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5.0 von 5 Sternen ein sehr lustiger und unterhaltsamer Film
Nachdem meine Schwester sich diesen Film zu Weihnachten (2012) gewünscht hat und ich ihn noch nicht gesehen habe war das natürlich genau das richtige Geschenk für sie! Vor kurzem haben wir ihn uns das 2. mal angeschaut und der Film ist richtig lustig.

Vom Cover und vom Trailer habe ich eigentlich einen ziemlich dummen Film erwartet aber das ist...
Vor 3 Monaten von Norek veröffentlicht

versus
18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein klassischer "Aardman"
Wer sich subversive Unterhaltung auf dem Niveau von "Chicken Run" erwartet, wird wohl schwer enttäuscht sein. Der Film wendet sich eindeutig an ein junges, kindliches Publikum, kombiniert mit den typischen "Lob der Freundschaft"-Klischees etc. - wobei ich mir nicht sicher bin, ob mit diesem "70er-Jugendbuch-Stil" bei Kindern heute noch ein Blumentopf zu gewinnen...
Vor 23 Monaten von GeorgK veröffentlicht


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18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein klassischer "Aardman", 25. August 2012
Wer sich subversive Unterhaltung auf dem Niveau von "Chicken Run" erwartet, wird wohl schwer enttäuscht sein. Der Film wendet sich eindeutig an ein junges, kindliches Publikum, kombiniert mit den typischen "Lob der Freundschaft"-Klischees etc. - wobei ich mir nicht sicher bin, ob mit diesem "70er-Jugendbuch-Stil" bei Kindern heute noch ein Blumentopf zu gewinnen ist...
Hintergründiger Humor für erwachsene Zuseher (bzw. Begleiter) fehlt fast völlig, genauso eine tiefere, gut verpackte Botschaft; da haben Filme wie "Ich einfach unverbesserlich" und "Drachenzähmen leicht gemacht" in letzter Zeit ganz andere Standards gesetzt. Eigentlich folgt der Humor überwiegend dem Motto "hach, das ist jetzt so witzig, weil das ein Pirat im 19. Jahrhundert sagt", und nutzt sich entsprechend schnell ab. Die ganzen Referenzen in die Neuzeit (Fernsehshows etc.) sind auch recht gezwungen.
In dem Zusammenhang finde ich es auch unpassend, dass in dem Film durchaus auch Gewalt vorkommt; zwar unblutig und nicht detailiert gezeigt, aber es gibt doch (offensichtlich auch noch auf "lustig" gemacht) den einen oder anderen "Abstecher". Das finde ich einigermassen daneben: Entweder zieht man wirklich noch eine zweite, ernstere Ebene ein, oder man bleibt konsequent kindgerecht, aber so passt das wie die Faust aufs Auge.
Die Animation - offenbar eine Mischung aus den klassischen "Knetfiguren" und Computeranimationen - ist gut gemacht, aber, ehrlich gesagt, bietet sie auch nicht viel Neues. Weiters sind gerade die (computeranimierten) Hintergründe eigentlich schon "zu perfekt", da fehlt der Charme alter Aardman-Produktionen völlig.

Fazit: man kann es sich ansehen (am besten ausleihen), aber letztlich ist es nur ein glattes Kommerzprodukt, da bräuchte es eigentlich weder Aardman noch ein 50-Millionen-Budget dazu.
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26 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der typische ganz nette Film, 22. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Für mich ist das der typische ganz nette Film und nicht mehr, halt eben mal zum Ausleihen. Um das besser zu erläutern kann ich Ihnen sagen, dass ich Filme wie Drachenzähmen leicht gemacht, Rapunzel, Ratatouille, WALL-E ect. schon ein halbes Dutzend mal gesehen hab und nach gewissen Abständen immer wieder mal kucke. Der 3D Effekt ist ganz ok, ist gibt einige sehr schöne Szenen aber ansonsten, wie gehabt. Genauso verhält es sich mit den Gags und den Anspielungen, manche sind sehr gut, aber viele auch sehr flach, den Affen mit seinen Schildern konnte ich bald gar nicht mehr sehen. Das beste am Film ist die Darstellung der Piratenwelt und seiner Figuren, wirklich schön anzuschauen.
Am Schlimmsten finde ich die Wendung der Geschichte ab einem bestimmten Punkt zum Ende hin. Bis dahin fand ich die Geschichte in Ordnung und eine gute Idee, aber dann kippt diese meiner Meinung nach ins Lächerliche. Deswegen gerade mal so noch 3 Sterne. Das Teil wird wieder verkauft.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Skurrile Einfälle en masse, 18. Mai 2014
Von 
Der Piratencaptain fühlt sich als Loser. Der Contest "Pirat des Jahres" steht an und er und seine Crew haben noch nichts piratenweltbewegendes erreicht. Im Gegenteil. Das Einzige, woran sein Herz hängt, ist sein eigenartiger Papagei. Während eines seiner erfolglosen Raubzüge lernt er Charles Darwin kennen. Der stellt fest, dass es sich bei dem Vogel des Piratencaptains um den letzten aller Dodos handelt. Er will ihn mit nach London nehmen. Dort sind Piraten verhasst, da Queen Victoria sie zutiefst verabscheut...

Selbst beim mehrmaligen Sehen wird man nicht alle Gags voll erfassen können. Der Film platzt nur so vor witzigen Einfällen. Überall hängt ein Schild, auf dem irgendein Blödsinn steht, viele Charaktere agieren im Hintergrund. Die Macher von Wallace & Gromit sowie Shaun, das Schaf bleiben ihrem Erfolgsrezept bei und bleiben bei dem Stop Motion Verfahren. Als Special kann man dann sehen, wie die Puppen zusammengesetzt wird und diverse Sets sehen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein sehr lustiger und unterhaltsamer Film, 30. März 2014
Von 
Norek (Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem meine Schwester sich diesen Film zu Weihnachten (2012) gewünscht hat und ich ihn noch nicht gesehen habe war das natürlich genau das richtige Geschenk für sie! Vor kurzem haben wir ihn uns das 2. mal angeschaut und der Film ist richtig lustig.

Vom Cover und vom Trailer habe ich eigentlich einen ziemlich dummen Film erwartet aber das ist ganz und gar nicht der Fall! Die Geschichte ist lustig und unterhaltsam, die Charaktere gut durchdacht und es gibt einige ziemlich lustige Sprüche.

Diesen Film kann man sich getrost als Erwachsener ansehen um einmal wieder so richtig lachen zu können! Uneingeschrenkte und Verdiente 5 von 5 Punkte
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hervorragende Knet-Animationen...mit teils flachen Gags, 19. Februar 2013
Die britische Produktionsfirma Aardman Animations Ltd. steht bereits seit etlichen Jahren für erstklassige Qualität im Bereich der Stop-Motion-Animationsfilme.

Auch bei "Die Piraten" erwarten den Zuschauer geniale Kulissen und Szenen, welche liebevoll-mühsam bis ins kleinste Detail 100% perfekt entworfen wurden.
Als bestes Beispiel dafür dient die Piratenstadt (bzw. der Hafen), London als auch die Schiffe.
Dieser immense Aufwand spiegelt sich in der 4,5 jährigen Produktionsphase wieder und ist in jeder einzelnen Szene sichtbar - Respekt!
Ebenso all die schrägen Charaktere...vom Kapitän bis hin zu Dodo...können voll und ganz überzeugen und haben alle Sympathien auf ihrer Seite.

Zu Recht erhielt der Film eine Oscarnominierung für den besten Animationsfilm 2012.

Storytechnisch gibt es eigentlich nichts zu bemängeln. Lediglich die Gags sowie Situationskomik kommen stellenweise zu flach/albern daher.
Für ein kurzweiliges Filmvergnügen reicht es dennoch allemal.

Sonys Blu-ray kann in Sachen Bild und Ton auf ganzer Linie überzeugen. Gestochen scharfes, farbenfrohes Bild - knalliger Sound.
Bei den Extras heißt es leider Ebbe: 3 Trailer, Audiokommentar, Making Of, 1 Featurette (ca. 30 Minuten Gesamtlaufzeit).
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Technisch aufwendiges, inhaltlich leidlich originelles Animationsfeuerwerk, 8. Oktober 2012
Im dritten Kino-Knetfilm aus dem Hause Aardman tritt der Piratenkapitän namens "Pirate Captain" (ja, er heisst so) an, um auf Blood Island die begehrte Trophäe "Pirat des Jahres" zu gewinnen, doch nicht nur in den Augen seiner haushoch überlegenen Konkurrenz ist er eine Lachnummer und so müht dieser sich damit ab, mit seiner geliebten Schiffscrew doch noch einmal Plündererfolge sammeln zu können. Bei einem ihrer Versuche treffen sie ausgerechnet auf das Schiff von Wissenschaftler Charles Darwin. Der überredet die Piraten dazu, in London ihren Dodo (den sie bislang für einen Papagei gehalten haben) in einem Wissenschaftler-Wettbewerb zu zeigen. So hofft Darwin, die Queen Victoria umwerben zu können, doch die zeigt sich nicht nur desinteressiert, sondern stellt für die Piraten (ihrem Hassobjekt Nr. 1) eine ernsthafte Gefahr dar.

Diese Geschichte basiert auf dem Buch "The Pirates! An Adventure with Scientists" von Gideon Defoe. Unglücklicherweise hab ich es noch nicht gelesen und kann damit keine zusätzlichen Erklärungen oder Vergleiche anstellen, aber ich denke, kaum einer im deutschsprachigen Raum wird es gelesen haben, somit sprech ich quasi aus der Sicht des deutschen "Normalbetrachters".

Ist es nötig, das Buch zu kennen? Gewiss nicht. Regisseur Peter Lord zeigte sich fasziniert von dieser Art Geschichte und wollte diese in das für Aardman typische Gewand aus Knete, Silikon und Drahtskeletten packen.
Das Ergebnis ist der technisch wohl aufwendigste Spielfilm, den Aardman produziert hat. Leider ist der damit nicht ihr bester Film, wie ich finde.

Kommen wir aber erstmal zu den erfreulichen Punkten. Der auffälligste ist natürlich die Optik: wie zu erwarten ist die Animation erstklassig und schafft es auch, 2D- und 3D-Animationen meist geschickt zusätzlich einzubauen. Die Figuren stecken voller Leben, die Gesichtsanimationen sind vorzüglich.
Die Figuren an sich sind meistens sympathische Charaktere, insbesondere die Piraten und Charles Darwin und die Bösewichtin, Queen Victoria, ist durchaus gelungene Person, wenn man ihren tiefen, (fast) kompromisslosen Hass auf die Protagonisten und ihre Macht bedenkt.
Es gibt eine Reihe gelungener Gags und kulturelle Anspielungen, auch im Hintergrund (ebenso ein Merkmal von Aardman).

Die Story mag originell klingen, doch hier erwarteten mich schon die ersten und grössten Enttäuschungen: "Die Piraten" weist einen auffälligen Mangel an Originalität und Überraschungen auf.
Allzuviele Plotelemente laufen nach Schema F ab, man kann bestimmte Szenen und Wenden sehr leicht vorraussehen und überhaupt ärgert es einen (bzw. mich), dass der Film viel besser hätte sein können, würde er nicht x-mal verwendete Hollywoodstandards abarbeiten.
Ein Beispiel? Diese Piratencrew plündert zwar nach altbekannter Manier, aber immer wieder betonen sie, dass sie sich quasi lieben und für immer zusammenbleiben wollen. Auf dieser Basis gibt es etliche sentimentale Momente unter den Piraten, so sentimental, dass es schon ein bisschen wehtut. Ich denke, diese "Bromance"-Botschaft - wenn sie überhaupt wirklich nötig gewesen wäre - hätte auch wesentlich weniger dick aufgetragen funktioniert.
Oder eben Queen Victoria...selbstverständlich stellt sich heraus, dass sie ohne ihre Soldaten nicht völlig wehrlos ist - aber das gleich mit Kung Fu-Moves und Katana-Schwertern? Also bitte...
Manche Gags funktionieren wiederum nicht, weil sie zu abgedroschen oder an den Haaren herbeigezogen wirken. Das gilt zum Grossteil für die misslungenen Anachronismen, die in dieser Welt spielen (das typische Andeuten von "Wir telefonieren" mit den Fingern, die Riverdance-tanzenden Randfiguren, die "Pirat des Jahres"-Feier im Stil der Oscar-Verleihung etc.). Jedenfalls halten sich da meine Lacher in Grenzen.

Werfen wir noch einmal einen Blick auf eines der Kernelemente der Story: alles in allem dreht sich alles um den Dodo "Polly", den es zu beschützen und zu retten gilt. Zugegeben, Polly ist zwar recht süss und ein betont seltenes Tier, aber darüber hinaus investiert man wenig Mitgefühl in diesen Vogel, der den ganzen Film über nichts macht als herumzusitzen und teilnahmslos in die Gegend zu starren, eine in Federn gepackte "Jungfrau in Nöten". Warum mich das stört? Weil damit kaum Persönlichkeit in dieses Tier gesteckt wird. Sicher, eine so aktive wie komplexe Tierfigur wie Hund Gromit (ebenfalls aus der Aardman-Schmiede) wird man nicht erwarten können, aber in nur einer einzigen Szene zeigt Polly sowas wie ein Abwehrverhalten. Ich denke, das sagt einiges aus.
Manche weniger wichtige Figuren hätte man ganz aus dem Skript streichen können. An vordester Stelle steht sicher "Cutlass Liz", die nicht nur dazu dient, Salma Hayek (= Promibonus!) mitsprechen zu lassen, sondern auch um dem Film eine Figur mit reichlichem Sexappeal, dafür mit wenig Persönlichkeit zu liefern.
Diese Figur schafft es zwar auf fast alle Werbeplakate und aufs DVD-Cover, ist aber letztendlich nur auf ihre weiblichen Reize reduziert und für die Handlung irrelevant (ja, sie ist starke Konkurrentin für die Piratentrophäe, aber sie hätte auch entweder gleich fehlen oder durch eine andere Figur ersetzt werden können).

Ebenfalls störend empfand ich zum Teil den Soundtrack.
Mit den Hintergrundmelodien habe ich dabei weniger ein Problem als mit den Liedern, die zu hören sind. Keine Angst: keine Figur bricht in Disney-Manier in ein Geträller aus, dafür sind an verschiedenen Stellen Pop- und Punksongs zu hören.
Während des Vorspanns ist eine punkige Nummer zu hören, beim grossen Tiefpunkt des Piratenkapitäns im letzten Drittel hört man ein penetrantes "I'm not crying"-Lied und im Abspann ist eine Supergrass-Nummer zu hören.
Das klingt alles nicht unbedingt passend und so ist es auch.
Kann sein, dass Peter Lord auch musikalisch seinen Geschmack hier einfliessen liess, aber diese Songs zu deplatziert, aufgesetzt und betont cool für einen Film, der im 19. Jahrhundert spielt.

