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62 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gefangene...
... das sind alle Protagonisten dieses düsteren Thrillers mit Hugh Jackman und Jack Gyllenhall des kanadischen Regisseurs Denis Villeneuve. Und gefangennehmen wird der Film unweigerlich jeden Zuschauer, den er ist packend und wendungsreich erzählt, bleibt dabei frei von Kitsch und Klisches, bewertet nicht, sondern dokumentiert nur das Geschehen auf der...
Vor 16 Monaten von Xavier Storma veröffentlicht

versus
13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Thriller mit Licht und Schatten - und kein außergewöhnliches Meisterwerk
Wenn ein Film mit soviel Vorschusslorbeeren und geradezu hymnischen Kritiken versehen wird wie "Prisoners", dann erzeugt das beim Zuschauer eine Erwartungshaltung, die das Werk kaum erfüllen kann. Nicht weniger als eine "Thriller-Sensation" nannte etwa der SPIEGEL den Streifen des kanadischen Regisseurs Denis Villeneuve - wenn die Latte so hoch...
Vor 15 Monaten von Blagger veröffentlicht


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5.0 von 5 Sternen Grenzgenial, 10. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Prisoners (DVD)
Es beginnt sehr lau und ich muss ehrlich gestehen, ich habe schon sehnsüchtig nach meinen Stricksachen gesucht - doch dann geht es Schlag auf Schlag und bleibt spannend bis zum Schluss.
Der Film ist sehr gut und vor allem real gemacht. Während in anderen Filmen die Helden nie Schwierigkeiten haben ihrem Gegenüber das Gesicht zu zerschlagen, sieht man hier wie schwierig es wohl wirklich sein muss, jemanden auf diese Art weh zu tun.
Man rätselt und rätselt, keine Spur erweist sich als richtig - und die, welche es dann ist - mit der hat man am wenigsten gerechnet.

Ein Kauf, den ich auf keinen Fall bereue und jeden empfehle, der gerne sein Hirn beim fernsehen einschaltet und der noch nicht gegen Brutalität abgestumpft ist!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hochspannung garantiert, 20. Februar 2014
Von 
Eldur Verlag GbR (Beutelsend) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Prisoners (DVD)
Der Film handelt von verschwundenen Kindern, der Suche nach ihnen und dem Täter und beleuchtet sehr eindringlich das Thema Selbstjustiz und Folter.
Es beginnt damit, dass bei einem Treffen zweier benachbarter und befreundeter Familien die jeweils kleinsten Töchter (8 Jahre) eine Trillerpfeife suchen wollen und dann plötzlich wie vom Erdboden verschwunden sind. Großeinsatz der Polizei, ein erster Verdächtiger ist schnell gefunden. Allerdings ist dieser Verdächtige hochgradig schwachsinnig, und in Ermangelung belastender Spuren wird er dann auch schnell wieder freigelassen. Das passt dem Vater eines der Mädchen ganz und gar nicht, er ist davon überzeugt, dass der Schwachsinnige etwas weiß. Nicht zu unrecht übrigens, da der Schwachsinnige, der leider alles andere als redselig ist, zweimal etwas sagt, das ziemlich eindeutig ist, aber das nur der Vater hört.
Was dann folgt, ist nichts für schwache Nerven.
Zwischendurch ergeben die Ermittlungen der Polizei Hinweise auf weitere Verdächtige, und die ganze Sache wird sehr schnell sehr komplex.
Und mehr verrate ich nicht. Auch das habe ich nur verraten, weil es in praktisch jeder Rezension steht. Ich empfehle, den Film unvoreingenommen auf sich wirken zu lassen.

So, das waren die Fakten, nun zur Meinung.

Selten war ich bei einer Bewertung dermaßen hin und hergerissen.
Beginnen wir mit dem Positiven:
1. Der Film ist unglaublich spannend. Nervenzerreißend spannend. Die zweieinhalb Stunden, die er dauert, kamen mir vor wie nur eine, und am Ende hatte ich ein flatteriges Gefühl wie nach einer Achterbahnfahrt.
2. Die Schauspieler sind hervorragend, bis in die kleinste Nebenrolle. Ich würde sofort ein paar Oscarnominierungen aussprechen.
3. Man kann im Anschluss ausgezeichnet über gewisse Themen philosophieren (falls man der Typ dafür ist. ich bin es) wie zum Beispiel ob in manchen Fällen Folter vielleicht legitim sein kann, oder welche Bandbreite an Reaktionen auf psychische Extrembelastungen möglich ist: Depression, Gewalt, Verdrängung ... alles da.
Sodele, sieht bis hierher ja geradezu perfekt aus. Warum nicht hier beenden und 5 Sterne geben?
Wenn das jemanden interessiert, dann einfach weiterlesen.

