Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
26
4,3 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Temple Grandin Ich sehe die Welt wie ein frohes Tier"

Was dieses Buch so einzigartig macht, wird in vier Sätzen des ersten Kapitels deutlich:
"Es ist anders als alle Tierbücher, die ich kenne- nicht zuletzt deswegen, weil ich anders bin als die meisten Tierforscher. Autisten wissen genau, wie Tiere denken. Natürlich verstehen wir auch, wie Menschen denken- so anders sind wir auch wieder nicht. Autismus ist eine Art Zwischenstadium zwischen Tier und Mensch."

Die Themen "Wahrnehmung, Gefühle, Aggressionen, Schmerz und Leid und Ängste beim Tier " nicht nur aus der menschlichen Perspektive zu betrachten und dabei trotzdem auf dem Boden der wissenschaftlich belegbaren Tatsachen zu bleiben, wird trotz ihrer Sensibilität nicht zu einer unsicheren Gratwanderung zwischen Spekulation und Realität.

Ihre wissenschaftliche Herangehensweise verlässt die Autorin auch dann nicht, wenn sie Fragen wie "was denken Tiere?" "wie klug sind Tiere?" oder "haben Tiere ein Gewissen?" nachgeht. Der Leser wird dabei über Fragestellungen wie z.B. "was ist überhaupt Denken oder Klugheit?" in die wissenschaftliche Auseinandersetzung dieser Themen mit hineingenommen, ohne dabei aber im Fachchinesisch unterzugehen. Im Gegenteil.

T.G. schreibt verständlich, humorvoll und bringt dem Leser auch kompliziertere Inhalte durch äußerst treffend gewählte Beispiele nahe: "Wenn ich ein Computer wäre, hätte ich eine riesige Festplatte, aber nur einen winzigen Arbeitsspeicher."

Faszinierend sind die Schlüsse, zu denen die Autorin hinführt, faszinierend in ihrer Schlichtheit und bestechend in ihrer Logik, wenn sie z.B. darstellt, wie oft lediglich eine falsche Methode oder Fragestellung schuld an einem angeblich feststehenden Ergebnis ist.

Tiere sind keine Menschen und denken in vielen Fällen auch nicht menschlich. Dass sie uns aber in vielen Fällen weit überlegen sind,
und dass unsre angebliche Überlegenheit auf Kosten vieler wertvoller Eigenschaften ging,
dass hier daher das Wort "Überlegenheit" besser in "Andersartigkeit" umzubenennen wäre,
und dass wir dieser Andersartigkeit mit großem Respekt begegnen sollten,

das könnte man als zentrales Anliegen des Buches beschreiben.

Ein Buch, das jeder, und hat er auch nur im Entferntesten mit Tieren zu tun, gelesen haben sollte.
Ein Buch, das sich durch eine überzeugende Kompetenz der Autorin auszeichnet, die gleichzeitig Wissenschaftlichkeit, eine hohe Ethik und tiefen Respekt vor unsren Mitgeschöpfen als Anliegen hat,
und das sich wohltuend und erfrischend abhebt von derzeit vielen den Markt überschwemmenden, die Tiere stark vermenschlichenden andren Werken.
22 Kommentare| 34 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Juli 2007
Ich muß vorausschicken, daß ich mich nie besonders für Tiere interessiert habe - aber das Buch von Temple Grandin, einer Austistin (wie ich), mußte ich unbedingt lesen!

Es hat mir zum einen die Augen geöffnet im Hinblick auf die psychophysiologischen Erklärungen tierischen und menschlichen Verhaltens. Es hat mir Parallelen eröffnet zu meinem eigenen Fühlen, Denken und meinen Problemen.

Vielfach konnte ich genaus nachvollziehen, wie Temple Grandin arbeitet und denkt, und daß es für sie absolut selbstverständlich und logisch ist - in diesem Buch vermittelt sie es so, daß es sowohl Autisten wie auch NICHT-Autisten verstehen, und letztere werden dann etwas merh über den Autismus verstehen. ;)

Wer sein Haustier nicht versteht, könnte ebenfalls aus diesem Buch großen Nutzen ziehen - nach dem Lesen betrachtet man seinen Hund vielleicht mit anderen Augen und sieht MEHR.

