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am 19. Februar 2014
... aus der Sicht von Niki Lauda(Daniel Brühl) sind Formel-1-Fahrer in diese Kategorien einzuordnen. Mit zwei Fahrern, die gegensätzlicher nicht sein könnten, beschäftigt sich Ron Howards -Rush-. In über zwei Stunden erzählt er die Geschichte vom Zweikampf zwischen Niki Lauda und James Hunt(Chris Hemsworth) im Jahr 1976. Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber Howard hat mit dieser Geschichte ganz großes Kino erschaffen und einen Film produziert, der sich in die Reihe der „Besten Filme aller Zeiten“ einreihen darf.

Niki Lauda soll eigentlich Geschäftsmann werden; jedenfalls wenn es nach seiner Familie geht. Doch der zielbewusste, introvertierte Österreicher weiß, dass nur ein Beruf für ihn in Frage kommt: Rennfahrer. Schon in der Formel 3 muss er sich mit James Hunt auseinandersetzen. Hier treffen zwei Lebensentwürfe aufeinander, die wie Licht und Schatten wirken. Hunt ist weltoffen, liebt Frauen, Autos, Partys und das Rampenlicht. Lauda ist ein geschickter Tüftler und zielstrebiger Kämpfer. Verbinden tut beide nur eines: Sie sind hervorragende Fahrer. Lauda kauft sich mit geliehenem Geld in ein Formel 1 Team ein. Hunt folgt kurze Zeit später mit dem Hesketh Team. Ziemlich schnell kristallisieren sich Hunt und Lauda als vielversprechende Fahrer. Lauda wird bald Weltmeister und Hunt sitzt ihm im Nacken. Als Lauda zu Ferrari wechselt und Hunt ohne Team dasteht, scheint der Zweikampf zu enden. Doch dann nimmt McLaren Hunt unter Vertrag. Im Jahr 1976 folgt dann eine der spannendsten Weltmeisterschaften aller Zeiten.

Howard hat das hervorragend gemacht. Er beginnt am 1. August 1976, dem Tag von Laudas schwerem Unfall auf dem Nürburgring. Dann schwenkt er sechs Jahre zurück und wirft uns in Laudas und Hunts Leben hinein. Er konzentriert sich dabei nicht nur auf die Rennen, sondern auch auf Hunts Ehe mit Suzy Miller(Olivia Wilde), und Laudas Liebe zu Marlene(Alexandra Maria Lara). Dabei sind es vor allem diese unglaublich verschiedenen Typen Lauda und Hunt, von denen dieser Kampf um die Krone der Formel-1-Fahrer lebt.

-Rush- bietet Wahnsinnsbilder von den Rennen und unterlegt sie mit einer imposanten Tonspur. Im Stil der 70er Jahre hat Howard diese Aufnahmen unglaublich authentisch hinbekommen und trifft dabei den Zeitgeist in jeder Szene mitten ins Herz. Hemsworth und Brühl brillieren in ihren Rollen; ihnen nimmt man das Geschehen voll und ganz ab.

Ich habe damals den Zweikampf zwischen Hunt und Lauda am Bildschirm und in den Medien selbst mitverfolgt. Ganz ehrlich: Es war spannend und mitreißend, aber: Die Aufarbeitung von Ron Howard, mit vielen kleinen Details von denen damals kaum jemand wusste, hebt diese Story auf ein noch höheres Podest. Sie übertrifft die Wirklichkeit.

Erst ganz am Ende kommen sich Hunt und Lauda näher. Da hören wir Laudas Stimme aus dem Off sagen: „Ein kluger Mann lernt mehr von seinen Feinden als von seinen Freunden.“ Recht hat er...
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am 28. Dezember 2013
Der erste Trailer kam schon ein halbes Jahr vor Kinoaufführung und ich wusste schon, dass ich in diesen Film gehen muss!!!Für mich ist es der handlungstechnisch beste Film im Jahre 2013.
Ich schaue auf Grund meines alters Formel 1 seit dem Jahre 2000 und hatte schon Videospiele auf der Nintendo und als kleiner junge einen Ferrarianzug von Schumi zu Fasching.Ich muss! erwähnen, dass dieser Film auch den Leuten gefallen kann, die eigentlich mit der Formel 1 sonst nichts am Hut haben.
Niki selbst war als Ratgeber steht's am Set und hat dem fertigen Film dann sein OK gegeben.

