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am 7. März 2014
Es wird ja oft als ungerecht empfunden, wenn man jedes neue Werk eines Künstlers wie Mike Oldfield mit seinen alten vergleicht. Das Problem: Mike Oldfield ist eben Mike Oldfield, und da kann man sein Gesamtwerk nicht vergessen, ehe man ein neues Album hört. Denn sonst müsste man ein neues Album unter der Fragestellung beurteilen, ob ein völlig unbekannter Künstler damit erfolgreich sein könnte.

Wie ist es nun mit "Man on the rocks"? Positiv könnte man sagen: Das Album plätschert angenehm vor sich hin, liefert solide Songs und hat die eine oder andere eingängige Melodie. Es gibt viel Gitarre, der Klang ist recht erdig und rockig, also nicht unbedingt dem heutigen Mainstream entsprechend. Negativ könnte man sagen: Sonderlich originell sind die Songs nicht. Sie tun nicht unbedingt weh, aber Inspiration klingt anders. Es sind leichte, unaufgeregte Rocksongs, wie man sie stilistisch an die ausklingenden 70er und an den Anfang der 80er Jahre erinnern.

Meine Meinung: Ein Newcomer hätte mit einem solchen Album wohl keine großen Chancen, und auch in Mike Oldfields Werk zählt "Man On The Rocks" nicht unbedingt zu den Klassikern. Aber: Es sind eben doch sehr solide Songs, in denen hin und wieder das unvergleichliche oldfieldsche Gitarrenspiel aufblitzt. Mir persönlich ging es so, dass ich vor Erscheinen des Albums die Videos zu "Sailing" und "Man On The Rocks" gesehen und als ziemlich schwach empfunden habe. Ohne die Videos funktioniert die Musik interessanter Weise besser. Das Album insgesamt macht durchaus Spaß, und ich werde es (anders als "Earth Moving" oder die "Heaven's Open"-Songs) wohl öfter hören. Also: Vier Sterne für ein gutes, wenn auch kein sensationelles Album, dem etwas mehr Originalität durchaus gut getan hätte.
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am 10. März 2014
Mag sein, dass viele Kritiker Recht behalten werden, wenn Sie behaupten, dass Mike mit dieser CD nicht viele neue Fans gewinnen wird, denn charttauglich ist diese CD anno 2014 vielleicht nur bedingt. Aber: Die zahlreichen "alten" Fans, zu denen ich mich zähle, freuen sich garantiert über den hohen Wiedererkennungswert der typisch übersteuerten Gitarre, die eingängigen Melodiebögen (Favorit: "Moonshine" mit seinem unwiderstehlichen Refrain und den zarten folkigen Anklängen!) und die fast perfekte, höchstens etwas zu glatte Produktion.
Beim ersten Hören noch gewöhnungsbedürftig, macht das zweite, dritte, vierte Hören dann immer mehr Spaß.
Kein spätes Meisterwerk, aber eine klare Empfehlung!
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am 27. März 2014
Mehr davon, GANZ VIEL MEHR !
Lange hat er sich Zeit gelassen. Und dann die Meldungen zu eine "reinen" Rocksong-Album...
Nachdem sein "Earthmoving" nicht so mein Fall war, schwante mir furchtbares... ABER,
gerade eben höre ich erneut die Instrumental-CD der Deluxe Edition und kann nur schwelgen. Reichhaltige Arrangements, immer noch was neues zu entdecken (ja die genialen kleinigkeiten in seinen bisherigen Veröffentlichungen haben mich schon immer fasziniert), stimmige Übergänge, nicht zu hart, sondern eher melodic Rock (wer kennt den noch?) und dann erlebe ich mich sogar beim Mitwiegen im Rythmus...
Aber nicht nur instrumental, sondern auch mit Gesang ist das ganze rund! Mike Oldfield hatte wohl schon immer einen Fable für "andere" Stimmen. Und auch die von Like Spiller ist zunächst interessant und hat mich dann wirklich überzeugt.
Ich verneige mich und genieße weiter...
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am 25. April 2014
