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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieser Film schließt eine wichtige Lücke !
Es ist ein Skandal und stimmt mich sehr traurig, dass dieser tolle und elegante Film bei der diesjährigen Oscar- Verleihung überhaupt keine Rolle spielt, denn er erhielt nicht eine Nominierung, der beinahe zeitgleich erschienene Sklavenfilm
"12 Years A Slave" neun Nennungen.

Das Leben eines schwarzen Mannes von seiner Jugend bis zum...
Vor 6 Monaten von movie victim veröffentlicht

versus
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lauf, Cecil, lauf!
Lee Daniels liefert ja Filme völlig unterschiedlicher Güte und Thematik ab. Sein 2005er Debüt "Shadowboxer" war ganz großartiges Schauspielkino mit teils komplexer, teils verwirrender Story. "Precious" von 2009 war ein sowohl bedrückendes als auch leicht hoffnungsschimmerndes Drama um ein extrem übergewichtiges Mädchen...
Vor 5 Monaten von MissVega veröffentlicht


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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dieser Film schließt eine wichtige Lücke !, 2. März 2014
Es ist ein Skandal und stimmt mich sehr traurig, dass dieser tolle und elegante Film bei der diesjährigen Oscar- Verleihung überhaupt keine Rolle spielt, denn er erhielt nicht eine Nominierung, der beinahe zeitgleich erschienene Sklavenfilm
"12 Years A Slave" neun Nennungen.

Das Leben eines schwarzen Mannes von seiner Jugend bis zum Rentenalter, erst als Kind auf den Baumwollfeldern, das mit ansehen muss, wie sein Vater vom weißen Aufseher erschossen wird, dann ein sogenannter "Hausnigger" wird
( der Begriff fiel meiner Erinnerung nach auch in "Vom Winde verweht" ) und als Butler im Weißen Haus viele Präsidenten miterlebt.

Die Stars geben sich hier die Klinke in die Hand: Oprah Winfrey als seine Frau, Mariah Carey als Mutter des kleinen Cecil
( Regisseur Daniels hatte mit ihr schon in "Precious" zu tun, diese Paarung darf als sehr gelungen bezeichnet werden ),
Cuba Gooding Jr., Terrence Howard, dazu noch Robin Williams, Lenny Kravitz, Liev Schreiber, Alan Rickman, John Cusack und als besonderes Bonbon Jane Fonda als Nancy Reagan.
Ich hätte sie beinahe nicht erkannt, aber sie hat ihre Sache wunderbar gemacht.

Hauptperson ist natürlich Forest Whitaker, der für "Der letzte König von Schottland" einen Oscar abstaubte.

Es gibt viel klassische Musik zu hören, aber auch ein paar zeitgenössische Stücke, besonders in den Szenen, die sich um die Bürgerrechtsbewegung drehen. Was da passiert incl. Ku-Klux-Clan dreht einem den Magen um.

Das Bild war für meine Augen von bestechender Schärfe, auch die Farben waren gut. Die Szenen im Weißen Haus mit der Ausstattung ( besonders wenn die Tische eingedeckt werden ) sind ein Fest für die Augen.

Gab es überhaupt schon mal einen Film mit so einem Thema ? Der sich der Frage annahm: Wie fühlt sich ein schwarzer Bediensteter ? Dass so ein Butler sich unsichtbar zu machen hat, zeigte schon "Was vom Tage übrig blieb", wo Anthony Hopkins das so unnachahmlich hinbekam. Deshalb mein Titel, dass eine wichtige Lücke geschlossen wird. So ein Film ist mir nämlich nicht in Erinnerung.
Bei den Oscars hat der Film schon verloren, er darf ja nicht mal antreten, aber die Herzen der Zuschauer gewinnt er ganz sicher.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überwältigend., 23. März 2014
Von 
Frank Linden (Troisdorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Butler - Limited White House-Edition [Blu-ray] (Blu-ray)
Georgia in den 1920ern: Als die Mutter von Cecil Gaines vergewaltigt und sein Vater erschossen wird, vom Plantagenbesitzer, bildet ihn dessen Großmutter zum Hausdiener aus.
Eine Lehre die sein Leben beeinflussen wird.
Jahre später verlässt er die Baumwollplantage und sucht sein Glück in nördlicheren Regionen.
Dort findet er nach schweren Zeiten eine Anstellung als "Mädchen für alles" bei einem Schwarzen Bäcker der ihn als Butler ausbildet.
Dann macht er sich auf nach Washington wo er in einem noblen Hotel als eben solcher eine Zeit arbeitet.
Nachdem dann der Personalchef des Weissen Hauses Notiz von ihm nimmt beginnt seine wahre Karriere.
Unter Dwight D. Eisenhower wird er 1957 Butler im Weissen Haus.
Alles könnte perfekt sein, aber Cecil's Sohn Louis kann nicht akzeptieren das Schwarze in Amerika ungleich behandelt und sogar gelyncht werden und so tritt er der dem Widerstand bei was zu zahlreichen Verhaftungen und übergriffen führt.
Auch Cecil's Frau Gloria leidet unter der immer deutlicher werdenden Entfremdung in der Familie und wird Alkoholkrank.
Es soll nicht der einzige Schicksalsschlag sein den Cecil noch zu ertagen hat während er Präsidenten wie Eisenhower, Kennedy, Johnson, Nixon und Reagan betreut.

Der Butler basiert auf dem Leben von Eugene Allen.
Keine Ahnung ob alles wirklich so stattgefunden hat aber der Film selber ist eine großartige Odyssee durch die amerikanische Geschichte.
Dabei werden vor allem 2 Kontrapunkte näher beleuchtet.
Auf der einen Seite Cecil und seine Art des Überlebens die ihn schliesslich ins Weiße Haus führt.
Auf der anderen Seite der Weg seines Sohnes Louis der alles riskiert um Rassismus und Unrecht zu beseitigen.
Beide Storylines sind geprägt von Emotionalen Momenten und sehr viel Leid.
Cecil muss fast widerstandslos den Zerfall seiner Familie mit ansehen und Louis muss ein ums andere mal um sein Leben fürchten, Schläge einstecken und Erniedrigungen ertragen.

Somit ist Der Butler ein Film der durchgehend zu Unterhalten weis aber auch zum Nachdenken anregt und einen manchmal regelrecht geschockt zurücklässt ob der Dinge die den Protagonisten angetan werden.
Die Dialoge sind erstklassig, die Atmosphäre stets stimmig, der Soundtrack perfekt und das ganze noch dazu wunderschön bebildert.
Darsteller sind u.a.: Forest Whittaker, Oprah Winfrey, Mariah Carey, Cuba Gooding Jr., Terrence Howard, Lenny Kravitz, Vanessa Redgrave, Alex Pettyfer, Liev Schreiber, John Cusack, James Marsden, Alan Rickman, Robin Williams, Jane Fonda und David Oyelowo.
Wer sich etwas für Geschichte und Biopics interessiert kommt um Der Butler nicht herum.
Grandios gespielt und intensiv inszeniert.
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der sanfte Revolutionär, 21. November 2013
Lee Daniels entwirft eine Chronik der amerikanischen Nachkriegs-Präsidenten mit besonderem Blick auf die Bürgerrechtsbewegung der Farbigen. Das Ganze wird aus der Sicht des langjährigen Butlers Gaines (hervorragend Forest Whitaker) geschildert. Präsidenten kommen und gehen, der Butler bleibt. Dabei kann Daniels auf eine lange Liste von Promidarstellern zurückgreifen, auch wenn die sonst nicht als Schauspieler zu sehen sind wie Oprah Winfrey als Buttler Gattin oder Mariah Carey als dessen Mutter. Oft reichte eine neue Nase für die Unkenntlichkeit.
Es gelingt durch den Familienaspekt des farbigen Angestellten eine ganz persönliche Note einzubringen. Und dieser Individualismus ist ergreifend, wenn auch gegen Ende etwas überdehnt. Die ganz persönlichen Szenen sind die besten. Der übliche Rahmen einer erzählenden Darstellung wird oft durch den schnellen Schnitt überschritten, wenn z.B. Originalaufnahmen von Straßenkämpfen mit einem Dinner im Weißen Haus kurz getaktet werden.
Es ist das Schicksal der amerikanischen Familie Gaines zwischen Vietnamkrieg und politischen Attentaten der 60er Jahre, im Kampf um Gleichberechtigung gegen Presse und Klu Klux Klan. Auch sie muss tödlichen Tribut leisten, wobei die Familie auseinanderzubrechen droht.
Verständlich, dass sich all ihre Hoffnungen mit Präsident Obama erfüllen. Ebenso verständlich wie die Tatsache, dass es die Amerikaner nicht so sehr mögen, wenn ihnen ein Spiegel vorgehalten wird über ein dunkles Kapitel ihrer Innenpolitik, das sogar mit unserem Holocaust verglichen wird. Drum ist der Film dort auch kein Erfolg und bei uns findet er zu wenig Beachtung.
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27 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Geschichtsstunde von den U.S.A. für die U.S.A., ..., 10. Oktober 2013
... die ohne Zweifel zu fesseln vermag.

