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4.0 von 5 Sternen Für Fans von Game of Thrones...
...ist ein Werbeslogan, der im Moment gerne auf Fantasyliteratur angewandt wird. Ob man diese Reihe so bewerben könnte ist eine Frage auf die ich im Laufe dieser Rezension eingehen möchte.

"Die Brücke der Gezeiten 1 - Ein Sturm zieht auf" und "Die Brücke der Gezeiten 2 - Am Ende des Friedens" bilden im englischen Original...
Vor 4 Monaten von Originaldibbler veröffentlicht

versus
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für den Anfang okay
"Herr der Gezeiten" lässt im Titel erahnen, worum es in der Geschichte geht: Um eine Brücke, die den Gezeiten unterliegt. Sprich: Die Brücke ist mal von Wassermassen verschwunden, mal taucht sie wie ein Ungeheuer (-> Leviathan) aus den Fluten aus und wird passierbar. Leider ist das fast alles, was man im ersten Band über die titelträchtige...
Vor 9 Monaten von Claus Dreckmann veröffentlicht


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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für den Anfang okay, 31. Januar 2014
Von 
"Herr der Gezeiten" lässt im Titel erahnen, worum es in der Geschichte geht: Um eine Brücke, die den Gezeiten unterliegt. Sprich: Die Brücke ist mal von Wassermassen verschwunden, mal taucht sie wie ein Ungeheuer (-> Leviathan) aus den Fluten aus und wird passierbar. Leider ist das fast alles, was man im ersten Band über die titelträchtige Brücke erfährt. Eine Zeitschrift ließe sich mit diesem Titel nicht verkaufen – das wäre Leserenttäuschung und ein Kaufhemmnis für die Folgenummern. Denn es geht im ersten Teil vor allem um eine unerfüllte Liebe, eine arrangierte Ehe, Geld, Macht und Einflussnahme. Kurz: Der Autor hat eine recht komplexe Welt konstruiert, in der Völker unterschiedlicher Religionen (-> Christen, Muslime, Hindus) wechselnde Alianzen schmieden. So gesehen liest sich das Buch wie ein historischer Abenteuerroman, wobei der Leser kurz davor ist, die Gemengelage zu skizzieren, um den Überblick zu behalten. Ach ja: Dann wäre da noch ein junger Mann, der Magier werden möchte. Er ist entfernt mit einem legendären Mitglied jener 300-Schaft verwandt, der einst magische Fähigkeiten verliehen oder geschenkt wurden, oder, oder.... Das ist leider ein Problem des an sich interessant aufgebauten Romans: Es fehlt an einigen Ecken an verbindlichen Erklärungen und logischen Übergängen. Aber wir waren bei dem jungen Mann mit Zauberkräften stehen geblieben: Der muss am Ende seiner Ausbildung eine Art Diplomarbeit oder Promotionsverteidigung absolvieren. Weil er aber in seiner eingereichten Schrift ungeheuerliche Thesen über die wirklichen politischen Geschehnisse in einer bestimmten historischen Phase poltischer Herrschaft aufstellt, fällt er durch. Denn derzeit Herrschenden passt seine Vergangenheitsumschreibung nicht. Warum, muss der Leser selbst begreifen bzw. erahnen.
Nun habe ich das Buch nur 1x und zur Entspannung gelesen, aber ich bin eigentlich ein recht aufmerksamer Leser und mein Fazit lautet: Das Buch hätte dringend einen guten Lektor gebraucht. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Der erste Teil der Saga ist unterhaltsam und ich werde sicherlich den 2. Teil lesen. Aber es hat unnötig verschenktes Potential. Selbst wenn ich mir selbstkritisch unterstelle, etwas flüchtig gelesen zu haben, bleiben da einige Ungereimtheiten. Wenn die als "Cliffhanger" Richtung Band 2 dienen sollen, sage ich: Das ist zuviel der spannungsheischenden Verschleierung. Nach dem Lesen von Band 2 werde ich entscheiden, ob der 3. Teil noch angeschafft wird.
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4.0 von 5 Sternen Für Fans von Game of Thrones..., 18. Juli 2014
Von 
Originaldibbler (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
...ist ein Werbeslogan, der im Moment gerne auf Fantasyliteratur angewandt wird. Ob man diese Reihe so bewerben könnte ist eine Frage auf die ich im Laufe dieser Rezension eingehen möchte.