Wenn also eine NICHT-Tier-Interessierte ein solches Buch mit Interesse liest und sich ständig über neue Erkenntnisse wundert - wie muß es da erst Menschen gehen, die mehr mit Tieren zusammen sind oder zu tun haben?
11 Kommentar| 38 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. November 2005
Temple Grandin spannt in ihrem Buch einen weiten Bogen tierischer Thematiken, die allesamt sehr viel auch den Menschen betreffen. Sie erzählt von Wahrnehmungswelten, Gefühlen, Ängsten und Freuden, von der besonderen Weltsicht des Autisten, dessen Andersartigkeit ihm - in diesem Fall: ihr - zur tiefgründigen Erkenntnisquelle wird. Der Einsatz für Tierrechte spielt eine große aber keineswegs eifernde Rolle in Grandins Leben und Schrifttum. Sie hat die Schlachthöfe in den USA im Sinne eines humaneren Umgangs mit Nutztieren revolutioniert und das Bewusstsein der Nutztierhalter für die Bedürfnisse ihrer Tiere geschärft.
Davon ist in diesem Buch dann auch viel die Rede. Sowie von Hunden und Katzen, deren zweibeinigen Freunden Grandin eine wahr Fundgrube tierkundigen Wissens offenbart. Im Grunde genommen geht es jedoch um Psychologie - um die Psychologie des Lebens. Und um ein einzigartiges Geschöpf doppelter Wesenheit: Der Hundemensch. Womit Grandin nicht unbedingt eine höchstpersönliche Idee zur anthropologischen These überhöht, sondern sie bezieht sich auf Forschungsergebnisse aus aller Welt, die nun in Summe etwas Sensationelles besagen: Der Wolf hat als Hund den Menschen domestiziert. Ohne Hund gebe es den modernen Menschen und seine hohe Kultur erst gar nicht, denn er ist der vermittels des Hundes zur Höherentwicklung gelangte Hundemensch. Und mag er zwar rein äußerlich als Säugetier gattungsmäßig den Primaten (Menschenaffen) zugehörig sein, wesenhaft ist er jedoch seiner eigentlichen Prägung gemäß wölfisch, also Hund.
Dieses überaus interessant und anregend geschriebene Buch entführt den Leser in die Welt des Tieres, welche sich ihm einerseits als erstaunlich vertraut, um nicht zu sagen: menschlich darstellt, andererseits aber auch Besonderheiten in der Wahrnehmung und Erschließung von Lebenswelten aufweist. Besonderheiten, deren Missachtung oder Verkennung tierische Verhaltensmuster dem menschlichen Begreifen verschließen.
Grandin räumt mit allzu menschlichen Mythen ob des sprachlosen, dafür aber von Natur aus guten Tieres auf. Das Tier, so Grandin, ist nämlich weder eine sprachlose Existenz noch ist es von Natur aus einfach nur gut. Also die Verkörperung einer gutmütigen, dafür aber dummen Unschuld. Vielmehr weisen Tiere je nachdem erstaunliches Sprachvermögen auf und können – obgleich es ihnen an jeder ausformulierten Idee von Ethik ermangelt – aus launischer Neigung gute oder böse Taten setzen. Und das nämlich ohne zwingendes Geleit durch irgendwelche Lebensnotwendigkeiten. So wird auch schon einmal zur bloßen Hetz gejagt und getötet, ohne das gepeinigte Opfer in weiterer Folge anständiger Weise aufzufressen.
Die Ordnung des Lebendigen aus geänderter, obgleich doch so vertrauter Perspektive neu begreifen lernen, nicht zuletzt das lehrt uns Grandin vermittels dieser gleichermaßen berührenden als wie auch faszinierenden Lektüre zur Psychologie des Lebens.
0Kommentar| 31 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. August 2009
'Ich sehe die Welt wie ein frohes Tier' hat mich sehr überrascht und hat mir so viele neue Einblicke in die Welt der Tiere gegeben. Obwohl ich selber viel mit Tieren zu tun habe und mich immer wieder versuche, in Ihre Lage zu versetzen, bzw. ihr Verhalten zu verstehen, hat mir dieses Buch doch noch so einige neue Erkenntnisse gezeigt.

Was der Mensch alles übersehen kann, ist unglaublich.
Was der Mensch mit Züchtungen alles anrichten kann, ist schrecklich.
Es wird einem so einiges bewusst, und wenn man das Buch gelesen hat, sieht man die Welt wirklich ein wenig mit anderen Augen.
Wieso fürchtet sich ein Pferd plötzlich vor einem Garagentor oder einem schwarzen Hut?

Seitdem hab ich mehr Verständnis für mein Pferd, das Traktoren und LKW's nicht ausstehen kann. Ich ärgere mich nicht mehr darüber, dass er es nach 3 Jahren in Deutschland immer noch nicht verstanden hat, dass Traktoren ihn nicht beissen, sondern denke jedesmal darüber nach, was ihm wohl schlimmes widerfahren ist, dass er den Anblick dieser Maschinen einfach nicht ertragen kann....
Und das ist nur ein Beispiel!

Ich kann es nur jedem empfehlen, der sich für Tiere interessiert, bzw. mit ihnen zu tun hat - oder sie einfach nur gern hat!
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 20. Mai 2008
Ein gut zu lesendes, interessantes Buch, dass mit vielen Klischees über die Tierwelt aufräumt. Temple Grandin hat die Gabe, die Welt aus Tiersicht zu sehen und zusätzlich die Gabe, dem Leser das von ihr gesehene zu vermitteln. Viele Verhaltensprobleme konnte die Autorin durch genaue Beobachtungen der Umwelt der Tiere und kleine Veränderungen an dieser lösen. Nach lesen des Buches schaut man ein bißchen genauer auf bestimmte Sachen, z. B. muss ein Tier von ein helles in ein dunkles Zimmer gehen und findet selber Lösungen für kleine Probleme bei den eigenen Tieren.

Ein sehr empfehlenswertes Buch.
0Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. August 2008
Als Tierliebhaberin und Verhaltensbiologin fand ich das Buch wirklich sehr spannend und interessant. Ich habe noch sehr viel Neues über tierisches Verhalten erfahren.

Toll fand ich, daß T. Grandin auch über 'Unthemen' wie Schlachthofprocedere und -tiere forscht und schreibt. Bei anderen 'Kuschelbüchern' über Tiere geht es oft nur um 'niedliche' Haustiere, Katzen, Hunde, Pferde natürlich auch. Aber Grandins Lieblingstiere sind Kühe, und die haben auch einen entsprechenden Platz im Buch. Aber auch über die Haltung von Schweinen und Hühnern lernt man einiges.

Für mich war auch sehr interessant, etwas über Autisten und ihre Art, die Welt zu sehen, zu erfahren.

4 statt 5 Sterne habe ich gegeben, weil die Gliederung für mich nicht ganz nachvollziehbar war. Ich las das Buch mehr als eine Aneinanderreihung von interessanten Geschichten und Fakten. Eine bessere Gliederung und Zuordnung zu einprägsamen Kapiteln würde für mich die Speicherung der vielen Informationen wesentlich erleichtern.

Trotzdem auf jeden Fall zu empfehlen für alle die mehr über Tiere und Autisten erfahren wollen.
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Juli 2009
Temple Grandin ist eine Autistin, die sozusagen "die Sprache der Tiere spricht". Durch ihre Art, die Welt zu sehen, erkennt sie beispielsweise für Tiere angstauslösende Faktoren. Das macht sie zu einer gefragten Spezialistin in der Nutztierhaltung. Das Buch bringt interessannte Einblicke: in die Welt einer Autistin und in die Welt der Tiere.
Ich finde gerade Temple Grandins strukturierte Vorgehensweise, die ihr in einer anderen Rezension als "Technokratie" vorgeworfen wurde, sehr hilfreich. Denn die hat beispielsweise eine einfach zu überprüfende Methodik zur Einhaltung der Tierschutzrichtlinien in Schlachthöfen hervorgebracht.

