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am 12. September 2002
Erzählt wird die Geschichte von Amy, die nach einem Autounfall in
einer Großstadtgegend ihre (alleinerziehende?) Mutter verliert und nun bei ihrem vom Fliegen träumenden, naturliebenden Vater draußen in einer ländlich-idyllischen Dorfgegend leben soll.
Nur einige industrielle Naturvernichter hier, die den Frieden auf dem Lande stören.
Am Anfang noch verunsichert und scheu schaut sich Amy in ihrer neuen Heimat um. Als sie in einem nahegelegenen, gerade von industriellen abgeholzten Waldabschnitt ein verlassenes Nest von Wildgänsen findet,entdeckt sie darin junge, zurückgelassene Gänsewesen in ihren Eischalen - und sie entschließt sich, die neue Mutter der Gänseküken zu sein.
Zusammen mit ihren Gänsekindern findet sie einen Platz in der neuen Heimat, den es sich zu behaupten lohnt, und indem sie als Gänsemammi alles für ihre Kinder zu tun pflegt, lernt sie
selber fliegen.
Bis auf einige typisch amerikanische Standart-Familien-Dialoge, die recht albern wirken, gefällt mir der ganze Film sehr sehr gut: angenehm zurückhaltende Mensch-Momentaufnahmen, herrliche Landschaftsbilder, wunderbare Musik und wer sich mitreißen, läßt...
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Nach dem Unfalltod ihrer Mutter in Neuseeland wird Amy von ihrem Vater auf seine Farm nach Kanada geholt, wo er als exzentrischer Künstler und Erfinder zusammen mit seiner neuen Freundin lebt und arbeitet. Amy fühlt sich verlassen und besitzt keine emotionale Bindung zu ihrem leicht chaotischen Vater. Durch einen Zufall entdeckt sie verlassene Gelege von Wildgänsen. Sie baut sich einen primitiven Brutkasten, die Gänschen schlüpfen und sind nun auf Amy geprägt.

Doch Amy kann sie nicht in den Süden geleiten, wohin sie im Herbst eigentlich fliegen müssen. Der Film führt uns mit wunderbaren Aufnahmen durch eine Geschichte, die auf der Autobiografie von William Lishman basiert, dem es 1993 erstmals gelang 19 Kanadagänse mit einem Ultraleichtflugzeug in den Süden zu führen.

In der Rolle der Amy sehen wir Oscar-Preisträgerin Anna Paquin. Sie spielt auch diese Rolle hinreißend.

Fazit.
Dies ist ein wunderschöner Familienfilm, der durch einmalige Flugaufnahmen besticht. Wieder einmal sehen wir einen Beweis dafür, dass zwischen Mensch und Tier eine tiefe Verbundenheit besteht, wenn man sie nur zuläßt. Das etwas dick aufgetragene Ende und die manchmal holprige Erzählweise stören wegen der großen Gefühle und der schönen Bilder nicht wirklich. Sehenswert.
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Die in Neuseeland lebende 14jährige Amy wurde gerade erst, als Augenzeugin,
mit dem tragischen Unfalltod ihrer alleinerziehenden Mutter konfrontiert,
da holt sie auch schon ihr in Kanada lebender Vater zu sich... - gehen
Vater und Tochter zu Beginn noch auf Distanz, findet die kleine Familie
bald, ausgelöst durch einen Zufallsfund der Tochter, zueinander - Amy hat
in der Wildnis ein verlassenes Nest mit Gänseeiern gefunden - diese brütet
sie zunächst heimlich aus, zieht die Gänseküken dann jedoch mit
Unterstützung ihres Vaters auf - bleibt allein die Frage offen, wohin mit
den Vögeln, wenn diese alt genug sind alleine für sich zu sorgen...?

Eine neue Heimat könnten die in Kanada aufgewachsenen Zugvögel z.B. tief im
Süden der USA finden - dort steht ein Vogelschutzgebiet auf der Kippe, die
Regierung will es, aus Mangel an tierischen Wintergästen, einem Baukonzern
überlassen - es sei denn, dass sich bis zum Ablauf einer gesetzten Frist
Neuzugäng einfinden - Amy und deren Vater trainieren mit den Vögeln - ihr
Entschluss steht fest - man möchte das liebgewonnene Federvieh, mit Hilfe
zweier Ultraleichtflugzeuge, quer über den amerikanischen Kontinent, in die
neue Heimat eskortieren....

