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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von wegen überflüssig
1994 erschien die CD "Come Hell Or High Water" von der letzten Purple-Tour mit Ritchie Blackmore. Sie hat einen Nachteil, sie ist nur einfach, sprich viele Songs aus dem damaligen Set fehlen. Somit ist die "Live In Stuttgart 1993" überhaupt nicht überflüssig, sondern endlich haben wir hier die Gelegenheit das ganze Konzert mitzuerleben. Das Konzert in...
Veröffentlicht am 3. Mai 2007 von Child in time

versus
2 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Irgendwo im Mittelfeld
Mal ehrlich - Deep Purple, das sind für mich ganz persönlich vor allem die Herren der MK-II-Formation. Von dieser unvergleichlichen Magie, die dieses Quintett in den zwei, vielleicht drei Jahren während der frühen Siebziger aufbringen konnte, zehrten die Nachfolge-Mark-Soundsos ebenso wie die Halbgötter selbst, als sie sich Mitte der Achtziger zur...
Veröffentlicht am 29. November 2011 von Re(i)mbrandt


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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von wegen überflüssig, 3. Mai 2007
Von 
Child in time - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Live in Stuttgart 1993 (Audio CD)
1994 erschien die CD "Come Hell Or High Water" von der letzten Purple-Tour mit Ritchie Blackmore. Sie hat einen Nachteil, sie ist nur einfach, sprich viele Songs aus dem damaligen Set fehlen. Somit ist die "Live In Stuttgart 1993" überhaupt nicht überflüssig, sondern endlich haben wir hier die Gelegenheit das ganze Konzert mitzuerleben. Das Konzert in Birmingham von der gleichen Tour, welches es nun auch gibt, ist aber wohl wirklich nicht nötig, war Blackmore doch in Stuttgart viel besserer Laune und Spielfreude. :-))

Vor 13.000 Zuschauern in Stuttgart zeigt die MK II-Besetzung, warum viele diese als die besten Purple bezeichnen. Die gesamte Gruppe spielt hier großartig auf. Auch Herr Blackmore zeigt sich von seiner besten Seite (siehe Solo bei `Anja`). Ich muss einem andern Rezensenten bzgl. des Gitarristen heftig widersprechen. Steve Morse ist sicher der technisch bessere Gitarrist und passt sich auch besser in eine Gruppe ein. Aber die überraschenden Einfälle und das Feeling, da kommt er mit Ritchie nicht mit. Ich finde daher, dass für beide gewisse Punkte sprechen. Auf ihrer jeweiligen Art sind beide genial.

Auf der CD 1 möchte ich `The mule` und `Beethoven`s ninth (Difficult to cure)` hervorheben. Auf CD 2 `The battle rages on`, `Lazy`, `In the hall of the mountain king`, `Space truckin``, `Paint it black` und `Hush`, also genau die Songs, die auf "Come Hell Or High Water" gefehlt haben.

Kurz vor dem endgültigen aus für Blackmore zeigt MK II-Purple, dass sie genial waren! 5 dicke Sterne für das Do Album.

P.S. Selten eine so stimmige Rezension gelesen wie die von `frankie eyes` aus Berlin. Gratuliere.
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31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alles andere als überflüssig!, 27. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Live in Stuttgart 1993 (Audio CD)
Überflüssig ist diese Do-CD höchstens für die, die das Vier-CD-Set "Live Across Europe" schon haben. Das Konzert in Stuttgart war ganz große Klasse. Ritchie legt ein paar traumhafte Soli hin, und alle fünf sind mit einer Spielfreude dabei, die man den alten Herren nicht mehr zugetraut hätte, vor allem, da man ja weiß, was kurze Zeit später geschah... Der Fehler bei "Come Hell Or High Water" war einfach der, daß nur ein Teil des Konzerts draufgepackt wurde, und dazu noch einige Songs vom viel schwächeren Birmingham-Konzert (der zweite Teil von "Live Across Europe"). "Come Hell..." ist jetzt die wahrlich überflüssige CD.

