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Kundenrezensionen

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am 16. Juni 2016
Hart, härter Banshee.
Bin auf Empfehlung auf die Serie gestoßen und muß sagen-wow!!!!! Alleine die wahnsinnigen Fights gehen einem unter
die Haut;einer der härtesten Nahkämpfe zwischen Mann und Frau in der Filmgeschichte!!!!!......und ich bin Veteran.Von der Besetzung der Haupt-und Nebenrollen kann man nur sagen-top! Kurzum:Walking Dead für die Lebenden. Freue mich auf Staffel 2.
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am 23. September 2014
Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, aber ich war schon überrascht angesichts einiger recht harscher Bewertungen der amerikanischen Serie "Banshee": "Gewaltverherrlichender Schund", "klinische Sexszenen", "unrealistisch und hölzern", "diffus und ohne roten Faden", ein unsympathischer Hauptprotagonist, der Rest (ebenfalls) "Laiendarsteller" - eine, wie es in einer Bewertung heißt, "der schlechtesten und dümmsten Serien der letzten Jahre".

Überrascht war ich von diesen Einschätzungen deshalb, weil mich "Banshee" und die zum Einsatz kommenden Schauspieler schlichtweg begeistert haben. Ich sehe derzeit im deutschen Fernsehen keine einzige - nicht eine - Serie, die es mit dieser US-Produktion aufnehmen kann. Gewiss, die Serie ist nicht perfekt. Man muss sich auf die Grundstory - Exhäftling nimmt die Identität eines Toten an, der gerade in einer Kleinstadt in Pensylvania, in der die Ex-Freundin des Ex-Häftlings lebt, seinen Job als Sheriff antreten wollte - erst einmal einlassen. Die Serie ist stellenweise - wie auch andere für das amerikanische Kabelfernsehen produzierte Serien ("Spartacus") - ziemlich brutal, und einige Handlungsstränge versanden aus unerfindlichen im Nirgendwo. Und dennoch ist "Banshee" in meinen Augen weit, weit überdurchschnittlich.

Und das meine ich nicht nur mit Blick auf deutsche Serien. Ich habe zeitgleich die erste Staffel der - hochgelobten - Serie "Alias" mit Jennifer Garner gesehen, genauer gesagt: angefangen zu sehen, denn nach acht Folgen habe ich aufgegeben. Dieser vermeintliche Meilenstein der TV-Geschichte war in meinen Augen einfach nur unerträglich: Ein absurder Plot, den die Heldin im Vorspann kurzatmig hinunterhechelt - ungefähr in der Weise, in der in der Werbung der "Zu Risiken und Nebenwirkungen..."-Satz hinuntergeschnurrt wird. Eine unglaubwürdige Heldin, die genau zwei Gesichtsausdrücke beherrscht - den eines erschrocken ins Scheinwerferlicht blickenden Rehs und eine - wie sie glaubt - verführerische Miene mit Schmollmund, wobei ihre völlig unnatürlich wirkenden Lippen (ähnlich wie bei Angelina Jolie) leider gar nichts Sinnliches haben. Hinzu kommen konstruiert wirkende Handlungsstränge, die es im Übrigen gar nicht gäbe, wenn die überdrehte Hauptdarstellerin ihre Gesprächspartner einfach mal ausreden lassen würde. Was das mit "Banshee" zu tun hat? Gehen wir es - nur aus Gründen der Bewertung - mal durch:

