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3,4 von 5 Sternen
Mona Lisas Lächeln
Format: Amazon Instant VideoÄndern
Preis:9,99 €
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Januar 2007
Mich interessiert vor allem der historische Aspekt des Filmes.

Meine Mutter hat zur Handlungszeit des Filmes Physik und Mathematik studiert. Als sie sich zum Staatsexamen anmelden wollte riet ihr der Professor, lieber noch zwei Semester zustudieren. Da sie eine Frau sei könne sie noch nicht alles verstanden haben.

Wenn man Filme wie Mona Lisas Lächeln sieht, wird einem klar, wie leicht wir Frauen es heute haben. Niemand stellt den Wunsch zu studieren und den erlernten Beruf auszuüben nur wegen des Geschlechtes in Frage. Man steht nicht mehr unter dem Druck einen Ehemann zu finden. Heute definiert sich eine Frau über das was sie selbst erreicht hat, nicht mehr über die Stellung des Gatten.

Es sind Figuren wie Kahterine Watson, die damit anfingen die Situation der Frauen zu verändern. Wie die Gesellschaft "die Frau" sah, vor allem aber wie die Frauen sich selbst sahen. Frauen wie Katherine Watson begannen damit die Türen für andere zu öffnen.
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. November 2006
Mir persönlich hat der Film sehr gut gefallen. Ich habe auch das Plakat in meinem Zimmer hängen und darauf steht: „In einer Welt, die ihnen vorschrieb, wie man lebt, lehrte sie sie, wie man denkt.“

Dieses wunderschöne Zitat passt genau zum Film und diese Aufgabe, welche an Julia Roberts gestellt war, sie als Schauspielerin richtig rüberzubringen, ist ihr voll und ganz gelungen!

Aber nicht nur sie hat ihre Arbeit ernst genommen, sondern auch Kirsten Dunst, in der Rolle eines braven Töchterchens, welche sich an den Traditionen ihrer Mutter festklammert und dabei fast selbst zerbricht. Sowie Maggie Gyllenhall als eine ausgeflippte, aber auf dem Boden gebliebene Schülerin und nicht zu vergessen die wundervolle Julia Stiles als eine, welche ihr Herz am rechten Fleck trägt und genau weiß, was sie will, obwohl auch sie nicht ganz ohne die Hilfe ihrer Professorin (Julia Roberts) auskommt.

Das gute an dem Film ist, dass er Fragen aufwirft die man sich selbst gar nicht so häufig stellt. Z.B. Was ist Kunst? Aber nicht nur spezielle Fragen aus dem Film, sondern auch Gedankenstrenge, welche man bis heute verfolgen kann: "Ist mit unserer Gesellschaft alles in Ordnung?", "Wie geht es nach der Schule weiter?" und "Wie steht man selbst zur Ehe?".

Die Antworten werden sich seit den 50er-Jahren geändert haben, aber die Fragen bleiben die selben.

Das Gute ist, dass der Film die Ernsthaftigkeit der Themen so leicht und natürlich rüberbringt, dass es einem Vergnügen bereitet den Film zu sehen und zu beobachten, wie die Mädchen an ihren Erfahrungen wachsen.

Ich muss zugeben, dass ich am Anfang mit dem Ende nicht ganz zufrieden war, aber als ich den Film das zweite Mal gesehen habe, wurde auch mir klar, dass es Zeit wurde weiterzuziehen. Das werden sie erst verstehen, wenn sie den Film gesehen haben!

Also kaufen sie sich die DVD und haben sie viel Spaß.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Februar 2005
Vom Titel dieser DVD lässt sich im ersten Moment nichts auf den Inhalt schließen, danach sucht man nach großen Namen, die dieser Film durchaus zu bieten hat! (Julia Roberts, Kirsten Dunst und auch Julia Stiles sind vertreten!)
Doch wenn man mit zu vielen Erwartungen an diesen Film ran geht, ist die Enttäuschung vielleicht ein wenig hoch!
Die Story Catherine Watts (Julia Roberts) kommt als Kunstlehrerin an ein Mädcheninternat und hat es am Anfang schwer Vertrauen zu den Schülerinnen aufzubauen! Vorallem weil dieser Film in den '60 Jahren spielt! Denn die "Neue" ist nicht verheiratet und hat auch sonst andere Vorstellungen wie ihre "brüden" Schülerinnen, die nämlich nichts eiligeres zu tun haben, wie zu heiraten und Kinder zu bekommen. Doch nach und nach kann sie den Schülerinnen ihren Lebensstil vermitteln und auch die sind bald Anhänger der "revolutionären" Lehrerin.
Ein Film mit Gefühl aber auch einigen wenigen Durststrecken!
Wer aber ein wenig Zeit (114 Minuten) mitbringt wird nicht enttäuscht!
ANSCHAUEN!!! :-)
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19 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Man schreibt die Jahreswende 1953/54. In Amerika ist das die Zeit der Bevormundung, für die der Name McCarthy steht. Es ist die Zeit einer Moral in eng gezogenen Grenzen, konservativster Anschauungen und eines Beharrens auf Konventionen, die Tradition mit Heuchelei verwechseln. Für die Mädchen in den prüden „Fifties" war die Rolle der Hausfrau und Mutter vorgesehen, auch wenn sie noch so begabt waren und exzellente Schulexamina hinlegten. Die einzige Rebellion, die ansatzweise geduldet wird, heißt Rock ‚n' Roll. Elvis Presley freilich ist noch nicht auf den Plan getreten.
Die Kleiderordnung sieht selbst für die Mädchen an der Schwelle zum Erwachsenwerden noch die langen, schwingenden Röcke, die Söckchen und die flachen Schuhe vor, die sie schon als Teenager trugen. Keine Ausnahme machen da die Absolventinnen des berühmten Wellesley College in Massachusetts, das zu seinen Absolventinnen eine gewisse Hillary Clinton oder Madeleine Albright zählte. Katherine Watson(Julia Roberts) eine junge freigeistige Dozentin für Kunstgeschichte will ihren Schülerinnen nicht nur Kunstgeschichte beibringen, sondern vielmehr
das Streben nach Eigenständigkeit und Unabhängigkeit und zum Ausbruch aus den vorgefertigten Schemata ermutigen. Erst einmal stößt sie damit auf Ablehnung, von arroganten jungen Damen, die vor allem ihre künftige Rolle als Ehefrau, Mutter und perfekte Gastgeberin im Blick haben, vor den Kopf gestoßen, von der Kollegenschaft wegen ungewohnter Lehrmethoden argwöhnisch beäugt. Aber Katherine gibt natürlich nicht klein bei, und das ist dann schon der ganze Film - fast.
Denn die Drehbuchautoren begnügen sich nicht damit, allein das Schicksal Katherines zu verfolgen, die nach und nach die Zuneigung und das Vertrauen der Mädchen, die ihre Vorstellung von unabhängigem Denken und intellektueller Freiheit bald nicht mehr ganz so abwegig finden, gewinnt und immer unbedingter in eine Vorbildrolle wächst. Der Film breitet auch, in Charakterminiaturen und eher unterschwellig, aber doch sehr beredt aus, wie es wirklich um die einzelnen Mädchen bestellt ist. Die sexuell neugierige Giselle (Maggie Gyllenhaal) fühlt sich in ihrem Lebenswandel bestätigt. Bei der aufgeweckten Joan (Julia Stiles) fallen Katherines Worte auf fruchtbaren Boden, bewirbt sie sich doch trotz bevorstehender Hochzeit für ein Jura-Studium an der renommierten Yale-Universität. Und als der Dozentin dann noch der Kollege das Herz auf dem Tablett serviert, scheint alles in bester Ordnung zu sein. Aber nur fast. Da sind Freundschaften kaum mehr belastbar, klingen Eheversprechungen mehr als hohl, ist sexueller Übermut nur ein Schutzmechanismus auf Zeit.
Mike Newell rührt einen prickelnden Gefühls-Cocktail an, das abgründige Lächeln Mona Lisas das der Film im Titel führt, gilt vor allem diesen immer nur angerissenen, aber keinesfalls flüchtig skizzierten Miniaturen, in denen der Regisseur die junge Stargarde Hollywoods glänzen lässt. Die Regie hält den Film lebendig, weil sie einem Erzählen den Vorzug gibt, das geschickt auf Auslassungen setzt.
Und die Pointe? Auch Katherine muss sich den Blick von ihren weiblichen Zöglingen schärfen lassen. Während sie die Emanzipation predigt, ist ihre Rolle ebenso wenig wie die der Engstirnigen dagegen gefeit, die Bahnen festzulegen, in denen die anderen zu denken und zu handeln haben. Katherine ist keine strahlende Heldin, sondern eine empfindsame Frau, die Höhen und Tiefen durchlebt, aber nie aufgibt.
