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3,7 von 5 Sternen
Der Soldat James Ryan
Format: Amazon Instant VideoÄndern
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
5 Sterne für die Technik! 2 Sterne für die Handlung.
Die erste halbe Stunde rechtfertigt alle Lobeshymnen, die dieser Film bekommen hat! So etwas bewegendes gab es nie zuvor! Die Landung der US-Truppen am Omaha-Beach wirkt, dank der genialen Kameraarbeit, so intensiv, als wäre man als Zuschauer, selbst dabei. Und es wird nichts beschönigt! Es wird erbrochen, gestorben und pausenlos geschossen. Trifft eine Granate nebenan, dann wird der Ton ganz leise, man ist also für einen Augenblick taub. Wer nach diesen 30 Minuten noch denkt, Krieg sei ein großes Abenteuer, der ist mir ein Rätsel.
Was ist mit dem restlichen Film? Im wesentlichen läuft es ab wie in Die Brücke von Arnheim", also so wie man es von zahlreichen Kriegsfilmen kennt.
Wirklich dumm an dem Film ist, wie die deutschen Soldaten dargestellt werden. Deren Rollen sind hier ungefähr so gewissenhaft geschrieben, wie die Nazis in der Indiana Jones Serie oder Darth Vader bei Star Wars, also extrem flach und kindisch. So etwas trägt nicht dazu bei, endlich mit der Geschichtsaufarbeitung voran zu kommen! Statt dessen wird mal wieder entzweit. Gedreht wurde der Film offensichtlich in erster Linie für die amerikanischen Veteranen, insbesondere für Steven Spielbergs Vater. Spielberg hat ihm und den anderen Männern mit diesem Film ein Denkmal gesetzt. Und Denkmäler ersetzen nun mal keine Geschichtsbücher.
Die technische Ausstattung der DVD geht in Ordnung. Besonders die Dokumentation ist gelungen. Und das größte Plus ist der Sound des Films, eine gute Demonstration der Möglichkeiten von Dolby Digital 5.1.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Dezember 2008
"Ein Klatschen, Gurgeln, Rauschen. Die Wellen schlagen an den Bug des Landungsboots. Das Boot schaukelt; die Kamera schaukelt mit. Ein paar der zusammengepferchten Männer übergeben sich, andere beten. Dann öffnet sich die Bugklappe. Sofort fallen Schüsse. Wenn die Kugeln in die Körper eindringen, gibt es ein schmatzendes Geräusch. Die vorn im Boot Stehenden brechen zusammen, auf ihren Gesichtern das Staunen über den Tod. Weiter hinten lassen sich einige über die Bordwand ins Meer gleiten. Die Kamera taucht mit. Sie zeigt die langsameren Bahnen, welche die Kugeln unter Wasser ziehen, und ihr unerbittliches Einschlagen in die zappelnden, vom Gewicht ihrer Ausrüstung in die Tiefe gezogenen Soldaten. Blut fließt aus den Körpern. Man hört fast nichts.
Dann ist die Kamera am Strand, zwischen zitternden, brüllenden, um ihr Leben rennenden Männern. Einer betrachtet ungläubig seinen Helm, an dem ein Streifschuß abgeglitten ist; im selben Augenblick trifft ihn ein Geschoß in die Stirn. Ein anderer bückt sich, um seinen linken Arm aufzuheben, den eine Granate abgerissen hat. Ein dritter betrachtet schreiend seine aufgerissenen Gedärme. Sanitäter versuchen einen Verwundeten zu bergen, der von immer neuen MG-Kugeln getroffen wird; schließlich sterben auch die Sanitäter. Ein reglos Liegender wird umgedreht: In seinem Gesicht klafft ein riesiges Loch."
So die Beschreibung der Eingangssequenzen in einer bekannten Wochenzeischrift.

Gewaltvoyeurismus oder Aufklärung ? Gegen die Beschönigung des Krieges ist dies die Gelegenheit, sich über Omaha Beach zu informieren. Über die Widrigkeiten der Landung und der Landungsoperation, die Tausenden von Toten, die Zusammensetzung der Truppen auf beiden Seiten.

Im Gegensatz zu anderen Streifen , wie etwa D-Day, wird einem vor Augen geführt, dass hier Menschen über Menschen verheizt werden.
Vor Augen geführt, dass die Menschen wie die Lemminge in ihr Verderben stürzen.

