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4.0 von 5 Sternen Perfektion geht anders .... !
Bridget ist wieder da. Einige Zeit ist ins Land gezogen und Bridget ist mittlerweile 51, hat zwei kleine Kinder und ist Witwe. Aber Bridget wäre nicht Bridget, wenn sie das alles nicht irgendwie in den Griff bekommen würde – oder es zumindest versucht. Ihr Leben als alleinerziehende Mutter gestaltet sich unter dem Druck nach Perfektion, die sie bei den...
Vor 2 Monaten von Carmen Vicari veröffentlicht

versus
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle
Ich sag's mal so: es ist nicht Fisch und nicht Fleisch.
Nachdem ich mir Schokolade zum Frühstück sicherlich zum 15. Mal durchgelesen habe (ein Buch, das ich mindestens einmal im Jahr lese, teilweise sogar schon innerhalb einer 6-stündigen Autofahrt von Anfang bis Ende verschlungen habe) und mich nach all den Spoilern geweigert habe, es zu lesen, stand...
Vor 2 Monaten von Kittichan veröffentlicht


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle, 10. Mai 2014
Ich sag's mal so: es ist nicht Fisch und nicht Fleisch.
Nachdem ich mir Schokolade zum Frühstück sicherlich zum 15. Mal durchgelesen habe (ein Buch, das ich mindestens einmal im Jahr lese, teilweise sogar schon innerhalb einer 6-stündigen Autofahrt von Anfang bis Ende verschlungen habe) und mich nach all den Spoilern geweigert habe, es zu lesen, stand ich nun am Ende meiner Urlaubsreise am Flughafen vor dem Bücherregal und entschied mich dann doch lieber für "leichte Kost", statt Stieg Larsson fürs Flugzeug. Die Neugier hat wohl dann doch gesiegt.

Ich finde das Buch inhaltlich nicht schlecht. Ich bin zwar gerade halb so alt wie Bridget und fühle mich ihrer Mitt-Dreißiger Probleme viel näher und bin sicherlich nicht in der selben gegenwärtigen Lage, aber ich kann ihre Gefühle durchaus nachvollziehen, nicht wie einige meiner Vorredner. Unglücklich nach dem Tod des Mannes Mark (meine liebste fiktive Figur überhaupt!), unzufrieden mit dem eigenen Gewicht, unsicher, da sie in ihrem Leben nicht recht vorankommt und keinen Halt hat. Ihre Freunde versuchen sie mit skurilen Mitteln wieder zurück ins soziale Leben zu holen und sie verliebt sich in einen Mann, der ihr eigener Sohn sein könnte. Ich denke schon, dass Themen angesprochen werden, die nicht nur Dreißigjährige, sondern auch Fünfzigjährige gleichermaßen betreffen - Diäten, Kindererziehung, Datingprobleme, Süchte (ja, auch Social Media gehört dazu!). Das Leben hört ja nicht mit 40 auf und man wird plötzlich wie die eigene Elterngeneration - ich sehe es ja an meinen eigenen. Zugegeben, das Ende war ein bisschen erzwungen und klingt ein bisschen nach Seifenoper.

Ich finde das Buch hinsichtlich des Schreibstils schlecht. Mir fehlt einfach die Spritzigkeit der ersten beiden Teile, die locker leichte Art, Datingprobleme seiner Zeit und die Eigenartigkeiten der britischen Gesellschaft zu thematisieren und auf den Arm zu nehmen und gleichzeitig ein Tagebuch für die alltäglichen Problemchen der Protagonistin zu sein, die einem ein Lächeln auf die Lippen zauberten. In diesem Buch hier geht vieles verloren. Vielleicht liegt das auch an der deutschen Übersetzung, aber vielmals frage ich mich, ob ich nicht ein und den selben Tag wieder und wieder lese (und täglich grüßt das Murmeltier). Viele Passagen hätte man vielleicht auch weglassen können, dafür andere ausbauen können. Einzig eine Stelle hat mich wirklich berührt, nämlich als Bridget Mark einen Brief geschrieben hat (hatte sogar Tränen in den Augen). Ja es ist ein echtes Tagebuch geworden. Ein Tagebuch mit alltäglichen, aber für die Spannung eines Romans eher untauglichen Problemen einer Single-Mutter und reichen Witwe.
Mit den Jahren verändert sich der Schreibstil nunmal, aber Helen Fielding sollte besser wissen, wie man den Spannungsbogen in einem Roman aufbaut.

