Kundenrezensionen

343
3,8 von 5 Sternen
ZyXEL NSA325v2 NAS-Server (2-Bay, SATA II, 1x Ethernet, USB 3.0)
Stil: NSA325 v2Ändern
Preis:96,57 €+Versandkostenfrei
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Juli 2013
Ich habe mir das NSA325 als Ergänzung zu meinem geliebten Netgear Stora Netgear MS2110-100PES Stora NAS-System mit Festplatten 1x1TB (2-Bay, SATA, USB, Ethernet, Raid) schwarz geholt.

Im Stora konnte man nur eine öffentliche und je Nutzer eine private Netzwerkfreigabe einrichten. Ausserdem war es auf drei Nutzer beschränkt. Das NSA325 ist da wesentlich flexibler. Man kann jeder Freigabe zuweisen, ob sie mit oder ohne Authentifizierung zugänglich ist und man kann dabei sowohl mit Nutzer- als auch mit Gruppenberechtigungen arbeiten.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist das Einrichten der Freigaben. Man legt erst die Freigabe an, und kopiert dann die Dateien in die entsprechenden Freigaben. Wenn man, so wie ich, das NSA als Backupserver für lokale Dateien verwendet, und einzelne Unterverzeichnisse trotzdem für die Öffentlichkeit freigeben möchte, ist das mit der lokalen Verzeichnisstruktur nicht immer vereinbar ... Sprich man muss die privaten lokalen Unterverzeichnisse in eine private Freigabe sichern und die öffentlichen in eine öffentliche Freigabe. Nicht schön. Aber es gibt eine Lösung! Das NSA ist für den Administrator auch per Telnet erreichbar!!! Und mit ein paar Grundkenntnissen Linux kann man sich jetzt symbolische Links aus einer privaten Freigabe in eine öffentliche Freigabe legen. Somit kann ich meine lokale Verzeichnisstruktur so wie sie ist in die private Freigabe auf dem NSA325 sichern, und trotzdem die letzten Urlaubsfotos per DLNA auf unseren Fernseher streamen lassen.

Ansonsten ist die Box eine eierlegende Wollmilchsau. Hier eine Liste von möglichen Funktionen:
- NAS, unter Windows einfach als Netzlaufwerk verbinden
- DLNA Server (bei mir Zugriff vom Sony Bravia TV aus)
- iTunes Server
- Webserver
- Downloadserver
- FTP Server
- Backupplaner (zeitgesteuertes Backup der Dateien auf dem NSA auf eine lokal angeschlossene externe USB Platte, z.B. als inkrementelles Backup)
- Wake on LAN
- Auto Power On after Powerfailure

Wieso nur "fast" perfekt? Die Sommerzeiterkennung funktioniert nicht. Ausserdem ist es mir passiert, dass nach dem Neustart plötzlich die Zeitzone auf UTC zurückgestellt war. Das wird dann problematisch, wenn man das Gerät zeitgesteuert ein- und ausschalten lässt und ebenfalls ein zeitgesteuertes Backup eingerichtet hat. Das Zeitzonenproblem habe ich nicht mehr, seit ich die Sommerzeiterkennung auf manuell gestellt habe. Allerdings ist das automatische Ausschalten weiterhin nicht zuverlässig. Da läuft das NSA die ganze Nacht nutzlos vor sich hin, obwohl es jeden Abend um 23:00 Uhr abschalten soll. Wenigstens das automatische Einschalten hat bisher immer funktioniert.

Trotz dieser Schwächen gibt es die vollen fünf Punkte, wegen der vielen Funktionalitäten und vor allem wegen des Rootzugangs per Telnet.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Mai 2013
Nach langem Zögern und Vergleichen habe ich mich dazu entschlossen dieses Modell von Zyxel zu erwerben. Wegen des damaligen Preise kaufte ich allerdings bei einem Mitbewerber.

Der Einbau der ersten Festplatte (Samsung SpinPoint 500GB) gestaltette sich wie erwarte recht einfach. Die Einrichtung war ebenfalls recht flott erledigt. Leider war ich später bei der "Nachinstallation" der 1TB-Platte des selben Typs etwas zu experimentierfreudig. Ich klickte zu voreilig auf migrieren und hoffte auf eine weitere Sicherheitsfrage bzw. Auswahlmöglichkeiten. Leider wurde ich von einem sich langsam bewegenden Fortschritt-Balken darauf aufmerksam gemacht, das ich gerade 1TB meiner zwar wichtigen aber nicht unverzichtbaren Daten eliminiere.

Man sollte also schon wissen was man tut, besonders wenn man mit gefüllten Festplatten experimentiert.

Ich benutze das System hauptsächlich als Datengrab und Lager für Multimediainhalte. Die kleinen Spielereien wie Downloadmanager, DropBox usw. nutze ich nur gelegentlich. Sicherlich gibt es noch eine Fülle von Funktionen die man nachrüsten könnte (Kamera-Server usw.), aber ich denke das dieses Gerät für 95% der NAS-Nutzer wirklich ausreichend ist.

Ansonsten muss man wirklich ca. das doppelte bis dreifache ausgeben. Und das würde ich lieber in neue 3TB Festplatten investieren.

Ich habe einfach die alten SpinPoint-Platten aus meinem Desktop eingesetzt. Diese mussten eh einer SSD weichen und waren somit über. 1.5TB sind sicherlich nicht umwerfend, aber die Platten waren verfügbar. Ob die den Dauerbetrieb auch meistern wird sich zeigen.

Die teilweise negativen Bewertungen kann ich nicht nachvollziehen. Vermutlich handelte es sich dabei um Montagsmodelle oder Inkompatibilitäten.

Das Zyxel-Forum kann ich übrigens auch nur empfehlen. Die Anleitung verdient ihren Namen nämlich überhauptnicht.

