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Kundenrezensionen

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am 24. Februar 2014
Durch Zufall bin ich auf die französische Serie "Braquo" aufmerksam geworden. Und ich bin absolut begeistert.

Was man hier zu sehen bekommt ist sicher nichts für schwache Nerven. Schonungslos und brutal erzählt diese Serie die Geschichte von vier Polizisten auf der Suche nach der Wahrheit. Es gibt nicht viele Serien, bei denen ich nach dem Ende einer Folge direkt die nächste Folge schauen muss, da ich nicht erwarten kann wie es weitergeht. "Braquo" ist so eine Serie. Spannend ab der ersten Sekunde, actionreich, mit tiefgründiger Story und einem stark aufspielenden Cast. Damit ist eigentlich schon alles gesagt, "Braquo" ist eine der besten Polizeiserien die ich kenne.

Die DVD erhält man in einer Amaray-Box, Bonusmaterial liegt leider keines bei. Hoffen wir auf die zweite Staffel. :-)
Obwohl ich sonst eigentlich schon einigen Wert auf Verpackung und Bonus lege, ist das für mich hier eigentlich eher zweitrangig.
Meines Wissens noch nie im deutschen TV (auch nicht Pay-TV) gezeigt, kommt endlich einmal wieder ein Serien-Highlight, eine Perle des Genres, auf DVD raus. Und das macht alles andere eigentlich eher zweitrangig.

Fazit:

Für Fans richtig gut gemachter, spannender Polizeiserien ist "Braquo" wärmstens zu empfehlen!
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am 25. Juni 2014
teilweise auch unrealistisch aber unheimlich spannend. So präsentiert sich diese Serie.
Ich denke ich war nicht der Einzige, der sich aufgrund der Cliffhanger eine Folge nach der Anderen reingezogen hat, weil ich immer wissen wollte wie es weitergeht.
Es ist die Geschichte einer Spezialeinheit, die den guten Namen ihres verstorbenen Mitglieds rächen will und leider immer tiefer in den Sumpf aus Verbrechen und Korruption gerät. Am Ende scheint die Lage hoffnungslos.
Französische Kriminalfilme sind für mich sowieso die Königsklasse. Was noch fehlte, war eine gute Serie.
Die liefern die Franzosen nun mit Braquo. Unheimlich spannend, detailverliebt im Aufbau der Charaktere und ein sehr gutes Drehbuch. Das zeichnet die Serie aus. Die Polizisten und die Verbrecher schenken sich nichts. Die wirklich Guten gibt es nicht.
Man vergleich diese Serie mit einem verschnarchten deutschen Tatort. Dazwischen liegen Welten. Warum können wir das nicht?
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am 5. April 2014
Geht stark in die Richtung von The Shield. Sehr hart und realistisch (bis auf wenige Ausnahmen) dargestellte Story. Die Schauspieler liefern eine top Leistung ab. Mittlerweile habe ich auch Staffel 2 gesehen und bin sehr überzeugt von diesem Format.

Eine absolute Kaufempfehlung!!!
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am 12. Januar 2015
Keine Angst, hier sind keine Spoiler enthalten.

Angst hat man aber als Betrachter der einzelnen Folgen. Angst, Spannung, die hochkriecht und bis zur letzten Minute der letzten Folge anhält, Mitfiebern mit den Darstellern und immer das Gefühl, der schieren Ausweglosigkeit der Situation, in der die Protagonisten sich befinden.

Jede scheinbare Lösung eines Problems wirft immer wieder neue Verstrickungen auf. Schreien mag man, weil man einen Ausweg sich herbeiwünscht. Aber da gibt es keine Gnade.

Keine Gnade gibt es auch bei der Vorgangsweise der Cops. Bei der exemplarisch dargestellten Brutalität verschwimmen die Grenzen zwischen Gut und Böse schnell. Keiner der Darsteller scheint nur gut oder nur böse zu sein.

Die Serie fordert auch viel vom Betrachter ab.
Eine Produktion, in bester film noir-Tradition.
Viel Härte, die Dialoge, immer nur da, wo sie notwendig sind, gebrochene Charaktere und ein Spannungsbogen, der nie nachlässt. Keiner der Filmfiguren kommt charakterlich unbeschadet aus den Handlungen heraus.

Und all das, was ich hier schreibe, geht in der zweiten Staffel nahtlos weiter.

