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44 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rebellen, Wahnsinnige, Träumer...
... aus der Sicht von Niki Lauda(Daniel Brühl) sind Formel-1-Fahrer in diese Kategorien einzuordnen. Mit zwei Fahrern, die gegensätzlicher nicht sein könnten, beschäftigt sich Ron Howards -Rush-. In über zwei Stunden erzählt er die Geschichte vom Zweikampf zwischen Niki Lauda und James Hunt(Chris Hemsworth) im Jahr 1976. Ich will mich nicht...
Vor 9 Monaten von Thomas Knackstedt veröffentlicht

versus
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen sehr guter Film, sehr schlechter Ton
Der Film gefiel mir im Kino sehr gut (war 2 mal drin), habe mir dann die DVD gekauft und war sehr enttäuscht : gutes Bild, sehr schlechter Surround Ton.
Ein großer Teil der Sprache kommt nur über die Mitte und ist im Verhältnis zum restlichen Sound viel zu leise abgemischt. In vielen Szenen läuft die Sprache parallel zu Musik oder Rennsound...
Vor 5 Monaten von Holger Gerwin veröffentlicht


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44 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rebellen, Wahnsinnige, Träumer..., 19. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Rush - Alles für den Sieg (DVD)
... aus der Sicht von Niki Lauda(Daniel Brühl) sind Formel-1-Fahrer in diese Kategorien einzuordnen. Mit zwei Fahrern, die gegensätzlicher nicht sein könnten, beschäftigt sich Ron Howards -Rush-. In über zwei Stunden erzählt er die Geschichte vom Zweikampf zwischen Niki Lauda und James Hunt(Chris Hemsworth) im Jahr 1976. Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber Howard hat mit dieser Geschichte ganz großes Kino erschaffen und einen Film produziert, der sich in die Reihe der „Besten Filme aller Zeiten“ einreihen darf.

Niki Lauda soll eigentlich Geschäftsmann werden; jedenfalls wenn es nach seiner Familie geht. Doch der zielbewusste, introvertierte Österreicher weiß, dass nur ein Beruf für ihn in Frage kommt: Rennfahrer. Schon in der Formel 3 muss er sich mit James Hunt auseinandersetzen. Hier treffen zwei Lebensentwürfe aufeinander, die wie Licht und Schatten wirken. Hunt ist weltoffen, liebt Frauen, Autos, Partys und das Rampenlicht. Lauda ist ein geschickter Tüftler und zielstrebiger Kämpfer. Verbinden tut beide nur eines: Sie sind hervorragende Fahrer. Lauda kauft sich mit geliehenem Geld in ein Formel 1 Team ein. Hunt folgt kurze Zeit später mit dem Hesketh Team. Ziemlich schnell kristallisieren sich Hunt und Lauda als vielversprechende Fahrer. Lauda wird bald Weltmeister und Hunt sitzt ihm im Nacken. Als Lauda zu Ferrari wechselt und Hunt ohne Team dasteht, scheint der Zweikampf zu enden. Doch dann nimmt McLaren Hunt unter Vertrag. Im Jahr 1976 folgt dann eine der spannendsten Weltmeisterschaften aller Zeiten.

Howard hat das hervorragend gemacht. Er beginnt am 1. August 1976, dem Tag von Laudas schwerem Unfall auf dem Nürburgring. Dann schwenkt er sechs Jahre zurück und wirft uns in Laudas und Hunts Leben hinein. Er konzentriert sich dabei nicht nur auf die Rennen, sondern auch auf Hunts Ehe mit Suzy Miller(Olivia Wilde), und Laudas Liebe zu Marlene(Alexandra Maria Lara). Dabei sind es vor allem diese unglaublich verschiedenen Typen Lauda und Hunt, von denen dieser Kampf um die Krone der Formel-1-Fahrer lebt.

-Rush- bietet Wahnsinnsbilder von den Rennen und unterlegt sie mit einer imposanten Tonspur. Im Stil der 70er Jahre hat Howard diese Aufnahmen unglaublich authentisch hinbekommen und trifft dabei den Zeitgeist in jeder Szene mitten ins Herz. Hemsworth und Brühl brillieren in ihren Rollen; ihnen nimmt man das Geschehen voll und ganz ab.

