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48 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Altbekanntes
Als Freund von unterhaltsamen Büchern habe ich mich an Milton herangewagt und wurde überrascht. Die Geschichte ist in der Lage zu fesseln, obgleich sie dem Leser von heute vielleicht manchmal sehr langatmig und kompliziert geschrieben erscheint. Dennoch ist der Handlungsstrang nicht zu verworren. Wo Dante den historisch nur allgemein gebildeten Leser mit der...
Veröffentlicht am 4. August 2008 von Viktor Rodtchenko

versus
2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen zäher Klassiker, puristische Ausgabe
Okay, nach Dante ("Göttliche Komödie") sollte auch Milton ("Das verlorene Paradies") meinen Wissensstand auffrischen. Aufgrund des guten Preis-Leistungsverhältnisses entschied ich mich für diesen Einband. Das war im Nachhinein ein Fehler. Die "Gesänge" sind vielleicht nicht so kompliziert und mehrdeutig wie Dantes "Höllenkreise", aber eine...
Veröffentlicht am 10. Januar 2011 von Claus Dreckmann


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48 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Altbekanntes, 4. August 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das verlorene Paradies (Taschenbuch)
Als Freund von unterhaltsamen Büchern habe ich mich an Milton herangewagt und wurde überrascht. Die Geschichte ist in der Lage zu fesseln, obgleich sie dem Leser von heute vielleicht manchmal sehr langatmig und kompliziert geschrieben erscheint. Dennoch ist der Handlungsstrang nicht zu verworren. Wo Dante den historisch nur allgemein gebildeten Leser mit der Detailfülle und den vielen hundert Anspielungen auf politische Themen seiner Zeit manchmal verwirrt, schafft es Milton sich auf das bekannte Thema zu beschränken, was es einfacher macht seinen Ausführungen zu folgen. Allen Käufern der Reclam-Edition, die sich zum ersten Mal und ohne viel Vorwissen auf Milton einlassen möchte ich hier noch etwas ans Herz legen: in der Reclam-Ausgabe ist jedes Kapitel (jeder Gesang) vor Beginn zusammengefasst. Nette Idee, da sie manchmal beim Verständnis hilft, aber keine Geschichte ist unterhaltsam, wenn man Verlauf und Ausgang bereits vorher kennt. Ich fand es interessanter die letzten Gesänge ohne diese Einleitung zu lesen. Vielleicht hilft es ja noch jemandem...
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faszinierende Geschichte, 12. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Das verlorene Paradies (Gebundene Ausgabe)
"Das verlorene Paradies" erzählt - zumindest für bibelfeste Leser - weder eine neue noch eine besonders zugängliche Geschichte. Wer kein Freund dieser Art von Literatur ist, wird sich durch die ersten Verse quälen - und dann erstaunt feststellen, wie sehr die Geschichte zu fesseln vermag, deren Ausgang man doch eigentlich schon kennt, bevor man überhaupt mit dem Lesen begonnen hat. Obwohl Milton Puritaner war, erscheint seine Hauptfigur Satan fast sympathisch, ein tragischer und heroischer Charakter, ein stolzer und charismatischer Rebell, dem man selbst wohl auch gefolgt wäre. Nicht nur von der Hauptfigur geht der Reiz des Buches aus, auch von den lebendigen, gewaltigen Bildern, die Milton im Kopf des Lesers erstehen lässt. Die zunächst etwas sperrige Versform liest sich bald ganz selbstverständlich und wie im Fluge, die biblische Geschichte gewinnt immer neue Dimensionen, komplexe Schauplätze und Charaktere, lässt dabei viel Spielraum für religiöse, philosophische und politische Interpretationen, besonders wenn man sich ein wenig mit der Entstehungsgeschichte des Buches und Miltons Hintergrund beschäftigt, der schließlich selbst ein gescheiterter Rebell war; er kämpfte an der Seite Oliver Cromwells.

Obwohl die hier vorliegende Übersetzung nicht ganz an das Original heranreichen kann, ist sie doch sehr gelungen und bietet eine gute Alternative für jene Leser, denen sich altenglische Texte nicht erschließen. Positiv hervorzuheben ist auf jeden Fall die sehr liebevolle Aufmachung mit all ihren Illustrationen und Verzierungen sowie der geringe Preis.

John Milton erzählt eine faszinierende Geschichte, die für Atheisten und Christen gleichermaßen lesenswert ist und für Liebhaber englischer Klassiker sowieso ein Muss. Sprachlich sehr anspruchs- und kraftvoll lässt Milton die Geschichte der Rebellion Satans und des Sündenfalls lebendig werden und wirft dabei viele interessante Fragen auf, die den Leser auch dann noch begleiten, wenn er den letzten Gesang beendet hat.
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das verlorene Paradies., 8. Dezember 2008
Von 
Helga König - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das verlorene Paradies (Gebundene Ausgabe)
Vor 400 Jahren wurde der englische Dichter John Milton (9. 12.1608 - 8.11.1674) geboren. Er kämpfte während des englischen Bürgerkrieges auf Seiten des englischen Parlaments, forderte in zahlreichen Schriften die Demokratisierung der Kirche, eine allseitige, praxisbezogene Erziehung, Pressefreiheit und das Recht auf Ehescheidung.
Unter Cromwell war er Staatssekretär im außenpolitischen Amt. Nach der Rückkehr der Stuarts wurde er kurze Zeit gefangen gesetzt und zog sich dann, vereinsamt und erblindet, auf sein literarisches Schaffen zurück.
Miltons Hauptwerk ist das vorliegende 10 565 Blankverse umfassende protestantische Epos " Paradise lost " (übersetzt von Adolf Böttger " Das verlorene Paradies "), das die Schöpfung des Menschen und den Sündenfall behandelt und durch seine kühnen allegorischen Bilder auf Klopstock und die englische Romantik gewirkt hat.
An diesem Buch habe ich ewig gelesen, weil die Thematik mir fremd ist und mich nicht wirklich mitreißt. Barocke Schriften setzen viel Geduld voraus, die ich bei biblischen Inhalten nur begrenzt aufzubringen vermag. Da ich meine Vorbehalte nur zu gut kenne, habe ich den Text langsam und diszipliniert gelesen und bewerte ihn in der Folge sehr bewusst mit 5 Sternen . " Das verlorene Paradies " ist wirklich exzellent geschrieben, viel zu umfangreich übrigens, um auf den Inhalt eingehen zu können. Ein Meisterwerk!
Leser, die die alte Schöpfungsgeschichte zu schätzen wissen, werden überrascht sein wie der tragische Fall des Menschengeschlechts hier beschrieben worden ist und welches Ringen sich zwischen den Mächten des Himmels und der Hölle abspielt. Von dem gefallenen Engel Satan und diversen Erzengeln ist die Rede, von Adam und Eva, der Vertreibung aus dem Paradies und der Erschaffung der Erde.
Sehr beeindruckend sind die Bilder von Gustave Dore. Heerscharen von kämpfenden, aber auch fliegenden Engeln hat er gezeichnet, Kopfgeburten also, die eine rege Fantasie voraussetzen.
Milton dokumentiert mit seinem Werk, dass das Gute nicht über das Böse gesiegt, sich stattdessen das Böse in der Welt festgesetzt hat, mit dem wir leider täglich immer zu ringen haben.

Empfehlenswert.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Milton schenkt der Menschheit das literarische Paradies!, 28. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Das verlorene Paradies (Gebundene Ausgabe)
Es gibt nicht sehr viele Bücher die man als "Wetlliteratur" oder "Literaturklassiker" bezeichnet, diese sind allesamt hervoragende Werke und von hohem Niveau, und unter diesen gibt es dann noch einige (sehr) wenige die noch ärger hervorstrahlen am Firmament der Klassiker als die anderen Sterne, von genau solchen Kaliber ist John Miltons "Das verlorene Paradies- (paradise lost)"

Die Geschichte ist eine Interpretation der biblischen Geschichte der Menschheit, die sich zwar grob an eben diese hält, doch im Detail völllig neue Seiten zeigt, und schade eigentlich dass nicht Miltons Werk als Bibel zählt, sie hätte heutzutage zumindest mehr begeisterte Leser...
Es könnte nämlich als Bibel zählen so herausragend ist es geschrieben.
Miltons schöpfungsepos, der den Sündenfall Adams und Evas haar genau bis ins kleinste Detail,mit der kompletten Vorgeschichte (Der kampf Satans gegen Gott und Jesus) und mit einer angehängten Zukunftsvision für den aus dem paradiese vertriebenen Adam, in der er die geschichte des Menschengeschlechts bis hin zu Jesus zu hören bekommt, beschreibt und dies auf wunderschöne klangvolle und bildgewaltige weise (man bedenke dass Milton als er dieses Werk schuf schon komplett erblindet war, umso erstaunlicher wirkt seine Huldigung des Lichts) das man sich berauscht fühlt von den Eindrücken die dieses Werk beim Lesen schafft, ist nach und mit Shakespeares Stücken sicherlich das wichtigste schriftstellerische Erzeugnis Englands.

Doch wer denkt mit bloßer nacherzählung und Umformung der Bibel wäre es getan der irrt,denn es geht nicht nur einfach um eine Bibelgeschichte, gekonnt und versteckt speist Milton politische Fragen und Wissenschaftliche Probleme in seinen Epos:
so kann man Satan auch als Revolutionär sehen und der Engel Michael negiert die gesamte Weltallforschung indem er sagt nur Gott allein könne dies begreifen der Mensch niemals (recht hat er ).

Doch muss man auch ehrlich sagen für unsere heutige Kultur ist dieses Buch eine herausforderung und man muss sich konzentrieren können wenn man diese Werk lesen will.

Was diese Ausgabe besonders hervorhebt sind die wunderschönen Illustrationen von Doré die einem das lesen noch viel schöner gestalten als es sowieso schon ist, man freut sich sogar das gelesene noch einmal bildlich dargestellt zu bekommen und entspannt einen Moment indem man seinen Blick auf diesem Kunstwerk ruhen lässt.

Literarisch haben wir das Paradies mit diesem Buch, und die Gestaltung unterstreicht dies auf eine sehr galante Weise, bleibt nur zu hoffen dass die Menscheit jemals soweit kommt und das paradies in sich selbst (wie Milton es beschreibt) wiederfindet, bis dahin muss sich unsere Seele mit solch herrlichem Werk begnügen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Team Satan, 2. Dezember 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das verlorene Paradies (Gebundene Ausgabe)
Das Verlorene Paradies gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern.

Miltons Darstellung des Satans ist einfach wunderbar. Der Gute wächst einem im Verlaufe der Geschichte regelrecht ans Herz.
Die großen Highlights im Buch sind auf jeden fall die Monologe und Gespräche die Satan führt. Es wirkt so unglaublich intelligent und fesselt. Ich bin begeistert.

Ich hatte mir das buch zusammen mit >>der göttlichen Komödie<< bestellt und hatte >>das verlorene Paradies<< wesentlich schneller durchgelesen. Weil wenn man damit einmal angefangen hat, kann man nicht mehr aufhören.

unbedingt lesen!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragende Neuauflage, 31. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Das verlorene Paradies (Gebundene Ausgabe)
Diese Neuauflage ist zu empfehlen, wenn man auf klassische Weltlitaratur steht (Gesangsverse). Das Buch handelt vom Sündenfall nach den Vorstellungen der Bibel. Dennoch interpretiert Milton den Sündenfall auf recht persönliche Art. Nicht alles, was gut ist, ist auch gut usw. Interressant sind auch die ausführlich dargestellten Prophezeiungen des Engels an Adam, wie es in der Zukunft aussehen wird. Sehr interressant, was der Künstler sich damals (17 Jhrdt) schon dachte.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aufstand gegen Dummheit, 18. April 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das verlorene Paradies (Gebundene Ausgabe)
Der Gott, den John Milton uns in diesem wundervollen Werk beschreibt, der ist ein machtbesessener Herrscher, der nur Gehorsam und Gekrieche um sich duldet. Aufrührer gegen seine Macht verfolgt er gnadenlos und belegt sie mit qualvollen Strafen, an denen er offensichtlich seine Freude hat. So schickt er den freiheitsliebenden Satan, einen seiner angesehensten und klügsten Gefolgsleute, zusammen mit dessen Gefährten in die Hölle und dort in ein ewig brennendes Feuer, als dieser gegen ihn und das ganze Zwangsregime im Himmel aufbegehrt.

Da es hierauf im Himmel wohl etwas einsam geworden ist, schafft sich dieser Gott ein neues Spielzeug, den Menschen. Von diesem verlangt er Anbetung und unbedingten Gehorsam. Der Mensch soll dumm gehalten werden, denn es ist ihm unter Androhung der Vertreibung aus dem Paradies und der Todesstrafe verboten, Früchte vom Baum der Erkenntnis zu essen. Soll Streben nach Erkenntnis, nach Wissen verboten sein, wundert sich Satan. Und so beschließt er: ''Ich will in ihre Herzen das Verlangen nach Wissen pflanzen.'' Damit verhilft der Satan uns Menschen, endlich Mensch zu werden. Dem Gott freilich gefällt dies absolut nicht und er greift zu den angekündigten Strafen: der Vertreibung aus der Unschuld des Paradieses und dem Wissen um die Gewißheit des Todes. Zudem läßt er die ganze Geschichte zur Ursünde werden, unter der heute noch Christen in aller Welt körperlich und geistig leiden und mit der viel Geld zu verdienen ist.

