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5.0 von 5 Sternen Wie man sich heute noch unterscheiden kann
"Delivering Happiness. A path to Profits, Passion, and Purpose" hat sich mir aufgedrungen, weil Tony Hsieh in den vergangenen Jahren den Schuhversandhandel Zappos gegründet hat und zu einer Firma weiterentwickelt hat, die im vergangenen Jahr für ca. 1.000.000.000 US Dollar an Amazon verkauft wurde. Erstmal nichts wirklich spannendes, denn wie oft werden Firmen...
Veröffentlicht am 7. Juni 2010 von Paul Fritze

versus
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3.0 von 5 Sternen Hmm....
... ich habe Mühe, meine Meinung zu mr. Hsiehs Buch in Worte zu fassen. Auf der einen Seite fühlte ich mich ganz angenehm unterhalten, manches war bisweilen etwas esoterisch angehaucht, Leitmotive etwas dahergeredet. Schlussendlich beschreibt Hsieh wie er einige Male richtig fett Glück hatte (und einige Male auch das krasse Gegenteil), aber schlussendlich...
Vor 16 Monaten von Timo Hofmann veröffentlicht


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48 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie man sich heute noch unterscheiden kann, 7. Juni 2010
"Delivering Happiness. A path to Profits, Passion, and Purpose" hat sich mir aufgedrungen, weil Tony Hsieh in den vergangenen Jahren den Schuhversandhandel Zappos gegründet hat und zu einer Firma weiterentwickelt hat, die im vergangenen Jahr für ca. 1.000.000.000 US Dollar an Amazon verkauft wurde. Erstmal nichts wirklich spannendes, denn wie oft werden Firmen für unglaubliche Summen an andere Firmen verkauft? Aber der Weg, den er dabei gewählt, hat bewundere ich. In seinem Buch beschreibt er wie er schon in der Grundschule mit dem Verkauf von Ansteckern Geld verdient hat und diese Unternehmung nach ein paar Jahren an seinen kleinen Bruder übergeben hat, weil ihm langweilig wurde. Er wurde in College-Zeiten Filmvorführer und Restaurantbetreiber. Pizza hatte eine höhere Marge als Burger und man konnte Sie als einzelne Stücke teurer verkaufen, als als Ganzes, also wurde das Restaurant nach kurzer Zeit eine Pizzeria. Er war Unternehmer, kein Kulinariker.

Hsieh beschreibt den Weg über seine erste Firma LinkExchange, die er nach wenigen Jahren bereits für über 250 Mio US Dollar an Microsoft verkauft hat, bishin zur Finanzierung von Zappos' Gründung und seinem dortigen Einstieg als CEO. Natürlich geht es wie in jedem Unternehmen darum, so viel Geld wie möglich zu verdienen, aber es ging ihm von Anfang an darum den Menschen nicht zu vergessen, sondern das Gegenteil zu tun: Den Menschen, und zwar jeden einzelnen, in den Vordergrund zu stellen. Dafür wurden und werden bis heute auch höhere Kosten als in anderen vergleichbaren Unternehmen in Kauf genommen, die sich langfristig positiv auszahlen.

Ein Beispiel:
Es gibt im Kundenservice von Zappos keine Anleitungen wie man einen Kunden zu behandeln hat und wie lange man mit einem Kunden sprechen darf, weil man darauf vertraut, dass jeder Mitarbeiter nach bestem Wissen handelt. Gibt es ein Produkt nicht bei Zappos im online Store sind die Mitabeiter sogar angehalten alternative online Stores zu durchsuchen und die entsprechenden Angebote an die Kunden zu geben. Es geht einzig und allein darum dem Kunden zu helfen auch wenn man in diesem Moment Umsatz verliert. Dem Mitarbeiter wird dabei volles Vertrauen geschenkt, dass dieser richtig handeln wird. Ein Telefonat mit einem Kunden wird bei Zappos nicht als effektiv abzuhandelndes Verkaufsgespräch angesehen, sondern als die Chance bei dem Anrufer den bestmöglichen Eindruck durch den bestmöglichen Service zu leisten.

Diese Kultur strahlt in jeden Bereich: Dienstleister und Partnerfirmen werden bei Besprechungen grundsätzlich zum Essen eingeladen - ohne Ausnahme. Zappos veranstaltet Touren durch das Unternehmen in Las Vegas für jeden der interessiert ist, lässt Paare von Elvis vor Ort verheiraten und bestellt auch schon mal Pizza für Menschen, die zwar die Telefonnummer von Zappos kennen, aber nicht die vom örtlichen Pizza-Bringdienst.

Zappos probiert aus, geht Wege, die vorher noch keiner gegangen ist und lässt Fehler zu. Transparenz, Spaß an allem was Zappos macht und Service in alle Richtungen (Kollegen, Kunden, Dienstleister, etc.) stehen in den Grundsätzen des Unternehmens verankert. Die Email von Tony Hsieh an seine Mitarbeiter nach dem Verkauf an Zappos zeigt das sehr deutlich (ca. 20 Minuten Lesezeit).

Im vergangenen Jahr häufte sich der Ausspruch: "Machen hilft!" in verschiedenen mit Freunden von mir geführten Gesprächen. Die Angst Dinge zu tun, die noch keine Anderer gemacht hat ist oftmals groß und erfordert einiges an Mut. Hsieh bringt das in seinem Buch wie folgt auf den Punkt:

'It may seem sometimes like we don't know what we're doing. And it's true: we don't. That's a bit scary, but you can take comfort in knowing that nobody else knows how to do what we're doing either' so there are no experts in what we're doing. Except for us: we are becoming experts as we do this.'

Ich bin nicht wirlich gut darin Rezensionen zu schreiben, sondern versuche hier meine Begeisterung wiederzugeben, die ich vergangene Woche erlebte, als ich das Buch gelesen habe. Das Buch ist nicht nur lesenswert, wenn man Kopf einer Firma ist, gerade eine solche Gründen möchte oder Firmen berät, sondern für jeden, der mit Begeisterung ansieht wie unterschiedlich man an Aufgaben herangehen kann. "Delivering Happiness" halte ich deswegen nicht nur für ein lesenswertes Buch, sondern für einen hervorragenden Grundsatz.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterhaltsames Buch, 20. August 2010
Beim Lesen spürte ich die Begeisterung die Hsieh in seine Projekte gesteckt hat. Nicht Planung und Strategie bestimmt seinen Managementstil sondern schaffung von Rahmenbedingungen und Arbeitskulturen um damit in der Lage zu sein auf Herausforderungen zu reagieren.
Ich habe das Buch an einem Tag in einem Stück durchgelesen und kann es empfehlen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit Werten Unternehmenswert schaffen, 24. Juni 2010
Das Buch wirkt auf den ersten Blick wie ein weiterer Marketing-Schachzug von Zappos-Gründer Tony Hsieh.
Tony Hsieh hat mit diesem Buch ein Werk geschaffen, in dem er wertvolle Erfahrungen auf dem Weg zum persönlichen Glück mit einmaligen Einblicken in die Erfolgsformel seines Unternehmens zappos.com kombiniert.
Mich hat dieses Buch begeistert, da gezeigt wird, dass Unternehmer mit Erfolg belohnt werden, wenn sie mit Mut und Konsequenz die Kundenzufriedenheit in den Mittelpunkt ihres Schaffens stellen.
Es gibt viele Unternehmer, die Kundenzufriedenheit als oberstes Ziel definieren. Bisher habe ich noch keinen Ansatz gesehen, der in derartiger Konsequenz umgesetzt worden ist.
Zu wünschen wäre, dass Happiness künftig für zappos.com auch Themen wie Qualität der Waren und Umweltschutz noch stärker beinhalten würde.
Ein überaus inspirierendes Buch, das jeder Unternehmer einmal lesen sollte.
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3.0 von 5 Sternen Hmm...., 17. Dezember 2012
... ich habe Mühe, meine Meinung zu mr. Hsiehs Buch in Worte zu fassen. Auf der einen Seite fühlte ich mich ganz angenehm unterhalten, manches war bisweilen etwas esoterisch angehaucht, Leitmotive etwas dahergeredet. Schlussendlich beschreibt Hsieh wie er einige Male richtig fett Glück hatte (und einige Male auch das krasse Gegenteil), aber schlussendlich mit einem guten, kleinen Kernteam grosses bewirken konnte. Wie er das nun genau anstellte, sagt er uns dann doch nicht, gibt aber immer wieder mal Hinweise.

Als Managementlehrbuch gibt es (viel) zu wenig her, als Unterhaltung ist es etwas managementlastig und müsste daher eher Biographie genannt werden. Was will es eigentlich sein?
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5.0 von 5 Sternen Ein Muss für jeden BWL-Studenten und jede angehende Führungskraft, 4. September 2012
Von 
Christian Bleis (Hannover, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Ein wunderbares Buch, über die Kraft und Dynamik von Unternehmensgründungen. Dabei liegt der Hauptfokus nicht auf der sicherlich beeindruckenden Erfolgsstory von Tony Hsieh bzw. Zappo, sondern

1. auf der Art und Weise, wie durch Fokussierung auf den Kunden und seine Zufriedenheit (ausgesprochen) erfolgreich gewirtschaftet werden kann; und

2. wie durch die Schaffung von entsprechenden Rahmenbedingungen und die Beachtung einer innovativen, kommunikativen Unternehmenskultur die Mitarbeiter nicht nur zufrieden und "committed" sind, sondern das Unternehmen sich ständig und "scheinbar spielerisch einfach" verändernden Rahmenbedingungen anpassen kann.

Sollte zur Pflichtlektüre von Management-Vorlesungen gemacht werden.
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5.0 von 5 Sternen "First they ignore you, then they laugh at you, then they fight you, then you win". Gandhi, 2. September 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Mit diesem Zitat leitet Tony Hsieh das erste Kapitel seines Startup-Wegs bis hin zum Unternehmen Zappos ein, und er beschreibt es mit den Augen, mit der Energie und Leidenschaft, mit den Worten eines Unternehmers.

Da werden sich so manche Leser die Augen reiben, wenn sie es mit den Prozessabläufen vergleichen, die möglicherweise in den Unternehmen üblich sind, für die sie arbeiten, weil sie eben nicht von Unternehmern sondern von hochbezahlten Managern geführt werden, die Entscheidungen vielleicht zunächst einmal im Sinne ihres Netzwerks (= Klüngel) treffen, um ihren Schutzwall nicht zu beschädigen (Ziel = Gehaltsabsicherung bzw. goldener Fallschirm).

Der Aufbau eines Unternehmens ist gleichsam ein Drahtseilakt, bei dem alle an einem Strang ziehen müssen, weil er sonst scheitern wird. Kein Vergleich mit einem etablierten "Laden", in dem mindestens ein Blockbuster den Umsatz und die Marge bringt – mit den bekannten Auswirkungen, die einst jemand mit den Zuständen in einem Zoo verglichen hat, in dem die Tiere Tag für Tag machen können, was sie wollen, weil der Wärter ohnehin morgens das Futter bringt (bis eines Tages der Zaun um den Zoo abgerissen wird und alle in der freien Wildbahn stehen …).

Vielleicht wird der eine oder andere Leser auch feststellen, dass bei dem hier beschriebenen Entwicklungsprozess überhaupt kein Platz für degenerative Mechanismen wie Mobbing ist (es lohnt sich im Grunde nicht, auf Mobbing einzugehen - wer zum Mob gehört, mobbt, und kann gemobbt werden; wer nicht zum Mob gehört, hält sich möglichst fern und schenkt sich jeden Versuch, sich dort einzubringen; das wird "Sender-Empfänger-Modell" genannt).

Diejenigen, die es lesen sollten, werden es vermutlich nicht lesen, und jene Gehaltsabhängigen, die es lesen und verstanden haben, worum es geht, werden es sicher nicht umsetzen dürfen, weil sie von denjenigen, die es lesen sollten, im günstigsten Fall (nur) blockiert werden. Da sind dann jene Spezialisten am Werk, die, in den letzten Zügen liegend, Brainstorming-Sessions einberufen oder Verkaufstrainings anordnen und damit Sackgassen eingestehen, von deren Ursachen sie nicht den Hauch einer Ahnung haben. Fachartikel wie "J. Denrell & Ch. Liu. Top performers are not the most impressive when extreme performance indicates unreliability. PNAS USA 109, 9331 – 9336 (2012)" lesen sie nicht.

Unternehmerisches Denken und Handeln – dieses Buch ist großartig!
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5.0 von 5 Sternen Die Geschichte von Zappos: Inspirierend und beeindruckend, 17. März 2012
Wer schon mal einen Vortrag des Zappos-Gründers Tony Hsieh gesehen hat (ob live oder als Video), der ist hüchstwahrscheinlich eh ein Fan des Unternehmens. Es gibt wahrscheinlich wenige deutsche Amazon-Kunden, die schon einmal bei Zappos bestellt haben. Aber soviel sei verraten: Es ist wirklich ein Erlebnis, wenn man sich an den Kundensupport wendet. Ich war sehr beeindruckt.

Ich habe selbst eine e-commerce-Startup mit zwei Freunden gegründet; und das Buch war sehr inspirierend für mich, weil Hsieh sehr überzeugend darstellt, wie wichtig Zielstrebigkeit und die Firmenkultur von Zappos sind für diese (und seine) großartige Erfolgsgeschichte. Ich würde das Buch jedem Unternehmer ans Herz legen, der einfach mal inspiriert werden - oder tatsächlich den Service im eigenen Unternehmen verbessern will.
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5.0 von 5 Sternen OVER 1 BILLION IN FUN READING ;-), 10. Februar 2012
Dieses Buch ist einfach nur empfehlenswert für jeden, der offen ist für eine etwas andere Denk- / Handelsweise als die übliche 08/15 Businessstruktur. Ein grosser Lesespass mit grosser Lebensansicht. Nicht viel reden - einfach lesen und sein Ding machen!!!! Tony Hsieh for President ;-)
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4.0 von 5 Sternen Wirklich gutes Buch (mit Ausnahme der letzten beiden Kapiteln), 9. Februar 2014
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Die ersten Kapitel gefielen mir super; die Geschichte der Auf und Abs. DIe letzten beiden hingegen kamen mir eher vor wie ein total subjektives Werbeprospekt darüber wie toll das Unternehmen ist.

Der tolle Eindruck der ersten Kapitel überwiegt jedoch
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5.0 von 5 Sternen Wow, 20. Januar 2014
What a great book, hugely inspiring and a really good entertaining read. One of the best business books I read so far.
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