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5.0 von 5 Sternen Hinter sich lassen
Was erwartet man als Casper Fan von Hinterland? XoXo 2.0 ? Hin zur Sonne Revival? Wer mit solchen Erwartungen an dieses Album herangegangen ist wird sicherlich ein Bisschen enttäuscht sein. Denn Caspers drittes Album gibt sich keine Mühe betont zu klingen wie der erfolgreiche Vorgänger. Sicher,eine Neuauflage von XoXo wäre einfach gewesen, würde...
Vor 11 Monaten von Quadrophobia veröffentlicht

versus
37 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Es ist absolut gelungen
Es ist absolut gelungen. Wenn es das Ziel war, ein Erfolg einzufahren, ist es ein gelungenes Album. Es wird sich super verkaufen und ist mit Sicherheit ein Kandidat für die heavy rotation. Alles gut. Die Teens werden kreischen, die Juice lobt es. Es gibt nur ein Problem - das Mainstream Problem. Casper hat sich vom Rap verabschiedet, von minimalistischen Beats, von...
Vor 11 Monaten von Lesegernegutebücher veröffentlicht


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94 von 106 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hinter sich lassen, 28. September 2013
Was erwartet man als Casper Fan von Hinterland? XoXo 2.0 ? Hin zur Sonne Revival? Wer mit solchen Erwartungen an dieses Album herangegangen ist wird sicherlich ein Bisschen enttäuscht sein. Denn Caspers drittes Album gibt sich keine Mühe betont zu klingen wie der erfolgreiche Vorgänger. Sicher,eine Neuauflage von XoXo wäre einfach gewesen, würde nicht anecken und sich gut verkaufen. Aber es passt so überhaupt nicht zu Casper sich den Erwartungen der Massen an (neuen) Fans zu Unterwerfen und sich streng an dem zu orientieren, was er ja schon mal gemacht hat. Stattdessen wirft er lieber alles einmal um und beginnt von vorne. Ähnliche Themen wie auf XoXo, musikalisch aber irgendwie ganz anders.
Der Opener Im Ascheregen legt mit 2 Minuten Intro irgendwo zwischen Arcade Fire und Get Well Soon vor und greift zusammen mit dem Titeltrack die Hassliebe auf das Hinterland auf,in dem Benjamin Griffey aufgewachsen ist. Die fantastischen 20qm und Lux Lisbon umreißen Liebe und ihre Schattenseiten ohne dabei auch nur im Ansatz kitschig zu werden. Ariel verarbeitet den Tod eines nahestehenden Menschen,wie schon Michael X auf XoXo, lässt aber dieses mal einen Optimismus dastehen, der der Vorgänger Platte meist völlig fremd war. Eine Hymne auf das Hier und jetzt wie Ganz schön okay hätte auf XoXo beispielsweise nie Platz gefunden, wirkt aber auf Hinterland wie die einzig logische Konsequenz der letzten Jahre. Ebenso sticht Jambalaya heraus,strotzt von Selbstbewusstsein, spielt ironisch mit Caspers Image und zeigt,dass es eben nicht immer tiefgründige Songs sein müssen. Das XoXo nicht das Maß aller Dinge ist. Das Casper sich nicht viel um Leute schert die behaupten er wäre besser gewesen, als er noch unbekannt war oder um Plattenkritiken die Hinterland zerreißen,weil es eben nicht XoXo ist.
Hinterland ist großartig geworden, weil es neue Einflüsse verarbeitet. An vielen Stellen klingt die Get Well Soon Produktion durch, Mal Arcade Fire (Im Ascheregen),mal Vampire Weekend (Ganz Schön Okay) mal The Shins( ... nach der Demo gings bergab),und weil Casper stolz auf solche Referenzen ist und sich nicht scheut seinem Album einen starken Touch Indie Pop zu verpassen. Oder quer durch die Platte Turbostaat, Tomte, Wir Sind Helden, Oasis und nicht zuletzt sich selbst zu zitieren.Hinterland bleibt besonders deswegen so hängen, weil kein Song klingt wie der andere. Dass das häufig näher am Indie-Mainstream ist als an Rap stört nur Leute,die das stören will. Und Vor Fans die den Vorgänger wieder aufgewärmt haben wollen muss man sich sowieso nicht rechtfertigen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Applaus, Applaus: Nicht schlechter, nur anders !!!, 11. Oktober 2013
Von 
Michael "Micha" (Darmstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hinterland (Audio CD)
Nach den vielen kritischen Rezensionen war ich unsicher und habe erst Mal im Elektronikmarkt vor Ort reingehört. Natürlich habe ich gemerkt, dass die neue Scheibe "Hinterland" nicht mit "XOXO" zu vergleichen ist.

