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322 von 348 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unser Leben im Spiegel betrachtet
Während Jojo Moyes erster Bestseller Ein ganzes halbes Jahr die Leserschaft teilweise polarisiert hat (einige fühlten sich von der Geschichte kaum berührt, zu stark an Ziemlich beste Freunde erinnert oder waren "geschockt", weil sie etwas anderes erwartet haben), eröffnet uns die Autorin mit ihrem "Zweitlingswerk" Eine Handvoll Worte einen weitaus...
Vor 11 Monaten von Mephitidas veröffentlicht

versus
69 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schleppender Anfang, versöhnliches Finale
Inhalt

Im Jahr 2003 findet die Journalistin Ellie Haworth einen jahrzentealten Brief im Archiv der Zeitung für die sie arbeitet.
In diesem Brief bittet ein Mann eine Frau, ihren Ehemann zu verlassen, für ihn alles aufzugeben und mit ihm nach New York zu gehen.

Ellie fühlt sich davon sofort angesprochen, denn auch sie liebt einen...
Vor 10 Monaten von GlamourGirl80 veröffentlicht


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322 von 348 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unser Leben im Spiegel betrachtet, 4. Oktober 2013
Von 
Mephitidas - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Eine Handvoll Worte (Broschiert)
Während Jojo Moyes erster Bestseller Ein ganzes halbes Jahr die Leserschaft teilweise polarisiert hat (einige fühlten sich von der Geschichte kaum berührt, zu stark an Ziemlich beste Freunde erinnert oder waren "geschockt", weil sie etwas anderes erwartet haben), eröffnet uns die Autorin mit ihrem "Zweitlingswerk" Eine Handvoll Worte einen weitaus philosophischeren Horizont, der zweifelsohne von jeder Leserin und jedem Leser erblickt werden sollte!

Inhalt:
Das Buch handelt von zwei Geschichten: Ellie (in der Gegenwart) ist Journalistin und findet bei der Räumung des Archivs einen heimlichen Briefverkehr aus den 60er Jahren, der von der wohlhabenden Jenny mit einem liebevollen Unbekannten stammt. Jenny ist (so erfahren wir aus einem Zeitsprung in die Vergangenheit) bei einem Autounfall am Kopf schwer verletzt worden und beginnt sich nach und nach, wieder an ihre "Rolle" als vermögende Gattin und "perfekte Hausfrau" zu erinnern. Obwohl ihr alle Freundinnen versichern, dass sie vor dem Unfall "die glücklichste Ehefrau" und die "beste Gastgeberin" gewesen sei, fällt Jenny erstmals auf, wie oberflächlich ihr Leben in all dem Prunk doch eigentlich ist. Gekettet an die Seite eines besitzergreifenden Gatten und gefangen im goldenen Käfig der Ehe sehnt sich Jenny nach der Liebe zu einem Mann, der sie auf Händen trägt und sie so liebt, wie sie es verdient hat. Und findet irgendwann, in einem ihrer geheimen Verstecke, den Brief eines liebevollen Unbekannten, der zwar einst an sie adressiert war, an welchen sie sich aber nicht mehr erinnern kann ...
Da Ellie (die Journalistin) unter Zugzwang ihrer Chefin auf der Suche nach der "schnellen Story" ist, beschliesst sie kurzerhand, über diesen Briefverkehr zwischen Jenny und dem unbekannten Liebhaber zu recherchieren. Doch je tiefer Ellie gräbt, desto mehr wird sie ergriffen von der Intensität der romantischen Liebe, die diese zwei Menschen einst verband. Und so erkennt Ellie, dass ihre aussichtslose Affäre mit einem verheirateten Mann vielleicht doch nicht die wahre Liebe ist, an der sie in ihrem Leben festhalten soll. Obwohl sie das immer geglaubt hat.