Wer eine der großartigsten Rockbands der Welt in der besten aller möglichen Besetzungen liebt, braucht "Made in Japan", "Live in Japan" und "Live in Stuttgart". Punkt! Die jetzt ebenfalls einzeln erhältliche "Live at the NEC" (das Birmingham-Konzert) vom selben Jahr ist da doch eher verzichtbar. Ian Gillan hat den Fans sogar abgeraten, diese zu kaufen. Soweit würde ich zwar nicht gehen, aber wie gesagt...

An den lieben Dirk: Es kommt nicht immer auf den Einzelkämpfer an, sondern auch auf das Team, und das war nun mal bei Deep Purple die Mk II mit Ritchie Blackmore. Da kann auch ein Steve Morse nicht mithalten. Auch wenn er der technisch bessere Gitarrist sein mag, fehlt mir bei ihm doch die Emotionalität einer Blackmore'schen Melodieführung, die Gänsehaut erzeugen kann. Und Gefühle sind das, was in Musik das Wichtigste ist (sein sollte). An ihren besten Tagen waren es nun mal Gillan, Glover, Lord, Paice und Blackmore (und nicht Bolin, nicht Satriani und auch nicht Morse, trotz aller ihrer Qualitäten), die die Magie zustandebrachten, die die besten Momente der Band ausmachten. Das Zusammenspiel, das aufeinander Eingehen dieser fünf Männer war so einzigartig, das konnte kein Außenstehender übertreffen. Und deshalb sind sie auch an mittelmäßigen ("Nobody's Perfect" von 1988) und sogar an schlechten Tagen (Live at the NEC) immer noch hörenswert.
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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser als Come Hell Or High Water, 5. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Live in Stuttgart 1993 (Audio CD)
Diese Compilation enthält nun endlich als ein zusammenhängendes Konzert alle gespielten Stücke des Abends in Stuttgart. Auch die seltenen Stücke wie The Mule und wie der damalige Titeltrack der Tournee "The Battle Rages On" sind enthalten. Allein schon die bessere Version von Anya (Blackmores Solo ist genial) macht diese Doppel-CD zum Kauftipp, warum diese nicht auch auf der CD Come Hell Or High Water verwendet wurde, bleibt ein Rätsel.

Insgesamt war es für Deep Purple einer der besseren Abende der Tour. Ritchie Blackmore war gut drauf und Ian Gillans Stimme nicht, wie z.B. beim Auftritt im NEC einige Wochen später, durch Bronchitis beeinträchtigt. Dies wirkt sich auch positiv auf die anderen aus, die z.B. mit Blackmore mitziehen, als er beim Intro zu Space Truckin' eben noch In the Hall of the Mountain King anspielt. Das wird eine spontane Jam-Session. Es ist also zumindest musikalisch noch nichts vom Bruch zu merken, der sich wenige Wochen später vollziehen soll.

Auch vom Sound her ist dieses Teil dem einschläfernden Come Hell Or High Water (welches nun in den Müll wandert) weit voraus. Ich weiß gar nicht, wie man aus einem Konzert zwei so unterschiedliche Ergebnisse produzieren kann. Dies hier ist auf jeden Fall positiv.

Wer nicht in die 4 CDs Live Across Europe investieren möchte und zwischen der Stuttgart- und der NEC-Aufnahme schwankt, dem sei gesagt, dass das hier die bessere Wahl ist. Blackmores Aussetzer sieht man sich besser auf Video an (die DVD Come Hell Or High Water enthält nur den NEC-Auftritt).
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Last MK-II-Concert in Germany, 21. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Live in Stuttgart 1993 (Audio CD)
Im Rahmen des 2013er Relaunch von verschiedenen Live-Aufnahmen aus dem Purple-Katalog wurde nun auch das Konzert vom 16.10.1993 in der Stuttgarter Schleyerhalle neu veröffentlicht. Der letzte gemeinsame Auftritt von Blackmore mit seinen Kollegen von Deep Purple auf deutschem Boden.

20 Jahre liegen diese Aufnahmen zurück. Ein Teil des Konzertes wurde für die CD Come Hell or High Water" 1994 verwendet. Das komplette Konzert wurde dann einige Jahre später ebenfalls in den Handel gebracht, erst als Doppel-CD, später dann noch zusammen mit dem Birmingham-Konzert vom 09.11.1993, das ebenfalls teilweise in die 1994er Live-CD einfloß, als 4-CD-Box Live in Europe. CHoHW war sicherlich nicht schlecht, war aber halt nur eine Einzel-CD und ließ einiges vermissen.