"Amy und die Wildgänse" - ein Spielflim mit "Augenwassergarantie" !!! OHNE
JEDEN ZWEIFEL 5 Sterne....

Das ebenfalls sehenswerte Bonusmaterial der DVD bietet Gelegenheit, dem
eigentlichen Lieferanten der Filmidee über die Schulter zu schauen - der
kanadische Erfinder, William Lishman, hatte nämlich einst das hier
verfilmte "Zugvogelprojekt" erdacht und umgesetzt - von Hand aufgezogenen
Kanadagänse wurden von Lishman per Ultraleichtflugzeug nach Süden geführt.

Wem dieser US-Spielfilm gefallen hat, wer sich fürs Vogelthema erwärmen
konnte, sollte unbedingt den französischen Dokumentarfilm "Nomaden der
Lüfte", aus dem Jahr 2001, anschauen, dort erleben Sie über 98 Minuten
hinweg die absolute Vogelperspektive, während dieser großartigen Doku wird
kaum gesprochen, es dominieren die wundervollen Aufnahmen
unterschiedlichster Vogelarten und Landschaften, auch bei der französischen
Produktion wurde u.a. aus einem Ultraleichtflugzeug heraus gefilmt,
sozusagen auf "Schnabelhöhe" ist ein wundervoller Dokumentarfilm entstanden
- unterlegt mit harmonischen Klängen, komponiert von Bruno Coulais -
welcher bekannte Beiträge zur Filmmusik für "Die Kinder des Monsieur
Mathieu" geliefert hat.
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am 28. Juli 2013
Story (3)
Die Geschichte zerfällt für mich in zwei Teile. Zum einen gibt es da die wahre Geschichte mit den Leuten und ihren Leichtflugzeugen, die von Hand aufgezogene Wildgänse in ihr Winterquartier führen. Das ist dann auch der wirklich starke Teil des Filmes. Und dann gibt es die erfundene Geschichte drumherum, die für meinen Geschmack etwas zu konstruiert wirkt und auch schauspielerisch nicht voll zu überzeugen vermag. Etwas aufgewogen wird dieser schwächere Teil durch die grandiosen Landschaftsaufnahmen und die wirklich gute Filmmusik.
Alles in Allem eine unterhaltsame Geschichte mit Botschaft und etwas rührseligen Entgleisungen...

Bild (3)
Das Bildseitenformat liegt in1.85:1 (16:9) vor.
Die Bildqualität ist ausgesprochen inkonsistent. Der Wechsel von hervorragenden Close-Ups zu eben so unscharfen Nahaufnahmen vor allem bei Innenaufnahmen hinterlassen einen eher zwiespältigen Eindruck. Auch die Landschaftsaufnahmen wirken zuweilen recht weich mit wenig Tiefe und Kontrast. Die Farben an sich wären angenehm und natürlich und auch der Schwarzwert ist ok. Ein richtiges HD-Feeling kommt aber leider nur sehr selten auf.

Ton (4)
Das Tonformat liegt in Dolby TrueHD 5.1 vor.
Allgemein ist die Tonabmischung eher etwas Frontlastig. Es gibt aber immer wieder eine recht gut gemachte Geräuschkulisse auf den Surround-Lautsprechern zu hören. So ist beispielsweise Regen oder Motorenlärm auf den Surrounds zu hören, was eine gute Räumlichkeit bewirkt. Die Dialoge sind sehr gut zu verstehen und die Tonbalance ist ebenfalls sehr gut. Im Bassbereich wird zuweilen etwas stark aufgetragen, kommt aber sehr selten vor.

Extras (3)
Interessieren mich nicht. Es gibt ein Wende-Cover!

Fazit: Auch wenn der Streifen für meinen Geschmack auch etwas zu rührselig und zuweilen eng an der Grenze zum Kitsch operiert, wirkt der Film insgesamt aber sehr unterhaltsam und kurzweilig. Für einen netten Familien-Filmabend also sehr gut geeignet. Kann man sich ansehen.
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am 3. April 2016
Wichtiger könnte ein Filmerlebnis, das Kinder und Erwachsene bildet, kaum sein. Der Film ist schön, dramatisch, traurig, spannend und realistisch. Ein Meisterwerk für jung und alt. Kaufen Sie Ihren Kindern diesen Film, bevor sie auf Super-RTL verblöden.
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am 14. September 2013
Die 14-jährige Amy verliert bei einem Autounfall ihre Mutter und muss von Neuseeland zu ihrem Vater, den sie seit Jahren nicht gesehen hat, nach Kanada ziehen. Die Beziehung zwischen dem chaotischen Künstler und Erfinder und seiner Tochter bleibt zuerst kühl. Dann entdeckt Amy im nahegelegenen Waldgebiet einige verwaiste Gänseeier, sammelt sie vorsichtig ein und improvisiert in der alten Scheune ihres Vaters eine Brutstation. Als die Kleinen geschlüpft sind, wird Amy zur Gänsemama - sie muss ihnen alles beibringen: essen, schwimmen - und schließlich fliegen. Und natürlich erhalten alle Gänsebabys einen Namen von ihrer Gänsemama. Das Verhältnis von Tochter und Vater verbessert sich, als sie einen Plan schmieden müssen, wie sie die Gänse dazu bekommen, die Reise in ihr Winterquartier zu machen. Fieberhaft arbeiten Vater Tom, dessen Bruder und ein weiterer flugzeugbegeisterter Freund an der Umsetzung, wobei es zu einigen ungemütlichen Landungen kommt. Schließlich verkauft Tom eine seiner Erfindungen, um für Amy ein sicheres Ultraleichtflugzeug kaufen zu können, da sie erkennen, dass die Gänseschar ausschließlich ihr folgt. Denn, wie Tom formuliert: "Sie prägen sich die Landschaft auf dem Weg nach Süden dadurch ein, dass sie hinter ihren Eltern her fliegen und dann, im Frühling darauf, kommen sie auf demselben Weg zurück."

Amy und ihr Vater haben nicht nur mit den Fluggeräten, sondern auch mit dem Sheriff der kleinen Gemeinde zu kämpfen - der will den Gänsen am liebsten die Flügel stutzen um sie flugunfähig zu machen und droht damit, die Tiere zu konfiszieren, wenn sie doch fliegen sollten. Eine spannende Befreiungsaktion findet dann auch noch statt und schließlich kann der große Flug beginnen - mit einigen Turbulenzen, aber einem glücklichen Ende. Neben humorvollen Elementen wie der ungeplanten Landung auf einem Militärstützpunkt klingen auch ernste Töne an. Bei einer Zwischenstation kommt es zur Begegnung mit Jägern. Den großen Rahmen des Films bildet die Zerstörung von Natur und Umwelt - Brutgebiete und Winterquartiere von Zugvögeln werden zunehmend von Menschen beansprucht und zerstört. Am Ende haben es alle 16 Gänse nach Florida geschafft - und im nächsten Frühling versammeln sie sich wieder im Garten von Amy und Tom.

Die Extras sind ebenfalls sehenswert - die Filmcrew beschreibt die Arbeit mit den Vögeln und wie die Idee zum Film entstand. Der Film basiert auf der Lebensgeschichte von Bill Lishman, der zusammen mit Joe Duff und William Salden gezeigt hat, dass Vögel mit Anleitung durch Menschen neue und sichere Flugrouten lernen können. Freunde von "Nomaden der Lüfte" werden sicher auch an diesem Film Gefallen finden - und umgekehrt.