Story :

Bevor Cecil Gaines (verkörpert durch Forest Whitaker) zum Butler im Weißen Haus aufstieg, hat das Leben es wahrlich nicht gut gemeint mit dem in den 20-ern geborenen Sohn armer ('schwarzer') Farmarbeiter.

!!!!!!!!!!!!!! Spoilerbeginn !!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Als sein Vater es wagt, gegen den Baumwollplantagenbesitzer aufzubegehren, nachdem dieser seine Frau vergewaltigt hat, wird er vor den Augen des Jungen kurzerhand erschossen. Als ob die Hinrichtung nicht schon schlimm genug gewesen wäre, muss er nun ins Elternhaus des Gutsherrn übersiedeln und dort dessen Mutter bedienen.
Später schafft er den Sprung in die Hotelbranche, wo er sich mit Fleiß und seinem diskreten Wesen zügig einen hervorragenden Ruf erarbeitet.
Der ausgezeichente Ruf bleibt auch der Regierung nicht verborgen, die ihn alsbald (in den 50-ern) als Butler für das Weiße Haus anstellt.

!!!!!!!!!!!!!! Spoilerende !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Wer hätte gedacht, dass dieser Mann (im realen Leben übrigens Eugene Allen getauft, keinen blassen Schimmer warum die Macher ihn im Film umbenannt haben) in seinen 34 Berufsjahren als Butler im Weißen Haus die Bekanntschaft mit nicht weniger als acht Präsidenten macht. Und nicht nur das : das ein oder andere Mal war er sogar als inoffizieller Berater tätig ! (letzteres allerdings unentgeldlich :-(

Fazit :

Unter relativ normalen Lebensumständen würde man sagen, dass die Geschehnisse der Vergangenheit Cecil Gaines alias Eugene Allen zu dem gemacht haben, was er heute ist. Zwar entspricht diese Aussage in gewisser Form der Wahrheit, allerdings hätte es wohl kaum der Schicksale diesen Kalibers bedurft, damit aus ihm wurde was aus ihm wurde.
Ich bin froh, dass es ein derartiger 'Filmstoff' bei uns auf die große Leinwand geschafft hat. Ob das widerum an der ansprechenden Story oder vllt. doch eher an der nicht enden wollenden Liste der namenhaften Schauspieler liegt, sei dahingestellt. Oder aber es liegt daran, dass der Überraschungshit aus den U.S.A. das für einen Independentfilm immens hohem Budget in Höhe von sage und schreibe 30 Mio.$ bereits dreifach wieder eingespielt hat und man hierzulande auf eine ähnliche Resonanz spekuliert.