Musik ist wie man sich fühlt.Das erlebe ich gerade jetzt,wo ich schwere Schicksalsschläge erlebe.In diesen Phasen kann man mit Party und Schlager nichts mehr anfangen und sucht Ersatzdrogen.Und hier kommt Mike Oldfield ins Spiel.Ich habe mit 44 Jahren alle seine Alben zusammen mehr als einmal durchlebt und habe seine Reise von Rock,Pop,Chillmusic auch unterschiedlich gewertet und habe wie jeder meine Lieblingsalben.Hier ist alles irgendwie anders...es ist wirklich so,als ob ich als einziger Fan die Eintrittskarte für ein Konzert auf einer Insel habe.Ich sitze bei schönem Wetter in dieser Höhle und schaue auf das Meer und höre alle vertrauten Sounds von Mike der letzten 40 Jahre. --Es beginnt mit Sailing das an Moonlight Shadow erinnert-Partytauglich,fast ein Sommerhit
-Moonshine könnte aus der Feder von U2 stammen,schöner Songaufbau der aber nur mit Gesang sich richtig voll entfaltet
-Man on the Rocks ist mein persönliches Highlight.Kraftvoll und mit viel Emotionen.Großes Lob an Sänger Luke Spiller
-Castaway wird von den Gitarren getragen.Ein Lied das man eigentlich mit einem Fallschirmsprung erleben müsste.
-Minutes ist wieder ein Partysong den sogar Helene Fischer singen könnte ohne das es nach Schlager klingt
-Dreaming in the wind-Hier hört man ganz klar Mike Oldfields Liebe zu den Shadows und Hank Marvins Gitarre.Wunderschöne Homage auch an die alten Gitarrensounds a la Dire Straits und Mark Knopfler.
-Nuclear-ACHTUNG/DANGER Dieser Song ist so emotional das man ihn nicht ohne Vorwarnung hören sollte .Wer hier schlecht drauf ist wird diesen Song lieben.Man wird seinen Frust hier freien Lauf lassen und einfach nur laut hören wollen.Vorsicht vor Lärmempfindlichen Nachbarn.Das Gitarrensolo von Mike und Luke Spillers Gesang killen hier jedes lebende Gefühl auf 10 Meter.Habe das nur bei The Wall von Pink Floyd so erlebt oder bei Roger Waters Solo CD Amused to death.Vorsicht...der Song beschwört böse Geister hoch, denen man vielleicht nicht gewachsen ist.Je nachdem,in welcher Stimmung man ist.Bei Nebenwirkungen fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker.
Chariots-Mit der Deep Purple Orgel ein knackiger Rock Song der an Shaddow on the wall oder Five miles out erinnert.
Following the angels-DAS MEISTERWERK -DANKE DANKE DANKE DANKE DANKE MIKE....das ist ein ganz besonderer Moment auf dem Album der mir geholfen hat in einer schweren Krise.Das ist so ein Lied wo die Sonne aufgeht und einem die Seele gerettet wird.Die bösen Geister verschwinden wieder und man hat wieder Mut und einen klaren Gedanken.
Ich hoffe,das dieser Song nicht als Singlehit im Radio durchgedudelt wird.Es soll ein besonderer Moment auf dem Album bleiben
Für mich ist das Album hier eigentlich beendet und ich empfinde die beiden letzten Lieder als Bonussongs.Da wären....
Irene-ein erdiger Rocksong den ich vom Sound eher von Roxette oder Chris Rea kenne.
I give myself away-Lässt das Album leise ausklingen als wenn man von der Insel mit einem Schiff abgeholt und nach hause gebracht wird.
Ich empfehle jedem das Album mit der Deluxe Edition zu kaufen,um die Feinheiten der Produktion herauszuhören und den Gesang von Luke Spiller als wichtige Einheit erkennen zu können.Für Tubular Bells Fans ist das Album wahrscheinlich nix,aber die andere Oldfield Generation wird hier bestens bedient.
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am 19. März 2014
Tja, was soll man sagen: eine echte Überraschung, eine tolle Platte, ein neuer Mike Oldfield. Oder doch nicht? Zugegeben, als ich das Video zu SAILING das erste mal gesehen habe, störte mich schon etwas der Gegensatz des jungen Luke Spiller im Vergleich zu dem deutlich gealterten Mike Oldfield. Man merkt plötzlich, wie alt man selbst geworden ist. In meinem Fall darf ich sagen, ich bin mit Mike alt geworden und habe es genossen.

