habe ich den Eindruck, dass der Sänger etwas an seine Grenzen gerät.
Für mich ein deutlicher Abfall der Qualität, auch wenn hier wie bei PRAY FOR THUNDER wieder gilt: innerhalb des Konzepts gelungen, als "Stand Alone" m.E. weniger hörbar. - 2 STERNE -

[ 08 - ALL WE WANT ALL WE NEED ] Das Lied greift die vorangegangen Titel 06 und 07 auf. Teils wohl eine Rückblende ("before the battle.." der ist aber schon im vollen Gang, siehe 07); die Menschen bereiten sich (wieder?) auf den Kampf vor, Barrikaden werden errichtet und die Frage, ob derjenige, der in "PRAY FOR THUNDER" geschickt wurde um göttlichen Beistand zu holen wohl nicht erfolgreich war, steht im Raum. Das Lied ist recht poppig - hymnisch, was sich auch in der unglaublich hohen Anzahl von Wiederholungen des Refrains zeigt. Sicherlich nicht jedermanns Sache, mir gefällts. Auf einem Konzert dürfte das Publikum gut mitgehen. - 4 STERNE -

[ 09 - TAKE ME HOME ] Inhaltlich wird wieder der einsame Bote/Bittsteller aus "PRAY FOR THUNDER" in den Mittelpunkt gestellt, der offenbar seine Aufgabe erledigt hat und für Beistand gesorgt hat. Er selbst scheint jedoch schwer verwundet zu sein und wartet nun auf seinen Tod, wird jedoch von einem Drachen gerettet und nach Hause gebracht. Eine schöne, in ihrer Melodramatik fast schon übertriebene Metal-Ballade und ein starker Kontrast zu Bloodshed and Steel; die Einsamkeit des Einen im Vergleich zum laufenden Kampf wird auch musikalisch sehr schön deutlich. Natürlich kein Gassenhauer aber als Ballade gelungen. - 4 STERNE -

[ 10 - ON A MOUNTAIN HIGH ] Das Lied ist aus zwei Sichten geschrieben und mit 6 Minuten auch entsprechend lang. Zum einen aus der des Thunder Rider, der nun in den Kampf eingreift und zum anderen aus Sicht der Menschen, die seine Ankunft sehnlichst erwarten. Der Kampf wendet sich mit seinem Eintreffen zunächst zum Guten, aber in der Ferne wartet noch eine unbekannte Gefahr auf den Thunder Rider. Das Stück beginnt sehr ruhig, man kann sich wunderbar vorstellen, wie der Thunder Rider auf dem Berg steht und auf das Schlachtfeld blickt. Danach werden die Drums und Bässe strapaziert. Der Gesang wird druckvoller und untermalt so die noch immer im Kampf stehenden Menschen; immer wieder durchsetzt mit ruhigeren Teilen die sich auch gesanglich ins Hoffnungsvolle steigern und damit die Atmosphäre gekonnt einfangen. Instrumental Teile überlassen es dem Hörer, sich den Kampf vorzustellen bevor dann der Rider wieder auf dem Berg steht und ins Tal blickt. - 4 STERNE -

[ 11 - THE DAY WHEN THE BATTLE IS WON ] Wie in Lied 10 schon angekündigt, schickt Dardus einen Steinriesen, mit dem der Thunderrider kämpft. Er kann es allein jedoch nicht schaffen als plötzlich derjenige, der geschickt wurde den Rider zu holen, auf seinem Drachen ankommt und sie gemeinsam den Riesen besiegen. Muskalisch wird dieser Sieg durch eine insgesamt freudigere Atmosphäre, schnelle Drums und wieder hymnischen Pathos eingefangen.

In der Gesamtschau ein gelungenes Werk mit Optimierungspotenzial - aber wo gibt es das nicht.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viele Lichtblicke, 22. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Banners High (Limited First Edition) (Audio CD)
Nach nicht einmal einem Jahr kommt der Nachfolger von "Thunder Rider".
Wie gehabt alles von Bandkopf Tarek Maghary komponiert und produziert. Dass er sich dabei immer wieder selbst kopiert - geschenkt, im True Metal fast schon selbstverständlich.
Wie beim Vorgänger ist die Produktion mit einem fetten Drumsound versehen, die Gitarrenriffs jedoch wieder austauschbar und der Songaufbau im einfach gestrickten Strophe/Bridge/Refrain-Stil.
Apropos Refrains: die Ausflüge in Schlagermelodien sind fast ganz verschwunden.
"Banners high" ist ein Konzeptalbum mit einer Fantasy-Story, was zunächst nicht auffällt, da textlich wieder alle Battle/Steel/Thunder-Klischees bemüht werden und das Cover den großen Vorbildern aus Amerika nacheifert.
Los geht s mit "Judgement of the Gods" - ein schnell heruntergesprochenes Intro in Tagesschaumanier - schwach!
Entschädigung folgt im Auftaktsong "We want his Head" - ein Uptempo-Knaller.
Gleiches gilt für den Titelsong "Banners high", das hat internationale Klasse.
Auch das schnelle "Time for Revolution" überzeugt.
In der Hymne "United by Freedom" und dem schleppenden "Pray for Thunder" wird das Tempo gedrosselt. Beide Songs kommen gut rüber mit eingängigen Refrains.
Dann wird die Scheibe schwächer: Beim mittelmäßigen "Bloodshed and Steel" wird die Geschwindigkeit wieder erhöht, bevor das poppige "All we want, all we need" einen Rückfall in Schlagergefilde markiert.
Der Tiefpunkt: Die Ballade "Take me Home" , die gut anfängt, sich jedoch in einen nervigen Chorus mit jaulendem Gesang hineinsteigert. Zur Strafe gibt es das Gejammere auch noch am Ende in einer akustischen Version. Punktabzug!
"On a Mountain high" und "The Day when the Battle is won" sind keine Highlights, aber gute Songs.
Abschließend gibt es als Bonus neben der Ballade noch eine gute Idee in Form einer Karaoke-Version des Titelsongs .
Fazit: Während andere True-Metal-Bands schwächeln (Hammerfall/Accept) oder wegen Ideenmangels alte Scheiben neu aufnehmen (Manowar) , ist Majesty wieder ein Lichtblick und fester Bestandteil im oft belächelten Genre.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen MAJESTY auf dem Wege zur alten Hochform, 22. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Banners High (Limited First Edition) (Audio CD)
Im Januar 2013 hatten Majesty erst das letzte Studio-Album Thunder Rider veröffentlicht, da kommt nun quasi gerade noch rechtzeitig für den weihnachtlichen Gabentisch, mit Banners High das erste Konzeptabum der Band um ein unterdrücktes geknechtetes Volk, dass ein würdiges ehrbares freies Leben führen möchte und seinem vorherbestimmten Schicksal zu entfliehen versucht. Eben eigentlich auch dass gleiche Themengebiet worüber Majesty eigentlich schon immer singen, nur dass es diesmal eben eine zusammenhängende musikalische Story gibt, die aber glücklicherweise nicht durch musikalische Zwischenspiele oder Erzählpassagen inmitten des Albums störend dargebracht wird. Viel mehr gibt es nach dem etwas faden Intro mit der die Fantasy-Story umreissenden, etwas nüchternen Stimme eines Erzählers, 10 typische vollwertige True-Metal-Hymnen, die auch ohne Hintergrundgeschichte für sich alleine stehend gut funktionieren. Ein wenig seltsam mutet es aber schon an wenn man bedenkt dass seit 2003 Majesty immer 3 Jahre für ein neues Album(inklusiv MetalForce) benötigt wurde, und nun haut man im Jahre 2013 gleich 2 Alben raus. Vermutlich war auf der Suche nach einer neuen Plattenfirma der Vorgänger Thunder Rider schon seit einiger Zeit in den Startlöchern gelegen.

Das äusserst eingängige, mitsingbare hymnische Material von Banners High bedient natürlich wieder alle bekannten Steel-Sword-Fire-Blood-Klischees, was ja gewissermassen aber ein Markenzeichen von Majesty ist und auf keinen Fall fehlen darf, Sozialkritische Texte erwartet auch niemand ernsthaft von Majesty. Um es kurz zu machen, die Genialität und epische Tiefe ihrer beiden Vorzeige-Alben Sword and Sorcery(2002) und Reign in Glory(2003)(und auch von Keep it true) erreicht Banners High zu keiner Zeit, das Niveau der seither erschienenen 3 Majesty/MetalForce-Studio-Alben wird allerdings locker gehalten und eine gewisse Steigerung zum etwas überambitionierten Thunder Rider ist erkennbar.