Meine Gedanken dazu:
Das Buch wirft viele Fragen nach der Natur der Liebe, der Partnerschaft und der Freundschaft auf, die uns die Autorin mit viel Gefühl vor Augen führt. Wie lange kann man einen Menschen lieben? Wie verlässlich ist die Liebe? Und was tun wir, wenn wir jemanden plötzlich nicht mehr lieben? Wie lange lassen wir uns demütigen oder schlecht behandeln, ehe wir uns eingestehen, dass es keine Liebe sein kann? Und wie befreien wir uns davon? Gibt es wirklich Menschen, die ein Leben lang eine "romantische Liebe" leben, oder scheint das Gras auf der anderen Seite nur immer grüner? Was wiegt eine Freundschaft auf? Und was, wenn eine langjährige Beziehung für eine flüchtige Bekanntschaft auf's Spiel gesetzt wird? Fataler Fehler oder ein erster Schritt in die richtige Richtung? Als Zweites beleuchtet die Geschichte den Aspekt, dass wir die Suche nach unserer grossen Liebe selbst in der Hand haben und keiner von uns im Voraus weiss, ob sie es auch tatsächlich sein und bleiben wird.

Die bildgewaltige Sprache, die guten Dialoge und die vielen Gedankengänge zur Liebe und zur Partnerschaft machen das Buch zu einem einmaligen Leseerlebnis. Einfach wunderschön geschrieben, man kann es gar nicht in Worte fassen! Auch der verzwickte aber clever ausgedachte Aufbau hat mir sehr gut gefallen. Es unterhält den Leser und schafft Spannung, ohne aber kompliziert oder konstruiert zu wirken. Durch die unterschiedlichen Zeitbezüge und Zeitsprünge zwischen den beiden Geschichten schafft Jojo Moyes ein sehr metaphorisches Abbild unserer Handlungsmöglichkeiten: Wenn wir die Chance in der Gegenwart nicht ergreifen, werden wir in Zukunft auf unsere Vergangenheit zurück blicken und vielleicht bedauern, nichts daran geändert zu haben. Die verwobenen Erzählstränge der beiden Schicksale laden dazu ein, Überlegungen von der einen auf die andere Geschichte zu übertragen und verleihen dem Ganzen einen zeitlosen und überdauernden Charakter. Sehr schön ausgedacht!
Auch eine zweite Gegenüberstellung gelingt Jojo Moyes: Der tragische Gegensatz der beiden Geschichten nämlich. Auf der einen Seite haben wir Jenny (1960), gefangen im goldenen Käfig der Ehe. Auf der anderen Seite Ellie (in der Gegenwart), die noch alles vor sich hat. Und obwohl beide Frauen dasjenige haben, was sich die jeweils andere wünschen würde, scheinen dennoch beide unglücklich. Wie kann so etwas sein? Und was ist das Geheimnis einer erfüllten Liebe?

Fazit:
Gerade im Vergleich zu Jojo Moyes erstem Roman bietet Eine Handvoll Worte enorm viel Spielraum für eigene Lebensereignisse, Gedanken und Überlegungen, weshalb jeder von uns die Geschichte auf persönliche Art und Weise "erleben" und "mitschreiben" wird. Liebevoll, schmerzhaft und noch bewegender als der Vorgänger. Egal ob alleinstehend, geschieden, in Partnerschaft, verheiratet, frisch verliebt oder von der Liebe enttäuscht: Das Buch betrifft und berührt uns alle! Eine sehr inspirierende Erfahrung mit vielen schönen, aber auch vielen traurigen Momenten sowie einem großen Finale! Unbedingt lesen!

*******************************

Nachtrag vom 21.10.2013:
Ich möchte (angeregt durch den Leserkommentar von Lisa Stagen) ergänzend vielleicht noch erwähnen, dass ich im Unterschied zu vielen anderen Lesern und Leserinnen kein so grosser Fan von Ein ganzes halbes Jahr war und stand mit meiner Drei-Sterne-Rezension damals ziemlich im Regen. Macht ja aber nix, da steh' ich auch zu. Schlussendlich lag es aber wohl einfach an der Natur der Thematik: Entweder man mochte die Story oder eben nicht. Die Fans z.B. konnten kaum genug kriegen von Lou & Will, fanden die Liebesgeschichte eine der Besten seit Langem und lobten die Autorin für das Aufgreifen der totgeschwiegenen Themen "Sterbehilfe" und "Freier Wille." Die stirnrunzelnden Kritiker hingegen fanden die Story zu eindimensional, rügten Moyes dafür, sich absichtlich eines heiklen Themas bedient zu haben und warfen ihr weiter Anlehnungen an Ziemlich beste Freunde vor. Nun denn, über Geschmack lässt sich streiten und das ist auch ganz ok so.