"Die Brücke der Gezeiten 1 - Ein Sturm zieht auf" und "Die Brücke der Gezeiten 2 - Am Ende des Friedens" bilden im englischen Original einen Band ("Mage's Blood"). Dieser ist der Auftakt einer auf vier Bände angelegten Reihe ("Moontide Quartet"). Doch worum geht es überhaupt?

Auf Urte gibt es zwei Kontinente: Yuros und Antiopia. Yuros ist eng an das mittelalterliche Europa angelehnt, während Antiopia eher an Afrika und/oder Indien erinnert. Ursprünglich war Urte genau so unmagisch wie unsere reale Erde, doch etwa 500 Jahre bevor die Handlung einsetzt änderte sich dies schlagartig als die Mitglieder einer kleinen Sekte plötzlich die Fähigkeit erlangen Magie zu wirken. Durch die Magie verschieben sich nicht nur schnell die Machtverhältnisse in Yuros, wo das Rondelmarische Reich und die Kirche des Corineus eine Vormachtstellung erlangen, sondern auch Antiopia bleibt nicht unbeeinflusst. Zwar hat Antiopia keine Magier aber die Magier aus Yuros errichten mit Hilfe ihrer Magie eine Brücke zwischen den Kontinenten. Dies erhebt sich zwar nur alle zwölf Jahre aus den Fluten, trotzdem verbindet sie die Kontinente in nie geahnter Weise. Die Politik, einschließlich der sich daraus ergebenden Kriege, ist ein großes Thema des Romans. Das andere große Thema ist die Magie und am Anfang besonders die Frage nach ihrem Ursprung.

Der Leser erlebt die Welt und ihre Politik durch die Augen verschiedener Protagonisten. Im ersten Band sind dies vor Allem: ein junger Magier kurz vor dem Ende seiner Ausbildung, der in seiner Abschlussarbeit eine gefährliche Theorie aufstellt, eine Magierin, die sich zwischen ihrem gheimen Auftrag und der Königsfamilie, die sie vorgeblich beschützen soll entscheiden muss und ein junges verliebtes antiopisches Mädchen, dem eine arragierte Ehe droht sowie der Junge, den sie und der sie eigentlich liebt.

Kommen wir zurück zum Vergleich mit "Game of Thrones" bzw dem "Lied von Eis und Feuer". Meines Erachtens hat es "Moontide Quartet" verdient mit Martin's Meisterwerk verglichen zu werden. Genau wie dieses präsentiert es eine komplexe und glaubhafte Welt, auf der es nicht Gut und Böse, sondern lediglich Menschen und Interessengruppen mit glaubwürdigen Motivationen gibt. Wenn ich diese Reihe mit wenigen Worten umreißen sollte, würde ich sagen: "Game of Thrones mit mehr Magie und nur halb so vielen Protagonisten".

Gestört hat mich an diesem Buch wirklich nur wenig. Eigentlich stört mich nur, dass manche Dinge zu sehr an unsere Welt angelehnt sind. Dass die yurischen Monatsnamen eng an die irdischen angelehnt sind, mag ja noch ganz praktisch sein, dass es mit "Shaitan" ein Wesen aus der irdischen Mythologie direkt nach Urte geschafft hat, irritiert mich schon mehr. Außerdem muss man sagen, dass das Buch (bzw. die beiden deutschen Bücher) im Prinzip nur alt Bekanntes bietet; wenn auch in einer guten Form und Komposition.