Und wie oft habe ich mir gewünscht, Mike würde wieder so komponieren wie früher, in den 70ern. Glücklicherweise tut er das nicht, sondern erfindet sich immer wieder neu. Mal gefällt es mir besser, mal weniger gut. Ich weiß noch, wie irritiert ich anfangs von den sich langsam entwickelnden Klangwolken von INCANTAIONS war. Heute ist es eines meiner Lieblingsalben. Ich war skeptisch gegenüber. TSFDE. Heute liebe ich es. Ich war begeistert von der Idee, mit GUITARS ein reines Gitarrenalbum zu bekommen und war dann sehr enttäuscht.

MAN ON THE ROCKS gehört zweifellos zu den schönsten Alben, die Mike konzipiert hat. Warum? Weil es eben NICHT TB ist. Weil es nicht im Stile von Ommadawn oder Platinum ist. Und dennoch ist es sehr typischer klassischer Mike Oldfield.

Ich könnte jetzt Song für Song durchgehen, aber wahrscheinlich würde ich damit nur langweilen. Anfangend mit dem Song SAILING über das wunderbare MAN ON THE ROCKS bis hin zu Gitarrensoli der Extraklasse – all das entschädigt für frühere Enttäuschungen.

Ich schreibe diese Rezension für die Super Deluxe Ausgabe. Wer MO mag, sollte sich diese ruhig gönnen. Denn:

1. Bekommt man das tolle Originalalbum
2. Erhält man eine instrumentale Version des Albums (welches nach meiner Meinung nach um ein Vielfaches ansprechender ist als z.B. das enttäuschende GUITARS). Man höre sich nur mal richtig schön laut MAN ON THE ROCKS an!

3. Die dritte CD ist eine Version, bei der Mike selbst singt. Nun erinnere ich mich, dass Mike niemals ein begnadeter Sänger war. Um so anrührender diese Aufnahmen!

Und noch ein letztes Wort zu Luke Spiller: Ja, er steht stark im Vordergrund der Songs, aber er passt wunderbar zur Gesamtstimmung und hat eine beeindruckende Stimme. Mike hat schon immer „Fremdsänger“ beschäftigt, allerdings keinen mehr seit Roger Chapman der so rockig auftritt. Für mich geradezu erschreckend gut!

Das Zusatzmaterial der Superbox hält sich in Grenzen. Musikalisch ist es eine Offenbarung. Man wünscht sich mehr!
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am 11. März 2014
Die Reaktionen auf dieses Album zeigen mir mal wieder, wie breit gefächtert die Fangemeinde von dem Tausendsassa Mike Oldfield immer noch ist. Wer heute nach 40 Jahren Schaffensphase immer noch so enttäuschen kann, dessen Musik liegt vielen Menschen immer noch besonders am Herzen,

Der Musik auf diesem Album ist es generell zueigen, dass sie genauso ohne jeglichen Trend der aktuellen Charts auskommt - alles klingt als wäre es bereits in den 80igern entstanden. Und auch wenn der Geist von Moonlight Shadow hier und da erahnt werden kann, gibt es keine Duplikate und es klingt (aus meiner Sicht) trotz allem frisch und eben auch mal anders. Gut so! Die Songs, und was Anderes gibt es diesmal nun mal nicht - sind stilistisch breit gefächert und häufig gibt es innerhalb der Songs auch eine gewisse Entwicklung, wie in Castaway oder dem Titelsong "Man on the Rocks".

Luke Spiller ist eine Überraschung des Albums und stellte sich als wirklich gute Wahl heraus. Vielleicht würde z.B."Following the Angels" mit einer Frauenstimme ganz anders wirken, aber das war nur eine Idee, keine Kritik. Wer Alternativen sucht, findet auch Mikes Gesang auf der Demo-CD, nicht schöner aber authentischer und manchmal auch irgendwie anrührend. Die 2.CD ist sicher kein Ersatz für eine instrumentale Komposition, aber funktioniert zumindest teilweise auch ohne Gesang und ist auch für Hobbymusiker oder Karaokefreunde nützlich.