Ein Julia-Roberts-Film muss nicht notwendig vom schönen Schein und von sorgsam inszenierten Oberflächenreizen bestimmt sein. Julia Roberts, schöner denn je, strahlt Verletzbarkeit und Sensibilität aus in einer so mutigen Mixtur aus naiver „pretty woman" und taffer „Erin Brockovich" und mit ihrem Lächeln stiehlt sie Mona Lisa fast die Schau. So geradezu auffallend uneitel, so angenehm zurückhaltend hat sich Julia Roberts kaum je zuvor gegeben. Die Erfolge Katherines quittiert sie mit eher verlegener Heiterkeit und liebenswerter Scheu. Das lässt den Film auf Anhieb wärmer funkeln als jeder Brilliantschliff.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. September 2007
Ich muss zugeben, dass ich sehr skeptisch an diesen Film herangegangen bin, da viele meiner Freunde gesagt hatten, dass er langweilig sei und nichts passiere. Ich kann nur sagen: in der Beziehung haben meine Freunde keine Ahnung (ohne ihnen hiermit nahe treten zu wollen). Ich habe selten einen Film gesehen, der auf so subtile und überzeugende Art eine Moral an den Zuschauer übermittelt. Der Film bietet unglaublich viel Tiefgang und erfordert vom Zuschauer, dass er sich mit dem Thema auseinandersetzt. Jeder wird sich eine eigene Meinung zu dem Inhalt des Films machen, wenn man sich darauf einlässt und sich in die damalige Situation hineinversetzt.
Damals sah das Leben noch ganz anders aus: der krasseste (und mir fällt hier kein besseres Wort ein) Unterschied zur heutigen Zeit ist nicht etwa die mangelnde Technologien sondern die Situation der Frauen. Man erinnere sich mal fünfzig Jahre zurück in die Nachkriegszeit: Frauen waren dafür da, den Haushalt zu schmeißen, die Kinder zu erziehen und den Ehemann glücklich zu machen. "Mona Lisas Lächeln" spielt 1953 und somit in einer etwas fortschrittlicheren Zeit, was bedeutet, dass Frauen seit kurzem erlaubt ist, einen gewissen Bildungsstand innezuhaben. Sie dürfen erstmals Colleges und Universitäten besuchen, doch weibliche Emanzipation ist weiterhin verpönt und wird in der Gesellschaft abgelehnt oder, besser gesagt, totgeschwiegen. Und genau zu dieser Zeit beginnt Katherine Watson als Lehrerin eine Anstellung in einem Mädchencollege. Allerdings gefällt ihr die Moral des Colleges überhaupt nicht: konservativ, um (rückblickend) nicht zu sagen gar frauenfeindlich. Mit ihren eigenen Mitteln versucht sie, ihre Studentinnen (die überwiegened damit beschäftigt sind, zu heiraten) dazu zu bewegen, aus ihrer Hausfrauen-Rolle herauszutreten und das zu machen, was sie wirklich wollen, studieren oder arbeiten zum Beispiel. Doch die Gesellschaft stellt ihr mehr als nur ein Bein in ihrem Vorhaben: Ihr wird vorgeworfen, sie seie zu progressiv, subsessiv und liberal und würde die Traditionen des College auf den Kopf werfen. Katherine kämpft dagegen an, doch es ist praktisch ein Kampf gegen den Rest der Welt, der zu scheitern droht...
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Dezember 2004
Der Film ist gar nicht so schlecht, wie er in den Rezensionen dargestellt wird!
Ich habe Mona Lisas Lächeln im Kino gesehen, und bin heute immer noch der Meinung, einen Film mit sehr talentierten Schauspielerinnen gesehen zu haben. Vielleicht ist Julia Roberts nicht ganz so mitreissend wie in Pretty Woman oder Erin Brockovich, doch sie ist immer noch gut. Vor allem aber haben mich die schauspielerischen Leistungen von Kirsten Dunst und Julia Stiles beeindruckt.
Schade, dass diese hier nicht mit Punkten honoriert werden.
Aber für knappe 10 € bin ich der Meinung, das man diese Dvd unbedingt kaufen muss!
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Oktober 2006
Als die selbstbewusste und eigenwillige Kunstpädagogin Katherine Watson (Julia Roberts) die Stelle als Dozentin am Wellesley-College annimmt, ist ihr noch nicht bewusst, auf was sie sich da eingelassen hat. Denn der anscheinlich imposante Ort der Wissensbildung und des intellektuellen Geistes entpuppt sich sehr schnell als ein Heiratsmarkt für die neue Elite der 50er Jahre und Katherine muss schockiert mit ansehen, wie die jungen Mädchen (darunter Julia Stiles und Kirsten Dunst) darauf vorbereitet zu werden, gleich nach ihrem Abschluss die Rolle der perfekten amerikanischen Mutter anzunehmen - oder gleich noch während dem Studium die Frau eines erfolgreichen, karrierebewussten Mannes aus gutem Hause zu werden, der einen dann in die entsprechende Gesellschaft einführen kann...

Kein Wunder, dass Katherine einen Versuch unternimmt, den in ihrer Traumwelt lebenden Mädchen die Augen zu öffnen. Und auch kein Wunder, dass der unkonventionelle Unterricht, der zum ersten Mal nicht dem Lehrbuch folgt, bei einigen Leuten Missmut hervorruft und Katherines Stelle ins Wanken gerät. Doch auch auf den Seiten der Mädchen hat sie Verbündete und findet dort Freunde fürs Leben. Und Katherine muss erkennen, dass sie selbst sich zu verändern beginnt und ziemlich bald vor eine wichtige Entscheidung gestellt wird.

Wer behauptet, Mona Lisas Lächeln wäre ein reiner Frauenfilm, liegt da nicht ganz richtig. Zwar geht es in diesem Film vor allem um die Probleme der weiblichen Charaktere, ebenso ist die Emanzipation der Frau ein wichtiges Thema, trotzdem vermag der warmherzige und toll besetzte Film auch durchaus das männliche Publikum zu fesseln. Julia Roberts bezaubert nur ein erneutes Mal wieder durch ihre unheimlich natürliche, menschliche Art, doch auch die Jungschauspielerinnen überzeugen in voller Bandbreite. Tolle Musik, stimmige Atmosphäre und ein zum Glück nicht kitschiges Ende machen den Film sehenswert.
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10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 18. Oktober 2007
In den 50er Jahren kommt die Kunstlehrerin Katherine Watson nach Wellesley, einer Schule, in der höhere Töchter zu einem Leben als Ehefrau an der Seite eines erfolgreichen Mannes erzogen werden. Gegen Widerstände der Kollegen, der Eltern und der Schülerinnen selbst versucht sie, ihre Ideale von der Selbstverwirklichung der Frau durchzusetzen.
Hat sich nach dem Erfolg von "Der Club der toten Dichter" etwa jemand gedacht: Sowas müssen wir im Sinne der Gleichberechtigung auch mit und für Mädels drehen? Irgendetwas muss schiefgegangen sein, denn herausgekommen ist ein netter Schulfilm ("Das fliegende Klassenzimmer" ist auch ein netter Schulfilm), aber kein Film, der eine Kämpferin für die Freiheit des Denkens und Entscheidens in den Mittelpunkt stellt und die Konsequenzen für denjenigen zeigt, der ihr folgt und den Aufstand wagt. Es geht bei den Mädels anscheinend doch betulicher, hausbackener und zickiger zu als bei den Jungs.
Nicht dass ich Julia Roberts für eine Fehlbesetzung hielte, doch etwas weniger "Pretty woman" und etwas mehr "Erin Brockovich" hätte der Rolle gutgetan. Passagenweise wirkt sie zwischen den Schülerinnen wie eine prima inter pares, mädchenhaft wie sie und verstrickt in Liebesaffären und Zickenkriege.
Der wesentliche Unterschied zwischen diesem Film und "Der Club der toten Dichter" ist jedoch folgender: John Keating reagiert auf seine Schüler, d.h. die Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben ist, zumindest bei einem Teil der Schüler, schon vorhanden, und der Lehrer zeigt Möglichkeiten und Wege auf; er wirkt unterstützend. Katherine Watson stülpt ihre Art der Lebensgestaltung über die bisherige Vorstellung der Mädchen. Jemandem das eigene Denken aufzuoktroyieren geht nicht gut. Ist es nicht kontraproduktiv zum Thema, die Mädchen als Menschen ohne Wunsch nach Eigenverantwortung und Selbstbestimmung darzustellen? Denn auch der eine Fall, in dem Katherine Erfolg hat, wäre anders verlaufen, hätte die Ehe geklappt.
Trotz allem habe ich den Film mit Vergnügen gesehen. Ich mag ganz einfach nette Schulfilme.
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am 4. Mai 2015
Julia Roberts als engagierte und feministische Dozentin an einem Mädchen-College in den USA zu Beginn der 50er Jahre.
Der Film ist sehr schön anzusehen und an keiner Stelle langweilig! Untermalt mit der tollen Musik dieser Zeit.
Ich kann ihn allen empfehlen, denen Geschichten aus vergangenen Jahrzehnten ebenso gut gefallen, wie mir.
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am 9. Juli 2014
Ich hatte die Blue-ray erworben, um angekündigte BD-Life-Funktion zu probieren und zu nutzen. Fehlmeldung! Trotz Internet-Verbindung meines Blue-Ray-Players (Smart TV usw. arbeiten über WLAN ohne Tadel) wird hier angezeigt: Internetverbindung herstellen. Auch bei Bekannten ist die Funktion von der DVD nicht abrufbar. Was läuft da schief?
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