Alles in allem ein sehr gelungener Auftakt zu einer neuen Reihe, der mir gut gefallen hat, dem aber ein bisschen das Neue und Besondere fehlt. Trotzdem gute 4 Sterne.
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3.0 von 5 Sternen Tja, also, anfangs fand ich es gut,, 14. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Brücke der Gezeiten 1: Ein Sturm zieht auf (Kindle Edition)
aber so nach und nach stößt mir unter anderem die Verwendung der lateinischen/italienischen Sprache unabhängig der Region, in welcher wir uns in der Geschichte gerade befinden, auf. Außerdem mag ich die offensichtlichen Anleihen bei anderen Weltkulturen unter Verwendung sehr ähnlicher Bezeichungen aber in völlig anderem Kontext nicht. Den Figuren fehlt teilweise der Tiefgang. Schade eigentlich, die Idee an sich ist gut.
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4.0 von 5 Sternen Spannende Geschichte mit vielen Facetten, 22. Januar 2014
Ich hatte erst meine schwierigkeiten, in die Geschichte hinein zufinden, denn die Welt ist sehr komplex. Zwei Kontinente und viele Fraktionen, mitten drin drei sehr sympatische Protagonisten, die alle sehr unterschiedlich sind. Ich habe auch immernoch an manchen Stellen Probleme, aber die Welt gefällt mir sehr. Besonders die Atmosphäre weiß der Autor wunderbar zu beschreiben.
Ich kann es nun kaum erwarten, bis der nächste Teil erscheint.
Ich gebe dem Buch nur 4 Sterne, da es zwar gut ist und mir sehr gefallen hat, ich aber Serien wie "Das Lied von Eis und Feuer" oder "Die Königsmörderchronik" doch noch etwas besser finde.
"Die Brücke der Gezeiten" ist noch nicht ganz so rund, aber es ist ja auch erst der erste Teil des ersten Buches.
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5.0 von 5 Sternen Ein großartiger Auftakt, der die Neugierde nach mehr weckt!, 21. Januar 2014
Auf knapp 500 Seiten beginnt der Auftakt zur neuen Fantasy-Saga mit dem Buch "Ein Sturm zieht auf" um die Herrschaft über ganz Urte mit seinen beiden Kontinenten Antiopia und Yuros. Aus der Feder des neuseeländischen Autors David Hair steigt der Leser schnell in die neue Welt und ihre Überraschungen ein und kann dort glaubhaft die Abenteuer der Protagonisten miterleben. Die Fortsetzung "Am Ende des Friedens" wird voraussichtlich im August 2014, ebenfalls beim penhaligon-Verlag, erscheinen.

Im Mittelpunkt der Handlung stehen die junge Ramita, der Viertelmagier Alaron und die Spionin Elena. Alle drei sind glaubhafte Persönlichkeiten, die es verstehen, den Leser in atemlose Spannung zu versetzen. Jedes einzelne Schicksal geht tief unter die Haut und lädt zum Mitfiebern und Bangen ein. Dabei sind sie nicht immer sympathisch beschrieben, eher ihrer Umgebung und den Verhältnissen entsprechend. Auch ihr Handeln wird erst im Verlauf der Geschichte deutlich und lässt alle Ereignisse in einem besonderen Licht erscheinen.

Die Handlung baut sich langsam und nachvollziehbar auf, denn der Autor lässt sich genügend Zeit, um den Inhalt zu entwickeln. Mit erklärenden Worten startet die Erzählung und macht schnell deutlich, dass es sich um einen neuen fantasievollen Roman handelt. David Hair greift dabei auf eine große Auswahl an fiktiven Orten, Begriffen und zeitlichen Abläufen zurück; jedes Detail wird in einem Anhang genau beschrieben und verdeutlicht. Er hat sogar eine eigene Sprache, eine veränderte Zeitrechnung sowie neue Gottheiten und wissenschaftliche Studien erschaffen.

