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am 28. Februar 2014
Ich hab bei den anderen Rezensionen den Eindruck gehabt, viele Käufer wären von der D7000 auf die D610 gewechselt. Ich verstehe nun auch warum weniger D300-Besitzer den Schritt wagen.

Über die Bildqualität etc. ist ja bereits genug gesagt worden, daher fokussiere ich mich auf die Erfahrungen bei der Umstellung:

Am meisten hat mich gewundert, wie ungewohnt schlecht die Bedienung ist. Ich hatte zuvor die D40 und das war ne kleine Kamera, da war der Aufbau der Knöpfe so in Ordnung. Während man bei der D300 spielend leicht alles Wichtige einstellen kann, sind viele Einstellungen z.B. die z.B. die Wahl des Fokuspunkte oder der Weißabgleich für meine Vorstellungen ehr umständlich zu erreichen. Z.B. muss man mit dem linken Zeigefinger den Knopf für die Messfeldeinstellung gedrückt halten während man mit dem linken Daumen am Rad drehen muss. Bei der D300 das per Schalter verstellen. Auch das Rad zum verstellen der Fokuspunkte ist für meine Finger viel zu klein.

Wegen der unausgegorenen Bedienbarkeit gibts einen Punkt Abzug.

Als ich gelesen hatte, dass die Messfelder alle sehr mittig angeordnet wäre. Auch das hätte ich mir das anders vorgestellt. Tatsächlich sind sie von links nach rechts in einem schmalen Balken in der Mitte konzentriert. Ich glaube, wer den Autofokus der D300 kennt, wird sich mit diesem Schritt zurück schwer tun.

Das für diese Kamera unterdimensionierte AF-System gibts ebenfalls Punkteabzug.

Ich werde die D610 zurückschicken. Die D800 wollte ich anfangs nicht, weil sie teurer ist und ich die zwei Schwachpunkte der D610, worüber ich ja schon vorher informiert war, unterschätzt hatte.
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am 21. Oktober 2013
Über Monate wurde das Staub-/Ölfleckenproblem der D600 totgeschwiegen, betroffene Kunden (ich kenne keinen D600-Benutzer, der nicht betroffen war) wurden mit Sensorreinigungen und Verschlusswechseln hingehalten, die das Problem nicht beheben konnten. Nikon Deutschland kann da vermutlich nicht einmal etwas dafür, der sehr bemühte Service befolgte wohl nur interne Weisungen aus Japan.
Und jetzt die D610 - welch ein Offenbarungseid! Nikon hätte auch schreiben können: "Tut uns leid, die D600 ist eine Fehlkonstruktion, wir bekommen das Problem nicht in den Griff, Version 6.10 ist aber endlich richtig konstruiert" (der Beweis dafür steht allerdings noch aus). Aber wie wirkt sich das auf den Kunden aus? Die Preise für gebrauchte D600er fallen ins Bodenlose, während der Straßenpreis der D610 wieder da ist, wo der Preis der D600 zu Jahresbeginn war - dabei ist das Produkt nicht besser geworden, es ist nur endlich nicht mehr defekt. Und hört mir auf mit 6 statt 5,5 Bildern pro Sekunde (merkt kein Mensch) oder einem "verbesserten Weißabgleich" (der Weißabgleich der D600 war einwandfrei), das ist alter Wein in neuen Schläuchen und der Kunde ist der Dumme. Wer eine D600 jetzt gebraucht verkauft, um eine D610 ohne Staubproblem zu kaufen, legt viele hundert Euro auf den Tisch, um am Ende das zu haben, war er schon mit der D600 hätte bekommen müssen.

Was die Bildqualität der D600/D610 angeht, so ist alles gesagt, nur noch nicht von jedem. Der Sensor ist m.E. der wohl beste FX-Sensor am Markt, was den Kompromiss aus Datengröße, Auflösung, Kontrastumfang und High-ISO angeht. Die Kamera wird allerdings künstlich klein und für viele ambitionierte Anwender untauglich gemacht, indem Nikon sie mit dem völlig unterdimensionierten und vergleichsweise langsamen DX-AF-Modul der D7000 ausstattet (dafür hat die D7100 das Modul der D4!), außerdem fehlt z.B. 100%-View auf Knopfdruck und die bessere Belederung der Pro-Modelle.
Eine D800 mit dem Sensor und der Bildwiederholrate der D600/D610 wäre wohl zu einfach gewesen.

Zur Bewertung: Die D610 bekommt gute dreieinhalb Sterne, ohne die absichtlichen "Flaschenhälse" bekäme sie fünf. Einen halben Stern Abzug gibt es für den Preis, der durch den "Modellwechsel" jetzt wieder 300,- zu hoch ist.

Edit: Für den Umgang mit den Kunden der D600 müsste man eigentlich wieder zwei Sterne abziehen, das würde aber der D610 selber nicht gerecht.
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am 24. April 2014
Es fehlt einfach der Nachfolger der D700!

Die D610 ist eine kleine Vollformat mit ziemlichen Einschränkungen im Handling. Es ist mehr eine D7100 mit Vollformatchip
Die D800 hat so viele Pixel, dass man nicht weiß wohin damit. Canon kennt netter Weise einen Modus, wo in der Camera die Pixel verrechnet werden, so dass die Pixelzahl sich verringert. Angenehmer Nebeneffekt ist ein geringeres Rauschen. So etwas fehlt Nikon!

Wer eine Vollformat will, aber eine eine D800 zu teuer ist, dem wird diese ein guter Begleiter sein, auch wenn man mit einigen Einschränkungen leben muss.