5 / 5

PS :

- Herr Allen hätte wohl nie auch nur im Traum daran gedacht, noch miterleben zu dürfen, dass ein Farbiger das Amt des amerikanischen Präsidenten bekleidet.
- Falls sich jmnd. darüber wundern sollte, weshalb ich Monate vor dem Release eine Rezi verfassen kann : mir wurde die Ehre zuteil die Premiere gesehen zu haben.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich, dass es erst knapp 40 Jahre her ist..., 1. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Butler - Limited White House-Edition [Blu-ray] (Blu-ray)
Immer wieder finde ich es unglaublich und erstaunlich, dass es erst knapp 40 Jahre her ist, dass "Schwarze" in den USA keine Rechte hatten und gegen sie Gewalt angewendet wurde...
Wie schrecklich der Film und noch schrecklicher die Realität, denn dieser so einfühlsame und zu Tränen rührende Film basiert auf wahren Begebenheiten.

Um nichts zu verraten werde ich mich nicht weiter auf die Handlung einlassen, sage nur so viel: Legt euch genügend Taschentücher bereit ;)

Die FSK 12 finde ich schon zu wenig, wenn man an so manche Szene denkt... 12-jährige Kinder können so viel Wahrheit gar nicht verkraften :(

So viel möchte ich noch erwähnen: Im Film spielen viele bekannte Persönlichkeiten, auch noch so kleine Figuren wurden von berühmten Schauspielern, Sängern, Moderatoren dargestellt. Sieht schon fast so aus, als ob die Produzenten Angst hatten oder diese großen Stars keinen Erfolg haben zu können. Weit gefehlt... ;)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Yes, we can: All The Butler's Presidents, 8. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Butler - Limited White House-Edition [Blu-ray] (Blu-ray)
Selten gehen einem die fünf Sterne so leicht von der Hand wie bei diesem Film! Wer beim Butler nicht irgendwann seinen Taschentuchmoment hat, tut mir aufrichtig leid.

Ein alter Afroamerikaner sitzt im Anzug in einer Säulenhalle und wartet auf etwas und grübelt über die Vergangenheit nach.
1926 auf einer Baumwollplantage - ein grausamer Willkürakt eines Weißen ohne Reue macht aus einem schwarzen Jungen einen "guten Hausnigger". Die Seniorchefin der Plantage gibt dem Buben das Rüstzeug für seinen Lebensweg mit: ein Schwarzer ist in einem Zimmer mit Weißen so gut wie nicht vorhanden, Haltung und Disziplin, die einzigen Worte die dem goldenen Schweigen ebenbürtig sind (Jawohl, Sir, Mam', Danke), schreiben und lesen.
Kein Abschluß einer amerikanischen Eliteuniversität, kein Milliardenvermögen und keine politischen Verbindungen hätten den schwarzen Jungen im Leben dort hin bringen können, wo ihn die Ausbildung der weißen "Mam'" hinführt: zu den mächtigsten Männern der Welt in ihren intimsten Lebensumständen.

Hier des Butler's Präsidenten:
Eisenhower (Robin Williams), Kennedy (James Marsden), Johnson (Liev Schreiber), Nixon (John Cusack), Nancy und Ronald (Jane Fonda und Alan Rickman)