(Das titelgebende Zitat hört man, von einer Frauenstimme aus dem Off gesprochen, während der Reise der menschlichen Gänseeltern und ihren Gänsen. Die ist von den Medien nämlich nicht unbemerkt geblieben und entlang der Flugroute finden sich überall Fans des Vater-Tochter-Gänse-Projekts ein.)
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am 13. November 2011
Die 14-jährige Amy verliert gleich zu beginn ihre Mutter bei einem Verkehrsunfall, und zieht daraufhin zu ihrem etwas "verrückten", aber erfinderisch absolut genialen Vater nach Kanada. In der neuen Welt angekommen, sieht sie sich nicht nur täglich mit dem Erfindungsgeist ihres Vaters konfrontiert, sondern auch mit dessen neuer Lebensgefährtin. Um die große Trauer über den Verlust ihre Mutter zu bewältigen, zieht sie sich sehr gerne in die Felder und in das angrenzende Waldstück zurück, das gerade vom Abriss bedroht ist. Dort findet sie eines Tages ein verlassenes Wildgänsenest mit Eiern. Da die Wildgänse von der Flurbereinigung genauso bedroht sind wie der Wald, nimmt sie die Eier mit nach Hause und bringt sie in die dortige Scheune, wo sie mit sehr viel Mühe die Schublade einer alten Kommode mit warmen Decken und Tüchern in einen Inkubator verwandelt.

Wenig später schlüpfen, mit sensationellen Nahaufnahmen gefilmt, die Kücken nacheinander aus den Eiern. Nur die Filmemacher selbst wissen wie viel Zeit das Filmen dieser Szene in Anspruch genommen hat. Genau an diesem Tag schläft Amy zusammen mit den gerade geschlüpften Kücken ein. Fortan betrachteten die Wildgänse Amy als ihre Mutter. Auf ganz rührende Art und Weise kümmert sich das Mädchen fortan um ihre kleinen Freunde und bringt ihnen alles bei, was sie zum Leben brauchen.

Da die Wildgänse im Winter generell gegen Sünden fliegen, aber die Leitgans dafür fehlt, kommt Amys erfinderischer Vater auf eine total verrückte Idee, die diesen Film, auch aufgrund seiner wahren Gegebenheit, zu einem unverzichtbaren Fernsehhighlight in jeder gesunden Familie macht.
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am 22. Januar 2013
"Amy und die Wildgänse" ist ein Film, der mich als Kind jedes Mal zum Heulen gebracht hat. Mittlerweile tut er es nur noch fast :)

Die Geschichte der dreizehnjährigen Außenseiterin Amy, die nach dem Tod ihrer Mutter und ihrem Umzug von Australien nach Kanada verständlicherweise am Boden zerstört ist und die mit der Aufzucht von Kanadagänsen wieder ins Leben zurückfindet, ist wunderbar erzählt, atmosphärisch und emotional, ohne kitschig oder melodramatisch zu werden.
Die Schauspieler – besonders die Hauptdarsteller – sind toll gewählt: Protagonistin Amy wird von Anna Paquin dargestellt, einem sehr natürlich, fast etwas burschikos wirkendem Mädchen, das so alltäglich wirkt, als könnte man es kennen. Ich bin sehr glücklich, dass man für die Rolle kein zartes Püppchen gewählt hat. Paquins Blick ist entschlossen, ihre Statur gesund, sie hat ein ausdrucksstarkes Gesicht. Ihr Vater wird von Jeff Daniels gespielt, der die Rolle des exzentrischen Künstlers mit seinem wirren Haar und seinem Dreitagebart einfach wunderbar darstellt.

Eine besondere Erwähnung verdient die Subtilität, mit der die Filmemacher ans Werk gegangen sind: So ist die Anfangssequenz kurz und ohne Dialoge, aber die nächtliche Autofahrt durch die große Stadt stellt einen unglaublichen Kontrast zur wilden, lichtdurchfluteten Natur Kanadas dar, die Amy nach dem Autounfall, der im Intro ihre Mutter tötet, erwartet.
Diese übrigens wird während des Films mit wenig mehr als einer kurzen Erinnerung und beiläufigen Tätigkeiten Amys und einem einzigen Lied charakterisiert: "10 000 Miles" von Mary Chapin Carpenter, zugleich das Titellied des Films, und ich könnte mir keines denken, das besser passt. Die Implikation ist, dass im Film Amys Mutter, eine berühmte Sängerin, dieses Lied aufgenommen hat. Dass sie Sängerin war, weiß man nur durch einige Dinge, die Amy nebenher tut, wie mit einer CD-Hülle zu spielen oder sich schicke Kleidung ihrer Mutter anzuziehen, wohl Bühnenoutfits.
Umso kraftvoller dann das Erkennen (welches bei mir einige Jahre gedauert hat ;)), wenn die dreizehnjährige Amy ganz allein, weit weg von daheim und ihrem Vater, der ihr noch sagte, ihre Mutter sei bei ihr, in ihr und den Gänsen, in ihrem Ultraleichtflieger an der Küste entlang fliegt, gefolgt von ihren Gänsen, auf der Mission, diese in den Süden zu bringen und dabei ein Naturschutzgebiet vor der Bebauung zu retten, und eine weiche, aber kraftvolle Frauenstimme intoniert: "Die Felsen mögen schmelzen und die Meere brennen, wenn ich nicht wiederkehre..."

