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5.0 von 5 Sternen BESTBESETZUNG IN MILANO: nina stemme + waltraud meier
DIE WALKÜRE des Berliner-Mailänder RINGS, hier in einer Aufzeichung aus Milano, mit NINA STEMME als Brünnhilde und Waltraud Meier als Sieglinde, war der szenisch beste Teil des Rings von GUY CASSIERS. Vor allem in Mailand, auf der übergroßen Bühne der Scala. Für die war er auch gemacht, im sehr kleinen Berliner Schillertheater ist er...
Vor 11 Monaten von J. Fromholzer veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Eine Walküre mit sängerischen Schwächen
Die fünf Sterne, die meine "Kollegen" für diese Aufnahme vergeben, sind mir ein Rätsel. Es gibt sicher viele schlechtere Walküren, allein schon vom Orchester, aber vom sängerischen her können nur Ekaterina Gubanova als Fricka und die unverwüstliche Waltraud Meier, hier als (viel zu alte) Sieglinde zu hören und zu sehen,...
Vor 21 Tagen von Karl Huber veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen BESTBESETZUNG IN MILANO: nina stemme + waltraud meier, 25. November 2013
Von 
J. Fromholzer "fromholzer" (bayern + berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Richard Wagner: Die Walküre (Teatro alla Scala, 2010) [2 DVDs] (DVD)
DIE WALKÜRE des Berliner-Mailänder RINGS, hier in einer Aufzeichung aus Milano, mit NINA STEMME als Brünnhilde und Waltraud Meier als Sieglinde, war der szenisch beste Teil des Rings von GUY CASSIERS. Vor allem in Mailand, auf der übergroßen Bühne der Scala. Für die war er auch gemacht, im sehr kleinen Berliner Schillertheater ist er weitgehend verpufft, implodiert (ich habe WALKÜRE in Mailand, die anderen Teile aber in Berlin gesehen). In Mailand war er darüber hinaus besser besetzt, als in Berlin, wie man bei dieser Aufzeichnung gut hören und sehen kann.

Auf dieser DVD ist das Bühnenkonzept nur schwer vermittelbar, es ist auf die Totale angelegt, auf geometrische Licht und Lasereffekte, die Raum, möglichst großen (!), brauchen. Dafür sieht man die Sänger scharf und nah.

Ein musikalischer Traum ist der weiche, samtene Wagner Klang des Orchesters der Mailänder Scala, so ganz anders, als deutsche Orchester Wagner spielen. Ein italienischer Wagner..........

Fazit: Man hätte einen Mitschnitt als Cd veröffentlichen sollen - die Licht- und Raumeffekte dieser Produktion bleiben weit hinter LA FURA DELS BAUS oder ROBERT WILSON zurück und sind auf dieser DVD nicht wirklich erfahrbar.

( J. Fromholzer )
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die neue Entdeckung: Der Wotan von Vitalij Kowaljow, 23. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Richard Wagner: Die Walküre (Teatro alla Scala, 2010) [2 DVDs] (DVD)
Der Scala-Ring aus den Jahren 2010 bis 2013 gehört zu das beste und meist Innovative das ich je gesehen habe (Neben Christoph Schlingensiefs Parsifal in Bayreuth 2004-2007 und Pierre Audi's Ring in Amsterdam 1998-2014)

In diese Walküre sind es besonders Vitalij Kowaljow, Ekaterina Gubanova, Waltraud Meier und Nina Stemme die mit ihren Stimmen einen großen Eindruck auf mich machten. Der Ukraiener Kowaljow (Wotan) erinnert mich an Sänger wie George London und Hans Hotter in den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts. Gubanova folge ich bereits seit dem Internationalen Gergiev Festival in Rotterdam im September 2007 und die Stars of the White Nights Festival in St. Petersburg im Juni 2008, wo sie Brangäne sang. Auch im Lied von der Erde (Rotterdam, 2010) und in oktober 2010 Fricka in Das Rheingold (Berlin)und voriges Jahr in Amsterdam eine großartige Eboli (Don Carlo)und natürlich in Juni dieses Jahres wieder Fricka in Das Rheingold und Die Walküre in Mailand. Sie gehört zweifellos zu den größten Mezzo's unserer Zeit. John Tomlinson singt mit seinem schönen,charaktervollen Bass den alten - in seiner Ehre verletzten - Hunding.