Moment... da fällt mir der für mich einzige richtige Negativpunkt ein. Abgesehen vom etwas aufdringlichen Lüftergeräusch, das demnächst päpstlich beseitigt wird, stört mich die ebenfalls sehr aufdringliche blaue POWER-LED. Diese schafft es tatsächlich mein gesamtes Wohnzimmer zu illuminieren. Eventuell könnten die Firmwareentwickler hier ja nach einer B-Lösung suchen.
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89 von 96 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ich habe zwei Zyxel NSA 325 (die V1 zu Hause und die V2 im Büro, jeweils mit der aktuellen FW 4.70). Verwalte seit mehr als 10 Jahren Server und habe schon ziemlich viele NAS (Synology, Nas4Free) in den Händen gehabt. Für einige Einsatzzwecke ist dies (die Hardware-Unterschiede V1 und V2 sind minimal) ein sehr gutes Gerät. Preiswert ist es sowieso. Im Einzelnen:

Die Lautstärke: Ja, auch meine im Januar 2014 gekaufte NSA325V2 hat einen Lüfter, den man nach zwei bis 3 Betriebstagen (zuerst war sie ganz leise) in einem ruhigen Zimmer deutlich hört (es ist ein an- und abschwellendes Geräusch, das deutlich über dem Geräuschpegel eines normalen Rechners liegt). Das Gerät ist allerdings auch mit diesem billigen Lüfter deutlich leiser als meine V1 zu Hause (die steht in der Abstellkammer, wo ein NAS eigentlich auch hingehört). Im Büro geht das Geräusch tagsüber im normalen Geräuschpegel unter, abends und nachts ist es deutlich hörbar. Ich werde den Lüfter tauschen gegen einen NB Lüfter 80x80 mm. Es ist leider kein Standardformat (80*80 mm und weniger als 20 mm tief muss er sein), ich habe für den Austausch NOISEBLOCKER BlackSilentFan XC1 - Gehäuselüfter - 80 mm, L-XC1B verwendet. Aber die 8 EUR ist es mir wert. Bei einem Gerät mit diesen Features für weniger als 110 EUR erwarte ich keine Geräuschfreiheit oder wohnzimmertaugliche Geräuschwerte.

Ein NAS ist ein NAS (und sollte nicht mit einem Server verwechselt werden). Die NSA325 V1 läuft zu Hause völlig problemlos als Mediaserver (anders als früher eine Synology DS 212j): Die in der Firmware enthaltene Squeezecenter Software hat den aktuellen Stand und versorgt drei Clients (Squeezebox) aus einer mehr als 20.000 Titel umfassenden Musiksammlung problemlos und auch gleichzeitig. Filme gehen über den eingebauten Twonky Server völlig problemlos, alle vorhandenen Formate werden gestreamt. Allein für die PC-Version des Twonky-Media Server habe ich vor Jahren schon mehr als 20 EUR gezahlt. Die Nutzer sind zufrieden.

Auch als Fileserver ist die Software brauchbar, wenn man keine besonderen Anforderungen stellt. Als Dateiserver im Büro (nur für Backups via Samba CIFS und Rsync) habe ich lediglich eine Festplatte installiert. Hier glänzt die kleine Box V2 mit praxistauglichen Übertragungswerten. Selbst große Backups (Festplatten-Images mit mehr als 20 GB Größe) werden in akzeptabler Zeit übertragen; die Schreibgeschwindigkeiten liegen zwischen 30 - 60 MB/s - das ist für ein Einsteiger-NAS ein hervorragender Wert. Beim Sichern/Schreiben vieler kleiner Dateien (das Datenverzeichnis unseres Fileservers hat mehr als 150.000 Dateien zwischen 15 kb und 100 MB Inhalt) bricht die Performance brutal ein; die Daten tröpfeln dann mit 0,5 - 10 MB/s durch das Netzwerk. Das ist aber bei so einem Gerät absolut normal. Mehrere simultane Zugriffe (2-3 Clients lesend/schreibend) verkraftet die kleine Box auch noch und teilt die Zugriffe gleichmäßig an die Clients auf. Mehr sollte man bei einem solchen Gerät nicht erwarten.

Genial ist der geringe Stromverbrauch: Die nur mit einer 500 GB WD Festplatte bestückte V2 im Büro verbraucht im Idle 9 Watt und bei Zugriffen weniger als 12 Watt. Zum Vergleich verbraucht ein leistungsfähigeres NAS auf Basis eines HP Proliant N36L mit einer vergleichbaren Festplatte mehr als 30 Watt und ein anderer Mini-Server mit einem Intel ATOM D525 Mainboard und einer Festplatte verbraucht 29 Watt im Idle-Modus. Hinzu kommt, dass in der Firmware-Version 4.70 WOL stabil implementiert ist. Mit einem Magic-Packet lässt sich das Gerät von unserem Fileserver nachts aufwecken, macht die Backups und wird danach über Zeitplan schlafen gelegt. All das läuft jetzt seit zwei Wochen völlig stabil.

Auch genial sind die Möglichkeiten, welche sich einem Linux-Enthusiasten über das "Aufbohren" der Firmeware mittels ffp (Fonz' Fon Plug - ein nachrüstbares und in der Zyel-Firmware bereits vorbereitetes Parallel-Linux auf Slackware-Basis) bieten. Wer sich damit etwas beschäftigt und sich durch unendliche Massen von teilweise etwas kryptischen How-To's und Erfahrungsberichten kämpft (und etwas experimentiert) bekommt zusätzliche Features nachgerüstet wie eine Erweiterung der Samba-Funktionen (über die zyxel_utils), eine rasend schnelle rsync-Spiegelung auch großer Datenbestände (ohne die kindischen Beschränkungen, die der eigene Backup-Dienst der Zyxel-Firmeware hat - ebenso wie bei anderen kommerziellen NAS-Systemen). Aber Vorsicht: Alle diese Änderungen passieren auf der Kommandozeile, die Änderungen lassen sich nicht einfach sichern und sind bei einem Firmware-Update ganz schnell weg.

Die Nachteile müssen erwähnt werden: Die Dateirechte beim Filesharing lassen sich nicht flexibel handhaben; die Dateifreigaben der Zyxel-Firmware beherrschen weder den Import von Benutzern aus einer Samba Domain oder gar AD, es gibt keine Home-Verzeichnisse für angemeldete Benutzer und auch einfache Funktionen wie das Ausblenden von Verzeichnissen (browsable = no) lassen sich nur sehr aufwändig über ffp nachrüsten. Alle erweiterten Konfiguarationsänderungen (auch die Anlage eigener Dateifreigaben) werden standardmäßig nicht gesichert. Die Daten in einem eigenen Verzeichnis sind zwar nicht weg, müssen aber über ffp mittels Kommandozeile umkopiert und danach die eigenen Verzeichnisse neu angelegt werden. Ich empfehle daher, wenn irgend möglich nur die Standard-Freigaben zu verwenden. Die vorbelegten Verzeichnisse Music, Video, Photo lassen sich im Kontrollpanel deaktivieren, wenn Medienserver usw. nicht verwendet werden. Das Verzeichnis "Public" hat aber alle Rechte für Jedermann - in einem Netzwerk mit abgestuften Rechten nicht die optimale Lösung, aber dafür einfach. Größtes Manko: Die eingebauten Backup-Möglichkeiten sind mehr als bescheiden. Die von Zyxel "Backup-Planer" genannte Anwendung kopiert nur auf extern an das NAS angebundene Laufwerke, auf ein anderes Zyxel-NAS oder auf ein internes Laufwerk - alles keine besonders tollen Lösungen, wenn man das NAS mit Daten richtig voll packt. Richtig schlimm ist das aber nicht: Da die Windows-Anbindung sehr schnell arbeitet, sichere ich die Videos mit Windows über das Netzwerk auf ein externes Laufwerk an einer Windows Station und die Musikdateien kommen in umgekehrter Richtung. Eine Software wie SyncBack leistet das schnell und problemlos. Für den Heimbereich also durchaus ok.