Das Leben hat für den schwarzen Jungen vom Baumwollfeld viele schlimme und manch tragischen Moment parat, aber am Ende...
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich mal wieder ein richtig guter Film!, 2. März 2014
Von 
miraculum - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Der Film "Der Buttler" hat mich sehr berührt, vor allem weil es sich um eine wahre Begebenheit handelt. Es wird das Leben von Cecil erzählt, der als Junge auf den Baumwollfeldern arbeitet und mit erleben muss, wie vor seinen Augen der Vater getötet wird. Ab da bekommt er Aufgaben im Haus und wird zu einem guten Buttler ausgebildet. Als Buttler schafft er es bis ins Weiße Haus und erlebt dort das Regieren einiger amerikanischer Präsidenten. Die Diskriminierung von Farbigen und der Kampf um Gleichberechtigung wird im Film sehr interessant dargestellt. Die Schauspieler sind durch die Reihe sehr gut gewählt und spielen überzeugend. Ich schaue eigentlich sehr viele Filme, aber in letzter Zeit habe ich keinen so überzeugenden berührenden Film zu sehen bekommen. Diesen Film habe ich mit großem Interesse angesehen. Deshalb kann ich nur empfehlen, ihn unbedingt anzuschauen.
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4.0 von 5 Sternen Sehr guter Film, 18. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Butler (DVD)
Der Butler. Forest Whitaker in der Rolle des Cecil Gaines, aufstrebender Diener. Als ich das erste Mal das Plakat für den Film gesehen habe, war ich kurz verwirrt. Ist das jetzt die Charakterdarsteller-Version von „The Expandables“? Namhafte Schauspieler und solche, die es mal werden wollen, geben sich quasi die Klinke in die Hand.

Sei es die milliardenschwere Oprah Winfrey, Cuba Gooding Jr., Jane Fonda oder Mariah Carey, alles, was Rang und Namen hat – oder mal hatte – ist dabei. Und tatsächlich machen auch alle ihre Arbeit gut! In einer kleinen Rolle ebenfalls dabei: Der kürzlich verstorbene Robin Williams!

Knapp zur Handlung:
Cecil Gaines erzählt, wie er als kleiner Junge dabei zusehen musste, wie erst seine Mutter vergewaltigt und anschließend sein Vater erschossen wurde. Alle drei arbeiteten auf einer Baumwollfarm in den Südstaaten der USA.

Dieses für das Kind traumatische Erlebnis bewegt die Dame des Hauses dazu, dass Cecil im Haus arbeiten darf. Sie zeigt ihm, wie man ein „guter Hausnigger“ wird. Cecil reift in seinem Beruf, bis er beschließt, das Haus zu verlassen und woanders sein Glück zu versuchen.

Als er keine Arbeit findet und immer wieder fürchten muss, umgebracht zu werden, bricht er erst in ein Geschäft ein, klaut dort etwas und bittet, als er erwischt wird, ob er dort nicht arbeiten könnte. Er darf. Man bildet ihn weiter aus und macht ihn zu einem besseren Diener. Einem Butler. Schon kurz darauf wird er von einem Hotel angeworben. Dort bekommt er den Feinschliff. Anwesend sein, ohne anwesend zu sein, die richtigen Antworten zur richtigen Zeit und auch alles andere, was einen guten Butler ausmacht.

Cecil ist glücklich, als er ein neues Angebot bekommt: Er soll Butler im Weißen Haus werden.

Während Cecil sich immer weiter nach oben arbeitet, fühlt seine Frau Gloria sich immer mehr vernachlässigt, beginnt eine Affäre mit ihrem Nachbarn und greift zunehmend zum Alkohol.
Cecils ältester Sohn hingegen schafft es sogar, ein Studium zu beginnen. An der Uni schließt er sich einer Gruppierung an, die für mehr Rechte für Afroamerikaner eintritt. Sein Wille ist so stark, dass weder Inhaftierungen noch Tritte und Schläge ihn von seinem Plan abbringen können: Ein gerechtes Land mit Gleichstellung, egal welcher Rasse man angehört. Während er zu einem Teil der Black Panther wird, bleibt sein Vater treuer Gefährte der Präsidenten. Sein jüngster Sohn stirbt indes im Vietnam Krieg.