Den Anfang macht der ungeheuer dynamisch nach vorn treibende furiose Up-Tempo-Kracher "We want his Head"5/5, eine Heavy Metal-Hymne der Güteklasse 1A, danach folgt der im midtempo-vewurzelte überaus klassisch-hymnische Titelsong "Banners High"5/5 mit einem tollen äusserst melodischem Ohrwurm-Refrain. Mit der etwas gewöhnlichen True-Metal-Hymne "Time for Revolution"3/5 geht es zwar voller Elan schmissig, aber auch etwas zu beliebig weiter. Das gefällige rockigere epischere "United by Freedom"4/5 kann mit seinem getragenen netten Mitsing-Refrain dagegen voll überzeugen. Beim lava-artig schleppenden, ungeheuer schwermütigem "Pray for Thunder"3/5 wird es dann allerdings arg pathetisch und vorhersehbar, diese ständigen nervenden Glocken tun ihr übriges, der Song soll stimmungsvoll daherkommen, tut er aber gerade wegen dieses kitschigen doofen Glockengeläuts nicht. Auch die recht düstere hektische Up-Tempo-Hymne "Bloodshed and Steel"2/5 kann mich nicht überzeugen, mieser Refrain, trashige Gitarren, dämliche Oh-Oh-Oooooh-Chöre - erinnert mich übrigens nicht im positiven am ehesten an das letzte Manowar-Album, für mich der Tiefpunkt des Albums. Das schmissige überaus flotte Radio-geeignete "All we want, all we need"5/5 mit seinem fast Schlagerhaften Refrain ist ein richtig potentieller Mainstream-Ohrwurm geworden, damit könnte man auch für den Grand-Prix-Eurovisions-Entscheid antreten - ein wirklich kraftvoller gelungener Pop-Rock-Song. Die nur so vor Schmalz und Kitsch triefende, um Tiefgang bemühte Ballade "Take me Home"2/5 ist dann für mich einer der Tiefpunkte des Albums, das fängt beim nervenden Pathos-verströmenden Refrain mit den viel zu lang gezogenen Oh-Oh-Ooooooooooooohs an, und hört mit der biederen musikalischen Untermalung an, für mich die schlechteste Ballade, die ich von Majesty je gehört habe, da schmerzen einem echt die Ohren, dann auch noch dieses total verunglückte versuchte Tremolo in der krumm aufjaulenden Stimme des Sängers - grausig, einfach nur nervig und ganz schlimm. Akustisch balladesk beginnt dann auch schon wieder der nächste Song "On a Mountain High"4/5, der sich dann aber dann doch schnell in einen treibenden formidablen Rocker steigert mit einem mitreissendem Refrain. Zum Schluss mit "The Day when the Battle is won"3/5 nochmal eine ansprechende gefällige Up-Tempo-Hymne mit dem üblichen gewohnten Pathos im getragenen hymnischen Refrain. Darüber hinaus gibt es noch eine Karaoke-Version der Titeltracks "Banners High" und eine Akustische Lagerfeuer-Version der Ballade "Take me Home".

Anspieltipps sind: "We want his Head","Banners High","All we want, all we need" und "On a Mountain High"

Das Album "Banners High" beginnt beachtlich stark mit 2 starken Gassenhauern, danach baut das Album allerdings qualitativ stark ab. Es gibt auch auf diesem Album, wie schon zuletzt, einige Füller("Bloodshed and Steel","Take me Home - obwohl auch nicht total mies und immerhin jeweils 2 Sterne wert) zu ertragen, die es auf Ihren ersten glorreichen Alben in dieser Art nicht gab, und das ist dann auch der Grund weswegen die Höchstnote vermessen wäre zu zücken. Ich bin der Meinung dass man sich im Vergleich zu Thunder Rider wieder etwas gesteigert hat, gerade was den wirklich starken Beginn des Albums betrifft, dann werden die Riffs und Refrains allerdings recht austauschbar. Dass der sogenannte Kitschfaktor auf Banners High wieder etwas zurückgefahren wurde, kann ich jetzt so nicht bestätigen, wobei ja gerade dieser zu den übergeordneten Trademarks von Majesty zählt. Trotzdem handelt es sich bei Banners High um ein starkes True-Heavy-Metal-Album, dass seine Daseins-Berechtigung sicherlich zu 100% rechtfertigt und dem man einen würdevollen, noch besseren baldigen Nachfolger wünscht - jetzt wo Majesty mit verschiedenen Touren und mehr Aufmerksamkeit in der Presse anscheinend doch noch die Chance erhalten so richtig durchzustarten, muss man am Ball bleiben und die Fans nicht zu lange auf neues Material warten lassen. Irgendwann gelingt dann vielleicht doch mal der ganz grosse Wurf, wenn auch noch nicht ganz mit Banners High.