Tipps: Man sollte das kleine Gerät nicht mit Anwendungen vollpacken. OwnCloud ist zwar vorhanden, unterstützt aber in der derzeitigen Version keine Kalender/Adressen und stellt m.E. auch ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar, weil mit den originalen Benutzer-Accounts gearbeitet wird. Überhaupt würde ich ein Einsteiger-NAS, dessen Firmware nicht so häufig aktualisiert wird, keinesfalls ins Internet stellen. My Cloud hört sich zwar toll an, kann aber durch Konfigurationsfehler oder nicht gepatchte Bugs ganz schnell die Hackerbande direkt auf das NAS im Wohnzimmer holen. Der Zeitplaner ("Energieeinstellungen") ist instabil - bei Konfigurationsänderungen kommt es manchmal zu einer Reboot-Schleife (Reboot An oder Reboot Aus), die nur ziemlich aufwändig mit einem angepassten USB-Stick und dem Löschen von Systemverzeichnissen beheben lässt. Machbar, aber nichts für Einsteiger. Vor allem sollte man das Gerät erst komplett einrichten (Anwendungen installieren, Festplatten-RAID einrichten, den Sync abwarten), danach diese Konfiguration sichern und dann erst die Daten (Videos, Musik, WasAuchImmer) per Netzwerk auf das NAS spielen. Und sichern immer vom NAS zum PC. Als alleiniger Fileserver ist das Ding definitiv unbrauchbar. Die Backup-Möglichkeiten sind zu bescheiden und kleine, aber gemeine Firmware-Bugs wie im "Energieplan" können schnell dazu führen, dass das ganze Gerät neu aufgesetzt werden muss. Was aber sehr schnell geht, wenn man die Grundkonfiguration gesichert hat.

Wer nur ein Datengrab sucht, einen kleinen Backup-Tank oder einen robusten Medienserver mit Squeezebox und Twonky, ist mit diesem kleinen NAS wirklich gut und preiswert bedient. Erst für weit mehr als 200 EUR gibt es vergleichbare Geräte anderer Hersteller, die Daten ebenso schnell und robust ausliefern. Wer sich mit Linux auskennt und etwas Kommandozeile nicht scheut, findet hier die ideale Plattform für Experimente oder auch exotische Anwendungen. Und das alles mit sehr bescheidenem Energiebedarf. Ein praxistaugliches Konzept.
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57 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Juli 2012
Nachdem ich mich vor einiger Zeit von meiner Synolody DS107+ getrennt habe: gutes Gerät, sympatischer Service, u.a. aber wegen den 128MB RAM viel zu langsam. Es sollte etwas schnelleres sein, und mit RAID1 Möglichkeit.

Synology DS107+: Ich habe im lfd. Betrieb nie mehr als 20MB Datentransfer pro Sekunde geschafft, trotz Gigabit LAN- Leitung; beim Transfer auf eine externe Festplatte am DS107+ (via USB) waren es max. 5 MB/sec. Viel zu langsam. Auch ein Anschluss via Firewire brachte nichts. HD- Streaming leider unmöglich.

Auf der Suche nach einem neuen, geeigneten Gerät stieß ich auf den Sharkoon Quickport PRO Lan (Funktionsumfang viel geringer; das war mir bewusst); immerhin USB 3.0 und Gigabit LAN.

Problem (wird auch von Sharkoon beschrieben), dass das Gerät im LAN nur vom PC aus erkannt wird bzw. wenn vorher die Betriebssoftware von Sharkoon installiert wurde. Aber auch hier: Datentransfer max. 25 MB/sec. Immer noch zu langsam.

Also scheidet das Gerät als Datenquelle zum Mediaplayer aus; zumindest über LAN. Über USB klappt das einwandfrei. Zurück gesendet.

Als nächstes Gerät landete ich bei Netgear NAS DUO (V1). Schickes Teil, aus Metall, solide und gut verarbeitet. Die Software/Firmware zur Einstellung ist aber grausig, der NAS DUO ebenfalls quälend langsam. Interne Platte max. 25 MB /sec; externe USB- Platte (nach Formatierung mit EXT3, Einstellung auf Jumboframes) gerade mal 8 MB /sec. HD- Streaming ebenfalls nicht möglich.

Zurück.

Nach langer Suche:
Der Zyxel NSA 325 ist das Gerät, das ich gesucht und jetzt glücklicherweise auch gefunden habe:
Einfach zu installieren, gute Software und viele (für mich fast zu viele) Einstellungsmöglichkeiten.

Datentransfer interne Platte(n): 55-60 MB/sec.; USB-Platte um die 45-50 MB/sec. Perfekt.
Zum HD- Streamen kann also auch eine externe Festplatte verwendet werden. Perfekt.

Auch eine Datensicherung des PCs dauert nicht eine ganze Nacht, sondern nur einige Stunden.

Ich vergebe 5 Sterne an Zyxel. Kompliment.

Einen kleinen Haken gibt es aber noch: Der Lüfter ist deutlich zu laut. Erst der Einbau eines Lüfters, z.B. von von Papst, EKL Papst 612 F/2 Gehäuselüfter, brachte den gewünschten Effekt, dass das Gerät jetzt auch wohnzimmerfähig ist.
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91 von 101 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 22. März 2014
Habe lange Zeit nach einer neuen NAS Ausschau gehalten; Wenn man Kollegen oder Fachforen befragt werden oft (oder fast immer) zwei Namen genannt: Synology und QNAP.

Ich wollte mich damit nicht zufrieden geben, denn es gibt immer auch andere gute Produkte, die nicht gleich ins Auge fallen. Außerdem brauche ich viel Platz und muss dementsprechend auch noch zwei (womöglich teurere Festplatten) kaufen.

EDIT: Bin jetzt doch bei QNAP gelandet (siehe unten): Es lohnt sich duchaus und ich musste erkennen, das die beiden Hersteller nicht umsonst Marktführer sind. Ich habe dazu gelernt.

Nach langer Recherche habe ich daher die NAS von Zyxel ins Auge gefasst, Hauptkriterien waren:
- günstiger Preis (sry, bei 250 Euro Leergehäuse bleibt bei mir kein Geld für eine anständige HDD)
- Pyload fähig (ohne viel Gefrickel)
- setzt HDD's in den Ruhezustand

Gerade dass letzte Feature beherrschen doch einige auf dem Markt befindliche Geräte tatsächlich nicht, was ich erstaunlich finde, denn sogar mein Raspi mit Xbian kann dies.

Lieferumfang:
=============
- Ein Netzwerkkabel, Stromstecker mit Trafo, USA Stecker, Schrauben für die Festplatten und den Lüfter.

Optik:
======
Schlicht, schwarz und die LED's nicht zu hell = So mag ich das !
Das Obermaterial ist einfaches Plastik, allerdings solide gefertigt...kein Handschmeichler aber Rack-tauglich und hält auch einen Rempler aus.
Die Innereien bestehen z.T. aus Blech.

HDD-Käfige:
==========
Auch aus Plastik, aber nicht schlimm. Bei meinem Antec One hat das gute schallschluckende Eigenschaften ergeben, auch hier kann ich das bestätigen.
Die HDD-Schlitten sind desweiteren mit Gummipuffern ausgestattet = Sehr cool ! So macht man das !

Bedienelemente Frontseite:
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Radiowecker-Niveau aber mit klarem Druckpunkt. Die Front LED's sind nicht zu hell und blinken niemals nervös rum.

Lüfter / Lautstärke:
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Jaja, es gibt hier tatsächlich Rezensionen die kein einziges Wort über das Gerät selbst verlieren sondern nur über Sinn / Unsinn des verbauten Lüfters und dessen Lautstärke philosophieren.

UPDATE: Mein Lüfter ist auch deutlich lauter geworden, wahrscheinlich habe ich ein älteres Gerät bekommen. Habe den Werks-Lüfter gegen den NOISEBLOCKER BlackSilentFan XC1 getauscht. Jetzt höre ich die NAS aus meinem IKEA Expedit (unterstes Fach) nicht mehr heraus.

Den Unmut vieler Kunden kann ich verstehen, der alte Lüfter ist eine absolute Fehlkonstruktion mit einem billigen Lager. Das Lager ist gar nicht mal das Problem, es sind die andauernd wechselnden Drehzahlen die ein rhythmmisches Surren verursachen.
Wie der neue Lüfter der REV.2 ist, kann ich daher leider nicht sagen. Ein Lüftertausch ist allerdings schnell und einfach erledigt, es muss nur geschraubt und gesteckt werden. Als jemand, der oft Desktop-Rechner zusammenbaut, bin ich sowieso den Billig-Lüftern in Fertiggehäusen skeptisch gegenüber und kaufe in der Regel immer neue Marken-Lüfter dazu.

Software:
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Das Betriebssystem ist ein Linux-System und daher schon mal ziemlich robust.

Die Browser-Oberfläche ist anders: Hier wird einem kein Desktop vorgegaukelt (wie bei Syn oder QNAP), sondern es gibt große rotierbare Symbole.

Ansonsten ist die Config und der Dateimanager sehr spartanisch und sachlich mit Zeilen und Spalten. Es gibt aber alle wichtigen Funktionen wie:
- Löschen, Entpacken, Packen, Verschieben, Kopieren, Umbennen

Man kann auch "drag and drop" mäßig Ordner oder Dateien auf der Oberfläche verschieben. Leider wird einem kein Status Balken angezeigt und es lässt sich immer nur "pro Seite" kopieren. Geht man zur nächsten Seite und kopiert, wird der alte Kopiervorgang abgebrochen => Sehr undurchsichtig gemacht.

Rechte-Management:
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Man kann Gruppen und Benutzer anlegen, die dann auf die Shares zugreifen. PROBLEM: Wenn man einmal den Twonky Mediaserver angeworfen hat, sehen selbst Besucher, die keine Schreibrechte haben, was für Filme, Musik sich auf der NAS befinden, und zwar alles !

Gerade wenn man nur mal Bilder vom letzten Geburtstag dritten Personen (Bekannte von Bekannten) zur Verfügung stellen möchte, bietet mir das persönlich zu tiefe Einblicke in meine Datenbank.

LÖSUNG: Es gibt ein Paket namens "Gallery3", dass ist eine MySQL Datenbank mit einer GUI, die über den Browser angesteuert wird. Hier kann man nach Herzenslust Bilder und Videos hochschaufeln, auch wieder Rechte vergeben und muss keine Angst haben, dass alles andere auch einsehbar ist. Es wird eine komplett neue und getrennte Datenbank angelegt.
Das ganze soziale Zeug wie Tags, Kommentare und Co. lässt sich bequem deaktivieren. Damit die liebe Bekanntschaft das ganze Album gleich herunterladen kann, empfehle ich das Paket "downloadalbum" nachzuinstallieren. Damit wird das Album automatisch gepackt und kann dann heruntergeladen werden => Sehr praktisch !

EDIT: Leider bekomme ich hier ständig HTTPS Errors (#2038)

Alternative 2: WordPress mit NextGen => Auch hier schlägt ein Upload fehl !

Hardware:
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Prozessor ist ein Single Core ARM mit 1,6 GHz (Gleitkomma-fähig) und 512MB DDR3 Ram. Das klingt wenig, allerdings braucht ein angepasstes Linux viel weniger Ressourcen als z.B. ein Windows.
Ich habe bis auf kleine Wartezeiten beim Fernzugriff bisher alles zügig erledigen können. Der Prozessor macht selbst beim Entpacken mit Pyload nicht schlapp und erledigt das so gut es geht.
Auch mehrere HD Streams im LAN sind überhaupt kein Problem!

Die beiden WD RED 3TB Festplatten wurden sofort erkannt, bespielt und werden nach 2 Stunden idle des Gerätes in den Ruhezustand versetzt und laufen nicht durchgängig.

Pakete:
========
Puh, gibt ne Menge.
Vorweg: Man kann sich durch eine Modifikation namens FFP (fonz fun_plug) Root Rechte und weitere Pakete holen = braucht man allerdings nicht zwingend !

Ich habe im Paketmanager des fabrikneuen Gerätes alles gefunden, was ich brauche:
- Pyload und SMART

Pyload wurde sauber integriert, mein Account eingebunden und dann per Smartphone (Lumia) den Downloadvorgang problemlos überwacht
SMART funktioniert auch sauber und zeigt an, wie gut es der HDD geht (u.a. auf Temp).

