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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie vor 23 Jahren..., 10. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Surrender to No One (Audio CD)
Ist das wirklich schon 23 Jahre her seit *For Those Who Dare* veröffentlicht wurde, ein Album mit dem bei Chastain eine Ära zu Ende ging? Es war das letzte Album auf dem die unvergleichbare Leather Leonie phonstark hinter dem Mikrofon stand und den Songs den letzten Schliff verpasste. Ihr Anteil am Songwriting war zwar nie besonders hoch, aber ihr aggressiver Gesangsstil bestimmte zu wesentlichen Teilen die Atmosphäre der frühen Alben.

David T. Chastain setzte in den 90er Jahren dann verstärkt auf Side-Projekte, veröffentlichte Instrumental-Alben, experimentierte mit verschiedensten Stilen und reaktivierte seine Band Chastain für nur drei Alben, die sich in der Spannbreite zwischen gut und hervorragend bewegten, aber von der Kate French getextet und eingesungen wurden. Eine Shouterin, die er dann an die Band *Vainglory* weiterempfahl.

Nun folgt eine Album bei dem das Wort Reunion durchaus berechtigt mitschwingt. Bandleader David T. Chastain greift auf *Surrender To No One* auf seinen klassischen Mitstreiter Mike Skimmerhorn und die Vocalakrobatin Leather Leonie zurück. Mehr noch, Chastain baut beim Songwriting auf eine gleichberechtigte Partnerschaft mit Leather, die für alle Texte verantwortlich zeichnet. Und das Album erfüllt alle Erwartungen!

Das klassische Feeling der alten Scheiben ist sofort wieder da. Die Produktion ist deutlich besser als früher, aber das alte Feuer lodert sofort wieder auf. Chastain entzünden ein Metal-Feuerwerk ersten Ranges mit düsteren, drückenden Songs voller Energie. Leather klingt, als hätte sie nie etwas anderes gemacht als Chastain-Alben einzuspielen. Sie schreit, beisst, kratzt und spukt. David T. Chastain steuert das nötige Riffing dazu bei. Songs wie *Stand And Fight*, *Call Of The Wild*, *Fear My Wrath* und all die anderen Nummer knallen hammerhart aus den Lautsprechern und das verhaltene *Bleed Through Me* baut ein schön morbide Atmosphäre auf. Drummer Stian Kristoffersen erwies sich aus echter Glückgriff für den Band. Der Mann hämmert staubtrocken und mit einer unglaublichen Power.

FAZIT: Klassischer Metal - hammerhart und gradlinig gespielt...
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassischer Metal mit genialer Note, 8. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Surrender to No One (MP3-Download)
Ich habe eine Weile mit meiner Rezi gewartete, weil ich mich erstmal beruhigen musste, dass Leather Leone tatsächlicher wieder ein Album mit Chastain veröffentlicht. Leather ist einfach die weibliche Ronnie James Dio und es war für mich ebenso unverständlich wie unerträglich, dass man dieses Talent so lange nicht bestaunen durfte.

Freudentränen abgewischt und ran an das Album:
Tatsächlich ist das Werk den Veröffentlichungen aus den 80ern sehr ähnlich. Vor allem aber ist der Sound besser, was damals leider immer ein Manko bei Chastain war. Beibehalten wurden die leicht verfrickelten Arrangements kombiniert mit klassisch kraftvollen Einlagen und maidenartigen Gitarrenläufen. Hervorzuheben ist die Qualität des Songwritings und die Ausgereiftheit des Materials. Hier macht sich die lange Entwicklungszeit offenbar bemerkbar. Auch für Abwechslung ist durch mal flotte, mal behäbige Songs gesorgt, aber natürlich nur in der bekannten Chastain-Bandbreite.

Jedem Chastain Kenner und Freund klassischen Metals mit leicht anspruchsvoller Note und unvergleichlichen Vocals ist das Album definitiv und ohne Abstriche zu empfehlen! Ich hoffe, dass wir nicht wieder über 20 Jahre bis zum nächsten Output in dieser Konstellation warten müssen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kommt teilweise an die Klassiker ran, 1. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Surrender to No One (Audio CD)
Ist es wirklich schon 26 Jahre her, seit das megageile "The 7th of Never" das Licht der Welt erblickte? Und seit dem letzten Chastain Album mit Leather als Leadsängerin "For Those Who Dare" (1990) sind immer noch 23 Jahre vergangen, und nun das. <freu>
Laut den Infos auf der Homepage von Sledge Leather war es der Tod von Ronny James Dio, der Leather wieder ans Mikro brachte. Allerdings zunächst nicht mit Mastermind David T. Chastain, sondern mit der Drummerin Sandy Sledge. Auf dem Keep It True 2001 konnte man dann nicht nur Songs vom Debut-Album hören, sondern natürlich auch Klassiker wie "Ruler of the Wasteland" und "The Voice of the Cult", die finden sich auch auf Youtube. Da war es dann wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis der göttliche Gitarrist und die göttliche Sängerin wieder zusammenfinden - und anno 2013 ist es dann endlich soweit. Das Warten hat ein Ende, das neue Album ist da. Und Überraschung, selbst der Basser ist derselbe wie vor einem Vierteljahrhundert.
Der erste Song ist ein typischer Opener mit starkem Intro, der dann im weiteren Verlauf für meinen Geschmack auf allzu ausgetretenen Pfaden wandelt, insbesondere der Männer-Refrain passt irgendwie nicht in den Song. Leathers Stimme kommt zudem kaum gegen die Rythmussektion an. Nicht schlecht, aber auch nicht 100%-ig überzeugend. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Das ist Kritik auf höchstem Niveau; "Stand and Fight" ist ein gutklassiger Metalsong.
Aber dann kommt mit "Call of the Wild" der Oberhammer, ein Song in bester alter Tradition, der ohne weiteres auch auf "The 7th of Never" oder "The Voice of the Cult" drauf gewesen sein könnte. Man merkt die 26 Jahre nicht - ich bin schlichtweg begeistert. 6 Sterne. Auch "Deep Down in the Darkness" lebt insbesondere von Leathers einzigartiger Röhre, die nichts von ihrer Faszination eingebüßt hat. 5 Sterne.
Der Rest des Album kann nicht mehr durchgängig auf diesem hohen Niveau mithalten, ist teilweise aber richtig gut. Hervorheben möchte ich noch den Titelsong "Surrender To No One". Der Schlusstrack "Bleed Through Me" fällt leider deutlich ab und wäre vielleicht besser einfach weggelassen worden - an der Gesamtspiellänge von fast 54 Minuten gibt's ja nichts zu meckern. Erwähnenswert ist noch die tolle Produktion im 1980er Jahre Soundgewand, also druckvoll, aber nicht übersteuert oder overproduced.
Insgesamt gute viereinhalb Sterne. Jeder anderen Band hätte ich vielleicht fünf gegeben, aber ein wenig Luft zu den Klassikern muss schon noch bleiben. Auf jeden Fall eine klare Kaufempfehlung.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wauuuuuu, 26. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Surrender to No One (Audio CD)
Tja, ein bißchen unnötige Härte weniger und ein paar geile Melodien mehr, das wärs gewesen. Aber trotzdem: hammergeil!!! Und das geilste: Leather is back. Und wie. Und sie ist immer noch die größte (RIP Dawn Crosby). Und manchmal, ja manchmal, da klingt sie durch die beste aller Zeiten, die 7th of Never!!! Tolles Comeback
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Surrender to No One
Surrender to No One von Chastain (Audio CD - 2013)
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