Ich gehöre nicht zu den Menschen, die Schnellschüsse machen. So bilde ich mir in Ruhe ein Urteil erst nach mehrmaligem Hören. Anders wirkt immer erst mal abstoßend. Das ist menschlich, so gefielen mir viele Alben erst nach dem 2. oder 3. Durchlauf, andere wiederum beim ersten Mal, aber dann später nicht mehr.

Bei "Hinterland" hat es bei mir nach dem 2. Hören "Klick" gemacht. Danach gefielen mir nicht nur die Ohrwürmer wie "Im Ascheregen" oder "Hinterland", sondern durchweg alles. Besonders gut "Alles Endet", "Endlich angekommen" oder "Ariel", nur mit "La Rue Morgue" konnte ich mich nicht wirklich anfreunden.

Die Texte sind gewohnt emotional, feinfühlig, anspruchsvoll, nachdenklich, .... und die Themen nicht unbedingt Wiederholungen aus "XOXO", wie manche behaupten. So sind z.B. "Alles Endet" oder "Nach der Demo ging's bergab" thematisch neu im Programm. Sicher gibt es auch Songs mit thematischen Parallelen zu seinen vorherigen Alben, aber das ist bei vielen Künstlern so und finde ich nicht schlimm. Die Perspektive ist in jedem Fall eine andere und darauf kommt es an.

Bezüglich der Beats etc. möchte ich jetzt nicht wie meine Vorredner eine Analyse jedes einzelnen Tracks betreiben. Das ist wie mit einem guten Essen: Wenn es mir schmeckt, ist mir egal was im Rezept steht und das neue Album schmeckt verdammt gut und die Karten zur Hinterland-Tour in meiner Nähe sind schon auf dem Weg in meinen Briefkasten.
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37 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Es ist absolut gelungen, 2. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es ist absolut gelungen. Wenn es das Ziel war, ein Erfolg einzufahren, ist es ein gelungenes Album. Es wird sich super verkaufen und ist mit Sicherheit ein Kandidat für die heavy rotation. Alles gut. Die Teens werden kreischen, die Juice lobt es. Es gibt nur ein Problem - das Mainstream Problem. Casper hat sich vom Rap verabschiedet, von minimalistischen Beats, von realistischen und tiefen Texten leider auch. Diese überproduzierte mainstream Mixtur mit Pauken und Trompeten und diesen unsäglichen lalala und oh oh oh Refrains ist einfach unfassbar schlecht. Wo sind die guten Texte, wo ist die Melancholie? Selbst bei Songs wie Lux Lisbon oder Ariel wirkt es nur gewollt melancholisch und diese Radio Refrains, die auch aus einer Andrea Berg Produktion stammen könnten, konterkarieren jeden noch so guten Ansatz. (alles endet aber nie die musik...schalalalaala") Ich denke, weniger ist manchmal mehr und hier wäre es das definitiv. Weniger Trompeten, weniger lalala, weniger Versuche zu singen.

Erst kommt die Kopie, dann die Kopie der Kopie" man kann auch versuchen, sich selber zu kopieren, so geschehen in Lied Nummer 10...Casper Bumaye 2.0 hätte es werden sollen und auch können und der Beat verspricht es auch, herausgekommen ist ein Teenie Chor Gekreisch - der alles kaputt macht. Man könnte denken, Kraftklub haucht dem Album Leben ein und man wird bitter enttäuscht. Der schlechteste Text des Albums Fanta und Pappbecher...hallooooo...ganz schön ok, hab viel zu erzählen..." - nun ja, an Belanglosigkeit und Langeweile nicht zu überbieten.

