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48 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen tolle, romantisch-poetische Gefühlskomposition.
Erzählt wird die Geschichte von Amy, die nach einem Autounfall in
einer Großstadtgegend ihre (alleinerziehende?) Mutter verliert und nun bei ihrem vom Fliegen träumenden, naturliebenden Vater draußen in einer ländlich-idyllischen Dorfgegend leben soll.
Nur einige industrielle Naturvernichter hier, die den Frieden auf dem Lande...
Am 12. September 2002 veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nette Familienunterhaltung
Story (3)
Die Geschichte zerfällt für mich in zwei Teile. Zum einen gibt es da die wahre Geschichte mit den Leuten und ihren Leichtflugzeugen, die von Hand aufgezogene Wildgänse in ihr Winterquartier führen. Das ist dann auch der wirklich starke Teil des Filmes. Und dann gibt es die erfundene Geschichte drumherum, die für meinen Geschmack...
Vor 13 Monaten von Amadis veröffentlicht


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48 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen tolle, romantisch-poetische Gefühlskomposition., 12. September 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Amy und die Wildgänse [VHS] (Videokassette)
Erzählt wird die Geschichte von Amy, die nach einem Autounfall in
einer Großstadtgegend ihre (alleinerziehende?) Mutter verliert und nun bei ihrem vom Fliegen träumenden, naturliebenden Vater draußen in einer ländlich-idyllischen Dorfgegend leben soll.
Nur einige industrielle Naturvernichter hier, die den Frieden auf dem Lande stören.
Am Anfang noch verunsichert und scheu schaut sich Amy in ihrer neuen Heimat um. Als sie in einem nahegelegenen, gerade von industriellen abgeholzten Waldabschnitt ein verlassenes Nest von Wildgänsen findet,entdeckt sie darin junge, zurückgelassene Gänsewesen in ihren Eischalen - und sie entschließt sich, die neue Mutter der Gänseküken zu sein.
Zusammen mit ihren Gänsekindern findet sie einen Platz in der neuen Heimat, den es sich zu behaupten lohnt, und indem sie als Gänsemammi alles für ihre Kinder zu tun pflegt, lernt sie
selber fliegen.
Bis auf einige typisch amerikanische Standart-Familien-Dialoge, die recht albern wirken, gefällt mir der ganze Film sehr sehr gut: angenehm zurückhaltende Mensch-Momentaufnahmen, herrliche Landschaftsbilder, wunderbare Musik und wer sich mitreißen, läßt...
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nach einer wahren Begebenheit - emotional aufgepeppt für die ganze Familie, 14. April 2008
Von 
Stephan Seither (Berg / Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Die in Neuseeland lebende 14jährige Amy wurde gerade erst, als Augenzeugin,
mit dem tragischen Unfalltod ihrer alleinerziehenden Mutter konfrontiert,
da holt sie auch schon ihr in Kanada lebender Vater zu sich... - gehen
Vater und Tochter zu Beginn noch auf Distanz, findet die kleine Familie
bald, ausgelöst durch einen Zufallsfund der Tochter, zueinander - Amy hat
in der Wildnis ein verlassenes Nest mit Gänseeiern gefunden - diese brütet
sie zunächst heimlich aus, zieht die Gänseküken dann jedoch mit
Unterstützung ihres Vaters auf - bleibt allein die Frage offen, wohin mit
den Vögeln, wenn diese alt genug sind alleine für sich zu sorgen...?

Eine neue Heimat könnten die in Kanada aufgewachsenen Zugvögel z.B. tief im
Süden der USA finden - dort steht ein Vogelschutzgebiet auf der Kippe, die
Regierung will es, aus Mangel an tierischen Wintergästen, einem Baukonzern
überlassen - es sei denn, dass sich bis zum Ablauf einer gesetzten Frist
Neuzugäng einfinden - Amy und deren Vater trainieren mit den Vögeln - ihr
Entschluss steht fest - man möchte das liebgewonnene Federvieh, mit Hilfe
zweier Ultraleichtflugzeuge, quer über den amerikanischen Kontinent, in die
neue Heimat eskortieren....

"Amy und die Wildgänse" - ein Spielflim mit "Augenwassergarantie" !!! OHNE
JEDEN ZWEIFEL 5 Sterne....

Das ebenfalls sehenswerte Bonusmaterial der DVD bietet Gelegenheit, dem
eigentlichen Lieferanten der Filmidee über die Schulter zu schauen - der
kanadische Erfinder, William Lishman, hatte nämlich einst das hier
verfilmte "Zugvogelprojekt" erdacht und umgesetzt - von Hand aufgezogenen
Kanadagänse wurden von Lishman per Ultraleichtflugzeug nach Süden geführt.

Wem dieser US-Spielfilm gefallen hat, wer sich fürs Vogelthema erwärmen
konnte, sollte unbedingt den französischen Dokumentarfilm "Nomaden der
Lüfte", aus dem Jahr 2001, anschauen, dort erleben Sie über 98 Minuten
hinweg die absolute Vogelperspektive, während dieser großartigen Doku wird
kaum gesprochen, es dominieren die wundervollen Aufnahmen
unterschiedlichster Vogelarten und Landschaften, auch bei der französischen
Produktion wurde u.a. aus einem Ultraleichtflugzeug heraus gefilmt,
sozusagen auf "Schnabelhöhe" ist ein wundervoller Dokumentarfilm entstanden
- unterlegt mit harmonischen Klängen, komponiert von Bruno Coulais -
welcher bekannte Beiträge zur Filmmusik für "Die Kinder des Monsieur
Mathieu" geliefert hat.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fly away home, 28. Februar 2009
Von 
Dr. R. Manthey - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach dem Unfalltod ihrer Mutter in Neuseeland wird Amy von ihrem Vater auf seine Farm nach Kanada geholt, wo er als exzentrischer Künstler und Erfinder zusammen mit seiner neuen Freundin lebt und arbeitet. Amy fühlt sich verlassen und besitzt keine emotionale Bindung zu ihrem leicht chaotischen Vater. Durch einen Zufall entdeckt sie verlassene Gelege von Wildgänsen. Sie baut sich einen primitiven Brutkasten, die Gänschen schlüpfen und sind nun auf Amy geprägt.

Doch Amy kann sie nicht in den Süden geleiten, wohin sie im Herbst eigentlich fliegen müssen. Der Film führt uns mit wunderbaren Aufnahmen durch eine Geschichte, die auf der Autobiografie von William Lishman basiert, dem es 1993 erstmals gelang 19 Kanadagänse mit einem Ultraleichtflugzeug in den Süden zu führen.

In der Rolle der Amy sehen wir Oscar-Preisträgerin Anna Paquin. Sie spielt auch diese Rolle hinreißend.

Fazit.
Dies ist ein wunderschöner Familienfilm, der durch einmalige Flugaufnahmen besticht. Wieder einmal sehen wir einen Beweis dafür, dass zwischen Mensch und Tier eine tiefe Verbundenheit besteht, wenn man sie nur zuläßt. Das etwas dick aufgetragene Ende und die manchmal holprige Erzählweise stören wegen der großen Gefühle und der schönen Bilder nicht wirklich. Sehenswert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nette Familienunterhaltung, 28. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Amy und die Wildgänse [Blu-ray] (Blu-ray)
Story (3)
Die Geschichte zerfällt für mich in zwei Teile. Zum einen gibt es da die wahre Geschichte mit den Leuten und ihren Leichtflugzeugen, die von Hand aufgezogene Wildgänse in ihr Winterquartier führen. Das ist dann auch der wirklich starke Teil des Filmes. Und dann gibt es die erfundene Geschichte drumherum, die für meinen Geschmack etwas zu konstruiert wirkt und auch schauspielerisch nicht voll zu überzeugen vermag. Etwas aufgewogen wird dieser schwächere Teil durch die grandiosen Landschaftsaufnahmen und die wirklich gute Filmmusik.
Alles in Allem eine unterhaltsame Geschichte mit Botschaft und etwas rührseligen Entgleisungen...

Bild (3)
Das Bildseitenformat liegt in1.85:1 (16:9) vor.
Die Bildqualität ist ausgesprochen inkonsistent. Der Wechsel von hervorragenden Close-Ups zu eben so unscharfen Nahaufnahmen vor allem bei Innenaufnahmen hinterlassen einen eher zwiespältigen Eindruck. Auch die Landschaftsaufnahmen wirken zuweilen recht weich mit wenig Tiefe und Kontrast. Die Farben an sich wären angenehm und natürlich und auch der Schwarzwert ist ok. Ein richtiges HD-Feeling kommt aber leider nur sehr selten auf.

Ton (4)
Das Tonformat liegt in Dolby TrueHD 5.1 vor.
Allgemein ist die Tonabmischung eher etwas Frontlastig. Es gibt aber immer wieder eine recht gut gemachte Geräuschkulisse auf den Surround-Lautsprechern zu hören. So ist beispielsweise Regen oder Motorenlärm auf den Surrounds zu hören, was eine gute Räumlichkeit bewirkt. Die Dialoge sind sehr gut zu verstehen und die Tonbalance ist ebenfalls sehr gut. Im Bassbereich wird zuweilen etwas stark aufgetragen, kommt aber sehr selten vor.

Extras (3)
Interessieren mich nicht. Es gibt ein Wende-Cover!

Fazit: Auch wenn der Streifen für meinen Geschmack auch etwas zu rührselig und zuweilen eng an der Grenze zum Kitsch operiert, wirkt der Film insgesamt aber sehr unterhaltsam und kurzweilig. Für einen netten Familien-Filmabend also sehr gut geeignet. Kann man sich ansehen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Warum sollte irgendjemand denn diese prächtigen Vögel abschießen und essen wollen?", 14. September 2013
Die 14-jährige Amy verliert bei einem Autounfall ihre Mutter und muss von Neuseeland zu ihrem Vater, den sie seit Jahren nicht gesehen hat, nach Kanada ziehen. Die Beziehung zwischen dem chaotischen Künstler und Erfinder und seiner Tochter bleibt zuerst kühl. Dann entdeckt Amy im nahegelegenen Waldgebiet einige verwaiste Gänseeier, sammelt sie vorsichtig ein und improvisiert in der alten Scheune ihres Vaters eine Brutstation. Als die Kleinen geschlüpft sind, wird Amy zur Gänsemama - sie muss ihnen alles beibringen: essen, schwimmen - und schließlich fliegen. Und natürlich erhalten alle Gänsebabys einen Namen von ihrer Gänsemama. Das Verhältnis von Tochter und Vater verbessert sich, als sie einen Plan schmieden müssen, wie sie die Gänse dazu bekommen, die Reise in ihr Winterquartier zu machen. Fieberhaft arbeiten Vater Tom, dessen Bruder und ein weiterer flugzeugbegeisterter Freund an der Umsetzung, wobei es zu einigen ungemütlichen Landungen kommt. Schließlich verkauft Tom eine seiner Erfindungen, um für Amy ein sicheres Ultraleichtflugzeug kaufen zu können, da sie erkennen, dass die Gänseschar ausschließlich ihr folgt. Denn, wie Tom formuliert: "Sie prägen sich die Landschaft auf dem Weg nach Süden dadurch ein, dass sie hinter ihren Eltern her fliegen und dann, im Frühling darauf, kommen sie auf demselben Weg zurück."

Amy und ihr Vater haben nicht nur mit den Fluggeräten, sondern auch mit dem Sheriff der kleinen Gemeinde zu kämpfen - der will den Gänsen am liebsten die Flügel stutzen um sie flugunfähig zu machen und droht damit, die Tiere zu konfiszieren, wenn sie doch fliegen sollten. Eine spannende Befreiungsaktion findet dann auch noch statt und schließlich kann der große Flug beginnen - mit einigen Turbulenzen, aber einem glücklichen Ende. Neben humorvollen Elementen wie der ungeplanten Landung auf einem Militärstützpunkt klingen auch ernste Töne an. Bei einer Zwischenstation kommt es zur Begegnung mit Jägern. Den großen Rahmen des Films bildet die Zerstörung von Natur und Umwelt - Brutgebiete und Winterquartiere von Zugvögeln werden zunehmend von Menschen beansprucht und zerstört. Am Ende haben es alle 16 Gänse nach Florida geschafft - und im nächsten Frühling versammeln sie sich wieder im Garten von Amy und Tom.

Die Extras sind ebenfalls sehenswert - die Filmcrew beschreibt die Arbeit mit den Vögeln und wie die Idee zum Film entstand. Der Film basiert auf der Lebensgeschichte von Bill Lishman, der zusammen mit Joe Duff und William Salden gezeigt hat, dass Vögel mit Anleitung durch Menschen neue und sichere Flugrouten lernen können. Freunde von "Nomaden der Lüfte" werden sicher auch an diesem Film Gefallen finden - und umgekehrt.

(Das titelgebende Zitat hört man, von einer Frauenstimme aus dem Off gesprochen, während der Reise der menschlichen Gänseeltern und ihren Gänsen. Die ist von den Medien nämlich nicht unbemerkt geblieben und entlang der Flugroute finden sich überall Fans des Vater-Tochter-Gänse-Projekts ein.)
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen I'll go 10000 miles or more..., 22. Januar 2013
"Amy und die Wildgänse" ist ein Film, der mich als Kind jedes Mal zum Heulen gebracht hat. Mittlerweile tut er es nur noch fast :)

Die Geschichte der dreizehnjährigen Außenseiterin Amy, die nach dem Tod ihrer Mutter und ihrem Umzug von Australien nach Kanada verständlicherweise am Boden zerstört ist und die mit der Aufzucht von Kanadagänsen wieder ins Leben zurückfindet, ist wunderbar erzählt, atmosphärisch und emotional, ohne kitschig oder melodramatisch zu werden.
Die Schauspieler – besonders die Hauptdarsteller – sind toll gewählt: Protagonistin Amy wird von Anna Paquin dargestellt, einem sehr natürlich, fast etwas burschikos wirkendem Mädchen, das so alltäglich wirkt, als könnte man es kennen. Ich bin sehr glücklich, dass man für die Rolle kein zartes Püppchen gewählt hat. Paquins Blick ist entschlossen, ihre Statur gesund, sie hat ein ausdrucksstarkes Gesicht. Ihr Vater wird von Jeff Daniels gespielt, der die Rolle des exzentrischen Künstlers mit seinem wirren Haar und seinem Dreitagebart einfach wunderbar darstellt.

Eine besondere Erwähnung verdient die Subtilität, mit der die Filmemacher ans Werk gegangen sind: So ist die Anfangssequenz kurz und ohne Dialoge, aber die nächtliche Autofahrt durch die große Stadt stellt einen unglaublichen Kontrast zur wilden, lichtdurchfluteten Natur Kanadas dar, die Amy nach dem Autounfall, der im Intro ihre Mutter tötet, erwartet.
Diese übrigens wird während des Films mit wenig mehr als einer kurzen Erinnerung und beiläufigen Tätigkeiten Amys und einem einzigen Lied charakterisiert: "10 000 Miles" von Mary Chapin Carpenter, zugleich das Titellied des Films, und ich könnte mir keines denken, das besser passt. Die Implikation ist, dass im Film Amys Mutter, eine berühmte Sängerin, dieses Lied aufgenommen hat. Dass sie Sängerin war, weiß man nur durch einige Dinge, die Amy nebenher tut, wie mit einer CD-Hülle zu spielen oder sich schicke Kleidung ihrer Mutter anzuziehen, wohl Bühnenoutfits.
Umso kraftvoller dann das Erkennen (welches bei mir einige Jahre gedauert hat ;)), wenn die dreizehnjährige Amy ganz allein, weit weg von daheim und ihrem Vater, der ihr noch sagte, ihre Mutter sei bei ihr, in ihr und den Gänsen, in ihrem Ultraleichtflieger an der Küste entlang fliegt, gefolgt von ihren Gänsen, auf der Mission, diese in den Süden zu bringen und dabei ein Naturschutzgebiet vor der Bebauung zu retten, und eine weiche, aber kraftvolle Frauenstimme intoniert: "Die Felsen mögen schmelzen und die Meere brennen, wenn ich nicht wiederkehre..."

Der Film weckt großartige Emotionen ohne große Action – nichts geht plötzlich in Flammen auf, nichts explodiert, niemand zieht eine Pistole und zielt dramatisch, man liefert sich keine Verfolgungsjagden im Auto. "Amy und die Wildgänse" braucht solche dramatischen Mittel nicht, um seine Wirkung zu erzielen.
Dass er traurig und rührend sein kann, sagte ich schon. Es gibt jedoch auch spannende Szenen, wenn etwa Amy und ihr Vater die gefangen genommenen Gänse befreien und mit ihnen wegfliegen, während ihr Onkel den zuständigen Wachtmeister ablenkt. Der Film hat zudem einen schönen, subtilen Humor, weder kindisch noch vulgär, so beispielsweise, als Amy und ihr Vater auf dem Flug unwissentlich auf einem Militärstützpunkt landen und verhaftet werden und die Offiziere daraufhin verzückt mit den Gänsen spielen.
Die Vögel selbst sind ebenfalls schön realistisch dargestellt. Sie legen niemals plötzlich überraschend menschliche Verhaltensweisen an den Tag, sondern benehmen sich wie ganz normale Gänse. Sie folgen Amy und allein Amy, weil sie sich vogeltypisch auf sie geprägt haben und sie als Mutter ansehen, sie lernen von ihr, was man frisst und sie brauchen auch Hilfe dabei, den richtigen Weg auf dem Flug in den Süden zu finden. Trotz dieser Darstellung treten sie niemals in den Hintergrund.
(Ich muss zugeben, dass diese Rezension eventuell nicht so ganz objektiv ist. Durch meine Liebe zu allem, was fliegt, bin ich natürlich vorbelastet.)

Überhaupt ist der Naturalismus etwas, was man dem Film insgesamt sehr zugute halten kann. "Kollege Computer" wurde kaum bis gar nicht in Anspruch genommen, so sind etwa die Aufnahmen aus der Vogelperspektive, in der die Gänse V-Aufstellung beziehen und Amys Flugzeug folgen, tatsächlich auch so entstanden. Die kraftvollen Farben und das goldene Licht, die den Film durchziehen und so wunderbar die urtümliche Schönheit von Kanadas ländlicher Natur unterstreichen, geben der (ebenfalls nicht aufs Aug gedrückten) Umweltschutzthematik zusätzliche Prägnanz.

Der einzige Kritikpunkt, wenn man es überhaupt so nennen kann, ist, dass der originale und so bezaubernde Titel "Fly Away Home" nicht treffender übersetzt worden ist.

Ein Kinderfilmklassiker, den man gesehen haben sollte!
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5.0 von 5 Sternen Klassiker, 26. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Netter, gut gemachter Film mit hohem Unterhaltungswert auch für Kinder. In Abständen immer wieder gern gesehen. Fast schon ein Klassiker.
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5.0 von 5 Sternen Super Film, 18. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Amy und die Wildgänse (Amazon Instant Video)
Zwei Jungs, 12 Jahre, wollten Avengers sehen. Vater schlug Amy und die Wildgänse vor. Protest und lange Gesichter. Aber Avengers kam nicht in Frage, weil zu lang. Und ... Am Ende zwei begeisterte Jungs und ein ebenso begeisterter Vater. Toller Film, der auch mit Aktion-Krachern mithalten kann.
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5.0 von 5 Sternen Amy und die Wildgänse, 15. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Sehr unterhaltsamer und spannender Film
fesselt mich immer wieder und auch die Enkel schauen interessiert zu
tolle Aufnahmen
toll gemacht...
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5.0 von 5 Sternen "…Rocks May Melt…Seas May Burn…" – Fly Away Home on BLU RAY, 16. Mai 2014
It begins in New Zealand with windscreen wipers washing away rain. A mother in her mid thirties is driving her 13-year old daughter home at night to Pukekohe. Amy Alden (Anna Paquin) is listening to music on her headphones - smiling lovingly at her cool mum who looks over at her spirited girl with pride. But as a beautiful and inspirational piano theme plays ("10,000 Miles" by Mary Chapin Carpenter – a Robbie Burns poem put to music) – a truck approaches just when Mummy is taking an ill-timed mobile phonecall. She swerves fast to avoid the oncoming juggernaut but flips the car in doing so. It rolls to a shattered stand still – paramedics pull only the injured Amy from the wreckage. Her father Thomas then comes all the way from Ontario to bring his traumatized daughter home (they parted when she was three).

Thomas Alden (Jeff Daniels) is an upbeat force – a self-made man – a Canadian dreamer, sculptor and madcap inventor – obsessed with flight, hang gliders and ultralight trikes (he’s even built an exact replica of the Moon Lander in his barn because the Earth no longer has one). And where Dad lives is beautiful – rural woodland and rolling hills surrounds his farmstead. But developers covet the land and one-day after bulldozers have illegally knocked down trees and natural habitat – Amy is out surveying the carnage. She spots a batch of goose eggs thrown by the dozers that haven’t hatched yet. Gathering all 16 in a pouch – she carefully places them in a disused cabinet in the hay barn – using straw as a bed and her mother’s old clothes as wraps. To keep them warm in the closed wooden drawer - she steals one of Dad’s old mobile lamps (when he’s not looking) and then hops the yellow bus to school. Busy sculpting a commission of a bronze Dragon – Dad hasn’t noticed the deep bond that’s going on in the barn. But then they hatch into goslings and soon the little fuzzballs are all over the kitchen table squawking, eating, pooping and following Amy wherever she goes.

As they grow – Dad realizes he’s at sea with those gorgeous but needy creatures – so he seeks advise. A local sheriff who knows something of their habits comes calling and explains. 'Imprinting' means that Canadian Wild Geese will follow anything and anyone they see after their born and presume them to be their mother. They migrate South each year come late Fall to the wetlands for warmth and abundant food (as they’ve done for millennium). Their mother will show them the way and they’ll return in the spring to the exact same spot. Unfortunately as per the law – domestic birds must have their wings clipped so they don’t fly away. But when Glen tries to engage in the act of 'pining' as per Ordinance 9314 – Amy goes berserk and hits him with a frying pan.

Dad, his lovely girlfriend Susan (Dana Delany), the recently arrived brainbox Uncle Dave (Terry Kinney) and local mechanical help Barry (Holter Graham) all now collude. Inventor Thomas realizes that as the geese fly at 31 miles per hour and view Amy as their mother – they could theoretically follow her in a specially modified ultralight. So the building of small planes and the imprint training of the geese begin in earnest for the arduous marathon ahead. Soon the Canadian media and even the military at Niagara Air Force Base become involved as the now 14-year old Amy engages in her epic 5000-mile flight home with Igor (one who has difficulty flying), chaperone Dad in a second ultralight trailing behind and the other 15 birds flying alongside "Mama Goose". They become a cause celebre and Amy an environmental hero…

It’s hardly surprising that Caleb Deschanel won the Oscar for cinematography – because "Fly Away Home" is a looker to say the least. As you can imagine the up close and personal shots of hatching chicks and fluffy mites would melt a heart of stone. Fully extended wingspans of gracious birds landing in slow motion on spring ponds, glorious Canadian dawns as Dad tries out his latest whacko flying machine, aerial shots that look down on Amy’s imitation goose ultralight with Autumn coloured terrain below as her trusting flock accompany her home – gorgeous stuff. Even a memory of Mum pushing Amy on the swing in the barn is beautifully rendered.

The American 2009 BLU RAY (Barcode 0433962955346) is REGION ABC (Region Free) so no compatibility issues for any buyers. The picture is fabulous and combined with Mark Isham’s sweeping score – the effect is magical in a truly cinematic way. It’s defaulted to 1.85:1 - Full Screen Aspect Ratio - giving you the full visual whack. The Audio offers English, French and Spanish Dolby TrueHD 5.1 while the Extras include pieces on the autobiography of Bill Lishman (who actually did fly with geese in his tiny biplane), interviews with the principal actors and Californian Director Carroll Ballard discussing how he worked with Robert Rodat and Vince McKewin on the adapted screenplay. It’s pleasingly indepth and newly informative – even after you’ve watched the film.

But this would all amount to naught if the movie didn’t work on a deeply parental level – and "Fly Away Home" does. I saw this at the cinema and there were mums and dads clutching their kids and bawling like big girl’s blouses. By the time Mary Chapin Carpenter’s stunning musical rendition of “10,000 Miles” returns (it’s on her 1998 hits CD "Party Doll And Other Favorites") as Amy nears her destination with thousands waiting anxiously for her to appear on the horizon – resistance is utterly futile (lyrics from it title this review). I’ve seen family films get to the parents before - "Wall-E", "Despicable Me" and even Disney's remake of "The Parent Trap" – but never quite like this.

"You've been a friend to me…" Mary Chapin Carpenter sings.

Buy this gorgeous family movie on BLU RAY (where it deserves to be) and find out why it’s lovely story of redemption has touched the hearts of millions…
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Amy und die Wildgänse
Amy und die Wildgänse von Carroll Ballard
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