Die Darsteller sind von einer Grossartigkeit, die seinesgleichen sucht. Das Bild ist immer passend zur Szenerie, klar, scharf, körnig, verschwommen, einfach perfekt. Der Ton ist wuchtig und klar. Die Episoden bauen einen einzigen Handlungsstrang auf, der eher wahllos unterbrochen wird, man kann auch von einem ca. 6-stündigen Film sprechen.

DVD und Blu-Ray überzeugen sehr. Bonusmaterial gibt es bis auf Trailer keine.

Vielleicht die beste Cop-Serie bislang und kein Vergleich zu US-Produktionen, die allesamt kläglich dagegen abfallen müssen.

Ganz grosses Kino.
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TOP 500 REZENSENTam 19. April 2014
Der Anfang vom Ende ist ein Selbstmord.
Max Rossi, ein Cop des Pariser Spezial-Kommandos der Polizei, geht einen Vergewaltiger zu hart an und verletzt ihn schwer.
Er bekommt es mit der Internen Ermittlung zu tun und wird nicht nur gefeuert sondern auch gedemütigt.
Das ist zuviel für den Haudegen.
Er erschiesst sich im Büro des ermittelnden Cops Vogel.
Um seinen Ruf zu rehabilitieren beschließen seine Kollegen Eddy Caplan, Theo Vachewski, Walter Morlighem und Roxane Delgado die Wahrheit aus dem Vergewaltiger rauszuholen.
Dafür entführen sie ihn maskiert aus dem Krankenhaus.
Das geht schief da Theo ihn versehentlich erschiesst.....
Von da an geht alles schief.
Die Waffe gehörte einem Drogenboss dem Theo auch noch Geld gestohlen hat und Vogel ist ihnen auf den Fersen.
Eddy versucht alles um den Verdacht von seiner Crew zu lenken aber eine Aktion nach der anderen führt zu immer mehr Ärger....und Leichen.
Die Cops sind daran nicht unschuldig denn mittlerweile agieren sie ausserhalb des Gesetzes.
Eine Abwärtsspirale beginnt sich gnadenlos zu drehen und sie droht alles und jeden in den Abgrund zu reißen.

Wow.....Braquo aus dem Jahr 2009 ist eine düstere und brettharte Copserie aus Frankreich die es locker mit Vergleichbaren Serien aus England, den USA und Skandinavien aufnehmen kann.
Die Protagonisten sind dermassen weit weg von dem was man Serienheld nennt....weiter geht es fast nicht mehr.
Dabei wird kein schmutziger Deal und keine Gewalttätigkeit ausgelassen um ihren Namen reinzuwaschen.
Fatalerweise erkennen sie zu spät was ihr handeln für Folgen hat was die Lage zusätzlich eskalieren lässt.
Interessanterweise handeln ihre Vorgesetzten und Jäger aber auch nicht viel besser und so bewegt sich dieser Polizei-Apparat unaufhaltsam dem Untergang entgegen.
Die Entführung eines Mitgliedes der Einheit entblößt dann auch das wahre Gesicht der "Cops".