Auch wenn selbst eine solche Darstellung nur Abklatsch des wirklichen Schreckens ist, muss als verdienstvoll angesehen werden, dass einem diese Scenen zugemutet werden.

Alle, die von Krieg und kriegerischen Handlungen träumen, sollten diese Scenen als Pflichtsequenz sehen.Ein Gemetzel, das alles andere als heroisch ist, das Menschen im Kampf zeigt, wie sie mittels zerstörender Waffen von einer Todesmaschinerie zermahlen werden. Innerhalb kürzester Zeit eine Überzahl von jungen Leben- endgültig zerstört.

Deswegen ist der Streifen verdienstvoll,über den Rest braucht nicht geschrieben werden, dass ist mehr als genug dargestellt.
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90 von 111 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Einleitung:
Das Leben eines anderen retten und dadurch das vieler riskieren. Kurz zusammengefasst ist das die Geschichte von "Der Soldat James Ryan", ein Film der sehr viele Zuschauer bisher berühren konnte und zugleich auch wieder in Erinnerung brachte, welche Grausamkeit und Brutalität sich am 06.Juni 1944 bei der Invasion der Normandie ereignete.
Was lässt diesen Film aber so besonders werden? Alleine die Tatsache, dass Steven Spielberg Regie geführt hat? Nun, wenn der Erfolgsfilmer einen Film in die Hand nimmt, konnte er schnell große Erfolge feiern, siehe E.T. - Der Außerirdische (Remastered Version),Schindlers Liste (2 DVDs),Krieg der Welten [Blu-ray], Indiana Jones Quadrilogie (5 DVDs),Der weisse Hai (Special Edition),Jurassic Park Trilogy (3 DVDs) etc... . So war auch klar, dass wenn er sich dem Thema der Invasion der Alliierten im Zweiten Weltkrieg annimmt, dabei kein Schnellschuß herauskommen wird.

Die Story:
Genre: Action, Drama, Kriegsfilm Altersfreigabe: FSK: ab 16 Jahre Spieldauer: 169min.

6.Juni 1944 - D-Day an der Küste der französischen Normandie. Bei der Landung der US-Army werden diese von der deutschen Wehrmacht schwer unter Beschuss genommen. Binnen kürzester Zeit gibt es hunderte Gefallene; unter ihnen die beiden Brüder Ryan, deren dritter Bruder bereits die Woche zuvor in Neu Guinea ums Leben kam. Aus diesem Grund entscheidet der General Stab, das deren vierter Bruder Private James Francis Ryan sofort nach Hause zu dessen Mutter zu schicken. Den Auftrag zur Rettung von Private Ryan erhält Captain John H. Miller und seine Mannen, der nun alles daran setzt, den letzten der Ryan Brüder nach Hause zu bringen...

Der erste Eindruck:
Der zweite Weltkrieg bot schon oft genug Stoff für Filme, wie z.B. bereits in "Die Brücke von Arnheim", "Agenten sterben einsam", Pearl Harbor [Blu-ray] und so weiter. Mit "The longest Day" wurde auch bereits die Landung der Alliierten an den Küsten der Normandie sehr früh und sehr gut verfilmt, aber kein Film erreichte bis her eine annähernd bedrückende Stimmung und eindringliche Atmosphäre wie "Der Soldat James Ryan".
Manch einer mag nun beim Betrachten der ersten halben Stunde denken, dass die Landung an der Küste zu brutal dargestellt wurde. Und auch wenn die Normandie schnell von den Alliierten erobert war, sollten an diesem Tag etliche 1000 im Sperrfeuer ihr Leben lassen.