3 Sterne also für ein Buch, das mich nicht wirklich vom Hocker reißt, mich aber doch ab und an mal zum Lachen und zum Weinen brachte. Ich denke, dass das Buch ohne das "Gütesiegel" Bridget Jones wahrscheinlich niemanden hinterm Sofa hervorgelockt hätte und wir alle nur wissen wollten, wie es bei Bridget, Mark und ihren Freunden weitergehen würde. Ich verstehe auch, das viele Leute (mich eingeschlossen) enttäuscht über den Fortgang der Geschichte sind, doch ein dritter Aufguss von Trennung und Versöhnung bei den Darcys wollte ich auch nicht lesen.
Mir wäre es lieber gewesen, Helen Fielding hätte das Buch nicht unter dem Namen herausgebracht, sondern eine komplett neue Welt geschaffen - es hätte niemand gemerkt. Die Charaktere sind ihrem früheren Ich soweit entrückt, dass sie auch jemand vollkommen neues sein könnten und das hätte das Buch vielleicht besser gemacht. Doch so klingt es - leider - nur nach einer erzwungenen Fortsetzung, um die Fans zu bedienen, ohne Herzblut in das Schreiben einfließen zu lassen.
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41 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das Chaos in Perfektion, 23. März 2014
Von 
Belle's Leseinsel (Mainz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Mittlerweile ist Bridget 51 Jahre alt und Mutter zweier kleiner Kinder, die ihre volle Aufmerksamkeit einfordern. Als Alleinerziehende gestaltet sich das selten einfach, allein schon die Kinder morgens pünktlich zur Schule zu bringen, scheint eine unlösbare Aufgabe für die Chaos-Queen. Aber natürlich ist das nicht das einzige Problem, welches Bridget hat, ganz zu schweigen von ihrem Gewicht, welches gewohnt Berg- und Talbahn fährt. Viel schlimmer ist – zumindest aus Sicht ihrer Freunde – dass Bridget nun schon seit 4 Jahre Single ist. Das geht ja mal gar nicht. Also erhält Bridget Nachhilfe in Sachen Flirten, was natürlich auch erst einmal in einem Desaster endet. Aber Twitter sei Dank lernt Bridget ihren Toyboy Roxster kennen – 20 Jahre jünger als sie und überaus knackig.

Auch der dritte Band ist in Tagebuchform geschrieben und man fühlt sich erst einmal wieder wie zu Hause bei Bridget und ihren Problemen. Doch irgendwann fragt man sich ernsthaft, habe ich es hier wirklich mit einer 51-jährigen Frau zu tun? Ok, dass Bridget hoffnungslos überdreht und unorganisiert ist erwartet man ja schon, aber eigentlich hatte ich auch erwartet, dass sich die Figur der Bridget im Verlauf der Jahre ein wenig weiterentwickelt hätte.