Die Dialoge sind erstklassig, die Atmosphäre genial, die Storylines packend, brutal, düster, spannend und intensiv, der Soundtrack passend und die Darsteller klasse.
U.a. sind dabei: Jean-Hughes Anglade, Nicolas Duvauchelle, Karole Rocher, Joseph Malerba, Geoffroy Thiebaut und Alain Figlarz.
Wer es also schmutzig, düster und jenseits des Gesetzes mag ist bei Braquo genau richtig.
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am 27. April 2015
Wer zufällig etwas Bescheid weiß über die komplizierten Strukturen im französischen Polizei-, Geheimdienst- und Militärwesen, der wird die Brisanz dieser Thrillerserie besonders schätzen. Es gibt in Frankreich so viele verschiedene Polizei- und Geheimdiensteinheiten, die sich häufig bekriegen und behindern sodass die Kooperation oft auf der Strecke bleibt.
Dies bringt die Serie hervorragend rüber.
Hinzu kommen weitere Verquickungen mit Politik, Militär, Justiz und Rüstungsindustrie. Insofern sind seit Jahren immer wieder Skandale an die Öffentlichkeit gedrungen, die man sich kaum vorstellen kann.
Insofern ist die spannende, actionreiche Story von Bracquo durchaus realistisch.
Gleichzeitig hat sie Tiefgang und die dramatischen Ereignisse, die eine verschworene Polizeitruppe um die Hauptfigur,Edi Kaplan, meistern muss, ziehen einen unweigerlich in den Bann.
Aber auch die persönlichen Beziehungen in der Gruppe, die zwischen Freundschaft und absoluter Loyalität sowie Zweifel bis hin zum eventuellen Verrat, kommen nicht zu kurz.
Auch die Nebenfiguren, Einzelne, Familien und Gruppen aus den o.g. Kreisen und diversen kriminellen Banden haben alle spezielle Eigenheiten, die detailreich gezeichnet werden und so Spannung und Komplexität der Serie erhöhen.
Es geht teilweise ganz schön rund und wer keine Gewaltszenen mag, sollte sich überlegen, ob er die ansonsten ausgezeichnete Thrillerserie anschauen will.
Im Stil des modernen französischen Film Noir bietet Bracquo eine tolle Abwechslung zu amerikanischen Serien.
Ich empfehle das Anschauen/den Erwerb wärmstens.
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am 16. Juni 2016
Vorneweg, ich mag französische Filmproduktionen. Sicher, nicht generell alle sind vorzüglich, doch grundsätzlich kann man sagen, die Franzosen verstehen es, spannende Thriller, rasante Actionfilme, gute Krimis und vor allem hervorragende Komödien herzustellen. BRAQUO fängt wirklich sehr vielversprechend an, die ersten drei bis vier Teile dieser 1. Staffel machen Lust auf mehr.
Doch dann sind Autoren, Regie und Produzenten offensichtlich die Ideen ausgegangen. In die Länge gezogene Gänge und Dialoge, die leider an typisch langweilige TATORT-Produktionen erinnern, Zeit füllende Sexszenen, die man schon unzählige Male in unzähligen Filmen gesehen hat, dubiose Verstrickungen, die offensichtlich nur dazu dienen, mehrere Teile zu verkaufen. Anderthalb CDs hätten gereicht. SCHADE!
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am 10. September 2015
Für mich ein Plagiat, das allerdings gekonnt auf französische Verhältnisse umgeschrieben wurde. So entspricht der Chef der Eingreiftruppe Eddy dem amerikanischen Pendant Vic, der aufbrausende Theo ist Shane, der manchmal unberechenbare Walter ist Lem und als kleine Variante zum ruhigen Ronnie haben wir die Polizistin Roxanne. Es gibt hier wie da korrupte interne Ermittler, rachedürstige Staatsanwälte, missgünstige Chefs und die ganze Palette an Bandenkriminalität und sonstigen kriminellen Elementen. Wer The Shield gesehen hat, dem wird diese Serie noch besser gefallen. Sie ist, was die einzelnen Charaktere angeht, nicht ganz so überdreht wie in der US-Serie. Die Dialoge sind sparsamer und moderater. Die Gossensprache der Amerikaner hat doch zeitweise sehr genervt und auch die pseudo-dokumentarisch wacklige Kameraführung wurde hier nicht so überstrapaziert. Verglichen mit deutschen Möchtegern-Krimi-Serien allerdings könnte man hier gut und gern noch ein paar mehr Sterne vergeben.
Es wird Zeit, die 3. Staffel in Prime freizugeben. Die werde ich mir dann in einer langen Nacht komplett zu Gemüte führen.
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Nach dem Tod ihres Kollegen Max Rossi versuchen vier seiner Kollegen, seinen Namen rein zu waschen. Denn nachdem Korruptionsvorwürfe aufgekommen sind und ihm Verbindungen zur Unterwelt nachgesagt wurden, hat er Selbstmord begangen. Eddy Caplan, Walter Morligham, Theo Vachewski und Roxanne Delgado ermitteln die Hintergründe und überqueren dabei immer wieder die Grenze zum Illegalen – und haben bald selbst eine interne Untersuchung der Polizei am Hals…

„Braquo“ ist einer der TV-Sensationen der letzten Jahre – allerdings in unserem Nachbarland Frankreich. Dort ließ die Serie über die vier Polizisten zahlreiche andere populäre US-amerikanische Produktionen hinter sich. Dieser Trend ist noch nicht ganz zu uns herübergeschwappt, doch mit der Veröffentlichung der ersten Staffel auf DVD und Blu-Ray wird ein erster Schritt in diese Richtung gemacht. Und schnell wird nach dem Einlegen der silbernen Scheiben klar, warum die Serie in Frankreich so beliebt ist. Die acht Folgen zu je etwa 45 Minuten dieser ersten Staffel gehören zu jener Art Serie, die mit einer dichten Atmosphäre und einem packenden Handlungsbogen überzeugen kann.