Der reale Hintergrund:
Die Landung an den Küsten der Normandie lief unter dem Namen Operation Neptune und war lediglich ein Teil der Operation Overlord. Begonnen hatte diese Operation bereits im Januar selbigen Jahres mit Übungsmanövern in Britannien und endete am 30.Juni 1944. Operation Neptune beinhaltete dabei den Sturmangriff am Küstenabschnitt vor der Normandie und die Etablierung eines Brückenkopfes. Des Weiteren war sie unterteilt in 17 weitere Operationen, deren unterschiedlichen Aufgaben z.B. waren Täuschung der deutschen Verteidiger, Nachschubflüge, Einfliegen der 82. US-Luftlandedivision oder der 101. US-Luftlandedivision zur Eroberung von deutschen Stellungen, U-Boote zur Einweisung der Invasionseinheiten, See- und luftgestützte Aktionen zur Auslegung von Minenfeldern, usw.
Beteiligt waren dabei von allen beteiligten Nationen u.a. 6.900 Schiffe (Kampfschiffe, U-Boote, Landungsboote, Unterstützungsschiffe, Handelsschiffe), 11.000 Flugzeuge (u.a. 4.000 Jagdflugzeuge und 4.000 Bomber) sowie insgesamt etwa 170.000 Soldaten.
Dem konnte die deutsche Wehrmacht nur wenig entgegen setzen, nämlich gerade mal 5 Divisionen sowie 2 Jagdflugzeuge. Zwar waren 3 Panzerverbände in relativer Nähe stationiert, welche aber nur auf ausdrücklichen Befehl Hitlers bewegt werden durften. Zudem waren alle anderen Flugzeuge der deutschen Luftwaffe 2 Tage zuvor ins Landesinnere verlegt worden.

Filmfakten:
Inspiriert wurde dieser Film von dem reellen Fall der Niland Brüder. Robert und Preston Niland fielen am 6. und 7. Juni 1944 bei der Invasion der Normandie, der dritte Bruder Edward kehrte von einem Einsatz in Burma nicht mehr zurück und wurde deswegen als tot gemeldet. Aus diesem Grund trat hier für den vierten Bruder Frederick 'Fritz' Niland (der auch wie James Francis Ryan bei der 101.
US-Luftlandedivision war) die Sole Survivor Policy in Kraft, die besagt, dass zum einen Brüder nicht alle in der selben Einheit dienen durften und zudem der letzte von mehreren Brüdern sofort vom Kriegsdienst befreit und nach Hause geschickt wird, wenn alle anderen im Krieg gefallen sind. Eingeführt wurde diese Regelung durch den Fall der 5 Sullivan Brüder 1942 bei den Solomon Inseln, die im Kriegeinsatz auf dem Kriegsschiff Juno ihr Leben ließen.

Meine Meinung:
Steven Spielberg hat sich mit "Der Soldat James Ryan" sehr sensibel dem Thema "D-Day" genähert. Auf eindruckvolle aber bedrückende Weise wird vor allem die Landung an der Normandie Küste bei Omaha Beach geschildert. Gedreht wurde hier im irischen County Wexford hauptsächlich mit Handkameras, was die Geschehnisse noch authentischer werden ließ.
Doch auch der Cast wurde hochkarätig mit hochklassigen Schauspielern wie Tom Hanks, Tom Sizemore, Edward Burns, Giovanni Ribise, Barry Pepper, Adam Goldberg, Vin Diesel, Jeremy Davis, Matt Damon, Paul Giamatti oder Ted Danson bis in die Nebenrollen besetzt. Zudem mussten alle Schauspieler eine zehntägige militärische Grundausbildung über sich ergehen lassen, bei dem sie in Waffendrill, Nahkampf, Einzelmanövern und Kampftaktiken ausgebildet wurden. Diese Tatsache merkt man auch dem Schauspiel der Charakterdarsteller an, die glaubwürdig ihre Rollen verkörperten. Im Übrigen wird auf der zweiten Disc hierzu ein Special Feature geboten.
Doch nicht nur das alleine, sondern auch die führende Hand von Regisseur Steven Spielberg als auch der herausragenden, nahezu poetischen Kameraarbeit von Janusz Kaminski ist es zu verdanken, dass "Der Soldat James Ryan" ein formidables Jahrhundertwerk, eine absolute Referenz seines Genres geworden ist. Und auch wenn die Schlachtsequenzen für manchen Zuschauer zu brutal und schonungslos sein mögen, wirkt dies dennoch zu keinem Zeitpunkt aufgesetzt und übertrieben, denn hier wird nur vor Auge geführt, was sich damals an jedem 06.Juni des Jahres 1944 an den Küsten der Normandie wirklich ereignete. Dieser Film soll nicht nur unterhalten, sondern das Publikum bewegen, mitfühlen lassen und zum Nachdenken animieren.
Mr. Spielberg, Aufgabe zu vollster Zufriedenheit erfüllt!