Lange Phasen des Buches hatte ich jedoch das Gefühl, es mit einem durchgeknallten Teenager zu tun zu haben. Wenn Helen Fielding ihre Geschichte rund 10 – 12 Jahre in die Zukunft verlegt hätte und anstelle Bridget deren Tochter Mabel als Protagonistin genommen hätte, dann wäre die Geschichte überzeugend gewesen. Aber so?! Bridget kontrolliert ihre Twitter-Followers gefühlte 1.000 Mal am Tag. Anfangs lassen die Follower auf sich warten und gleich fühlt sie sich unpopulär und nimmt an, dass die gesamte Twitter-Welt über sie herzieht. Hat sie dann endlich Follower und hinterlässt einen Tweet, woraufhin einige wieder abspringen, ist sie totunglücklich, zerfließt vor Selbstzweifel und stopft infolgedessen haufenweise Reibekäse in sich hinein. Natürlich muss dies auch sofort ihren Freunden gesimst werden, wobei man sich noch das ein oder andere Gläschen Wein als Tröster gönnen kann. Ohne Handy kann sie sowieso nicht leben, selbst bei wichtigen Konferenzen, muss sie sekündlich auf ihr Handy schauen und die unwichtigsten Dinge simsen. Was bei der Bridget der ersten beiden Bände noch charmant und liebenswert war, wirkt jetzt einfach nur unreif und überzogen.

Beim ersten und zweiten Band habe ich mit Bridget mitgelitten und mich mit ihr gefreut, dieses „Eintauchen“ in eine Figur entfiel dieses Mal fast völlig. Einfach und allein aus dem Grund, weil das Verhalten von Bridget die meiste Zeit absolut nicht mit dem einer 51-jährigen Frau zusammenpasst. Soll nicht heißen, dass Bridget jetzt wegen ihres reiferen Alters plötzlich ernsthaft, vernünftig oder gewissenhaft sein müsste, weniger chaotisch und nicht mehr fünfmal am Tag meterdick in ein Fettnäpfchen stapfen darf. Nein, natürlich nicht, dass wäre nicht Bridget, aber dieses überkandidelte, überdrehte, teeniehafte Verhalten passt halt einfach nicht und wirkt in keiner Weise überzeugend.

Es gibt dennoch einige witzige Szenen, bei dem der Charme der beiden Vorgänger durchblitzt, doch lange Zeit bleibt der Unterhaltungswert seitenweise auf der Strecke. Allerdings wird Bridget auf den letzten 100 Seiten dann doch immer präsenter, ihr Verhalten wirkt glaubwürdig und bedeutend reifer. Und auch, wenn der Schluss schon lange vorhersehbar ist, hat mich dieser Entwicklungsprozess dann doch wieder mit Bridget versöhnt.

Fazit: Über lange Phasen agiert Bridget wie ein durchgeknallter Teenager, was oft nervig ist, am Ende entdeckt man dann aber doch noch eine gereifte Chaos-Queen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Perfektion geht anders .... !, 7. Mai 2014
Von 
Carmen Vicari "dg9tm" (Dossenheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Bridget ist wieder da. Einige Zeit ist ins Land gezogen und Bridget ist mittlerweile 51, hat zwei kleine Kinder und ist Witwe. Aber Bridget wäre nicht Bridget, wenn sie das alles nicht irgendwie in den Griff bekommen würde – oder es zumindest versucht. Ihr Leben als alleinerziehende Mutter gestaltet sich unter dem Druck nach Perfektion, die sie bei den anderen Müttern sieht, mehr als chaotisch.

Im Mittelpunkt stehen ihre beiden Kinder und daher ist es klar, dass sie selbst zu kurz kommt. Zwar bräuchte sie nicht zu arbeiten, denn ihr Mann hat vor seinem Tod für sie vorgesorgt, doch Bridget möchte einfach selbst wieder was auf die Beine stellen und tapst dabei von einem Fettnäpfchen ins nächste. Auch ihr Liebesleben möchte Bridget wiederbeleben und geht dabei ungewohnte Pfade, die sie zu einem Toyboy führen, der zudem noch ganze 20 Jahre jünger ist als sie. Das Chaos scheint perfekt …

