Kundenrezensionen


846 Rezensionen
5 Sterne:
 (287)
4 Sterne:
 (126)
3 Sterne:
 (133)
2 Sterne:
 (104)
1 Sterne:
 (196)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atemberaubend, aber...
''Gravity'' handelt von einem amerikanischen Astronauten-Team, das auf einem Routineflug im Weltall Wartungsarbeiten durchführt, doch es kommt alles anders und plötzlich kämpfen sie ums Überleben im lebensfeindlichen Weltall. Ob sie je wieder die Erde erreichen werden?
Dabei überzeugt vor allem Sandra Bullock auf ganzer Linie und liefert eine...
Vor 12 Monaten von DES veröffentlicht

versus
274 von 338 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Klasse Popcorn-Kino im Weltall, aber wieder unzureichende Veröffentlichung seitens Warner.
Ich will hier nur kurz Feedback zur Blu-ray Veröffentlichung im deutschen Raum geben:

Leider hat hier Warner die Rechte und deshalb lag schon die Vermutung nahe, dass sich auf der deutschen Blu-ray eine Tonspur in Dolby Digital 5.1 mit 448 kbps befindet.
Dies war auch bei The Dark Knight Rises so und hat sich mittlerweile auch für Gravity...
Vor 8 Monaten von jonathan300 veröffentlicht


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

69 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Technisch perfekter Film, aber ..., 8. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Gravity (DVD)
Bilder: Live Feeling, Set, CGI, Fotografie, Kamera-Führung etc. = Mindestens 5-6 Sterne.
Story: Simpel aber grundsätzlich fesselnd. = 5 Sterne.
Schauspielerische Anforderungen/Leistungen: George und Sandra sind meiner Meinung nach typische Hollywood-Fehlbesetzungen. Die wenigen Szenen, in denen Clooney alias Kowalski etwas zum Tiefgang der Geschichte hätte beitragen können, kleistert er mit doofen Sprüchen zu. Auch Sandra Bullock nehme ich die Rolle von Dr. Ryan Stone nicht ab - wirkt die Frau in ernsten Szenen doch stets so bemüht. Folglich wartet man vergebens auf die angekündigten Gänsehaut-Momente. = 3 Sterne.
Realität und Physik: Die Filmemacher und Schauspieler haben das schwierige Kunststück vollbracht, Schwerelosigkeit und Weltraumtechnik optisch absolut glaubhaft in den Kinosaal zu übertragen. Umso mehr habe ich mich über die vielen, zugunsten billiger Effekthascherei eingebauten Fehler geärgert. = 3 Sterne.
Vorsicht Spoiler! Hier ein paar Beispiele:
1) Mit einem "Raketenrucksack" (SAFER) kann man keine Achterbahnfahrten vollführen wie Kowalski es tut.
2) Hubble, ISS und Tiangong befinden/bewegen sich auf völlig unterschiedlichen Höhen und Bahnebenen. Ein Sichtkontakt ist absolut unmöglich.
3) Die NASA würde niemals einen Raumfahrt-Newbie mit Höhenangst allein an einem milliardenteuren Weltraumteleskop herumschrauben lassen.
4) Wo ist die Besatzung der chinesischen Raumstation? Wenn ein Shenzhou-Raumschiff an der Station angekoppelt ist, muss auch eine Besatzung da sein.
5) Weshalb stürzt die chinesische Station ab? Ich konnte keinen plausiblen Grund dafür erkennen.
6) Ein Seil stoppt den Irrflug von Dr. Ryan Stone und Matt Kowalski. Da keine Fliehkraft mehr an ihnen zerrt, müsste Kowalski sich auch nicht ausklinken.
7) Das Seil würde Kowalski auch tragen, wenn er auf der Erde über einem Abgrund hinge. Schliesslich gehört es zum Fallschirm einer 3 Tonnen schweren Raumkapsel.
8) Eine beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre taumelnde Kapsel richtet sich nicht von selber aus - sie verglüht.
9) Nach der Landung befindet sich die Luke über dem Wasserspiegel. Kein Wellengang. Dennoch schwappt plötzlich Wasser rein und die Kapsel säuft innert Sekunden ab.
10) Shuttle-Astronauten werden nicht darin ausgebildet, wie man ein Sojus oder Shenzhou-Raumschiff bedient.
11) Ein Feuerlöscher als ... etc. etc.

Fazit:

- Angekündigt war der realistischste Weltraumfilm aller Zeiten.
- Von der Story ausgehend, hatte ich mir ein tief unter die Haut gehendes Weltraumdrama erhofft.
- Zurückgeschraubt wurden meine Erwartungen durch die Bekanntgabe der Besetzung.
- Genossen habe ich die gewaltig realistischen Bilder.
- Verdruss bereiteten mir die ausdrucksarmen Schauspieler sowie die z.T. völlig überdrehte "Armageddon-Action".

Mehr als 3 - 3,5 Sterne kann ich dem Film leider nicht zugestehen.
Anmerkung: Ich mag sowohl Sandra Bullock als auch George Clooney - doch in Komödien und Popcorn-Filmen sind die beiden besser aufgehoben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen 1A Ware schnellste Lieferung so soll es sein, 21. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gravity [Blu-ray] (Blu-ray)
Die tollen Bilder alleine schon faszinieren zunächst bis man durch die eigentliche Handlung sehr schnell abgeholt wird und man sich mittendrin fühlt. Sehr zu empfehlen wenn jemand kein Problem mit Raumfahrt hat oder sich jemand mit Raumfahrt beschäftigt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zur Importversion: wohl besser eine andere wählen, 17. April 2014
Von 
Serenus Zeitblom (Köln, Europa) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Gravity [FR Import] (DVD)
Handlung angerissen: Melancholischer alter Hase (George Clooney; beim Thema "Heimat" zieht bei ihm 'zufällig' hinten Israel vorbei, Hollywood halt) plus unerfahrenes androgynes Küken im Weltraum (Sandra Bullock) plus indische Possenreißer-Nebenfigur. Plötzlich ändert sich alles, als russische Weltraumtrümmer einschlagen. Eine der Personen muss dann auch alleine weitermachen, abseits allen sonstigen menschlichen Lebens in dieser schönen wie menschenfeindlichen Zone rund um unseren Planeten ... Interessante Wiedergabe von Erdkugel, Schwerelosigkeit etc. Mehrere Oscars einschließlich den für Regie für Alfonso Cuarón.

Handlung, die zweite (Vorsicht, Spoiler!): "All-Eine im Weltraum". Es ist nach einer kurzen heiteren Einführung fast genau ein Haupt-Thema, das durchdekliniert wird: Sandra Bullock ist allein im Weltraum, ohne Kontakt, ohne Chance. Sie gibt sich doch nicht auf und schafft es natürlich (Hollywood halt), jede unmögliche Situation zu überstehen, wieder und wieder. Die chinesische Raumstation als Zwischenstopp hätte sich übrigens wohl herauskürzen lassen: Wollte man mehr Zuschauer im Reich der Mitte oder einfach Länge? Dramatisiert wird die Handlung raffiniert vor allem durch die Atemgeräusche, je nach mehr oder weniger Panik und Verzweiflung. "Speed" in space.

Amazon scheint gerade wieder einmal verschiedene Versionen zusammenzumengen. Ich habe gerade eine legale chinesische Version im DVD-Spieler, offenbar mit dieser Version (FR Import) identisch. Diese bewerte ich. Kein Deutsch also, aber Englisch in Ton und Untertitel (nebst FR & ES als Ton und Untertitel sowie CN einfach/trad. als Untertitel). Beim undeutlichen Funkverkehr am Anfang fand ich diese englischen Untertitel nötig.

Die Ausstattung ist bei mir die DVD im Standardplastik und eine Pappumhüllung: wozu auch immer diese.
Die DVD bietet zusätzlich zwei kleine, kaum nötige Filmchen mit Sandra Bullock. Hollywood halt.
Die 90 Minuten Hauptfilm in dieser Version nur in 2D (und dann auf überschaubarem Bildschirm hier) sind sicher nicht, wofür dieser Film gedreht wurde. Doch so habe ich ihn endlich doch noch gesehen.

Fazit: Dies wäre wohl ein Film eher fürs 3D-Kino oder für eine bessere Ausgabe. Drei, dreieinhalb Sterne für diese Simpeledition.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk, 27. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gravity (DVD)
Willst Du erleben, wie es sich anfühlt und aussieht, wenn man im Raumanzug im Weltraum über der Erde schwebt? Willst Du wissen, wie bedrohlich dunkel, einsam und kalt das All ist? Willst Du wissen, wie schön die Erde von oben aussieht, den Sonnenaufgang inklusive?

Zum Film

Die Geschichte ist kurz und schnell erzählt: Dr. Ryan Stone (Sandra Bullock) und Matt Kowalski (George Clooney) sind schon nach wenigen Minuten im Film die einzigen Überlebenden einer durch den Einschlag von Trümmerteilen ausgelösten Katastrophe. Sie waren am Hubble-Weltraumteleskop zur Service-Mission mit dem Space Shuttle »Explorer« unterwegs. Dann: die Shuttle-Crew tot, die ISS-Besatzung notevakuiert, der Funk mit Houston ausgefallen ... es beginnt ein dramatisches Wettrennen ums Überleben.

Wer jetzt noch Lust hat, die Krümel der Kritik zu suchen, der könnte aufzählen und sich fragen, was eine Medizinerin als Missionspezialist am Hubble-Teleskop will, dass sich Einstiegsluken nicht schlagartig öffnen (außer man nimmt an, dass die Luke unter Druck geöffnet wird), dass die ISS auf einer Bahnhöhe von 320 - 430 km (Perigäum/Apogäum) fliegt, dass sich das Hubble bei 560 km und auch die chinesische Raumstation »Tiangong« nicht im Entferntesten in der Nähe der anderen Objekte befinden. Doch für die Dramaturgie des Films braucht es die Chance zum Überleben, also ist die ISS in Sichtweite, Kowalski hat noch etwas Treibstoff im Jetpack (MMU) und nimmt Dr. Ryan Stone, mit wenig Sauerstoffreserve, sprichwörtlich an die Leine. Clooney gibt den humorvollen Typ, der in kniffligen Situationen Mut machen kann, Bullock die Medizinerin, die ihre vierjährige Tochter bei einem Unfall verloren und eher weniger die Kraft zum Überleben hat.

Dann kommt, was kommen muss, Ryan ist allein. Nach dem Jump durch die ISS versucht sie, die letzte Sojus zu erreichen, doch deren Treibstoff ist leer. Die chinesische Station erneut in Sichtweite und die Rettung mit einer Shenzhou-Kapsel doch so weit entfernt, ist ihr Lebenswille auf dem Nullpunkt ... .

Ein besonderes Erlebnis in 3D

Das Spiel der Darsteller ist exzellent, ihre Rollennamen, Ryan Stone und Matt Kowalski, darum eher nebensächlich. Sandra Bullock zeigt, was sie kann, und das ist beeindruckend. Beeindruckend, besser atemberaubend, ist auch die überragende Aussicht auf die Erde, die blendende Sonne, die Schwärze des Weltraums, das klaustrophobische Miterleben im Raumanzug, das Durchstreifen in der ISS, die Enge einer Raumkapsel ... und die Einsamkeit dort oben. Der Film ist eine wilde Achterbahnfahrt, die man so noch nie zuvor gesehen hat. Das besondere Gefühl des Dabeiseins beginnt in der allerersten Minute. Mit bombastischem Soundtrack und ein paar ersten Zeilen »... Leben im Weltall ist nicht möglich« ... Cut!

Schlagartig Stille! Die Popcorntüte, gedacht zum genüsslichen Verzehr während des Films, ist mit einem Schlag weggelegt. Es wird für den Rest des Films keine Zeit mehr bleiben, auch nur daran zu denken. Schon schweben wir als Beobachter im All und blicken staunend auf die Erde hinab – was für eine Aussicht! Langsam, fast unbemerkt aus dem Dunkeln kommt ein kleines Objekt immer näher, wir hören leisen Sprechfunk. Es kommt näher und näher, der Funk wird lauter ... es ist ein Space Shuttle im Orbit. Wir nähern uns zügig, sehen Astronauten in der Ladebucht, werden irgendwie Teil des Teams. Was so bedächtig und bestaunenswert beginnt, wird zu einem Tempo-Ritt, der einem den Atem verschlägt. Lange Kamerafahrten, auch durch das Helmvisier, und auf einmal blickt man aus einem Raumanzug und sieht, was ein Astronaut sieht. Wir reisen im todbringenden All, nur geschützt durch den Anzug, mit unseren Überlebenden und erleben ihren Kampf ums Leben, der noch lange nicht zu Ende ist.

Neben spektakulären Bildern geht es in diesem Drama aber ganz ursprünglich um Sterben und Einsamkeit. Die Technik um uns stirbt mit, ... und eine einzelne Wiedergeburt des Lebens findet gleichzeitig statt. Visuell dargestellt in der embryonalen Schlafhaltung bis zur anschließenden Trennung der (Nabel-)Schnur der Fallschirmleinen, sind die Bilder eine Wucht. Regisseur Alfonso Cuarón ist ein Meisterwerk gelungen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


83 von 125 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen mitreißend, innovativ, einmalig... ein absolutes Unikat!!, 3. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Gravity [Blu-ray] (Blu-ray)
Gravity wurde von vielen Kritikern und einigen Stars hoch gelobt. Deswegen und wegen der interessanten Thematik habe ich mir den Film angesehen und kann nur in die Lobeshymnen mit einstimmen.

Dr. Ryan Stone ist eine Astronautin die im All an einer Raumstation arbeitet. Plötzlich werden sie und die Station von Trümmern getroffen und sie ins All geschleudert. Nun muss sie versuchen, eine Raumstation der Chinesen zu erreichen, um zu überleben.

Alfonso Cuarón (Children of Men) hat für diesen Film schon viel Lob eingeheimst und das nicht nur von Kritikern, sondern auch von bekannten Filmschaffenden wie James Cameron (Avatar). Bei so viel Lob werde ich immer hellhörig und der Trailer sah ja auch wirklich gut aus. Nun habe ich den Film gesehen und würde ihn als einen Der Filme der letzten Jahre bezeichnen.
Ich weiß gar nicht, wo ich mit dem Lob anfangen soll...
Was mir sehr schnell aufgefallen ist, ist das Gefühl der Schwerelosigkeit in den Weiten des Alls. Cuarón vermittelt den ganzen Film über ein unglaublich authentisches Gefühl der Schwerelosigkeit. Dies kommt zum einen durch die absolut grandiose Kameraarbeit von Emmanuel Lubezki, mit dem Cuarón schon Children of Men inszenierte. Lubezki findet hier einige wirklich wunderschöne Positionen und inszeniert nicht nur die Erde wunderschön, sondern auch den Film einzigartig.
Er verzichtet hier auf typische Kameraperspektiven und lässt die Kamera immer im freien Raum schweben. Man ist entweder ganz nah an den Darstellern oder ganz weit weg oder mittendrin. Vor allem in den ersten Minuten fiel mir diese ungewöhnliche Art der Perspektiven auf, weil man auch keine Fixpunkte hat. Wenn die Darsteller im All sich drehen und überschlagen bewegt sich die Kamera nicht immer mit ihnen mit, sondern bleibt einfach stehen oder sie dreht sich in solchen Perspektiven mit, dass man sich sofort in der jeweiligen Situation verliert. Vor allem wenn zwischendurch immer wieder in die Ego-Perspektive geschalten wird, bekommt man ein Mittendringefühl, dass einen nicht wieder loslässt und kaum echter sein könnte.
Lubezki sollte auf jeden Fall für seine Arbeit mit einem Oscar belohnt werden.
Neben der Kamera viel mir auch schnell das Sound-Design auf. Eigentlich achte ich nicht auf solche Dinge, wenn, dann nur auf den Soundtrack, aber hier war es so präsent und ausgefeilt, dass es mir gar nicht entgehen konnte.
Cuarón ist hier einer der wenigen Filmemacher, bei denen im All wirklich Stille herrscht. Man hört wirklich nur die Stimmen der Darsteller oder ihr Atmen (abgesehen vom Soundtrack selbst). Dies erzeugt schon ein herrliches Gefühl für die Leere da draußen.
Was mir aber noch positiver auffiel, waren die ganzen Geräusche. Egal ob es ein pfeifen von irgendwelchen Ventilen ist, die ausströmende Luft oder ob es die Kompositionen von Steven Price waren, alles passte so perfekt zusammen und trug so dermaßen zur Stimmung bei, wie ich es selten erlebt habe. Vor allem Price's Score treibt manchmal die Spannung ins unermessliche und geht vor allem im Kino in Mark und Bein.
Noch dazu sehen die CGI-Effekte auch noch gut aus und die Darstellerin brilliert hier absolut.
Ich bin kein Fan von Sandra Bullock und habe auch offen in meiner Rezension zu The Blind Side gesagt, dass ich mit ihrem Oscar-Gewinn nicht einverstanden bin und sie ihn nicht verdient hatte. Für diesen Film soll sie aber bitte einen bekommen. Bullock spielt hier wirklich von Anfang bis Ende absolut authentisch und nimmt den Bildschirm für sich ein. Egal ob sie verzweifelt ist oder gerade aufgeben will, sie wirkt immer echt und spielt hier die Rolle ihres Lebens. Zu George Clooney sage ich nichts, weil er, entgegen dem Marketing, keine große Rolle spielt. Die ist ein Sandra Bullock-Film.
Wenn dann all diese Komponenten zusammenkommen ist der Film ein Unikat. Wenn man sieht, wie Sandra verzweifelt versucht sich festhalten, während die Station um sie herum gerade zerfetzt und in Einzelteile zerlegt, der Ton nur auf ihr Atmen beschränkt wird und die Kamera sie als kleines weißes Männchen umgeben von unzähligen Trümmerteilen zeigt, wirkt der Film absolut einmalig.
Man begleitet hier eine Astronautin, die mit jedem nur erdenklichen Problem fertig werden muss. Solche Gänsehaut wie in diesem Film habe ich noch nie gehabt.

Fazit:
Mit Gravity hat sich Alfonso Cuarón ein Denkmal gesetzt. Dies mag übertrieben klingen, ist aber meiner Meinung nach so.
Dieser Film ist wirklich mal einzigartig, weil nicht nur die visuelle Kraft absolut bestechend ist, sondern auch der Sound und die Darstellerin perfekt sind. Gravity ist von Sekunde 1 mitreißend und erzeugt ein Gefühl der Schwerelosigkeit, dass es so noch nicht gegeben hat.
Dieser Film wird dann bei Oscars noch öfters erwähnt werden. Meiner Meinung nach sollte er für die Kameraarbeit, das Sound-Design und die Darstellerin nominiert werden (vielleicht auch für den Schnitt und die Regie, aber hier weiß ich nicht worauf genau geachtet wird).
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen was fürs Auge - mehr nicht, 7. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gravity [3D Blu-ray] (Blu-ray)
Gute 3D- Effekte, aber Story unglaublich dünn und langweilig.
Schade um mein Geld.
Gibt entschieden unterhaltsamere Geschichten in diesem Genre.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tolle Bilder, magere Handlung, 28. Juli 2014
Von 
Harald S. (Kurpfalz / Bad.-Württemb.) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gravity (Amazon Instant Video)
Ich habe es leider verpasst, den Film im Kino im 3D-Format zu schauen. Ich denke, das hätte sich wirklich gelohnt und die 3D-Effekte hätten nochmal den Tick mehr gebracht, so daß der Gesamteindruck wirklich positiv gewesen wäre ...
Natürlich sind die Weltraum-"Außenaufnahmen" auch am heimischen Fernseher toll. Man hat wirklich den Eindruck, die Szenen wurden im freien Raum 600 km über der Erde gedreht. Es gibt auch viele packende Szenen. Aber letztendlich sind die guten Szenen zu wenig für einen abendfüllenden Spielfilm. Somit auch nur dürftige 87 Minuten Spielzeit, die noch dadurch gestreckt wurden, indem eine unnötige, minutenlange Traum-Szene eingearbeitet wurde. Etwas nervig ist, daß den ganzen Film durch gelabert wird - und zwar überwiegend wenig geistreiches Zeug. Vor allem Clooney nervt mit seinem schnoddrigen Geplapper.

FAZIT: Den Film kann man sich anschauen, insbesondere dann, wenn man Weltraum- und Raumfahrt-Fan ist. Die Aufnahmen und Szenen sind wirklich klasse. Für Nicht-Fans ist der Film sicher kein must-have.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Völlig überbewerteter 08/15-Hollywoodfilm, 13. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Gravity [3D Blu-ray] (Blu-ray)
Der Film, besonders in 3D auf Blu-Ray, ist ganz gut und bietet beste Unterhaltung. Für 90 Minuten ist man quasi Astronaut. Doch der Film bietet nichts Besonderes. Bis zuletzt wartete ich auf eine besondere Wendung oder Aussage des Films, aber es kam nichts. Im "Making-Of" deuten die Leute überall "Wiedergeburt" und anderen Schwachsinn in ganz normale Filmszenen. Sowas kann man bei jedem Film machen. Zu jeder Szene sagen, was es bedeuten könnte/solle, aber nicht wirklich tut. Beispiel: Nur, da Bullock z.B. in einer Szene in einer "Babyposition" (Embryo im Mutterleib) ist, entspricht das keiner (Wieder-) Geburt... Mit dieser Methode versuchen die Filmmacher im "Making Of" dem Film Anspruch und Niveau zu geben, den der Film einfach nicht hat. Der Film handelt bloß von Astronauten, deren Raumstation zerstört wird, sie versuchen in eine andere Raumstation und dann zur Erde zu fliehen. Mehr Handlung und Inhalt hat der Film nicht.

Fazit: Völlig überbewerteter 08/15-Hollywoodfilm, der bloß gutes 3D und äußerst wenig Aussage, Inhalt und Handlung bietet.
Technisch ist der Film natürlich super und für 90 Minuten wird man unterhalten. Doch es ist gerade KEIN anspruchsvoller Film und es gibt nahezu null Handlung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Habe mir einfach mehr versprochen, 9. Juli 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gravity (Amazon Instant Video)
Ich habe mir an einem Sonntagabend den Film über Amazon Instant Video gegönnt.
Ärgerlich ist, dass sehr viel Details verloren gehen, weil die Datensatzrate weit hinter einer Blu-Ray zurückbleibt.
Die Bilder waren bei diesem Spektakel aber trotzdem sehr beeindruckend und verdienen das Prädikat "sehenswert", aber die Film hat mich einfach nicht abgeholt. Ich glaube ich bin für diese Art von "Weltraumabentuer" einfach nicht gemacht.
Die Story ist dünn und zum Ende auch immer "unwahrscheinlicher".
Die Rolle von Sandra Bullock hat mich und meine Freundin mehr genervt, als dass ich mit ihr gefiebert habe.
So kann ich diesen Film wirklich nicht mehr als 3 Sterne geben. Denn für DEN Film des Jahres mit Oscarauszeichnungen habe ich an dieser Stelle einfach viel, viel mehr erwartet.
Sehenswert aber definitiv kein muss und für mich auch kein Film des Jahres.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


39 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Tricktechnikdemo mit aufdringlicher Musik und Möchtegernhandlung, 6. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Gravity [Blu-ray] (Blu-ray)
Erst vor Kurzem sah ich den low-budget-SciFi-Film "LOVE", der schon ähnlich dem genialen "MOON" von Isolation und Einsamkeit im Weltraum (auf dem Mond bei MOON) handelt.

Nur das man in LOVE noch einen Tick weiter gegangen ist, denn eine Rückkehr zur Erde ist aufgrund eines offenbar weltweit stattgefundenen Atomkrieges und der damit verbundenen unmöglichen "Abholung" des Astronauten auf der ISS endgültig.
In LOVE fühlt man die Isolation, die Todesangst, die Leere, den aufkommenden Verfall und Wahnsinn des Astronauten in der Einsamkeit mit jeder Filmminute wachsen.
Und das vor einer traumhaft schönen Erde im Hintergrund, die aber für ihn unerreicht bleibt.

JETZT dachte ich, wouw, bei den Vorschusslorbeeren, die GRAVITY bekommen hat, wird dieses Szenario nur noch besser dargestellt sein, sowohl tricktechnisch, also auch in der Handlung.

Die Tricktechnick ist aber das Einzige, was einem beim Verlassen des Kino's noch im Kopf verweilte.
Aber schnell gefolgt von einem "Naja, aber irgendwie ist ja heute mit Hochleistungscomputern eh alles möglich".

Was bleibt?
Die Musik? ..... Grauenhaft !!!

Da war doch von Leere, Geräuschlosigkeit mangels Luft und der damit überhaupt erst möglichen Übertragung von Schallwellen die Rede .... ja sogar im Vorspann des Filmes selber.

Ohne dem dämlichen permamenten Gedudel wäre der Film gleich 10x bedrückender und vielleicht deshalb sogar besser geworden.

Denn die Handlung, das Spiel der Darsteller und die vielen Logikfehler reißen den Film nicht in Richtung vergebener Oscars.

Logik ....
Da wird schon im Vorfeld und auch vom Regisseur vehement darauf hingewiesen, wie wichtig es war, den Film so realistisch zu inszenieren, wie nur irgend möglich.

Doch gerade in aufgezwungenen Schlüsselszenen bricht man plötzlich damit:
****SPOILER****
Beispiel: Während dem Sturzflug auf die ISS verheddert sich die Astronautin im Gewirr der Fallschirmseile einer defekten Sojus-Rettungskapsel. Da beide Astronauten aber noch zusammen mit einem Sicherungsseil verbunden sind, endet beider Bewegung dadurch völlig!
Plötzlich will ER sich aber von IHR und dem Halteseil lösen, damit wenigstens SIE noch eine Chance hat, in die ISS einsteigen zu können. Nach vollzogener Trennung schwebt ER davon.
Hmmmm .... also soviel Physikgrundwissen hat eigentlich Jeder, dass er von dieser Szene verstört und enttäuscht wird.
Denn eigentlich hätte schon der Ruck, den die verhedderten Fallschirmseile auf die beiden Astronauten ausübte, zu einer Umkehrbewegung zur ISS hin führen müssen.
Und selbst wenn nicht, BEIDE standen relativ zur ISS still, die Fluchtbewegung war nicht mehr vorhanden. Ein kurzer Ruck am Seil einer der Beiden hätte den Partner wieder in Sicherheit und beide Richtung ISS bewegt.
Wir sprechen hier vom schwerelosen Raum !!!!

Die uns gezeigte Szene erinnert aber mehr an Bergsteigerdramen (z.B. "Cliffhanger"), wo eine Selbstaufopferung unumgänglich scheint, um andere Leben zu retten. Aber diese Szenen spielen dann auch immer auf der Erde unter Schwerkraft....

Alle im Film vorkommenden Raumstationen, Hubble-Teleskop und nicht zuletzt der Raumschrott selber befinden sich in der Realität sehr weit entfernt von einander auf unterschiedlichen Bahnen und sehr unterschiedlichen Höhen.
Es ist also niemals möglich, mal eben von der einen auf die andere Station "umzusteigen".

Vergleich:
ISS pendelt zwischen 350-450km Höhe, Hubble-Teleskop über 550km, geostationäre Satelliten über 13.000km.
Und es muss ja der Schrott eines geostationären Satelliten gewesen sein, denn die ISS benötigt für eine Erdumrundung ca. 90min.
Da der Schrott alle 90min. wieder kehrte, muss er ja zwangsläufig an Ort und Stelle verharren, denn die ISS und die anderen Stationen bewegen sich ja mit dieser Geschwindigkeit.
Das würde aber im "low orbit", also in der tiefen Umlaufbahn um die Erde, niemals funktionieren, denn dann würden die Trümmerteile sehr schnell von der Erde angezogen und verglühen.

Umgekehrt könnte aber auch der Schrott doppelt so schnell sein, wie die ISS und bei gleicher Flugbahn diese von hinten alle 90min überholen.
Aber hier wäre die Fluchtgeschwindigkeit viel höher, als die Anziehungskraft der Erde, der Schrott würde einfach ins All hinaus driften.

So oder so ... technisch nur bedingt tauglich, die Physik im Film.
Bemerkenswert ist, dass bei belanglosen Kleinigkeiten sehr viel Wert auf Korrektheit gelegt wurde, der Film bei wichtigen Grundprinzipien oder Handlungseckpunkten schlichtweg versagt.

Mich stört es sehr, und ich habe nicht mal Physik studiert ;)

Von der deutschen mieserablen Tonpur auf der BR-Disc will ich jetzt granicht erst anfangen.
Der Film ist eh für die Tonne und ich schaue mir gerne nochmal 2001 und MOON und LOVE an und immer wieder und immer wieder .....
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Gravity
Gravity von Sandra Bullock (DVD - 2014)
EUR 6,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen