Kundenrezensionen

862
3,5 von 5 Sternen
Inglourious Basterds
Format: Amazon Instant VideoÄndern
Preis:2,99 €
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2 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Februar 2010
das thema drittes reich wurde hier auf beste art und weise komödiantisch dargestellt. allerdings kommt der ernste hintergrund des filmes auch zur geltung.
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4 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. November 2009
Gut, daß man Rezensionen bei Amazon überarbeiten kann.

Nun hatte ich endlich die Gelegenheit, den Film ein zweites Mal anzusehen und muß bzw. kann wie vermutet mein Urteil ändern.

Der Film ist zwar etwas anders als frühere Werke von Tarantino, aber dennoch zweifelsfrei als ein solcher zu erkennen. Gewalt, mehrere miteinander verwobene Storylines, den Zuschauer auf die Folter spannen, unerwartete Wendungen und viele und lange Dialoge.

Zunächst einmal ließ der Trailer einen etwas anderen Film erwarten. Aber gut. Das war auch der Grund, warum ich beim ersten Anschauen etwas enttäuscht war. Beim zweiten Mal jedoch hat sich diese Enttäuschung größtenteils in Luft aufgelöst.

V.a. meine Hauptkritik ist quasi obsolet. Ich hatte kritisiert, daß im Anfangsdialog zwischen Landa und LaPadite von Französisch ins Englische gewechselt wird. Damals ging ich noch davon aus, daß dies eine Konzession an das amerikanische Publikum war. Jetzt gehe ich eher davon aus, daß dies quasi ein Trick von Landa war, um zu verhindern, daß die versteckten Juden die Unterhaltung verstehen würden. Im Übrigen wird ja relativ viel Deutsch gesprochen. Man gewinnt fast den Eindruck, als wären Deutsch, Französisch und Englisch jeweils etwa zu einem Drittel als (Film-)Sprache vertreten.

Tarantino hat die erzählte Geschichte gewohnt ausgeschmückt, durch Dialoge und Nebenhandlungen, und ein Fest für die cineastischen Sinne geschaffen. Ohne Zweifel sticht die Figur des Hans Landa heraus, nicht zuletzt durch das Spiel von Herrn Waltz (s.u.). Aber ebenso beeindruckend ist die Liste der übrigen Schauspieler, die doch eine gewisse Klasse hat. Tarantino wartet ja in jedem seiner Filme mit Schauspielergrößen in ungwohnten Rollen auf. In Inglourious Basterds ist diese Liste besonders lang. Außerdem dürfte es kaum einen "amerikanischen" Film geben, in denen so viele bekannte deutsche Schauspieler mitwirken (dürfen).

Die schauspielerischen Leistungen sind über jeden Zweifel erhaben. Genauso wie das (fremd-)sprachliche Talent der Herren Walz und Brühl! Wobei Christoph Walz sicher die bemerkenswerteste Vorstellung abliefert. War Herr Walz hierzulande vor allem in Fernsehspielen zu sehen und dabei gefühlt fehlbesetzt, weil er nicht selten "zu gut" für diese war, konnte er hier all seine Register ziehen und auf größerer Bühne und einem größerem Publikum zeigen, was er kann. Und das ist filigranes Schaupiel vom Feinsten.

Ich persönlich kann (und konnte nie) mit einem Til Schweiger nicht viel anfangen. Sein schauspielerisches Talent blieb mir bisher weitgehend verborgen. Vielleicht muß man ja auch weiblich sein, um seine "Fähigkeiten" schätzen zu können...

Vermutlich waren es meine Erwartungen, die durch die Trailer geweckt wurden, die mein erstes Urteil verhältnismäßig verhalten ausfallen ließen. Nach erneutem Genuß kann ich nun sagen, daß mir der Film gut gefällt. Die Schauspieler (zum größten Teil) top, die story ist Tarantino-typisch.

So fällt mein Urteil nun nach dem zweiten Durchlauf deutlich anders und positiver aus als noch zuvor. Unbedingt ansehen!
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2 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Januar 2010
Kaufen, ansehen - Sie werden es nicht bereuen.

Waltz' spielt genial, Tarantino zieht alle Register, was will man mehr.

Deshalb perfekt.
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3 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. März 2010
hervorragende Schauspieler, eindrucksvoll gespielt, nur leider unnötigerweise historisch völlig unsinnig: alle Nazi-Größen fallen einem Anschlag im Kino zum Opfer! Was soll das? Das hat mir den Film sehr verleidet.
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0 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. März 2013
gute parodie vom 2nd world war mit verdammt guter schauspieler besetzung! doch es gibt durchaus noch bessere filme z.B. Snatch - Schweine und Diamanten; oder Bube Dame König Gras! ;) (Der Blutige Pfad Gottes ist auch ned zu verachten xP)
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27 von 108 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Dezember 2009
Ich will vorwegnehmen das ich mich durchaus als Tarantino Fan sehe...habe bisher alle
Filme genossen (selbst Death Proof...) aber DER hier...
Bei dem Hype der um den Film gemacht wurde habe ich etwas gänzlich anderes erwartet!
Er ist schlicht und ergreifend L*A*N*G*W*E*I*L*I*G hoch 10...Zusammenhanglose Abläufe
die wohl an die Grandiosen Episoden in Pulp Fiction angelehnt sein sollen,Grottenschlechte
Dialoge...etc. Da hätte man WEIT mehr draus machen können! Einzig Herr Waltz ist in Absoluter
Spiellaune und hat mir zumindest Teilweise den Abend gerettet ;-) Anscheinend wollten
sich keine Hochkarätigen Stars mit dem Script abgeben daher der verdächtig hohe Anteil
an Deutschen Akteuren...und Herr Pitt??? Entweder hat er den Vertrag im Suff unterschrieben
oder er brauchte dringend Geld...seine Unlust sieht man ihm jedenfalls an.

Fazit: Ein NOGO für meine Sammlung,auch wenn das Cover noch so Cool aussieht...

mfg
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1 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. September 2011
als echter tarantino-fan habe ich jahre gewartet, bis ich mir diesen film angeschaut habe, weil mich die vordergründige handlung und das auseinandersetzen mit "unserer" vergangenheit hat müde werden lassen, da ich als mittlerweile 40jähriger nun wirklich nichts mehr mit dem deutschen reich zu tun habe- ja ja, jeder deutsche sollte sich seiner vergangenheit bewusst sein--ich kanns nicht mehr hören. und dann dieser erfrischende streifen :-)

schon nach ein paar minuten erkennt man, dass tarantino hier am werke ist und uns zeigt, dass die jetzige deutsche generation sich nicht mehr schämen muss, ein deutscher zu sein. tarantino sagt in einem interview, dass es interessant war, den film das erste mal mit deutschen zu sehen-ein volk, dass durch nazi-deutschland dogmatisiert ist, kann plötzlich über diesen film(und die geschichte) lachen- das fand er sehr positiv und erfrischend.

tarantino zeigt hier wieder seinen perfektionismus beim thema recherche-denke, er kann mit jedem deutschen geschichtslehrer zu diesem thema mithalten. ab einem gewissen zeitpunkt geht er völlig von der geschichte ab und lässt sich kreativ gehen.

mein hauptinteresse galt jedoch von anfang an der schauspielerischen leistung von christoph waltz- wollte einfach sehen, wieso er den oscar bekommen hat- kann nur sagen: mehr als zu recht hat er ihn verdient. brad pitt war schon mal besser, daniel brühl ist die rolle auf den leib geschneidert und auch till schweiger hat eine daseinsberechtigung.

fazit: ein sehenswerter film mit geistreichen dialogen-und ein echter tarantino.
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1 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Dezember 2009
Um eines gleich mal vorweg zu nehmen. Der neue Tarantino - Streifen ist meiner Meinung nach weit von einem Meisterwerk entfernt, doch es gibt einige Gründe, warum der Film letztendlich doch überzeugt und unterhält. Zum einen wäre die exzellente Besetzung von Christoph Waltz über Brad Pitt bis zu Eli Roth. Auf der anderen Seite gibt es brilliante Dialoge, so wie einen exzellent aufspielenden Christoph Waltz, ohne den der Film auf jeden Fall ein Reinfall geworden wäre. Die Besetzung ist zu 90% deutscher Herkunft, wobei man da ja in Sachen Qualität natürlich Abstriche machen muss. Til Schweiger fällt in seiner Rolle nicht weiter auf, überzeugt jedoch auch nicht. Sogar der Komiker Zack bekam eine sehr coole Nebenrolle spendiert, was mich zuerst ein wenig irritierte. Diane Kruger spielt zu künstlich und ist daher für mich als Darstellerin ein für alle mal durchgefallen. Melanie Laurent spielt überzeugend und erntshaft. Auch Daniel Brühl hat mir in seiner Rolle sehr gut gefallen. Dennoch wirkt der Film manchmal etwas zu sehr wie ein Trash - Comic an statt einer Kriegsfilm - Hommage. Ich glaube Tarantion konnte sich selbst nicht so richtig entscheiden. Nichtsdestotrotz gibt es herausragende Dialoge, abgetrennte Skalpe, so wie eine leiese Liebesgeschichte. Der bisher ungewöhnlichste Tarantiono - Streifen.

4 Satte Sterne
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2 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. September 2011
Weil meine Frau "Inglourious Basterds" einen deutschen Titel enthalten sehen wollte, bestellte ich es von Amazon.DE.
Sie mag eine Szene des Dialoges zwischen Leutnant Archie Hicox und Major Dieter Hellstrom in der Bar besonders, weil etwas Tiefes in europäischer Kultur nett ausgedrückt zu werden scheint.
Wir würden andere Filme mit deutschem Titel gern benutzen, um Deutsch zu lernen.
Dank!
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2 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Dezember 2009
Wenn ein Regiseur es schaft 154min Film, also deutliche Überlänge, kurzweilig, ja sogar zu kurz erscheinen zu lassen, dann kann er sicher ziemlich gut unterhalten.

Inglorious Basterds hat keine Hänger, sowie keine einzige Sekunde in der nicht Spannung aufkommen will. Gegen Ende des Films erreicht die Spannung ihren Höhepunkt und flacht danach gemässigt ab.

Dieser Film ist ein komödiantisches splater Drama bei dem man während und auch danach nicht weiß ob man sich freuen oder weinen soll.

Es gibt wie der Titel es sagt "Unrühmliche Bastarde" keinen so recht mit dem man mitfühlen kann und will. Gewalt trifft auf Gegenwalt, wodurch noch mehr Gewalt erzeugt wird. Tarantinos Bottschaft scheint genau diese zu sein. Mörder gibt es auf jeder Seite. Keiner bekleckert sich mit Ruhm.

Die überzogenen Schießereien und Gewaltdarstellungen wirken grotesk. Es ist nicht schön anzusehen. Der Anblick widert einen regelrecht an.

In Inglorious Basterds gibt eine bis auf wenige Mängel herausragende deutsche Schauspielliga die Klinke in die Hand.

Ich habe darüber nachgedacht ob Chrisoph Waltz als Landa die Szene wirklich übernimmt, sobald er auftritt. Das tut er wirklich. Das faszinierende dabei war für mich der deutliche Mangel von Bösartigkeit in der Darstellung seines Charakters. Egal was er tat, er blieb unglaublich freundlich und ja sogar sympathisch.

Als wahren Fehlgriff des Films bezeichne ich Diane Kruger. Sie wirkt wie eine Schauspielerin, die wirkt als ob sie schauspielert. So eine Doppelagentin hätte es nie und nimmer bis zur Premiere geschaft, die wäre schon am ersten Tag ihrer Agentenkarriere aufgrund ihrer Künstlichkeit von irgendwem erlegt worden.

Til Schweiger muss bekanntlich überall mitmischen wo es gilt einen Deutschen zu spielen. Er hat meiner Meinung nach nur einen Gesichtsausdruck drauf und wird wie seine Kollegin Kruger auch überschätzt. Zu Sterlitz passt sein Spiel aber ganz gut. Er hat einige Lacher auf seiner Seite.

Brad Pitts Spiel von Aldo Rain wirkt überzogen, aber gerade deshalb auch passend zum Film. Er erhällt den Splater-Effekt aufrecht und das durch den Film hinweg. Ich habe ihn jedenfalls sehr gern gesehen.

Besonders interessant fand ich den inneren Konflikt von Shosanna und ihr Zusammenspiel mit Zoller, der anfangs schüchtern, dann Stolz auf seine Heldentaten, dann sogar regelrecht angewidert von seine Taten wirkt. Welches Ende beide nehmen ist wirklich traurig.

August Diehl nimmt die Szenen in dennen er spielt auch sofort ein und lässt andere dagegen verblasse. Dabei wirkt er aber stehts wie der böse Feind.

Insgesamt finde ich, dass bei diesem Film nichts hätte besser gemacht werden müssen. So wie es ist passt es einfach.
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