Jede Mitschuld an diesen Ereignissen weist Gott allerdings in einer geradezu surrealistischen Beweisführung weit von sich. Er habe, so seine Aussage, den Menschen doch den freien Willen gegeben, selbst zu entscheiden. Natürlich habe er die Entscheidung vorhergesehen, sei er doch allwissend. Da stellt sich doch die Frage, welche Alternative denn somit der Mensch gehabt hätte?
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weshalb die Menschen das Paradies verloren, 3. April 2009
Von 
Rolf Dobelli (Luzern, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das verlorene Paradies (Gebundene Ausgabe)
Miltons Verlorenes Paradies ist ein Epos von dramatischer Wucht. Es lotet die Motive für den Sündenfall der ersten Menschen aus, liefert den Hintergrund dafür ' Satans Fall aus dem Himmel ' und geht damit weit über die entsprechenden Bibelpassagen hinaus. In barocker Bilderfülle schildert das 10 000-Verse-Werk die Abgründe der Hölle und der menschlichen Psychologie; auch die sexuelle Intimität zwischen Adam und Eva wird nicht ausgespart. Welche Folgen der Griff zum Apfel (und mithin zur Erkenntnis) hat, zeigt ein Welttheater-Ausblick, der in der Heilsgeschichte des Neuen Testaments gipfelt. Mag sein, dass Milton in erster Linie beabsichtigte, Gott und seine Gerechtigkeit zu verherrlichen, aber das Langgedicht lässt sich auch gegen den Strich lesen. So taten es die Romantiker, und so begegnen dem Werk wohl auch heutige Leser, die weniger an den theologischen Setzungen interessiert sind als an den Gegensätzen zwischen göttlicher Allmacht und menschlicher Willensfreiheit, Gut und Böse, Auflehnung und Anpassung. An ewig aktuellen Themen mangelt es dem Werk also nicht ' kein Wunder, dass es Generationen von Dichtern inspiriert hat.
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51 von 68 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial!!, 30. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das verlorene Paradies (Taschenbuch)
Normalerweise bin ich fuer so "klassische" (will sagen verstaubte) Schinken ja nun wirklich nicht zu haben und ich schaeme mich keineswegs, viele von Germanisten und sonstigen Wissenschaftlern vergoetterten Autoren zu Idioten zu erklaeren. John Milton jedoch hat mich mit diesem Buch zutiefst beeindruckt. Es ist unglaublich anschaulich, durch das Lesen eines einzigen Satzen entstehen hier ungeahnte Szenerien vom dem staunenden geistigen Auge des Lesers. Aber auch vom reinen Genuss abgesehen kann ich dieses Buch beispielsweise Christen empfehlen, weil es viele theologische Fragen aufwirft und sogar beantwortet oder auch Menschen, die sich mit abendlaendischer Mythologie im Allgemeinen befassen, weil dieses Buch den Grossteil dieses Interessenbereiches abdeckt. Eigentlich ist das englische Original noch ein erhebliches Stueck besser (sogar Shakespeare schreibt schlechteres Englisch!), aber das Buch wurde nun mal im 17. Jahrhundert geschrieben und es ist niemandem zu veruebeln, wenn er diese alte Sprache nicht versteht. Dennoch - fuer dieses Buch lohnt es, sie zu lernen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vom Höllensturz bis zum Sündenfall - Ein großer Klassiker der epischen Dichtung, 21. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Das verlorene Paradies (Taschenbuch)
Ein großer Klassiker der epischen Dichtung.

Im Großen und Ganzen wird die Geschichte vom Engel Luzifer erzählt, der gegen Gott rebelliert und eine Rebellion unter den Engel entfacht.
Die Rebellion endet mit dem Sturz Luzifers und aller, die mit ihm gekämpft haben, in die Hölle, wo er schließlich zu Satan wird.
Doch Satan will sich an Gott rächen und schon bald bietet sich ihm die Chance.

Das Werk ist sehr interessant, allerdings ist das auch ein Werk, das man nicht einfach lesen kann, sondern bei dem Konzentration gefordert ist.
An dieser Ausgabe ist gut, dass bei jeden Kapitel eine kurze Erläuterung der Handlung vorhanden ist.

Ein jeder Freund klassischer Literatur und Lyrik sollte einmal dieses episches Werk von John Milton gelesen haben.

Philip Pullman, Autor der "His Dark Materials"-Trilogie hat sich von diesem Werk entscheidend beinflussen lassen.
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