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5.0 von 5 Sternen Klassiker!
In "Wolfsblut" wird die Geschichte eines wilden Wolfs-Hund-Mischlings erzählt, welcher ein Haushund wird, in "Ruf der Wildnis" genau andersherum.

Der Hund Buck wird aus dem sonnigen Kalifornien entführt und kommt in den Goldrausch nach Alaska. Dort erfährt er zum ersten Mal in seinem Leben Härte und Leid. Wie auch "Wolfsblut" ist "Ruf der...
Veröffentlicht am 15. November 2011 von St. S.

versus
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hundegeschichte aus dem Frühwerk Londons
Buck, ein großer Farmhund aus dem sonnigen Kalifornien, wird nach Alaska verkauft und dort zum Schlittenhund ausgebildet. Das Leben ist extrem roh, durch harte Arbeit, Gewalt und Hunger und immer wieder den Anblick des Todes verwildert Buck und wird zusehends zum reißenden Wolf. Schließlich folgt er dem "Ruf der Wildnis"...

Die Geschichte...
Veröffentlicht am 28. Oktober 2008 von Christian von Montfort


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker!, 15. November 2011
Von 
St. S. - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Ruf der Wildnis: Roman (Taschenbuch)
In "Wolfsblut" wird die Geschichte eines wilden Wolfs-Hund-Mischlings erzählt, welcher ein Haushund wird, in "Ruf der Wildnis" genau andersherum.

Der Hund Buck wird aus dem sonnigen Kalifornien entführt und kommt in den Goldrausch nach Alaska. Dort erfährt er zum ersten Mal in seinem Leben Härte und Leid. Wie auch "Wolfsblut" ist "Ruf der Wildnis" gewiss ein Bildungsroman. Er beschreibt wunderbar die Entwicklung des hündischen Protagonisten. Dies sowohl mit allen Vor- und allen Nachteilen. Das hätte nach meinem Geschmack auch etwas länger sein können; Nach "Wolfsblut" hatte man ein kompletteres Lesegefühl.

Der Roman ist über 100 Jahre alt und fesselt, sowohl in seiner Sprache als auch in seinem zeitlosen Thema. Das Prädikat Jugendroman macht ihn auch für Erwachsene nicht uninteressant. Für mich ein Klassiker den mal gelesen haben muss.

Ich werde ihn auch wiederlesen und wieder...
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hundegeschichte aus dem Frühwerk Londons, 28. Oktober 2008
Von 
Christian von Montfort (Barcelona, Katalonien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Ruf der Wildnis: Roman (Taschenbuch)
Buck, ein großer Farmhund aus dem sonnigen Kalifornien, wird nach Alaska verkauft und dort zum Schlittenhund ausgebildet. Das Leben ist extrem roh, durch harte Arbeit, Gewalt und Hunger und immer wieder den Anblick des Todes verwildert Buck und wird zusehends zum reißenden Wolf. Schließlich folgt er dem "Ruf der Wildnis"...

Die Geschichte erschien 1903, alternativ auch unter dem Titel "Wenn die Natur ruft". London hat seine wirklich berauschenden Werke erst später geschrieben. Der "Ruf der Wildnis" ist in Schreibstil und Spannung noch nicht so ausgefeilt und packend wie etwa der "Lockruf des Goldes", der "Seewolf" oder die "Insel Berande". Es liest sich eher wie ein Kinderbuch. Doch hier ist schon deutlich eine zentrale Idee in Londons Gesamtwerk ersichtlich, dass der Hund - respektive der Mensch - ein Produkt seiner Lebensumstände ist. Geht es um das nackte Überleben, so gilt nur noch das Recht des Stärkeren. Selbst der besterzogene Haushund wird dann zum Wolf oder er geht jämmerlich unter. "Töten oder getötet werden hieß es, alles andere galt als Feigheit. Und diesem Naturgesetze lange vergangener Tage gehorchte er". Auf den Menschen übertragen findet sich diese Idee am intensivsten im "Seewolf", der im folgenden Jahr erschien.

London hat später übrigens mit dem bekannteren "Wolfsblut" eine umgedrehte Handlung zum "Ruf der Wildnis" geschrieben. Hier sucht ein Wolf die Nähe der Menschen und wird zahm, weil er die Stärke spürt, mit der sie über die Natur herrschen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zurueck zur Natur ..., 19. August 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Ruf der Wildnis: Roman (Taschenbuch)
Hauptfigur des Romans "Der Ruf der Wildnis" von Jack London ist ein ehemals domestizierter Mischlingshund Buck, der waehrend des Goldrausches in Kalifornien Anfang des 19. Jahrhunderts verkauft wird und der sich unversehends vom behueteten Hundedasein in den Ueberlebenskampf eines Schlittenhundes katapultiert sieht. Allen Vermutungen zum Trotz ueberlebt er, indem er sich den veraenderten Lebensbedingungen anpasst. Dabei helfen ihm die erlernten Ueberlebenstechniken seines "1. Lebens" wenig, die im Laufe der Geschichte immer mehr in Frage gestellt werden. Je mehr es um das Ueberleben geht, umso mehr treten die urspruenglichen und zunaechst verschuetteten Instinkte in den Vordergrund, denn nur diese ermoeglichen dem Hund das Ueberleben. Nur der Staerkste ueberlebt, in der Wildnis mehr denn in der Zivilisation. Ohne zu viel zu verraten, Buck setzt sich durch und vollzieht den Prozess "vom Schosshund zurueck zur Natur". Auch in diesem Roman greift Jack London auf Extremerfahrungen seines Daseins als Goldgraeber zurueck, was dem Roman Authenzitaet, Glaubwuerdigkeit und Spannung verleiht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker, 17. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wir wollen den Kindern die Klassiker aus unserer Jugend nahe bringen und es klappt. Das Herunterladen über Amazon auf den Kindle funktioniert problemlos und begeistert immer noch.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eines meiner Lieblingsbücher!, 9. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Ruf der Wildnis: Roman (Taschenbuch)
Die Geschichte ist einfach einzigartig!

Meiner Meinung nach macht besonders die Erzählperspektive aus der Sicht des Hundes die Besonderheit dieses Buches aus; sie läßt den Leser in die ganze Gefühlswelt des Buck eintauchen, seinen unbändigen Überlebenswillen spüren und bis zum Ende mit ihm mitzittern.

Ein wunderbares Buch über die Erlebnisse des besten Freundes des Menschen- spannend bis zur letzten Seite. Unbedingt empfehlenswert!
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5.0 von 5 Sternen Erwachende Urinstinkte, 17. August 2014
Der Hund Buck, aufgezogen in einer liebevollen Familie, wird in der rauen Zeit des amerikanischen Goldrausches gestohlen und zum Schlittenhund abgerichtet. Er gerät an brutale Menschen, wird aber schließlich befreit und zieht mit seinem neuen Besitzer in die Wildnis Alaskas. Dort erwachen bei langen einsamen Ausflügen seine Urinstinkte: Er jagt und lebt wie ein Wolf und genießt seine Freiheit und Unabhängigkeit. Zuletzt wird er sogar das Alphatier eines Rudels. "Ruf der Wildnis" kann als Gegenstück zu "Wolfsblut" gesehen werden. In "Wolfsblut" wandelt sich das Wildtier schließlich zum Haustier. Beide Geschichten sind mitreißend erzählt. "Ruf der Wildnis" weckt Sehnsucht nach unberührter Wildnis und absoluter innerer Freiheit. Ein wunderbares Buch.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr guter Abenteuerroman, 7. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Ruf der Wildnis: Roman (Taschenbuch)
'Der Ruf der Wildnis' von Jack London ist ein fesselnder, teilweise überragend gut geschriebener Abenteuerroman, der nur anfangs und zum Ende hin ein paar schwächere Stellen hat. Das Buch empfehle ich gerne weiter, es ist allerdings schade, dass im Vergleich zur englischen Originalausgabe die einleitenden Zeilen

"Old longings nomadic leap,
Chafing at custom's chain;
Again from its brumal sleep
Wakens the ferine strain."

aus John Myers O'Haras Gedicht 'Atavism' fehlen. Ob diese in anderen Veröffentlichungen ins Deutsche übertragen worden sind, weiß ich nicht, Interessierte sollte dies aber keineswegs davon abhalten, dieses wirklich gute Buch zu lesen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen kaufen!, 2. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Ruf der Wildnis: Roman (Taschenbuch)
Eigentlich dachte ich daß ein so altes Buch nicht an mich geht, obwohl ich gerne und viel lese. Aber das Buch ist einfach wunderbar geschrieben, liest sich sehr leicht und man mag es nicht mehr aus der Hand legen. Schade daß die Geschichte an sich so kurz ist...
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5.0 von 5 Sternen Freiheit in der Natur, 7. September 2014
Wen dieses Buch nicht gefangen nimmt, dem ist nicht zu helfen. Der Ruf der Wildnis ertönt so laut, dass selbst einen Großstädter, der Beton für den Urstoff der Welt hält, eine unbestimmte Sehnsucht erfüllen muss.

Im Gegensatz zu häufig anzutreffenden Interpretationen wird hier übrigens keineswegs Darwins plumpes Recht des Stärkeren propagiert. Im Gegenteil, gerade menschliche Werte wie Liebe und unerschütterliche Treue zum Geliebten machen den Kern des Buches aus. Und natürlich der unermessliche Drang nach Freiheit, der nur in der Natur befriedigt werden kann.

Für uns Heutige bleibt das natürlich nur ein Traum.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Metapher für den Sinn des Lebens, 22. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Ruf der Wildnis: Roman (Taschenbuch)
"The Call of the Wild" eine Antwort, möglicherweise, auf die Frage nach dem Sinn des Lebens. Bucks Entwicklung vom dozilen, stolzen Begleiter des Menschen, der in angenehmen Verhältnissen lebt, zum urhaften Wesen, das - als Folge einer unverhofften Wende im Lebenslauf, die ihn ungeahnten Härten aussetzt - auf seine durch den Überlebenskampf gewonnene Stärke und seine zunehmend schärfer werdenden Instinkte vertraut. Das Ziel der Entwicklung, seine Bestimmung, nimmt sukzessive Konturen an. Zum Durchbruch kommt es schliesslich, nachdem die Bindung zum geliebten Menschengefährten durch dessen Tod gebrochen wird. Er wird nun - wie viele seiner Ahnen vor ihm- zum Anführer des Wolfsrudels. Er war der, der sich verwirklichte. Aber es verwirklichten sich auch die andern, Spitz, der im Kampf um seine Vorherrschaft getötet wird und Sol-leks, der bis zum letzten Atemzug in rigoroser Treue seine Arbeit als Zughund erfüllt, weil er sie schliesslich erfüllen will.

Den Ruf vernehmen und sich sukzessive in die Richtung entwickeln (lassen), die einem voll und ganz entspricht...
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