Angeregt durch die vielen positiven Stimmen zum Stuttgarter Konzert und der hervorragenden Perfect Strangers Live habe ich mir diese Scheibe zum 20-jährigen Jubiläum nun doch zugelegt. Und was soll ich sagen, wow, was für eine Performance. Da bedauert man ja Jahre danach noch, daß man nicht dabei war. Die Mannen rocken und rollen was das Zeug hält. Ian Gillan scheint einen hervorragenden Tag erwischt zu haben - lediglich seine teilweise gezwungen komisch wirkenden Ansagen könnte er sich schenken. Die Songauswahl ist hervorragend - einzelne Stücke hervorzuheben fällt schwer. Eröffnet wird das Set mit den Klassikern Highway Star und Black Night. Das damals aktuelle Album, The Battle rages on, ist mit vier Stücken präsent, die später kaum noch den Sprung ins Liveset schafften. Wie man überhaupt aus der Reunion-Phase nur noch zwei weitere Stücke spielt: Perfect Strangers und Knocking at your Backdoor. Neben diesen Standards gibt es nur aber einige Überraschungen im Set, wie z.B. Anyones Daughter oder erstmalig seit langem wieder das Stones-Cover Paint it Black sowie Hush, das erstmalig in einer Liverversion erscheint. Zwischendurch gibt es diverse Solo-Einlagen, bei denen u.a. auch Beethovens 9. (Difficult to cure) zitiert wird. Highlights sind das danach nur noch selten gespielte Child in Time und vom neuen Album Anya mit einem grandiosen Solo. Speed King wird mit den ersten Takten der deutschen Nationalhymne eingeleitet und enthält im ausgedehnten Instrumentalpart einen Ausflug in die Mark III-Welt, wenn die Band kurz in das Intro von Burn" wechselt. Auch bei Smoke on the Water läßt sich Blackmore einiges an Zeit für kleine Spielereien ehe er den so weltberühmten Riff in die Saiten drischt.

Insgesamt ein hervorragendes Album, das die Leistungsfähigkeit dieser schon etwas in die Jahre gekommenen Band eindrucksvoll wiederspiegelt. Ich bin im Besitz zahlreicher Live-Alben von Deep Purple - dieses wird ab jetzt zu meinen Favoriten zählen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vital und spielfreudig, 12. Februar 2010
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Live in Stuttgart 1993 (Audio CD)
Obwohl das einer der letzten Auftritte der MKII Besetzung war, zählt dieser Konzert Mitschnitt von 1993 zu den besten Live Alben in ihrer an solchen ja nicht gerade armen Diskographie.

Was gleich von Beginn an beeindruckt ist die Vitalität und Spielfreude die Sie hier an den Tag legen. Sie klingen fast ausgehungert, so als hätten Sie all diese songs schon ewig nicht mehr gespielt. Die setlist ist ohnehin ein Hammer, denn bis auf die Coverdale songs fehlt hier kaum ein Hit (und selbst dem wird über ein kurz instrumental angespieltes ,Burn' ein wenig Tribut gezollt).

Musikalisch sind Sie hier auch fast in Bestform, vor allem Ian Paice. Wie explosiv, dynamisch und doch akzentuiert er hier seine Schiessbude bedient ist richtig mitreissend. Auch Blackmore hatte einen guten Tag und übertreibt seine Soloausflüge eigentlich kaum.

Ein wenig schwächelt Gillan hier. Er ist schon voll bei der Sache und auch motiviert, kann auch das Publikum gut mobilisieren und unterhalten (das ahahaaha zu Beginn von ,Black Night' ist dann aber doch ein wenig zu viel des Guten), nur intonnationsmäßig gibt es doch einige Hacker zu verzeichnen.
Dennoch - darüber kann man bei diesem Album locker hinwegsehen.