Das Bild:
HD-Widescreen (16:9, 1.85:1)

Auf den ersten Blick scheint das Bild alles andere als in Ordnung zu sein. Es wirkt nicht nur sehr kühl, sondern auch sehr körnig und stellenweise zu hell. Allerdings sollte hier zwingend berücksichtigt werden, dass dieser Look gewollt so eingesetzt wurde. Kameramann Janusz Kaminski wollte dem Zuschauer kein glatt poliertes, sauberes Kinobild liefern, sondern vielmehr den Eindruck einer Kriegdokumentation vermitteln. Aus diesem Grund ließ er die schwarze Beschichtung der Kameraobjektive entfernen, was dazu führte, dass das Licht dadurch mehr reflektiert wurde und dadurch niedrigere Kontrastwerte und eine höhere Lichtempfindlichkeit entstand.
Wie bereits vorhin erwähnt wurden beim Dreh zur Landung an der Normandie Küste Handkameras mit asynchron eingebauten Umlaufblenden einsetzen, was für wacklige und ungleichmäßige Aufnahmen sorgte und diesem Effekt noch mehr unterstütze.
Zusätzlich wurde das gesamte Filmmaterial im Bleach Bypass Prozess (um genau zu sein ENR, erfunden von Technicolor) entwickelt. Bei diesem Effekt wird das Bleichen bei der Farbfilmentwicklung entweder komplett oder nur teilweise ausgesetzt. Dadurch wird das Farbbild von einem Schwarz-Weiß-Bild überlagert, demzufolge das Bild mit verminderter Farbsättigung daherkommt, was auch Einflüsse in Bezug auf erhöhten Kontrast und stärkeres Graining hat.
In dem Zusammenhang ist die Umsetzung auf Blu-ray sehr gut ausgefallen. Der gewünschte Effekt entfaltet voll seine Wirkung und verleiht dem Film - auch dank eines optimalen Schwarzwertes - eine zusätzlich düstere Atmosphäre.

Der Ton:
Tonspuren: Deutsch DD 5.1, Englisch DTS-HD MA 5.1, Französisch DD 5.1, Spanisch DD 5.1, Italienisch DD 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Dänisch, Finnisch, Niederländisch, Norwegisch, Schwedisch

Leider liegt die deutsche Tonspur lediglich in Dolby Digital 5.1 vor. Nichtsdestotrotz wird hier eine gute Qualität geboten, der es allerdings ein wenig an Dynamik mangelt. Vor allem bei heftigen Explosionen vermisst man ein wenig den Druck der Bässe. Allerdings wird dennoch volle Leistung bei den Surroundkanälen abgeliefert. Insbesondere bei den Kampfszenen zu Beginn des Films wird im Heimkino der Eindruck erweckt man würde sich inmitten der Kriegsgeschehnisse befinden.
Deutlich mehr wird indes bei der englischen O-Ton Spur in DTS-HD MA 5.1 gearbeitet. Die Dynamik wurde hier voll ausgelastet und auch die Bässe werden bei den entsprechenden Szenen voll ausgelotet. Hier wird stark an der Referenzmarke gekratzt. Das 24bit Encoding macht sich auf alle Fälle sehr gut bemerkbar.
Unterstrichen wird dies mitunter auch von dem herausragenden Score von Steven Spielbergs Haus- und Hofkomponist John Williams, der zu jeder Szene auch die perfekte musikalische Untermalung findet.

Special Features: (auf Disc 2)
- Eine Einführung zum Film (2:35 min.)
- Blick in die Vergangenheit (4:40 min.)
- Miller und seine Einheit (8:23 min.)
- Boot Camp (7:37 min.)
- Die Produktion von Soldat James Ryan (22:05 min.)
- Die Neuerschaffung von Omaha Beach: (17:57 min.)
- Musik und Sound (15:59 min.)
- Schlussgedanken (3:43 min.)
- In die Bresche: Der Soldat James Ryan (25:01 min.)
- Original Kinotrailer (HD) (2:10 min.)
- Re-Release Trailer (HD) (1:59 min.)
- Den Krieg filmen (88:05 min.)
- Wendecover

Das Bonusmaterial auf Disc 2 lässt keinen Grund zur Beschwerde aufkommen. Zwar befinden sich lediglich die Trailer in HD-Auflösung auf der Scheibe, aber auch in Standard Definition können die weiteren Features durchaus überzeugen. So findet man hier nicht nur zusätzliche Informationen zum Film wie z.B. bei den Dokumentationen "Miller und seine Einheit", "Die Neuerschaffung von Omaha Beach", "Die Produktion von Soldat James Ryan" oder "Musik und Sound", sondern auch ergänzende Auskünfte zum historischen Hintergrund. Hierzu befindet sich mit "Den Krieg filmen" ein sehr interessanter und mit knapp anderthalb Stunden Spielzeit ein sehr ausführlicher Bericht über Kriegsberichterstatter mit beim Bonusmaterial. Zusätzlich veranschaulicht "Blick in die Vergangenheit" die Recherche Arbeiten von Steven Spielberg und Drehbuchautor Robert Rodat zu "Der Soldat James Ryan". Hier wurde wirklich zu jedem nur möglichen Gebiet ausreichend Material geboten, um sich zusätzliches Wissen anzueignen.

Resumee:
Zu Recht hat der Film bei den Academy Awards Verleihungen insgesamt 5 Oscars u.a. für beste Kamera, beste Regie und besten Ton gewonnen. Des Weiteren war "Der Soldat James Ryan" hier in 6 weiteren Kategorien nominiert. Doch auch ohne diese Tatsache kann man unweigerlich das hohe Niveau erkennen, mit dem hier gearbeitet wurde. Und auch wenn viele wieder den Patriotismus in Kritik stellen wollen, wird hier eine wichtige Message vermittelt. Selten wurde der Krieg so schonungslos und rau dargestellt. Nichtsdestotrotz wurde allerdings kein Actionfeuerwerk zelebriert, sondern mit viel Liebe ins Detail und auf Originaltreue die Grausamkeit authentisch in Szene gesetzt.
Man kann wohl zu Recht behaupten, dass Steven Spielberg hier ein wahres Meisterwerk gelungen ist.Umso erfreulicher ist es, dass auch die technische Umsetzung auf das Medium Blu-ray sehr gut gelungen ist. Das Bild lässt, im Rahmen der beabsichtigten Effekte, keine Wünsche offen und auch der Ton liefert gute (deutsche Spur) bis herausragende (englischer Originalton) Werte.
Abgerundet mit einer Masse an zusätzlichen Informationen durch die Special Features ist diese Blu-ray eine absolute Pflichtanschaffung für jeden Cineasten.

Testequipment:
TV: Toshiba 47Z3030D (47")
BD-Player: Panasonic DMP-BD30
AV-Verstärker: Denon AVR-1602
Boxen: Magnat
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 100 REZENSENTam 16. Oktober 2013
Ab 16? Brutale Kriegsszenen, Köpfe fliegen ab, ... Den Film sieht man besser erst kurz, bevor, besser: anstatt man zum Militär geht, doch keine Minute früher. Ab 18, Dokumentarcharakter hin oder her!

Die Musik erinnert u.a. an Elgar, auch ansonsten bespielt Spielberg das ganz große Kino mit US-amerikanischem Pathos. Ich musste es aber doch einmal zumindest als DVD ansehen. Die Eingangsszene ist aufwendig (und doch nur eine äußerst verkürzte Darstellung des D-Days 1944): GIs stürmen unter großen Opfern voran. Aus der großen Masse namenloser Soldaten wird plötzlich eher zufällig einer hervorgehoben: James Ryans Brüder sind kurz hintereinander alle drei getötet worden. Nun soll auf Geheiß General Marshalls der Mutter wenigstens der vierte Sohn bleiben, ein Sonderkommando erhält folglich diesen eigenartigen Auftrag ...

Viele Effekte tragen die 160+ Minuten. Unter den fünf Oscars war der für die beste Regie, der zweite für Spielberg nach Schindlers Liste (feine Anspielungen auf das Thema Jude sind auch hier enthalten). Kameraführung und Farbgebung sind besonders und fügen sich doch ein. Die Einzel-DVD ist zweischichtig, sie enthält eine deutsche und - das finde ich immer wichtig - eine englische Tonspur (Lautstärkeniveauunterschiede innerhalb des Films sind vermutlich Absicht) sowie Untertitel (da noch eine Handvoll weitere Sprachen). Extras gibt es keine. Zu D-Day etc. existieren ja auch viele informative cher o.ä., so dass es zu verkraften ist.

Um zu ermessen, dass Kri brutal ist, brauche zumindest ich keine vorgeführten expliziten Brechreizszenen. Die löschen auch die vielen guten Drehbuchideen etwas aus. Etwas weniger Pathos, Heroismus und Vereinfachung hätte es für mich auch getan. Clint Eastwoods Pazifikkrieg-Doppelfilm ist da viel weiter.