In Rush geht es hauptsächlich um die beiden Rennfahrer Niki Lauda und James Hunt und ihrem Aufstieg in die Formel 1 und der Rivalität der beiden. Niki der engagierte Tüftler, der auch Nachts noch Überstunden schiebt und Verbesserungen am Rennwagen vornimmt und auf der anderen Seite James Hunt, ein Draufgänger, der gerne Partys feiert aber dennoch für den Sieg sein Leben riskieren würde, wenn es drauf ankommt.

Der Film weis in allen Belangen zu gefallen.
Er hat tolle Kulissen und trifft die Optik der 70er Jahre perfekt. Chris Hemsworth ist hier mit seiner bisher besten schauspielerischen Leistung zu sehen, man nimmt ihm den Draufgänger Hunt ab.Am meisten aber beeindruckt mich Daniel Brühl als Niki Lauda.
Der Mann hat sich so intensiv mit seiner Rolle beschäftigt, egal ob es der Dialekt oder seine Art und Wirkung auf andere Menschen ist, dass er in den 2 Stunden wirklich Niki ist!!!
Da wundert es nicht, dass er für den Golden Globe nominiert ist und auch hoffentlich für die Oscars berücksichtigt wird.Ich gönne ihm den Preis.Auch Oscarwürdig ist die Maskenabteilung des Films, nach dem schrecklichen Unfall haben die Maskendesigner Brühl als Niki so echt aussehen lassen, dass man sich verwundert die Augen reiben muss.

Zu erwähnen ist noch der Soundtrack von Hans Zimmer, der ein tolles Thema für den Film komponiert hat und auch in den Rennszenen einen mitreißt.

Der Film endet mit einer tollen Endansprache von Niki. Die letzten Sätze mit der tollen Musik
von Zimmer und dem Bild von Niki(wie er heute aussieht)lassen einem auch während des Abspanns noch lange zum Nachdenken anregen. Wenn ein Film so etwas schafft, dann gehört er zu den ganz großen der Branche!

Fazit: Rush ist ein Film, der es geschafft hat, mich auch emotional mitzureißen und von der ersten Minute an zu Fesseln. Ich kann nichts anderes tun, als meine Empfehlung auszusprechen. Mit diesem Film wurde den beiden Rennfahrern ein Denkmal gesetzt.
Niki würde seine rote Kappe ziehen, da bin ich mir sicher!

„Es machte mir nichts aus, von ihm überholt zu werden. James war der einzige, der mich schlagen durfte, weil ich diesen Kerl mochte...“
Niki Lauda
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am 23. Oktober 2014
… und James Hunt ist auch dabei, natürlich!
Wenn es um Formel-1 geht, bin ich alles andere als ein Fan. Der Rennsport hat mich nie wirklich interessiert, trotzdem war ich vom Trailer und auch vom Cast sehr angesprochen. Regisseur Ron Howard inszenierte den Kampf zwischen James Hunt und Niki Lauda, der unter anderem auch den tragischen Unfall von Lauda behandelt. Dennoch spielt der Film viel mit Fiktion, statt nur Fakten aufzuzählen. Überzeugt aber das Ergebnis?

1970 begegnen sich Niki Lauda und James Hunt zum ersten Mal bei einem Formel-3 Rennen. Einige Jahre später treffen sie sich bei der begehrten Formel-1 wieder und es entbrennt ein Kampf um die Spitze der Welt. Niki hat bereits den Weltmeistertitel gewonnen, jetzt möchte James die Goldmedaille…

So ein Film hat schon mal was richtig gemacht, wenn man selbst wenig von Formel-1 versteht, dem Film aber sehr gut folgen kann. Und allein das macht „Rush“ schon sehr gut, Freunde des Rennsports werden aber sicherlich noch etwas mehr Gefallen an dem ganzen haben, auch wenn die Rennszenen nicht im Vordergrund stehen.

Eins der größten Highlights war schon vor dem Start des Films klar: Daniel Brühl als Niki Lauda. Im Interview sagt Brühl, dass es sehr schwer war Lauda zu spielen, weil er ja noch lebt und auch berühmt ist. Nebenbei, die Interviews und Extras auf der DVD sind wirklich interessant und gut, vor Allem, weil man nicht unbedingt eine „Doppel-Special-Edition“ kaufen muss. Schön ist auch, dass auch ein Interview mit Lauda selbst auf der DVD zu finden ist.