Fazit: Aus verschiedenen Handlungssträngen wächst die komplexe und wohldurchdachte Geschichte zusammen und erzeugt einen lebendigen und atemberaubenden Eindruck!
Die Charaktere sind farbenfroh und mit viel Hingabe beschrieben und die Erzählung ist mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet. Es fällt leicht, sich auf die Geschehnisse einzulassen und dem Handlungsverlauf zu folgen. Außerdem wird durch die gut ausgearbeitete Fantasiewelt großer Ideenreichtum umgesetzt und logisch beschrieben. Für die nötige Vorfreude auf die Fortsetzung ist damit gesorgt.
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4.0 von 5 Sternen Guter Auftakt mit Potential, 14. Januar 2014
*** Klappentext ***
Auf der Brücke der Gezeiten wird sich das Schicksal der Welt entscheiden ...
Die Mondflutbrücke liegt tief unter der Ozeanoberfläche. Aber alle zwölf Jahre erhebt sie sich aus den Fluten und verbindet die beiden Kontinente Yuros und Antiopia. Zweimal schon hat Yuros seine Armeen von Kriegern und Magiern über die Brücke geführt, um das Nachbarreich zu unterwerfen. Jetzt naht die dritte Mondflut, und der Westen rüstet sich zum finalen Schlag. Aber es sind drei unscheinbare Menschen - ein gescheiterter Magie-Schüler, eine Spionin und Mörderin, die ihr Gewissen entdeckt, und ein einfaches Marktmädchen -, die über das Schicksal der Welt entscheiden werden ...

*** Meine Meinung ***
Der Klappentext liest sich echt spannend und ich war total neugierig auf das Buch. Der Autor hat eine völlig neue, komplexe Welt geschaffen, die den Einstieg in selbige erschwert. Ich hatte Probleme die unterschiedlichen Kontinente und ihre Figuren einzusortieren und dazu kommen dann auch noch unterschiedliche Sorten von Magi. Da war der Anhang mit seinen Charakteren, der Erklärung der unterschiedlichen Magi-Typen und den Worten in unterschiedlichen sprachen echt hilfreich. Der Schreibstil Hairs ist zum Glück locker-flockig und zieht den Leser schon in seinen Bann. Das erleichtert den Einstieg und schmälert die Verwirrung.
Okay, es dauert ca. 100 Seiten bis man im Buch drin ist, aber dann wird es doch recht spannend. Leider wird diese Spannung manchmal gebremst, weil die eine Figur der anderen etwas aus der Geschichte oder Vergangenheit erzählt.
Die Charaktere werden lebendig präsentiert und man kann mit ihnen mitfühlen und mitfiebern. Manches Hintergrundwissen bekommt man über Gedanken und Gespräche präsentiert und nach und nach werden die Figuren in ihrer Gesamtheit sichtbar. Wie die 3 Protagonisten zusammenfinden, ist mir auch noch schleierhaft.
Im Original handelt es sich um eine Trilogie, doch da die Übersetzung immer mehr Worte in Anspruch nimmt, ist allein schon der erste Band in Deutsch auf Bücher aufgeteilt worden. So erklärt sich auch der massive Cliffhanger am Ende des Buches, denn im Original ist es noch gar nicht das Ende des Auftaktes.
Die Übersetzung halte ich auch für gelungen, denn ich konnte keine Ungereimtheiten finden - wobei mir das mit den Windschiffen noch nicht klar ist, aber das liegt nicht am Übersetzer.
Dass der Autor lange in Indien gelebt hat, hat Einfluss auf die Geschichte genommen, denn es gibt viele indische Einflüsse was Namen und Lebenswart betrifft.
Alles in allem wurde ich gut unterhalten, der Plot ist gut konstruiert und stimmig. Die Figuren sind lebendig und ihre Interaktion realistisch. Einzig die langatmigen Erzählpassagen und das offene Ende nerven mich.
Da ist auch jeden Fall noch Luft nach oben und viel Spielraum für das Zusammenspiel der 3 Protagonisten Elena, Ramita und Alaron. So vergebe ich gern 4 Sterne.
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3.0 von 5 Sternen Die Brücke der Gezeiten: Ein Sturm zieht auf (David Hair), 12. Januar 2014
Penhaligon Verlag

Der Autor

David Hair ist ein neuseeländischer Schriftsteller, der für seine Jugendromane schon mehrfach ausgezeichnet wurde. Die Brücke der Gezeiten: Ein Sturm zieht auf ist seine erste Fantasysaga für Erwachsene und bildet zudem den Auftakt dieser Saga. Nachdem er lange Zeit zunächst in England und dann in Indien gelebt hat, lebt er nun erneut in Neuseeland, Wellington.