Die vier Hauptfiguren werden schon am Anfang recht klar umrissen, gewinnen aber im Laufe der Zeit immer mehr an Tiefe und zeigen neue, bisher unbekannte Seiten an sich. Die gelungene Kombination aus Heldenhaftigkeit, Härte und einer gewissen Skrupellosigkeit ist zwar manchmal etwas überzeichnet, sorgt aber für einen sehr intensiven Verlauf der Handlung. Dabei entwickeln sich die Figuren auch spürbar weiter, bleiben nicht auf einer Stelle stehen sondern machen für den Betrachter nachvollziehbare Wandungen durch.

Die Handlung der Serie macht nur im Kollektiv mit den anderen Folgen wirklich Sinn. Zwar behandelt jede Folge für sich ein Thema, doch alles ist zu eng miteinander verwoben, bedingt sich gegenseitig, als dass man einzelne Folgen für sich wirklich bewerten könnte. Die Grundstimmung ist dabei recht düster und bedrückend, immer tiefer taucht der Zuschauer in die Welt der Kriminalität ein – ein Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Menschliche Abgründe, aber auch moralisch fragwürdige Entscheidungen der Hauptfiguren summieren sich immer weiter auf und ergeben ein in sich geschlossenes Ganzes. Natürlich spitzt sich die Handlung im Verlauf dieser ersten Staffel immer weiter zu. Das liegt auch an den sehr gut dargestellten Gegenspielern von Eddy, Walter, Theo und Roxanne, die für neue Schwierigkeiten sorgen.

Die moderne und hochwertige Produktion kommt aufgrund der guten Bildqualität angemessen zur Geltung. Das liegt insbesondere an den Farben, die realitätsnah wiedergegeben werden. So werden die Stimmungen der einzelnen Szenen gut eingefangen, die meist hell beleuchtet und von Sonne durchflutet sind, manchmal aber auch in dunklere Gefilde abdriften. Bei beiden Varianten kann man aufgrund des gut eingestellten Kontrastes alles gut erkennen. Auch die Tonqualität kann da mithalten, satte Klänge, deutliche Dialoge und eine positive Einbindung der verwendeten Musik sorgen für ungetrübten Genuss.

Braquo ist hart, unnachgiebig und sehr spannend. Eine eindrucksvolle Serie, die nichts für schwache Nerven ist, die man aber auch am Liebsten am Stück schauen würde. Mich hat die düstere und bedrückende Handlung schnell in Beschlag genommen und hat auch nach den einzelnen Folgen noch nachgehallt. Dabei werden sehr gekonnt Akzente gesetzt, die die Serie von anderen ihres Genres deutlich unterscheiden und eben eher die dunkle Seite zeigen. Sehr gelungen und sehr eindringlich erzählt!
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am 27. April 2014
Dass man es bei BRAQUO nicht mit einer 08/15-Serie zu tun hat, wie man sie zu Dutzenden im Fernsehen geboten bekommt, zeigt schon die Anfangsszene der ersten Folge MAX.
Nachdem zwei so genannte Jeunes (französisches Pseudonym für ausländische Straftäter mit muslimischen Wurzeln. In Deutschland heißen sie 'Südländer' und in England 'Asians') eine schwangere Französin vergewaltigt und danach umgebracht haben, wird einer der Tätet gefasst, ein Junkie und Stricher von der Polizei gefasst.
Bei dem Verhört rastet der Polist Max Rossi aus und rammt dem Täter einen Stift ins Auge. Rossi wird danach suspendiert.
Die Vorgesetzten in den Chefetagen wollen daraufhin ein Exempel statuieren und leiten eine Ermittlung gegen Rossi ein und hetzen ihm in Gestalt von Kommissar Roland Vogel (Geoffroy Thiebaut) einen besonders scharfen und hinterhältigen Hund von der internen Ermittlung auf den Hals. Bei einer der Verhöre, bei dem Rossi neben der Misshandlung auch sexuelle Nötigung vorgeworfen wird, entwendet Ross Vogel dessen Waffen und erschießt sich.