1. Der Hauptdarsteller

Ja, es stimmt, was in einigen Rezensionen geschrieben wird. Antony Starr als Sheriff Lucas Hood ist keiner, der (sofort) die Sympathien der Zuschauer gewinnt. Aber gerade das macht meines Erachtens das Faszierende der Hauptfigur aus - das Zerissene, das Zweifelnde, das Lakonische, das Lauernde, die brutale, in Rückblenden erzählte Gefängniszeit, die sich in seinen Blick eingebrannt hat wie Säure, die Furchtlosigkeit, mit der er durch seinen Alltag als Sheriff stapft. Antony Starr ist von seiner Statur her wahrlich kein Kämpfer - und dennoch "glaubt" man ihm den Lucas Hood, der jederzeit und ohne Rücksicht auf Zahl und Größe seiner Gegner zuschlägt, keiner Auseinandersetzung aus dem Weg geht und sich selbst gegen einen Profiboxer behauptet. Ein Ex-Krimineller, der als Sheriff Verbrechen aufklärt oder verhindert, sich dafür, wenn es denn nötig ist, mit dem "Paten" von Banshee County, Kai Procter (zu dem wir gleich noch kommen) verbündet, um dann bei nächster Gelegenheit wieder gegen ihn zu kämpfen, der nachts selbst schon mal auf Beutezug geht und ein ganz eigenwilliges (aber dennoch nachvollziehbares) Verständnis von "Gerechtigkeit" offenbart - man muss Lucas Hood nicht mögen, aber er ist in meinen Augen eine der faszinierendsten Figuren der TV-Serienlandschaft. Allein die fassungslosen Blicke der Polizisten von Banshee, wenn ihr neuer Chef sich mal wieder gegen alle Vorschriften und mit lockerer Faust seinen Weg bahnt, rechtfertigen es, sich "Banshee" zu Gemüte zu führen. Den Vergleich mit dem vermeintlichen Weltstar Jennifer Garner gewinnt Antony Starr haushoch.

2. Der Gegenspieler

"Banshee" wäre wohl nur halb so gut ohne den - europäischen Zuchauern aus Filmen von Lars Trier bekannten - dänischen Schauspieler Ulrich Thomsen, der Kai Proctor spielt, den überaus vielschichtigen "Paten" von Banshee County, einen von seiner Amish-Familie vor Jahren verstoßenen skrupellosen und mörderischen Geschäftsmann, der als Fassade eine Fleischfabrik betreibt, aber auch im Casino- und im Rauschgiftgeschäft mitmischt und seine Hände offenbar in allem hat, was einen schnellen Gewinn verspricht. Auch Proctor ist ein Zerissener, ein Getriebener, ein Mann mit tausend Gesichtern - und ähnlich wie Lucas Hood ein Mann ohne jede Furcht. Er nimmt seine Nichte Rebecca (Lilli Summons), die wegen ihres allzu freizügigen Lebenstils ebenfalls von ihrer Amish-Familie verstoßen wird, bei sich auf und führt sie nach und nach in seine brutale Welt ein. Schon bald ist eine allein durch Blicke und Gesten erzeugte erotische Spannung zwischen den beiden spürbar, die keine deutsche Serie so jemals hinbekommen hat. Obwohl ständig begleitet von seiner rechten Hand Burton, einem Mann, der wie ein Buchhalter aussieht, aber ein überaus effektiver Bodyguard ist, scheut sich Proctor nicht, selbst zuzuschlagen, wenn es nötig ist. In Folge 2 tritt er allein einer Meute von mit Baseballschlägern bewaffneten Indianern gegenüber, die es auf die Amish-Familien abgesehen haben. Der ständige, von verschwundenen Zeugen und vorübergehenden Waffenstillständen geprägte Kampf von Lucas Hood gegen Kai Procter, den Hood unbedingt hinter Gitter bringen will, aber eben dummerweise mitunter auch braucht, gehört zu den prägenden Handlungslinien der Serie. "Alias" hat keine annähernd vergleichbare Figur zu bieten.

3. Die Frauen

Ja, nahezu alle Frauen in "Banhsee" - von Hoods Ex-Freundin Carrie, die jetzt mit dem Bezirksstaatsanwalt verheiratet ist, über Proctors Nichte Rebecca bis hin zu Hoods Kollegin Siobhan und diversen Nebenfiguren - sind überaus attraktiv, und für amerikanische Verhältnisse ist die Serie recht freizügig. Und, ja, auch das ist sicher wahr, nicht alle erotischen Szenen sind dramaturgisch zwingend erforderlich. Aber "klinisch", wie es in einer Rezension hieß, sind sie auch nicht. Im Gegenteil, ich finde, dass die Szenen überaus sinnlich sind - und Lichtjahre entfernt von den albernen, züchtig-sterilen Liebeleien in "Alias". Im Übrigen: Die Frauen dort sind blass, austauschbar und in jeder HInsicht konturenlos. Klarer Vorteil "Banshee"!