Der Film weckt großartige Emotionen ohne große Action – nichts geht plötzlich in Flammen auf, nichts explodiert, niemand zieht eine Pistole und zielt dramatisch, man liefert sich keine Verfolgungsjagden im Auto. "Amy und die Wildgänse" braucht solche dramatischen Mittel nicht, um seine Wirkung zu erzielen.
Dass er traurig und rührend sein kann, sagte ich schon. Es gibt jedoch auch spannende Szenen, wenn etwa Amy und ihr Vater die gefangen genommenen Gänse befreien und mit ihnen wegfliegen, während ihr Onkel den zuständigen Wachtmeister ablenkt. Der Film hat zudem einen schönen, subtilen Humor, weder kindisch noch vulgär, so beispielsweise, als Amy und ihr Vater auf dem Flug unwissentlich auf einem Militärstützpunkt landen und verhaftet werden und die Offiziere daraufhin verzückt mit den Gänsen spielen.
Die Vögel selbst sind ebenfalls schön realistisch dargestellt. Sie legen niemals plötzlich überraschend menschliche Verhaltensweisen an den Tag, sondern benehmen sich wie ganz normale Gänse. Sie folgen Amy und allein Amy, weil sie sich vogeltypisch auf sie geprägt haben und sie als Mutter ansehen, sie lernen von ihr, was man frisst und sie brauchen auch Hilfe dabei, den richtigen Weg auf dem Flug in den Süden zu finden. Trotz dieser Darstellung treten sie niemals in den Hintergrund.
(Ich muss zugeben, dass diese Rezension eventuell nicht so ganz objektiv ist. Durch meine Liebe zu allem, was fliegt, bin ich natürlich vorbelastet.)

Überhaupt ist der Naturalismus etwas, was man dem Film insgesamt sehr zugute halten kann. "Kollege Computer" wurde kaum bis gar nicht in Anspruch genommen, so sind etwa die Aufnahmen aus der Vogelperspektive, in der die Gänse V-Aufstellung beziehen und Amys Flugzeug folgen, tatsächlich auch so entstanden. Die kraftvollen Farben und das goldene Licht, die den Film durchziehen und so wunderbar die urtümliche Schönheit von Kanadas ländlicher Natur unterstreichen, geben der (ebenfalls nicht aufs Aug gedrückten) Umweltschutzthematik zusätzliche Prägnanz.

Der einzige Kritikpunkt, wenn man es überhaupt so nennen kann, ist, dass der originale und so bezaubernde Titel "Fly Away Home" nicht treffender übersetzt worden ist.

Ein Kinderfilmklassiker, den man gesehen haben sollte!
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am 5. Juli 2011
Die Story ist natürlich himmlisch süß und wirklich berührend.
Ich fand diesen Film schon immer gut aber die Videokassette hat leider mit den Jahren etwas an Qualität verloren, deshalb ging ich auf die Suche nach der DVD. Da bei mir vor kurzem auch das Bluray Player Zeitalter begann habe ich die Suche natürlich in Richtung Bluray gelenkt. Und wurde nun bei Amazon fündig.
Die Bildqualität ist ein Traum, gerade was die Naturaufnahmen betrifft. Und im Zusammenhang mit einer 5.1 Anlage kommt auch die Musik klasklar rüber.
Und das alles für diesen top Preis, da kann man wirklich nichts sagen.
Und der Versand war auch super schnell.
Also für mich alles mit klarer Note 1 versehen.
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am 6. April 2013
Die einen fliegen mit dem Flugzeug und sind doch später da als die, die mit dem Auto fuhren... Manche Ungereimtheit muss man sich einfach wegdenken und die Bilder genießen ohne zu viel Hirn einzuschalten, dann passt es...
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