1. Die Story ist hochgradig konstruiert, und ich sehe jede einzelne unzureichend getarnte Schweißnaht. Ich muss dazu vorausschicken, dass ich selbst aus der kreativen Geschichtenschreiber-Ecke stamme, und deswegen - ob ich will oder nicht - das Skelett einer Handlung immer wie mit einem Röntgenblick sehen kann. Positiv hier ist, dass der Film keine Logikfehler enthält und jedes noch so kleine Detail seinen passenden Platz im großen Ganzen hat. Ich sehe aber auch, dass die Drehbuchautoren sich diese Stringenz erkauft haben mit einer Reihe von Kompromissen an die Realität und großzügigen Gebrauch von "Kommissar Zufall". Das führt bei mir zu einem Stern Abzug.

2. Klischees. Ich bin allergisch auf Filmklischees, und dieser hat leider eine ganze Reihe davon. Kleiner Exkurs für die, die nicht wissen, was ich meine: Typische Filmklischees sind der serienmordende Irre - das Auto, das nach dem Fall in den Abgrund explodiert - die Todesimmunität von Hunden und Kindern - der Bösewicht, der den Helden nicht einfach tötet, sondern ihm erst mal seinen Plan erklärt und dann irgendwo einsperrt, wo er sich befreien kann usw. usf. Wobei ich nicht sage, dass das hier alles vorkommt, das sind nur Beispiele. Auf jeden Fall hat mich das gegen Ende doch sehr genervt. Daher ein weiterer Stern Abzug. Eigentlich sogar zwei. Na gut, sagen wir anderthalb.

Die Endwertung ist so gesehen rein rechnerisch bei zweieinhalb Sternen, die kann ich eh nicht vergeben, ich müsste auf- oder abrunden. Gut, es sei aufgerundet. Aber weil der Film so spannend und mitreißend gemacht ist, empfinde ich drei Sterne immer noch als zu wenig. Also vier.
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5.0 von 5 Sternen Psychothriller der unter die Haut geht, 1. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Prisoners (DVD)
Schauspielerische Top-Leistungen von Hugh Jackman und Jake Gyllenhaal!
2 Mädchen verschwinden während einer Familienfeier. Ein Verdächtiger ist schnell ausgeforscht und verhaftet. Dieser ist jedoch nicht im vollen Besitz seiner geistigen Kräfte und wird daher wieder rasch entlassen, da es keine stichaltigen Beweise gibt und die Mädchen nicht auffindbar sind. Einer der beiden Familienväter (Hugh Jackman besticht in dieser Rolle) kidnappt den ursprünglichen Verdächtigen da er ihm ein Geständnis rausprügeln will und endlich erfahren will, wo die beiden Mädchen versteckt sind und ob sie noch am Leben sind. Es beginnt ein Labyrinth der Verfolgungen und Verstrickungen....
Atemberaubender Film, der bis zum Ende hin spannend bleibt!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannung pur, 1. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Prisoners (Amazon Instant Video)
Der Film ist wirklich zu empfehlen.
Es handelt sich nicht um einen typischen Thriller, in dem es vor Brutalität nur so strotzt und man glaubt die Spannung in jeder Szene mit bloßen Händen greifen zu können. Die Spannung kam beim Anschauen so schleichend, dass ich irgendwann kurz den Film anhalten musste, weil ich schockiert bemerkt habe, dass mein Herz vor Aufregung rast.
Am besten an dem Film hat mir jedoch gefallen, dass mein Mann und ich uns noch am nächsten Tag über den über den Film unterhalten mussten, erörtern mussten, wie der ein oder andere subtile Hinweis im Laufe des Film zu dem großen Ganzen passt.
Ich habe ihn schon weiterempfohlen.
Es ist aber, vor allem für alle Eltern, keine leichte Kost. Trotzdem 5 Sterne!
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5.0 von 5 Sternen Für mich einer der besten ..., 25. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Prisoners (Amazon Instant Video)
Ich will hier nicht das alles wiederholen , was viele schon geschrieben haben . Aufgrund der Vorschau bei Prime wurde ich neugierig und war dann hin und weg . Meine persönlich besten Thriller sind " Schweigen der Lämmer " und " Sieben " . Das ist die Referenz . Und gleich danach reit sich jetzt " Prisoners " ein . 2,5 Stunden wird die Spannung hoch gehalten ... Um dieses " Knistern " nicht zu stören , verzichtet man gleich auf den Vorspann . Schnitt und Kamera sind Oscar reif . Also wer einen spannenden Film sehen möchte ... einer der BESTEN ...
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13 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Thriller mit Licht und Schatten - und kein außergewöhnliches Meisterwerk, 8. November 2013
Von 
Blagger - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Prisoners (DVD)
Wenn ein Film mit soviel Vorschusslorbeeren und geradezu hymnischen Kritiken versehen wird wie "Prisoners", dann erzeugt das beim Zuschauer eine Erwartungshaltung, die das Werk kaum erfüllen kann. Nicht weniger als eine "Thriller-Sensation" nannte etwa der SPIEGEL den Streifen des kanadischen Regisseurs Denis Villeneuve - wenn die Latte so hoch hängt, kann man eigentlich nur verlieren. Tatsächlich war ich persönlich nach dem Anschauen enttäuscht oder mindestens ernüchtert. Doch soll "Prisoners" hier nicht an möglicherweise übersteigerten Erwartungen gemessen, sondern differenziert und möglichst sachlich beschrieben und beurteilt werden.

Die Grundidee der Geschichte hat durchaus Potential: als eines Tages die beiden kleinen Töchter zweier befreundeter Pärchen verschwinden, ist mit dem geistig zurückgebliebenen Alex (Paul Dano) rasch ein Verdächtiger für die vermutete Kindesentführung verhaftet. Doch mangels Beweisen lässt Ermittler Loki (Jake Gyllenhall) den Mann wieder frei. Nun beginnt der von Alex' Schuld überzeugte Vater Keller Dover (Hugh Jackman) auf eigene Faust zu ermitteln, er kidnappt Alex und foltert ihn brutal, um zu erfahren, wo die Kinder versteckt gehalten werden. So einfach aber ist das nicht, denn Alex redet nicht und Loki findet einen weiteren Verdächtigen und neue Spuren. Doch Dover lässt sich von seinem Weg nicht abbringen...

Die Story ist clever angelegt: sie bietet ein spannendes Whodunnit, liefert Ansatzpunkte für falsche Fährten und ist ein idealer Ausgangspunkt für psychologische Charakterstudien der Protagonisten als auch für die moralisch-ethische Diskussion über Selbstjustiz und Gewalt als Mittel zum Zweck. All das bedient "Prisoners" auch, immer aber mit Licht und Schatten. So ist der Kriminalfall selbst, die Suche nach den Mädchen und die Frage nach dem Täter, zunächst durchaus spannend und fesselnd, verhaspelt sich aber vor allem im letzten Drittel des Films mit zu vielen Strängen, die teilweise konstruiert und verwirrend wirken. Hier driftet die sorgsam aufgebaute Spannung zunehmend in eine Täterhatz ab, der ein ums andere Mal das passende Timing und die Nachvollziehbarkeit fehlt. Das kulminiert in der Auflösung des Falles, die man geradezu als verflacht bezeichnen kann. Hier wurden die guten Ansätze sozusagen auf den letzten Metern verschenkt.

Was die Charaktere angeht, so beschränkt sich Villeneuve auf das Beobachten ihrer Entwicklung und verzichtet aufs Erklären. Wie handeln Menschen in extremen Situationen, was ertragen sie und wie ertragen sie es, wozu sind sie fähig? Villeneuve selbst hat gesagt, dass es ihm wichtig gewesen sei, die Zuschauer über die Hintergründe seiner Figuren im Unklaren zu lassen. Dieses Beobachten gelingt sehr intensiv, nicht zuletzt durch die wirklich herausragenden schauspielerischen Leistungen von Jackman und Gyllenhall. Beide Akteure lassen dem Zuschauer keine Chance, distanziert zu bleiben - Sympathie oder Antipathie mit den handelnden Figuren ist hier unvermeidbar. Diese erzwungene Anteilnahme ist beklemmend und verstörend zugleich und macht die Faszination von "Prisoners" aus. Aber: am Ende bleibt ein ungutes, schales Gefühl, weil zuviel an Motiven und Hintergründen ausgeblendet wurde.

Und so empfinde ich "Prisoners" als atmosphärisch-düsteren Thriller mit beeindruckenden Bildern und großartigen Schauspielern, der aber gegen Ende den Faden verliert und der als Charakterstudie eben nur bedingt funktioniert. Im übrigen ist er mit 153 Minuten um Einiges zu lang geraten. Man kann diesbezüglich mit Fug und Recht zu einer anderen Beurteilung kommen, so wie die Mehrheit der Kritikerzunft. Eins aber kann man meiner Ansicht nach nur schwer vertreten: nämlich, dass "Prisoners" ein außergewöhnlicher und unkonventioneller Film sei, der aus dem Thrillergenre deutlich heraussteche. Das wäre dann doch des Guten zuviel.
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5.0 von 5 Sternen Super-Thriller!, 11. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Prisoners (DVD)
Beide Hauptdarsteller haben ihre Rolle absolut genial gespielt und die Story glaubhaft rübergebracht.
Auch der Rest der Besetzung ist gut. Lange nicht mehr so einen tollen Krimi gesehen!
Man ist völlig von der Handlung gefesselt, und die gesamte Länge des Films schafft es der Regisseur, den Zuschauer in absoluter Hochspannung zu halten. Einer der besten Krimis seit langem. Kann man ruhigen Gewissens weiterempfehlen.
Regisseur: Denis Villeneuve
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5.0 von 5 Sternen Ästhetik und Dramaturgie, 31. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Prisoners (DVD)
Keine der handelnden Figuren scheint ohne Schuld. Jeder verbirgt ein dunkles Geheimnis. Man lässt den Zuschauer gänzlich im unklaren über die Hintergründe der Figuren. Es ist nahezu unmöglich, nicht wie gebannt im Sessel zu sitzen, um der spannenden Story zu folgen.
Immer wieder stellt man sich die Frage, Ist Selbstjustiz okay? Wenn ja, mit welchen Mitteln und mit welchen Folgen?

Unheimlich packender Thriller!
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26 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was ist deine größte Angst ?, 6. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Prisoners (DVD)
Ich denke, sie besteht darin, dass uns etwas von äusserst schlimmen Ausmaß widerfährt, auf dessen Ausgang wir nicht auch nur den geringsten Einfluss haben.
Umso unerträglicher muss es sich anfühlen, wenn dieses Schicksal nicht uns selbst ereilt, sondern einen geliebten Menschen aus unserer Mitte.

Wie weit würdest du gehen, um das Leben deines Kindes zu retten ?

Dieser Film bietet hierzu bittere Einsichten.

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Story :
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Während Thanksgiving verschwinden die beiden Töchter der Familien Birch und Dover beim Spielen auf der Straße. Trotz unverzüglicher Polizeibenachrichtigung kann diese Anna und Joy nicht ausfindig machen. Stattdessen wird sehr schnell der merkwürdige Nachbar Alex (Paul Dano) als Verdächtiger festgenommen. Aus Mangel an Beweisen muss Detective Loki (Jake Gyllenhaal) den Mann mit dem IQ eines 10-Jährigen jedoch wieder auf freien Fuß setzen. Annas Vater (Hugh Jackman) ist jedoch fest von Alex Schuld überzeugt und beschließt darum, die Angelegenheit selbst in die Hand zu nehmen ...

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Subjektiver Eindruck :
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Ich glaube, man kann sich das Ausmaß jener Situation im Prinzip gar nicht wirklich vorstellen, da jenes Gefühl jede Vorstellungskraft sprengt.
Aber Denis Villeneuve gelingt es (beängstigend) bravurös, uns Zuschauer in diese unglaubliche Lage zu versetzen.
Er nimmt uns mit auf eine Reise in das nicht enden wollende Tal des Schreckens, welches geprägt ist von unentwegt steigender Verzweiflung, infolgedessen moralische Grenzen überschritten werden, jedwede Form von Vernunft schlagartig verschwindet und blanker Hass an deren Stelle tritt.

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Fazit :
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Es gibt keine einfachen Antworten in jenem Universum des Schmerzes, aber gerade das macht den Film so sehenswert.
Nach 2,5 Stunden Laufzeit (die einem wie 3,5 vorkommmen) verlässt man konsterniert den Kinosaal. Man hat das Gefühl, jede einzelne Sekunde der 153 Min. die Luft angehalten zu haben.
Ein in jeder Hinsicht authentisches Szenario des Schreckens, welches uns ohne Umschweife noch einmal vor Augen führt, wie dankbar wir sein müssen, dass uns jenes Leid erspart geblieben ist und uns hoffentlich auch in Zukunft erspart bleiben wird.

5/5 (Mit "Prisoners" ist dem bis dato recht unbekannten Regisseur Denis Villeneuve ein grandioser Wurf gelungen, der sicher nicht sein letzter gewesen seien wird)

PS :

Für diejenigen unter Ihnen, die sich fragen, wie ich diesen Film bereits rezensieren konnte, sei darauf hingewiesen, dass ich diesen vor kurzen in der Sneak Preview gesehen habe.
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Niveau von Sieben, 15. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Prisoners (DVD)
Ich kann mich seit dem Film "Sieben" nicht erinnern, je wieder einen Thriller gesehen zu haben, der die Spannung, Story und das gewisse Etwas hatte. Bis jetzt, denn Prisoners ist dem ebenbürtig. Alle Darsteller passen perfekt zu ihrer Rolle und die düstere Atmosphäre ist zum greifen. Toll ist auch, dass es neben dem nervenzährenden Handlungen eine moralische Frage gibt, die man sich stellt. Darf ich die Wahrheit mit allen Mitteln aus einem Menschen herausholen?

Exzellente Spannung!
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Prisoners
Prisoners von Denis Villeneuve (DVD - 2014)
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