Die zwei Punkte gibt es für im Ascheregen", der, wie ich finde, ein guter Opener ist und den letzten Song des Albums Endlich angekommen" - da erkennt man wie gut das Album hätte werden können, obwohl er sich auch da Mühe gibt, ein Paar Trompeten, pathetischen Rocky Mittelteil und ganz ganz viel Produktion reinzustecken.

Bleibt die Erkenntnis, dass nicht alles was machbar ist, auch notwendiger Weise getan werden muss. Hoffe, er ist noch nicht angekommen", sondern nur auf dem Weg.
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26 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beim ersten hören so lala ; beim wiederholten hören genial !!, 5. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Beim ersten hören des Albums könnte man als ,,xoxo''- Fan ein wenig enttäuscht sein . Bei mir war es zumindest so ; mir blieb lediglich , neben ,,Im Ascheregen '' und ,,Hinterland '' , ,,ganz schön okay '' im Gedätchnis . Es war zu beginn ein wenig gewöhnungsbedürfdig . Vorab hätte man denken können , so hab ich zumidest gedacht , das Album würde in die gleiche Richtung gehen wie ,,xoxo '' . Dies ist nicht der Fall ;diese Tatsache macht das Album aber natürlich nicht schlecht ; ganz im Gegenteil . Als ich das Album zum zweiten oder dritten mal angehört hab, haben sich dann alle Tracks im Gedächtnis festgesetzt . Zum Beispiel liefen die beiden Songs ,,20qm'' und ,,Ariel'' beim ersten mal ein wenig an mir vorbei ; jetzt nach wiederholten hören muss ich klar sagen das die beiden Songs ,die Besten des Albums sind (lyrisch , rhythmisch, ...) . Tracks wie ,,La rue morgue'' oder ,,Jambalaya'' , die mir zu Beginn nicht wirklich gefallen haben , sind nach wiederholten hören absolute Highlights geworden . Also ich gebe dem Album absolut berechtigt 5Stere . Zum einen wegen den Texten , die mal wieder auf dem höchsten Niveau sind . Zum anderen wegen des Rhythmusgefühl und Caspers Stimme. Außerdem der rote Faden , der sich durch die Inhalte der Tracks zieht; als würde uns Benjamin seine Lebensgeschichte erzählen . Von mir ein riesiges Kompliment und danke für das Album .
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34 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein Rap, durchwachsen, aber immer noch besser als vieles..., 27. September 2013
Früher mal reingehört, dann vom XOXO-Album_Hype mitgerissen und die alten Sachen auch rauf und runtergehört. Also voller Vorfreude auf das hier gewartet.
Kann aber nicht sagen, ob ich erfreut bin oder enttäuscht. Ich habe Casper als Rapper kennen gelernt - und auch lieben (also seine Musik und ihn als Künstler).
Was hab ich jetzt hier in meinen Händen. Rap ist es nicht mehr wirklich. Dafür sind die unraptypischen "Beats" genial und das mit dem weniger rappen hatte sich ja schon in Interviews angekündigt.
Also versuch ich mir mal so objektiv wie möglich eine Meinung zu bilden und euch diese zu übermitteln.

