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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahrlich ein Meisterwerk, 3. Dezember 2006
Ich liebe Rilke. Seine metaphorischen Gedichte und Texte sind wirklich eine Wohltat, zu jeder Jahreszeit. Und auch bei jeder Gefühlslage. In diesem Buch sind, wie der Titel sagt, Liebe und Leidenschaft und dabei, wie bei rilke üblich, vorallem das Leiden die Themen. Meisterlich wie immer und einfach zu empfehlen für schöne Stunden zu zweit oder auch alleine. Ich glaube, dass niemand die Gefühle der Menschen so gut wiederspiegeln kann wie Rilke es tut. Darum 5 Punkte!

Kauft euch dieses Buch und ihr werdet Liebe erfahren!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn Kunst von Können stammt, 23. November 2012
Rilkes Version des Liebens ist ein ewiges Sehnen,Hindrängen,Haltenwollen und Beschwören des Du's am eigenen Ich und umgekehrt.Dies kann nicht gelingen,denn je mehr er Liebe besitzen will,desto stärker entzieht sie sich,zerrinnt und stirbt.
Wer kann sich darin nicht wenigstens ansatzweise wiederfinden?

Inmitten dieser emotionalen Rastlosigkeit erschafft Rilke mit seinen atemberaubenden,schier blühenden Metaphern neue Welten,an denen ich mich in ihrer meisterlichen Ästethik auch nach Jahren nicht sattlesen kann.

Zeitlos, kongenial!
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für melancholische Stunden - Gedichte über das Leiden, 9. März 2004
Rilkes Liebesgedichte sind eigentlich Liebesklagen denn, das Wesen der Liebe liegt für den Dichter "nicht im Gemeinsamen... sondern darin, daß einer den anderen zwingt etwas zu werden, unendlich viel zu werden". Rilkes Liebeslyrik gilt nicht der Liebe, sondern der Verzweiflung und der Klage um ihre Nichterfüllung. Die Liebe ist stets unerreichbar, ist Verlust, Entbehrung, Vergänglichkeit und daher bedeutet sie Einsamkeit. "Jedem ist alles allein, nichts ist zweien gegeben...denn auch das Nächste ist weit für die Menschen...du machst mich allein...ich spüre nur, daß ich zu dir hin bin -: nimm: Verlier."
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nichts ist schöner und schmerzvoller als die Liebe!, 30. Oktober 2006
Rilkes Liebesgedichte, wie schön, voller Schwermut und Poesie, was für eine Sprache, die uns in unseren tiefesten Gründen berührt. Gedichte von Liebe und Tod, Klage und Liebeslust und die Unerreichbarkeit. Was soll ich sagen, entweder man liebt Rilke oder man hat vielleicht nie die Schönheit der Worte erkannt. Rilke wird man auch noch in tausend Jahren verstehen. Ich bin so berührt ! :o)

Laß mich nicht an deinen Lippen trinken,
denn an Munden trank ich mir Verzicht.
Laß mich nicht in deine Arme sinken,
denn mich fassen Arme nicht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen " Sieh dir die Liebenden an, / wenn erst das Bekennen begann,/ wie bald sie lügen./ ( Rilke), 27. Juli 2008
Von 
Helga König - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Die vorliegende Gedichtsband enthält Liebesgedichte Rainer Maria Rilkes. Das Nachwort dazu ist von Siegfried Unseld, der dem Leser verdeutlicht worin die Besonderheit von Rilkes Liebesgedichten liegt.

Die Liebesgedichte Rainer Maria Rilkes ( 1875- 1926) sind in erster Linie Liebesklagen.
Seine Verse befassen sich häufig mit Liebe und Tod.

Rilkes Lyrik thematisiert Vergänglichkeit, Selbstverlust, Leiden, Verstellung und Einsamkeit und stimmt auf diese Weise den Leser zunächst etwas traurig, bevor er sich auf die Gefühlsintensität des sensiblen Dichters wirklich einlassen kann.

Worte , wie " Lass uns ineinander sinken, um einander zu überstehen.", irritieren ebenso, wie die Gedichtszeile " denn unsere Seelen leben vom Verrat".
Ist das so?
Sind das Gedanken, die in ein Liebesgedicht passen?

Wer schon ein paar Jahrzehnte gelebt hat weiß, dass diese Gedanken sogar sehr gut passen. Nur sehr junge Menschen sind in der Lage sich der Illusion hinzugeben, es könne auch anders sein. Gönne man ihnen diese Vorstellung. Die Zeit belehrt alle. Leider.

Liebe und Vergänglichkeit sind für diesen Lyriker ein Begriffspaar. Es scheint Rilke nicht möglich in bunten Farben Bilder der Liebe zu malen, immer wieder gibt es graue Töne. Ganz so wie im wirklichen Leben, nicht wahr?

An seine Geliebte Lou Andreas-Salome schreibt der einfühlsame Dichter:

Wie man ein Tuch vor angehäuftem Atmen
nein:wie man es an eine Wunde presst,
aus der das Leben ganz, in einem Zug,
hinaus will, hielt ich Dich an mich: ich sah
du wurdest rot vor mir. Wer spricht es aus, was uns geschah?
Wir holten jedes nach, wozu die Zeit nie war. Ich reifte seltsam
in jedem Antrieb übersprungener Jugend,
und du, Geliebte, hattest irgendeine
wildeste Kindheit über meinem Herze.

Das ist Rilke.

Empfehlenswert.
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Liebesgedichte (insel taschenbuch)
Liebesgedichte (insel taschenbuch) von Rainer Maria Rilke
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