PRO:
+ Leiser als die D700
+ Höherwertigere Gummierung
+ Usersettings
+ Geringes Rauschen
+ Schnelle Auslösung
+ Hohe Continues Rate
+ Quiet Modus leiser als der normale Modus
+ 100% Sucher
+ Sehr schneller Autofokus (schneller als bei der D700 auf jeden Fall)
+ Leichter als die D700
+ Ausreichende Pixelanzahl
+ Zwei SD-Slots (Ist eine SD-Card voll, kann man gemütlich Mal wechseln. Auch In Kombination mit einer EyeFI-Card ist das ziemlich mächtig!)

CONTRA:
- Kein Bildschirm füllendes Histogram
- Kein schneller Weg zum Histogram
- Bei Bildanzeige kommt man über den OK Knopf zu Bearbeiten des Bildes, genauso wie über den extra vorhandenen Bildbearbeitungsknopf, warum kommt man über den OK-Knopf zum Histogramm wie bei der D700?!
- AF-S/C nur über Rädchen verstellbar, das ist bei weitem nicht so schnell wie die alte Methode mit dem Hebel, der drei Einstellungen kennt
- Keine Belichtungsanzeige auf dem seitlichen Display wie es sie bei der D700 gibt
- Griff kleiner und weniger griffig (D800 hat eine bessere Form bei gleicher Gummierung!)
- Nicht die hochwertigen Knöpfe wie die D700 und D800
- Kreuz ist kleiner und somit schlechter zu bedienen
- Bei weitem nicht so leise wie aktuelle Canons im Quiet Mode
- Sehr kleinen Autofokusbereich (DX Autofokus in einer FX Kamera)
- AF-C ist ein bisschen arg ungenau, da bein ich von der D700 besseres Verhalten gewöhnt.
- Kein integriertes WLAN (Canon hat das!), nur über Dongles, die abbrechen können
- Kein integriertes GPS (Canon hat das auch!), nur über Dongles, die abbrechen können
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am 15. September 2015
great camera, wow. my last nikon was the d200. this is much better. how much has changed in the last 8 years in digital cameras, auto white balance is really good unlike reviously. likewise with the higher ISO and low light noise. these images are much more usable than my previous nikon's. Video is awesome!
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am 12. Januar 2016
Nachdem ich im Frühjahr 2013 eine D600 erworben hatte, deren Problem der permanenten Sensorverschmutzung nicht in den Griff zu bekommen war, entschloss sich Nikon dazu, mir schließlich eine nagelneue D610 im Austausch zur Verfügung zu stellen.
Ein zunächst feiner Zug, und ich wähnte mich nun erlöst. Doch das Theater ging jetzt erst richtig los.

Es stellte sich heraus, dass sich gegenüber der D600 nichts geändert hatte ' abgesehen von der zweiten Ziffer in der Modellbezeichnung. Die D610 machte nichts anders: sie verschmutzte sich ihren Bildsensor selbst, schon bei Bild Nr. 50 waren erste Flecken zu sehen, die immer weiter zunahmen, bis bei Bild Nr. 1000 eine weitere Reklamation unumgänglich wurde. Man konnte die Schmutzpartikel auf den Bildern ohne weitere Vergrößerung sehen.
Doch große Überraschung: Nikon bestritt plötzlich das Problem auf ganzer Linie und behauptete, die Kamera sei einwandfrei, die Partikel seien durch meine Objektivwechsel auf den Sensor gelangt. Die durch die Kamera selbst produzierte Verschmutzung befinde sich 'innerhalb der durch die Herstellervorgaben bestehenden Norm'. Die 600 hatte diese 'Norm' nicht geschafft, die 610 sollte das jetzt mit gleicher Problematik schon? Hier hatte man seitens Nikon offenbar die Norm dem mangelhaften Produkt angepasst, so lange und so weit, bis alles stimmte. Was nicht passt, wird eben passend gemacht.
Das mit den Objektivwechseln konnte nun absolut nicht sein, da man deren Zahl bis dahin an einer Hand abzählen konnte und diese unter reinlichsten Bedingungen stattgefunden hatten ' wie bei allen meinen Kameras.
Ich argumentierte, dass meine anderen Kameras (eine D200, D300, D7000 und D2x) nach zig-mal häufigeren Objektivwechseln unter exakt gleichen Bedingungen und nach fünfmal (im Fall der D2x sogar vierzigmal) so vielen Auslösungen blitzsaubere Bildsensoren hätten und das Problem der D610 nicht annähernd zeigten.
Nikon entgegnete wortwörtlich: dieses Argument sei 'nicht zielführend'. ' Wischte es damit vom Tisch und ging nicht weiter darauf ein. Ich übersetze diese inhaltsleere Worthülse mal eben für die Leser: man hatte diesem Argument nichts entgegenzusetzen und war trotzdem nicht bereit, einem seit 30 Jahren markentreuen Nikon-Kunden auch nur einen Zentimeter entgegenzukommen.

Mir wurde unterstellt, gesagt zu haben, dass ANGEBLICH EINE weitere Nikon das Verschmutzungsproblem nicht zeigte. Hiermit wurde meine Aussage falsch wiedergegeben (ich berichtete von ALLEN Nikon-DSLRs, die ich jemals besessen habe, es sind insgesamt bis heute sechs einwandfreie Modelle und die Skandal-Modelle 600/610). Durch das Wort "angeblich" unterstellte man mir, nicht die Wahrheit zu sagen. Eine Respektlosigkeit ohnegleichen. Auch meine Anmerkung, dass es bei Amazon bereits mehrere gleichlautende Kundenkommentare gebe, die ebenfalls bei der 610 von Dreck auf dem Sensor berichten ' ignoriert und vom Tisch gewischt. Es drängt sich die Frage auf, wer hier eigentlich die Zielführung verloren hat: Nikon oder ich?

Der Offenbarungseid des Jahres: ein vermeintlich seriöser Premiumhersteller verkauft für vierstellige Beträge minderwertigen Schrott und lässt den Kunden mit dem Problem im Regen stehen. Es kann jedem Hersteller mal passieren, Neuware mit Mängeln auf den Markt zu bringen. Unter heutigen Bedingungen der Massenproduktion und Abhängigkeit von Zulieferern, die ihrerseits unter Kostendruck leiden, kommt das immer mal wieder vor.
Es ist nur die Frage, wie man damit umgeht, welche Konsequenzen der Hersteller daraus zieht und welche Maßnahmen er ergreift.
Sich wie Nikon in diesem Fall einfach nur dumm zu stellen, herauszureden und mit dem Kunden auf unfairste, unseriöseste und mieseste Weise umzuspringen, das geht einfach überhaupt nicht, das ist unterste Schiene.

Selbstverständlich wurde auch mein Angebot, gegen Zuzahlung zur D750 zu wechseln, um dem mittlerweile zweieinhalbjährigen Dauertheater ein Ende zu bereiten, ignoriert und nicht mit einem Wort beachtet. Man übergeht sowas einfach bei Nikon, man hat es einfach nicht mehr nötig, sobald der Kunde eine vierstellige Summe auf den Tisch gehauen hat. Vielleicht sollte ich froh darüber sein, denn Nikon selbst berichtet auf seiner Homepage über Probleme auch bei der D750: helle Flecken in den Bildern unter bestimmten Bedingungen, Abschattungen in den Bildern durch den Verschluss usw. ' ja ja, der Verschluss: vor zehn Jahren hatte Nikon dieses Bauteil im Griff, zehn Jahre später ist es umgekehrt.
Nikon hat mit Modellen wie der D200, D300 (inkl. Update-Version D300s) und D700 (die ich aber nie besessen habe) Qualitäts- und Präzisions-Maßstäbe gesetzt, die man nun im Zeitalter der Massenfertigung in Thailand und Vietnam und der technischen Überzüchtung nicht mehr halten kann. Beschämend ist, dass man nicht dazu steht, dass man nun Schrott produziert, und meint, den Kunden veralbern zu können. Ich erwarte aber als Kunde, wenn ich im Jahr 2015 viel Geld für eine Kamera der gehobenen Kategorie eines angeblichen Premiumherstellers ausgebe, dass diese Kamera mindestens die Standards einhält und schafft, die vor zehn Jahren einmal aufgestellt worden sind. Wenn das zuviel verlangt ist, bleibe ich gerne bei den älteren genannten Modellen, da diese offensichtlich besser sind als die Neuware von 2015/16.

Mit der D600, dann der angeblich besseren D610 (was nur Fake und Flucht vor dem eigenen Skandalmodell war, aber doch nur der gleiche Inhalt bei anderer Mogelverpackung) hat sich Nikon von diesen Qualitätsstandards und damit aus dem Kreis der seriösen Premiumhersteller verabschiedet.

Man arbeitet auf diese Weise mit Hochdruck an der eigenen Insolvenz im Umfeld einer sehr starken Konkurrenz, die es besser kann.
Auf gut Deutsch: mit solchen Aktionen schaufelt Nikon sein eigenes Grab.

Meine bereits erwähnten Kameras bieten eine Bildqualität, die erstklassig und vollkommen ausreichend ist. Wenn man fotografieren kann, braucht man auch nicht mehr Kamera. Das FX-Format ist grundsätzlich nett, aber man muss es nicht wirklich haben. Ich fotografiere deswegen bis auf weiteres mit den Modellen aus der Nikon-Ära weiter, als man den Kunden noch ernstgenommen hat und die Technik noch 100%ig im Griff hatte.
Für einen weiteren Versuch mit dem FX-Vollformat von Nikon kommen für mich nur sehr gut erhaltene Gebrauchtgeräte des gehobenen Segments in Betracht, deren Qualität unbestritten und bewiesen ist. Es ist genug davon auf dem Markt.
An der Lotterie mit Nikon-Neuware, bei der es ein Glücksspiel ist, was man bekommt, beteilige ich mich ab sofort nicht mehr.

Für die D610 gebe ich einen Stern. Für die Bildqualität bei den ersten fünfzig Aufnahmen.
Überlegen Sie selbst, ob Ihnen das 1400 Euro wert ist oder Sie das Geld nicht lieber direkt ins Klo schmeißen.
Das Klo macht anschließend auf jeden Fall weniger Theater als Nikon und diskutiert nicht soviel rum.
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am 13. Januar 2015
Primär als Ersatz für meine D90 um Portraits und Architektur zu fotografieren angeschafft, hat mich die Kamera sofort begeistert. Für Nikon Fotografen einfach zu verstehen, super Bildqualität und wirklich sehr erstaunliche Low-Light Fähigkeiten (vor allem wenn man RAW fotografiert und dann noch in LR rausholt was in den Bilder noch so zu finden ist). Nutze die Kamera mit dem 50mm/F1.8G sowie dem 24-120/F4 (letzteres ist nicht schlecht, aber sehr schwer und die F4 sind leider oftmals doch zu wenig). Das 50mm ist für seinen Preis einfach nur klasse.

Einziges Manko der Kamera aus meiner Sicht ist der Autofokus, der bei wenig Licht oft pumpt und etwas in Schwierigkeiten kommt das Motiv zu treffen (die D800 hat die schlechteren Low-Light Fähigkeiten aber den empfindlicheren Autofokus...muss man nicht verstehen).