Ich habe damals den Zweikampf zwischen Hunt und Lauda am Bildschirm und in den Medien selbst mitverfolgt. Ganz ehrlich: Es war spannend und mitreißend, aber: Die Aufarbeitung von Ron Howard, mit vielen kleinen Details von denen damals kaum jemand wusste, hebt diese Story auf ein noch höheres Podest. Sie übertrifft die Wirklichkeit.

Erst ganz am Ende kommen sich Hunt und Lauda näher. Da hören wir Laudas Stimme aus dem Off sagen: „Ein kluger Mann lernt mehr von seinen Feinden als von seinen Freunden.“ Recht hat er...
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40 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Denkmal für Niki Lauda, 28. Dezember 2013
Der erste Trailer kam schon ein halbes Jahr vor Kinoaufführung und ich wusste schon, dass ich in diesen Film gehen muss!!!Für mich ist es der handlungstechnisch beste Film im Jahre 2013.
Ich schaue auf Grund meines alters Formel 1 seit dem Jahre 2000 und hatte schon Videospiele auf der Nintendo und als kleiner junge einen Ferrarianzug von Schumi zu Fasching.Ich muss! erwähnen, dass dieser Film auch den Leuten gefallen kann, die eigentlich mit der Formel 1 sonst nichts am Hut haben.
Niki selbst war als Ratgeber steht's am Set und hat dem fertigen Film dann sein OK gegeben.

In Rush geht es hauptsächlich um die beiden Rennfahrer Niki Lauda und James Hunt und ihrem Aufstieg in die Formel 1 und der Rivalität der beiden. Niki der engagierte Tüftler, der auch Nachts noch Überstunden schiebt und Verbesserungen am Rennwagen vornimmt und auf der anderen Seite James Hunt, ein Draufgänger, der gerne Partys feiert aber dennoch für den Sieg sein Leben riskieren würde, wenn es drauf ankommt.

Der Film weis in allen Belangen zu gefallen.
Er hat tolle Kulissen und trifft die Optik der 70er Jahre perfekt. Chris Hemsworth ist hier mit seiner bisher besten schauspielerischen Leistung zu sehen, man nimmt ihm den Draufgänger Hunt ab.Am meisten aber beeindruckt mich Daniel Brühl als Niki Lauda.
Der Mann hat sich so intensiv mit seiner Rolle beschäftigt, egal ob es der Dialekt oder seine Art und Wirkung auf andere Menschen ist, dass er in den 2 Stunden wirklich Niki ist!!!
Da wundert es nicht, dass er für den Golden Globe nominiert ist und auch hoffentlich für die Oscars berücksichtigt wird.Ich gönne ihm den Preis.Auch Oscarwürdig ist die Maskenabteilung des Films, nach dem schrecklichen Unfall haben die Maskendesigner Brühl als Niki so echt aussehen lassen, dass man sich verwundert die Augen reiben muss.

Zu erwähnen ist noch der Soundtrack von Hans Zimmer, der ein tolles Thema für den Film komponiert hat und auch in den Rennszenen einen mitreißt.

Der Film endet mit einer tollen Endansprache von Niki. Die letzten Sätze mit der tollen Musik
von Zimmer und dem Bild von Niki(wie er heute aussieht)lassen einem auch während des Abspanns noch lange zum Nachdenken anregen. Wenn ein Film so etwas schafft, dann gehört er zu den ganz großen der Branche!

Fazit: Rush ist ein Film, der es geschafft hat, mich auch emotional mitzureißen und von der ersten Minute an zu Fesseln. Ich kann nichts anderes tun, als meine Empfehlung auszusprechen. Mit diesem Film wurde den beiden Rennfahrern ein Denkmal gesetzt.
Niki würde seine rote Kappe ziehen, da bin ich mir sicher!