1:Im Ascheregen: etwas langes Einleitung, aber als Eröffnung des Albums annehmbar. Dazu kommt ein tragende, starke Melodie, die den Text immer perfekt verstärkt. Dieser geht über einen Neuanfang, dessen Vorangegangenes man vergessen will. Dazu eine musokalische Glanzleistung, sind die einzelnen Melodien an die Lieder des letzten Albums angepasst.
5/5
2:Hinterland: Gibts nicht viel zu sagen, Ohrwurmhook, starker Text über Träume und die Kleinigkeiten des Lebens, die den Alltag erhellen.
5/5
3:Alles endet (aber nie die Musik):Hook geht mir gar nichts ins Ohr, lyrics wieder stark, seine eigene Version von "alles hat ein Ende" mit seinem Fazit nur "nie die Musik". Ist irgendwie zu popmäßig. Deshalb
4/5
4:...Nach der Demo ging's bergab: Erinnert mich etwas an die Prinzen (nein leider nicht den Prinz, richtig gelesen). Auch wenn die Strophen gut gerappt sind, die Hook hat schon Schlagercharakter. Der 08/15-Vergleichstext über die Liebe analog zum Plattenerfolg kann auch nicht überzeugen.
2/5
5:20m²: Kommt am ehesten an sein altes Zeug ran, behandelt eine ähnliche Thematik wie das vorangegangene Lied, diesmal mit einem Beispiel aus dem Leben. Aus der "ohohoh"-Hook wirklich gelungen.
4/5
6:Lux Lisbon: Kann ich mir nicht anhören, die einem Mönchgesang(?) nachempfundene Eröffnung und die Schnulzenhook gehen einfach gar nicht. Strophen über eine verflossene Liebe, deren Verlust mit Alkohol verkraftet wird regen zum nachdenken an, sind aber selbst für Casper zu depremierend. Text aber solide.
3/5
7:Ariel: Kann ich nicht so gut einschätzen. Strophen gut, Hook schon wieder nicht wirklich ins Ohr gehend.
3/5
8:Ganz schön Okay: Kraftklub bringt trotz langsamen Beats ein bischen Gas rein. Kraftklub vom besten, Hook von denen super. Casper hier in seinem Part richtig gut!
5/5
9:La Rue Morgue: Hier experementiert Casper mal wie, ähnlich wie bei "letzte Gang der Stadt" auf dem letzten Album. Mit dem Klavier aber in eine ganz andere Richtung. Eine Song über Freiheit und ihre auch vorhandenen Nachteile.
5/5
10:Jambalaya:Das einzig schnelle Lied. Kommt aus der Richtung wie "Casper Bovaile" (Hab das leider nicht mehr auf dem Rechner, wers kennt, weiß trotz schreibfehler was gemeint ist). Text nicht aussagekräftig, dafür auf Stimmung ausgelegt. Muss auf nem Casperalbum auch sein.
5/5
11:Endlich angekommen: Gegenstück zu Nr1, Anfang<>Ende,Aufputschend<>Ausklingend, Hook gewöhnungsbedürftig, Text ist der perfekte ausklang. Aber an sich doch recht langweilig.
3/5

Hätte bei der fast mit "...am Ende des Albums" angefangen. So durchwachsen war bisher noch keine Scheibe von ihm. Wobei es kein Mischmasch aus schlecht und gut, sondern eher RAP und rapähnlich ist.
Allerdings fällt es mir schwer objektiv zu bleiben.
Texte sind auf jeden Fall wieder klasse: 5/5, Hooks sind teils zu nervig 3/5 und die Beats mir etwas zu experementierfreudig 4/5.

Komme sowohl bei den Liedern auf einen Schnitt von 4/5(44/55)[dass das so genau passt war zufall], wie auch mein Gesamteindruck im Nachhinein 4/5 (12/15) wiederspiegelt.

Ich feier ein paar Lieder, wer Rap will sollte die Finger davon lassen und bei den alten Sachen bleiben. Wem XOXO super gefallen hat oder wer auf experementierende Rapper stehen, kann auch hier eigentlich nichts falsch machen. Ist immernoch inhaltlich deutlich über dem heutigem Durchschnitt (sowohl was Rap, deutsche Musik und die aktuellen Charts angeht).

