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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zuckerberge, die uns langsam vergiften !
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Dass Zucker nicht das tollste Lebensmittel ist, weiß heute fast jeder. Viele hören dann auch, ihrem schlechten Gewissen gehorchend, nach einer Tafel Schokolade oder einer Tüte Gummibärchen auf. Doch kaum jemand weiß, dass diese Tafel Schoko und diese kleine Tüte nur 17% unseres täglichen Zuckerkonsums ausmachen. Denn die anderen...
Vor 13 Monaten von Jouvancourt veröffentlicht

versus
38 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Von einem anderen Planeten
Erstmal vorweg: ich kaufen seit Jahren hauptsächlich in Bio-Märkten und Reformhäusern. Bei Basic, Ebl, Denn's Bio-Markt und vielen kleinen Reformhäusern in Kehl, Freiburg, Nürnberg. Ich kenne mich also bestens aus mit dem Sortiment und benutze auch Dinkelmehl, Maroni-Mehl, Buchweizenmehl, Agavendicksaft und solche Dinge. Aber dieses Buch ist sogar...
Vor 10 Monaten von Kakemphaton veröffentlicht


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zuckerberge, die uns langsam vergiften !, 30. November 2013
Von 
Jouvancourt (Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
*
Dass Zucker nicht das tollste Lebensmittel ist, weiß heute fast jeder. Viele hören dann auch, ihrem schlechten Gewissen gehorchend, nach einer Tafel Schokolade oder einer Tüte Gummibärchen auf. Doch kaum jemand weiß, dass diese Tafel Schoko und diese kleine Tüte nur 17% unseres täglichen Zuckerkonsums ausmachen. Denn die anderen 83%, nämlich insgesamt die Menge von 33 Stück Würfelzucker, nehmen wir mit unserer täglichen Nahrung auf! Bei normaler körperlichen Bewegung können wir maximal 50 Gramm Zucker am Tag verarbeiten, also etwa die Menge, die in 25 Gramm Konfitüre, einem Becher Joghurt und 100 Gramm Rotkohl enthalten ist! Niemals die 100 Gramm, die im Durchschnitt jeder Deutsche pro Tag zu sich nimmt. Zucker ist ein hervorragender Energielieferant, wenn er in Maßen genossen wird.

Diese Menge von Industriezucker macht dick, schwächt Verdauung und Immunsystem, und kann als Spätfolge auch Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Leberschwäche auslösen. Die schwerste Zivilisationskrankheit, der Krebs, benötigt unbedingt Zucker, um Krebszellen zu produzieren. Zucker in Maßen, ja, zuviel Zucker nein, und schlechten Zucker niemals!

Gerade gestern habe ich ein bezauberndes Buch besprochen: "Essen Sie nichts, was Ihre Großmutter nicht als Essen erkannt hätte" und dieses Buch warnt ganz eindeutig vor Fabriknahrung, d. h. denaturierte, versüsste oder versalzene Nahrungsmittel aus einer Fabrik! Lightprodukte, Fitnessprodukte oder Gesundheitsprodukte sollten gemieden werden. Hier werden von der Industrie Versprechen aufgestellt, die sie nie halten können und die unserem Körper nur schaden können. Zuckerersatzstoffe erkennt der Körper wie echten Zucker an und schüttet die selbe Menge Insulin aus. Modifizierte Nahrungsmittel mit Konservierungsstoffen und Zusatzstoffen sind Gift.

Meine wichtige Erkenntnis ist, dass die Zuckerindustrie in Deutschland Milliardenbeträge im zweistelligen Bereich erwirtschaftet und auf der anderen Seite macht auch die Medizinindustrie großen Umsatz mit den Folgen des Zuckerkonsums: allein mit Diabetes sind es in Deutschland 48 Milliarden Euro im Jahr! Niemand hat in Deutschland ein Interesse daran, die Konsumenten vor zu viel Zucker (oder auch zuviel Salz) zu schützen, denn die Lobbyverbände sind omnipräsent vertreten.

Es geht also um unsere eigene Gesundheit, die wir selbst in eigener Verantwortung in die Hand nehmen müssen!

Unser bewusster (Süßigkeiten, Zucker im Kaffee), aber vor allem unser unbewusster Zuckerkonsum macht uns schwerkrank! Dieses hervorragende Buch erklärt, worin Zucker und Zuckerersatzstoffe enthalten sind und wie man diese Mengen leicht reduzieren kann. Im letzten Teil werden interessante Rezepte vorgestellt, um fast zuckerfrei zu kochen.

Meine Ratschläge aus langjähriger Praxis:

- essen Sie hauptsächlich pflanzliche Lebensmittel
- essen Sie LEBENS-mittel, die verderben können (keine Konserven, Gläser, etc.)
- kochen Sie selbst
- nehmen Sie keine raffinierten Produkte: Zucker, Salz, Weißbrot, Nudeln
- vermeiden Sie Fertigprodukte
- vermeiden Sie alles, was aus einer Fabrik kommt
- sehen Sie das Fleisch/Fisch als Beilage zum Gemüse und nicht umgekehrt
- verwenden Sie "gute" Fette und Öle

Man kann sich von der Droge Zucker relativ leicht ablösen, es erfordert vor allem ein klares Bewusstsein! Gerade in unserer Zivilisation ist es schwer, sich vom Zucker zu lösen, da wir unaufhörlich von der Werbung verführt werden und unser Umfeld ebenso reagiert. Nein, es gibt keine niedlichen Gummibärchen (die übrigens aus Knochenmehl von Tieren gewonnen werden, die nicht unbedingt zu der üblicherweise essbaren Sorte gehören) und keine Stimmungsaufhellerschokolade, wenn der Gesamtzuckerspiegel schon über den 50 Gramm/Tag liegen. Auf besonders gute Lebensmittel ist zu achten und das müssen nicht zwangsläufig teure Produkte sein. Nicht raffinierter Rohrzucker, Kokosölfette, grobes Meersalz, Olivenöl, Dinkelbrot, echter Kakao... Die Autoren beschreiben eine Ablösekur und geben im Buch größtmögliche Unterstützung für diese 12 Wochen Kur.

Fazit:

Es ist durchaus möglich, den Zuckerkonsum schnell und komfortabel auf ein erträgliches Maß zu senken, und dieses Buch zeigt wie! Denn Krebs und Diabetes kommen 10 oder 20 Jahre später nicht "per Zufall oder Schicksal" in unseren Körper, sondern sie finden dort den idealen Nährboden.................

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73 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Argumente, aber mir etwas zu missionarisch, 21. September 2013
Von 
Falk Müller - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Wer auf einen "sanften" Ratgeber gehofft hat, nach dem Motto "Alles in Maßen genießen und dann bleibt alles im grünen Bereich", der wird durch das Buch wohl etwas desillusioniert. Denn die Autoren gehen schon ziemlich hart mit dem Laster Zucker ins Gericht.

In Teil 1 zeigen sie nämlich, wie viel ungesunden Zucker wir tagtäglich zu uns nehmen: Eine 300g Tüte Gummibärchen enthält z.B. 78 Stück Würfelzucker, selbst eine 250g Leberwurst, wo man eigentlich gar keinen Zucker drin vermutet, enthält 3 Stück davon. Daneben räumen die Autoren noch mit manch anderem Mythos auf: Honig ist gesund? - hat vielleicht ein paar wertvolle Enzyme, ist aber wegen dem Zucker ansonsten ein Genuss,- und kein Lebensmittel. Biozucker? - vielleicht umweltschonend in der Herstellung, aber auch nicht gesünder als normaler Zucker.

In Teil 2 und 3 führen die Autoren dann ihren "Feldzug" gegen den Zucker weiter. In Teil 2 geht es nämlich darum, wie übermäßiger Zuckerkonsum den Stoffwechsel stört und damit süchtig macht. Dieser Teil ist schon sehr wissenschaftlich - fast eine Art "Chemiekurs". Zum Glück habe ich nicht alles verstanden, sonst würde mir wohl zukünftig die Schokolade nicht mehr schmecken... In Teil 3 werden dann die ganzen Krankheiten beschrieben, die durch Zucker entstehen können: darunter die "üblichen Verdächtigten" wie Adipositas oder Karies, aber auch solche, auf die man nicht gleich kommt, wie Arteriosklerose oder Hautprobleme. Jedenfalls ist man nach den Teilen 1-3 ganz schön desillusioniert.

In den Teilen 4 und 5 kommt aber dann sozusagen die Rettung. In Teil 4 gibt es nämlich so eine Art Zuckerentwöhnungsheraphie, flankiert von solchen "Allzweckwaffen" wir Sport und Bewegung. In Teil 5 wird es dann am angenehmsten, was schon die Überschrift: "Im Zuckerhimmel" andeutet. Hier gibt es eine Vielzahl von Rezepten mit wenig oder kein Zucker. Die Gerichte sehen wirklich lecker aus - kein Wunder wenn man bedenkt, dass einer der Autoren Koch ist und 2008 von Gault Milau zum Koch des Jahres gekürt wurde.

Fazit: Dass zu viel Zucker ungesund ist, und Diabetes im Alter ein Problem, bestreitet wohl niemand. Aber gleichwohl wirkt das Buch doch etwas verbissen und missionarisch. (das Buchcover deutet es ja schon an) Nach der Lektüre des Buches werde ich nun sicher versuchen, Süßigkeiten nicht mehr in mich rein zu futtern - aber ein gutes Stück Schokolade werde ich mir trotzdem weiter Schmecken lassen - allen Suchtgefahren zum Trotz!
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38 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Von einem anderen Planeten, 8. Februar 2014
Von 
Erstmal vorweg: ich kaufen seit Jahren hauptsächlich in Bio-Märkten und Reformhäusern. Bei Basic, Ebl, Denn's Bio-Markt und vielen kleinen Reformhäusern in Kehl, Freiburg, Nürnberg. Ich kenne mich also bestens aus mit dem Sortiment und benutze auch Dinkelmehl, Maroni-Mehl, Buchweizenmehl, Agavendicksaft und solche Dinge. Aber dieses Buch ist sogar für Freaks wie mich einfach unanwendbar.

Als Beispiel: gebacken werden soll am besten statt mit üblichem Zucker mit Xylose. Deshalb benutzen viele Rezepte im Buch u.a. auch Xylose. Z.B. Seite 166: Brownies, mit 400g Xylose. Xylose habe ich nirgendwo gefunden außer im Internet. Kilopreis um die 50 €. Für das Rezept brauche ich außerdem 30g Galaktose und Erytrithol. Also 3 Zuckerarten, die schwer zu finden sind, und auch noch teuer. Dazu 12 Eier und 500g gemahlene Haselnüsse. Ich brauche also deutlich mehr als 30 € für die Zutaten dieser Brownies!

Noch ein Beispiel: Für die American Pancakes Seite 160 brauche ich gleich Buchweizenmehl, Süßlupinenmehl, Maronimehl und Kokosmehl. 4 Sorten Mehl! Abgesehen vom Preis und der schweren Anschaffung einfach unrealistisch und unpraktikabel.

Die Theorie am Anfang des Buches mag überzeugend sein. Der praktische Teil ist nur für Über-Freaks, dazu nicht berufstätig und sehr, sehr wohlhabend. Falls Sie dazu gehören, viel Spaß damit!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solider Fachteil, Rezepte zu poppig, 9. Juni 2014
Von 
bernd_franken "bernd_franken" (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Das Titelbild ist äußerst "reißerisch" - aber man darf das auch mal positiv betrachten: So greifen mehr Leute nach dieser lesenswerten Lektüre und sind eher motiviert, die (gerade für Diabetiker) sehr ernste Sache ernst zu nehmen.
Ich habe mit dem Kauf ziemlich gezögert, weil ich befürchtete, daß im Buch - passend zum Titelbild - unsachlich und unwissenschaftlich gewettert und v.a. mit Emotionen gearbeitet würde.
Das hat sich zum Glück nicht bewahrheitet. Im Gegenteil. 3 der 4 Autoren haben akademischen Abschluß und das wirkt sich sehr positiv auf das Buch aus. Es geht tatsächlich Richtung "Medizinlehrbuch". Wohl PR-Profis des Verlags haben es leider wieder verpopularisiert durch Abbilden übertrieben glücklicher Menschen und sonstige kindische Aufmacher.
Na schön. Jedenfalls kennen sich die Autoren in ihrem Fachgebiet gut aus. Sie verwenden alle wissenschaftlichen Begriffe korrekt, leisten sich keine fachlichen Schnitzer. Sie beten auch kaum Laienmythen nach. Man liest in dem Buch viele Details, die man von woanders nicht kennt. Z.B. Heilwirkung der Zucker Ribose und Galactose.
Der viel kritisierte Rezept-Teil kommt auch mir zu poppig daher. Der Tenor ist immer: "Sie brauchen auf nichts verzichten, ja Sie gewinnen noch mehr Genuß!" Ich sage: Sch... auf Genuß. Die Zutaten sind oft kaum bezahlbar und kaum beschaffbar. Warum wird nicht die ehrliche Einsicht vermittelt: "Kein natürliches Lebewesen führt ein "Schlemmerleben", daher steht es Dir auch nicht zu. Nahrung soll gar nicht "prima" schmecken, denn sonst ißt man nur zuviel davon. Wenn Du zu schleckig für Nüsse, Salat, Apfel, Kohlrabi, Schinken bist, dann steht Dir auch nichts anderes zu. Niemand braucht einen sündteuren zuckerfreien Schokobrownie. Die Urmenschen haben nach Wurzeln gegraben!" Daher braucht es die komplizierten Rezepte gar nicht. Wenn man einfach alles stark Zuckerhaltige wegläßt, paßt die Sache ja schon.
Trotz der hohen Sachkenntnis im nichtrezeptlichen Teil hätten die Autoren nicht so sehr mit Quellenhinweisen sparen sollen. Fußnoten zu entsprechenden Studien hätten das Buch noch solider gemacht. Zu kurz kommen auch Detailanleitungen, wie ein Diabetiker II mit 30 kg Übergewicht wieder gesund werden kann.
Trotz alledem ist der Hauptteil sehr lesenswert und vor allem den Einsteigern in die Thematik zu empfehlen.
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht alltagstauglich, 21. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein interessant zu lesendes Buch und die Rezepte machen Hoffnung darauf, dass die Ernährungsumstellung recht einfach wird. Aber in der Praxis sah es dann so aus, dass ich - in der Großstadt Köln - die wenigsten Zutaten problemlos kaufen konnte. Weder im Reformhaus noch im Bio-Supermarkt, schon gar nicht im normalen Supermarkt. Dann ist alles sehr teuer. Und schließlich stimmen die Rezepte, die ich ausprobiert habe absolut nicht. Entweder zu viel Teig und zu wenig Füllung oder total versalzen (der Flammkuchen). Wer da wohl probegekocht hat?!? Also alles wenig hilfreich.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Rezepte sind absoluter Unsinn (hat wahrscheinlich niemand ausprobiert), 19. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch ist ja ganz nett zu lesen, ABER wenn man die Rezepte mal ausprobiert, stimmt es hinten und vorne nicht.
Konkretes Beispiel bei den Kuchen: der Mürbeteig hat viel zu viel Fett! Mit 250 gr Butter ist der Teig niemals zu trocken... uns ist das Fett aus der Springform beim Backen rausgelaufen und auch nach extrem verlängerter Backzeit war der Teig immer noch feucht! Beim Käsekuchen stimmt die Menge der Füllung nicht - wir hatten schon eine Springform mit 26 cm Durchmesser genommen und immer noch viel zu viel Füllung über. Außerdem hat das Kastanienmehl einen total komischen Nachgeschmack... Wir haben den Beerenkuchen und den Käsekuchen gebacken - schade um soviel Zeit und Geld, ehrlich! Wir haben beide Kuchen weggeschmissen, sie waren ungenießbar!!!! Ich würde auch gerne mal wissen wie viele Kalorien und wie viel Fett insgesamt in diesen Kuchen ist - abnehmen wird man so sicher auch nicht!!!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu extrem, 15. April 2014
Ich war lange sehr ambivalent, wie ich dieses Buch nun finden sollte. Einerseits fand ich die Ausführungen dazu, was Zucker mit unserem Hirnstoffwechsel macht durchaus interessant und nachvollziehbar, aber das was daraus folgert ist mir persönlich zu extrem.
Die Ernährungsumstellung empfinde ich als nicht praktikabel. Kohlenhydrate nur morgens, mittags nur langsame Kohlenhydrate. Selbst Obst ist nach 14.00 Uhr verboten. Beim Obst werden Äpfel und Birnen dann auch vom Glukosegehalt Bananen und Trauben gleichgesetzt, was definitiv nicht stimmt (als Diabetikerin, habe ich das in meinen Schulungen deutlich anders gelernt.) Da merke ich dann auch, dass die Fachlichkeit dann auch zugunsten eines eher reisserischen Duktus etwas leidet.

Der Teil über die gesunde Ernährung, Vitamine und Fette etc. ist sehr banal, das hat man überall schon gelesen, aber gut, was letztlich gut und richtig ist, muss man so ja auch nicht neu erfinden.

Das Kapitel über die Zuckerersatzstoffe fand ich auf den ersten Blick zwar sehr interessant, aber nachdem ich recherchiert habe, was so eine Dose Galaktose kostet (250 g derzeit 42,90 €), habe ich sehr schnell davon Abstand genommen, das auch nur ausprobieren zu wollen. Wie jemand anders hier schon schrieb, wird dann ein Muffinrezept eine höchst teuere Angelegenheit.

Mir ist das alles insgesamt zu extrem, es befeuert eher Menschen, die sowieso ängstlich sind, was ihre Ernährung anbelangt, die krassen Einschränkungen sind gerade dazu gemacht, dass man sich nicht dran halten kann und sich ganz schnell als Versager fühlt. Viele Essstörungen fangen mit solchen Extrem-Einschränkungen an. Und letztlich ist es auch der Geist der mitisst: wenn ich mich jedesmal dafür verteufele, dass ich nach 14.00 Uhr eine Banane gegessen habe, dann wird allein der Stress, den ich mir dann ums Essen mache, mehr schaden, als die Banane selbst.

Ich halte es lieber so, alles in Maßen, tatächlich gucken, dass der glykämische Index nicht zu hoch ist. Süßkram einschränken, gezuckerte Getränke weglassen, das ja, aber so streng will ich einfach nicht leben.

Und schließlich - vielleicht kennt einer die Geschichte der 80-jährigen Dame, die auf dem Sterbebett gefragt wurde, was sie im Leben anders gemacht hätte, die dann sagte: "Ich hätte mehr Eiskrem gegessen." ? In diesem Sinne plädieren ich für mehr Entspannung und weniger Panikmache beim Essen. Das Leben ist ohnehin eines der tödlichsten Sache der Welt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Reißerisch im Titel und keine neuen Erkenntnisse, 21. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch hat mir keine neuen Erkenntnisse verschafft, ich hatte tatsächlich mehr und fundiertere Tatsachen erwartet. Reißerisch aufgemacht und für Einsteiger ins Thema vielleicht ganz hilfreich, doch für meinen Geschmack und Hintergrundwissen eher flach.
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2.0 von 5 Sternen Interessante Theorie, aber so keine praktische Hilfe, 19. November 2014
Von 
Petra Fischbck (Duesseldorf, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Das Buch warnt vor den Folgen der "Zuckersucht", und ich sehe es ja auch ein, dass in unserer Gesellschaft viel zu viel Zucker konsumiert wird. Deswegen habe ich mir das Buch auch gekauft.

Dass es sich wirklich um eine Sucht handelt, merke ich jedenfalls deutlich schon beim Lesen des Buches. Der Bucheinband enthält so "Krümel", die sich wie Zucker anfühlen. Das Coverfoto, diese "Krümel", und die vielen anderen Fotos von Leckereien machen mir jedenfalls gleich Lust auf etwas Süßes. Womit die These des Autors, nämlich "Zucker macht süchtig", bewieden wäre.

Aber ein Weg aus der Zuckersucht wird einem da nicht gezeigt. Da werden nicht nur Nudeln und Weißbrot mit Zucker gleichgesetzt, sondern auch Kartoffeln, und sogar Linsen, denn diese enthalten irgendwelche Zuckerarten. Was soll man dann noch essen? Nur Gemüse? Oder Fleisch (mit Antibiotika etc.)? Diese kompromisslose Sichtweise ist nicht hilfreich.

Der Rezeptteil enthält keine Rezepte für herzhafte Snacks, die ganz ohne Süßungsmittel auskommen, sondern im Gegenteil massenhaft Kuchen und Plätzchen, für die man seltsame Inhaltsstoffe wie Xylose, Galaktose, Isomaltulose etc. benötigt. Wer sagt mir, dass diese Dinge nicht noch schädlicher sind als Zucker? Abgesehen davon sind sie mir mit einem Preis von ca. EUR 12,- pro 100 g plus Versandkosten entschieden zu teuer. Auch bin ich nicht bereit, für einen Kuchen 11 Eigelbe zu verwenden.

Die Theorie, dass Zucker in großen Mengen schädlich ist, wird wohl richtig sein. Aber der Sprung von Zucker hin zu irgendwelchen unbekannten Zuckerersatzstoffen und Ersatzmehlen - wobei man auch gesündere Lebensmittel wie Nudeln, Brot, Linsen und Obst einfach überspringt - ist mir zu groß.
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9 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nach Herrn Grimms Büchern eines der absolut besten dieses Genres, 13. November 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wenn man dieses Buch liest, fallen einem so viele Schuppen von den Augen und man wird richtig wütend. Wütend weil wir von der Lebensmittelbranche ganz bewusst krank gefüttert werden. Hier liegt der Verdacht nahe, das die Lebensmitteltaifune mit der Pharmaindustrie zusammen hängen ... Ich empfehle dieses Buch und anschließendes oder sofortiges Zuckerfasten UND Zutatenliste auf ALLEM lesen, was man kauft. Finger weg von Fertigessen, Gefriergemüse (hat oft ne Zuckerschicht - also erst lesen, dann kaufen) Es werden Millionen von Euros in Ernährungsprogrammen gesteckt, dabei ist gerade die Nahrungsmittelindustrie mit unseren Figur- und Ernährungsproblemen an all diesen "Ausfällen" Schuld: Fett reduzierter Käse? Klar - dann kommen Zuckeraustauschstoffe rein zum "Auffüllen". Wir essen automatisch mehr, weil unser Darmhirn nichts mit dem Schmodder anfangen kann. Endlose Spirale!
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