FFP ist kompliziert und selbst Linux Kenner werden das eine oder andere graue Haar bekommen. Die Tutorials im Netz sind z.T. stark widersprüchlich und für die alte 0.5er Version geschrieben worden => Ich habe es z.B. bis heute nicht geschafft, lighttpd zu implementieren.

SSH:
====
Geht nur via FFP Stick, dann aber tadellos! SSH ist via WinSCP die bessere Methode um Dateien auf die NAS zu schieben oder einen Fernzugriff durchzuführen. Der FTP Server bleibt bei mir aus (zu unsicher).
Andere können das durch einen Knopfdruck im Menü, warum unbedingt den Umweg über FFP ? Keine Ahnung.

Streaming:
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Ja, kann der Zyxel und zwar über den Twonky Media Server und DLNA. Das tolle ist: Er stream auch DTS Tonspuren. So kann ich an meinem LG LM 620S problemlos meine HD Filme gucken = Da hatte ich ehrlich gesagt die größten Zweifel, ob beide Geräte sich verstehen und der Zyxel das mitmacht.

Unter Windows Phone 8 benutze ich den "Smart Player", dieser streamt z.B. von der NAS zum Raspberry Pi (der an der Anlage hängt) oder von der NAS zum TV.
Der TV selbst erkennt die NAS auch und kann die freigegebenden Ordner durchsuchen.

Leider kann ich mit dem TV nur stückweise vorspulen und nicht in Zeitraffer (2x,4x etc). Dies liegt aber an dem TV und nicht an der NAS (mit Plex dasselbe Problem).
Ein weiteres reines TV Problem: Es lassen sich keine Tonspuren auswählen. Mit dem XBIAN auf dem Raspberry geht das wunderbar. Aber auch hier kann ich LG Besitzer nur warnen: Eure TV's werden vermutlich nicht in der Lage sein, die Spur zu wechseln!

OnlineStreaming kann auch sowohl mit Bilder (Diashow), Filmen und Musik durchführen. Dann werden die Dateien im Browser abgespielt. Einen rudimentären Player mit Stop / Start etc bringt die Oberfläche gleich auch mit = gut gemacht, ich brauch's eher selten.

USB Anschlüsse:
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Vorne USB 3.0 (sehr gut) = Wird in der Preisklasse gerne weggelassen. Syn lässt sich dies Feature happige 50-60 Euro Aufpreis kosten z.B.
Hinten gibt zwei Mal USB 2.0.

Besonders nettes Features: Der Knopf an der Frontseite kann frei konfiguriert werden. Kopieren von Stick => NAS oder von NAS => Stick.
Überrascht war ich, dass der Knopf auch auf "langes Drücken" reagiert und auch dies mit einer Funktion belegt werden kann, wie z.B. Stick <=> NAS syncen.

Handy App:
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Es gibt von Zyxel eine offizielle Handyapp für iOS und Android. Für's Windows Phone nicht.

ABER: Dies ist überhaupt nicht schlimm!

Synology und QNAP's werden oft empfohlen, weil es ja die offizielle super duper iOS Applikation gibt und man dann alles "aus einer Hand hat". Ein Argument dass bei mir auch erst gezündet hat.
Allerdings ist das Augenwischerei, denn eine NAS unterstützt in erster Linie Standarts und Protokolle wie DLNA und / oder FTP und dann ist es vollkommen egal, ob die App nun direkt vom Hersteller kommt oder von einem engagierten eigenständigen Entwickler.
Ich bin z.B. mit dem SmartPlayer vollkommen zufrieden, von mir aus braucht Zyxel keine WP App herausbringen (meine Meinung).

Community:
=========
Es gibt eine große deutschsprachige Community, die mit Rat und Tat hilft und auch z.T. fleissig neue Pakete bastelt, um die NAS mit Funktionen zu erweitern.
Schön ist auch, dass Zyxel die Community voll eingebunden hat, sich Problemen annimmt und Pakete in die offizielle Paket-Liste aufnimmt (so z.B. den Pyload).

EDIT: Zumindest das offizielle Zyxel Forum kann ich nicht mehr uneingeschränkt empfehlen. Antworten werden nur selten beantwortet, auch einfache Fragen zu FFP oder den veralteten Modulen. Fragen zu Lüfterchargen sind den Leuten dort wichtiger...

NEGATIV:
========
- Bilder im RAW Format können im browser nicht angeguckt werden, sie müssen im jpg Format vorliegen. Schade, das können andere besser! (kann die Gallery auch nicht, zwar hochladen, wandelt dann aber in JPEG um...schade)

- Einen WLAN Stick unterstützt die NAS m.M.n im Moment nicht. Zumindest Synology führt eine Kompatibilitätsliste für solche Vorhaben.

- Gelegentliche "http-Errors" bei Bilder-Uploads der Gallery3 / Wordpress. Keine Ahnung ob's am browser lag. Unter der Zyxel Weboberfläche bisher null Probleme.

- Trennung von privaten und öffentlichen Dateien ab Werk unmöglich und nur über third-party apps (Gallery3) möglich. Da die NAS aber schwere Probleme mit HTTPS hat, kann man diese Workarounds vergessen. Eine richtige Photo Station wie bei QNAP oder Syn wäre angebracht ! => Daher für meine Zwecke leider unbrauchbar

- Dateibrowser sehr abgespeckt und Kopiervorgänge nicht sehr komfortabel (es gehen immer nur maximal alle Dateien pro angezeigter Seite, sonst Abbruch). Tipp der Zyxel Community => "Nimm den Midnight Commander" => Ich arbeite beruflich oft mit der Console, aber privat den Augenkrebs? Viel Spaß!

- Kopiervorgang im Web Frontend hat keinen Statusbalken oder sonstiges, also warten und Tee trinken

- Frontend der NAS lässt sich mit dem Internet Explorer 11 und dem Apple Safari nicht aufrufen.

- Lüfter immernoch laut (investiert 10 Euro mehr in den Coolink)

- Dateien lassen sich manchmal nicht auf ext. Datenträger via GUI verschieben / kopieren => Gerade beim Umzug auf die neue NAS ärgerlich, denn so musste ich den Umweg per WiFi über einen Rechner machen!

FAZIT:
=====

Leider sollte es nicht sein. Nach der ersten euphorischen Woche kam der Dämpfer => Bilder uploads und vorallem das Bereitstellen und Sammeln solcher ist einfach nicht möglich OHNE dass die Leute auf die Zyxel GUI geschickt werden und dort alle meine MKV's sehen können; Privatsphäre sieht anders aus !

Ich war erst echt begeistert, aber je mehr ich mich mit dem FFP und den installieren Paketen beschäftigt habe, desto mehr ist mir aufgefallen, wie veraltet die Module z.T. sind (OwnCloud, Gallery3). Die Probleme mit dem SSL habe ich nicht in den Griff bekommen können, bei meiner neuen QNAP TS212P funktioniert dies perfekt. Auch hat diese eine richtig vollständige Photo Station!

Als dann Photos der Familie verteilt und Bilder einer Hochzeit gesammelt werden sollte, kam das Aus für die NAS, denn ein Upload konnte nicht zuverlässig garantiert werden.

Wer wirklich nur selber als Profi auf die NAS zugreift, NUR die Familie darauf zugreifen lässt und ALLE Medien sharen möchte, ist mit der Zyxel weiterhin sehr gut bedient. Soll es aber ein bischen mehr sein und man auch Dritte ins Boot holen, gehen einem relativ schnell die Optionen aus. Filesharer, die eine reine Download-Maschine suchen um mit Pyload 24/7 diverse sharehoster anzuzapfen, werden ebenfalls glücklich => Günstiger kommt man an diese Hardware + Gehäuse nicht mehr heran.

Leider ist auch die ganze Bedienung nicht so wirklich komfortabel. Ich selber habe das auch erst auf die leichte Schulter genommen, aber wenn jemand aus der Familie Probleme mit der GUI hat, bringt mir auch eine NAS nix und ich muss umständlich per Ferndiagnose mitmachen => Das kostet Zeit und Nerven.

Mein neuer P/L Sieger: Wer eine NAS sucht mit der gleichen soliden Hardware => Schaut euch die QNAP 212P an, die 30 - 50 Euro mehr gebt ihr für's Betriebssystem aus, aber es lohnt sich ! Diese hat sogar 2mal USB 3.
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am 4. September 2013
Ich nutze den NSA-325 seit ca. einem Jahr.

Der Lieferumfang:

- 1 x NSA-325 Hardware Produkt
- 4 Führungsschienen
- 10 Schrauben (8 benötigt man + 2 Ersatzschrauben)
- 1 Griff um die HDD herauszuziehen
- Deutsche Schnellstartanleitung
- Stromkabel
- LAN Kabel zum Anschließen an den Router

Die Verpackung ist recht einfach konstruiert und das Gerät stoßsicher verpackt.

Ersteinrichtung:

Mann kann das Gerät über 2 Wege konfigurieren:

a) Über die beiliegende Utility

Hier wird das Programm auf einen Rechner installiert es werden sogar Windows 8 und MAC-Systeme unterstützt.
Im Anschluss führt ein Assistent durch die Utility womit das Gerät eingerichtet wird (IP-Adressen, Festplatten Modus, Passwort Änderungen)

oder

b) Über das eigene Webinterface, so habe ich es gemacht.

Dazu das Gerät mit z.B. dem Shortcut "nsa325" aufrufen oder der vergeben DHCP Adresse durch den Router. Man kann auch mit der Software die IP-Adresse prüfen.

Danach gelant man in eine schöne inuvativ gestaltete Oberfläche in denen man weitere Einstellungen durchführen kann.

Funktionen:

Das Gerät bietet so ziemliche jede erdenkliche Funktion für jede Zielgruppe:

Für Backup / Datenspeicher:

- Raid 1 Sicherheit
- Backup Planner für Spiegelung der Platten auf eine externe HDD oder Sicherung auf einen 2. NSA
- Informationen zu den HDD's (Gesundheitszustand etc.)
- Wärme Überwachung und Informations E-Mail im Fehlerfall
- Automatische Sektorenreperatur im Fehlerfall über das Webinterface
- Dropbox Integration

Für Multimedia Fans:

- Twonky Media Server in Version 7 (keine Lizenz wird benötigt)
- Playzone Gestaltung in Verbindung mit VLC einfaches Abspielen von Videos / Musik / Foto möglich

Für Downloader:

- One Click Hoster Integration (ähnlich wie JDownloader)
- Bit Torrent Download Service
- genereller Download Dienst für normale Downloads

Für Allrounder:

Es würde den die Rezession sprengen aber es stehen unzählige weitere Funktionen zur Verfügung wie u.a. Gallery Paket, ein Webserver, Polkast Unterstützung, S.M.A.R.T. Festplatten Analyse, Syslog und vieles mehr.

Performance und Durchsatz:

Das Gerät liefert bei mir an einem Gigabit Switch sehr gute Performance Werte.
Ich hab einen Durchsatz von 82MB/s lesen und ca. 60MB/s schreiben über FTP.
Das Webinterface reagiert flüssig und ohne Aussetzer auch mit Internet Explorer 10, Firefox und Chrome.

Weitere Funktionen:

- WOL Support, Ein/Ausschaltplan, geringer Stromverbrauch im Standby unter 1 Watt.

Community und Support und Optionales:

Es gibt eine große Community die sich gegenseitig zu dem Produkt unterstützt. Auch von offizieller Seite ist immer jemand anwesend. Weiterhin gibt es einen Open Source Bereich in dem man sich noch unzählige Erweiterungen installieren kann, wie und was man will.

Zukunft des Gerätes:

Im Inoffiziellen Herstellerforum wird bereits das nächste Update für das Produkt angekündigt, hier sollen Cloud Anbieter Einzug halten, auch ein Multi Media APP für IOS / Android ist noch für dieses Jahr geplant. Die Wünsche der User scheinen hier in enger Absprache eingepflegt zu werden.

Zusammenfassung:

Performantes Storage System zu einem attraktiven Preis für Einsteiger und Profis gleichermaßen geeignet.

Zusammenfassung Bewertung:

+ viele Funktionen und Erweiterungen
+ schönes Design
+ sehr performant
+ Hersteller pflegt das Produkt
o Lüfter für das Schlafzimmer zu laut, im Wohnzimmer nicht wahrnehmbar
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59 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Juli 2012
Vor der Anschaffung steht im privaten Bereich zuerst einmal die Frage:
wozu überhaupt ein Server im Privathaushalt?

Die Antwort ist einfach:
- Sicherheit vor Datenverlust durch RAID1-Datenspiegelung, also Schutz wertvoller Daten wie Bilder etc.
- zentraler Zugriff, ohne dass ein PC ständig laufen muss, somit weniger Stromverbrauch

Lange Zeit war ich unentschlossen, ob es ein Windows Home Server oder doch ein NAS (Synology, Zyxel...) werden sollte.

Letzten Endes habe ich mich wegen des Preises und des Stromverbrauchs für ein NAS, insbesondere den Zyxel NSA325 NAS-Server entschieden und habe diese Entscheidung seit einem knappen halben jahr nicht bereut.

Das Auspacken und der Einbau der Festplatten war spielend leicht und ist auch unerfahrenen Laien zuzumuten.

Zuerst hatte ich das Gerät im Wohnzimmer aufgestellt, dort war es mir aber anfangs zu laut. Jetzt steht es im Arbeitszimmer direkt neben meinem Schreibtisch und wie sich herausgestellt hat, war nur während der Einrichtungsphase etwas zu hören. Inzwischen sind alle Daten längst gespeichert und indiziert, daher wäre auch eine Aufstellung im Wohnzimmer kein Problem gewesen. Aber im netzwerk ist es sowieso egal, wo das Gerät steht.

Wegen der aktuellen Festplattenpreise arbeiten intern noch zwei Western Digital Platten mit je 500GB Speicherkapazität. Durch die RAID1-Spiegelung der Daten sind natürlich nur insgesamt 500GB Speicherplatz vorhanden. Trotzdem schon einmal ein gutes Gefühl, die wichtigsten Daten (Bilder, Dokumente etc.) vor einem Hardware-Defekt geschützt zu wissen.

An den beiden rückseitigen USB2.0-Anschlüssen werkeln zwei externe WD-Platten mit jeweils 2 TB, die eine bestückt mit Musik, die andere mit Filmen.
Der vordere USB 3.0-Anschluss kann entweder zur Speichererweiterung dienen, ich benutze ihn aber, um ein Backup der internen Daten zu machen (mit RAID1 UND zusätzlichem Backup ist man nun wirklich auf der sicheren Seite).

Im Multimedia-Bereich bedient der NAS-Server zwei WD TV Live HD Media Player und einen Samsung 55UED6500 Fernseher. Der Gigabit-LAN-Anschluss und der intern verbaute Prozessor schaffen drei HD-Streams problemlos gleichzeitig!

Nebenbei lässt sich der NAS-Server über die zMedia-App von meinem Galaxy S2 steuern. So ist man immer über die Befindlichkeit seines Servers im Bilde.

Über die Weboberfläche war auch das Firmware-Update kein Problem, selbsterklärend läuft die Installationsroutine ab.

Der NAS-Server verbindet sich außerdem mit meiner Dropbox und sichert die aktuellen Handyfotos automatisch.

Nachts schaltet sich der NAS-Server zu einer voreingestellten Zeit automatisch aus und fährt morgens ebenso wieder hoch.

Einen Nachteil habe ich noch gefunden, bin aber mangels Vergleich nicht sicher, ob dies ein generelles Problem ist. Trotz fester Vergabe der IP-Adressen im Netzwerk kommt es vor, dass die WD TV HD Media Player den NAS nicht beim ersten Mal erkennen. Ein erneutes Verbinden genügt aber in der Regel. Einmal kam es bisher vor, dass ich den Media Player noch einmal neu starten musste.

Noch einmal die Vorteile:
- geringer Stromverbrauch (gerade durch automatische Abschaltung zu vordefinierten Zeiten)
- problemlose Einrichtung über Weboberfläche
- hohe Datensicherheit durch RAID1
- geringes Betriebsgeräusch

Nachteile:
- manchmal Verzögerung beim "Handshake"

Nachtrag vom 28.12.2012:

Der interne Lüfter wurde immer lauter und inzwischen durch einen anderen (Revoltec FAN Air Guard, 60x60x20, Preis rund 5 EUR) ersetzt. Absolut einfacher Umbau und noch leiser als zu Anfang.
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am 6. Oktober 2014
Positiv:
- Als Medienserver und Netzlaufwerk für Heimanwendungen gut zu gebrauchen.
- System läuft bis jetzt mit Western Digital WD40EFRX sehr stabil.
- Mindestens zwei hochauflösende Filme lassen sich parallel streamen.
- Funktionalität mit zusätzlichen Programmen (Paketen) erweiterbar, z.B. OwnCloud, konfigurierbare automatische Backups auf externen USB-Datenträger (als Kompensation für fehlende RAID-Sicherheiten)....

Negativ:
- temperaturgesteuerter Lüfter macht schnorrende Geräusche, obwohl man das Gerät auch passiv Kühlen könnte (Ich habe den Lüfter ausgebaut und Löcher zur Konvektionskühlung ins Gehäuse gebohrt)
- Benutzeroberfläche etwas träge, altbacken und nicht ganz so ideal strukturiert, was allenfalls bei der Einrichtung des Gerätes etwas störend wirkt.
- Die interne Uhr orientiert sich am Mond. D.h. innerhalb einer Woche ist die Abweichung bei meinem Gerät >1h. Dies fällt vor allem dann negativ auf, wenn man einen Timer für das automatische Aus-/Einschalten nutzt, um Strom zu sparen.

Neutral:
- Für einige spezielle Zusatzprogramme (optional zu installierende Pakete) sind Fachkenntnisse gefragt.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Mai 2015
Da hier auf die Funktionalität, die Pros und Cons schon in aller Breite erläutert wurden, möchte ich euch auf eine Tatsache hinweisen:

ZyXEL hat in keinster Weise vor die "low-budget" Geräte mit Software-Updates zu versorgen.
Ein Beispiel dafür: dieses NAS hatte die Möglichkeit Dateien mit Google Drive abzugleichen. Google hat bereits im Jahre 2012 angekündigt, dass sie ihre Schnittstellen umstellen werden. Trotzdem hat ZyXEL in dieses NAS ein Paket für Google Drive mit dieser "sterbenden" Schnittstelle einfließen lassen. Also hat entweder ZyXEL sich überhaupt nicht darum gekümmert, dass diese Funktionalität irgendwann weg ist, oder sie sind unprofessionell genug es einfach nicht mitzukriegen.

Genau das ist jetzt eingetreten, man kann die Google Drive Funktionalität nun nicht mehr nutzen.
Es soll zwar noch ein Update für das Gerät kommen aber dieses soll sich dieser Problematik nicht im Geringsten annehmen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Oktober 2013
Für das Zyxel NSA-325 habe ich mich entschieden, weil mein NAS neben dem wöchentlichen Backup von ein paar GB hauptsächlich zum Streamen von Medien ins lokale Netzwerk genutzt werden soll. Dafür benötige ich kein Spitzengerät, die Leistung muss zur Wiedergabe von FullHD aber ausreichen.

Nun meine Einzelbewertungen:

Gehäuse (3/5 Sterne): Mich spricht das Design der Vorderseite nicht sehr an. Da ich es aber sowieso nicht sichtbar aufgestellt habe, ist das kein großes Problem. Störend finde ich schon eher, dass der vorderseitige Festplatteneinschub nur eine abnehmbare (aber keine drehbare mit dem Gehäuse verbundene) Abdeckung besitzt. Auch die Entnahme der Festplatten (dafür wurde ein Griff mitgeliefert) könnte komfortabler funktionieren. Schließlich wirkt sich auch der Zeitaufwand zum Einbau der Festplatten negativ auf die Wertung aus, weil andere Hersteller Modelle mit schraubenloser Montage bieten.

Hardware (4/5 Sterne): Als Prozessor dient ein 1,6 GHz Single-Core ARM-Chip von Marvell. Von den verbauten 512MB Arbeitsspeicher kann ein großer Teil für eigene Zwecke verwendet werden. Damit findet sich das Zyxel NSA-325 zwar nicht in der Spitzenklasse der Two-Bay Klasse, für diese muss man aber auch 250 bis 400 Euro einplanen. Sieht man das Zyxel als Einstiegsgerät kann man damit problemlos Hersteller wie Western Digital oder Seagate ausstechen.

Leistung (4/5 Sterne): Wenn man Benchmark-Ergebnisse vergleicht, dann liegt das Zyxel meist im Mittelfeld. Das NAS offenbart keine Schwächen, ist aber auch in keinem Anwendungsgebiet seiner Konkurrenz überlegen. Schließlich kann ich diese Erfahrungen bestätigen und erreiche mit großen Dateien ebenso bis zu 90MB/s lesend und 60MB/s schreibend über eine Gigabit-Netzwerkverbindung. Bei vielen kleineren Dateien verliert das Zyxel im Vergleich zur Konkurrenz (zB Synology, QNAP, teilweise Thecus, etc) etwas, mit bis zu 40MB/s sind die Werte aber trotzdem noch akzeptabel für mich. Auch der Stromverbrauch sieht im Vergleich zur Konkurrenz positiv aus: ohne Festplatten (oder mit Platten im Ruhezustand) verbraucht das System maximal 8 Watt.

Software (4/5 Sterne): Die Web-Oberfläche mag altmodisch wirken, man kann damit aber alle Einstellungen treffen, Dienste de/aktivieren sowie einige zusätzliche Software hinzufügen oder entfernen. Negativ fiel mir auf, dass ein SSH-Server komplett fehlt und nur ein eingeschränkt nützlicher Telnet-Server verfügbar ist. Ein großer Plus-Punkt für mich ist das Vorhandensein des Twonky Media Servers, weil ich damit bereits auf anderen Systemen gute Erfahrungen gemacht habe und sich dieser DLNA-Server problemlos mit meinem Panasonic Smart Viera versteht. Mir gefällt auch die Verfügbarkeit des FFP (fonz fun_plug) sowie zusätzliche weitere von anderen Nutzern zur Verfügung gestellte Software als Zyxel-Installationspakete. Deren Installation ist nicht nur vergleichsweise komfortabel, sondern auch für nicht Linux-Profis möglich.

Community (5/5 Sterne): Die bereits angesprochenen zusätzlichen Softwarepakete aus der Community machen das Zyxel NAS wirklich attraktiv, weil das Gerät damit mehr kann als ein Netzwerkspeicher mit Medien-Funktionen. Im inoffiziellen deutschsprachige Support-Forum kann man sich aber auch sehr gut beraten lassen, meiner Erfahrung nach besser als im englischsprachigen Zyxel-Forum.

Erfahrung im Betrieb (3/5 Sterne): Als ich das Gerät das erste Mal gestartet habe, ist mir sofort der laut drehende Lüfter negativ aufgefallen. Diesen habe ich mittlerweile manuell gezähmt, indem ich einen Spannungsadapter verbaut habe (Wentronic Lüfter Spannung Adapterkabel (3-polig Stecker auf 3-polig Kupplung, 5V) weiß). Nun dreht er statt mindestens 3.600rpm nur noch mit maximal 1.500 und ich bin zufrieden. Die zum NAS passende Android-App zMedia ist eine Frechheit, weil sie nur auf das mobile Webinterface verweist. Das ausschließlich manuelle Login mit den Daten des Admin-Nutzers zum Herunterfahren des Gerätes ist mit einem Smartphone oder Tablet viel zu umständlich.

Sollte die Lautstärke im Betrieb für angehende Käufer ein wichtiges Thema sein, dann würde ich zum (noch nicht erschienenen) Zyxel NSA 325 v2 raten. Dabei handelt es sich um eine (zum Zeitpunkt dieser Bewertung) noch nicht erschienene überarbeitete Version dieses Gerätes. Die Hardware bleibt dieselbe, allerdings wird ein leiserer 80mm Lüfter verbaut und auch der von mir kritisierte Festplatteneinbau und -tausch soll verbessert worden sein.

Die Android-App ist komplett ohne Funktion, das mobile Web-Interface erwartet täglich die manuelle Eingabe meines Admin-Passworts und der verbaute Lüfter ist viel zu laut. Glücklicherweise kann man alle drei Dinge aber selbst verbessern. Eine Android-App kann man selbst programmieren (Tipp: mit FFP erhält man einen SSH-Server, der magische Befehl zum Herunterfahren ist "poweroff") und den Lüfter kann man mit etwas Bastelarbeit auch langsamer drehen lassen.

Meiner Meinung nach sind es diese negativen Erfahrungen, welche man immer erst nach Inbetriebnahme bemerkt, die das Zyxel NSA-325 von einer 5/5 Sterne Wertung trennen. Der günstige Preis kann zwar viel verbessern, für mich waren die 82 Euro zweifelsohne eine sehr gute Investition, ganz ohne Kritik kann ich das Gerät aber nicht belassen.

Mein Erfahrungsbericht, zusammengefasst in ein kurzes Fazit: grundsätzlich ist das Zyxel NSA-325 ein gutes Gerät. Wenn man den Preis von unter 100 Euro bedenkt, kostet es teilweise nur die Hälfte eines vergleichbaren NAS von einem bewährten Hersteller wie Synology oder QNAP. Auf der einen Seite erhält man dafür immerhin durchschnittliche Leistungswerte, auf der anderen ist das Gerät in gewissen Punkten verbesserungswürdig. Mit etwas Bastelarbeit (Hard- und Software) kann man das aber selbst erledigen.
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