Als ich letztens die D750 in der Hand hatte war ich vom neuen Griff-Design sowie dem kleineren Schulterdisplay enttäuscht (fasst sich für MEINE Hände schlechter als die D610/D800) und muss mich seit dem nicht mehr fragen, ob ich die Kamera gegen eine 750er tauschen sollte :-)

Von mir klares Thumbs up und Kaufempfehlung.
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ERGÄNZUNG IV : AF, CONTINUOUS FOCUS und HIGH SPEED

Dieses Wochenende hatte ich die Gelegenheit die D610 für Action- und Sportfotografie zu testen, als mein Nachbar, der ebenfalls Motorradfahrer ist, mir sagte. Hey, da gibt es so etwas wie ein Oldtimer-Rallye, da fahren ständig alte Motorräder vorbei.
Kurzerhand die D610 geschnappt, Gartenstuhl hingestellt und abgewartet.
Unglücklicherweise war der 28mm f/1.8 drauf, etwas zu breit, aber dafür habe ich alles erwischt, was mit rd. 60-70 Kmh vor unsere Nase fuhr. Insgesamt etwas mehr als 400 Bilder geschossen, Serienbilder, schnell (Ch), 1/600 bis 1/1200 (Sonnenschein), Blende f/8 bis 11.

Schnelligkeit
Durch die schnellen Serienbilder habe ich nichts verpasst.
Meisten habe ich die schmallen Motorräder fast von vorne in ca. 30-50 m Entfernung anvisiert und ab 15m angefangen zu schiessen, bis sie vorbei waren. Die beiden SD-Karten waren nicht besonders schnell: Es waren alten 32 GB 300x, die ich am Tag davor aus meiner alten D7100 entnommen hatte, deswegen auch nach 6 Bilder für kurze Zeit Schluß war, aber nach höchstens 1 s und erneut drücken des Auslösers nochmal 2-4 Bilder ganz schnell möglich waren.
Obwohl die Motorräder flott untewegs waren und manchmal kurz hintereinander auftauchten, war ich eigentlich nie in Verlegenheit, müßte auf die Kamera warten oder habe etwas verpasst. Sie war stets Schußbereit !

Autofokus und Schärfe
Alle, aber auch wirklich alle Motiven waren stets im Fokus, obwohl sie bei dem 28mm im Sucher verdammt klein und sich rasant auf mich zubewegten (ca. 15 bis 20m /s)..
Die Schärfe war absolut Klasse: Obwohl die Maschinen als sie vor mir waren, höchstens 15% des Bildes belegt haben, waren Details wie die einzelnen Glieder der Ketten sichtbar. Die Speichen, durch die schnellen Verschlußzeiten ebenfalls schön einzeln sichtbar.
Natürlich war die kleine Öffnung der Blende vorteilhaft und ich musste nicht, wie bei einem Portrait geau auf die Augen scharf stellen, aber ich bin trotzdem von der schnellen und sicheren Leistung des AF echt beeindruckt.

Später habe ich mein shooting unterbrochen um den 85mm f/1.8 zu holen und gegen dem 28mm zu wechseln. Hinzu habe ich mich ins Grass gelegt um aus der Frosch-Perspektive zu knipsen. Da ist eine A7II mit dem beweglichen Display schon bequemer.
Leider war das Ereignis fast vorbei, aber die Paar Aufnahmen, die ich noch ergattern könnte, waren erwartungsgemäß noch besser. und technisch wieder Tip-Top.

Belichtung und dynamik
Die ISO habe ich zunächst auf Auto gestellt. Später habe ich sie auf 400 und dann nochmal auf 100 herabgesetzt.
Es war Sonnenschein und ich hatte kein ND-Filter. Die Belichtung war aber eigentlich problemlos..
Später habe ich den Standort gewechselt und die Fahrzeuge in einer Kurve geknipst, wobei an dieser Stelle den Schatten eines Baumes herrschte. Da ich die Belichtung auf mittelbetont gestellt und kein Histogramm zur Kontolle hatte, hatte ich erwartet dass einiges schief gehen würde, entweder das Motv ünterbelichtet oder die Umgebung überbelichtet, wie ich das von MFT- oder 1-Zoll-Sensoren .öfter erlebe. Die Ergebnisse übertreffen meine Erwartungen bei weitem.

FAZIT:
Ich kann verstehen, warum Hochzeit-Fotografen, die Nichts verpassen wollen, auf diese Kamera oder die D750 schwören.
Man kann schwerlich damit etwas verpassen, weder quantitativ noch qualitativ. In meinen Augen, ist das ein Sorglos-Gerät !
Ich würde die D610 als voll sporttauglich bezeichnen. 6 B/s ist zwar nicht rekordverdächtig, aber wenn das 6 B/s mit 80 % oder mehr Erfolgsquote sind, dann ist das mehr als 10 B/s mit 40 %.
Ich schätze mich glücklich, dass ein Hobby-Fotograf mit dieser Kamera, ihre 4 Rädchen, 17 Knöpfe, 4 Hebeln und 2 Displays überfordert war und si mir zum halben Preis verkauft hat.
Ich bin schon scharf am überlegen zum gleichen Preis noch ein Body zu kaufen um das Objektivwechseln auf einem Minimum zu reduzieren. Eine D750 mit beweglichen Display wäre perfekt, aber sie ist nicht viel besser und empfindlich teuerer.

ERGÄNZUNG III : VERGLEICH MIT SONY A7

Ich habe auch das Sony-Vollformat-System mit A7r, A7 II und zahlreichen Premium-Objektiven.
Die Nikon fokusiert m.E. sicherer, vor allem in schwierigen Lichtverhältnissen, deswegen sie von Hochzeitfotografen immer noch bevorzugt. Was ich aber inzwischen bei meine Nikon D7100 und D610 inzwischen vermisse ist die Echtzeit-Darstellung im elektronischen Sucher, die die Sony und auch andere Spiegellosen bieten.
Verändert man die Blende oder die Belichtungszeit, sieht man sofort wie das sich auf Helligkeit, Kontrast und Tiefenshärfe auswirkt und ebenfalls die eventuelle Anpassung der Belichtungskorrektur.
Hinzu kommt, wenn man manuell fokusiert, die Lupe und das fokus-Peaking. Beides erleichtert das Leben ungemein.
Im Visier der Nikon habe ich Probleme die Schärfe zu beurteilen. Zum Glück weiss ich, dass ich mic auf dem AF verlassen kann. Das gilt aber nicht beim AF-C. Da gibt es bis 30-40 % Ausschuß. Bei der 810 sollen es weniger sein, aber ich kann es nicht beurteilen, weil ich sie nicht habe.