Allen die es sich holen wünsch ich viel Spaß damit, auch wenn ich hoffe, dass er beim nächsten Album etwas zurückrudert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein XOXO II, aber trotzdem gut, 27. September 2013
Von 
ROTT - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Hinterland (MP3-Download)
Dämlich so etwas zu sagen aber er ich mag eigentlich keinen deutschen Hip Hop, außer vielleicht einige Vertreter der Hamburger Schule, aber das ist eine andere Geschichte. Ansonsten gab es da lange Zeit nichts wirklich spannendes. Casper war mit seinem „XOXO“ eine Ausnahme, der bärtige Schlacks brachte mal wieder ein ganz neue Qualität ans Mikro, die Texte intelligent, schwermütig und poetisch, die Musik im Crossover Spannungsfeld zwischen elektronischen Beats und Indierock sehr gut aufgehoben.

„Hinterland“ versucht erst gar nicht „XOXO“ zu kopieren. Man muss sich folglich auch erst gar nicht mehr fragen, ob man eigentlich HipHop mag, denn davon ist nicht mehr viel enthalten. Casper wagt einen ziemlichen Richtungswechsel, weg von elektronischen Beats, hin zu opulenten leicht folkigen Indiepop a la Arcade Fire, mit allerlei natürlichen Instrumenten wie Bläsern und Klavier. Das Kurpfälzer Wunderkind Konstantin Gropper (Get Well Soon) als Produzent zeigt hier eine deutliche Handschrift. Die neuen Songs haben eine ziemliche klangliche Spannbreite. LA RUE ROGUE schunkelt daher wie ein trunkener deutscher Tom Waits, LUX LISBON ist eine dunkel schöne Ballade, wie sie auch auf dem letzten Editors Album hätte Platz finden können (uuups, da singt ja sogar Tom Smith mit als Duett Partner ;-), die Pauken und Trompeten aus ASCHEREGEN waren ja schon bekannt, zusammen mit dem Video wird eine richtige ‚True Blood‘ Stimmung erzeugt. Das ebenfalls schon bekannte Titelsong HINTERLAND erinnert in seiner Melodieverliebtheit eher an Coldplay als an die üblichen verdächtigen Sprechsänger. Textlich bleibt Casper sind aber treu, es bleibt intensiv, persönlich und lesenswert. Der dann doch plötzliche Erfolg und die damit einhergehende Popularität wird verarbeitet, ebenso wie seine Jugend in den USA und besonders gekonnt und charmant der kleine Seitehieb auf das achso große politische Engagement der deutschen Rock und Pop Szene (NACH DER DEMO GINGS BERGAB).

Also ein simples Fazit: sehr schönes Album von einem interessanten mutigen Künstler. Wer allerdings eine Fortsetzung des XOXO Erfolgs erwartet, sollte erst einmal in Ruhe Probehören. Der neue Stil muss nicht unbedingt jedem gefallen, dem auch XOXO gefallen hat, und das waren ja schließlich nicht wenige.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich tolles Album, 31. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Casper - ein großartiger Künstler! Wer Capser live gesehen hat kommt von ihm nicht mehr los. Er hat mich in seinen Bann gezogen und so war es klar, dass ich sein neustes Album sofort haben musste. Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Album ist echt großartig.
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18 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen hätte, hätte, 28. September 2013
Von 
R. Geier "rainerbalu" (Roth b. Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
hätte hätte, fahrradkette. die wahlen sind vorüber, die wahlen beginnen. casper, unser liebling hat ein neues album. seine frühen fans hassen es, seine xoxo fans sagen "so lala", seine FANS lieben es.

also..ich bin 47 jahre alt und vielleicht nicht das caspersche zielpublikum. ich bin musikalisch sehr aufgeschlossen und up to date. casper bereitet mit tränen, glück und gänsehaut. er findet dafür die worte und unterstreicht diese mit den arrangements. mir ist es schnurz, ob es rap, indie-pop oder americana (das ist etwas weit her geholt) ist. caspers's musik berührt mich und das ist mein hauptargument, musik zu hören.

er ist (für mich) das beste stück deutschpop, das es momentan gibt. casper hat ideen, visionen und ist wortgewaltig...gerappt, gesungen, geschrien. er ist present, hip, interessant und authentisch. was wollt ihr mehr?