4. Die Nebendarsteller

Ein weiterer Pluspunkt von "Banshee" (und ebenfalls ein klarer Vorteil gegenüber "Alias") sind die weiteren Nebenfiguren, die meines Erachtens für eine solche Serie relativ vielschichtig und interessant gezeichnet sind. Da ist beispielsweise Hoods Vertrauter Job (Hoon Lee), ein Transvestit und begnadeter Computer-Hacker mit einer Vorliebe für ausgefallene Outfits. Hoon Lee hat sich mit seiner formidablen Darstellung definitiv für höhere Aufgaben empfohlen. Da ist der todkranke FBI-Agent ("Selbst mein Krebs hat Krebs"), der Carries Vater, den berüchtigten ukrainischen Mafia-Boss Rabbit (Ben Cross), jagt und eine Schießerei in Banshee untersucht. Da ist der idealistische junge Bürgermeister, der Ex-Boxer, Salonbesitzer und Hood-Vertraute Sugar, der Bezirksstaatsanwalt, der plötzlich erkennen muss, dass er die Frau, mit der er verheiratet ist, gar nicht kennt, und und und...

Wie gesagt, man muss sich auf den Grundplot einlassen. Aber wenn man das einmal tut, bekommt man zehn Folgen beste Unterhaltung, die sich von dem deutschen Serien-EInerlei und auch von vielen amerikanischen Produktionen deutlich abhebt.

Fazit: Eine angenehme Überraschung und ein klarer Kauf!
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am 2. Oktober 2015
Die Rezensionen für Banshee sind so facettenreich, wie die Serie. Ich habe alle Staffeln gesehen und es gibt keine Serie, die mich so begeistert hat wie Banshee. Diese Kleinstadt ist ein Mikrokosmos der amerikanischen Bevölkerung. Alle dortigen Probleme kommen auf ungeschönte Art und Weise knallhart auf den Tisch: Neonazis, Native Americans, Amish, Mafia, Militär, Afro Americans, Drogen. Dazu schnelle Schnitte, klasse Musik, Witz in brutalen Szenen, starke Frauen und Kampfszenen, die nicht immer nur mit Waffen geführt werden. Strike back ist dagegen auf Dauer langweilig. Die Schauspieler sind großartig ausgewählt worden. Ich hoffe sehr, dass bald weitere Staffeln auf den Markt kommen. Die erste Staffel ist noch harmlos. Mit jeder neuen Staffel nimmt das Ganze an irrsinniger Fahrt auf. Besonders erwähnenswert ist der ständig wechselnde Vorspann. Erst beim zweiten Anschauen bemerkt man dort die versteckten Hinweise. Banshee wurde mit viel Liebe zum Detail gemacht. Übrigens, ich bin eine Frau und trotz der Brutalität der Serie völlig begeistert. Selbst Breaking Bad ist dagegen stellenweise langatmig und öde.
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am 6. April 2016
ich liebe diese Serie. Mit der Lieferung ging alles zügig und es war ansonsten auch alles in Ordnung. Kann ich nur empfehlen. Guckt sie euch auch mal an.
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am 2. Mai 2014
Über den Inhalt der Serie Banshee gibt die Kurzbeschreibung auf dieser Plattform bereits reichlich Auskunft und muss demzufolge nicht noch mal wiederholt werden.
Lassen Sie sich durch die etwas kindlich anmutende Gestaltung des Covers nicht blenden. Banshee ist eine knallharte und temporeiche Serie mit einem sympathischen Antihelden und mit vielen Wendungen in einem komplexen Handlungsstrang, die vor gnadenloser Action, unglaublicher Brutalität, hartem Sex und schwarzem Humor nur so trieft.
Allerfeinste Unterhaltung für Erwachsene eben, bei der sich nach den ersten Folgen gleich der Suchtfaktor einstellen will.
Die Bild- und Tonqualität der DVDs auf einem neueren LED-Fernseher ist sehr gut und in keinster Weise zu bemängeln.
Volle Punktzahl und eine klare Empfehlung!
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am 27. Dezember 2013
“Banshee” ist die neueste Originalserie des amerikanischen Senders Cinemax (Hunted) und bescherte ihnen die bis dato besten Quoten für eine selbstproduzierte Serie. Wie bereits bei einer anderen Serie des Senders, nämlich “Strike Back“, geht die Handlung hier klar erwachsene Wege. Überhaupt habe ich selten eine Action-Serie (was sie im Kern wohl auch ist, obwohl die Sache hier um einiges komplexer ist) gesehen, die so klar für Erwachsene gedreht wurde. Weg vom auch bei uns weit verbreiteten Weichspüler PG 13 Mist aus Amerika, gut find ich das, weiter so!