Eins ist aber für mich sicher: Günstiger geht Vollformat z.Z. nirgendwo günstiger als bei der D610.
Ich habe jetzt 3 Festbrennweiten gebraucht, wie neu gekauft, alle mi f/1.8 für den Preis eines einzigen Objektivs für Sony E-Mount.
Der Zusatzgriff von Vertax hat ca. 80 Euro gekostet, die IR-Fernbedienung 2,90 etc.
Im Endeffekt werde ich für mein Nikon-System 2 bis 3 tausend Euro weniger als für 1 Sony-System ausgeben.

Neben der D610 Vollformat betreibe ich die D7100 DX-Format. Die Festbrennweiten mit f/1.8, vom weitwinkel bis 85mm sind für die D610, die Zooms und Tele bis 300mm sind für die DX.Somit nutze ich am Besten die Vorteile jedes Formats.
Ich muss allerdings sagen, dass die Nikon f/1.8-FX-Objektive zwar optisch sehr gut, aber billig sind: Alles Plastik, made in China, die Fokusierringe sind zu leichtgängig, nicht lautlos etc., aber gut, wie gesagt, sie kosten 1/3 der Sony G oder Zeiss E-Mount.

Ich kann nicht sagen dass die Nikon mir lieber sind als die Sony A7 oder umgekehrt. Beide Systeme sind sehr unterschiedlich und ich mag sie beide. Die Nikon sind etwas umständlicher zu bedienen, erfordern mehr Eingewöhnung. Die Menüs bei Sony kommen mir übersichtlicher vor.
Die Sony A7 II hat eine eingebaute Stabilisierung und man kann viele fremde Objektive ranschrauben. Ich benutze z.T. A-Mount-Objektive mit einem LA-EA4-Adapter, habe damit die schnelle AF-Funktion. Nikon-Objektive kann ich auch an der A7 mit Novoflex Adapter anflanschen, muß aber Fokus und Blende manuell bedienen, was nicht schlimm ist (wegen Lupe + Focus-Peaking).. Umgekehrt geht es nicht.

Es wird oft kritisiert, dass die D610 nicht so viele AF-Sensoren hat, die nicht das ganze Bildschirm abdecken. Das sehe ich nicht so. Ich brauche keine 200 Sensoren, stelle mein Motiv in der Mitte, stelle scharf und bewege die Kamera leicht bis die Komposition mir gefällt und drückt erst dann voll auf dem Auslöser Ausserdem gibt es noch den AF-L. Ich finde, dass die D610 hat alles was man braucht und noch viel mehr. Der AF gehört zu den schnellsten und zuverlässigsten berhaupt und mit 6 Bilder / Sekunde ist man mehr als gut bedient. Wer eine Gewehrkugel fotografieren möchte, wie sie den Lauf verlässt, solte sich eine wissenschaftliche Kamera kaufen.

Was man auch nicht unterschätzen sollte ist die Akkudauer. Bei spiegellosen Kameras wie die A7 läuft das Display und der Sucher fast ständig. Mit der D610 kann man fast doppelt so viele Bilder machen. Das kann auch wichtig sein, z.B. für die Hochzeitfotografie.

Auch bei der Bildqualität gibt es gegenüber derr teueren D750 keine Unterschiede und im Vergleich zur D810 ist es eher minimal. Lieber das Geld in guten Linsen investieren, das bringt mehr und die Dateien bleiben klein..

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ERGÄNZUNG II : VERGLEICH MIT DER CANON 6D

1. Die D610 bietet mehr als die Canon 6D
2. Canon hat i.d.R. die besseren Objektiven, aber das stimmt neuerdings nicht mehr.
Nikon hat in den letzten 12 Monaten eine G-Baureihe mit Prime Lenses mit f/1.8 und Nano-Beschichtung, die optisch einfach Oberklasse ist. Diese Objektive mit Kunststoff-Körper made in China sind sehr leicht und sehr preiswert.
Es handelt sich um 20mm, 28mm und 35mm, also genau di Brennweiten, die für Vollformat am interessantesten sind.
3. Meine letzten Nikon waren die D5100, D7000 und D7100. Die D610 ist genau wie die die D7100 aufgebaut und zu bedienen.
4. Die D610 hat (wie die D7100) zwei SD-Kartenschächte.
5. Die D610 hat ein Blitzgerät, die Canon 6D nicht. Dafür hat die Canon GPS, aber ich brauche es nicht.
6. Gute Zusatzgriffe gibt es als Klonen ab rd. 70 Euro
7. Die D610 ist jetzt gebraucht wie neu unter 1.000 Euro zu haben, die 6D noch lange nicht.
Wie ich in Ergänzung I erkläre, gibt es viele Verbraucher, die sich etwas gutes tun wollten, sind aber mit der komplexen Kamera mit den vielen Knöpfen und den langen, umfangreichen Menüs überfordert und lieber zu einfachen System- oder Kompaktkaeras zurückkehren.

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ERGÄNZUNG Nr. I : OBJEKTIVSUCHE FÜR DIE D610
Gute Linsen sind mindestens so wichtig wie die Kamera. Um die 24 MP auszureizen, gibt es nicht viele wie de Scores von dxomark zeigen. Die Zooms kann man an den Fingern einer Hand zählen.

Man kauft sich keine Vollformat-DSLR mit 24 MP und hohe ISO-Performance um bei der Optik zu sparen, schon gar nicht unterhalb von 50mm wo das Vollformat wegen des breiteren Sehfeldes seinen Stärken ausspielen kann.
Andererseits, wenn man kompromisslos auf die 3 Heiligen von Nikon zurückgreift, landet man bei rd. 5.000 Euro.
Aber es geht preiswerter.