Als Eddy Caplan (Jean-Hugues Anglade) und sein Team in Gestalt von Walter Morlighem (Joseph Malerba), Théo Vachewski (Nicolas Duvauchelle) und Roxane Delgado (Karole Rocher) davon hören, sind sie außer sich.

Bei der Beerdigung, die still und heimlich und ohne Ehren abgehalten wird, kommt es zu Handgreiflichkeiten zwischen Theo und Roland Vogel, der ebenfalls dort aufgetaucht ist.

Danach beschließen die vier Polizisten Eddy, Walter, Théo und Roxane, das Gesetz selbst in die Hand zu nehmen, um den Namen ihres Kollegen Max wieder reinzuwaschen.
Sie entführen den gefassten Täter, der von Max sexuell genötigt worden sein soll, kurzerhand aus Krankenhaus. Auf einem verlassenen Parkplatz wollen sie ihn zwingen, die Wahrheit zu sagen, und den Namen seines Mittäters zu verraten. Doch der weigert sich, so dass der Polizist Theo schließlich ausrastet und den Mann vor den Augen seiner Kollegen erschießt.

Nun ist guter Rat teuer. Eddy beschließt kurzerhand die Leiche mitsamt dem Entführungswagen anzuzünden und danach zur Tagesordnung über zu gehen.

Aber so leicht ist die Sache nun doch nicht, zumal nach dem Fund der verkohlten Leiche, Kommissar Roland Vogel nun auch ein Auge auf Eddy, Walter, Théo und Roxane geworfen hat, denen er unbedingt etwas anhängen will. Auch wegen dem Zwischenfall auf der Beerdigung

Doch neben ihren beruflichen Problemen kommen bei den vier Polizisten auch noch private Probleme hinzu.

Théo Vachewski ist kokainsüchtig und hat sich bisweilen nicht unter Kontrolle. Der verheiratete Walter Morlighem ist spielsüchtig und hat diverse Schulden, was ebenfalls zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung mit ein paar Kriminellen führt, denen er Geld schuldet.
Eddy will ihm helfen, das Problem aus der Welt zu schaffen. Doch bei einem Treffen mit dem Geldverleihern, kommt es zu einem Schusswechsel, wobei die Verbrecher getötet werden.

Und wieder muss Eddy ran, um den wahren Tathergang zu vertuschen und alle Spuren, die eventuell zu Walter und zu seinem Team führen, verwischen. Und so geraten Eddy und sein Team immer tiefer in die Scheiße.

Auch wenn Eddy, Walter, Théo und Roxane sehr fragwürdige Methoden anwenden und es dadurch zu diversen Todesfällen unter den Verbrechern ihres Bezirkes kommt, so sind die Mittel ihrer Kontrahenten, in dem Fall ihrer Kollegen und Vorgesetzten bei der Polizei und bei der Staatsanwalt, nicht minder fragwürdig.
Denn um Eddy & Co. ans Messer zu liefern, ist ihnen jedes Mittel recht. Und so bedienten sie sich auch Mitteln, die bisweilen gegen das Gesetz verstoßen. Sei es die Einschüchterung von Zeugen etc., wobei hier besonders Kommissar Vogel hervorsticht, der über Leichen geht, um sein Ziel zu erreichen.

So werden aus den Anti-Helden Eddy, Walter, Théo und Roxane dann doch wieder 'Helden' und mitunter auch 'Sympathieträger', die man trotz ihrer Taten und ihrer gesetzeswidriger Taten in sein Herz schließt, und mit denen man mitfiebert und denn man die Daumen drückt, dass sie es vielleicht doch noch schaffen, ihre Köpfe aus der Schlinge zu holen, die sich immer enger zuzieht.

So bietet die Krimi-Serie BRAQUO beste Krimiunterhaltung auf sehr hohen Niveau, in kompromissloser und in bisweilen brutaler Inszenierung mit einem Schuss düsterer Dramaturgie, wie man sie leider schon lange nicht mehr im Fernsehen gesehen hat. Denn nicht umsonst wurde BRAQUO 2012 mit dem EMMY ausgezeichnet.
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