Mike Oldfield hat diesmal endlich wieder in Teamarbeit mit wirklich guten Studiomusikern zusammengearbeitet. Das beschert uns ein Album mit richtigen Drums, einem genialen Bassisten und jede Menge Gitarrensounds, die es so gebündelt in den letzten 20-30 Jahren nicht mehr auf einem Oldfield-Album gab. Das stand lange Zeit ganz oben auf der Wunschliste vieler Fans. Die Produktion des Albums ist darüber hinaus vollkommen in Ordnung und war bei Stephen Lipson in guten erfahrenen Händen. Die Synthesizer-Klangflächen sind bewusst zurückhaltend eingesetzt, doch was ich z.B. im Titelsong heraushöre klingt dafür sehr angenehm.

Das die Musik generell gut ins Ohr geht und häufig zum Mitsummen animiert, mag man als Oberflächlichkeit kritisieren, man könnte aber auch die Leichtigkeit, Wärme und nostalgische Wohligkeit der Musik mal als Pluspunkt herausstellen, mit dem sich viele Freunde seiner Musik auch mal endlich wieder sehr wohl fühlen dürfen, wenn wohl auch nicht alle. Es ist klar, das Mike Oldfield auch für komplexere Kompositionen steht, nur diesmal war das Gesamtkonzept ein anderes und lieferte etwas, was doch viele wirklich sehr erfreut hat. Und meines Wissens ist mindestens ein neues Instrumentalalbum bereits durchaus angedacht - also immer dran denken: Heavens's Open.
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am 1. November 2015
Habe es mir mehrfach angehört und finde immer mehr Gefallen daran. Es ist nicht so bombastisch, wie "Voyager" oder "Songs of Distant Earth", nicht so minimalistisch wie "Amarok", es hat auch nicht diese finalen Auftritte wie bei "Tubular Bells", aber es ist ein Oldfield-Album und das hört man. Vielleicht habe ich etwas anderes erwartet, weshalb ich mich anfangs etwas schwer tat mit der Songauswahl und Gestaltung. Aber so nach und nach sticht jeder Song für sich heraus und bringt mir den Hörgenuß, den ich von Oldfield gewöhnt bin. Für mich ist das Album top.
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am 24. März 2014
Lieber Mike, vor dem Schreiben dieser Rezi habe ich mir erstmal Zeit genommen und dein Album sacken lassen, mehrfach in Ruhe angehört. Als dein eingefleischter Fan hätte ich für dich zu gern eine jubelsturmartige Sofort-Rezi geschrieben - schon allein weil das Album endlich mal wieder ein musikalisches Lebenszeichen meines All-Time-Hero ist. Und weil es mal wieder Songs und kurze Stücke statt monumental-orchestraler Werke in epischer Breite sind. Aber was ich da hörte gab einfach keine jubelsturmartige Sofort-Rezi her, bedurfte des damit Auseinandersetzens weil es irgendwie nicht ganz so das war wofür ich dich so schätze, weshalb ich u.a. wegen dir den Weg zur E-Gitarre gefunden habe. Und leider blieb dieser Eindruck auch nach jetzt einigen Wochen bestehen. Sorry lieber Mike, aber teilweise ist dein neues Album kompositorisch allerbestens mauer Durchschnitt, am besten merkbar bei "Following the Angels". Dein Text einfallslos, deine Soli uninspiriert, die von dir geschaffene Melodie simpel - deinem wahren Können unangemessen.
Und so präsentiert sich auch über zu weite Strecken dein Album: maue Kompositionen ohne Pep im Arrangement, ohne Dynamik im Spiel, ohne das besondere Etwas. Das Mike, hätte fast sogar ich hingekriegt und das ist fürchte ich wohl das Schlimmste was ich darüber sagen kann. Es wird deinem Genius nicht gerecht. Der blüht leider nur in den beiden wirklich guten Nummern "Sailing" und "Man on the Rocks" auf. Das erstere ist ein toller Gute-Laune-Fußwipper und wird mein Sommerhit. Dein Titelsong mit tollem Thema, das leise beginnt und sich endlich mal dynamisch zum lauten Rocksong steigert. Auch wenn ich persönlich es gern zum Ende hin noch etwas rockiger gehabt hätte - warum bist du bei so einem Anlass nichtmal ein joint venture mit z.B. Metallica eingegangen - das hätte mal Pfiff gehabt auf deine alten Tage!
Überhaupt hast du dich auf deinem (!) Album leider sehr zurückgenommen, sodass das Ganze eher wie das Album deines Sängers rüberkommt. Nur in ein paar kurzen Soli hört man dich wirklich heraus. Dabei hören wir dir doch so gerne ein ganzes Album lang zu; mach das doch bitte beim nächsten Mal anders!

So kann ich dir dieses Mal leider nur drei Sterne am Himmel über deiner felsigen Insel scheinen lassen. Und das ist zu dunkel für einen Oldfield. Ein wenig durchscheinen dein Album, deine Kompositionen, hier und dort eine Art von Altersmüdigkeit, als wenn der Geist des Meisters langsam erlahmt, die schöpferischen Kräfte schwinden. Bitte belehre mich doch eines Besseren, belege beim nächsten Album dass auf deiner Felseninsel immer noch hell ein Leuchtfeuer brennt, das so viele musikalisch anzieht und leitet! Mache Songs auf "Man on the Rocks" zünden ja auch, schlagen Funken - lass wieder eine Flamme daraus werden, die ein ganzes Album erleuchtet!
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am 22. April 2014
Ich habe mich gefreut, dass es endlich mal wieder Oldfield "mit Gesang" gibt. Durch die ebenfalls enthaltenen Instrumentalversionen merkt man besonders gut, wie sehr sich die Songs durch den Gesang nochmals verändern - meine persönlichen Favoriten: "Man On The Rocks" (tolle Melodie und der Text mit "Tiefgang", aber durchaus unterschiedlich interpretierbar) und "Sailing" (das macht mir einfach immer nur gute Laune).
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am 10. März 2014
Ich war am Donnerstag mal weider auf einem MO Trip, hatte beim Joggen "Hergest Ridge" gehört und sah spätabends, daß am nächsten Tag ein neues Album von ihm auf den Markt kommt. Ohne zu überlegen wählte ich die größte Edition aus und erhoffte mir wie andere Fans ein neues Instrumentalmeisterwerk.
Das wurde es nun nicht, aber darf oder sollte man bei jedem neuen Werk denn auch eines erwarten ? Ich stelle mir immer vor, wie Mike die Rezensionen durchliest und sich denkt "Mann ey, ich habe auf die Art von Musk keinen Bock mehr, begreift es endlich. Ich mag meine Musik der letzten Jahre und kann mir meinen Lebensabend damit aufbessern. Punkt."
In einer Rezension wurde dem Sänger kein Format eines Roger Chapman bescheinigt. Auch daß ist dann eher ein Fehler des Rezensenten, wenn er immer nur das Beste erwartet. Auch wenn beide stimmlich nicht vergleichbar sind, macht der Sänger auf MotR nicht nur einen guten Job sondern passt hervorragend zum Stil der Titel, die man vielleicht neben das Album "Earth Moving" stellen könnte. Einige Lieder kommen tatsächlich etwas seicht daher, andere wiederum haben mir sehr gut gefallen und werden öfters gehört.
Im Booklet gibts die Lyrics dazu, das finde ich schonmal sehr gut. Als superduper Edition hätte ich mir statt der Instrumentalversionen vielleicht ein paar Videos von Mike oder zumindest das Musikvideo von "Sailing" gewünscht, aber schon die Bonusdisc soll sich ja für MO Fans lohnen, habe aber noch nicht reinhören können.
Die Box an sich ist schön gestaltet und vom Format her vergleichbar mit der Crisis-SE-Box. Leider bekommt man die Schachtel nur umstädnlich auf und klappt nicht zur Seite wie die Crisisbox. Die Karten sehen nett aus, gehen aber eher als Gimmick durch.
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