Ein Sturm zieht auf

Die Leviathanbrücke liegt unter der Ozeanoberfläche und wird auch Mondflutbrücke genannt. Einmal in 12 Jahren erhebt sie sich aus dem Ozean empor, um die beiden Kontinente Yuros und Antiopia zu verbinden. Immer wieder führt eine Armee der beiden Kontinente jeweils seine Truppen über die Brücke, um den anderen Kontinent zu unterwerfen. Nun naht erneut die Mondflut und es steht ein weiterer Kampf bevor. Der junge Magus Alaron möchte unbedingt noch vor dieser Flut seine Magus-Ausbildung abschließen, um sich dem Kriegszug nach Hebusal auf Antiopia anzuschließen. Doch dies wird nicht so einfach werden.

Die Magi Elena hingegen arbeitet bereits als Leibwächterin für die königliche Familie in Jarvon auf Antiopia und möchte nichts sehnlicher, als ihren König zu schwächen und selbst gegen ihn zu kämpfen. Doch ihr kommen Zweifel. Tut sie wirklich das richtige?

Doch den zahlreichen Kriegen soll endlich eine Ende gemacht werden, deshalb muss die schöne und junge Ramita, nicht wie versprochen ihren Verlobten Kazim heiraten, sondern den alten, aber reichen Antonin Meiros. Dieser braucht einen Erben, um den Krieg zu beenden. Doch wird Ramita in dieser Ehe glücklich sein?
Drei Schicksal, die vereint über die Menschheit entscheiden werden…

Fazit

Viele Personen, viele Namen, viele Orte und viele verstrickte Handlungsstränge. Das waren die ersten Gedanken, die mir beim Einlesen in dieses Fantasy-Buch kamen. Vorher noch freute ich mich durch den Inhalt auf der Rückseite des Buches und die Zusammenfassung auf dem Klappentext, auf das Buch. Doch diese Freude wurde leider schnell enttäuscht, denn schon nach den ersten Seiten merkte ich, dass der Schreib- und Erzählstil des Autors mir leider so gar nicht zusagte und ich auch mit den ganzen Personen/Orten nicht zurecht kam. Dies ändert sich ein kleines bisschen beim Lesen, aber richtig warm wurde ich mit dem Buch trotzdem nicht.

Das ist schade, denn die Geschichte an sich, mit der Mondflutbrücke, welche unter der Ozeanoberfläche liegt und sich erhebt, um die beiden Kontinente Yuros und Antiopia zu verbinden, finde ich sehr spannend. Für den ersten Teil einer Saga finde ich es oft schwer, sich in die Gestalten und Handlungen hinein zu versetzen, der zunächst die äußeren Umstände etc. geklärt werden müssen, bevor es mit dem richtigen Inhalt losgeht. Bei diesem Buch musste ich jedoch immer wieder ins Verzeichnis blättern, was das Lesen sehr mühselig machte.

Was ich auf jeden Fall noch positiv bemerken will, ist die wunderbare Gestaltung des Buches. Es hat nicht nur ein faszinierendes und zum Inhalt passendes Cover, mit der Mondscheinbrücke und einer skizzierten Landschaftskarte im Hintergrund, auf dem Einband vorn und hinten findet sich auch eine Karte der beiden Kontinente Yuros und Antiopia. Auf der ersten Seite findet sich zudem eine gemeinsame Karte samt Brücke der beiden Kontinente. Das macht das Zurechtfinden ein wenig leichter.

Alles in allem ein für mich sehr mühsam zu lesendes Buch, welches aber durchaus mit seiner Geschichte besticht und sich nach längerem Einlesen auch relativ gut zu ende lesen lies. Ich möchte mich trotz der Schwierigkeiten im Sommer an den 2. Band wagen, weil ich wissen möchte, wie die Geschichte weiter geht. Vielleicht fällt mir da das Lesen ein wenig leichter, ich hoffe nur, dass man nach einem halben Jahr noch so gut in die Geschichte reinkommt.