Doch zurück zum Film: Brühl ist wirklich toll, ein Genuss ihm zu zusehen. Bedenkt man, dass er nicht nur den österreichischen Dialekt lernen musste, sondern auch damit noch im Englischen zu sprechen, muss man wirklich den Hut ziehen. Niki ist eh eine interessante Persönlichkeit, im Film wird das zwar ein klein bisschen überzogen, aber trotzdem sehr gut und vor Allem charmant. Nicht selten musste ich auch über seine spitzen Bemerkungen lachen!

Chris Hemsworth ist allerdings auch gut, er hat Spaß an der Rolle und das überträgt sich auch, nimmt aber auch viel Respekt mit in die Darstellung des verstorbenen Hunts. Dagegen rutschen Olivia Wilde und Alexandra Maria Lara etwas in den Hintergrund, besonders Maria Lara hätte etwas mehr Präsenz haben müssen, wie ich finde… Dafür entschädigt aber die Beziehung zwischen Hunt und Lauda, zweier wirklich gegensätzlicher Personen, die auch so sehr gut getroffen sind!

Optisch sieht der Film gut aus, es gibt zwar etwas viel Shakey Cam-Einstellungen, aber auch gute Renn-Szenen, wobei man hier auf echte Autos und Stunts geachtet hat, CGI wurde nur sehr selten benutzt.

Auch musikalisch macht der Film eine gute Figur: Kein geringerer als Hans Zimmer komponierte einen pulsierenden und treibenden Soundtrack, der mir gefallen hat!

Die Schwächen des Films liegen aber witzigerweise im Tempo (Sorry für das blöde Wortspiel, aber ich konnt's mir nicht verkneifen): Gerade die erste Hälfte wirkt zu gehetzt. Ich hätte gern öfter die Reaktionen der beiden nach einem verlorenen Rennen gesehen. Zudem hätte ich mir ein wenig mehr Tiefe für James' Figur gewünscht, er wird immer etwas zu oberflächlich behandelt.
Dass der Film sich nur begrenzt an Fakten hält, empfinde ich weder als Vor- oder Nachteil, der Film zeigt am Ende ja auch kurz den echten Hunt und Lauda, um noch mal zu zeigen: Es ist nur ein Film.

Fazit: Eine kurzweilige Geschichte über zwei gegensätzliche Menschen, die trotz ihrer Rivalität eigentlich gute Partner wären… Ein guter Film, mit einem grandiosen Daniel Brühl (ich hoffe sehr, dass durch solche tollen Leistungen deutsche Schauspieler mehr Beachtung bekommen), guter Musik und einer gar nicht so dummen Botschaft!
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am 10. Dezember 2013
Ich hab mich nie sonderlich für den Rennsport interessiert. Aber Nikki Lauda als Person fand ich schon immer gut. Mein Sohn überredete mich zu dem Film und ehrlich ich verneige mich vor Nikki Ein Perfektionist der auch in Zerwürfnis mit der Familie sein Ziel verfolgt hat und selbst nach dem schrecklichen Unfall nie aufgegeben hat, grandios! Dargestellt von einem Daniel Brühl der so eine perfekte Darstellung abgeliefert hat ,das man sich fragt warum der nicht gleich den Oskar dafür bekommen hat.und dann ist da noch der Gegner/Konkurrent/Freund james Hunt... Playboy , Draufgänger und genau so besessen vom Rennsport wie Lauda. Dargestellt von Chris Hemsworth , der absolut glaubwürdig gespielt hat. Ein wirklicher Spitzenfilm mit einem Hammerscore von Hans Zimmer. Zwei Szenen werden mir immer in Erinnerung bleiben.......Spoiler.......
Als Nikki nach seinem Unfall von einem Reporter menschenverachtend angegangen wird ,bekommt er von Hunt danach die Hucke voll...das ist Freundschaft. Und dann die letzte Szene wo in Originalbildern Nikki spricht und dazu diese tolle Musik.....Leute da musste ich aber schlucken.