diesen sommer war ich mit ner jugendgruppe für zwei wochen in england. die waren zwischen 13 und 15 jahren alt. im ipod, im bus lief ascheregen. ich fragte: " ey, ist das casper"? antwort: "ja, geil oder?". den rest der fahrt hatten wir unseren lieblingssong. ich 47, die anderen fast 15. casper hat das, was andere vergeblich suchen. er verbindet, berührt, bewegt und rührt auf.

also seid mal nicht so kritisch, sondern genießt diese herrliche platte von unserem freund CASPER.

peace, BALOO
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So perfekt!, 4. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe das Album schon im August vorbestellt und bin sehr beeindruckt. Das lange Warten hat sich echt gelohnt. Obwohl Casper sich musikalisch weiter entwickelt hat und nun auf dem Album "Hinterland" mehr singt, als das er rappt, finde ich dennoch, dass es wieder ein Meisterwerk ist, wie sein vorheriges Album "Xoxo".
Viele beschweren sich zwar, dass in diesem Album Casper's Person nicht mehr so deutlich dargestellt wird, da er in "Xoxo" viel tiefsinnigere Texte, wie Michael X verfasst hatte. Trotzdem gibt es auch das ein oder andere Lied, dass einem zum Nachdenken bringt.
Auch die Zusammenarbeit mit Tom Smith und Kraftklub kann ich nur loben. Insgesamt hat sich die Mühe von Benjamin Griffey wirklich gelohnt. Ich kann "Hinterland" also nur für alle Casper-Fans und auch die, die ihn nicht kennen, empfehlen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Drittel Heizöl, zwei Drittel Benzin., 12. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Hinterland (Audio CD)
Caspers Songzeile aus -Ascheregen- passt, wie ich finde, ganz gut zum neuen Album -Hinterland-. Von den elf Liedern gefallen mit zwei Drittel außerordentlich gut und setzen mein Kopfkino und meine Füße sofort in Bewegung. Ein Drittel fand ich okay, aber im Vergleich zum Rest des Albums etwas abfallend. Es war für Casper aber auch nicht einfach, nach dem genialen -XOXO- einen Nachfolger zu präsentieren. Die Messlatte lag verdammt hoch. Meiner Ansicht nach, hat Casper sie jedoch übersprungen. Nachdem ich -Hinterland- mehrmals durchgehört habe, weiß ich auf jeden Fall: Das Album wird vom mehrfachen Hören in jedem Fall besser!

Anspieltipps: Die Einsteiger -Ascheregen- und -Hinterland- sind perfekt Casper-Songs. Rhythmus und Text nehmen die Zuhörer mit und verbreiten Aufbruchstimmung. -Alles endet aber nie die Musik- ist fast schon ein Popsong für Casper Verhältnisse. Perfektes Songwriting bietet -20 qm-. Obwohl der von mir geschätzte Editors Frontmann Tom Smith mitsingt, ist -Lux Lisbon- für mich eine der schwachen Produktionen des Albums. Das Zusammenspiel mit Kraftklub in -Ganz schön okay- erinnert mich mehr an eine Fettes Brot - Scheibe als an Casper. Puristisch, düster und schön kommt -La Rue Morgue- daher. -Jambalaya- ist tanzbar gut und hört sich ein bisschen nach Seeed an. Am Ende des Albums gibt es dann, aus meiner Sicht, das Sahnestück von -Hinterland-. Melodisch, gefühlvoll, nachdenklich und verdammt herzzerreißend sind die 6:21 Minuten von -Endlich angekommen-. Dieser Song ist eine absolute Perle deutscher Rapp-Musik.

Das neue Album des Wahlberliners Benjamin Griffey, besser als Casper bekannt, ist hörenswert. Man braucht vielleicht ein paar Umläufe im Player, um sich Stück für Stück in das Album zu hören. Der Silberling besitzt ein Konzept und ist in sich stimmig. Casper besitzt genau den Schuss Nachdenklichkeit plus passender Musik, der viele Hörer begeistert. Stark instrumentiert und mit guten Texten sollte -Hinterland- ganz sicher seine Fans finden...
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Hinterland
Hinterland von Casper (Audio CD - 2013)
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