Während bei meiner D7100 die Bestückung mit DX-Linsen kein Problem und finanziell geradezu zweitrangig war, ist es bei der D610 oder jede andere FX-Kamera ganz klar umgekehrt. Bei Vollformat sind die Objektive teuerer als das Gehäuse.
Bei der D7100 hat die Bestückung weniger gekostet als das Gehäuse.
ich habe auf die extrem preiswerten DX 18-55 und 55-300 zurückgegriffen. Dazu noch rd. 500 Euro für das DX 16-85 ausgegeben.
Bis auf die durchschnittliche Lichtstärke bekommt man damit viel optische Leistung für wenig Geld. Die Objektive gibt es massenweise gebraucht von Privat, meistens Menschen, die mit eine DX-DSLR überfordert sind und zu einer kompakten oder Bridge zurückkehren. Sie sind i.d.R.wie neu und die Preise so günstig, dass man hierfür nicht ansparen muss.

Bei der FX ist der Markt anders, die Aus- und Umsteiger sind in der Minderheit und die guten Gelegenheiten selten.
In dem Segment toben auch Semi-Profis und Profis, die mehr Geld ausgeben und auch mehr optische Performance verlangen.
Die gebrauchten Linsen sind zu 75 % ausgelutscht und arg strapaziert, Die Luftpumpen haben fast alle jede Menge Staub und Abriebpartikeln in der Optik. Eine Reinigung ist i.d.R. sehr aufwendig und dauert ein Paar Wochen.
FX-Optiken sind grundsätzlich teuerer, erstens weil für den grösseren Sensor aufwendigeren Optiken nötig sind und zweiten weil FX-Besitzer Prime Lenses mit f/1.8 und f/1.4 suchen (f/2.8 bei Zooms) suchen um die ISO-Fähigkeiten ihrer Kameras möglichst voll auszuschöpfen.

Bei den Gebrauchtlinsen hat man viel öfter zu tun mit Hochzeitfotografen und engagierte Amateure, die ausgelutschten oder Strapazierten Linsen loswerden wollen, Abriebpartikel und Staub in der Optik, lose oder klemmenden Einstellringe, Kratzer, Dellen etc. kommen oft vor.
Die Preisen sind in meinen Augen übertrieben. Das machte es für mich schwierig.

Bei den langen Brennweiten habe ich mir nicht so grosse Muhe gemacht, weil es nicht die Domäne der FX und ist dabei zu teuer. Günstiger geht es mit der D7100, Fuji X oder MFT.Kameras. Ich habe für den Notfall einen 20 Jahre alten 70-210, der gerade zur Inspektion gegangen ist. Es ist alles manuell, die Blende fängt irgendwo bei f/4.5 an, aber es reicht aus. Ist zwar für draussen bei Sonnenschein, aber ich knipse nicht im Dunkel mit Tele. Mit Weitwinkel, dagegen schon !

Bei den mittleren Brennweiten habe ich auf die preisgünstige, aber gute Nikon 85 f/1.8 G zrückgegriffen.
Diese Linse ist superscharf, superhell, der AF ist sehr schnell, sie hat nur wenige Schwächen und ist bezahlbar, vor allem gebraucht, wie neu. Innenaufnahmen sind i.d.R. ohne Blitz und ohne Stativ möglich, weil die Linse kurz und gut ausbalanziert ist (liegt also stabil), sie sammelt sehr viel Licht und die D610 stellt sehr viele Reserven zur Verfügung. Die Linse bringt mehr als ich erwartet habe.
Die 50mm f/1.8 G kennt wohl auch jeder, auch die ist gut, günstig und empfehlenswert.

Bei den Weitwinkeln wird es richtig schwierig und auch teuer.
Bei den Zooms habe ch nach Überlegung einen grossen Bogen um die Nikon 14-24, 16-35, 18-35, 24-70, oder 24-120 gemacht: Zu teuer für mich und wenn bezahlbar mit Macken. Beinahe häte ich das Tamron 24-70 f2.8 gekauft, aber es gibt zuviele Beschwerden über schlecht justierte Exemplare.
Bei den Prime verfüge ich seit Jahren über die Walimex 14mm f/2.8 für Nikon, die ich mit Novoflex an meine A7r und A7 II montiere. Sie ist sehr scharf, hell, natürlich manuell und für die Leistung sehr preiswert: Empfehlung !
Bei 24mm hat man die Wahl zwischen die teuere Nikon und die günstige Samyang, beide mit f/1.4. Da mein Budget nur für eine Linse zwischen 14 und 50 mm reichte, habe ich mich für eine 28mm entschieden, sonst, hätte ich wohl die Samyang (bzw. Walimex bzw. Rokinon, ist alles das Gleiche) gekauft.
Bei 35mm habe ich gepasst, habe gerade die Zeiss Distagon 35mm f/2 für Sony E-Mount reinbekommen. Beser geht es nicht !

Schließlich habe ich mich für die Nikon 28mm f/1.8 G entschieden. Sie harmoniert mit meine 50 und 85 f/1.8 G mit den ich sehr, sehr zufrieden bin und 28 mm ist eine noch interessantere Brennweite als 35mm, füe Landschaften und Natur, Architectur, Street Fotografie, Innenaufnahmen, Gruppenbilder und sogar Nah- und Nachtaufnahmen, diese Prime Lens ist nutzlicher als eine 50mm oder 35mm.
Die dxomark scores sind beeindruckend, wobei die Sigma f/1.4 DG die Nase weit vorne hat, aber teuerer und auch hier einige Mangelexemplare. Da ich sie bei Amazon gekauft habe kan ich sie ausprobieren und notfalls gegen die Sigma umzauschen.
Es gibt auch weitere Alternative:
Die Sigma 28mm f/1.8 und Nikon 28mm f/2 sind günstiger haben aber nicht so gut abgeschnitten wie diese und sie scheint ein guter Kompromiss zu sein zwischen Preis und Leistung.
Die Verzeichnungen halten sich in Grenzen, die Nikon 28 f/1.8 G hat sogar AFund der Preis liegt unter 600 Euro, ist also für diese Vielseitigkeit erträglich.
Jared Polin hat ein Ganzkörper-Portrait eines Kollegen geschossen und die Landschaft war in der Pupille erkennbar. Diese Schärfe hat mich überzeugt.
Was mich stört ist nicht nur, dass sie kein ED-Glas hat (braucht sie wohl nicht wie die Ergebnisse zeigen), sondern, dass dieses Objektiv made in China unter Tin Whiskers leiden dürfte.Es sind mikroscopisch kleine Zinn-Auswachsungen, die, mit der Zeit, Kurzschlüsse verursachen können und den AF, aber auch die Blendensteuerung lahmlegen könnten. Das muß ich beobachten.

Mit dem Walimex 14mm f/2.8, Nikon f/1.8 G sowohl 24mm, 50mm als auch 85mm denke ich, dass ich zwar sicherlich Lücken habe und auch kein Reisezoom besitze, aber für eine überschaubare Summe sehr scharfe, sehr helle, sehr schnelle, sehr bequeme Prime Lenses habe und vermutlich sogar mehr aus der Kamera rausholen kann als mit den extrem teueren 14-24 und 24-70 mit f/2.8.

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Nach rd. 25 Jahren mit Nikon-Analog bis zur F2 und rd. 10 Jahren mit den DX von der D3000 bis zur D5100 bin ich vor ein Paar Jahren bei der D7100 hängen geblieben (eine großartige APS-C, die keine Wünsche offen läßt !).
Die Sensorflecken haben mich davor bewahrt von DX auf FX aufzusteigen, hatte sogar ein Paar Objektive schon angeschafft.

Ich habe mein Glück mit dem Vollformat sehr zögernd bei Sony versucht und bin dabei beinah ausgeblutet.
Sicher, eine A7r oder eine A7II sind bezahlbar, aber sie sind nicht für alles gut und wenn ich bedenke, dass ein 28-135 f/4 fast 2.000 Euro oder ein 35mm f/1.4 rd. 1.700 Euro kosten, da können Sie sich vorstellen, dass das Geld für 3 Zooms und 3 Prime sowie XLR-Tonaufnahme, Monitor, Zusatzgriff etc. von meinem Konto so schnell floss wie das Wasser be den Niagara-Fällen.

Neidig und wehmütig blickte ich über dem Zaun rüber zu Nikon und Canon mit so viele gute Objektive, dass man die Auswahl gar nicht überblicken kann. Sicher einige sind auch so teuer wie bei Sony und es ist nicht alles gold was glänzt, sicher, man kann auf eine A7 II mit Sensor-Stabi jeden unstabilisiertes Objektiv anschliessen, sicher, man kann A-Mount oder Fremdfabrikate mit Adaptern ranschrauben...
Aber man kann schon sagen, dass es einige Canon- und Nikon-Linsen gibt, die günstiger sind, dass die Auswahl grösser ist, dass der AF bei DSLR meistens besser und schneller funktionniert etc... und natürlich gibt es den Riesenmarkt an Gebrauchtlinsen.

Mein Sony-System ist inzwischen ziemlich vollständig und auch mein MFT ist es seit Jahren, aber das ist nicht das Gleiche.
Es ist schon frustrierend ständig Brennweite und Blende durch 2 zu multiplizieren... Na ja, Sie wisen schon wie das ist.

Mühselig habe ich mir Geld vom Mund abgespart und fing an zu eiern zwischen der Canon 6D und der Nikon D610.
Grob gesagt, Nikon hat die besseren Gehäuse, Canon die besseren Linsen, wobei die 5D MIII und die 7Ds schon recht schmackhaft sind, aber zu teuer.
Wochenlang habe ich bis spät in die Nacht alles bei Youtube gsehen, was die Anderen zu sagen hatten.. Und bei DxoMarks natürlich auch.
Das Schicksal schlug in der Nacht von Sonntag auf Montag als eine D610 mit rd. 3.000 Auslösungen während der WM-Finale versteigert wurde. Das Interesse war lau und ich bekam das Teil für unter 1.000 Steinen. Für eine ähnlich gute 6D wären rd. 350-400 Euro mehr fällig, obwohl unter dem Strich die D610 mehr zu bieten hat, aber die Linsen spielen auch eine Rolle (schon mal gehört von den Gravitationslinsen ?).

Die D610 ist sicherlich keine Sportkamera, aber wenn man sich nicht zu dumm anstellt, kann man schon sogut wie alles damit bewältigen und sie ergänzt meine D7100 besser als eine 6D, obwohl... es gibt einige Canon-Linsen, die richtig appetitlich sind.

Das Schöne an der D610 ist:
- Sie performt praktisch so gut wie die viel teuerere D750, ist aber viel günstiger, die Nachteile sind gering und nicht wirklich gravierend
- Sie hat nicht die gigantische Auflösung der D7s und ihre Trägheit, für soviele Pixel kann ich auf die relativ günstige A7r zurückgreifen.
- Ich habe endlich für wenig Geld Zugriff auf zig interessante Objektive ohne cropen zu müssen.
Denn was zählt im Endeffekt ? Jawohl, gutes Glas, noch mehr gutes Glas, immer wieder gutes Glas !
Die Kameras gehen, die Objektive bleiben.

Dass die D610 schöne, grosse Pixel auf dem Sensor hat, ein vernünftiges AF und vieles mehr für einen dreistelligen Betrag hat ist natürlich schön, aber die Eintrittskarte im Stadium eines der beiden grössten Glaslagers bzw. das Nikon-Bajonett und das FX-Format zusammen, das ist was letztendlich zählt. Das ist wie eine Dauerkarte beim Bayern München für einen Fußballfan !

Nun bin ich dabei, habe sogar die 50mm f/1.8 und 85mm f/1.8. Ich weiß nicht mehr was ich bezahlt habe, ist verdammt lang her, aber sicherlich nur einen kleinen Bruchteil des Zeiss Batis 85mm f/1.8 G mit E-Mount, das nächsten Monat für 1.300 Pipen lieferbar wird.
Und das ist nur der Anfang !
Dabei muß man sagen, dass diese Linsen zum Feinsten gehören, was die Optikindustrie zu bieten hat (vgl. Tests von dxomarks über die D610) .Das sind also nicht irgendwelche Tribunen-Plätze, die man da bekommt, sondern so etwas wie Karten für die VIP-Lounge !

Weiter geht`s mit einen 24-70mm f/2.8. Ich suche zwar den Nikon gebraucht wie neu, aber soweit ich gesehen habe ist das Tamron mit Stabi nicht schlechter. Es steht ziemlich oben bei dxomarks mit einem Gesamtscore von 28 gleich auf mit den 3 Heiligen, die alle drei 27 Pünkte erzielen. und das schönste ist: Es kostet jetzt neu unter 800 Euro, also halb soviel vom Preis meines Sony 24-70.

So gesehen ist die D610 nach dem Preisverfall so etwas wie der VW-Käfer unter den Vollformat-Gehäuse.
Was meinen Sie ?

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Das ist keine Rezension, aber eine interessante Geschichte über die D600.
Nachdem eine Reportage im Fernsehen ausgestraht wurde, wie Nikon die Kunden mit Probleme mit Sensor-Flecken abwimmelte, hat die chinesische Regierung Nikon verboten einige Modellen in ganz China weiter zu verkaufen.
Innerhalb einer Woche hat Nikon erklärt, daß alle betroffenen Kunden, die es wünschen eine neue Kamera erhalten werden, ohne Rücksicht auf Ablauf der Garantie.
Na also, geht doch, man muß nur ein wenig helfen !

In Sache Menschenrechte können die Chinesen von uns lernen, aber bei Verbraucherschutz scheint es eher umgekehrt !
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am 4. Januar 2015
Seit vielen Jahren suche ich Ersatz für meine geliebte F-100.
Hier ist sie!
Für Amateure, die ihre alten Objektive weiter verwenden wollen, die perfekte Wahl.
Sensor ist übrigens nicht gleich Sensor!!!
Dieser stellt bei ISO 6400 die Bilder mit nur einem absoluten Minimum an Rauschen da.
Das ist für mich absolut unglaublich!
(siehe Kodak T-Max 3200 SW)
... und davon habe ich viele, viele selber entwickelt!
... und was waren die sogar in S/W körnig!
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am 5. März 2014
Es ist zum verrückt werden. Zuerst die D600, Ärger mit den Flecken auf den Bildern. Nachdem diese bei der Reparatur war und der Fehler nicht behoben wurde, hat uns Amazon das Geld zurück erstattet. Aber mein Sohn hat sich das Geld für die Kamera hart zusammen gespart und hatte vielleicht 3 Wochen eine einwandfreie Kamera und unsere Urlaubsbilder waren auch futsch.
Leider hat er sich dann für das neue Modell entschieden und nach genau 2 Monaten das gleiche Problem, Flecken auf den Bildern. Jetzt war sie schon einmal bei der Reparatur, die Flecken sind zwar etwas besser aber immer noch da. Und nun dürfen wir sie noch einmal einschicken ins Reparaturzentrum. Macht ja auch super Spaß seine Kamera nur hin und her zu schicken. Wir haben eine Menge Geld ausgeben und seit über einem halben Jahr (die D600 eingerechnet) keine funktionierende Kamera. Nie wieder Nikon.
1515 Kommentare| 38 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Februar 2014
Kürzlich ist mir meine Nikon D90 runtergefallen und das Kit-Objektiv 18-105 brach dabei am Kunststoffbajonett ab. Für mich ein Anstoß mir eine Nikon D610 zu bestellen, obwohl die D90 anscheinend den Sturz anstandslos überstanden hat.
Ich habe also die D610 getestet zusammen mit dem Kit-Objektiv 24 -85 mm, weil das DX-Kit 18-105 ein so hervorragendes Objektiv war. Ich sehe mich vor Allem als Landschaftsfotograf und habe die Vollformatkamera unter diesen Bedingungen getestet.
Fazit: die Aufnahmen mit der Nikon D90 zusammen mit dem 18-105 waren schärfer als die Aufnahmen mit der D610 mit dem 24-85. Selbst das 1.8 50mm von Nikon zeigte erst bei starker Abblendung leichte Vorteile gegenüber dem 18-105.
Meine Überlegung: Warum soll ich also eine schwere Vollformatkamera durch die Landschaft schleppen, mit teuren, schweren Festbrennweiten, wenn ich leichten Fußes mit der D90 und dem 18-105 ohne ständig Objektive zu wechseln Aufnahmen machen kann, bei denen man den Unterschied zur Vollformatkamera bei 1:1-Betrachtung mit der Lupe suchen muss.
Natürlich kann man mit dem Vollformat Objekte besser freistellen, wenn man das braucht oder auch mit den ASA-Zahlen weiter hochfahren. Aber anscheinend ist es nicht möglich, Objektive herzustellen, die den größeren Bildkreis der FX-Kameras bis an den Rand scharf bedienen. DX-Kameras müssen halt nur den Sweetspot in der Bildmitte verwenden. Wer also meistens eine große Schärfentiefe braucht und auch noch am Rand scharfe Bilder haben will ist mit DX und 12 Mio. Pixel bestens bedient.
[...]
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