Also in der Summe ein Meisterwerk ..... 6 Sterne😀😀😀😀
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am 25. Juli 2015
Aus Sicht von Niki Lauda (Daniel Brühl) und James Hunt (Chris Hemsworth) wird deren Zweikampf in der Formel 1 im Jahre 1976 gezeigt. Der Film beginnt in der Formel 3 und zeigt zunächst den Aufstieg von Hunt und Lauda in die Formel 1, wobei Lauda sofort zu Ferrari kommt, Hunt jedoch nur in kleineres Team, das später pleite geht. Nun muss sich Hunt auf die Suche nach einem neuen Team machen und landet bei McLaren, dem einzigen Team, das mit Ferrari mithalten kann. So beginnt der Zweikampf zwischen Hunt und Lauda, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die ersten Rennen kann Lauda gewinnen, Hunt scheidet mit Motorproblemen aus. Doch nach ein paar Rennen kann Hunt zurückschlagen. Dann kommt es zum großen Showdown am Nürburgring, wo Lauda einen Unfall mit Brand, schwer verletzt überlebt. Der Kampf um die Weltmeisterschaft scheint entschieden, doch mit seiner gesamten Willenskraft kämpft sich Lauda zurück auf die Strecke...

Der Film "Rush" zeigt sehr beeindruckend die Rivalität zwischen Niki Lauda und James Hunt, besonders in der Saison 1976. Die Rollen hätte man nicht besser besetzen können, da Daniel Brühl die Sprechweise von Niki Lauda extrem gut beherrscht. Auch die Rolle von James Hunt ist mit Chris Hemsworth (Thor) sehr gut besetzt. Die Hass-Liebe zwischen Lauda und Hunt wird gut rübergebracht und trotz den dauernden Auseinandersetzungen, merkt man, dass doch eine gewisse Sympathie vorhanden war; "Als James starb, überraschte mich das nicht. Ich war nur traurig". Am besten gefallen, hat mir das Ende, als noch einmal reale Szenen von 1976 gezeigt wurden.
Mir hat der Film insgesamt sehr gut gefallen und wurde sofort zu meinem Lieblingsfilm.
Ich empfehle den Film allen, auch denen, die nicht so Motorsport begeistert sind.
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am 1. Juli 2014
Toller Film, den ich mir sogar kaufen werde. Ich als kein Fan der Formel 1 dachte zuerst, ich würde mich wohl langweilen. Aber die 1 A Hauptdarsteller und hochkarätigen Nebendarsteller haben mich eines anderen gelehrt. Noch dazu ist die Story toll umgesetzt und man fiebert richtig mit, obwohl man ja eigentlich schon alles kennt. Man weiß ja, um was es geht.
Mich hat der Film an den Nägel kauen lassen, er hat mich bewegt und gerührt, auch lachen musste ich und ich denke auch jetzt noch darüber nach. Ein kleines wenn auch wichtiges Stückchen aus dem Leben Nicki Laudas. Es wurde hier ja schon genug über den Film geschrieben.

Es hat einfach Spaß gemacht diesen Film zu gucken!
ABSOLUT SEHENSWERT FÜR JEDERMANN1
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am 3. Oktober 2013
Ich gestehe, dass ich eigentlich nichts für Formel 1 übrig habe, eine, wie ich finde, für den Zuschauer doch übersichtlich unterhaltsame und zudem zu laute Sportart. Dieser Film hat mich aber auf mehreren Ebenen "erwischt". Sowohl bezogen auf die Darstellerleistungen als auch inszenatorisch ist Ron Howard ("Apollo 13", "A beautiful mind") hier ein ganz großer Wurf gelungen. Das Drehbuch schrieb, wie auch schon bei Howards "Frost/ Nixon", Peter Morgan.
1970 begegnen sich der Brite James Hunt (Chris Hemsworth) und der Österreicher Niki Lauda (Daniel Brühl) bei der Formel 3. Beide haben einen ähnlichen Hintergrund, eine wohlhabende Familie, die eine akademische Karriere des Sprösslings erwartet und die Rennfahrerambitionen ablehnt. Gleichwohl könnten die beiden unterschiedlicher nicht sein. Während sich der gutaussehende Hunt vor allem mit Frauen vergnügt und Genussmitteln aller Art sehr zugetan ist, bereitet sich Lauda pedantisch auf seine Rennen vor und grübelt darüber nach, wie sein Rennwagen leistungsfähiger gemacht werden könnte. Scheinbar können die beiden sich nicht leiden, im Laufe der Jahre entwickelt sich aber eine von gegenseitigem Respekt getragene Rivalität, die beide zu Höchstleistungen motiviert. Wendepunkt wird 1976 der Große Preis von Deutschland am Nürburgring, bei dem Lauda schwer verunglückt. Aber damit ist die Geschichte der beiden noch lange nicht zu Ende.
Erstaunlich wie Daniel Brühl, lange Zeit festgelegt auf die Rolle des netten Jungen, vollkommen in seiner Rolle aufgeht. Bereits Tarantino hatte ihm in "Inglourious Basterds" Gelegenheit gegeben, seinem Image zu entwachsen. Und wie "Rush" zeigt, war das kein One-Hit-Wonder. Mit falschen Zähnen, einer gewöhnungsbedürftigen 70er Frisur und einem österreichischem Akzent (erst dachte ich sogar, jemand anderes habe nachsynchronisiert) geht Brühl ohne Probleme als Doppelgänger Laudas durch. Auch Alexandra Maria Lara als seine Freundin und spätere Ehefrau Marlene zeigt, dass sie inzwischen außerhalb Deutschlands die interessanteren Rollen erhält.

Im Vordergrund stehen zwar die vielen Formel 3 - bis Formel 1 -Rennen, aber der Fokus liegt eindeutig auf der Entwicklung der Beziehung zwischen Hunt und Lauda. Die Computereffekte sind überwiegend punktuell eingesetzt, so dass die Action-Szenen nicht wie Computerspiele aussehen. Die Musik von Hans Zimmer liefert die richtige Atmosphäre, um bei jedem erneuten Zusammentreffen der beiden Kontrahenten Herzklopfen zu bekommen, obwohl der Ausgang der Geschichte bereits bekannt ist. Die ruhigeren Szenen laufen nie Gefahr, rührselig zu werden. Lauda ist ein Grantler ohne Glamour, der auch an der Schwelle zum Tode (herrlich grotesk: der Blick des Schwerverletzten auf den Priester, der ihm die Sterbesakramente erteilt) nie weinerlich wird und so zum heimlichen Sympathieträger des Films wird. In einer Szene scheint er sich darüber zu beklagen, dass ihn manche für eine Ratte hielten, um dann aber zu erklären, was für wunderbar kluge Tiere sie seien. Daneben zeigt eine amüsante Episode, wie wenig er sich aus dem ganzen Rummel macht. Sein Ferrari-Teamkollege Clay Regazzoni (Pierfrancesco Favino) nimmt ihn zu einer Promi-Party mit. Erst von der netten jungen Frau, die ihn wieder zurück in die Stadt nimmt, erfährt er, dass es eine Party von Curd Jürgens war, während sie sich über die überschwengliche Hilfsbereitschaft einiger Italiener wundert, die in Lauda ihr Sportidol erkannt haben. James Hunt hingegen gönnt sich eine Ehe mit dem Supermodel Suzy Miller (Olivia Wilde). Zwar behandelt er sie sehr schäbig, aber der Zuschauer nimmt ihm die Fassungslosigkeit und Traurigkeit ab, als sie ihn (ausgerechnet) für Richard Burton verlässt.
Die wunderbaren (aus heutiger Sicht) grotesken Kostüme und Frisuren (stimmt, meine Mutter hat auch solche Röcke getragen, hm) tragen viel zum authentischen 70er-Look bei. Eine wilde Zeit, in der der Motorsport gekennzeichnet war von regelmäßigen tödlichen Unfällen. Ganz zu Beginn sinniert Hunt darüber, dass der eigentliche Grund für seine Attraktivität in seiner Nähe zum Tode liege. Ein Fan bittet Lauda auch um ein Autogramm mit Datum - es könnte ja das letzte sein.
Amerikanische Studios können inzwischen ihre Filme nur noch zum Teil am heimische Markt refinanzieren. Das wird die große Stunde der europäischen Darsteller, die jetzt nicht mehr wie früher oft in Abschreibungsfilmen eingesetzt werden. Wer weiß, wo wir Daniel Brühl demnächst wiederbegegnen? Seinen Umlaut durfte er in den Credits schon mal behalten.

Fazit: Adrenalin pur. Nicht nur als Rennfahrerfilm, sondern vor allem als packendes Drama über zwei unterschiedliche Rivalen überzeugt der Film auf ganzer Linie. Großes Kino!
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am 12. April 2014
"Rush - Alles für den Sieg" ist ein sehr gut inszeniertes und packendes Charakterdrama. Die Geschichte wurde spannend nacherzählt und das Ganze wurde intensiv und eindrucksvoll umgesetzt. Die 70er-Jahre-Stimmung wurde prima eingefangen und der Retro-Look weiß zu gefallen. Die Rennszenen sind dynamisch und die Darstellung und Entwicklung der Charaktere bemerkenswert. Chris Hemsworth spielt gut und Daniel Brühl noch besser, er verkörpert Niki Lauda auf eine bemerkenswerte Art und Weise.

"Rush - Alles für den Sieg" ist ein gelungenes Paket und man muss weder Niki Lauda noch die Formel1 mögen um gefallen an diesen Film zu finden.

8 von 10
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Der junge Niki Lauda (Daniel Brühl) kann nach eigenen Aussagen überhaupt nichts gut. Bis auf Rennen zu fahren. Wenn er etwas anderes könnte, würde er das machen. Es geht ihm nicht um Abenteuer, Romantik oder dergleichen. Da ist er knallhart. Wegen seines Wunsches, den Beruf des Profi-Rennfahrers zu ergreifen, bricht sein Vater mit ihm, der die Familienehre auf dem Spiel sieht, da die Laudas eher in Politik und Wirtschaft zu finden sind.

James Hunt (Chris Hemsworth) lebt nicht nur auf der Rennstecke ein Leben auf der Überholspur. Alkohol ist sein ständiger Begleiter - und Frauen im Überfluss. Der Typ kriegt jede rum und ist einfach ein Playboy wie er im Buche steht. Dabei helfen ihm nicht nur sein gutes Aussehen sondern auch seine charmante Art. Zur ersten Begegnung der beiden ungleichen Charaktere kommt es in der Formel 3. Durch Hunts aggressives Fahren besiegt er Lauda. Dieser pöbelt ihn mit seiner unnachahmlichen prolligen und selbstgefällig überheblichen Weise an, die ihn überall recht unbeliebt macht. Hunt nennt ihn abfällig "Ratte".

Da Lauda zwar nicht zwischenmenschlich, aber technisch was auf dem Kasten hat, kauft er sich mit einem Kredit von 2.000.000 Schilling in die Formel 1 ein. Sein technisches Know How gibt ihm Recht und schon bald diktiert er, wohin der Hase läuft. Hunts Manager hingegen ist pleite und schon steht Hunt vor der Saison 1976 ohne Formel-1-Vertrag da bis ihm ein Zufall zu McLaren Racing führt. Ein erbitterter Zweikampf beginnt, der beinahe tödlich endet...

Es handelt sich um einen gut gemachten Spielfilm, der lediglich von der Realität inspiriert wurde mit außergewöhnlichen Darstellern. So mimt Brühl Niki Lauda unvergleichlich während Hemsworth mit seinem tragisch-charmanten Spiel punkten kann. Obwohl die Saison 1976 weitestgehend richtig wiedergegeben wurde gibt es in dem Film viele historische Unrichtigkeiten und auch einige Anachronismen. Außerdem ist die "Feindschaft" Lauda/Hunt hier überspitzt dargestellt worden. Lauda selbst hat bestätigt, dass Hunt einer seiner engsten Freunde war und man professionell zwischen Freundschaft und Beruf trennen konnte.

Alleine Brühls Spiel hat bereits dem Film in meinen Augen fünf verdiente Sterne beschert.
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am 10. November 2014
Ich bin von dem Film vollauf begeistert.
Was ich so wunderbar finde ist, dass es nicht nur um die Formel 1 Rennen geht sondern viel mehr um Fahrer selbst. Ihre Geschichten, Einstellungen und so weiter.
Besonders begeistert war ich von Daniel Brühl und seinem Kollegen! Die Darstellung der schwierigen, exzentrischen Charaktere Lauda und Hunt ist den beiden wirklich komplett gelungen!

Also ein wirklich guter Film!
absolut sehenswert (ich denke auch wenn man kein Formel 1 oder allgemein Motorsport Fan ist)!!!!
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