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83 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht die befürchtete Bruchlandung
Eigentlich wollte ich gar nicht in die neue James Blunt CD hineinhören. Die erste Platte war zwar eine kleine Pop-Balladen-Sensation und die beiden folgenden Alben waren auch nicht schlecht, aber von seinem weinerlichen Gesang hatte ich eigentlich genug. Und immer nur Balladen wird auf die Dauer auch langweilig.
Als ich dann die ersten Worte vom Opener 'Face the...
Vor 12 Monaten von Markus Zimmermeier veröffentlicht

versus
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1.0 von 5 Sternen MP3 Download funktioniert nicht
Beim Kicken auf "downloaden" werde ich von der App "Amazon Music" zum browser und von dort wieder auf die App umgeleitet.
Aber es wird nichts heruntergeladen.
Jetzt habe ich 6,99 Euro bezahlt und bekomme: NICHTS.

In Zukunft wohl doch wieder Kauf der CD und selber rippen...
Vor 1 Monat von KJW veröffentlicht


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83 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht die befürchtete Bruchlandung, 18. Oktober 2013
Eigentlich wollte ich gar nicht in die neue James Blunt CD hineinhören. Die erste Platte war zwar eine kleine Pop-Balladen-Sensation und die beiden folgenden Alben waren auch nicht schlecht, aber von seinem weinerlichen Gesang hatte ich eigentlich genug. Und immer nur Balladen wird auf die Dauer auch langweilig.
Als ich dann die ersten Worte vom Opener 'Face the sun' hörte, schienen meine Zweifel an einem erfreulichen Wandel bestätigt zu werden. Schon wieder diese Wehleidigkeit! Aber während des Liedes passierte etwas, mit dem ich nicht gerechnet hatte. Zum einen wurde ich mit einem Coldplay-artigen Gitarrenpart (nach Art von 'Fix you') überrascht, und zum zweiten musste ich mir eingestehen, dass mich der Song, der zum Ende geradezu bombastisch wird, tatsächlich berührte.
Also gab ich auch dem zweiten Song ('Satellites') eine Chance und wurde mit einem tollem Gute-Laune-Song belohnt. Aha, das kann er jetzt also auch. Schön. Bitte mehr davon. Und tatsächlich entwickelt sich der dritte Song ('Bonfire heart') zu einer kleinen Pop-Hymne mit stimmgewaltigem Chor.
Auch der vierte Song 'Heart to heart' klingt sehr fröhlich und hat eine fast unwiderstehliche Melodie einschließlich Mitwipp-Garantie. Unterstützt wird James Blunt von einer dezent gespielten E-Gitarre.
'Miss America' beginnt ruhig mit Piano. Erst mit der zweiten Strophe kommen Drums dazu. Insgesamt ein eher typischer James-Blunt-Song mit sehr melodischem Refrain.
'The only one' ist für Blunt-Verhältnisse schon ziemlich kraftvoll und gewohnt melodisch.
Danach nimmt er sich für gut 3 Minuten eine Pause und singt eine Ballade ('Sun on Sunday'), wobei er nur von einem Klavier begleitet wird. Ich denke, diese Pause hat er sich verdient.
Gleich darauf wird es wieder rhythmisch. 'Bones' wirkt sehr poppig und besticht durch seine enorme Melodik.
'Always hate me' zeichnet sich durch seine coole Percussion aus sowie durch einen bombastischen Refrain, in dem James Blunts Stimme selten erreichte Höhen gekonnt meistert.
'Postcards' beginnt wie ein typischer James-Blunt-Song (Klavier-Stimme), doch schon nach 30 Sekunden hat man plötzlich das Gefühl, als ob man einem karibisch-angehauchten Song von Jason Mraz oder Jack Johnson hört. Coole Nummer.
Den Abschluss bildet- wie kann es anders sein?- eine Ballade. Aber bei 'Blue on Blue' handelt es sich nicht um eine 08-15-Ballade, auch wenn es zunächst den Anschein hat. Aber die Begleitung durch die akustische Gitarre, der mehrstimmige Gesang im Refrain und das 'krachende' Finale unterstreichen, dass James Blunt hier sehr vieles anders und besser gemacht hat als auf seinen letzten Alben. Ich würde sogar soweit gehen zu behaupten, dass 'Moonlanding' sein Erstlingswerk knapp übertrifft.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Scheint, als wäre James Blunts Mondlandung geglückt!, 3. November 2013
Entweder man mag ihn oder man mag ihn nicht. >James Blunt< bezaubert als Balladen singender Ex-Soldat mit unverkennbarer Stimme, aber vermutlich macht genau das seinen Erfolg aus. Der sympathische Brite kann inzwischen auf fast 17 Millionen verkaufte Alben und auf über 20 Millionen verkaufte Singles zurückblicken. Nach offizieller und fast drei jähriger Abstinenz meldet sich nun der 39-jährige Sänger mit seinem neusten Werk >Moon Landing< zurück und wird vermutlich damit seine einzigartige Karriere fortsetzen.

Und so landet Blunt mit der Platte auf demselben Mond wie immer und schüttelt mal wieder eine eingängige Melodie nach der anderen mühelos aus seinem Ärmel. Die Vorabsingle >Bonfire Heart< stürmte nämlich direkt auf Platz eins der deutschen Charts. Kein Wunder, denn der Song der an bekannte Folk-Bands erinnert, entpuppt sich als Ohrwurmnummer und erweist sich zu einer der stärksten Songs auf Blunts vierten Silberling.

>Moon Landing< ist als Standard und als Limited Deluxe Edition erschienen, wobei Letztere drei Bonus-Tracks enthält. Die aufklappbare Deluxe Edition enthält neben einem hochwertigen Booklet, das alle Songtexte und –Informationen enthält, 14 neue Blunt Songs und liefert eine Gesamtmusikzeit von fast 50 Minuten ab. Produziert wurde das Album u.a. von >Tom Rothrock< (Foo Fighters, Moby), der bei >Back To Bedlam< (2004, UK #1) auch schon mit an Bord war, oder von >Martin Terefe< (Jason Mraz, Martha Wainwright). Die Songs schrieb James gemeinsam mit bekannten Songwritern wie u.a. >Steve Robson<, >Claude Kelly< oder >Ryan Tedder<.

Direkt mit Opener >Face The Sun< wartet der Schmusesänger mit einem für ihn typschien Titel auf, der mit eingängigen Streichern aufwartet. Ungewohnt, aber gelungen sind Stücke wie >Postcards< und >Telephone< gefühlvoll sowie melancholisch dagegen die Pianoballaden >Sun On Sunday< und >Blue On Blue<. >Miss America< beginnt mit Piano und Harfe und sorgt im Verlauf durch E-Gitarrengriffe für rockige Akzente. Irgendwie scheint der Sänger diesmal aber auch beweisen zu wollen, dass er mit gut gelaunten Popsongs aufwarten kann. Im Falle von >Satellites<, >Heart To Heart< und >Bones< scheint ihm das auf jeden Fall gelungen zu sein. >The Only One< und >Always Hate Me< lehnen sich an bereits bekannte Songs des Briten an und können direkt nach einmaligen Hören schon mitgesummt werden. Der Rest des Longplayers ist typisch Blunt, wie man ihn kennt und liebt oder eben nicht liebt.

Auch wenn man auf >Moon Landing< eine musikalische Entwicklung des beliebten Sängers nicht vernehmen kann, so ist es dennoch ein entspanntes Werk auf dem man schnell seine Lieblingslieder findet. Und so bleibt sich James Blunt mit seinem vierten Studioalbum weiterhin treu und springt nicht wie so manch seiner Sangeskollegen auf den Elektrosound-Zug auf. Nicht nur das sich James hier stimmlich von seiner besten Seite zeigt, so überzeugt er wieder einmal mit hitverdächtigen Songs und emotionalen Themen.

Meiner Meinung nach handelt es sich hierbei wieder um ein sorgfältiges sowie mit Hingabe zum Detail inszeniertes und authentisches Album, das unüberhörbar die Handschrift des sympathischen Künstlers trägt. Scheint, als wäre James Blunts Mondlandung geglückt, denn >Moon Landing< ist definitiv ein Sprung in die richtige Richtung.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine emotionale Bombe!, 18. Oktober 2013
Ein ganz und gar wunderschönes und gefühlsgeladenes Meisterwerk präsentiert uns James Blunt mit seinem neuesten Album "Moon Landing". Obwohl ich bisher alle seine Alben sehr mochte, hätte ich niemals damit gerechnet, dass seine vierte Platte derart gut geraten würde!

Dabei muss ich gleich vorausschicken, dass James mit "Moon Landing" sicher keine neuen Fans gewinnen wird. Wer seine Musik bisher nicht ausstehen konnte, wird das wohl auch jetzt nicht können. Wertschätzer seiner Musik dürfen sich aber auf einen James in Höchstform freuen - das Album hat alles, was man sich wünschen kann.

Bereits die ersten Klänge von "Face The Sun" haben mich abgeholt. Die Instrumentalisierung ist hier perfekt und James Gesang tut das Übrige, um hier eine atmosphärische Ballade als Opener hinzuzaubern, die in der zweiten Hälfte an Zug aufnimmt.

Mit "Satellites" folgt eine poppigere Nummer, bei welcher schon wieder gleich die ersten Takte so neugierig auf den Song machen, dass man ihn unweigerlich zu Ende hört. Das wäre eine wunderbare Wahl für die zweite Single, würde sich im Radio bestimmt gut machen.

Nach der Single "Bonfire Heart", die bereits verdiente Erfolge verbuchen kann, schlägt James Blunt mit "Heart To Heart" schwungvolle Töne an, ehe mit "Miss America" eine ganz und gar bezaubernde Hommage an Whitney Houston in Form einer Gänsehaut-Ballade folgt, die klar zu den besten Songs seiner bisherigen Karriere gezählt werden darf.

Auf einem ähnlich hohen Niveau bleibt "Moon Landing" auch in der Mitte mit den gewohnt klasse produzierten Herzschmerz-Balladen "The Only Ones" und "Sun On Sunday" sowie dem mit dezenten elektronischen Beats versehenen "Bones".

Mein persönliches Album-Highlight ist aber "Always Hate Me". Wow, hier passt einfach alles: Die Strophen bauen schon einmal ordentlich Dramatik auf, die dann in einem sehr emotionalen Refrain ihren Höhepunkt findet - so überzeugend und wunderschön hat James Blunt seine Verzweiflung noch nie rübergebracht :) Ein TOP-Song, für mich der allerbeste von James Blunt überhaupt! Für eine Single ist "Always Hate Me" wohl aber leider zu düstere Kost.

Nach dieser Gefühls-Bombe ist "Moon Landing" immer noch nicht zu Ende, aber den Abschluss gestaltet James deutlich entspannter als die Tracks davor. "Postcards" ist eine vergleichsweise leichte, aber keineswegs banale Country-Popnummer, ein Instant-Ohrwurm, der ebenfalls das Potential zu einer zukünftigen Single hat. Mit "Blue On Blue", das etwas anders klingt als der Rest des Albums, aber sicher nicht schlechter, findet ein Pop-Album ein Ende, das ich jetzt schon ganz klar zu den allerallerbesten des Jahres 2013 zähle - es sei denn, man hört die Deluxe-Ausgabe, dann darf man sich nämlich auf drei weitere meisterhafte Nummern von James Blunt freuen, unter denen "Hollywood" besonders zu empfehlen ist. Und das Tolle ist: Mit jedem Hördurchgang wird "Moon Landing" noch schöner!

Damit hat James Blunt auch weiterhin ungefährdet den Platz meines männlichen Lieblingssängers inne. Er hat einfach ein Händchen für traumhafte Melodien und ausdrucksstarke Popnummern und Balladen mit Gefühl.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weiter zu empfehlen!!!, 25. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Moon Landing (Audio CD)
Eine tolle CD von James Blunt, kann man zu jeder Gelegenheit hören, ist stimmungsaufhellend.

Hab mir dazu die Back of Bedlam Cd gegönnt mit älteren Songs. Auch zu empfehlen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alle Lieder klasse, 23. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Früher hatte ich nichts übrig für James Blunt - weinerliches Gesang, pickliges Gesicht, und die Lieder im Radio so oft gespielt bis man sie nicht mehr hören konnte.
Aber da mir diesmal doch 'Bonfire Heart' und 'Heart to Heart' so sehr gefallen hatten, trotz alles voller 'heart' (!, ja alles herz schmerz), habe ich mir doch die CD gegönnt und ich muß sagen, bin ich hin und weg.
Kann ich nur empfehlen
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen James Blunt, 14. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein Meisterwek eines genialen Künstlers, alle Songs berühren, verzaubern den Höhrer. Ich bin zwar kein Fan, aber die musste ich einfach haben und sie läuft ständig weil sie wunderschön ist. Ich kann jedem diese Cd nur empfelen, die Seele wird sehr berührt und das passt zu der heutigen Zeit.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Traum, 10. Februar 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Moon Landing (Audio CD)
Ich liebe dieses Album, meiner Meinung nach das beste von James Blunt.
Hatte es als Geschenk vorgesehen und es vorher getestet (man muss ja sicher gehen, dass die CD funktioniert bevor man sie verschenkt ;-) ) und es ist mir verdammt schwer gefallen, sie wieder abzugeben.
Schließlich habe ich mir das Album dann per I-Tunes runtergeladen.
Ich muss sagen, ich bin vom neuen James Blunt sehr begeistert, denn dieses Mal hat er nicht nur Schnulzen im Gepäck :-)
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Blindes Vertrauen, 24. Oktober 2013
Ihr Lieben!

James Blunt war schon immer ein Streitthema. Die einen, so wie ich, lieben ihn, die anderen nennen ihn die Britische Heulboje. Umso mehr freue ich mich, dass die Bewertungen hier alle überaus positiv sind. Sein neues Album ist wieder typisch James Blunt, und wer seine bisherigen Songs mochte, kann hier bedenkenlos zugreifen. Wer ihn davor nicht mochte, wird es danach wohl immernoch nicht tun... dafür 'heult' er zum Glück weiterhin zu sehr. Immerhin muss ihm und seinem Schreib- und Gesangsstil zugute halten, dass wahrscheinlich jeder, der seine Songs nachzusingen versucht, einfach nur lächerlich klingen würde...
... Außer Dean Martin. Dino macht alles besser.

James Blunts Handschrift ist weiterhin erkennbar, und seine Vocallines wurden zwar komplexer, jedoch sind all seine Melodien dieses Albums leichtgängig und prägen sich sofort ein. 'Moon Landing' klingt im Gegensatz zu seinen früheren Alben moderner, und eine gewisse 'Modernität' zieht sich geradezu als Konzept durch das gesamte Album, wobei der Song 'Satellites' dies als Gesamtes am Besten zusammenfasst. Mit 'modern' meine ich aber auch, dass er sich klanglich vom Arrangement teilweise auch an dem modern gewordenen Poptrend inspirieren ließ, und wie in 'Bonfire Heart' einfach die Snare weglässt und diese durch die Bassdrum ersetzt. Ja, der Kracher 'Bonfire Heart' zählt für mich zu den schwächeren Titeln, wobei dies nicht bedeutet, dass ich ihn schlecht finde, er ist für mich einfach nur... etwas *zu* simpel.

Er setzt auch verstärkt auf elektronische Sounds, welche einem meiner Favoriten, 'The only one', allerdings mehr als gut stehen. Das kann ich genauso über 'Bones' sagen, einem Song voller Kraft und sehr sympathischen Lyrics. Verwirrend ist dabei vielleicht die Klangaufnahme eines Bahnüberganges am Ende des Songs, was mich bislang bei einer Zug- und Autofahrt etwas verwirrte. Vielleicht passt es ja auch deswegen, weil man sich bei dem Refrain genauso lebendig fühlt, als wäre man im Wagen knapp einem vorbeifahrenden Zug entkommen.

Nichtsdestotrotz, weiterhin schwingt in beinahe allen Songs eine unterschwingliche Melancholie mit, und dafür braucht es garnicht 'richtige' Balladen wie 'Face the Sun', 'Miss America' (in Erinnerung an Whitney Houston und Amy Winehouse) oder 'Sun on Sunday', allesamt wunderbar, sondern nur ein paar Zeilen aus 'Always hate me', welche in einem unschöne Vorstellungen an unangenehme Treffen mit Expartner(inne)n wecken.

Weiterhin erwähnenswert wäre die Frage, ob sich die drei Extratracks den Aufpreis der Deluxe Edition lohnen? Schon allein Dank 'Hollywood' auf jeden Fall, ist der Song sofort zu einer meiner Lieblingsnummern geworden. Eine coole Kopfnicker-Nummer, und man wird die Vorstellung nicht los, dass Adam Levine den Song ebenfalls hätte singen können. Und wem 'Postcards', eine fröhlich-beschwingte Nummer mit Ukulele, gefällt, dem dürfte auch 'Telephone' gefallen, bei welchem der Vergleich mit einem Handy natürlich allerlei Wortspiele (Charge me up, Turn me on, I love it when you use me all night long) zulässt :)

Ganz hat es für mich dann doch nicht für die Fünf Sterne gereicht, auch wenn ich einer der glücklichen 500 gewesen bin, die in der Photobook Edition des Albums ein signiertes Foto von ihm vorfinden durften, was mich beinahe zu der Top-Bewertung bestochen hätte. Beim nächsten Album bekomme ich bestimmt kein Foto mehr. Leider leidet sein Album, wie die Bisherigen, unter dem Problem der unausgewogenen Abmischung. James Blunt liebt es als Highlight eines Songs jede Menge Instrumente reinzuhauen, dazu noch die soundtechnisch schwierige E-Gitarre, und leider klingt das bei seinen Aufnahmen in den meisten Fällen einfach zu schwammig und matschig. Dies fällt nicht aus den Lautsprechern eines Smartphones auf, aber unter jeder sonstigen Abhörsituation bei etwas höherer Lautstärke ist mir dies immer unangenehm aufgefallen. Man findet dies zwar auch bei vielen anderen modernen Titeln, doch betrachtet sich die Songs in einem Audiobearbeitungsprogramm, so erkennt man darin nichts weiter als die sogenannte 'Klangwurst'. Prüfen Sie es nach und Sie wissen was ich meine. Und obwohl 'Moon Landing' das erste Album von ihm ist, auf welchem mir ausnahmslos jeder Song sofort gefallen hat, so fehlt mir dann doch der *eine* oder die *zwei* Songs, die ein Album für mich erst *richtig* gut gemacht haben.
... außerdem ist das eingeschobene Lachen bei 'Satellite' (bei 2:11) irgendwie gruselig. So wie Clowns. Die sind es auch.

Schlussendlich kann ich nur wiederholen, was ich anfangs schon sagte: Wer ihn bislang mochte, kann auch hier bedenkenlos zugreifen und wird ein Klasse Album vorfinden. Auch ich werde bei seinem nächsten blind zugreifen. Hoffentlich wieder mit signiertem Foto.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nach dem schwachen SOME KIND OF TROUBLE hier wieder ein tolles Album., 18. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nun höre ich dieses Album bereits seid 2 Tagen.
Schon nach dem ersten Durchgang war ich erleichtert, nicht wieder so ein Album wie ``Some Kind Of Trouble`` zu bekommen.
Diesem hatte ich seinerzeit 2 Sterne gegeben.
Ich bin also kein JAMES BLUNT typischer 5 Sterne Schreiber, der alles über den Klee lobt.
Nun habe ich dieser CD bereits 6 Umdrehungen gegönnt.
Immer wieder hört man dezente akustische Momente.
Leise eingesetzte Pianoklänge und Akustikgitarren bringen wieder die Magie seines Debüts hervor.
Nicht so Balladen orientiert wie früher, aber dennoch 100% J.B.
Nach seinem Debütalbum hat mich kein weiteres BLUNT Album so überzeugt, wie dieses.
Einziger kleiner Manko ist die kaum zu lesende Schrift im Booklet. Grau auf Schwarz. Und dann so klein, das man fast eine Lupe braucht.
Trotzdem eine POSITIVE ÜBERRASCHUNG und deshalb 5 STERNE!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Mondlandung, 12. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Moon Landing (Audio CD)
Ich hab das Album "Moon Landing" von meiner besten Freundin zum Geburtstag bekommen - und zwar" die Special Edition mit den drei Bonustracks "Telephone", "Kiss This Love Goodbye" und "Hollywood". Wir waren im März 2014 nämlich beide auf seinem ausverkauften (!) Konzert in der Big Box in Kempten. Und was soll ich sagen? Super wars!

Anfangs konnte ich mit James Blunt nicht wirklich viel anfangen - "You're Beautiful" zählt nach wie vor nicht zu meinen Favoriten. Aber dann die nachfolgenden Songs! Einfach nur "Wow!" Ganz ehrlich, James beweist, dass er auch anders kann und "Moon Landing" ist das beste Beispiel dafür. Kostprobe gefällig?

- "Postcards" (dieser Song weckt Urlaubsssehnsucht, was allein schon an den Bildern liegt, die beim Konzert bei diesem Song eingeblendet wurden - die Golden Gate Bridge in San Francisco, Mount Rushmore, die Sphinx und die Pyramiden in Ägypten, die Brooklyn Bridge in NY usw.)
- Heart to Heart
- Bonfire Heart
- Bones
- Face the sun (Gänsehaut pur!)

Das sind jetzt mal so meine Favoriten zum Reinhören. Ich muss sagen, mir gefällt das Album sehr gut und ich spiele bereits mit dem Gedanken, mir die drei Vorgänger-Alben zu holen. Dieser Typ kann mehr als nur Balladen! Und mittlerweile find ich ihn echt sympathisch.
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Moon Landing
Moon Landing von James Blunt
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