Schon alleine die Ausgangslage ist spannend und regt irgendwie auf eine ironische Art und Weise zum Schmunzeln an: ein Dieb/Gangster, der sich als Sheriff ausgibt und so in einer an sich ruhigen Kleinstadt, mit seinem “Oldschool – Dirty Harry” Auftreten, für einigen Wirbel sorgt. Als potentiellen Gegner bzw. Verbündeten zieht der Unternehmer Kai Proctor in Banshee so ziemlich alle Fäden, wenn es um krumme Geschäfte geht. Ärger macht auch der dienstälteste Deputy, der eigentlich Sheriff hätte werden sollen und Hoods Methoden nicht dulden kann.

Die Herzensdame des Antihelden hat inzwischen nicht nur mit der pubertierenden Tochter, dem kranken Sohn und den Geheimnissen vor ihrem Mann zu tun, sondern kämpft auch mit den wieder aufflackernden, längst vergessen geglaubten Gefühlen für den neuen Sheriff. Die wahre Gefahr kommt jedoch von Gangsterboss Mr. Rabbit, der seit 15 Jahren seine Diamanten zurück möchte und vor allem eines will: Rache, die von der extrem blutig und schmerzvollen Art.

Was “Cinemax” wirklich gut kann, ist toll gefilmte und dynamisch aussehende Actionsequenzen zu drehen. Was sie jedoch auch gerne haben, sind manchmal auch etwas ausgedehnte Sexszenen, in so gut wie jeder Folge. Warum mich dass hier weniger stört? Nun, dieses Szenen machen die Verhältnisse zwischen den Personen meistens noch komplizierter, bringen die Entwicklung der Leute voran und nicht selten lernt man sogar während dem Sex einiges über den Charakter der Beteiligten.

Was auch ein fester Bestandteil der Grundatmosphäre ist, ist die ständig in der Luft spürbare Anspannung, die nicht selten zu plötzlichen und brutalen Gewaltausbrüchen führt. Ohne Schonfilter aber auch ohne Hang zum Voyeurismus wird hier einiges gezeigt, was zwar immer zur Handlung passt, was das Erlebnis aber nicht weniger ungemütlich macht (eher im Gegenteil). Farblich gefallen mir vor allem die Rückblicke in die schönen Zeiten von früher und die dazu in starkem Kontrast stehenden Erinnerungen an die Gefängniszeit.

Trotz der Tatsache, dass dies eine Serie ist, die eine unglaublich große Anzahl an interessanten Figuren hat, ist der Mittelpunkt in diesem Chaos klar Lucas Hood. Der Neuseeländer Antony Starr, der mir zuvor nicht bekannt war, kann hier groß aufspielen. Vor allem den Wechsel von völlig furchtlos zu ohnmächtig verzweifelt, den bekommt er wirklich überzeugend hin. Man mag ihn einfach, fühlt mit ihm, der Kerl ist einfach cool und bekommt trotzdem ständig sein Gesicht demoliert. In Folge 6 der Serie sieht man, wie er (aus emotionaler Sicht) seine Unschuld im Gefängnis verliert, ein echtes Erlebnis, brutal auf mehreren Ebenen und der Albino-Typ ist seitdem einer meiner unangenehmsten Lieblingsbösewichte.