Mich persönlich hat deshalb tierisch gefreut, dass Eine Handvoll Worte so viel "losgelöster" und "themenungebundener" daher kam als der Vorgänger. Die Geschichte polarisiert viel weniger und verleitet die Leserin oder den Leser viel mehr dazu, in sich selbst zu gehen und über sich selbst nachzudenken, anstatt sich über etwas eine Meinung bilden zu müssen. Das mochte ich ganz speziell. Selbstverständlich gibt es auch hier Protagonisten, die einem u.U. missfallen können oder die man nicht so gerne mag. Das macht aber weiter nichts aus, da es über die Handlung hinaus so viele weitere Überlegungen gibt, denen Protagonisten, Sprache, Übersetzung oder Handlungsaufbau recht wenig anhaben können. Man könnte jetzt zwar argumentieren, dass das auch bei Ein ganzes halbes Jahr so war. Im Unterschied dazu wird man dort aber stärker zu einer Stellungsnahme gedrängt: Entweder, man anerkennt und akzeptiert Wills Entscheidung oder eben nicht. Dementsprechend fielen halt auch die Meinungen über das Buch aus, was eigentlich sehr schade ist, da die Kritik am Buch dann irgendwie ungerechtfertigt und politisch wird.

Bei Eine Handvoll Worte gibt es in diesem Sinne also kein "richtig" oder "falsch", oder ein "find ich auch" oder "find ich nicht." Es gibt höchstens ein "Stimmt, das ist bei mir auch so!" oder ein "Wie wahr! Diese Erfahrung musste ich auch machen!" Die einzige Kritik, die man hier also anbringen kann, ist dann wohl die Kritik an seinem eigenen Leben, wenn einem etwas aus der Geschichte bekannt vorkommt oder man etwas anders gemacht hätte.

Ich persönlich mag das.
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82 von 98 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschön!, 4. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Eine Handvoll Worte (Broschiert)
Nach dem Bestseller "Ein ganzes halbes Jahr" lag die Messlatte für Jojo Moyes bei mir sehr hoch. Sie hat es voll erfüllt!!
Das Buch "Eine handvoll Worte" ist wieder ein sehr schönes, einfach zu lesendes Buch! Es erzählt mehrere Lebensphasen verschiedener Personen in verschiedenen Zeiten, was anfänglich vielleicht etwas irritierend, jedoch nach kurzer Einlesphase alles stimmig ist. In Jojo Moyes Buch geht es im Grunde um die geschriebene Sprache der Liebe - wie schön sie sein kann, jedoch auch falsch gedeutet werden kann. Dies packt sie in eine bzw. zwei wunderschöne schicksalhafte Liebesgeschichten!
Sehr zu empfehlen!!
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69 von 83 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schleppender Anfang, versöhnliches Finale, 23. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eine Handvoll Worte (Broschiert)
Inhalt

Im Jahr 2003 findet die Journalistin Ellie Haworth einen jahrzentealten Brief im Archiv der Zeitung für die sie arbeitet.
In diesem Brief bittet ein Mann eine Frau, ihren Ehemann zu verlassen, für ihn alles aufzugeben und mit ihm nach New York zu gehen.

Ellie fühlt sich davon sofort angesprochen, denn auch sie liebt einen verheirateten Mann. Also begibt sie sich auf die Suche nach der Empfängerin des Briefes und natürlich auch nach dem Schreiber. Sie möchte herausfinden wie es mit der Liebe der Beiden weitergegangen ist.

Dabei erfährt sie so einiges über eine tragische Liebesgeschichte, die sie tief berührt.

Meine Meinung

"Eine Handvoll Worte" stand schon auf meiner Wunschliste, seit ich "Ein ganzes halbes Jahr" gelesen habe.
Im Gegensatz zu der ziemlich gängigen Annahme, ist dieser Roman nicht nach "Ein ganzes halbes Jahr" entstanden und im englischsprachigen Raum veröffentlicht worden, sondern davor und zwar schon 2010.

Natürlich sind die Erwartungen an einen Roman wie diesen hoch, wenn man von dem davor so begeistert war wie ich. Voller Freude habe ich das Buch vorbestellt und auch zügig mit dem Lesen begonnen und mich erstmal unglaublich enttäuscht durch das erste Drittel gequält. Die Story war zäh, irgendwie nichtssagend und konnte nicht fesseln oder begeistern.

Ich hatte schon fast mit dem Roman abgeschlossen, als sich das Blatt endlich gewendet hat. Es ist mir nicht mal möglich zu benennen was sich verändert hat, aber auf einmal wurde die Story interessanter, das Lesen fiel leichter und ich konnte ihr endlich etwas abgewinnen.

Dieser Roman ist generell nicht zu vergleichen mit "Ein ganzes halbes Jahr". Mir fehlte das gewisse Etwas, das den Roman zu etwas ganz besonderem macht und habe hier nur eine "normale" Liebesgeschichte vorgefunden, die sich nicht wirklich von anderen abhebt.
Dennoch hat die Autorin sehr interessante Charaktere geschaffen, die es vermögen zu berühren und in dieser Geschichte lebendig zu werden und genau das ist es, was diese Story für mich "gerettet" hat.
Das Ende mag ich wirklich sehr. Es ist ausgesprochen hoffnungsvoll und menschlich und hinterlässt beim Leser ein gutes Gefühl.

Insgesamt war "Eine Handvoll Worte" enttäuschend, was nicht zuletzt auf meine Erwartungen zurückzuführen ist, aber dennoch auch gelungen. Wer über den schleppenden Einstieg hinwegkommt, der wird so manche kleine Überraschung erleben und die ihn doch noch mit der Story versöhnt.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wundervolles Buch, habe es in zwei Nächten verschlungen, 28. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Eine Handvoll Worte (Broschiert)
Ein ganz wundervolles Buch, dass ich jedem empfehlen kann. Ich bekam es zu Weihnachten als Geschenk und wollte eigentlich Abends nur mal "anlesen"- tja, was soll ich sagen, daraus wurden 6 Stunden und knapp 400 Seiten, mehr oder weniger am Stück.
Den Rest hab ich dann in der zweiten Nacht verschlungen.
Ich lese viel anspruchsvolle Literatur und es gehört schon einiges dazu, mich derart zu fesseln.

Als Gag hab ich mir ein paar Rezensionen hier mit einem Stern durchgelesen und muss sagen, sehr amüsant, aber absolut nicht nachvollziehbar. Vielleicht war der eine oder andere ja mit den Zeitsprüngen überfordert. Mich haben sie nicht gestört, hab mich nach kurzer Irritation gut reingefunden.

Wer tolle Sprache mag, fein gezeichnete Charaktere und wahre Emotionen, dem sei dies Buch ans Herz gelegt.
Mitnichten finde ich im Übrigen, dass es ein "Frauenroman" ist. Diese Schublade finde ich bei so einem durchdachten Buch voll großer Wendungen schon fast beleidigend.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen So lala..., 14. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Eine Handvoll Worte (Broschiert)
Ich glaube, das war mein letztes Jojo Moyes Buch.

Inhalt:
Ellie ist Journalistin, doch in letzter Zeit nicht mehr so wirklich bei der Sache. In ihrem Kopf dreht sich alles um ihren Liebhaber, wie sie glaubt, ihre große Liebe. Das Problem dabei: Er ist verheiratet.
Doch dann stößt sie bei den Recherchen für einen Artikel auf einen leidenschaftlichen Liebesbrief aus den 60ern. Wer ist der Geheimnisvolle Fremde, der seine Geliebte bittet ihren Mann zu verlassen? Diese Worte sind so voller Liebe.
Und plötzlich ist Ellie ziemlich durcheinander. Sie setzt alles daran diese Frau zu finden, aber nicht nur wegen ihrem Artikel, sondern auch, weil sie wissen muss, ob die Geschichte ein Happy End hatte.
In der Tat findet sie Jennifer Stirling: Eine Frau, die alles verloren hat, außer eine Handvoll kostbare Worte.

Cover:
Eines muss man Jojo Moyes ja lassen: Ihre Cover sind immer wunderschön. Auch dieses Cover ist wieder eins zum Verlieben. Es verbreitet eine geheimnisvolle Sommerstimmung und macht neugierig auf das Buch.
Außerdem stellt des den Inhalt des Buches treffend dar. Was will man mehr?

Meine Meinung:
Am Anfang fiel es mir ziemlich schwierig, eine Meinung zu entwickeln. Ich konnte mich einfach nicht entscheiden, wie ich das Buch finden soll. Das war ein ziemlich merkwürdiges Gefühl.
Die Idee des Buches ist nicht schlecht, der Schreibstil und die Charaktere sind ebenfalls nicht schlecht - nicht schlecht (!), das war aber auch schon alles. Es konnte mich einfach nicht berühren, es kam nicht an mich heran. Ich musste die ganze Zeit denken, dass es tausende solcher Geschichten gibt, dass es einfach nichts besonders ist. Es war nicht schlimm das Buch zu lesen, aber ich habe mich auch nicht wirklich darauf gefreut. Es war eben gerade so nicht schlecht genug, um aufzuhören!
Dazu kam dann auch noch, dass ich langsam die Nase voll habe, von Jojo Moyes Geschichten, bei denen die Leben zweier Frauen, aus Vergangenheit uns Gegenwart verknüpft werden. Nach dem Motto: Die Frau in der Vergangenheit erlebt etwas Dramatisches, am besten Liebe mit irgendwelchen Komplikationen. Das findet dann die Frau in der Gegenwart Stück für Stück heraus, obwohl man es als Leser er ersten Geschichte natürlich längst schon weiß! Da kann ich auch nur sagen: Fällt ihr nichts Besseres mehr ein, liebe Jojo?
Zum Ende hin wurde die Geschichte dann aber anders, auf ihre eigene Art besonders und berührend. Endlich konnte ich einen eigenen Stil der Geschichte erkennen und sie konnte voll und ganz zu mir durchdringen.
Es war ein Geschichte wie das Leben und hat sich angefühlt, als würde die liebe Jenny das echte Leben kennenlernen. Das hat mich schon ein bisschen mitgenommen.
Ein ziemlich kitschiges Ende kam am Ende dabei heraus, aber na gut, das kann ich noch mal verkraften.

Fazit:
Ich glaube, ich muss endlich einsehen, dass Ein ganzes halbes Jahr ein Zufallstreffer von Jojo Moyes war. Alles, was ich sonst von ihr gelesen habe (dafür haben zwei Bücher schon genügt), reicht da einfach nicht heran!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolles Buch, 13. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Eine Handvoll Worte (Kindle Edition)
Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Das Buch ist einfach fesselnd und ich konnte es nicht aus der Hand legen, so dass ich nur 2 Tage brauchte, um es zu lesen.
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3.0 von 5 Sternen Schwacher Start, aber dran bleiben lohnt sich, 29. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Eine Handvoll Worte (Broschiert)
Dieses Buch startet leider sehr langweilig.
Es geht hier in erster Linie um Jennifer, die bei einem Unfall ihr Gedächtnis verloren hat und nur schwer wieder in ihr Leben zurückfindet. Parallel dazu wird Jennifers Affäre mit Antony beschrieben, die einige Zeit vor dem Unfall begann. Dies geschieht recht gleichmässig immer im Wechsel, ein Kapitel nach dem Unfall, dann wieder eins, das vor dem Unfall spielt. Warum hier einige Leser mit den "Zeitsprüngen" überfordert sind, kann ich nicht verstehen. Teilweise weiß man auf der ersten halben Seite eines Kapitels auch nicht unbedingt, aus wessen Sicht die Ereignisse grade beschrieben werden, aber grade das fand ich eigentlich ganz spannend. Und ein bisschen Anspruch darf doch selbst eine Liebensgeschichte haben, oder nicht? Leider ziehen sich diese Ereignisse aber über 200 Seiten hinweg und es ist wirklich sehr langatmig beschrieben, so dass ich das Buch schon fast abbrechen wollte.
Dann aber kommt plötzlich Schwung in die Geschichte, die Story gewinnt an Tempo und baut auch eine Gewisse Spannung auf, die den Leser immer mal wieder mit überraschenden Entwicklungen konfrontiert.
Nun werden auch größere Zeitsprünge gemacht, die Handlung ein paar Jahre nach hinten verlegt. Etwa im letzten Drittel des Buches taucht dann auch die zweite Protagonistin, Ellie wieder auf, die ganz am Amfamg des Buches einen kurzen Auftritt hatte. Auch bei ihr dreht sich alles um die Liebe und die beiden Liebesgeschichten werden schließlich miteinander verbunden.
Rückblickend hat mir das Buch ganz gut gefallen, dennoch kann ich leider nicht mehr als 3 Sterne geben weil:
- die Story bis Seite 200 sehr langweilig ist (und das ist immerhin mehr als ein Drittel des Buches)
- die Liebesbriefe auf mich nicht sehr einfallsreich und wenig berührend wirken
- beide Geschichten letztlich doch nur einfache und nicht sehr außergewöhnliche Liebesgeschichten sind
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4.0 von 5 Sternen Jagd nach Liebe, 25. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Eine Handvoll Worte (Broschiert)
Ellie, Mitte dreissig, Geliebte eines verheirateten Mannes, Journalistin und auf der Suche nach einer neuen Story, stösst per Zufall auf einen alten Liebesbrief:

"Meine einzig wahre Liebe,
was ich gesagt habe, war auch so gemeint. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass der einzige Weg nach vorn darin besteht, dass einer von uns eine kühne Entscheidung trifft. [...]
Am Freitagabend werde ich um 7.15 Uhr am Bahnhof Paddington sein, Gleis 4, und nichts auf der Welt würde mich glücklicher machen, als wenn du den Mut fändest, mit mir zu gehen."

Die Geschichte lässt Ellie nicht los, sie will erfahren, was aus dem Paar geworden ist.

40 Jahre früher. Jennifer ist die Gattin eines reichen Unternehmers, wohnt, wie viele sich das wünschen würden, hat sich um nichts zu sorgen. Das Leben könnte so weiter gehen, würde sie nicht eines Tages den Journalisten Anthony treffen und sich verlieben. Diese Liebe zeigt ihr die eigentliche Leere ihres bisherigen Lebens, nach anfänglichem Zögern beschliesst sie, alles hinter sich zu lassen, was bisher ihr sicheres Leben ausmachte. Zu dem Zeitpunkt hat Anthony ihr Zögern als Absage an einen gemeinsamen Weg interpretiert.

"Ich weiss nicht, was ich sagen soll, liebste Jenny. Aber falls du das Gefühl haben solltest, die falsche Entscheidung getroffen zu haben, steht diese Tür immer noch weit offen.
Und wenn du meinst, deine Entscheidung war richtig, dann sollst du wenigstens eins wissen: dass da irgendwo auf dieser Welt ein Mann ist, der dich liebt, dem klar ist, wie besonders und klug und freundlich du bist. Ein Mann, der dich immer geliebt hat und der leider vermutet, dass es ewig so bleiben wird."

Ist es zu spät für die beiden?

Jojo Moyes zeichnet die Liebesgeschichten zweier Frauen zu unterschiedlichen Zeiten nach. Sie beschreibt die unterschiedlichen gesellschaftlichen Anforderungen und Hindernisse, die Suche nach dem richtigen Weg zwischen Liebe, Treue, Leidenschaft, Offenheit. Dabei versteigt sie sich ab und an in gar kitschige Ausschweifungen, manches wirkt etwas weit hergeholt oder zu gesucht, einige Längen wären vermeidbar gewesen. Trotzdem packt einen das Buch, man will wissen, wie die Geschichten weiter gehen, man sehnt sich nach einem guten Ausgang, weil einem die Figuren ans Herz wachsen.

Eine Handvoll Worte ist leicht zu lesen, beinhaltet zwei schöne Geschichten, die sich langsam zu einer verweben. Die perfekte Sommer-Sonnen-Lektüre für einen erholsamen Urlaub.

Fazit:
Liebe pur, leicht zu lesen, mitreissend schön. Keine grosse Literatur, aber tolle Unterhaltung. Sehr empfehlenswert.

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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine handvoll Worte, 22. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eine Handvoll Worte (Kindle Edition)
Eine schöne, spannende Geschichte um Liebe und Leid - Trennung und Wiederfinden. Traurig und schön.
Gut geschrieben - wunderbare Wortwahl
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Achtung, nur im Urlaub lesen...., 6. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eine Handvoll Worte (Kindle Edition)
.... denn an Schlaf ist während dieser Liebesgeschichte auf zwei Ebenen und in vier Jahrzehnten nicht zu denken. Mir ist keine Seite lang langweilig geworden, der spannungslosen hält bis zum Schluss. Und wenn schon viel Klischee, dann so!
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