„Es machte mir nichts aus, von ihm überholt zu werden. James war der einzige, der mich schlagen durfte, weil ich diesen Kerl mochte...“
Niki Lauda
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen sehr guter Film, sehr schlechter Ton, 26. Juni 2014
Von 
Holger Gerwin (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Rush - Alles für den Sieg (DVD)
Der Film gefiel mir im Kino sehr gut (war 2 mal drin), habe mir dann die DVD gekauft und war sehr enttäuscht : gutes Bild, sehr schlechter Surround Ton.
Ein großer Teil der Sprache kommt nur über die Mitte und ist im Verhältnis zum restlichen Sound viel zu leise abgemischt. In vielen Szenen läuft die Sprache parallel zu Musik oder Rennsound , so ist oft nicht zu verstehen, was gesprochen wird. Schon in der Eröffnungsszene ("Mein Name ist Niki Lauda") kann man den Text nur erahnen.
Wegen des ansonsten sehr guten Films gebe ich noch 2 Sterne, aber ich habe mich lange nicht mehr so über ein schlechtes Ton Setup geärgert. Die schlechte Abmischung betrifft sowohl den engl. Original- als auch den deutschen Ton.

Ich verstehe nicht, wie so etwas passieren kann, gibt es keine Endkontrolle bei der DVD Produktion ?!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Geschichte von zwei Wahnsinnigen...., 23. November 2014
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rush - Alles für den Sieg (DVD)
"Rush - Alles für den Sieg" ist nicht nur ein sehr gelungenes, äusserst spannendes Biopic über die große Zeit der beiden Rennfahrer Niki Lauda und James Hunt, die in den 70er Jahren größte Konkurrenten auf den Weltmeistertitel in der Formel 1 waren - der Film ist auch ein dynamischer Rennerfahrerfilm, der sich vor den ganz großen Rennerfahrermovies wie "Le Mans", "Grand Prix" oder "Indianapolis" nicht zu verstecken braucht. Regisseur der britisch--deutschen Coproduktion war Oscarpreisträger Ron Howard, bestens bekannt durch Filme wie "Willow", "DaVinci Code", "Apollo 13", "A beautiful Mind", "Splash", "Cocoon" oder "Der Grinch". Mit "Rush" ist ihm sogar eine seiner besten Arbeiten gelungen - ein ganz großer Anteil an diesem künstlerischen Erfolg kann man den beiden Darstellern Daniel Brühl und Chris Hemsworth zusprechen, die einerseits die nötige Verschiedenheit perfekt darstellen, andererseits so subtil spielen, dass man auch in jeder Szene den gegenseitigen Respekt bemerkt. Trotz aller Konkurrenz und Ablehnung steckt in der Tiefe eine freundschaftliche Zuneigung, die man als Zuschauer glaubt zu spüren, ohne dass sie jemand ausgesprochen wird. Dabei tritt Niki Lauda als Ich-Erzöhler im Film aus, auch das letzte Bild des Films zeigt den realen Niki Lauda. Die erste Begegnung findet bei einem Formel 3 Rennen 1970 auf dem Crystal Palace Circuit statt. Dabei wirkt der Lebemann und Playboy Hunt besonders auf die vielen Frauen. Er ist der blonde Schönling, dem alles zufliegt und der auch diese Draufgänger-Mentalität inne hat, die ihn für das andere Geschlecht zusätzlich attraktiv macht. Lauda ist ganz anders. Er ist ein Technikfreak und vor allem ein Perfektionist, der es sich zum Ziel gemacht hat bester Rennfahrer der Welt zu werden. Und dies gelingt ihm auch, vor allem durch sein großes Durchhaltevermögen und durch unermüdlichen Fleiß. Er nimmt einen Kredit auf und wechselt sozusagen auf eigene Kosten in die Königsklasse der Formel 1. Diese Nachricht stachelt den ebenso ehrgeizigen Hunt an, einen Rennstallbesitzer zu finden, der ihm eine Chance als Topfahrer gibt. So steht Lauda für das Topteam Scuderia Ferrari und Hunt erhält durch die kurzfristige Absage von Emerson Fittipaldi die Chance bei McLaren Racing einzusteigen. Lauda lernt die Exgeliebte des Schauspielers Curd Jürgens kennen und heiratet später seine Marlene Knaus (Alexandra Maria Lara). Hunt hat weniger Glück, er hat zwar den Vertrag bei McLaren, aber durch seine vorherigen Alkoholexzesse seine Frau Suzy (Olivia Hunt) geht ein Verhältnis mit Richard Burton ein. So wird Niki Lauda 1975 Weltmeister. Doch in der Saison 1976 werden die Karten neu gemischt. Es kommt zum ultimativen Zweikampf Hunt vs. Lauda und gipfelt sich schicksalshaft beim großen Preis von Deutschland. Dort komt es zu einem schweren Unfall und Lauda erleidet lebensgefährliche Verletzungen....und hier entfaltet sich die gekonnte Dramatik des Films, denn nur zwei Rennen später beim Großen Preis von Italien steht der lädierte Lauda wieder auf der Matte und greift wieder an. Alles entscheidet sich dann beim letzten Rennen in Fuji, das bei starkem Rennen und einbrechender Dunkelheit stattfindet und Bilder von gespenstischem Flair zeigen. Darüberhinaus sind die Rennszenen sehr gut inszeniert und obwohl ich kein Formel 1 Fan bin, hat mich der Film und die Geschichte dieser beiden Gegner phasenweise sogar fasziniert und ich denke Daniel Brühl, der für seine Rolle sogar eine Golden Globe Nominierung erhielt, hat Niki Lauda mit dieser Leistung ein Denkmal gesetzt. Auch wenn er ihn nicht als großen Sympathieträger anlegt, schafft es Brühl immer mehr seiner Figur schillernde Züge zu verleihen, man ist vom Wagemut des Rennfahrers immer mehr begeistert, auch wenn es einem manchmal kalt den Rücken runterläuft.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen „Ein Feind ist ein Segen!“ Die Niki Lauda-Story…, 23. Oktober 2014
Von 
Sebastian Schlicht "Bumblebee" (Neuwied) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Rush - Alles für den Sieg (DVD)
… und James Hunt ist auch dabei, natürlich!
Wenn es um Formel-1 geht, bin ich alles andere als ein Fan. Der Rennsport hat mich nie wirklich interessiert, trotzdem war ich vom Trailer und auch vom Cast sehr angesprochen. Regisseur Ron Howard inszenierte den Kampf zwischen James Hunt und Niki Lauda, der unter anderem auch den tragischen Unfall von Lauda behandelt. Dennoch spielt der Film viel mit Fiktion, statt nur Fakten aufzuzählen. Überzeugt aber das Ergebnis?