Doch "Soldat James Ryan" ist auch eine gut erzählte Geschichte mit doch noch mehreren Ebenen. - Fazit: Vier Sterne -
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51 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Oktober 2011
So ich muss nun auch mal meiner Meinung kund tun. Lasst euch bloß von diesen pseudo Filmlienhabern dazu verleiten diesen Film wegen angeblicher schlechter Qualität nicht zu kaufen. Ich sage das die Bildqualität der Hammer ist und habe mich fast durch diese schlechten Rezessionen beeinflussen lassen.
Mein Equipment:

Sony KDL-46 EX 700
Sony BDP-S370 Blu-ray Player
Onkyo HT-S3200 Heimkinoanlage

So wie gesagt das ist zwar nicht das beste Bild was ich bisher sah aber das der Film von der Bildqualität her nicht 100 % mit Avatar-Aufbruch nach Pandora mithalten kann sollte jedem klar sein. Das Bild ist die meiste Zeit gestochen scharf und es kommt jederzeit absolutes HD-feeling auf, mich hat es fast vom Sessel gerissen denn der Ton ist auch erste Sahne. So und um mal kurz auf das Steelbook zu kommen: ist nicht mein erstes Steelbook, gehört aber zu meinen schönsten und sollte für diesen super Preis in keiner Filmsammlung fehlen, der FSK Aufkleber lässt sich problemlos entfernen.
Ich hoffe ich konnte mit meiner ehrlichen Meinung einigen Leuten die Entscheidung erleichtern.

Prädikat: unbedingt kaufen!!!
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Januar 2003
Die erste halbe Stunde des Films, die die Landung der Aliierten in der Normandie zeigt ist eine der besten Szenen, die jemals in einem Kriegsfilm gezeigt wurden. Die realistische Darstellung des Grauens, in dem Krieg nur noch Abschlachten ist, unterstützt von perfekt räumlichen Sounds versetzt den Betrachter in nahezu beänstigendem Maße in den Film. Hier zeigt sich was ein genialer Regisseurs durch gekonnte und sinnvolle Nutzung modernster Techniken erreichen kann. Der Anfang ist der Teil des Films, der einem auch Jahre nachdem man den Film im Kino gesehen hat, lebhaft in Erinnerung ist.
Leider kann der Film das hohe Niveau des Anfangs nicht halten und wird zu einem, manchmal ewas oberflächlich inszenierten, klassisch amerikanischem Kriegsfilm, dessen Pathos & Patriotismus dem europäischen (oder eher dem deutschen) Zuschauer nicht unbedingt zugänglich ist. Zwar finden sich weiterhin Abstufungen, die das schwarz-weiß Schema durchbrechen, wenn z.B. gezeigt wird, daß auch die Guten nicht immer Helden sind und auch Verbrechen begehen können, aber dennoch ändert sich der Grundtenor nicht. Auch der Schluß entspricht, wie zu erwarten, dem einer Heldengeschichte.
Der Anfang des Filmes ist unbedingt sehenswert, wer aber einen Antikriegsfilm erwartet sollte sich überlegen danach weiterzuschauen. Wer einen Kriegsfilm erwartet, wird wohl auch nach den ersten Minuten Gefallen an dem Film finden, denn Kamera und Technik sind durchgehend brilliant und die folgende Heldengeschichte über Kameradschaft, Opferwillen und Einsatz für Freiheit und Vaterland entspricht so ziemlich genau dem was man von diesem Genre erwartet.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Juli 2003
Erst einmal: der Film ist klasse gemacht, von hoher technischer Qualität. Kamera, Ton, Musik sind erste Sahne. Auch Spielbergs Regieleistung ist einmalig. Die Darsteller tun ein übriges. Herausragend: Tom Hanks als (scheinbar) harter Soldat. Aber auch die übrige Crew kann sich sehen lassen. Die ersten und letzten zwanzig Minuten sind Filmgeschichte, daran gibt es nichts zu rütteln. Die Massaker sind mit so unglaublicher Wucht und Intensität inszeniert, daß einem schier der Atem schockt. Aber hier hört die Bewunderung auch schon wieder auf: "Der Soldat James Ryan" kann anfangs zwar schockieren, insgesamt aber vertreibt der Film eine fragwürdige Botschaft. Nach dem Motto: Krieg ist zwar übel, aber gerechtfertigt, wenn es ziemlich viel Böse erwischt. Und das sind hier natürlich wieder mal die Deutschen, die als eiskalte Killer dargestellt werden, während die Amerikaner als Retter der Menschheit auftreten. Spielberg hat keinen Antikriegsfilm gedreht (auch wenn er es uns glauben machen wollte). "Der Soldat James Ryan" ist ein gut gemachter Kriegsfilm, mehr nicht. Was besonders schwer wiegt: um einen einzigen amerikanischen Soldaten zu retten, beißen nicht nur eine Menge böser Deutscher, sondern auch einige seiner Landsleute ins Gras. Das Drehbuch ist das große Minus des Films. Einige der Dialoge hätte man sich sparen können, ebenso den gefühlsduseligen Salut von James Ryan am Grab von John Miller. Ein technisch gut gemachter und faszinierender Film wird durch diese Gesten immer wieder in unerträgliches Pathos getaucht.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Mai 2015
Die Blu-ray ist ein Geschenk! ....da es ein Wunsch meines Schwiegersohns ist, wird sie sicher auch Gefallen finden! Der Filminhalt ist bekannt....
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Juni 2015
Wie sagt man so schön; einer der besten Filme allerzeiten in seinem Genre! Dem ist nichts mehr hinzu zu fügen
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am 23. Juli 2015
Der Höhepunkt von "Der Soldat James Ryan" ist unbestreitbar die halbstündige Anfangssequenz, in der die amerikanischen Soldaten an den Ufern Frankreichs ankommen. Ein derart infernalisches Bleigewitter hab ich noch in keinem anderen Film erlebt. Dieses bricht mit einer Wucht auf den Zuschauer ein, die man in Worten schlichtweg nicht formulieren kann. Dabei führt Steven Spielberg schonungslos die Grausamkeiten des Kriegsgeschehens vor Augen, man sieht Soldaten, die diverse Gliedmaßen verloren haben, einem anderen hängen die Eingeweide heraus, der Kugelhagel lässt Körper aufplatzen, das Wasser am Omaha Beach färbt sich blutrot. Die gesamte Szene wirkt dabei unbeschreiblich intensiv und hautnah, man fühlt die Angst der Soldaten derart deutlich, als wäre man direkt unter ihnen. Mit dieser bestürzenden Eröffnungsszene hat sich Steven Spielberg wirklich selbst übertroffen. Dass ''Der Soldat James Ryan '' als Antikriegsfilm konzipiert ist, darüber dürfte nach dieser Sequenz keinerlei Diskussionsbedarf mehr herrschen. Freilich lässt sich damit allein noch kein kompletter Film erschaffen, deshalb muss Spielberg nun eine Geschichte erzählen. Und das tut er auch, dabei ist es beeindruckend, wie konsequent sich der Regisseur weigert, den Krieg als Parabel der menschlichen Bewährung zu präsentieren. Weder geht es hier darum, "für sein Land zu sterben", noch "sich als Held zu etablieren", nein, die Erfüllung ihrer Mission zu überleben ist das einzige Ziel der Soldaten. Außerdem möchte ich Behauptungen widerlegen, der Film sei als "Anti-Deutsch-Propaganda" zu verstehen. Die Deutschen erhalten in dem Film zwar weit weniger Profil als die Amerikaner, aber das liegt darin begründet, das der Film nun mal eine Geschichte über die Mission einer Gruppe amerikanischer Soldaten erzählt. Deswegen werden die deutschen Soldaten keineswegs als eiskalte Schlächter ohne jegliche Humanität dargestellt. Genau genommen ist der eigentliche Feind des Films gar nicht die deutsche Besatzung, sondern der Krieg mit seiner zerstörerischen Natur selbst. Unterstützt wird Steven Spielberg von einem exzellenten Darstellerensemble, allen voran Tom Hanks, der die Rolle des Captain Millers vielschichtig darstellt und sich nach "Forrest Gump" erneut als Charakterdarsteller profilieren kann. Aber auch die anderen Soldaten erhalten jeder für sich genügend Charaktertiefe, sodass man als Zuschauer Anteilnahme an ihrem Schicksal entwickelt. All diese Qualitäten machen "Der Soldat James Ryan" zu einem der eindrucksvollsten Genrevertreter, die je geschaffen wurden, und neben "Schindler's Liste" auch zu einem der besten und schockierendsten Filme über den zweiten Weltkrieg.
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