Guy Cassiers Regie ist auch in der Walküre wieder erfinderisch. Das "weinende" Feuer am Ende ist ein schönes und rührendes Bild. Es ist bedauerlich, dass der Choreograph Sidi Larbi Cherkaoui mit seine Tänzer nicht mitmachen konnte. Bei den Aufführungen in Siegfried, und besonders in Götterdämmerung, sind seine Tänzer wieder präsent und sorgen für die zusätzliche Qualität, die das Werk zum echten Gesamtkunstwerk machen. Wie in Das Rheingold dirigiert Barenboim wieder transparent und genau. Neben Hartmut Haenchen (Amsterdam) ist er für mich den besten heutigen Wagner-Dirigenten. Ein Genuss um mit zu machen.
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3.0 von 5 Sternen Eine Walküre mit sängerischen Schwächen, 1. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die fünf Sterne, die meine "Kollegen" für diese Aufnahme vergeben, sind mir ein Rätsel. Es gibt sicher viele schlechtere Walküren, allein schon vom Orchester, aber vom sängerischen her können nur Ekaterina Gubanova als Fricka und die unverwüstliche Waltraud Meier, hier als (viel zu alte) Sieglinde zu hören und zu sehen, wirklich überzeugen. Nina Stemme legt erst im dritten Akt richtig los, den zweiten absolviert sie, wie ihr russischer Kollege Vitalij Kowaljow als Wotan, im Schongang. Da hätte Waltraud Meier schon mehr zu bieten gehabt...Simon O`Neill ist schon optisch kein ansprechender Siegmund, wie hier erotisches Knistern auf der Opernbühne entstehen soll? Noch schlimmer aber der Wotan, den man offenbar als zweiten Alberich mit rechtsseitig schwarzer Gesichtshälfte präsentiert, einfach zum Gruseln. Die arme Brünnhilde, die ihren mißgestalteten Vater (auch das Kostüm ist schauderhaft) liebevoll umarmen muss. Ein Ärgernis ist John Tomlinson als Hunding, der leider sein besten Tage als Wotan schon lange hinter sich hat, und sich mit einer Art Sprechgesang durchmogelt, die Walküren gehen so durch, ihre an sich sehr schönen Kostüme sind leider für ihre eigentliche Aufgabe, das Transportieren gefallener Helden auf ihren Pferden, völlig ungeeignet.
Bei der Regie ist positiv anzumerken, dass man auf die albernen Tanzeinlagen vom Rheingold verzichtet hat, der Ausstatter wurde offenbar ebenfalls eingespart, denn in Hundings Haus gibt es weder Tisch noch Stuhl, das Wasser kommt aus dem Boden und so knien und wälzen sich Siegmund und Sieglinde eine Stunde lang in den albernsten Posen am Boden. Recht gelungen ist der abschließende Feuerzauber, dem Walkürenritt fehlt dagegen jede Dynamik, insgesamt ist das Bühnengeschehen vom fast durchgehend dunklen Hintergrund geprägt. Erfreulich auch, dass die in dieser Inszenierung völlig unbewaffnet auftretende Nina Stemme als Brünnhilde im Gegensatz zu Deborah Voigt in der Met-Produktion den Text genauso singt, wie ihn Wagner gedichtet hat. Die Amerikanerin mogelt sich dagegen des öfteren durch den zugegen schwierigen deutschen Text. Vitalij Kowaljow ist ebenfalls ziemlich textsicher, oft hat man aber den Eindruck, er könnte auch ein Telefonbuch singen, Deklamation und Betonung der richtigen Stellen sind nicht immer gegeben. An Bryn Terfel (Met) darf man da nicht denken, ebenso wenig an Jonas Kaufmann als Siegmund.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gubanova-Stemme-Meier mit grandiosen sängerischen Statements, 29. Oktober 2013
Von 
Hans-Georg Seidel "opera" (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Richard Wagner: Die Walküre (Teatro alla Scala, 2010) [2 DVDs] (DVD)
Nachdem das Rheingold in der neuen Mailänder Ring Inszenierung eher von der mittelprächtigen Sorte war (siehe Rezension), wird mit der Walküre, teils grandiose sängerische Qualität geboten.
Das optische Konzept wird mit Projektionsebenen als Hintergrund fortgesetzt, davor die Spielfläche der Interaktion. Von einer ausgefeilten Personenführung kann nicht die Rede sein. Rein optisch wird auch in den sich dafür anbietenden Szenen nichts wirklich Beeindruckendes geboten, es werden wenig atmosphärisch "dichte" Bilder in Szene gesetzt. Von einer interpretatorische Ebene kann bei dieser Inszenierung nicht gesprochen werden, aber das muß nicht zwingend sein, schon die illustrative Bühne kann ansprechend sein, wenn sie, wie von Wagner gewünscht, dramatischer Ausdruck der Szene ist.
Rein optisch kann man hier davon sprechen, dass man mit diesem Konzept "niemanden weht tut" , mehr nicht.

Dafür bietet die sängerische Qualität Außerordentliches im Aufeinandertreffen herausragender Sängerpersönlichkeiten, die nicht nur vom Namen, sondern von der Leistung eine besondere Qualität offerieren.

Grandios die Fricka von Ekaterina Gubanova, ein sängerisches Statement in der Verkörperung. Ein grundierter, voluminöser Mezzo der Extraklasse.

Große Klasse, die Brünnhilde von Nina Stemme, souverän intonierend, nicht mehr mit den Schwierigkeiten kämpfend, als gestaltend, wie man es oft sieht. Eine Ausnahmeleistung in Strahlkraft und blendender Intonation. Ein Sopran mit Mezzoeinschlag und opulenter Gestaltung.

Auch Waltraud Meier bietet als Sieglinde erste Klasse. Ihre elektrisierend, involvierende Gestaltung ist bekannt.

Dieses weiblich sängerische Triumphirat der Spitzenklasse in einer Aufführung, macht diese Walküre zentral aus.

Vitalij Kowaljow singt einen insgesamt sehr überzeugenden Wotan. Ein füllig timbrierter Bariton.
Simon O`'Neill ist ein hervorragender Siegmund, etwas monochrom, aber ein kernig intonierender Tenor.
John Tomlinson singt den Hunding solide.

Daniel Barenboim dirigiert strukturiert, schwelgerisch.

Insgesamt eine Aufführung, die,aufgrund der o.a. ausgeführten,sängerischen Leistungen - 5 - Sterne verdient, auch wenn die optische Umsetzung eher Mittelmaß dokumentiert.
Ekaterina Gubanova allein, als Fricka, macht diese DVD zwingend, wenn man unter sängerischen Aspekten urteilt.
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Richard Wagner: Die Walküre (Teatro alla Scala, 2010) [2 DVDs]
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