Apropos Ton: wie steht es mit den Sprechern?
Auf dieser DVD sind die Sprachen Englisch, Deutsch, Türkisch und Italienisch wählbar. Ich werde nur über die ersten beiden Tonfassungen schreiben, da ich die letzten beiden mangels Sprachkenntnisse nicht beurteilen kann.
Es lohnt sich ganz bestimmt, den Film in Englisch und in Deutsch zu geniessen.
Im Englischen sprechen Schauspieler wie Hugh Grant, Martin Freeman und Imelda Staunton die Figuren.
Und wer wie ich eigentlich nicht gerade zu den Hugh Grant-Sympathisanten gehört, der kann sich trotzdem trauen: er macht seinen Job gut und gibt einen herzlichen, ehrgeizigen Piratenkapitän ab. Ich wette, es war auch mal eine Abwechslung für ihn, mal nicht in einer erbarmungslosen Schnulze mitzuspielen.
Ist man darüber hinweggekommen, dass man in einer synchronisierten Fassung auf den britischen Akzent verzichten muss, kann man sich an den deutschen Ton heranwagen.
Der Piratenkapitän wird vom professionellen Sprecher Patrick Winczewski gesprochen, der auch Hugh Grants Stammsprecher ist (ebenso von anderen Promis wie Tom Cruise), auch er gibt eine beachtliche Leistung ab.
Andere namhafte Sprecher sind Axel Malzacher als Charles Darwin (auch verantwortlich für die Übersetzung und Regie), Martina Treger als Victoria und Stefan Krause als der Albino-Pirat.

Aber auch in "Die Piraten" bleibt der Zuschauer nicht ganz von Promi-Sprechern verschont: im Englischen ist so eben neben Grant auch Salma Hayek zu hören, im Deutschen hört man in Nebenrollen Bettina Zimmermann sowie das TV-Duo Joko & Klaas.
Ich würde mal sagen: Sicher haben sie eine gute Leistung hingelegt, aber da ihre Figuren ohnehin nur am Rande und in wenigen Szenen auftreten, fallen sie nicht allzu ins Gewicht.

Rundum kann ich sagen: "Die Piraten" ist und bleibt ein immer noch sehenswerter und teilweise wirklich unterhaltsamer Trickfilm, der jedoch inhaltlich viele Möglichkeiten verschenkt und lieber auf ausgelatschten, überraschungsarmen Pfaden wandert. Manche Gags funktionieren, andere wringen dem Zuschauer höchstens ein müdes Lächeln ab.
Für Kinder ist der Film sicher genauso zu empfehlen wie für Erwachsene, beide Gruppen werden eben (wie üblich) ihre eigenen Lieblingsstellen und -witze herauspicken.

Zum Abschluss ein paar Worte zu den Extras: die Menüs sind zum Teil animiert und mit Musik unterlegt.
Es stehen die vier erwähnten Tonformate und die dazugehörigen Untertitel zur Verfügung, ebenso die obligatorische Kapitelauswahl.
Die Extras sind nicht gerade zahlreich, dafür durchwachsen: Die Making-Of-Filmchen "Von Stop bis Motion" (immerhin 20 Minuten lang) und "Gestaltung der Badewannenszene" (8 Minuten) sind informativ und daher am meisten hervorzuheben.
Zusätzlich gibt es einen Audiokommentar der Macher des Films und ein Spiel mit dem Filmaffen Bobo, bei dem man hinter Wortspiele kommen muss. Letzteres ist sicher für Kinder gedacht, aber dann schon eher für "fortgeschrittene" Kinder, die an einem solchen Spiel Gefallen finden, für Erwachsene ist es nach einer Weile zu einfach und eintönig.
Grausam: bevor man überhaupt im Hauptmenü landet, muss man die Trailer von "Arthur Christmas", "Wolking mit Aussicht auf Fleischbällchen" und..."Die Schlümpfe" (ja, dem letzten Kinofilm) ertragen.