Auch Cecil reift in seinem Job, er ist mittlerweile über 20 Jahre Butler im Weißen Haus und fordert nun auch gleiche Bezahlung wie eine weiße Arbeitskraft. Es wird genehmigt. Mittlerweile ist das Land aufgeklärt und Cecils größter Traum wird wahr, als Barack Obama für das Amt des Präsidenten kandidiert.

Zwar ist die ganze Geschichte ein bisschen überzeichnet, aber nicht so, dass es stört. Es ist ein bisschen Pathos mit dabei und auch das ist, in dem Zusammenhang, kein Punkt für einen Abzug in der B-Note.

Alles in allem kann ich also sagen:
Ein mehr als solider Film! Es erinnert ein bisschen an Forrest Gump, wobei der Erzähler – Cecil Gaines – vielleicht etwas klüger ist ;)

Lieblingszitat aus dem Film:

„Sind Sie politisch, Mr. Gaines?“
Gaines: „Nein Sir.“
„Gut. Wir halten auch nicht viel von Politik im Weißen Haus.“
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ganz gut, nur macht der Film meiner Meinung nach zu große Zeitsprünge, 21. März 2014
Von 
Andreas Karger (Vöhringen/Iller) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Butler - Limited White House-Edition [Blu-ray] (Blu-ray)
Es hätte dem Film wirklich nicht geschadet, wenn er 30 Minuten länger geworden wäre. Denn dadurch würde nicht so das Gefühl bei dem Betrachter aufkommen der Regisseur müsse schnell sämtliche Szenarien im Film unterbringen. Z.b. der jüngste Sohn meldet sich beim Militär. In der nächsten Szene sieht man dessen Beerdigung weil er im Vietnam Krieg gefallen war.
Ebenso wirft der Vater seinem ältesten Jungen vor, daß dieser nicht bei der Beerdigung anwesend war. Es kommt in dem Film aber dabei nicht zu einem aufklärenden Gespräch zwischen den beiden. Denn schließlich hatten die zwei Brüder sich ja im Vorfeld über das Thema Vietnam ausgesprochen. Und da war der große Bruder ja nicht von dem Vorhaben seines jüngeren Bruders begeistert und drohte bei seiner Beerdigung nicht zu erscheinen und dieser wiederum wollte dies ja ebenso nicht wegen der Aktivitäten seines größeren Bruders bei einer Wiederstandbewegung zu der auch Martin Luther King angehörte.

Die beiden Bush's und die Clinton Perioden gingen an dem Film auch komplett vorbei. Offenbar gab es zu dieser Zeit keinerlei politwichtige Spannungen mehr zwischen Schwarz und Weiß, da man sich ja ein neues "Feindbild" schaffen konnte.
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5.0 von 5 Sternen Wirklich beeindruckend, fesselnd und schlimm, 3. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Der Butler (Blu-ray)
Es ist einer der besten Filme die ich in den letzten Jahren gesehen habe. Leider ist die Botschaft mehr als aktuell wie man gerade mal wieder in den USA sieht.
Es ist erschreckend was noch vor wenigen Jahrzehnten völlig normal war und berührend wie mutig die betroffenen sich damals zur Wehr gesetzt haben. Forest Whitaker spielt genial inwieweit man die anderen "Schauspieler" nur besetzt hat um sicher zu gehen, dass auch der letzte Idiot ins Kino geht kann man streiten. Wobei ich von Opfrah Winfrey durchaus angetan war.
Die negativen Kommentare die sich über Banalitäten auslassen inwieweit man ein "Auge abkleben müsse" oder warum die Präsidenten nicht so perfekt aussehen wie in Realität kann ich nicht nachvolziehen, denn das spielt wirklich keine große Rolle. Und langweilig??? Mich hat der Film gefesselt von Anfang an aber in unseren Action-geladenen Welt ist Anspruch vielleicht nicht mehr so fesslend sonder nu Bumm-Bumm
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