[...]
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4.0 von 5 Sternen Gelungener Auftakt mit kleinen Schwächen, 12. Januar 2014
Dieses Buch ist mir aufgrund seines Covers direkt ins Auge gefallen. Auch der Klappentext klang interessant und so musste ich es zwingend lesen :)

Der Einstieg ins Buch war für mich jedoch etwas schwierig. Es wurde viel über die Welt, die Vergangenheit und den Glauben der Bürger dort erzählt. Dadurch hat man als Leser zwar gutes Hintergrundwissen für die Handlung bekommen, es machte es aber auch etwas schwierig in die Handlung zu finden. Glücklicherweise ließ dies schon nach wenigen Seiten nacht und nach zwei oder drei Kapiteln war ich von der Handlung gefangen.

Diese findet auf mehreren Ebenen statt, sodass man als Leser einen Einblick in die Sichtweisen auf beiden Seiten erhält. Gleichzeitig gibt es auch jeweils noch einen weiteren Handlungsstrang, der eine zusätzliche Sicht auf die verschiedenen Dinge gibt. Insgesamt gibt es also viel Handlungsstränge im Buch. Das könnte unübersichtlich sein oder für den Leser verwirrend. David Hair hat es jedoch geschafft, sie zunächst gut voneinander zu trennen und so leicht verfolgbar für den Leser zu gestalten. Es gibt zwar verschiedene Querverweise, aber diese ergeben sich wie von selbst im Verlauf der Geschichte :)

Die Charaktere im Buch sind überwiegend sehr sympathisch, teilweise geben sie auch einige Rätsel auf oder aber man sieht in ihnen direkt das Böse. Eine gelungene Mischung also, die im Verlauf des Lesens auch für einige Spannung sorgt. Insgesamt hat es mir sehr gefallen und ich habe das Buch nach den anfänglichen Schwierigkeiten regelrecht verschlungen. Dafür gibt es dann von mir auch solide 4 von 5 Sternen :)
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4.0 von 5 Sternen Hätte manchmal noch ein paar Erklärungen benötigt, 11. Januar 2014
Inhalt:
Auf dem Kontinent Yuros bereitet sich der junge Alaorn Meiros gerade auf seine Abschlussprüfung vor, durch die er endlich zum richtigen Magus wird und die Gnosis, die magischen Kräfte, offiziell benutzen darf. Doch bei den Lehrern und Mitschülern ist er als Viertelblut-Magus nicht sonderlich beliebt. Währenddessen ist seine Tante Elena auf dem Kontinent Antiopia, um die Königsfamilie von Javon zu beschützen. Weiter im Süden in Lakh muss sich die junge Kaufmannstochter Ramita von ihrer großen Liebe Kazim verabschieden um einen alten Mann zu heiraten, der ihrem Vater Unmengen an Geld geboten hat. Auf alle drei warten große Prüfungen, vor allem da in einem Jahr die Leviathanbrücke, die beide Kontinente miteinander verbindet, wieder aus den Fluten des Ozeans auftauchen und Krieg zwischen den Völkern mit sich bringen wird.

Meine Meinung:
"Ein Sturm zieht auf" ist der erste Band von David Hairs Reihe um die "Brücke der Gezeiten". Doch wie auch bei anderen Fantasy-Reihen, wurde das Original hier wieder in zwei Bücher gesplittet. Dieses Buch erzählt also nur die erste Hälfte der ersten Geschichte in dieser Reihe und endet dementsprechend auch mitten im Buch. Einen richtig fiesen Cliffhanger gibt es meiner Meinung zwar nicht, doch wen solche offenen Enden stören, sollte lieber auf den Juni warten, bis die zweite Hälfte auch im Deutschen erscheint, um die beiden Bücher dann an einem Stück zu lesen.

In der Geschichte gibt es die beiden Kontinente Yuros, im Norden, und Antiopia, im Süden, die durch eine Brücke miteinander verbunden sind, welche sich aber nur alle 12 Jahre aus dem Ozean erhebt. Dies hat jedes Mal zu einem Krieg zwischen den beiden Kontinenten geführt, weswegen sich im Buch, welches 1 Jahr vor dem neuerlichen Auftauchen der Brücke spielt, beide Kontinente für einen neuen Krieg vorbereiten. Erzählt werden verschiedene Handlungsstränge, die in diesem Teil noch nicht ganz zusammengeführt, aber mit der Zeit deuten sich ein paar Zusammenhänge an.

Die Magierin Elena arbeitet als Doppelagentin in Javon (auf Antiopia) und beschützt offiziell die Kinder des Königs. Anfangs mag sie vielleicht noch ein wenig kalt und abgebrüht erscheinen, doch ich habe sie schnell ins Herz geschlossen. Toll an ihr fand ich, dass sie nicht allmächtig ist, sondern ihre Gegner eher durch ihren Kopf und Verstand besiegt.
Alaron Merser lebt in Norostein auf dem Kontinent Yuros und steht kurz vor seiner Prüfung zum Magier. Für seine Abschlussarbeit hat er sich, trotz aller Warnungen, ein sehr heikles Thema ausgesucht. Bei ihm konnte ich mich immer nicht so ganz entscheiden, ob er mir nun sympathisch sein soll oder nicht. Einerseits setzt er sich zwar für seinen Freund Ramon ein und zeigt auch Mitleid, doch andererseits ist sein Zukunftswunsch der Kampf im aufziehenden Krieg, wofür er nicht unbedingt meine Zustimmung bekommen hat.
Im Süden Antiopias ist Ramita in Lakh als Tochter eines recht gut verdienenden Kaufmanns in dem Wissen aufgewachsen, dass sie den Sohn seines Blutsbruders heiraten wird. Sie war mir ziemlich sympathisch, wenn sie auch, als fügsame Tochter, sehr viel Ungerechtigkeit auf sich nehmen musste. Hier bin ich gespannt, was sie im weiteren Verlauf der Reihe noch für eine Rolle spielen wird.

In der Reihe wird eine komplexe Fantasygeschichte aufgebaut, welche durch die vielen neuen Namen, Religionen und Begriffe den Einstieg ein wenig erschwert. Doch hierfür gibt es einen ziemlich umfangreichen Anhang, der unter Anderem ein Personenverzeichnis und eine Übersicht der verschiedenen Religionen und Magielehren enthält. Hier hätte ich mir nur ein noch etwas umfangreicheres Glossar gewünscht, denn manche Begriffe waren mir dann doch nicht so geläufig, wie wohl erwartet wurde. Anfangs habe ich noch ziemlich viel im Glossar geblättert, was aber ab dem zweiten Kapitel recht schnell wieder abgenommen hatte.

Mein Lesefluss im Buch hat immer mal wieder gewechselt. Manche Passagen ließen sich wirklich leicht und schnell lesen, dann kamen wieder welche, wo ständig zwischen Vor- und Nachnamen gesprungen wurde, was mich dann verwirrt und natürlich gebremst hatte. Außerdem gab es manche Sachen, wie zum Beispiel die Luftschiffe, bei denen ich mir einfach ein paar mehr Erklärungen, wieso und weshalb manche Sachen so sind, gewünschte hätte. So war an manchen Stellen die Notwendigkeit der Brücke einfach nicht so klar zu erkennen. Auch waren die Passagen, in denen zum Beispiel Ramitas Vater oder ihr zukünftiger Ehemann aus der Vergangenheit erzählten, zwar sehr interessant, doch durch die langen Absätze ließ meine Konzentration an diesen Stellen schnell nach.

Fazit:
David Hairs Einstieg "Ein Sturm zieht auf" in die Reihe um die "Brücke der Gezeiten" bietet eine eigentlich spannende Geschichte, die aber durch ein paar fehlende Erklärungen manchmal nicht ganz verständlich war. Auch war es an manchen Stellen etwas langatmig, so dass ich für diesen Auftakt nur 3,5 von 5 Muscheln vergebe. Wer Komplexe Welten mit viel Magie mag, sich an Parallelen zur Realität nicht stört und über ein paar Unklarheiten hinwegsehen kann, sollte hier gut aufgehoben sein.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen leider nur erste Hälfte zum Start des neuen Fantasy-Epos, 26. Januar 2014
Inhalt:
Die beiden Kontinente Yuros und Antiopia werden alle zwölf Jahre durch die magische Mondflutbrücke miteinander verbunden. Dies nutzt Yuros dazu, beim Nachbarn einzumarschieren und Krieg zu führen. Die nächste Mondflut steht bevor und drei Menschen werden über das Schicksal der Welt entscheiden.

Setting und Stil:
Wie man schon am sehr ausführlichen Anhang erahnen kann, hat David Hair eine sehr umfassende und mit Leben gefüllte Fantasywelt erschaffen. Karten dürfen natürlich nicht fehlen, genau wie Magie-, Kampf- und Politiksystem. Alles ist bis aufs Kleinste ausgearbeitet und fließt in den Roman mit ein, wodurch es durchaus auch zu Längen kommen kann. Die beiden Kontinente und ihre Bewohner unterscheiden sich und trotzdem dürfte klar sein, welche Lebensweise man bevorzugt. Anspielungen auf unsere Welt hätten meiner Meinung nach nicht unbedingt sein müssen, etwas mehr Freiheit und Entfernung von Orten und Lebensverhältnissen, die David Hair wohl selbst erlebt hat, wäre schön gewesen.
Anfangs wird man von den vielen neuen Namen, Orten und Begebenheit regelrecht erschlagen und es dauert unendlich lange, bis man in der Story drin ist. Zwar liest sich der Roman schön flüssig und die wechselnden Sichten sind angenehm, aber trotzdem wird es den einen oder anderen geben, der sich darauf gar nicht erst einlässt.

Charaktere:
Wie schon in der Inhaltsangabe zu erkennen, geht es vor allem um die drei Hauptcharaktere, deren Entscheidungen das Schicksal der Welt beeinflussen werden. Dabei handelt es sich um einen Magie-Anwärter, Alaron, eine Spionin, Elena und ein Marktmädchen, Ramita. Sehr unterschiedliche, jedoch starke Charaktere, die es schnell schaffen, das Interesse des Lesers zu wecken. Alle drei erleben in diesem ersten Buch schon ziemlich viel und ihre Welt wird ziemlich auf den Kopf gestellt. Umgeben sind sie von etlichen weiteren Charakteren, die alle sehr lebensnah beschrieben sind. Zusammenhänge fehlen manchmal und werden sich vielleicht noch ergeben, da wir ja erst am Anfang sind.

Geschichte:
Zehn Monate vor der Mondflut beginnt die Handlung, fünf Monate vorher endet sie. Der eigentliche Höhepunkt ist also noch weit weg und der Roman erzählt wirklich nur die Vorgeschichte, geht ausführliche auf Charaktere und Welt ein, während sich die Handlung etwas voran schleppt. Die Handlung ist glaubhaft, Stränge laufen langsam zusammen und zum Ende hin gibt es einige Aha-Erlebnisse. Epochal von vorne bis hinten. Der erzwungene Cliffhanger ist unverzeihlich.

Fazit:
Wieder einmal hat ein deutscher Verlag ein Originalbuch in zwei Teile zerrissen. Es gibt sicher Gründe dafür, die mir aber ziemlich egal sind. Da der zweite Teil erst im Juli erscheint, kann ich nur empfehlen, wenn euch die Geschichte interessiert, bis zum Juli zu warten, um den ersten Teil in einem Stück zu lesen, oder gleich auf die Originalausgabe auszuweichen. Inhaltlich erwartet den Leser eine sehr komplexe Welt, auf die er sich einlassen muss und die eine lange Eingewöhnungszeit bedeutet, bis man im Buch angekommen ist. Trotzdem meine ich, man sollte der Geschichte eine Chance geben, wie gesagt, vielleicht nicht sofort, sondern erst, wenn der oder die nächsten Teile erscheinen werden. Ein Epos, das wahrscheinlich erst zum Ende hin seine wahre Größe entwickeln wird.
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