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am 3. April 2014
Patanjalis 10 Gebote der Lebensfreude - Yoga-Philosophie für ein erfülltes Leben

Die erfahrene Münchener Yogalehrerin und Autorin Birgit Feliz Carrasco hat ihr Buch über die von Patanjali im YogaSutra niedergeschriebenen Yamas und Niyamas in 10 längere Kapitel unterteilt, womit sie also jedem dieser yogischen Gebote eben ein solches widmet. Im Vorwort nimmt sie eine Einordnung des YogaSutra in die Überliefung vor und erläutert, warum die Beschäftigung damit noch immer sinnvoll ist. Yoga ist zwar eines der ältesten Philosophiesysteme, wird hier aber als „modern“ bezeichnet, insofern es die Selbstverantwortlichkeit des Menschen lehrt.
In allen zehn Kapiteln beschreibt die Autorin ausführlich und auf anschauliche Art und Weise, was uns die yogischen Regeln heute noch lehren und wie sie verstanden und umgesetzt werden können. Jedes Kapitel wird durch eine anschauliche Weisheitsgeschichte ergänzt, eine Erläuterung, warum die Einhaltung des Gebotes die Lebensfreude vermehrt und eine ganze Reihe praktischer Übungen. Am Ende jeden Kapitels werden die wichtigsten Aspekte unter der Überschrift: „Auf einen Blick“ noch einmal in Kürze zusammengefasst, so dass auch unerfahrene Leser jederzeit nachschlagen können, was sich hinter dem jeweiligen Sankskritbegriff verbirgt.

Carrasco bietet mit ihrem Buch eine zeitgemäße und aktuelle Auseinandersetzung mit diesen Grundlagen der Yoga-Philosophie an, die auch für Menschen interessant ist, die nicht asketisch oder enthaltsam, sondern einfach gut leben wollen. Folgerichtig übersetzt sie die Sanskrit-Begriffe zwar genau, erklärt sie aber eher frei und gut verständlich auch für Nicht-Yogis als eine Art „Coachinganleitung“ für das Leben. Der achtstufige Pfad wird zu einem Leitfaden, um Leid zu vermeiden und ein sinnerfülltes, glückliches Leben zu leben. Ob Patanjali tatsächlich Glück und Lebensfreude als Ziel vor Augen hatte, darüber sind sich Yoga-Gelehrte bis heute zwar nicht einig. Das mindert aber nicht den praktischen Nutzen dieses Ratgebers in einer Zeit, in der in allen Generationen, Schichten und sozialen Gruppen der Gesellschaft ein Werteverlust und Sittenverfall herrscht, der auf eine tiefe moralische Orientierungslosigkeit und starke Ich-Bezogenheit zurückzuführen ist. Genau auf diesen heiklen Punkt legt Carrasco ihr Augenmerk und plädiert für ein Beachten der Yamas und Niyamas vorrangig um des eigenen Wohlergehens willen, erst nachgeordnet zum Wohle der Gemeinschaft. Offenbar ist das Wohlergehen Aller in einer Zeit des Egoismus und der Habgier vor allem insofern von Interesse, als ein Zusammenhang zwischen Individuum und Gemeinschaft angenommen wird. Das ist der Autorin wohl mehr als klar, denn sie schreibt: „Die Yoga-Philosophie lehrt, dass jedweder Schaden, den jemand anderen Personen zufügt, schließlich auf ihn selbst zurückfällt und damit die eigene Lebensfreude minimiert.“ Ob das im echten Leben zutrifft, sei dahingestellt, einige soziale Tendenzen lassen es hoffen, auch wenn die globale Entwicklung ganz anderes vermuten lässt. Unabhängig davon ist diese Argumentation aber vermutlich noch die einzige Möglichkeit, für Ethik und Moral zu plädieren (was dringend notwendig ist), ohne sich lächerlich zu machen.

Fazit: Ein gelungenes Arbeitsbuch für alle, die sich mit Yogaphilosophie beschäftigen wollen, diese in den Yogaunterricht oder in ihr Leben integrieren möchten oder einfach auf der Suche nach einem besseren Leben sind.
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am 30. November 2014
Während sich viele Yoga-Bücher vor allem mit Asanas, Meditation und Atemübungen beschäftigen, werden die Yamas und Niyamas oft zu Unrecht. vernachlässigt. Geht es doch darum, Yoga nicht nur auf der Matte zu praktizieren, sondern in das alltägliche Leben zu integrieren.
Für mich werden im Buch von Frau Carrasco die einzelnen Aspekte anschaulich, nicht zu trocken und praxisbezogen rüber gebracht und mit einigen hilfreichen Übungen erläutert. Dabei wirkt es für mich nicht moralisierend, sondern regt auch zum Nachdenken über die eigene Lebensweise an (z.B. wann verwende ich Notlügen... und sind diese wirklich gerechtfertigt?)
Auch wenn es sich um ein Yoga-(philosophisches) Buch handelt: die Empfehlungen (das Wort "Gebote" vom Titel widerstrebt mir etwas) können als wertvolle Orientierung, als Reflexion über das eigenen Tun und Handeln auch für Menschen dienen, die mit Yoga nichts am Hut haben.
Das Thema, der Inhalt, der Aufbau und das Layout - für mich eine gelungene Mischung.
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am 10. August 2014
Im Gegenzug zu dem Buch von Alexander Kobs, die zehn Lebensempfehlungen des Yoga, voll mit Diagrammen und Tabellen, das schon fast analytisch klingt, wird hier das Yogasutra etwas leichter erklärt. Schön wenn man es zur Hand hat, das Sutra und Text mit Interpretation vergleichen kann. Selbstverständlich ist die Auslegung immer gleich, gleichzeitig jedoch immer mit anderen Worten erklärt. Je nach dem welcher Typ man ist, kommt man mit dem Einen oder Anderen besser klar.

Ich lese beide parallel und was ich in dem einen nicht verstehe macht das Andere klar. Aber so übertreiben muss man es nicht.
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am 8. Februar 2014
Das Buch beginnt recht anregend, wird aber von Kapitel zu Kapitel schwächer. Bei den "schwierigen" Yamas und Niyamas schreibt Birgit Carrasco ziemlich am eigentlichen Thema vorbei. Ich wage zu zweifeln, ob sich Patanjali hier insgesamt zeitgemäß ausgelegt fühlt.
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am 7. Mai 2014
Ich habe das Buch zwar noch nicht ganz fertig, aber die ersten beiden Kapitel haben mich sehr beeindruckt. Die Sprache ist schnörkellos und nicht "vergeistigt" oder abgehoben. Toll zu lesen und Parallelen zum eigenen Alltagsleben zu ziehen.
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am 26. September 2013
Ich bin ganz begeistert von diesem Buch, weil es für mich eine sehr gelungene Aufbereitung der Yamas und Niyamas ist.
Mit vielen praktischen Übungen ist es auch eine Bereicherung für meinen Yogaunterricht und natürlich mich selbst.
Auch finde ich die optische Gestaltung, wie auch in anderen Büchern von Birgit Feliz Carrasco, sehr ansprechend.
Wirklich ein Buch, das man als ständigen Begleiter brauchen kann.
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am 28. November 2013
ein buch voller poesie. in bild und sprache. das yoga vor dem hatha yoga. tatsächlich und glaubhaft für ein erfülltes leben. nach sechs jahren Literatur zum thema Weisheit ein trittstein
mit substanz.
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am 29. November 2013
… ein wunderbares buch, als spräche die autorin direkt zu einem. ein perfekt im style passendes layout und schriftyp ergänzen diesen einfühlsam und mit liebendem wissen geschriebenen lebensbegleiter.
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am 7. Januar 2014
Es ist sehr verständlich geschrieben. Komme gut mit dem Inhalt zurecht und man kann es umsetzten. Würde es jedem weiterempfehlen der gut mit sich umgehen will.
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