Nach so vielen Jahren taucht plötzlich die gute alte Bridget wieder aus der Versenkung auf. Natürlich ist man neugierig, wie sich Bridget und ihr Leben weiterentwickelt haben. Im gewohnten Tagebuchstil mit den obligatorischen Angaben zu Gewicht, SMS und anderen Dingen fällt dem Leser der Einstieg in Bridgets Welt leicht. Schnell hat man sich festgelesen und muss sich zunächst orientieren. Denn Bridget hat mittlerweile zwei Kinder, ist Witwe und hat ihren 51. Geburtstag gefeiert.
Doch wer nun erwartet hat, dass Bridget mit dem Alter reifer, ruhiger und organisierter wird, der hat sich getäuscht. Bridget ist noch genauso chaotisch und naiv wie vor 15 Jahren und gerade das macht sie dem Leser vertraut und sympathisch. Wer sagt denn, dass man mit 51 Jahren reif, organisiert und eine Spaßbremse sein muss? Bridget wirkt wie immer liebenswert und die Geschichte dadurch locker und beschwingt.

Im Tagebuchstil verfolgt der Leser den Alltag von Bridget und merkt deutlich, womit sie zu kämpfen hat und an was sie nagt. Natürlich sind auch immer noch ihre alten Probleme, wie z.B. das Gewicht vorhanden, aber es kommen noch neue dazu. Bridget stellt sich ihnen und löst sie auf ihre ganz eigene Art.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn ich immer wieder am Alter von Bridget zweifelte, aber warum nicht? Wer weiß, wie man selbst mit 51 Jahren ist. Die Geschichte ist bis auf das Ende in sich schlüssig, spannend und urkomisch. Bridget lässt selten ein Fettnäpfchen aus und kommentiert dies dann auch noch entsprechend. Auch wenn ich einen Unterschied zu den beiden ersten Romanen erkennen kann, so kann ich doch sagen, dass losgelöst von den Vorgängern, dieser Roman eine witzige, spritzige Unterhaltung ist, bei der man sich unterhält und abtauchen kann in eine Welt des Chaos. Nicht immer ist alles und jeder perfekt – aber so ist das Leben nun einmal.