Auch wenn die Meinungen zu diesem Thema auseinandergehen: in der Praxis ist ein Abschaffung der Schlachthöfe bzw. der Nutztierhaltung nicht möglich. Tierschutzrichtlinien sorgen dafür, dass die Bedingungen für die Nutztiere verbessert werden. Temple Grandin hat dafür wichtige Arbeit geleistet.

Doch die Inhalte beschränken sich nicht nur auf Nutztiere, sondern liefert viele Beispiele und Fakten aus der gesamten Tierwelt und interessante Denkanstöße für alle, die mit Tieren zu tun haben.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Dezember 2013
Dieses Buch bringt von proffesioneller Autorin einen EInblick in die Art des
Denkens der Autisten und der Tiere. Es ist allen Tiertrainern als Pflichtliteratur
zu empfehlen, damit sie lernen WIE Tiere denken, wie man ihre Ängste wahrnimmt
und wie man sie lehren kann in Ihrer Umwelt ein glückliches Leben zu führen.Tandler
Dr.Gisela Tandler
Ich seh die Welt wie ein frohes Tier
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Dezember 2011
Ich bin total begeistert von diesem Buch. Es war nicht nur sehr lehrreich, sondern vor allen Dingen auch sehr eindrucksvoll geschildert. Temple Grandin hat es geschafft, meiner Meinung nach, ihre Welt so darzustellen, daß auch wir 'normalen' Menschen einen Eindruck davon bekommen, wie es in ihrer Welt und auch der Welt der Tiere ist zu leben. Ihre Eindrücke, die sie bei Besichtigungen von Tierfarmen machte, wenn sie gerufen wurde, weil das Schlachtvieh irgendwie plötzlich Wege nicht mehr benutzen wollte, die es bis dahin eigentlich immer gegangen war. Wie sie dann herausfand, daß es manchmal nur Kleinigkeiten, in unserem Sinne, waren, die die Tiere daran hinderten, einen ihnen bekannten Weg zu gehen. Z. B. eine Regenjacke, die über ein Gatter gelegt worden war und die die Tiere verstörte. Genauso schildert sie eindrucksvoll, was beim Erziehen eines Hundes wirklich wichtig ist. Und wie man dafür sorgen kann, daß er unliebsame Eigenschaften wieder ablegt. Obwohl das ganze Buch auch sehr in die Tiefe geht (es wird ausführlich erklärt, welche Gehirnregionen für welche Handlungen und sonstiges zuständig sind), ist es auch ein Buch, das einem zeigt, daß man sich wieder mehr dem Tier annähern muß, um es besser zu verstehen, und ihm somit auch ein schönes, artgerechtes Leben (wobei sie das, durch ihre Arbeit, auch auf das Sterben ausweitet) zu bieten. Sie lässt auch kaum eine Tierart aus, um zu zeigen, daß Tiere NICHT dümmer sind als wir, nur weil sie nicht wie wir sprechen können, sondern daß sie uns größtenteils meist überlegen sind. Wenngleich das für Tiere dann auch meist nur auf Teilbereiche zutrifft. Dieses Buch hat mich auch dazu bewogen, ihre Internetseite aufzusuchen, die auch sehr interessant ist. Vor allem deshalb, weil es mich interessiert hat, ob sie dort vielleicht auch ein Bild von ihrer 'Squeeze Machine' hat, die sie sich gebaut hat, um die Umarmungen, die sie von Menschen nicht ertragen kann, auf andere Weise zu bekommen.

Ein wirklich interessantes Buch, sowohl für Tierfreunde, als auch für die Menschen, die es interessiert, wie ein Autist seine Welt erlebt.

Sehr empfehlenswert!!!!

Rezension © 2007 by
Ute Spangenmacher für BookOla.de
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. November 2015
Das Buch und der Inhalt ist einwandfrei wie zu erwarten, aber die Versandverpackung war miserabel! Obwohl das Buch neu war ,fehlte einen Schutzfolie um das Buch, es war einfach so in einem dünnen pappumschlag. Und durch das hin und her rutschen in dem Umschlag sind am Buch Schäden entstanden, kleine aber ist ja egal und nicht schön! Deshalb nur 3 Sterne.
11 Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden