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66 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Argumente, aber mir etwas zu missionarisch
Wer auf einen "sanften" Ratgeber gehofft hat, nach dem Motto "Alles in Maßen genießen und dann bleibt alles im grünen Bereich", der wird durch das Buch wohl etwas desillusioniert. Denn die Autoren gehen schon ziemlich hart mit dem Laster Zucker ins Gericht.

In Teil 1 zeigen sie nämlich, wie viel ungesunden Zucker wir tagtäglich zu...
Vor 11 Monaten von Falk Müller veröffentlicht

versus
29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Von einem anderen Planeten
Erstmal vorweg: ich kaufen seit Jahren hauptsächlich in Bio-Märkten und Reformhäusern. Bei Basic, Ebl, Denn's Bio-Markt und vielen kleinen Reformhäusern in Kehl, Freiburg, Nürnberg. Ich kenne mich also bestens aus mit dem Sortiment und benutze auch Dinkelmehl, Maroni-Mehl, Buchweizenmehl, Agavendicksaft und solche Dinge. Aber dieses Buch ist sogar...
Vor 6 Monaten von Kakemphaton veröffentlicht


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66 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Argumente, aber mir etwas zu missionarisch, 21. September 2013
Von 
Falk Müller - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Wer auf einen "sanften" Ratgeber gehofft hat, nach dem Motto "Alles in Maßen genießen und dann bleibt alles im grünen Bereich", der wird durch das Buch wohl etwas desillusioniert. Denn die Autoren gehen schon ziemlich hart mit dem Laster Zucker ins Gericht.

In Teil 1 zeigen sie nämlich, wie viel ungesunden Zucker wir tagtäglich zu uns nehmen: Eine 300g Tüte Gummibärchen enthält z.B. 78 Stück Würfelzucker, selbst eine 250g Leberwurst, wo man eigentlich gar keinen Zucker drin vermutet, enthält 3 Stück davon. Daneben räumen die Autoren noch mit manch anderem Mythos auf: Honig ist gesund? - hat vielleicht ein paar wertvolle Enzyme, ist aber wegen dem Zucker ansonsten ein Genuss,- und kein Lebensmittel. Biozucker? - vielleicht umweltschonend in der Herstellung, aber auch nicht gesünder als normaler Zucker.

In Teil 2 und 3 führen die Autoren dann ihren "Feldzug" gegen den Zucker weiter. In Teil 2 geht es nämlich darum, wie übermäßiger Zuckerkonsum den Stoffwechsel stört und damit süchtig macht. Dieser Teil ist schon sehr wissenschaftlich - fast eine Art "Chemiekurs". Zum Glück habe ich nicht alles verstanden, sonst würde mir wohl zukünftig die Schokolade nicht mehr schmecken... In Teil 3 werden dann die ganzen Krankheiten beschrieben, die durch Zucker entstehen können: darunter die "üblichen Verdächtigten" wie Adipositas oder Karies, aber auch solche, auf die man nicht gleich kommt, wie Arteriosklerose oder Hautprobleme. Jedenfalls ist man nach den Teilen 1-3 ganz schön desillusioniert.

In den Teilen 4 und 5 kommt aber dann sozusagen die Rettung. In Teil 4 gibt es nämlich so eine Art Zuckerentwöhnungsheraphie, flankiert von solchen "Allzweckwaffen" wir Sport und Bewegung. In Teil 5 wird es dann am angenehmsten, was schon die Überschrift: "Im Zuckerhimmel" andeutet. Hier gibt es eine Vielzahl von Rezepten mit wenig oder kein Zucker. Die Gerichte sehen wirklich lecker aus - kein Wunder wenn man bedenkt, dass einer der Autoren Koch ist und 2008 von Gault Milau zum Koch des Jahres gekürt wurde.

Fazit: Dass zu viel Zucker ungesund ist, und Diabetes im Alter ein Problem, bestreitet wohl niemand. Aber gleichwohl wirkt das Buch doch etwas verbissen und missionarisch. (das Buchcover deutet es ja schon an) Nach der Lektüre des Buches werde ich nun sicher versuchen, Süßigkeiten nicht mehr in mich rein zu futtern - aber ein gutes Stück Schokolade werde ich mir trotzdem weiter Schmecken lassen - allen Suchtgefahren zum Trotz!
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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Von einem anderen Planeten, 8. Februar 2014
Von 
Erstmal vorweg: ich kaufen seit Jahren hauptsächlich in Bio-Märkten und Reformhäusern. Bei Basic, Ebl, Denn's Bio-Markt und vielen kleinen Reformhäusern in Kehl, Freiburg, Nürnberg. Ich kenne mich also bestens aus mit dem Sortiment und benutze auch Dinkelmehl, Maroni-Mehl, Buchweizenmehl, Agavendicksaft und solche Dinge. Aber dieses Buch ist sogar für Freaks wie mich einfach unanwendbar.

Als Beispiel: gebacken werden soll am besten statt mit üblichem Zucker mit Xylose. Deshalb benutzen viele Rezepte im Buch u.a. auch Xylose. Z.B. Seite 166: Brownies, mit 400g Xylose. Xylose habe ich nirgendwo gefunden außer im Internet. Kilopreis um die 50 €. Für das Rezept brauche ich außerdem 30g Galaktose und Erytrithol. Also 3 Zuckerarten, die schwer zu finden sind, und auch noch teuer. Dazu 12 Eier und 500g gemahlene Haselnüsse. Ich brauche also deutlich mehr als 30 € für die Zutaten dieser Brownies!

Noch ein Beispiel: Für die American Pancakes Seite 160 brauche ich gleich Buchweizenmehl, Süßlupinenmehl, Maronimehl und Kokosmehl. 4 Sorten Mehl! Abgesehen vom Preis und der schweren Anschaffung einfach unrealistisch und unpraktikabel.

Die Theorie am Anfang des Buches mag überzeugend sein. Der praktische Teil ist nur für Über-Freaks, dazu nicht berufstätig und sehr, sehr wohlhabend. Falls Sie dazu gehören, viel Spaß damit!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu extrem, 15. April 2014
Ich war lange sehr ambivalent, wie ich dieses Buch nun finden sollte. Einerseits fand ich die Ausführungen dazu, was Zucker mit unserem Hirnstoffwechsel macht durchaus interessant und nachvollziehbar, aber das was daraus folgert ist mir persönlich zu extrem.
Die Ernährungsumstellung empfinde ich als nicht praktikabel. Kohlenhydrate nur morgens, mittags nur langsame Kohlenhydrate. Selbst Obst ist nach 14.00 Uhr verboten. Beim Obst werden Äpfel und Birnen dann auch vom Glukosegehalt Bananen und Trauben gleichgesetzt, was definitiv nicht stimmt (als Diabetikerin, habe ich das in meinen Schulungen deutlich anders gelernt.) Da merke ich dann auch, dass die Fachlichkeit dann auch zugunsten eines eher reisserischen Duktus etwas leidet.

Der Teil über die gesunde Ernährung, Vitamine und Fette etc. ist sehr banal, das hat man überall schon gelesen, aber gut, was letztlich gut und richtig ist, muss man so ja auch nicht neu erfinden.

Das Kapitel über die Zuckerersatzstoffe fand ich auf den ersten Blick zwar sehr interessant, aber nachdem ich recherchiert habe, was so eine Dose Galaktose kostet (250 g derzeit 42,90 €), habe ich sehr schnell davon Abstand genommen, das auch nur ausprobieren zu wollen. Wie jemand anders hier schon schrieb, wird dann ein Muffinrezept eine höchst teuere Angelegenheit.

Mir ist das alles insgesamt zu extrem, es befeuert eher Menschen, die sowieso ängstlich sind, was ihre Ernährung anbelangt, die krassen Einschränkungen sind gerade dazu gemacht, dass man sich nicht dran halten kann und sich ganz schnell als Versager fühlt. Viele Essstörungen fangen mit solchen Extrem-Einschränkungen an. Und letztlich ist es auch der Geist der mitisst: wenn ich mich jedesmal dafür verteufele, dass ich nach 14.00 Uhr eine Banane gegessen habe, dann wird allein der Stress, den ich mir dann ums Essen mache, mehr schaden, als die Banane selbst.

Ich halte es lieber so, alles in Maßen, tatächlich gucken, dass der glykämische Index nicht zu hoch ist. Süßkram einschränken, gezuckerte Getränke weglassen, das ja, aber so streng will ich einfach nicht leben.

Und schließlich - vielleicht kennt einer die Geschichte der 80-jährigen Dame, die auf dem Sterbebett gefragt wurde, was sie im Leben anders gemacht hätte, die dann sagte: "Ich hätte mehr Eiskrem gegessen." ? In diesem Sinne plädieren ich für mehr Entspannung und weniger Panikmache beim Essen. Das Leben ist ohnehin eines der tödlichsten Sache der Welt.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht alltagstauglich, 21. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein interessant zu lesendes Buch und die Rezepte machen Hoffnung darauf, dass die Ernährungsumstellung recht einfach wird. Aber in der Praxis sah es dann so aus, dass ich - in der Großstadt Köln - die wenigsten Zutaten problemlos kaufen konnte. Weder im Reformhaus noch im Bio-Supermarkt, schon gar nicht im normalen Supermarkt. Dann ist alles sehr teuer. Und schließlich stimmen die Rezepte, die ich ausprobiert habe absolut nicht. Entweder zu viel Teig und zu wenig Füllung oder total versalzen (der Flammkuchen). Wer da wohl probegekocht hat?!? Also alles wenig hilfreich.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Rezepte sind absoluter Unsinn (hat wahrscheinlich niemand ausprobiert), 19. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch ist ja ganz nett zu lesen, ABER wenn man die Rezepte mal ausprobiert, stimmt es hinten und vorne nicht.
Konkretes Beispiel bei den Kuchen: der Mürbeteig hat viel zu viel Fett! Mit 250 gr Butter ist der Teig niemals zu trocken... uns ist das Fett aus der Springform beim Backen rausgelaufen und auch nach extrem verlängerter Backzeit war der Teig immer noch feucht! Beim Käsekuchen stimmt die Menge der Füllung nicht - wir hatten schon eine Springform mit 26 cm Durchmesser genommen und immer noch viel zu viel Füllung über. Außerdem hat das Kastanienmehl einen total komischen Nachgeschmack... Wir haben den Beerenkuchen und den Käsekuchen gebacken - schade um soviel Zeit und Geld, ehrlich! Wir haben beide Kuchen weggeschmissen, sie waren ungenießbar!!!! Ich würde auch gerne mal wissen wie viele Kalorien und wie viel Fett insgesamt in diesen Kuchen ist - abnehmen wird man so sicher auch nicht!!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zuckerberge, die uns langsam vergiften !, 30. November 2013
Von 
Jouvancourt (Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
*
Dass Zucker nicht das tollste Lebensmittel ist, weiß heute fast jeder. Viele hören dann auch, ihrem schlechten Gewissen gehorchend, nach einer Tafel Schokolade oder einer Tüte Gummibärchen auf. Doch kaum jemand weiß, dass diese Tafel Schoko und diese kleine Tüte nur 17% unseres täglichen Zuckerkonsums ausmachen. Denn die anderen 83%, nämlich insgesamt die Menge von 33 Stück Würfelzucker, nehmen wir mit unserer täglichen Nahrung auf! Bei normaler körperlichen Bewegung können wir maximal 50 Gramm Zucker am Tag verarbeiten, also etwa die Menge, die in 25 Gramm Konfitüre, einem Becher Joghurt und 100 Gramm Rotkohl enthalten ist! Niemals die 100 Gramm, die im Durchschnitt jeder Deutsche pro Tag zu sich nimmt. Zucker ist ein hervorragender Energielieferant, wenn er in Maßen genossen wird.

Diese Menge von Industriezucker macht dick, schwächt Verdauung und Immunsystem, und kann als Spätfolge auch Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Leberschwäche auslösen. Die schwerste Zivilisationskrankheit, der Krebs, benötigt unbedingt Zucker, um Krebszellen zu produzieren. Zucker in Maßen, ja, zuviel Zucker nein, und schlechten Zucker niemals!

Gerade gestern habe ich ein bezauberndes Buch besprochen: "Essen Sie nichts, was Ihre Großmutter nicht als Essen erkannt hätte" und dieses Buch warnt ganz eindeutig vor Fabriknahrung, d. h. denaturierte, versüsste oder versalzene Nahrungsmittel aus einer Fabrik! Lightprodukte, Fitnessprodukte oder Gesundheitsprodukte sollten gemieden werden. Hier werden von der Industrie Versprechen aufgestellt, die sie nie halten können und die unserem Körper nur schaden können. Zuckerersatzstoffe erkennt der Körper wie echten Zucker an und schüttet die selbe Menge Insulin aus. Modifizierte Nahrungsmittel mit Konservierungsstoffen und Zusatzstoffen sind Gift.

Meine wichtige Erkenntnis ist, dass die Zuckerindustrie in Deutschland Milliardenbeträge im zweistelligen Bereich erwirtschaftet und auf der anderen Seite macht auch die Medizinindustrie großen Umsatz mit den Folgen des Zuckerkonsums: allein mit Diabetes sind es in Deutschland 48 Milliarden Euro im Jahr! Niemand hat in Deutschland ein Interesse daran, die Konsumenten vor zu viel Zucker (oder auch zuviel Salz) zu schützen, denn die Lobbyverbände sind omnipräsent vertreten.

Es geht also um unsere eigene Gesundheit, die wir selbst in eigener Verantwortung in die Hand nehmen müssen!

Unser bewusster (Süßigkeiten, Zucker im Kaffee), aber vor allem unser unbewusster Zuckerkonsum macht uns schwerkrank! Dieses hervorragende Buch erklärt, worin Zucker und Zuckerersatzstoffe enthalten sind und wie man diese Mengen leicht reduzieren kann. Im letzten Teil werden interessante Rezepte vorgestellt, um fast zuckerfrei zu kochen.

Meine Ratschläge aus langjähriger Praxis:

- essen Sie hauptsächlich pflanzliche Lebensmittel
- essen Sie LEBENS-mittel, die verderben können (keine Konserven, Gläser, etc.)
- kochen Sie selbst
- nehmen Sie keine raffinierten Produkte: Zucker, Salz, Weißbrot, Nudeln
- vermeiden Sie Fertigprodukte
- vermeiden Sie alles, was aus einer Fabrik kommt
- sehen Sie das Fleisch/Fisch als Beilage zum Gemüse und nicht umgekehrt
- verwenden Sie "gute" Fette und Öle

Man kann sich von der Droge Zucker relativ leicht ablösen, es erfordert vor allem ein klares Bewusstsein! Gerade in unserer Zivilisation ist es schwer, sich vom Zucker zu lösen, da wir unaufhörlich von der Werbung verführt werden und unser Umfeld ebenso reagiert. Nein, es gibt keine niedlichen Gummibärchen (die übrigens aus Knochenmehl von Tieren gewonnen werden, die nicht unbedingt zu der üblicherweise essbaren Sorte gehören) und keine Stimmungsaufhellerschokolade, wenn der Gesamtzuckerspiegel schon über den 50 Gramm/Tag liegen. Auf besonders gute Lebensmittel ist zu achten und das müssen nicht zwangsläufig teure Produkte sein. Nicht raffinierter Rohrzucker, Kokosölfette, grobes Meersalz, Olivenöl, Dinkelbrot, echter Kakao... Die Autoren beschreiben eine Ablösekur und geben im Buch größtmögliche Unterstützung für diese 12 Wochen Kur.

Fazit:

Es ist durchaus möglich, den Zuckerkonsum schnell und komfortabel auf ein erträgliches Maß zu senken, und dieses Buch zeigt wie! Denn Krebs und Diabetes kommen 10 oder 20 Jahre später nicht "per Zufall oder Schicksal" in unseren Körper, sondern sie finden dort den idealen Nährboden.................

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr interessant, 7. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Beschäftige mich schon lange mit dem Thema Ernährung und finde die Erläuterungen zu den Zusammenhängen von Erkrankungen durch falsche Ernährung höchst interessant. Haltet man sich an die Vorgehensweise funktioniert der Stoffwechsel einfach besser.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ziemlich solide, 9. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Titelbild ist äußerst "reißerisch" - aber man darf das auch mal positiv betrachten: So greifen mehr Leute nach dieser lesenswerten Lektüre und sind eher motiviert, die sehr ernste Sache ernst zu nehmen.
Ich habe mit dem Kauf ziemlich gezögert, weil ich befürchtete, daß im Buch - passend zum Titelbild - unsachlich und unwissenschaftlich gewettert und v.a. mit Emotionen gearbeitet würde.
Das hat sich zum Glück nicht bewahrheitet. Im Gegenteil. 3 der 4 Autoren haben akademischen Abschluß und das wirkt sich sehr positiv auf das Buch aus. Es geht tatsächlich Richtung "Medizinlehrbuch". Wohl PR-Profis des Verlags haben es aber wieder verpopularisiert durch Einmixen vieler ziemlich kindisch wirkender Farbfotos und überhaupt viel Farbdesign.
Na schön. Jedenfalls kennen sich die Autoren in ihrem Fachgebiet prima aus. Sie verwenden alle wissenschaftlichen Begriffe korrekt, leisten sich keine fachlichen Schnitzer. Sie beten auch kaum Laienmythen nach. Man liest in dem Buch viele Details, die man von woanders nicht kennt. Z.B. Heilwirkung der Zucker Ribose und Galactose.
Der viel kritisierte Rezept-Teil kommt auch mir zu poppig daher. Der Tenor ist immer: "Sie brauchen auf nichts verzichten, ja Sie gewinnen noch mehr Genuß!" Die Zutaten sind oft kaum bezahlbar und kaum beschaffbar. Mir wäre mehr ruhige Ehrlichkeit lieber: "Begnüge Dich damit, daß Deine Ernährung künftig weniger luxuriös ist - so wie bei den Urmenschen: Ohne einen Schokobrownie kann man sehr gut leben. Wenn Du genug Hunger hast, bist Du auch mit den erlaubten Sachen zufrieden".

Trotz der hohen Sachkenntnis im nichtrezeptlichen Teil hätten die Autoren nicht so sehr mit Quellenhinweisen sparen sollen. Fußnoten zu entsprechenden Studien hätten das Buch noch solider gemacht.
Zu kurz kommen auch Detailanleitungen, wie ein Diabetiker II mit 30 kg Übergewicht wieder gesund werden kann.
Trotz alledem ist der Hauptteil sehr lesenswert und vor allem den Einsteigern in die Thematik zu empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Reißerisch im Titel und keine neuen Erkenntnisse, 21. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch hat mir keine neuen Erkenntnisse verschafft, ich hatte tatsächlich mehr und fundiertere Tatsachen erwartet. Reißerisch aufgemacht und für Einsteiger ins Thema vielleicht ganz hilfreich, doch für meinen Geschmack und Hintergrundwissen eher flach.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zucker-der heimliche killler, 28. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zucker - Der heimliche Killer: Wie wir krank und süchtig werden. Wie wir uns schützen, ohne auf Süßes zu verzichten. (Gesunde Ernährung) (Kindle Edition)
Sehr informative werde bald beginnen mit der kur und dann nochmal berichten ist sehr wissenschaftlich verfasst aber liest sich trotzdem sehr kurzweilig
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