Alles in allem drei Sterne, auch wenn es bei einem Aardman-Produkt wehtut.
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5.0 von 5 Sternen Top Unterhaltung - Ein mUss für Piratenfans, 2. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte den Film schon im Kino gesehen und war begeistert. Die Animation ist gut und der Film bietet viele Lacher.
Für jeden Piratenfilm-Fan ein absolutes must.
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5.0 von 5 Sternen Sehr unterhaltsamer Familienfilm, 2. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
die anfängliche Skepsis hat sich als absolut unbegründet heraus gestellt. Dieser Animationsfilm ist wirklich für alle Altersklassen ausgesprochen unterhaltsam und daher ein richtiger Familienfilm.
Empfehlenswert!
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4.0 von 5 Sternen Lustige Piraten für Kids, 1. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Freigeben ab 0 würde ich diesen Film zwar nicht - schnell geschnitten und schon der eine oder andere Schocker (oder Erschrecker) - allein diese äußerst gruselige Königin... - ABER für alle "älteren" Zuschauer ein lustiger, abwechslungsreicher, unvorhersehbarer, typischer, piratiger und detailreicher Abenteuerfilm in Knetgummimännchenmanier a la Chickenrun über einen, bzw. DEN Piratenkapitän der nichts unversucht lässt, um beim Wettbewerb des coolsten Piraten zu gewinnen. Ein ungefährlicher, lustiger FamilienPiratenfilm!
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2.0 von 5 Sternen Zündet nicht, zu viele Ideen, Figuren ohne Charme, 29. März 2014
Der Film holt mich nicht ab. Vielleicht ist das Genre gerade auch überreizt. Bei mir war spätestens bei Queen Victoria mit Samurai-Schwertern Schluss mit dem Wohlwollen. Insgesamt sind die Charaktere letztlich nicht sympathisch und auch ein wenig oberflächlich durchdacht und wirken dementsprechend. Von daher passt der Ausdruck merkwürdige Typen ganz gut zum Film. Es ist auch keine herausragende Figur enthalten oder eine Gruppe, die Ihre eigene Sympathie schaffen, wie z.B. die Pinguine aus Madagaskar. sie sind einfach langweilig, es fehlt der Witz bzw. der Charme. Die tanzenden Ratten ziehen nicht, der Affe auch nicht. Da dürfte es nicht nur mir über werden, sondern auch so manchem Kind, das ich kenne.

Piratenkapitän? Als Name? Wirklich? Hat es bei der Kreativität nicht mal dazu gereicht? Ich habe mich wirtklich gefragt, ob sich das Team den Film mal komplett angeschaut hat, wie dämlich, langweilig und nervig der Name über den Film hinweg wirkt. Wenn er wenigstens der einzige Piratenkapitän gewesen wäre, á la "...ganz Gallien, nein, ein kleines Dorf...", das hätte zumindest Charme gehabt.

Es wirkt auch so, als hätte es eigentlich nur ein verkürztes Filmkonzept gegeben, welches Verlängert wurde, oder eigentlich zwei bis drei Ideen, die ineinander integriert wurden. Wie z.B. auf der einen Seite der oben geschilderte Eindruck á la "...ein kleines Dorf setzt sich zur Wehr..", dem Namen und z.B. der Szene, wo auf der Karte die britische Seevormachtstellung abgebildet wird, nur ein kleines Schiff mit einer Piratenflagge ist übrig. Und auf der anderen Seite die Idee des Piratenwettstreits. Die Dodoidee geht zum Piratenwettstreit aber irgendwie wirkt es auch schon wieder wie eine Dritte Idee, die mehr in die Richtung des Filmendes mit den Staatsoberhäuptern hinarbeitet. Also gibt es eigentlich die Ideen für drei eigene Filme oder Kurzfilme. So zusammen zündet es aber überhaupt nicht.

zwei Sterne, weil es zumindest ein oder zwei Scenen gab, die mir gefallen haben, und unter dem Gesichtspunkt, dass es mit Knetfiguren schwieriger ist die Emotionen und den Witz zu transportieren, als mit animierten Figuren, oder realen Menschen. Zudem sind die drei Konzepte, die sich in dem Film verstecken gar nicht schlecht, nur eben in dieser Kombination sind sie es. Zuletzt muss man den Aufwand eingestehen, den ein derartiger Stop-Motion-Film hervorbringt.
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