1970 begegnen sich Niki Lauda und James Hunt zum ersten Mal bei einem Formel-3 Rennen. Einige Jahre später treffen sie sich bei der begehrten Formel-1 wieder und es entbrennt ein Kampf um die Spitze der Welt. Niki hat bereits den Weltmeistertitel gewonnen, jetzt möchte James die Goldmedaille…

So ein Film hat schon mal was richtig gemacht, wenn man selbst wenig von Formel-1 versteht, dem Film aber sehr gut folgen kann. Und allein das macht „Rush“ schon sehr gut, Freunde des Rennsports werden aber sicherlich noch etwas mehr Gefallen an dem ganzen haben, auch wenn die Rennszenen nicht im Vordergrund stehen.

Eins der größten Highlights war schon vor dem Start des Films klar: Daniel Brühl als Niki Lauda. Im Interview sagt Brühl, dass es sehr schwer war Lauda zu spielen, weil er ja noch lebt und auch berühmt ist. Nebenbei, die Interviews und Extras auf der DVD sind wirklich interessant und gut, vor Allem, weil man nicht unbedingt eine „Doppel-Special-Edition“ kaufen muss. Schön ist auch, dass auch ein Interview mit Lauda selbst auf der DVD zu finden ist.

Doch zurück zum Film: Brühl ist wirklich toll, ein Genuss ihm zu zusehen. Bedenkt man, dass er nicht nur den österreichischen Dialekt lernen musste, sondern auch damit noch im Englischen zu sprechen, muss man wirklich den Hut ziehen. Niki ist eh eine interessante Persönlichkeit, im Film wird das zwar ein klein bisschen überzogen, aber trotzdem sehr gut und vor Allem charmant. Nicht selten musste ich auch über seine spitzen Bemerkungen lachen!

Chris Hemsworth ist allerdings auch gut, er hat Spaß an der Rolle und das überträgt sich auch, nimmt aber auch viel Respekt mit in die Darstellung des verstorbenen Hunts. Dagegen rutschen Olivia Wilde und Alexandra Maria Lara etwas in den Hintergrund, besonders Maria Lara hätte etwas mehr Präsenz haben müssen, wie ich finde… Dafür entschädigt aber die Beziehung zwischen Hunt und Lauda, zweier wirklich gegensätzlicher Personen, die auch so sehr gut getroffen sind!

Optisch sieht der Film gut aus, es gibt zwar etwas viel Shakey Cam-Einstellungen, aber auch gute Renn-Szenen, wobei man hier auf echte Autos und Stunts geachtet hat, CGI wurde nur sehr selten benutzt.

Auch musikalisch macht der Film eine gute Figur: Kein geringerer als Hans Zimmer komponierte einen pulsierenden und treibenden Soundtrack, der mir gefallen hat!

Die Schwächen des Films liegen aber witzigerweise im Tempo (Sorry für das blöde Wortspiel, aber ich konnt's mir nicht verkneifen): Gerade die erste Hälfte wirkt zu gehetzt. Ich hätte gern öfter die Reaktionen der beiden nach einem verlorenen Rennen gesehen. Zudem hätte ich mir ein wenig mehr Tiefe für James' Figur gewünscht, er wird immer etwas zu oberflächlich behandelt.
Dass der Film sich nur begrenzt an Fakten hält, empfinde ich weder als Vor- oder Nachteil, der Film zeigt am Ende ja auch kurz den echten Hunt und Lauda, um noch mal zu zeigen: Es ist nur ein Film.

Fazit: Eine kurzweilige Geschichte über zwei gegensätzliche Menschen, die trotz ihrer Rivalität eigentlich gute Partner wären… Ein guter Film, mit einem grandiosen Daniel Brühl (ich hoffe sehr, dass durch solche tollen Leistungen deutsche Schauspieler mehr Beachtung bekommen), guter Musik und einer gar nicht so dummen Botschaft!
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64 von 80 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Schöne und der Pedant, 3. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Rush - Alles für den Sieg (DVD)
Ich gestehe, dass ich eigentlich nichts für Formel 1 übrig habe, eine, wie ich finde, für den Zuschauer doch übersichtlich unterhaltsame und zudem zu laute Sportart. Dieser Film hat mich aber auf mehreren Ebenen "erwischt". Sowohl bezogen auf die Darstellerleistungen als auch inszenatorisch ist Ron Howard ("Apollo 13", "A beautiful mind") hier ein ganz großer Wurf gelungen. Das Drehbuch schrieb, wie auch schon bei Howards "Frost/ Nixon", Peter Morgan.
1970 begegnen sich der Brite James Hunt (Chris Hemsworth) und der Österreicher Niki Lauda (Daniel Brühl) bei der Formel 3. Beide haben einen ähnlichen Hintergrund, eine wohlhabende Familie, die eine akademische Karriere des Sprösslings erwartet und die Rennfahrerambitionen ablehnt. Gleichwohl könnten die beiden unterschiedlicher nicht sein. Während sich der gutaussehende Hunt vor allem mit Frauen vergnügt und Genussmitteln aller Art sehr zugetan ist, bereitet sich Lauda pedantisch auf seine Rennen vor und grübelt darüber nach, wie sein Rennwagen leistungsfähiger gemacht werden könnte. Scheinbar können die beiden sich nicht leiden, im Laufe der Jahre entwickelt sich aber eine von gegenseitigem Respekt getragene Rivalität, die beide zu Höchstleistungen motiviert. Wendepunkt wird 1976 der Große Preis von Deutschland am Nürburgring, bei dem Lauda schwer verunglückt. Aber damit ist die Geschichte der beiden noch lange nicht zu Ende.
Erstaunlich wie Daniel Brühl, lange Zeit festgelegt auf die Rolle des netten Jungen, vollkommen in seiner Rolle aufgeht. Bereits Tarantino hatte ihm in "Inglourious Basterds" Gelegenheit gegeben, seinem Image zu entwachsen. Und wie "Rush" zeigt, war das kein One-Hit-Wonder. Mit falschen Zähnen, einer gewöhnungsbedürftigen 70er Frisur und einem österreichischem Akzent (erst dachte ich sogar, jemand anderes habe nachsynchronisiert) geht Brühl ohne Probleme als Doppelgänger Laudas durch. Auch Alexandra Maria Lara als seine Freundin und spätere Ehefrau Marlene zeigt, dass sie inzwischen außerhalb Deutschlands die interessanteren Rollen erhält.

Im Vordergrund stehen zwar die vielen Formel 3 - bis Formel 1 -Rennen, aber der Fokus liegt eindeutig auf der Entwicklung der Beziehung zwischen Hunt und Lauda. Die Computereffekte sind überwiegend punktuell eingesetzt, so dass die Action-Szenen nicht wie Computerspiele aussehen. Die Musik von Hans Zimmer liefert die richtige Atmosphäre, um bei jedem erneuten Zusammentreffen der beiden Kontrahenten Herzklopfen zu bekommen, obwohl der Ausgang der Geschichte bereits bekannt ist. Die ruhigeren Szenen laufen nie Gefahr, rührselig zu werden. Lauda ist ein Grantler ohne Glamour, der auch an der Schwelle zum Tode (herrlich grotesk: der Blick des Schwerverletzten auf den Priester, der ihm die Sterbesakramente erteilt) nie weinerlich wird und so zum heimlichen Sympathieträger des Films wird. In einer Szene scheint er sich darüber zu beklagen, dass ihn manche für eine Ratte hielten, um dann aber zu erklären, was für wunderbar kluge Tiere sie seien. Daneben zeigt eine amüsante Episode, wie wenig er sich aus dem ganzen Rummel macht. Sein Ferrari-Teamkollege Clay Regazzoni (Pierfrancesco Favino) nimmt ihn zu einer Promi-Party mit. Erst von der netten jungen Frau, die ihn wieder zurück in die Stadt nimmt, erfährt er, dass es eine Party von Curd Jürgens war, während sie sich über die überschwengliche Hilfsbereitschaft einiger Italiener wundert, die in Lauda ihr Sportidol erkannt haben. James Hunt hingegen gönnt sich eine Ehe mit dem Supermodel Suzy Miller (Olivia Wilde). Zwar behandelt er sie sehr schäbig, aber der Zuschauer nimmt ihm die Fassungslosigkeit und Traurigkeit ab, als sie ihn (ausgerechnet) für Richard Burton verlässt.
Die wunderbaren (aus heutiger Sicht) grotesken Kostüme und Frisuren (stimmt, meine Mutter hat auch solche Röcke getragen, hm) tragen viel zum authentischen 70er-Look bei. Eine wilde Zeit, in der der Motorsport gekennzeichnet war von regelmäßigen tödlichen Unfällen. Ganz zu Beginn sinniert Hunt darüber, dass der eigentliche Grund für seine Attraktivität in seiner Nähe zum Tode liege. Ein Fan bittet Lauda auch um ein Autogramm mit Datum - es könnte ja das letzte sein.
Amerikanische Studios können inzwischen ihre Filme nur noch zum Teil am heimische Markt refinanzieren. Das wird die große Stunde der europäischen Darsteller, die jetzt nicht mehr wie früher oft in Abschreibungsfilmen eingesetzt werden. Wer weiß, wo wir Daniel Brühl demnächst wiederbegegnen? Seinen Umlaut durfte er in den Credits schon mal behalten.

Fazit: Adrenalin pur. Nicht nur als Rennfahrerfilm, sondern vor allem als packendes Drama über zwei unterschiedliche Rivalen überzeugt der Film auf ganzer Linie. Großes Kino!
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39 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der wohl beste Darsteller Film des Jahres, 28. Oktober 2013
Mit diesem Film ist ein kleines Meisterwerk gelungen. Formel 1 interessiert mich eigentlich überhaupt nicht und ich kenne mich mit dem Sport nicht aus. Dass ist aber auch gar nicht nötig um den Film zu genießen, im Gegenteil, es ist vielleicht sogar ein Vorteil. So war für mich das Ende des Films ( nach Laudas Unfall) völlig unbekannt.
Die Handlung dürfte mittlerweile bekannt sein, zu loben gilt es an erster Stelle mal die Hauptdarsteller. Daniel Brühl liefert als Lauda wirklich die bisher beste Leistung seines Lebens ab. Es ist schon teilweise gruselig wie gut er Laudas Stimme und Marotten imitiert. Sollte er für diese Rolle für einen Oscar nominiert werden, es wäre mehr als verdient. Nicht zu vergessen sei hier Chris Hemsworth. Dieser war mir schon in seinen anderen Rollen immer sehr sympathisch und ist die Ideal Besetzung für James Hunt. Hemsworth zeigt hier dass er außer Muskeln zeigen noch ganz andere Talente mitbringt. Der Mann hat noch viel Potential in sich.
Perfekt ist in diesem Film auch die Kamera Arbeit. Ich habe selten so gut umgesetzte Renn Szenen in einem Film gesehen. Dass reist einen wirklich aus dem Sessel. Lob auch an die Leute vom Seting, der Look der Zeit wurde perfekt getroffen.
Der Soundtrack weiß auch zu gefallen, wenn er mir auch manchmal etwas zu viel in den typischen Zimmer Bombast abrutscht.
Zu guter letzt kann ich jedem nur raten sich den Film im Original anzusehen. Nur dort wird einem Brühls Leistung wirklich klar und der Mix aus englischen und deutschen Dialogen ist wirklich ein Genuß.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Formel 1 der 70er Jahre, 2. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Rush - Alles für den Sieg (DVD)
Der Film ein Muß für jeden Formel 1 Fan der alten Tage! Die Autos super in Szene gesetzt! Die Schauspieler stark! Super Sportfilm!
Daumen Hoch!!!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großes Kino, 1. Juni 2014
Von 
Jan Rosenneck "janos" (Braunschweig) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ich bin weder Formel 1 Fan noch Fan deutscher Schauspieler aber dieser Film ist großes Kino. Die Haupt-Darsteller Daniel Brühl und Chris Hemsworth machen einen super Job. Meiner Meinung nach hätte dieser Film einen Oscar verdient. Tolle Regie und ein guter Hintergrundsound lassen keinerlei Langeweile aufkommen.
Daniel Brühl verkörpert Niki Lauda so authentisch dass man glaubt den jungen Lauda vor sich zu sehen. Ein absolut empfehlenswerter Film.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen nicht nur für Fans interessant, 15. April 2014
Bereits Anfang der 70er Jahre, als der Brite James Hunt in der Formel 3 erstmals auf seinen österreichischen Konkurrenten Niki Lauda trifft, bahnt sich ein langjähriger Kampf an, der sich in der Formel 1 fortsetzen soll. Auch die beiden völlig unterschiedlichen Charaktere stehen in krassem Widerspruch. Einerseits der kontrollierte und akribische Tüftler Lauda, auf der anderen Seite der Playboy, der sich mehr um Partys als um seinen Wagen kümmert, aber trotzdem blitzschnell unterwegs ist. Als Lauda einen Unfall hat, bei dem er schon praktisch tot ist und dann nur 42 Tage später wieder im Cockpit sitzt um Hunt die Meisterschaft zu verhageln, befindet sich der Kampf der beiden auf der Spitze.

Nach Sichtung der Interviews im sehr guten Bonus Material muss man allerdings sagen, das die fast schon als Feindschaft dargestellte Beziehung der Kontrahenten im Film etwas überzogen dargestellt wird, denn Lauda bezeichnet Hunt dort als „Freund“. Dieser starb übrigens im Alter von 45 Jahren an einem Herzinfarkt, was sicher auf sein ausschweifendes Partyleben und seinen Drogenkonsum zurückzuführen ist.

Darstellerisch hat man hier alles vollkommen richtig gemacht, denn Daniel Brühl spielt Lauda absolut überzeugend und die Maskenbildner haben hier ganze Arbeit geleistet, denn der äußerliche Unterschied zwischen der realen Person und dem Schauspieler ist verblüffend gering.

Chris Hemsworth geht in seiner Rolle ebenfalls vollkommen auf und bietet den perfekten Kontrast zu Brühl. Und auch in den Nebenrollen ist der Streifen unter anderem mit der deutschen Allzweckwaffe A.M. Lara bestens besetzt.

Die Rennszenen sind fulminant, kommen aber erst ab Mitte des Streifens zur Geltung. Bis dahin widmet Regisseur Howard sich einer recht intensiven Charakterzeichnung, wie es sich für diese wahre Geschichte gehört, auch wenn einige das vielleicht als etwas langatmig empfinden werden.

Hier gibt’s wenig bis gar nichts auszusetzen und obwohl ich nicht unbedingt Fan der Formel 1 bin, hat mir der Film sehr gut gefallen und ich denke, das dürfte auch anderen so gehen, die ansonsten wenig Interesse an diesem Sport zeigen.
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Rush - Alles für den Sieg
Rush - Alles für den Sieg von Ron Howard (DVD - 2014)
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