Ivana Milicevic ist Carrie bzw. Anastasia und obwohl oder gerade weil sie körperlich und seelisch öfters auch einen Striptease hinlegt, hat man ihr gegenüber eher ambivalente Gefühle. Sie will ihre Kinder schützen, das ist klar. Mit welchen Mitteln und wer dafür leiden muss, das ist aber eine Sache, die sie nicht immer sympathisch erscheinen lässt. Es gibt bei all den tollen Figuren echt keinen Darsteller, der seine Rolle nicht mit Leben füllen kann, alle kann ich zwar nicht nennen, ein paar müssen aber noch sein.

Hoon Lee ist Job, der Hackerfreund des Helden und der ist die schlagfertigste Tunte, die ich jemals gesehen habe. Den größten Anteil Humor aller Beteiligten bringt somit klar er ins Spiel. Er im Gespräch mit Frankie Faison, dem väterlichen Freund von Hood, da hört man einfach gerne zu. Ulrich Thomsen, verstossen von seiner gläubigen Familie, als einerseits völlig kontrollierter, andererseits manchmal gänzlich ausflippender Bösewicht Kai Proctor, ist ebenso einer der Highlights der Serie. Und Ben Cross als Mr. Rabbit ist einfach nur furchteinflössend, zwar weniger vielseitig in der Funktion als Antagonist als Proctor, jedoch nicht weniger beeindruckend.

Im Finale der zehn Folgen umfassenden ersten Staffel kracht es dann nochmal so richtig (sogar die Sexszene fehlt, ich wusste die können auch ohne) und ich muss schon sagen, selten war das Finale einer Serie so befriedigend, obwohl schon einiges an Handlung für die bereits genehmigte Staffel 2 angedeutet wird. Keiner der Beteiligten hat sich nach der Staffel nicht weiterentwickelt, niemand ist unbeschädigt davongekommen. Wenn man sich darauf einlässt, dann ist “Banshee” ein echtes Triperlebnis. Action, Humor, Sex, Gewalt, zahlreiche liebenswerte und ein paar hassenswerte Charaktere, Gefühlschaos bei den Beteiligten und dem Zuseher, ich war mit dem Gesamtpaket äußerst zufrieden.

“Banshee” bekommt von mir 5/5 den Dieb in uns Sheriff spielen lassende Empfehlungspunkte.
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VINE-PRODUKTTESTERam 18. September 2015
Nachdem ich Justified, Hell on Wheels und auch Longmire verschlungen habe, musste irgendwas im ähnlichen Stil her.
Banshee kam da genau passend. Ein wenig Wild West Stil, spielt in der heutigen Zeit, Hinterwäldlerstil, coole Typen, bleihaltige Luft und ordentlich Action! Zudem sehr brutal und einfach durch ein Wort sehr gut zu beschreiben: RAU!
Hier ist alles rau. Die Typen, die Sexszenen, die Gewaltszenen (teilweise wirklich sehr blutig und brutal) und allgemein das Ambiente!

Ich bin sofort süchtig geworden und besorge mir nun schnellstens Staffel 2!

Story:
Ein Krimineller erlangt durch einen Zufall die Identität des neuen Sherrifs von Banshee und sorgt dann für Recht und Ordnung.
Ihn verfolgt allerdings eine gewisse Vergangenheit, die ihn schneller einholt als er es glaubt!

Fazit:
Actiongeladen, blutig, gewalttätig, viel Sex, coole Charaktere!
Diese Serie hat alles was es braucht! Daumen hoch!!
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am 3. Januar 2014
Kurzinhalt: (kleine Spoilerwarnung!)
Ein Meisterdieb wird aus dem Gefängnis entlassen und nimmt die Identität von Lucas Hood an, eines designierten Sheriffs des Örtchens Banshee im Amish-Land Pennsylvania. Dort begibt er sich auf die Suche nach seiner ehemaligen Geliebten und Komplizin Anna. Der von den beiden betrogene Boss der ukrainischen Mafia (Mr. Rabbit) will endlich Rache. Gleichzeitig sorgt in Banshee ein korruptes und brutales Oberhaupt der Amish People (Kai Proctor)für rauhe Sitten: durch illegales Glücksspiel, Drogen und Bestechung....

Die Serie glänzt mit recht unbekannten Hauptdarstellern, dafür tauchen in den wichtigen Nebenrollen immer wieder bekannte Gesichter auf....z.B. der in bisher jeder Rolle fantastische Ulrich Thomsen als Kai Proctor (bekannt aus "Das Fest", Adams Äpfel..) und Ben Cross als Mr. Rabbit... ein Genuss den beiden beim Schauspielen zuzusehen...

Die Serie überzeugt mit viel Action, Spannung, schwarzem Humor und unglaublicher Brutalität. Will sagen, hier spürt man jeden Schlag der ausgeteilt wird, wunderbare Kampfszenen die so hart, schnell und realistisch inszeniert wurden, wie ich es schon lange nicht mehr in einer Serie gesehen habe. Anfangs wirkt die Serie noch unentschlossen, da die Genres aus Krimi, Action und Comicstyle überwiegen. Doch lässt man sich einmal auf die Geschichte ein, merkt man schnell, dass es sich hier nicht bloss um einen hirnlosen Actionkracher handelt, sondern vorallem interessante Charaktere vorkommen, die sehr vielschichtig angelegt wurden.
Die Story bleibt also trotz grossartiger Kampfszenen und Kamerafahrten, schnellen Schnitten und hochwertiger Ausstattung die treibende Kraft. Geschrieben und mitproduziert von Jonathan Tropper (von mir innigst bewundert und geliebt:))
Hier sei erwähnt, dass Mr. Troppers "normale" Romane ganz anders sind wie dieses Terrain...zu empfehlen jedenfalls in Buchform: "Sieben verdammt lange Tage" und "Mein fast perfektes Leben." Zu vergleichen mit "Little Miss Sunshine" Familien...in Buchform halt...

Kamera, Licht, Schnitt, Ausstattung befinden sich auf allerhöchstem Niveau und halten meiner Meinung nach locker mit den ebenfalls exzellenten anderen US- Serien mit (Bsp: Breaking Bad, Homeland, Deadwood, Hannibal)

Die deutsche Synchronisation ist hierbei recht gut gelungen. Die Originalfassung ist aber trotzdem jedem zu empfehlen, der nur ein bisschen Englisch beherrscht, vorallem die Stimme von Mr. Rabbit ist grandios und die tolle Inszenierung vermag wohl auch über etwaiges Nicht-Verstehen sicher hinweg zu helfen.

Die erste Staffel beinhaltet 10 Folgen a 50min. Chronologisch zu gucken ist hier ein Muss, da die Serie wie ein Film mit Überlänge aufgebaut ist und man dem roten Faden der sich durch die Staffel zieht, nicht aus den Augen lassen sollte und es wirklich von Folge zu Folge immer besser, düsterer und temporeicher wird.
Hat man sich mal in "Banshee" zurecht gefunden (spätestens nach den ersten 3 Folgen) dann geht der Suchtfaktor los und ich verspreche ein Feuerwerk an grossartigen Bildern, Spannung, harter Action, tollen Schauspielern und einer gut durchdachten Storyline.

Eine zweite Staffel wurde bereits fertig gedreht und soll im Februar 2014 ausgestrahlt werden.
Ein Minuspunkt ist der doch sehr teure Preis der DvD, bzw BluRay. Knappe 40 Euro für 10 Folgen, das ist doch sehr frech und schmälert ein bisschen die Freude an der Veröffentlichung.

Abgesehen davon ist Banshee aber trotzdem ein kleines Highlight am weiten Serien-Himmel.
Von mir gibts euphorische 5 (sehr) blutige Nasen bzw Sterne!
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am 8. Oktober 2013
...denn "Banshee" erzählt eine sehr komplexe Story mit vielen Haupt-Figuren, für jedes aufgedeckte Geheimnis werden meistens gleich drei neue Fragezeichen in den Ring geworfen, es gibt viel Sex, Gewalt, Intrigen und Schimpfwörter (die Freigabe ab 18 ist gerechtfertigt) und um den Überblick nicht zu verlieren, ist nichts mit kurz mal schnell in die Küche gehen und etwas zu trinken holen... :o)

HBO setzt seit Jahren auf dieses Erfolgsrezept und hat mit Antony Starr als Hauptdarsteller Lucas Hood jemanden an Bord, der ein wenig an die letzten Filme mit Ryan Gosling (Pokerface, nicht viel sprechen, düstere und undurchsichtige Vergangenheit, neigt zu Gewalt) erinnert. Spannend ist seine Rolle als Sheriff, da er hierzu die Gelegenheit ergreift, weil er den Tod des EIGENTLICH geplanten Sheriffs mitbekommt und dies als eine gute Gelegenheit ansieht, seine Identität zu wechseln, denn er hat gerade selbst fünfzehn Jahre im Knast gesessen.

Weiteres Personl in Banshee sind: ein schwarzer Bar-Besitzer, der selbst mehrere Jahre lang sass, ein äusserst böser und skrupelloser Schlachthaus-Besitzer, der in so gut wie alle legalen und illegalen Geschäfte der Stadt verwickelt ist (genial gespielt von Ulrich Thomsen, der in den späten Neunzigern und frühen Nuller-Jahren bereits in dänischen Filmen sehr positiv auffiel), die Ex-Freundin von Hood, die aktiv an seiner düsteren Vergangenheit beteiligt war und welche jetzt verheiratet ist (mit einem ziemlichen Langweiler...), Amish-Leute, Indianer sowie einige Leute aus Hood's düsterer Vergangenheit, die ihm ans Leder wollen und für zusätzliche Spannung sorgen.

Darsteller, Story, Kamera, Musik, Schnitt: alles erste Sahne, wie bei den meisten HBO-Serien.

Teoilweise erinnert die Serie an "Justified", auch wegen der dunklen Vergangenheit des Cops. "Twin Peaks" KANN ebenfalls als Referenz angesehen werden (nicht das es jemals eine Serie damit aufnehmen könnte, aber die Vielzahl der schrägen Geheimnissen und Verbindungen in dieser Kleinstadt lässt manchmal doch sehr an die David-Lynch-Serie erinnern)

Die Serie erreicht nicht ganz das Niveau von anderen HBO-Serien wie "The Sopranos", "The Wire" oder "Six feet under", da die Figuren eher an der Oberfläche bleiben und nicht so viel Tiefgang verliehen bekommen wie bei den genannten Serien - aber das kann ja noch werden. Eine zweite Staffel ist in Auftrag gegeben und wird bald in Amerika ausgestrahlt.

Noch was zum Härtegrad der Serie: teilweise ist dieser so krass in Szene gesetzt, dass es einigen Leuten eventuell zu viel sein könnte. Zum letzten Mal gesehen hab ich das in dieser Form in der allerersten HBO-Serie "OZ" - mit dieser hat der Sender damals Masstäbe gesetzt.

Ich vermute, in Deutschland wird sich kein Sender finden, der "Banshee" ungekürzt zeigen wird. Wer der englischen Sprache mächtig ist, ist mit dem Kauf der britischen DVD's gut beraten. Es gibt zwar keine Untertitel in Deutsch, aber in englisch und in etlichen anderen Sprachen. Bis auf das Amish sind die Darsteller aber relativ gut zu verstehen.

Ich hab die erste Staffel in wenigen Tagen "durch" gehabt und kann nur die höchste Anzahl von Sternen vergeben - und ich freue mich schon auf die zweite Staffel!
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am 15. November 2015
Eine der besten Serien die ich je gesehen habe . Hart und Erbarmungslos . Es ist verdammt Schade zu wissen das es nach der 4 Staffel nicht weiter geht .
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