Banners High - für True-Metal-Fans ein Muss, für alle anderen ein kann, Majesty sind schon eine Band, die durchaus Massenkompatibel ist, und mit Ihren bisherigen melodischen Stadion-Hymnen und Prachtalben haben Majesty auch schon einen ganzen Haufen saustarkes Material in der Hinterhand, mit dem man jedes Konzert oder Festival zum Siedepunkt bringen kann.
Die Band Majesty mit Ihrem äusserst eingängigen hymnenhaften True-Heavy Metal sind durchaus massenkompatibel und hätten das Zeug dazu den ganz grossen Wurf zu landen, ob dies Banners High schon ist, wird sich weisen - eher nicht.
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2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Fire, Wind, Steel, Sword, Power and Victory!!! Und davon eine Überdosis...., 7. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Banners High (Limited First Edition) (Audio CD)
das sind Majesty. Wenn man bei der Überschrift an Manowar denken muss, dann kann ich das absolut nachvollziehen. Majesty klingen ein bißchen wie Manowar zu Kings of Metal Zeiten. Leider haben sie aber weder einen so guten Sänger wie Eric Adams noch die songwriterischen Fähigkeiten eines Joey de Maio. Live sehen die Jungs in ihren Kampfanzügen auch etwas ungewollt komisch aus. Aber dennoch muss ich der Band zugestehen, dass man sich diese CD hier anhören kann, wenn man nicht zu anspruchsvolle Musik und Texte erwartet. Nach dem 3. Wein reckt man auch mal die Ärmchen und grölt beim Titelsong mit und wenn man sich nicht völlig ins Koma trinkt, kann man bei der Power Ballade Take me home auch mal ein Tränchen vergießen, bevor man am Tag wenn der Kampf endlich hoffentlich endgültig gewonnen ist, im schlimmsten Fall den Abflug nach Valhalla antritt oder in Glorie nach Hause reitet. Hail, Fire and Steel!!!
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So darf es ruhig weiter gehen, 22. Dezember 2013
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Rezension bezieht sich auf: Banners High (Limited First Edition) (Audio CD)
Oft stellte ich mir die Frage ob Tarek nach dem Thunder Rider Semi Flop, noch einmal Halbe Sachen macht oder wieder voll Gas gibt?

Eindeutig ist Banners High um längen besser als Thunder Rider und dies aus mehreren ganz einfachen Gründen.

Zuerst Banners High hat keine Totalausfälle wie auf Thunder Rider. Gab es noch bei der ersten Platte 2013 noch Kopfschüttel Songs wie Anthem of Glory, Make some Noise oder Metalliator gibt es jetzt nur noch voll auf die Fresse!

Zweitens, Allgemein ist das Album sehr Abwechslungsreicher gestaltet und auch jeder einzelner Song hat mehr Abwechslung und mehr Biss, dies hatte mir auf Thunder Rider persönlich gefehlt! An einigen Stellen lässt Black Sabbath grüßen! Vielleicht hat es ja was mit der Neubesetzung von Carsten Kettering am Bass zu tun, seine Energie und Posen habe ich schon bei Ross the Boss geliebt (Ich hoffe er bleibt lange in der Band)!

Drittens, auch die Fills von Jan sind besser und nicht mehr so eintönig wie auf dem Vorreiter.

Ich hoffe wirklich das die Band mehr Aufmerksamkeit bekommt und nicht als Manowar abklatsch dargestellt wird. Das einziege was Manowar noch am leben hält ist Eric, denn musikalisch kommt bei Herrn De Majo nur noch heiße Luft und Majesty zeigt wie es gehen kann!

Was ich damit einfach sagen will ist, das dass Album musikalisch zwar wieder relativ einfach aber diesmal sehr interessant ist und ich werde noch viel Freude mit dem Album haben und freue mich auf die Headliner Tour 2014, die sie sich auch mehr als Verdient haben!

Hail to Majesty

Anspieltipps: We want his Head, Pray for Thunder,
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5.0 von 5 Sternen MAJESTY ARE BACK !!!!!!!!!!!, 21. Dezember 2013
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Rezension bezieht sich auf: Banners High (Limited First Edition) (Audio CD)
Majesty - so wie wir sie kennen und lieben !!!
Vielleicht das kommerziellste Album, aber schon der erste Durchlauf macht SÜCHTIG !!!!!

HEAVY-METAL-FOREVER.de !!!

Rainer
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