Das ist wahrscheinlich das Live Album, das man gemeinsam mit ,Made In Japan' und ,MKIII The Final Concerts' von Deep Purple sein eigen nennen sollte, zumal man hier mit ,Paint It Black', und ,Hush' auch einige Stücke serviert bekommt, die man Live von ihnen nie besser gehört hat und ausserdem rocken Sie hier richtig kompromisslos.

Lustig, dass das kaum 3 Wochen später aufgenommene ,Live At The NEC' mit gleicher setlist gegen diesen Gig so dermassen abfällt. Also Hände weg von dem, sondern hier zugreifen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Perfekt!, 6. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Live in Stuttgart 1993 (Audio CD)
Liebe Rockfreunde, Deep Purple - Stuttgart 1993 ist für mich die beste Live Scheibe, die ich bis jetzt kenne. Die macht so richtig Spaß. Schon der Opener Highway Star" ist schon das Geld wert. Und noch ein Klassiker Black Night" gleich danach, geil! Auch das druckvolle Perfect Strangers" kann mich restlos begeistern. Auch bei Klassikern wie The Mule", Lazy", Child in time" oder auch "Knocking at the back door" und
natürlich "Smoke on the water" springt einem die greifbare Spielfreude, förmlich aus den Boxen entgegen. Dass hier super Musiker am Start sind, versteht sich von selbst. Da passt alles, selbst wenn mancher Ton nicht perfekt sitzt Stuttgart 1993" macht enorm viel Spaß, deshalb 5 dicke Sterne!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weiteres Output der Battle Rages on-Tour 1993 von MKII, 10. November 2013
Von 
M. Pauli "mpauli26" (Liederbach, Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Live in Stuttgart 1993 (Audio CD)
Die CD war einige Jahre lang nicht so leicht und günstig erhältlich. nun 2013 neu veröffentlichter Doppeldecker (vergleichbar mit dem Birmingham Konzert). Soundmässig sehr gut, titelauswahl ist nahezu identisch mit birmingham, es gibt hier und da eine Ansage in Deutsch. The Mule, in the hall of the mountain King und Speed King wurden hinzugefügt, die Beethoven-Einlage leicht abgewandelt. Für den einsteiger sag ich mal, er braucht nicht beide Konzerte. Für Fans allemal wichtig, ist dies ein sehr deutliches Tondokument für a) Spielfreude der MK II-Besetzung und auch b) Fanbegeisterung pur. Hier kommt alles durch und es macht tierisch Spaß, sich dies bildlich vorzustellen. die Live-Outputs von Deep Purple, die alleine dieses Jahr neu oder wieder veröffentlicht herauskamen sind allesamt sehr lohnenswert. Klar, ich vermute mal, daß MK II sich am besten vermarktet. Ich ganz persönlich bin ein MK III - Fanatiker, komme allerdings auch auf meine Kosten bei solch gelungenen Konzerten. Sehr gut, Daumen hoch!!!
Wünschen würde ich mir Songs wie Perfect Strangers oder Knockin at your BackDoor mal mit Orchester, das wäre genial!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste nach Made in Japan, 15. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Live In Stuttgart 1993 (MP3-Download)
Ich habe sehr viele Konzerte von Deep Purple Zuhause, aber der Auftritt in Stuttgart ist für mich der beste nach den legendären Gigs in Japan.
Absolutes Highlight ist "Knocking at your backdoor" - insbesondere der Anfang ist Gänsehaut pur!
Bei einem Live-Album von DP ist die Form von Ian Gillan am wichtigsten. Und in Stuttgart war er richtig gut. OK, er war in den 70ern noch eine Klasse besser, aber er hält sich wirklich wacker.
Kein Vergleich zu seinem grauenhaften Auftritt in Montreux 2006 - da hätte Daffy Duck mehr Töne getroffen...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das letzte Konzert von DP mit Blackmore in Deutschland, 4. Dezember 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Live in Stuttgart 1993 (Audio CD)
Es sollte das letzte Konzert von Deep Purple in dieser Besetzung (MK II) in Deutschland sein. Kurz danach kam es zum Bruch mit Blackmore und es folgten noch einige Konzerte mit ihm die sich teilweise desaströs gestalteten.
In Stuttgart geht die Band aber noch ziemlich harmonisch mit Energie zur Sache und war gut drauf. Man höre hier nur das Solo bei Anya, für das es Szenenapplaus gab.
Natürlich geht die Band nicht mehr mit so viel Überschwang an die Musik wie noch in der ersten Hälfte der 70er. Das finde ich aber größtenteils sehr angenehm, da einem hier Songs von 20 Minuten mit ausgiebigen Soli und Gedudel erspart bleiben. Zu diesem Zeitpunkt waren auch schon alle Mitglieder um die 50. Da spielt man sich zwangsläufig etwas ökonomischer durch's Set. Mit über 2 Stunden war das Set auch deutlich länger als in den 70ern. Gillan schreit nicht mehr ganz so hoch und nervend. An diesem Abend war er gut in Form. Im Vergleich zu heute ist sein Gesang hier noch ein paar Ligen besser.

Das Set bietet 4 Songs vom damals neuen Album The Battle Rages On, die nicht negativ auffallen, wovon Anya und der Titelsong herausragen. Dazu gibt es noch Knockin' At Your Back Door und Perfect Strangers vom Comeback-Album. Der Rest bedient sich aus Standards die sie schon größtenteils in den 70ern zum Besten gaben. Davon ist vielleicht Anyone's Daughter noch ganz interessant, da der Song so stilistisch untypisch für die Band ist und fast schon Richtung Country geht. Insgesamt war die Setlist ziemlich überraschungsarm. Um das von mir sehr geschätzte Fireball-Album wurde bis auf ein kurz angespieltes The Mule und Anyone's Daughter leider ein Bogen gemacht. The House Of Blue Light wird komplett ignoriert. Vieles stammt aus der Zeit von In Rock und Machine Head. Dazu noch Woman From Tokyo, Beethovens Neunte mit Solo von Lord, In The Hall Of The Mountain King, Paint It Black und Hush.

Der Klang ist ganz gut und wuchtig. Die Orgel könnte teilweise etwas lauter abgemischt sein. Das Publikum und die Stimmung kommen auch gut rüber.
Sehr zu empfehlen ist die Lektüre des Booklets, welches sehr ausführlich auf die Gründe der zweiten Reunion, finanzielle Gesichtspunkte und Blackmores Ausstieg eingeht. Da wird nichts geschönt.

Fazit:
Eine empfehlenswerte Veröffentlichung die der Fan aber vielleicht schon im Pack Live Across Europe 1993 haben könnte. Darin befindet sich noch das desaströse Konzert aus Birmingham, bei dem Blackmore je nach Lust und Laune auf der Bühne erschien. Letzteres ist vielleicht als Negativbeispiel für ein Konzert interessant. Als positives Beispiel für ein Konzert dieser Besetzung in ihrer späten Phase ist es daher umso schöner, dass es das Stuttgart Konzert jetzt auch einzeln zu einem vernünftigen Preis gibt. Die Setlist könnte interessanter sein. Von daher 1 Stern Abzug.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen genial, 20. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Live in Stuttgart 1993 (Audio CD)
21 Konzerte von DP habe ich selbst live miterlebt; diese CD ist neben dem 1999 Austalien Album so ziemlich das beste was auf dem Markt ist, 1993 Ritchie Blackmore - 1999 wird der etwas schlechtere (für dies Musikrichtung) Steve Morse auf dem Album von Jon Lord sowas von unterstützt, dass die Stücke ihren bekannten Reiz behalten; auf der Abandon-CD befindet sich eine ultimativ s..gute Version vom Speedking mit einem (leider kürzlich verstorbenen) Jon Lord in Hochform, auf dem 93er Album stechen Highway Star. Knockin' at your Backdoor und Hush besonders hervor mit einem dominierendem Blackmore - Steve Morse bekommt diese Würze nicht hin - auch der kurze Ausblick zum "Song of Joy" begeistert auf der 93er CD - ich kann jedem diese 93er CD nur empfehlen, besonders aber und vor allem empfehle ich sie eingefleischten DP-Fans "Rock'nRoll never dies"
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Live in Stuttgart 1993
Live in Stuttgart 1993 von Deep Purple (Audio CD - 2013)
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