Fazit:
Eine locker leichte Unterhaltung, bei der man Bridget so wiederfindet, wie man sie bereits von früher kennt und liebt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nichts ist für die Ewigkeit..., 1. Juli 2014
Von 
Marc (Bayreuth, Bayern Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nun gut - ich habe mich dann doch entschieden, hier meine Rezension beizusteuern und zwar deswegen, weil ich einige der extrem schlechten Bewertungen, die ich lesen durfte, so ganz und gar nicht teilen kann. Ich werde versuchen, nicht zu sehr auf den Inhalt einzugehen. Das ist ja in den Vorgängerrezensionen schon ausgiebig passiert und ich möchte auch nicht zu viel verraten, weil es sicherlich die ein oder den anderen gibt, der das Buch noch lesen möchte. Und da sind wir auch schon beim Thema: "den anderen (steht für männlich)". Wahrscheinlich unterscheidet sich meiner einer in erster Linie dadurch von einem Großteil der anderen hier, weil ich ein Mann bin (guckt nicht so - für einen schwulen Kerl ist das nicht so ungewöhnlich, dass er auch Frauenromane liest) und ich habe die 40 bereits überschritten, was dann wohl für einige bedeutet, dass ich mich langsam mal auf die Suche nach einem Sarg machen kann, oder? Ich seh das allerdings nicht nur ein bisschen, sondern komplett anders! Und das prägt auch meine Meinung zur Story. Da dieser dritte Teil tatsächlich mehr denn je ein Roman für das weibliche Geschlecht ist und wie schon von anderen hier erwähnt, viele der einst wichtigen Nebencharaktäre nur noch sporadisch (und manchmal etwas unpassend) auftauchen, ziehe ich dennoch einen Stern ab. Die Geschichte wird zumindest wenig Raum für eine Verfilmung lassen, da einst wichtige Personen einfach nicht mehr oder zu wenig vorkommen.
Ansonsten muss ich sagen: BRIDGET eben! Wie sie leibt, liebt und lebt. Ich habe mich fast genauso gut amüsiert, wie bei den ersten beiden Bänden und natürlich kann man hier nicht wirklich etwas innovativ Neues erwarten. Aber will man das überhaupt? Ich für meinen Teil wollte auf jeden Fall keinen alltäglichen Erziehungsratgeber oder eine Story lesen, wie man sie z. B. von Susanne Fröhlichs Andrea Schnitz kennt - das hatten wir auch schon alles zur Genüge. Ich wollte mich amüsieren und das habe ich auf jeden Fall. Und warum stellt man überhaupt in Frage, ob sich eine 51-jährige Frau so verhalten darf? Ähm, hallo?! Wie verhält sie sich denn? Wie eine 51-jährige Witwe mit zwei Kindern, von denen eines seinen Vater nie bewusst kennenlernen konnte. Wie jemand, der Sorgen, Nöte und Bedürfnisse hat und nebenbei ein wenig unkoordiniert und tollpatisch ist! Wieso sollte sich unsere Hauptfigur also nicht so verhalten - sie ist schließlich Bridget. Man darf dabei nicht vergessen, dass bestimmte Eigenschaften und vor allem Charakterzüge von jedem von uns nicht einfach mit dem Alter verschwinden und eine Bridget Jones ohne ihre Gewichtsprobleme, Männerprobleme und das geordnete Chaos, wäre nun mal keine Bridget Jones! Das wäre für mich z. B. dann ein Grund, das Buch schlechter zu bewerten! In diesem Fall wäre sie nicht mehr authentisch!
Im Zeitalter von Toyboy & Co. ist die Liebelei mit Roxter auch nicht so wirklich außergewöhnlich und meines Erachtens auch nicht peinlich. Im Gegenteil - sie spiegelt genau das wieder, was in der Realität heute Alltag ist. Nicht nur Männer dürfen jüngere Frauen haben, nein - wir leben im Jahr 2014 (oder 2008-2013 im Buch) - da geht das auch umgekehrt! Wer hätte das gedacht?!
Und dann darf man nicht vergessen, dass es im Buch auch noch eine Figur namens Scott Wallaker gibt, die einen durch die ganze Geschichte immer mal wieder kurz im Hintergrund begleitet. Was sich dann im Finale abzeichnet, war für mich relativ schnell klar und eigentlich hatte ich auch genau das erwartet! Jetzt könnte man sich darüber streiten, ob man die Endsequenz diesbezüglich nicht hätte länger gestalten können (ist gerade mal eine Seite im Buch), aber dann wären wir bei "Schokolade zum Frühstück". Ich denke, Helen Fielding wollte hier nur dafür sorgen, dass Bridget am Ende der Geschichte gut aufgehoben und glücklich ist. Alles in allem finde ich die Geschichte stimmig und natürlich haben sich einige von uns vielleicht ein bisschen mehr erwartet. Dennoch kann ich das Buch uneingeschränkt jedem empfehlen, der Lust hat, einfach mal wieder eine lustige, unkomplizierte Geschichte zu lesen. In diesem Sinne....
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen mäßig gelungene Fortsetzung, 2. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bridget Jones - Verrückt nach ihm: Roman (Kindle Edition)
Bridget is back – wer hätte damit gerechnet? Ich jedenfalls nicht und als Fan der chaotischen Londonerin musste ich mich narürlich auf den mittlerweile dritten Roman stürzen.

Bridget ist mittlerweile über 50, Mutter von zwei süßen Kindern und verwitwet. Ja, ihr habt richtig gelesen. Dabei werde ich euch aber nicht spoilern, weil dieser Umstand von Anfang an bekannt ist. Während ich also noch dem charismatischen Anwalt Mark Darcy nachtrauerte, wurde mir das ganze Ausmaß der Misere klar: Bridget ist noch chaotischer, noch unverantwortlicher als eh und je und sie hat einen 29jährigen Toyboy – Roxter. Das Chaos sorgte aber dafür, dass ich dieses Mal kaum eine liebevolle Beziehung zu der Heldin entwickelte, denn es war mir einfach zu viel und Bridget hat mich mit ihrem Verhalten oft genervt. Meiner Meinung nach hat Helen Fielding die Situation einige Male zu oft überspitzt, um noch witzig zu sein. Teilweise habe ich mich sogar gefragt, wie Bridget überhaupt noch lebensfähig ist bzw. mit ihren Kindern so weit gekommen ist. Da schien mir der Toyboy Roxter wesentlich mehr Verstand zu besitzen, was das Wörtchen “Toyboy” ja eigentlich schon ad absurdum führt!

Auch wenn Roxter mir lange Zeit sehr sympathisch war, musste er zum Schluss doch noch abdanken – eine recht schlaue Lösung für das Ende, auch wenn viel zu lange darauf gewartet wurde. In Bezug auf den Ende möchte ich nichts verraten, außer dass es mir gut gefallen hat und mich letztendlich mit Bridget versöhnen konnte.

Als leichte Lektüre kann ich “Bridget Jones – mad about the boy” bzw. “Verrückt nach ihm” durchaus empfehlen, hoffe allerdings, dass Helen Fielding diese Reihe nun endgültig abgeschlossen hat!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Besser keine Fortsetzung, als so etwas, 23. Mai 2014
Das Buch hätte sich Frau Fielding sparen können!
Allein der Wegfall von bestimmten Hauptcharakteren ist schade, aber man hätte drüber wegsehen können, wenn der Rest wenigstens homogen wäre. Die schlußendliche "Lovestory" ist extrem flach erzählt und knüpft in Punkten an "Schokolade zum Frühstück" an und ist somit für mich schon abgedroschen. Personen wie Daniel, Bridgets Mum, Una usw. kommen mal vor, verschwinden aber innerhalb einer Seite wieder ins Nirgendwo.
Das Buch war seine Arbeit und sein Geld nicht wert und ich habe es nur zu Ende gelesen, weil ich gerade nichts anderes griffbereit hatte. Schade, aber Bridget Jones hat ihren Reiz verloren.
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46 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schreckliches, gezwungenes und wenig einfallsreiches Ende, das unser Bild von Bridget entgültig zerstört, 24. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bridget als Mutter zweier Kinder, die die sozialen Netzwerke entdeckt. Hört sich ja erst einmal vielversprechend an.
Doch als ich dann begann zu lesen, folgte eine Enttäuschung der Nächsten. Die Größte: Mark Darcy ist tot. Und nein, er kehrt nicht zurück in Bridgets Leben. Zwischenzeitlich hatte ich gehofft, dass er seinen Tod nur vorgetäuscht hatte, verschollen war oder ähnliches.
Stattdessen ein "Toyboy", der als einziges Thema seinen und Bridgets Mageninhalt sowie ständiges Essen und Sex vorzuweisen hat.
Dann ein Lehrer, der zuerst extrem unsympathisch erscheint. Bessert sich in meinem Fall trotz hin geklatschtem Happy End auch nicht.
Hinzu kommen die nicht vorhandenen sympathischen Witze. Ich erinnere mich nicht, dass in den ersten beiden Büchern solche Sachen wie "Und morgen wieder Ski und Schniedel" vorgekommen wären. Das tut wirklich in der Seele weh.
Man hätte so viel daraus machen können. Bridget schwanger. Bridget und Mark mit Kindern. Deswegen muss doch die lustige Bridget nicht verloren gehen!
Im neuen Buch erscheint sie wie eine verwöhnte, durch Marks Erbe reiche, gelangweilte Frau, die nichts besseres zu tun hat, als Männern hinterher zu rennen und die Arbeit mit den Kindern von der Nanny erledigen zu lassen. Auch dass Bridget Drehbuchautorin sein soll, ist Schwachsinn hoch zehn.
Das große Ganze passt einfach nicht zusammen. Nach der Hälfte des Buches habe ich es weg gelegt, den Rest nur überflogen. Ich weiß nicht, was Helen Fielding sich da bei gedacht hat.
Ich hoffe, dass niemand dieses Buch kauft. Jeder Cent ist herausgeschmissenes Geld. Und noch mehr: Am liebsten Würde ich Bridgets und Marks trauriges Ende vergessen, aber nachdem dieser Blödsinn sich in mein Hirn gebrannt hat, ist mir auch das nicht mehr möglich.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider eine Enttäuschung, 8. April 2014
Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, weil ich das erste "Schokolade zum Frühstück" einfach toll gefunden habe. Ich habe bei der Lektüre damals sehr gelacht, es war unterhaltsam, spritzig, amüsant.

Auch der Nachfolger, Am Rande des Wahnsinns, hat mich noch gepackt, auch wenn mir die Protagonistin leicht auf die Nerven zu gehen begann. Allerdings war in diesem Buch die Protagonistin genauso gut dargestellt und nachvollziehbar, wie im ersten Band.

Dieser Band jedoch enttäuscht mich und leider langweilt er mich auch. Vom Plot her finde ich die Entwicklung nicht sehr spannend und für dieses Genre irgendwie auch unnötig, dass die große Liebe sterben musste. Da hätten sich doch viele andere spannende Entwicklungen noch gefunden?

Was in den ersten Büchern liebenswürdig und witzig war, nervt in diesem Buch, etwa wie sie erzählt, dass sie nach durchzechtem Abend heimkommt und ihre Kinder dann eine üble Magen-Darm-Verstimmung haben, die alle in Mitleidenschaft zieht und sie liegen dann von Erbrochenem und Kot besudelt alle im Bad herum - also das fand ich einfach eher abstoßend.

Und irgendwie geht es in der Tonart weiter. Das Liebenswürdige bleibt auf der STrecke, dafür ist alles recht aufgeblasen. Es wirkt nach "Muss-Fortsetzung" aufgrund der großen Erfolge und es wäre schön gewesen, eine Fortsetzung zu lesen, die dem ersten Band ebenbürtig gewesen wäre.
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25 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das langweiligste Buch der Erde!, 22. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wenn es nicht Helen Fielding gewesen wäre, hätte ein no-name-Autor keinen Verlag für so eine langweilige Story gefunden. Man hätte es bei dem ersten Band Bridget Jones als "One-Hit-Wonder" belassen sollen. Die große Liebe Mr. Darcy ist tot, der Vater ist tot, das ist doch traurig. Komik kann nicht entstehen. Nervige Dialoge mit Bridgets plärrenden Kindern. Man muss um dieses Buch zu mögen nicht nur selbst Mutter sein, sondern auch ein Faible haben für Twitter und Online-Dating-Plattformen, diese Themen sind vordergründig und langatmig beschrieben,
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Fortsetzung, 29. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Am Anfang war ich schlicht überfordert... Bridget Jones ist plötzlich 51, Witwe und Alleinerziehende von zwei kleinen Kindern, wohnt nicht mehr in der lieb gewonnenen Singlewohnung und ist nicht mehr beim Fernsehen... Wenn man sich damit abgefunden und einigermaßen zurecht gefunden hat, liest es sich aber wie immer: nämlich witzig! Wie bei den Vorgängern habe ich mir an einigen Stellen den Bauch gehalten vor Lachen. Durch den Schreibstil kann man sich einfach sehr in die Situationen versetzen. Und schließlich und endlich möchte man dann dich schnell wissen, nach wem sie nun verrückt ist, weshalb ich das Buch innerhalb von wenigen Tagen verschlungen habe!
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Bridget Jones - Verrückt nach ihm: Roman
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